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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-22 · Heft 1626 (22.8.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1626 (22.8.1923)
Date
1923-08-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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EN, MlMvoü) *n. ’xwü' Wiener Morgenzeitung 2*2, August 3.923 Seite 7 Ungarische Ausfnhrabgabe Me Butter. Die Austro-ungarische HamdeAlUimvor tM qvü, das; nach einer Berorduuup des ungaiüWen ^manWMnistHviums fiir Nattnluittcr, frisch oder Malzen, die bishor MibiÜhri'nfrei ansgcisü'hrt werden komrte eine Ausstchmbgabe und zwar von 10.009 K. pro MVterMntner festgchetzt worden ist. Keine Verpachtung der ungarischen Staatsbahnen. Das Ung. Tel.-Korr.-Burean meldet: Die Nachricht eines Budapester MonitagÄbllattes. wonach eine frarrMifche Goscstscl^rst mit der ungarischen Regiernng über die Verpachttma der ungarischen Staat sbahmn in Verchmrldliungen getreten wäre, wird an kompete-ntm Stelle als rein erfunden m\ das Entschiedenste tenient'ierl. Mindestbezüge im Handelsgewerbe für den Monat August. Die. Paritätische Kommission des Gremiums der Wiener Kaufnrannschaift hat die Berbiillligung der Le>banshalt.ungs- 'osten nl>it 4 Proi^us fcstg>estellt. Da jedoch die im Prinzip beschlossenc lOPwzentipe Erhichung der M'indestomüoe wegen nach schitvelbenIdLr Berhanidbungen vorläufig noch nicht durch- XC'fiiffjrt werden kann, empfiehlt das Gremiuün der Wiener llau>snra>nnschast. die Adind^stibezüge des Vormonates unter Vorbehalt der späteren Bwrechmmp. des lprozeniigen A!btnges auch i»n Monat Au>aust zur AnsMluua zu bringen.' Die uru 4 PwzerU verminderten Bezüge tvtüvdeu betragen: Nährend der ersten sechs Adonatc der Praxis 452.357 K., nach >cr Frieifprcchuim im weiten Halbjahr der Praxis 497.696 K., rach emsähiger Praxis 543.933 K., nach ziveijähriger Praxis >l 0.013 K., nach dreijähriger Praxis 687.929 K., nach vierübriger Praxis 746.928 K., nach einer längeren als fünfohrigen Praxis 816.936 K.. Angestellte (Ansänger), ivelche nindestens einen zwoisährigen DageMprs emer Handelslehrinstäit mit ErMg MoLviert haben, erhalten die oben antefi'chrtrn Bezüge nach einer droinlonatligen praktischen Beätiguna. Während dieser Zeit erhalten sie ein Entgelt von 107.018 K. Das Wiener BSrsetmrranaement für die nächsten zwei Nonate. Die Arrani.genwnt-Einteilung für die Monate se-ptenrlber und Oktober 1923 wurde in ^fälgender Neise festgesetzt: Septem eher: Montag den 3. September dassa und Archgäbe. Mittwoch den 5. Septentber Meldungen, Donnerstag den 6. Ssptemlber Gffdkten-Einreichung, Montag «en 19. Septeiniber Kalla mÄ> Mchgäde. Mittwoch den 12. Sepeinber Melldungen, Donnerstag den 13. September Csseitte»- Einreichung, Montag den 17. Sept>em!tzer Kassa und Ausgäbe, Nit.twoch den '19. Septeniber Aieldungcu, Effekten-Cinjeichung. Diontag den 24. Septeinber Kassa und An-sgabe, Nittwoch den 36. September Meldungen, Donnerstag den '7. Septeinber EMten-Einreichung. Oktober: Montag k\\ 1. Oktober