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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-22 · Heft 1626 (22.8.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1626 (22.8.1923)
Date
1923-08-22
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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\ Cfeifü 8 SBttit, Mtttlvoch Wiener ViorgenzeitnnA. 22dlugust 1938 Mr. 1838 © it 11 c & c n cieuannt rmb ffch als fohr fleißig gezeigt, lvar cvber ohne Dienst fort* mrt oh::e Ausweispäpiore. Die Diebin tvollte in Iedlcsee m einen Zug cinsteigen, der nordwärts fährt. mn zu slüchtc«. Aber in' ihrer Unkenntnis benützte sie einen Zug. der nach Wie n fuhr, und landete zu ihrem Erstaunen in: Nordbahnhof. Dort fiel sie durch ihre Ratlosigkeit auf. Man wollte sie zum richtigen Zug geleiten: aber indessen war das Zirkular des Kommissariates Brigittenau mit der B e s ch r e i b u n g der Diebin eingelaugt. und so wurde sie entlarvt und die Beute zustandeacbracht. Tie ist wirkliw die SLsährige „ chemalige Poliererin Anna Gutlebeu. nach Preßburg zuständig, zuletzt in Budapest wohnbasi. Ihr Gatte, der 37jährige Maschinenschlosser Wilhelm Gabor Gu k leben, mi: dein sie in: Mir.z l. I. einen Diebstahl in der Juchgasse 32 verübt hat, ist unbekannten Aufenchalte-J und nach einem in Preßburg verübten Diebstahl flüchtig. Die Gntleben wurde dem Landesgerichte einge licfer:. Vereine, Vorträge und Versammlnngen. I ü d i s ch e T i s ch g c s e l l s ch a s t L a n d st r a ß e. Heute. 8 Uhr abends, Zusammenkunft im Eafe Ilion, 3. Bez., Löwengasse 39. Gäste willkommen. — Z e i r e M i s r a ch i. Heute, 7 Uhr abends, dringende Besprechung. Erscheinen Pflicht. Deutsches Volkstheater. Voitstlirnlicher „Anatol Dar Schiuel; der 'Schnitzlerfchci: „Aila!ol"-Szeuen ist zum guten Teil verflogen. Etwas davon ist noch in der „Episode" geblieben und etwas bringt Frau Stcisicck als Gabrielein den „Wochnachtseiukäufei:" zu zartem Glanz. Das übrige kann man volkstümlich benennen, wenn man will, odcr auch ein wenig schal. In den volkstümlichen Zyklus der Bühne im Weghnberpark übernon:n:en, bemüht sich die Aufführung >der „Anatol"- Szenen um Volkstümlichkeit. Es kommt manchmal Derbheit heraus. Herr L ack ne r als Max ist weit forcierter als zu jener ziemlich weil zurückliegenden Zeit, da er noch eine schauspielerische Hoffnung war (die sich, wie Hoffnung überhaupt, nur zmn Teil erfüllt hat). Anatol ist Herr Günthc r: nett, manchmal mit einfachen Mitteln sehr fein, manchmal zu unkompliziert, ein wenig zu uninteressant in der Unbedeutsamkeit. Das gesprochene Wort oft undeutlich und unwirksam. Aber eine gewisse seine Verschlossenheit zeigt, daß dieser Schauspieler etwas mehr in sich hat als die übliche Aslan-, Romberg- oder Gerafch-Bonvivanterie. Was mit Freude vermerkt sei. Das andere — volkstümlich, leider z u volkstümlich. Das Publiknn: beklatschte seine Lieblütge. z. 2. Vom Rew-Borker Mischen Theater. Die New-Porker jüdischen Bühnen, welche anfangs S-ep- Vwrber die neue Saison beginnen, haben bereits ein neues Repertoire fertiggestellt. Morris Schwarz' Jüdisches Kunsttheater wird mit dem ins Jüdische übersetzten historischen Drama „SabatarZwi" des polnischen Dichters Zulawski eöffner werden, welches ebenso wie der „Dybuk" als eine Ar: Logendenmystermm angefprochen werden kann. An Novitäten wird Schwarz Marc Arnsteins „Wilnaer Balabejsel". ferner Dramen von Berkowitz, Bim ko und Ofsi-p D y m o w bringen. 