Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1627 (23.8.1923)
- Date
- 1923-08-23
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980708--15888-3002752- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Riga 1× ep/1000826
OCR text
6etfe<B Mm, DmmerRag «thrncit nicht zn-m Ziele Hatzen, es der Gesamtheit oder eines DelleS seiner Rechte <taf die Wiedergutmachungen zu berauben. Fortsetzung der englisch-französischen Verhandlungen. London, W. August. Ihr auswärtigen Amt wird an -er U e b e r s e tz u n g d>er französischen Note gearbeitet, die den Ministern unterbreitet tverden soll. Premierminister B a l d w i n und Lord Derby werden heute hierher z urückikehren, Lord Curzon dürfte in Bagnoles bleiben. Es ist wahrscheinlich, daß die B e r h a n d l u n g c n mit Frankreich im nächsten Monat fortgesetzt werden. Man hält es für w e n i g lvahrscheinlich, daß eine ,^roße Entscheidung" werde gefaßt werden. Sine krüärung des Mgemeiueu Arbeiterbundes. Paris, 22. August. Der Verwaltungsrat des Allgemeinen Arbeiterbundes beschäftigte sich gestern mit der internationalen Lage und beschloß die Veröffentlichung einer Erklärung, in der es heißt: Angesichts des Ernstes der internationalen Lage wiederholt der Verwaltungsausschuß seinen Protest gegen die Haltung blinde r L e n k c r, die seit vier Jqhr-en bewußt die e l e m e ntarsten Bedingungen mißachten, die für die Wiederherstellung des Friedens und zum wirtschaftlichen und moralischen Wiederaufbau Europas unumgänglich notwendig find. Dar deutsche Wirtschastselend. Der neue Index. Berlin, 22. August. Die Steigerung gegenüber den Lebenshaltungskosten der Vorwoche betragt 7 2,5 vom Hundert. Die Rotmaßnahmen. Berlin, 22. 'August. Ueber den Verlaus der Kabinettstffcumi ant 'Montag wird berichtet, daß die Beschlüsse, die gefaßt worden smd, allgemein gehaltene Richtlinien sind, deren nähere Ausführung sich aus den Besprechungen mit den Parteiführern und den führenden Pe-vsömlichkeiten der Wirtschaft ergeben wird. Heute werden die Vertreter der Industrie, der Landwirtschaft, des Handels und der Banken gehört werden. Nachmittags um fünf Uhr ist eine Besprechung mit den Partorführevn anbevaumt. Unter den Beschlüssen "ist am wes-entLichsten derjenige, der die Schaffung eines Devisenfonds zur Sicherung der Ernährung sowie zur Stützung dar Mark Vorsicht. Weiterhin wurde auch die Frage der Kohlenderforgung.besprochen. Es wurde dabei zum Ausdruck gebracht, daß auch ein völliger Fortfall der Kchlenftewer die deutschen Kohleuproise angesichts der zu erwartenden weiteren Erhöhungen nicht unter das Woltmarktniveau hemnterdvücken könnte und daher eine Aufhetzung der Kohlenstauer schr fragwürdig fei.?lls wirksamstes Mitwl gegen weitere Kohlenpreiserhöhmrgen wurde dagegen eine Wer tbeständigmachnng der zu zahlenden Kohlenpreise angesehen. Sine Sanierungs-.,Aktion". Berlin, 22. August. Der Reichskommissär für Ein- und Ausftchrtzvwilligungen richtet in einem Rundschreiben an alle Firmen und Privatpersonen, die im Besitze von Devisen sind, die dringende Aufforderung, digse im Interesse der Allgemeinheit unverzüglich der Reichs bank und den Privatdevisenbanken zuzuführen. Die in allen . Banken zur Zeichnung aufliegende G o l d a n >l e i h e bete einen vollen Ersatz für die bisher von den Devisenbssitzern gesuchte wertbeständige Anleihe. Kn Aufruf der bayrischen Regierung. München, 22. August. Die bayr lsche Regierung erläßt einen Aufruf, in dem es heißt: Unter dem Drucke des Versailler Gewaltfriedens steigt die Not des deutschen Volkes von Tag zu Tag. Der rechtswidrige Einbruch hat sie ins Unerträgl'che anwachsen lassen. Wieder geht Verzweifln ng s st i m m u n g durch das Land. Dies suchen gewissenlose Elemente für ihre Umsturzb ei't retzungen auszunützen. Dem bedrängten Vaterlands können aber nicht Kommunismus und Bolschewismus, ncht neue politische und