Kassa und AnfMbe, MitÄvoch den 3. Oktober Nelldimgeu, Donnerstag bcu 4. Oktober Effekieu-Eiureichung, Nontag den 8. Oktbber Kassa und Ausgabe, Dtittwoch den 0. Oktober Melldimgen, Donnerstag deil 11. Oktober dssekten-Enirelchnng. Montag den 16. Oktober Kassa ind Ausgabe, Mittwoch den 17. Oktober Dieldungen, vbn.ne<stag den 18. Obtpber Effcikten-Einreichung, Montag nm 22. Oktober Kassa und Ausgabe. AiitÄvoch bcu 24. Oktober Neldungeu. Donnerstag den 26. Oktober Effekten-Einreichn>ng, Nontag den 29. Oktober Kassa und Ausgabe. Ein Pariser Zucker- und Kautschuk-Terminmarkt. Ans g-aris meldet die Do'l.-Ooinp.: Bon: 1. September an wird in siaris ein Kautschuk- und ZuckerLLermimuart: abgeihalter: verden. Der «ßtrige Finanzmarkt. Die noue-rlichc Kurskatastrophe >er Reichsnrark n-mmrt die AussmeMaimlkeit der Hmaugkrevse n Anspruch. Auch die Meldunigen Wer die iuucrpolitische Situation in Deintschland Vernvögen eine gewisse Nervosität richt *u bannen. Ijm gestnigeir Priivatb-evkehr vm: Baubburean m Dankbureg'il kani es fast' dar n-icht Al emcm^nennenÄvcrten Dawfmtevesse. Die Dendenz neigte mehr der 'Schwäche zu. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Der Chemikalienmarkt in Deutschland war in der abgelciufenen Woche ruhig und Preise ließen bis zu 59 Prozent vom Höchststände nach'. Das Geschäft war jedoch gering und Umsätze kamen nur zustande, wenn man sich infolge der Geldknappheit zu Copyright; 1928 Nachdruck verboten. R.Löwit-Verlag, Wien-Leipzig. (70. Fortsetzung.) 8« Polens WSldem. Roman von I. Opatoschu. Autorisierte Uebertragung aus dem Jüdischen von Siegfried Schmitz. „ . . .'dem Herrn der Welt dienen und ihn preisen kann man nur durch Liebe. Um die höchste Stufe der Liebe zu erreichen, imiß man vorher zur Erhebung der Seele kommen, alle Aeußcrlichkeiteu von sich abtun, sich als Mitschöpfer fühlen, und das kann man nur durch Paarung, nur durch Paarung. Auf dieser Welt zwischen Mantl und Weib und auf jener Welt durch die große Harmonie . . Maitlt und Weib? Ich hasse Männer! Sie sind so schwer, drückend, mit Bärten beiwachsen, und die Bärte stechen, kriechen über den Leib, brr! Warum schaut er so auf nrrch? Was schauen sie? Soviel gierige Llugen! Und Nachman? Sein roter Bart wird größer, größer, weitet sich zu einem Fluß, einem feurigen Strom . . . Ihr wollt schauer:? Ha, ha, ha! Gleich, gleich, aber vorher ins Feuer! Ins Feuer! Keiner soll bleiben! Jetzt schaut! Schaut, wie ich die Kleider abwerfe, öffnet eure gierigen Augen! Brennt es? Ha, ha, ha, ihr habt doch schauen wollen! Schaut, schaut! Da ist Daniel! Wie er sich in den Flarmnen windet! Daniel! Daniel! . . . Duszka öffnete die Augen kalte Schauer durchbebten ihren Leib. Daniel stand neben ihr, streichelte ihr die Stirn wJb beruhigte sie: „Geh' in dein Zimmer, du bist rnüde." Er nahm sie bei der Hand und verließ mit ihr das Zimmer. Während Dämel zurückkanr und die Menge noch immer mit Glotzaugen Nachmau umringte, erhob sich Temrele leicht von der Ottonmne, klirrte mit den Perlen- .schnüren und begann vor