'Außer Znlawskis Drama bringt er in Uebersetznngen eine Drainalisierung der A n d r e j e wschen Novelle „Die Geschichte der sieben Gehenkten", welche,in Warschau während der Sommarsaison mit außerordentlichem Erfolge gespielt wurde, und ein amerikanisches Drama, „Der haarige Asse", das in der letzten Saison am Broadway-Thea rer in New-Aork einen Erfolg errungen hat. Tomaszewski eröffnet das Broadway,Theater mit einer musikalischen Komödie von Oskar Ä a r t ay n s k i, betitelt „Drei kleine Äauflente". Die Titelrollen tverden von Rudolf Schild kr aut, Ludwig Satz infb Borris Tomaf.zewski verkörpern werden. Bon den übrigen Theatern pflegt nur das Irving- P l a c e - Th e a t c r ausschließlich Sprechstücke. Dort soll die jüdische Tragödin Citti Adle r mit einem Gast-spiel die Saison eröffnen. Jüdische Bühne (2. Bez., Taborstraße 12, Hotel Stefanie). Das unter Leitung von Lec-Pold Jungwirth stehende jüdische Ensemble bringt Samstag den 25. d., 8 Uhr abends, die Operette „I a n k a l e", und Sonntag den 26. d. das Lebensbild „Kapitän D r e y f u s" zur Aufführung. Die jüdische Theatergesellschaft Habimah u.nter der Leitung des Direktors Stromer, welche in Transsylvanien mit großem Erfolge ständiges jüdisches Repertoiretheater spielt, wird einige Tage im Intimen Theater (2. Bez., Praterstraße 34) gastieren. In: Ensemble der Habimah wirken während des Wiener Gastspiels auch bie Herren Isaak Deutsch und Nathan sowie andere Mitglieder der früheren Freien Jüdischen Volksbühne mit. Das Gastspiel wird Freitag den 24. d. mit „Chaskele Kolboinik" eröffnet. Samstag den 25. d. gelangt „Der Tiger" von Leon K o b r i n zur Aufführung, Sonntag den 26. d. veranstaltet das Ensemble einen Possenabend. Montag den 27. d. geht „Geld, Liebe und Schande", Dienstag den 28. d. Schnürers „Die Mode" in Szene. Direktor Markoschek vom „Chat noir" ist von seiner Auslandsreise, bereits znrückgekehrt und hat sich für die heurige Saison eine Reihe erstklassiger Künstler gesichert. Tie Eröffnung dieses beliebten Kabaretts findet bereits am 1. September statt. _ (Entgeltlich.) Aus den Theatern. Volksoper. Heute „Madam e Butterfly" mit M-a Poliakowa als Gast. Morgen „Der Tronbad o u r". Im Deutschen B o l k s t h e a te r wird Freitag ven 24. d. der volkstümliche Zyklus österreichischer Dichter mit Schönherrs „Kindertragödie" fortgesetzt. Die Vorstellung beginnt ausnahmsweise um halb 8 Uhr. Im Metropol- Theater geht allabendlich die erfolgreiche Operettennovität „Die W ie n e r w a l df e c" mit Viktor Norbert und Mimi Stelzer als Gäste in Szene. Be- 80» halb 8 vhr abends. Gerichtssaal. Ein Prozeß «m 21 Milliarden. Einer der größten beim Handelsgericht anhängigen Prozesse hat nunmehr durch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes seinen Abschluß gefunden. Es handelte sich in diesem Rechtsstreite um zwei zu gemeinsamer Verhandlung verbundene Wechselklagen ans den Gesamtbetrag von 300.000 Dollar, nach dem heutigen Kurswerte über 21 Milliarde ll K tone n, welche die Filiale T r i e st der A l l g c m c i n e n D e p o s i t e n b a n k, nunmehr Societa italiana di credito courmerciiate, gegen die Wiener Generalrepräsentanz der New-Porter Lebensversichernngsgesellschaft „T h e M u t u a l" in den Jahren 1920 und 1921 eingcbracht hatte. Als zu Beginn des Jahres 1919 der Referent für Versicherungswesen im Ministeriuin des Innern den Wunsch äußerte, daß die in Wien erliegende Prämicnvcserve der „Mutual" im Hinblick ans die Geldentwertung entsprechend ergänzt werde, stellte die Depositenbank, Filiale Triest, der Wiener Generalrepräsenianz der „Mutual" im April und Mai 1919 zur Anschaffung vcn Renten die Summe von zusammen 4,800.000 Kronen um den Betrag von 360.000 Dollar zur Verfügung, welche der Bank von der New-Porker Zentrale geliefert wenden sollten. Das Geschäft war von der Genehmigung der Zentrale abhängig gemacht worden. Diese