wirtschaftlich« Abenteuer Rettung bringen. Sodann kündigt der Aufruf Maßnahmen au, die der 'Ministerrat zur Sicherstellung der Brot-, Mehl-, Kartoffel-, Vieh- und Fleffchversorgung beschlossen hat. Me Kohle«- und Koksvorröte gesperrt. Düsseldorf, 21. August. (Havas.) Infolge der Nichtlrcfe.ru.ngen unter dem Atel Reparationen hat General Degoutte den Beschluß gefaßt, alle gegenwärtigen und zukünftigen Kohlen- und Koksvorräte sowie die Unter» Produkte zugunsten der beisetzenden Mächte Pt sperren. Kne osttarelische Sowfekepublik. Riga, 21. August. (Tel. der ^Wiener Morgenzeitung".) Das Gebiet von Ostkarelieu, das unter der Herrschaft Rußlands steht, wurde von der Sowjetregievung zum autonomen Bundesstaat unter der Bezeichnung -Ostkarelische Sowjetrepublik erklärt. Dies hat offenbar ,den Zweck, den Bemühungen der finnischen Republik, die auf Regelung der Rechtsverhältnisse der in Ostkarelien wohichaften Finnen dringen, einen Riegel vorzuschieben, indem die Finnenfrage in Ostkarelien jetzt als „interne Angelegenheit" des ostkarelischen „Staates" erklärt Wird. Wiener Morgenzeitung. Ae MMimde im »«erikauische« Mtvandermmslvesen. (Voll nnser-enr Londoner Korrsspoudent-ru.) London, 19. August. Die britische Regierung veröffentlicht sosben einen Bericht ihres Gesandten in WaGinytoq, Sir Aucklantz G e d d e 8, über die Verhältnisse in E l l i s Island, der .bekannten vor Netv-Nork gelegenen Landnngsinsel für Emigranten nach den Vereinigten Staaten. Dir Geddes erklärt, der Aufenthalt auf dieser Insel sei schlimmer als in einem Gefängnis. Schmutz, unzulängliche Unterknnsts'Myglichkeiten und Schikanen aller Art hätten die Emigrantelt zu gewärtigen, welche das Unglück trifft, alt der Einreise in die Bereinigten Staaterr gehindert 51t werden. Besondere Beachtung verdient die Taffache, daß gewisse amerikanifche Konsuln in den Einigrationsländern an die Emigranten Vifen erteilen, zu gleicher Zeit aber an die Emigvationsoffizieve in Ellis Island briefliche Berichte absenden, in denen diese auf gewisse Personen, von denen übrigens der Ankunftstag lmd das dort ihnen benützte Schiff angegeben wjrd, ansmerffanr ge- ,nacht werden» denen die Korffullt Bisen erteilt hätten, jedoch seien sie der Meinung, daß diese Personen nicht in die Vereinigten Staaten hineinzulassen wären. Diese Fesfftellung durch den Vertreter einer Großnracht zeigt deutlich die Mißstände des anrerckamschen Einwandemngslvesens auf und man darf erwarten, daß diese offizielle Erklärung den Anstoß zu einer Reinedur gelben wird, welche sich im Interesse der armen Emigranten sowie des Rufes der Vereinigten Staaten als dringend notwendig erweist. Die raffinierten Schikanen amerikanischer Konsuln, welche Bisen erteilen, die Auswanderer ihr letztes Geld für die Reife auslegen lassett und gleichzeitig deren Zurücksendung verursachen, erwecken den Eindruck, daß die betreffenden Konsuln im Interesse von Schiffahrtsgesellschaften tätig sind. Die aus solche Weise in Ellis Island Zurückgehaltenen müsien oft wochenlang auf die Erledigung ihrer Appellation an die Behörden von Washington warten und es ist selbstverständlich, daß diesen Uebch'tänden vielfach jüdische Emigranten zum Opfer fallen. Dem amerikanischen Judentum und namentlich seinen Organisationen zun: Schutze der jüdischen Einwanderer fällt hier die Aufgabe zu, alle nötigen Schritte zu unternehmen, mn eure Abstellung dieser skandalösen Zustande durchzusetzen. Der britische Gesandte schlagt in seinem Berichte vor, daß die Zulassuugsgesuche der in Ellis Island zurückgchaltemn Einwanderer an Ort und Stelle erledigt werden und daß Bisen nur an solche Personen erteilt lvevden sollen, deren Einlassung in Amerika zweifellos zu erwarten ist. Schließlich schlägt er vor, daß die Juden in Ellis Island von den übrigen Einwanderern abgesondert werden, damit ihnen so die rituelle Kost ermöglicht