Daniel gu langen. Keiner hörte inehr Nachman zu; alle blickten auf Tentrele, die lässig Hände und Füße bewegte, sich bog und ivand; ihre Augen, Üe Maßen Wvarzen Amen, ließen nicht ruhig stehen, sie größeren Preisermäßigungen entschloß. Später wurde man nüeder fester, ohne daß jedoch der vorherige Höchststand erreicht wurde. Die angekündigte Frachterhöhung bewirkte einiges Interesse für Lokoware. Aiehr und mehr werden die Inlandspreise in Gold'- mark oder ausländischer Währung festgesetzt. Der gestrige Markt an der Warenbörse verlief in ruhiger Haltung, da sowohl das Ansgebot als auch die Nachfrage sich in niäßigen Grenzen hielten. In der Tendenz sind besondere Verän- . derringen nicht zu verzeichnen. Exekutiv wurden verkauft 19.999 Kilogramm Schwefelnatrium 69/62 zu 4480 K. transit. A n 8 g e b o t e n wurden: Ameisensäure 85 Prozent zu 97.60 Schweizer Franken pro 100 Kilogramm transit Passau, .Vleiweiß chemisch rein zu 13.600 K., Natrium snlfit weiß kristallisiert zu 3200 K., Salmiaksalz zu 8200 K., Soda-Ammoniak 96/98 zu 2700 K., Stearintafeln zu 20.500 K., . Montanchachs zu 4000 K., Weinsteinsäure zu 45.800 K., Salmiakgeist 0,910 zu 6250 5k. verzollt und zu 5450 K. transit Wien (exkl.), Gelbnatron zu 35.000 K. transit 28ien, Salmiak subl. zu 13.000 K. transit Wien, Kaliumbichromat zu 18.500 K. (grob und fein kristallisiert) transit. Ein limitierter Verkauf (exekutiv) in Hirschhornsalz 2000 Kilogramm zu 11.400 K. stückig transit Wien kam des hohen Preises halber nicht zustande. O e l e u n d F e t t e. Tie Tendenz war nicht einheitlich, es wurden teils höhere, teils ermäßigte Preise gefordert. Erhältlich waren Leinöl zu 17.200 K., Nüböl doppelt raffiniert zu 15.500 K. (-400 K.), Elain sap. 07/98 zu 17.800 K. (-200K.), Nindertalg In 42/43 zu 14.500 K., Rizinusöl erste Pressung zu 19.200 K. (— 1000 5k.), Schweinefett pure lard Kistenpackung zu 23.250 K. (+ 250 K.) .Kokosspeisefett in Fässern zu 17.500 K. (— 500 K.), Sesamöl I. Pressung zu 18 000 5k,, Tafelspeiseöl zu 16.500 K. Zum öffentlichen Verkauf gelangten 25 Faß Sojaöl zu 49 holl. Gulden. Kolonialivaren hatten mäßiges Geschäft gleichfalls bei nicht einheitlicher Tendenz. So beispielsweise erftchr Kaffee Rio VII Iohnston eine Befestigung uni 1200 K. aus 32.500 K. und Sul de Minas dagegen eine Abschwächung um 2500 K. auf 31.600 K. Von Gewürzen befestigten sich Eassia lignea rnn 1000 K. auf 43.000 K. Pfeffer Singapore schwarz um 500 K. auf 30.000 K. Kümmel erfuhr eine Abschwächung um 5000 K. auf 38.000 K. Ausgeboten wurden noch Paprika edelsüßer zu 90.000 K., Burma Reis ll neue Ernte 25 Prozent Bruch zu 5000 K. (+ 100 K.) und italienischer I. Qualität zu 7300 K. (— 100 K.), Kristallzucker zu 6900 K., Würfel zu 7300 K. pro Oktober—Dezember Frachtpantät Hohenau, ferner zu 3 tschech. K. respektive 3.20 tschech. K. pro Oktober—Dezember in Ganzwaggon ab Grenze. Ab Lager Wien notiert Kristall 11.399 K., Würfel 11.500 5k. Exekutiv wurde verkauft 1 Waggon Zucker (Hirm) kombiniert, und zwar Kristall 50 Sack, 5kartonwnrfel 30 