reagierte auf die an sie über das Geschäft gelangten Berichte nicht und kabelte erst anj 24. November 1919, daß sic das Geschäft nicht genehmige. Dementsprechend lehnte sic auch die Honorierung der bei ihr präsentierten Tratten ab. Tie Depositenbank, Filiale Triest, stellte sich nun ans den Standpunkt, daß in dem monatelang dauernden Stillschweigen, welches die Ncw-Porker Zentrale trotz des immer mehr und mehr steigenden Dollarknrses beobachtet habe, nach den Grundsätzen von Treu und Glauben die vorbehalrcne Genehmigung der ihr befaunt gegebenen Transaktion erblickt werben müsse. dies um so mehr, als die Bank die Renten um obigen Kronenbetrag bereits angeschafft hatte und für die Gesellschaft bei sich in Verwahrung hielt. Tie Bankfiliale klagte daher die Wiener Generalrepräsentanz als Ausstellerin ein. Letztere erhob die Einwendung, daß bei der Tragweite und Bedeutung des Geschäftes nur eine ausdrückliche Genehmigung desselben in Frage gekommen sei, im übrigen aber auch eine stillschweigende Genehmigung nicht angenommen werden könne, da die Zentrale in der fraglichen Zeit gemäß einem internen Beschlüsse den geschäftlichen Verkehr mit der Wiener Repräsentanz überhaupt noch nicht aulsgenommen hatte und deren Anfragen selbst in den dringendsten Angelegenheiten unbeantwortet ließ. Die erste Instanz hat in ihrem Urteile den von der Depositenbank vertretenen Standpunkt akzeptiert. Das Oberlandesgericht hat, der Berufung der beklagten Generalrepräsentanz stattgebend, erkannt, daß auf seiten der Zentrale eine Aeußerungspflicht nicht bestanden Hab und daß ihr Schweigen nicht im Sinne einer Genehmigung aufgefaßt werden konnte. Der Oberste Gericht shof hat sich nunmehr bei Beurteilung dieser Rechtsfrage der Auffassung des Berufungsgerichtes angeschlossen, indem er in seinem Revisionsurteil oussprach, daß die Gesetzgebung eine allgemeine An tri ortpflicht nicht kennt und Stillschweigen in der Regel nach dem Sachverhalte, demnach überall dort, wo nicht mit Gewißheit das Gegenteil angenommen werden muß, nicht Genehmigung, sondern viclntehr Ablehnung bedeutet. Die Goldkrone als gesetzlich gültige Währung. Im Gegensätze zu einer Entscheidung des Wiener Landesgewchtes für 'Zivilrechtssachen, welche der Goldkrone den Währungscharakter aberkannte und nur der „Krone" schlechthin den Charakter des Geldes beimaß. hat das Obcrlandesgerscht entschieden, daß auch der Goldkrone Währnngscharakter zukommt. Das Landesgericht hatte ein Gesuch um Einverleibung des Pfandrechtes ans cm Haus im 3. Bezirk für eine Darlehens- 'forderung von 234 „österreichischen Goldkronen" mit der Begründung a b g c w i e s e n, daß die sogenannte ö st e r r e i ch is ch e Goldkrone nicht Geld i st. Denn das in Oesterreich geltende Geld sei d:e „Krone" schlechthin, es gibt in 'Oesterreich derzeit nur eine Währung, der Ansdruck „Goldkrone" ist überdies zweidentig. Es kann damit gemeint sein, daß eine bestimmte Menge in Goldnrünzen zu liefern ist, dann liegt keine Geldschuld, sondern eine Schuld an verwertbaren Sachen vor. eine solche Schuld kann aber nicht Gegen-- stand der Psandrechteinverleihung sein. Oder nran versteht darunter nur das Verhältnis, in welchem die Kaufkraft der sogenannten Friedenskrone nach einein willkürlichen schätzungs-- weisen Durchschnitt zur jeweiligen Kaufkraft, der österreichischen 'Krone steht; dann hat diese Goldkrone mit der jeweils gellenden Krone (deni österreichischen Gelde) kein bestimmtes Wertverhältnis mib ist kein Geld. Daran ändert auch der Umstand nichts, daß neuerdings österreichische Goldmünzen ausgeprägt werdet:; dein: nieinand. der eine Geldschuld in östervechischen Kronen schuldet. nr:d sei es