werde. Sefteneich. Wahlvorbereitungen. Dr. Riehl will doch kandidieren? Die Bemühungen, eine antimarxistische Einheitsfront für die kommenden Wahlen hevzustellen, werden fortgesetzt. Damit soll nicht gesagt sein, daß die unterschiedl'chen bürgerlichen Parteien auch überall mit gemeinsamen Listen in den Wahlkampf «intreten werden. Im Wahlkreis- Verband O b e r ö st e r r e i ch - S a l 4 'b u r g - T i r 0 l - Vorarlberg haben sowohl die Grohdeckschen wie die Christlichsozialen sich gegen die Einheitsliste ausgesprochen. Anders liegen die Verhältnisse im Wahl-kveisverband Steiermark - Kärnten - Bnrgenland. In Kärnten und wahrscheinlich auch in Steiermark wird man sich vorcmssichtl'ch für gemeinsame chrfftlichsotzial-großdeutsche Listen entscheiden, doch macht in Steiermark die Bauernpartei Schwierigkeiten, die dort auf Mandatsgewinn hofft, wenn sie gegen die Ehristlichsoz'alen lediglich mit der Unterstützung der Großdeutschen in die Wahlen geht. Im Wah'lkreisverband Wien sind Bestrebungen nach Schaffung einer antisemitischen Einheitsfront im Zuge, welche de Christlichsozialen, die Großdeutfchen und die Nationalsozialisten umfassen würde. Dieser Einheitsftont zuliebe wären sogar die N a ti 0 n a l s 0 z i a l i st e n bere't, chren Salzburger Beschluß, Wahlenthaltung zu üben, umzustotzen. Ihr Führer Dr. Riehl, der übrigens auch in Salzburg für die Beteiligung an den Wahlen eingetveten war, schickt zu diesem Zweck« die deutsch* nationalen Gewerkschaften ins Treffen, die, w'e er gestern in der „Deutsch-österreichischen Tageszeitung" miiteilt, noch einen letzten Schritt unternchmen wollen. Die antisem''- tische Einheitsfront wird vornehmlich im Hinblick aus die We ne r Gemeinderatswahlen angestrebt, die, wenn die Rechnung der Deutschnationalen stimmt, wieder eine a ntä se m it isch e Mehrheit in s W ie ne r Rathaus bringen sollen. Dr. Riehl w'rd da ziemlich deutlich und kündigt an: ,-Schon mit Rücksicht aus die Wierup Gemeindevats- und Landtags-Wahlen dürfte sich voraussichtlich ein für den 8. September in Aussicht genomlueuer außerordentlicher Parteitag noch einmal mit der Mahls rage beschäftigen." Das Wahliibereinkommen zwischen den Christlichsozialen und den Monarchisten. Heute tritt die Parteileitung der Christl'chsozialen zu einer Sitzung zusammen, um über den Antrag der Parteiexekutive bezügl'ch des WahlaÄommens mit den Monarchist«'..'';u beicstli«ßeu. Innerhalb der Lluiltlicbwualeu Par- 23. August 1983 Nr. 160?i tci ist eine starke Opposition vorhanden, die das?lb kommen mit den Monarch 'sten ab lehnt und darauf IM weist, daß dieser Wahlkartell den Christlichsozialen in der drei testen Oefsentlichkeit mehr Schaden als Nutzen bringen würd, Für das Wahlkartell setzt sich neben einigen ausgesprochene? Royal sten in der Christlichsozialen Partei auch Bundeskauzle Dr. Seipel lebhaft ein. Den Monarchisten wurde vcv sprachen, einen ihrer Führer auf die christlichsoziale Kandidaien liste im dritten Wiener Wahlbezirk an dritte, Stelle zu setzen. Hkndelsvertragsverhandlungen. Parallel mit der MÄdevanfnahme der Handelsvertrags Verhandlungen mit Wo len, über welche unser Warschau« Korrespondent schon vor einigen Tagen berichten konnte unk die noch vor der wahrscheinlich Ende September er folgenden Reffe des Bundeskanzlers nach Warschau zu End, folgenden Reffe des BundeÄanMs nach Warschau zu End« geführt sein sollen, gehen Verhandlungen über Handel sv?o träge mit einer Reil)« anderer Staaten. So sind die Vorbereitungen für den Handelsvertrag mit der Tschccho-Sto ' w ak« i auf beiden Seiten in vollem Zuge. Ferner wird mr. Belgrad genreldct, daß der Vorstand im HanidelsmMisterinu Dr. Milan Todorovic zum Abschluß der Verhandlungen übe einen de-fmstiven Handelsvertrag zwischen Jugoslawien uiü Oesterreich nach Wien gereist ist. Am auch die Handelsb» Ziehungen mit Belgien zu regeln sind bereits seit einige- Zeit