Zentner, Kistenwnrfel 20 Zentner zu 10.950 K. ab Wien verzollt. Prager Börse. Prag, 31. August. Nach der nnentschirdoucn Haltung der letzten Tage machte sich heute eine .günstipeve Stimmung beüuerkbar. tvbbei bie Mehrzahl der Papiere Kursbesseruugeu erzielte. Die Ausdehuttug des Streiks ^der lKohlenavbeiter Rieb ohne merklichen Einfluß. Der starke Rückfall der deutschen Mark veranlaßte ansläudische Käufe. Auf 'dsm Induitrieattieumarkte tvareu Eiieu-, Ehemische-, einige Zucker-, Maschinenfabriks- und Brauereiaktien höher gehalten, wogegen Textilaktieu andauernd schwach 'lagen. Kulisseuwerie waren behauptet. Heimische Banken hatten nur geringen Verkehr, während >die Wiener Banken mäßig anzogen. Auf dem Anlagonlarkte waren die Kurse, größtenteils behauptet. Exoten zeigten leibhaftere Umisätze. Gegen Schluß war das Geschäft ruhig bei behaupteten Knrsen. Schlußtendeuz befestigt. S ch l u ß k u r s e: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —.—, Böhm. Unionbank 435.—, Böhm. Eskomvtebank 415 —, Böhm. Indnstrialbank 438.—, Zivnostenska Banka '423.59, Anglobank 167.—, Oesterr. Kredit —, Wiener Unionbank 226.—, Wiener Bankverein 114.—, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A 574.-, Sit. B 219-, Ferdinands-Nordbahn 9150.-, Prag-Duxer 192.—, Anssig-Teplitzer Eisenbahn 1540.—, Nestomitzer Znckerindnstrie 1525.—, Vereinigte Elektrizität Wien 208.—, Brosche 1470—, Koliner Spiritus 1252.—, KönigShofer Zement 1210.—, Breitfeld-Danek 492.—, Ringhoffer 780.—, Simmeringer 192.—, Rotbkosteletzer Textil 320.—, Alpine Montan 373.—, Poldihütte 495.—, Prager Eisen 1210—, Oesterr. Berg n. Hütten 3190-, Skoda 567.-. Znwald 590.-. - zogen jeden zum Tanz. Ihre Beivegungen wurdet: rascher, ' wilder, die weißen Zähne schärfer, die Augen sprühten Feuer, wurden böse, lachten, lockten. Die Äienge hielt cs nicht mehr aus, die wurde mitgerissen, - faßte einander bei den Händerr, riß auch Mordechai in den Neigen, umringte Daniel mit Ternrele und vergaß alles. Mordechai bewegte sich mit wie ein überflüssiges Gerät; er sah, wie sich die Hände verwirrten; der Knäuel löst sich, Paare ziehen sich zurück und bleiben in den Winkeln liegen. Ein wahnsinniger Schreck durchfuhr ihn, er mußte sich setzen. Ein Licht nach dem anderen verlosch. Es wurde finster. Nach und ira.ch würbe die Flnsternis schwächer, aus allen Winkelit schältet: sich Gestalten. Durch einen offenen Fensterladen blickt ein runder, kalter Mond ins Zimmer. Eine verschleierte Gestalt stand plötzlich vor Mordechai,. setzte sich auf seine Knie und umschlang ihn: „Wenn es Euch nicht bequem ist, so sagt es :mr, dann gehe ich sofort!" Mordechai schwrsg. Er wunderte sich, daß ihm keine bösen Gedanken kamen, und obwohl sein Hevz ihm sagte, wer es war, hatte er doch Furcht, den Schleier zu b.ben. In der Finsternis erklangen erstickte Schreie und über ihnen schwebte das leise Weinen des Inden, der mit dem Kopf an die Wand schlug: „Vater, ach Vater, ach Vater!" In der s^üre stand Duszka. Ein Iveißes Nachthemd floß über ihre Knöchel. Sie schaute