auch von der Jriedenszeit her. ist gesetzlich verpflichtet, dies>e Schuld in Goldkronei: 'zu zahlen. Goldkronen sind also kein Geld, und bezahlte Goldkronen keine Geldsnmu:e. Zweifellos ist die Em- 'gehung einer Schuld in „Goldkronei:", soserne die Parteiei: darüber einig sind, was unter Goldkronei: zu verstehen ist, gültig. Für d:e Psandrechtseinverleibllng muß jedoch eine bestimmte Geldsumme angegeben sein. Das Oberlandcsgericht als Rekursgericht (Vorsitzender: Hosrat Dr. .Kosch in) hat diese. Entscheidurtz; a u fge hoben und die Einverleibnug des Pfandrechtes für die DarleheusfordeMNg von 234 Goldkronen bewilligt. In der Begründung wird gesagt: „Ter Ansicht des Erstgerichtes, daß die sogenannte österreichische Goldkrone ittcht „Geld" ist und der Ausdruck Goldkrone ztveideutig ist, kann incht begepflichtet werde::. In: Hii:bl'ck darauf, daß zufolge des Bnndesgesetzes vom 26. Oktober 1922 'Landesgoldmnnzen der .Kronenwahritng i n n e n e r A:: sst a t t u n g geprägt werden, die Tilgung der Zollfchuldeir 'ii: Gold zu ersolgei: hat und die Zollsätze in Goldkronen festgesetzt werde::, hält das Ütekursger'cht nicht dafür, daß österreichische Goldkroi:ei: nicht Geld seie,: und hält auch den Ausdruck „iffterrelchische Goldkrone" für bestimnrt und nicht für zweideutig. Da demnach der Fordenmg ::ach Eintragung des Pfandrechtes für eine z: fs e r u m ä ß i g bestimmte Geldsumme geuilgt ist, wird dem gegen die Ablveisuug gericlileteu Rekurse Folge ge- 1 gehe». Volkswirt. Gestempelte Krone 0.0078 llentime». Auszahlung Wien ---- 0.00773/* Sentimes. In Zürich notierte 21 ./8. 20./8. die österreichische Krone . . .... 0.0077»/* 0.0077'/, die österr. gestempelte Krone < t 0.0078 0.0078»/, die tschechische Krone . . . 16.17T/* 16.15 die Mark. Ii« 0.000090 0.000125 Holland.. 1 1 1 217.50 217.50 I cd in 552.75 London ......... 25.18 25.20 Paris. 30.85 30.75 Mailand. 23.75 23.75 Belgrad. 0 5.80 5.80 Bukarest.V. 2.50 2.45 Sofia.. 4.75 4.60 * Budapest. t l « 0.037, 0.037, Warschau ........ 0.0023 0.0023 Der internationale fflaluienmarlt. Atomisierung der Reichsmark. — Devisenhausse in Berlin. Auf den iuteruationolen Märkten hat die Reichsmark neuerlich eine tiefe Senkung erfahren. Sie ist von 0.000125 auf 0.000090 herabgesaust. Auch in Deutschland selbst sind im Anschluß daran die Dövisen stürmisch in die Höhe gegangen. Der Dollar notierte offiziell 5,486.250 gegen 4,189.500 am Vorlage, wobei bemerkt ioerden muß, daß im iirosfiziellcn Handel -der Dollar die -Höhe von 7 Millionen erreichte. In: selben Verhältnis ist auch das Pfund gestiegen. Es notierte 24,987.500 gegen 19,251.750, die österreichische gestempelte Krone 7780.gegen' 5985. Im Schleichhandel wurden sogar für eine österreichische Krone 100 -Mark bezahlt. Dies kündigt wiederum dioselbci: Stürme an, wie sie sich vor den: Regierungsantritt Strefeinanns in Deutschland gezeigt ltzibci:. In Zürich ist der belgische Frankel: neuerlich ab ge. bröckelt und hat sich von 2470 ans 2450 gesenkt. Es scheint die mit Einphase an gekündigte französische Stützungsaktion für den belgischen Franken vorläufig ausgesetzt zu haben. Hingegen hat sich die Devise Paris um ein Geringes erholt und notierte 30.85 gegen 30.75 am Vortage. In: offiziellen Wiener Clearing wurden folgende Kurse festgesetzt: Giearingkarse der Österreichischen Mionalbank vom 21. August-1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Zinsn.w iuü Ge,d Kurs vom 20. Ang. Ware Geld Ware Amsterdam f. 1 holl. Gulden . 4 28000.- 28100— 27950— 28050— Agram 1 jug. Kronen .... ß 743.- 747.— 733— 737— Belgrad 1 Dinar . 6 743.- 747— 733— 737— Berlin 1 deutsche Reichsmark . 8 0.0115 0.0135 0.0165 0.0185 Brüssel 1 belgische Francs . . 