Untenhandliungen mit der Wienvr bciügffchen Gesandtscha-f. im Zuge. Diese halben dazu geführt, daß die belgische Regierm^ einen Entwurf für einen Handelsvertrag übemlittält hat der Gegenstand tveitever BochmMl-ngen bildet. Um für di, Zwischenzeit eine Regelung zu schaffen, wurde durch einen an 7. d. erfolgten diplomabischen Noterütoechsel die Bchandlnnz der gegenseitigen Einfuhr auf dem Fuße der Meistbr. günstigung vsröinbiLrit. Eine Rote a« Natten in der Südbahnfrage Bundeskanzler Dr. Seipel hat an die italienisch» Regierung eine Note gerichtet, in welcher die Aen-derung bcf' Südbahnäbkommens, die Dölkerbrmdkommiffär Dr. Zimmer ui a n verlangt, m'itgeteilt werden. Bekanntlich ha: Dr. Zimtnev man die Unterfertignng des Südbahnabkommens durch Ocstev reich davon abhängig gemacht, daß gewfffe Aendenuingen zu, gunsten Oesterreichs vovgenonvmen werden. Dr. Zimmevrna, weist mit Recht darauf hin, daß >das in Rom beschlossene Ab kommen Oesterreich schwere finanzielle Verpflich tungen arffevlegt. Der Stack-Punkt der italienffchen Re> gienmg 'in dieser Frage ist noch nicht ^bekannt und mmr glaubt daß Dr. Zimmemnan anläßlich der Völkerbund tag um gen in Genf, die anfangs September ftattfindet, die Süd. bahnfrage zur Diskussion bvmgen wird. Da in Genf auck Vertreter der italieuffchen Regierung anwesend sein werden hofft man, daß das Südbchnabkommen in Gens «ndgültfterledigt werden wird. Ae franzöfische Lrmche der öfterreWschen Anleihe. Paris, 32. August. Ditz großen DagesWMer vevötffont, lichen einen Auifvuf >zur Zetichnung der franMschen Tranche der östervsichffchen Anleihe. Die bei einem NominMapital vo» 170 Millionen Fvanlken in OMgationen zum Nomi-nalbetMA von 500 Franken zu 6,6 Prozent ausgegebenen Obligatir«g7r sind in Kvanzig Jahren amortHievbar und werden bis 1. JiulSi 1948 eimgeWst. Re Bundesbahnen im Juni. Für den Monat Juni 1983 stellen sich die vorläufig «v mittelten Verkehrseinnahmen im Personen- und Gepäcksverkeh, auf 41.383,042.600 K., im Güterverkehr auf 136.031,789.800 K. somit (ohne Postbofördevung) zufammeir auf 177.689,838.100 K und unter Hinzurechnung der verschiedenen Einnahmen im vor. länsig ermittelten Betrag von 7.979,773.000 K. auf insgesami 185.619,604.100 K. Gegenüber den ans dem Jahresvoranschlag ermitteltci Monatsvoranschlägen für den Personen- und Gepäcksverkeh/ von 52200,000.000 K. und für den Güterverkehr vor 146.294,000.000 K., zusammen (ohne Postbefördenmg) vor 197.494,000.000 K. und für die verschiedenen Emnahmerl vor 5235,057.000 K., somit insgesamt von 202.719,057.000 K., stell/ sich das vorstehend« Ergchnis im Personen- und Gepäcksverkeh: 10.011,657.700 K., im Güterverkehr um 9.342/210.200 K., fomi/ um 19.854,167.900 K. ungünstiger, dagegen bei den vcr schie-denen Einnahmen um 2.754,716.000 K. günstiger, daher insgesamt um 17.099,452.900 K. ungünstiger. Die vorläufig ermittelten Ausgaben des Bundesbahn, betrie'bes für den Monat Juni 1933 im Betrage vor 296.856,656.000 K. ftc'fteu sich gegenüber dem betreffenden Monatsvoranschla,gsbetra>g von -320.483,921.000 K. um 29.627,305,00C Krmlen günstiger. Sie Alters- und FnvalidMsverfichernng. Der zur Beratimg der Alters- und Jnväliditätsvcrsichb ning eingesetzte Unterausschuß trat gestern vormittags zu eine» Sitzung zusammen. Abgoordueter R ef'ch referierte über der vml der Regierung im Dezember 1931 eingebrachten Eutwur, einer Altersn n d I n v a l i d i t ä t 8 v e r s i ch e r u u g Da die Vorlage verältc-t sei, ergebe sich die Nottvendigkcit, si?!den heutigeir Vechältnifsear entsprechend unrzuarbeiten. Jnsbe,^ sondere müßten die Bevsichernngsleistungen der Geld«nt, w e r t u n g a n g e p a ß t werden, danrit eine Alters- und In, Validitätsrente nriudestenS so groß sei wie eine Arbeitslosen. Unterstützung. . Der Verwaltttttgsapparat sei in.der Zeit der Saniernng »n vereintacben, womügtich sei mit einer der bestehenden In-