mit aufgerissenen Augen und sah nichts. Der Kopf mit dem kurz geschorenen Haar, die dünnen Beine erinnerten an einen Knaben. Eine Weile staud sie unbeweglich, dann wendete sie sich sehnsüchtig mit geschlossenen Augen den: Monde zu. Dnszka glitt durch das Zimmer, wich den Stühlen und Mensch-'i: ans und blieb bei der Ottmnane stehen. Sie slr.'ck,«' die Hand aus, als ivollte sie jenianden. berühren, rmindtc sich wieder den: Monde zu, schluchzte leise tvie ei;: ■’;:».*>, das einschlafen will, und entschwand aus dem ji;uliier ans demselben Wege, den sie gekommen war. Großes Leid durchdrang Mordechai und stand zlvischen ihn: und der Menge ringsum wie ein Wall. Es unterdrückte jedes Bogchven. er dachte gar mcht mehr daran, daß aui Bndapejter Börse. Budapest, 21. August. Noch der vicrtägigcil Geschäfts« pause eröffnet die hrutige Bör-sc :ufolge der angehänften Kauforders wiederum recht fest und besonders in «der ersten Börscichälfte waren Kurssprüngj? von 10 bis 20 Prozent zu verzeichnen. Die Festigkeit konnte aber nicht sämtliche Marktlgebietc bchcrrschen und in einigen Kohlen- und Montan-Werten 'kamen sogar Kursnachlässe von 6 bis 10 Prozent zu», Vorschein. Der Schluß war freundlich und der Verkehr lebhaft./ Wochengeld betrug 8 Prozent. S ch l u ß k n r s e r Ung. Kredit 785.000.—, Oesterr. Kredit 193.000.-,Britisch-Ung. Bank 147.000.-, Salgo Kohlen 685.600.-. ' Nimamnranyer 200.000.—, Südbabn 155.000.—, Staatsbahn 565.000.—, Gran-Szaszvarer 520.000.—, Obenmgarische Bers, 900.000.—, Drasche-Ziegel 280.000.—, Ungarische Allg. Kohlen 2,600.000.-, Urtkanv Kohlen 1,250.000. Adria 820.000.-. Elotilde chein. Fabrik 250.000-, Ung. Eisenbahnverkehr 250.000-. .Anglobank —, Verein. Holz 47.000, 5loburg Spodium 500.000. __ Die Devisenkurse. Berlin, 21. August. (Devisenkurse.) — Amsterdam 2,194.500.- (1,665.825.—), Belgieu 249.375.- (189.525.-), Ehristiania 897.750.— (688.275.—), Kopenhagen 1,037.400.— (780.025.-), Stockholm 1,456.350.- (1,127.175.-), Iialieuischt 239.400.- (181.545.-), London 24,937.500.- (19,251.750.-), Netv-Aork 5,486.250.- (4,189.000.-). Paris 311.220.— . (235.410.-), Schweiz 1,009.470.- (766.080.-), Spanien 732.165.- (574.660.-), Wien 7780.- (5985.-), Pra^ 163.590.- (124.687.-), Budapest 299.25 (234.41), Sofia 47.380.—(36 907.—), Belgrad (-.-). Berlin» 21. Angnst. (Notenkurse.) — Noten: Dollm 5,486.250.- (4,189.500.-), Pfund 24,937.500.- (19,251.750.-), Italienische 239.490.- (181.645.-), Polnische 3300.- (1800.-), Tschecho-slowakische 163.590.— (124.687.—), Oesterr. gestempelte 7780.- (5985.-). Prag» 21. August. (Debisenktlrse. — Mitgeteilt von: Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzunnisteriums.) — Berlin 0.06'/. (0.09), Zürich 628.76 (629.25), Paris 193.25 (192.50), London 155.37 (155.37), New-Pork 34.05 (34.05), Belgrad 36.75 (36.87), Bukarest —(-.-), Wien 4.68 (4.67V»), Warschau 1.34'/. (1.52'/.), Agran' —.— Budapest 17.73 (17.75), Jugoslawische 36.25 (36.50), Oesterreichische gestempelte Krone 4.66 (4.66), Polnische 1.34',. (1.50'/.), Ungarische 11.50 (11.