4M, 3C94.- 3106.- 3074— 3086— Budapest I ungarische Kronen . ß 3.85 3,95 3.85 3.95 Bukarest 1 Lei. 6 319.- 321— 309— 311— Christiania 1 norweg. Kronen 5 11630.- 11670— 11580— 11620— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 13280.— 13320— 13280— 13320— London i Pfund Sterling . . . 3 323000.— 324000—323500— 324500— Madrid 1 Pesetas. 5V3 9500.- 9540— 9530— 9570— Mailand l Lire. 6 3054.- 3C66— 3034— 3946— New York 1 Dollar. 4 70935.- 71185— 70935— 71185— Paris 1 Francs. 5 3942.— 3958— 3907— 3923— Prag 1 tschccho-slow. Kronen . 5 2080.— 2090— 2077— 2087— Sofia 1 Lewa . 7 V, 613.- 617— 593— 597— Stockholm 1 schwedischeKronor . 4M, 18870— 18930— 18820— 18880.— Warschau 1 polnische Mark . . 6 0.29*/. 0.39'/. 0.30'/, 0.31 */t Zürich l schweizerische Francs . 3 12835— 12885— 12835— 12885.- Noten Amerika». Noten v. 5 Dollar aufw. 70560— 70960— 70560— 70960— „ „ kleinere . , . 70460— 70860— 70460— 70860— Belgische Noten 100 Francs . . 3055— 3085— 3035— 3035— Bulgarische Noten zu 1000 Leva . 591 — 599— 571— 579— . . „ 100 „ , „ „ kleinere, . . 571 — 579— 551 — 559— Dänische Noten 100 Kroner . . 13120— 13200.- 13120— 13200— Deutsche Noten zu 1000 Mark. . 0.0115 0.9135 0.024 0.026 . * ° 100 . . . „ , kleinere.... Engl, Noten von 5 Livrest. aufw. 321200— 322800.- 321700— 323300— „ „ kleinere. 321000— 322600— 321500— 323100— Französische Noten 100 Francs . 3895— 3925— 3860— 3890— Holländische Noten 100 Gulden . 27800— 28000— 27750— 27950— Italienische Noten v. 100 Lire aufw. 3040— 3060— 3020— 3040— , „ kleinere . . . 3020— 3040— 3000— 3020— Jugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar 734— 740— 724— 730— . . . » 100 , s, » » kleinere . . 727— 735— 716— 722— Norwegische Noten 100 "Kroner . 11490— 11570— 11440— 11520— Polnische Noten v. 500 Mark aufw, 0.29 0.31 0.30 0.32 „ „ kleinere . . . . 0.24 0.26 0.25 0.27 Rumänische Noten zul000u.500Lel 303— 312— 298— 392— „ „ kleinere . . . 288— 292— 278.- 282— Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . , . wo . -.- — .- — —'.E« * * kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . 18660— 18760— 18610— 18710— Schweizerische Noten 100 Francs. 12720— 12800— 12720— 12800— Spanische Noten 100 Pesetas . . 9390— 9470— 9420— 9500— Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw. 2062— 2078— 2059— 2075— „ „ kleinere 2057.- 2073— 2054— 2070— Ungar. Noten (neue Em.) zulOOOKr, 2.10 2.30 2.10 2.30 „ » zu 10.000 Kr. , . . . „ kleinere. 2.05 2.25 2.05 2.25 Anhaltende Besserung des österreichischen Banknotenwesens. Verminderung des Banknotennmlaufes. — Steigerung de- Wechselportefeuilles. -- Die österreichischen Noten über die Hälfte bar gedeckt. Der letzte -Ausiveis der österreichischen Nationalbank vom 15. d. weist eine nerierliche Verminderung des österreichischen Notenumlaufes auf. Derselbe beträgt derzeit 5557 Milliarden, also um 86 Milliardeu weniger als in der Vorwoche. Bcinerkenswert ist, daß auch der Barschatz eine geringe Vennindornng, um 64 Aiilliarden, erfahre:: hat. Er beläuft sich derzeit auf 3004 Millfavdon. Wem: n:an das Deckungsverhältms in Betracht zieht, so zeigt sich, daß die österreichischen Banknoten mit über 50 Prozent bar ^gedeckt sind. Dies ist ein äußerst gü-nst'iges Verhältnis, wenn bedacht wird, daß iu: Baiikeifftatut nur eine Dritteldeckuilg vorgesehen ist. Hervorhebung verdient die Tatsache, daß trotz >der Abnahme des Bauknotenumlaufes die Nati>oua'tbank den: Privatkredit größere Mittel zur Versüguug gestellt hat. 'Als Folge davoi: hat sich das Wcchielportefeuille um 20 Milliarde!: vermehrt. Es beträgt setzt 663 Mllkarden.

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