-). Duöapefl» 21. August. (Knrse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 7510 bis 7710, Bukarest 86.— bis 93.—, Kopenhagen- 3540 bis 3660. Christiania .3130 bis 3250, London S7.20( bis 89.600, Berlin 0.0030 bis 0.0050, JtaNen 820.- bis 855.-, Paris 1055.- bis 1091.-, Prag 565.- bis 589.-, Stockholm 5065 bis 6245, Zürich 3440 bis 3560. Wieir 0.2680 bis 0.2820 Sofia 160.— bis 167.-, Belgrad 200.— bis 208.—, New-Pori 19.100 bis 19.700, Warschau 0.080 bis 0.090, Brüssel 840.- bis 875.-. Belgrad» 21. August. (Devisenkurse.) London 436.50 bis Paris 533.— bis- New-York 9520.- bis Genf 1730.- bis Saloniki —bis Mailand' bis —, Prag 281.- bis Berlin 0.0017 bis —, Wien 0.1336 bis —, Bukarest 42.75 bis —, Sofia 81.50 bis —.—, Budapest —bis —, Brüssel — bis —, Amsterdam —bis —, Warschau —.— bis Rgrarn. 21. August. (Devisen.) Wien 0.1337'/, bis —, Berlin 0.0175 bis —Budapest 0.50 bis —.—, Bukarest —bis —, Italien 410.— bis . London 437 — bis -, New-York 9500- bis , Paris 580.- bis Prag 261.- bis Sofia bis Schweiz 1735.- bis —.—, Brüssel 455.— bis —, Warschau —bis — Amsterdam - bis —.—, Stockholm — New-Aork» 20. August. (Devisen.) London 455.—, Paris 656.—, Berlin 0.0015. Mailand 429.50, Zürich 1810.—, Kopenhagen 1862.—, Stockholm 2660.—, Christiania 1638, Amsterdam 3935.—, Prag 293.25, Wien 0.14, Budapest 4/t6, Bukarest 43.75, Warschau 0.04, Madrid 1346.—, Helsingfors 276.50 Brüssel 443.—, Kanada 2'/s u. p., Brasilien 100.50 Argentinien 3221.-, Belgrad 105.-. Marschau, 21. August. (Devisen.) Berlin 0.03'/,, London 1,111.000, New-York 243.500.-, Prag 7200.-, Wien 3.44. seinen Kßieen eine Frau saß, unft die 1ve>hmütrgeWärme eines Vaters, der sein krankes Kind auf dem Schoß hält, erwachte rn Mn. Die Frau weinte. Und in dem Weinen klang die Seelenwanderung einer Melodie, welche aus der alten Schul', aus dem alten Beth Hamidrasch zu dringen schien, wo Generationen von Jirden in den Strümpfen auf de« Boden saßen nnd die Klagelieder mit Tränen bemtzten. Bon draußen klangen Stimmen. Sie kan«n von allen Seiten: „So ein Aas." „So ein Aas " „Mt fremden Frauen." „Unter dem Dach des Räbdi." „Ausrotten muß man sie." ,/Keine Spur darf von ihnen bleiiben." ,/Dadbathaianer." „WiMch Sadbathaianer." '„Er geht den Weg seines GroßvakerS, der Muster» knabe!" ,/Welcher Nruftevknabe?" „Daniel." „Er gehört doch zur Familie Eibufchitz." „Du bist nicht luert Rabbi Jonathans Na»"m in deinem M:nde zu tragen, du roher Patron!" ,Mer ist der Zaddik nn Pelz?" „Die Frau des Schlächters aus Lipno soll auch dort sein." „Und die Frau von Reb Äeibusch Parzswer auch'" „Au allen: ist der Rote schuldig." „Wen meinst du?" „Und ich sage, an allem.ist die Dirne schuldig." „Wer?" „Temrele." „Die Wa^vschauerin?" Mordechai merkte, daß es zu spat zur Flitcht -nxir; e> konnte erschlagen werden. Gleichgültig blieb er stchen mü tvartete, bis die Menge eindringen würde. „Gebt uns Nachinan heraus" — schrie einer durch dageschlossene Fenster. (Fortsetzung folgt.)

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