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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-19 · Heft 1623 (19.8.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1623 (19.8.1923)
Date
1923-08-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Sonntag Misrachi-landeszentrale, Wien Morgen Montag, 20. d.um 7 Uhrabds. Im grossen Saal des Hotel Continental, II, Taborstrasse 6 grosses Itowli Redner: Der bekannte Publizist und Schriftsteller GEDAUA BIIBLIKj Chefredakteur des „Jiid. Tagblatt“, New York, über „Misrachi“ Kongressdelegierter ADOI.F PINKAS über den 13. Zionistenkongress Gäste willkommen! so müßte doch das jüdische Finanzkapital das Konrnren dieser Herrschaft begrüßen. Es ist aber umgekehrt, nichts fürchten sie so sehr als die Vereinigung der kommunistischen Arbeiter mit de« nationalistischen kleinbürgerlichen Massen, die ein Ende der Herrschaft der beschnittenen urrd unbeschnittenen Kapitalisten bedeuten würde. Natürlich, würde das jüdische Kapital die Wahl haben zivischen einer sadistischen Diktatur und einer Arbeiter- und Bauernregiernng, so würde es sich ohne Zweifel für die erste entscheiden. Und wir werden noch erleben, daß die Marburg, Deutsch, Litwin und Bosel das Hakenkreuz anlegen tverden und in den Herren Hitler, Mulle und.Henning die Retter in der Not begrüßen werden." Graf R e v e n t l o w, der unlängst in der „Roten Fahne" die Bedingungen eines Zusanmrengehens mit Rade! erörtert #»t, setzt nun in seiner „R e i ch s w a r t e" seine Auseinander setzung mit Rade! fort und führt aus, es seien bei den Kommunisten drei Gruppen: 1. Idealisten und Weltverbesserer, 3. sozialistische Deutsche, 3. Juden, die die Politische Führung halben wie in Sowjetrußland und jetzt die russische proletarische Diktatur und die jüdische Internationale auch auf Deutschland übertragen wollen. Reventlow gibt Berührungspunkte zu, setzt aber fort: „Tic Völkischen, wo immer sie mit den Kommunisten Zusammenkommen, dürfen auch nicht vergessen, daß die kommunistischen Führer entweder als Juden von Natur auf Internationalismus eingeschworen sind oder, wenn Deutsche, unter der jüdischen Führung stehen. Sie Begrüßung des Agudah-Kongrefles durch den Horthtz-Brrtrettr. Die bei der Inszenierung des Agudah-Kongresses zutage getretenen Taktlosigkeiten der Agudah-Leitung hat den Unwillen aller Richturigen der öffentlichen Meinung hervorgerufen, i« denen mau noch auf guten Geschmack und Politischen Takt etwas hält. Die Sucht, sich in Szene zu setzen, verleitete die Führer der Agudah dazu, gerade den ausgesuchtesten Judenfeinden ihren Kotau zu machen und dadurch abstoßend zu wirken. So weist „B e c s i M a g h a r Ujsag" mit Recht auf die Abnormität hin, die darin steckt, daß so eine hundertzehnprozentige jüdische Organisation wie die Agudas Jifroel, die W»ner ungarische Gesandtschaft durch eine Einladung herausforderte, die Juden mit einer Begrüßung des Kongresses zu beleidiget». Die Agudah-Leute — meint das Blatt verwundert — müssen es doch wissen, daß die ungarische Gesandtschaft ein System repräsentiert, durch welches Hunderte jüdischeFamilienaus ihren Hei m e übertrieben, ihrer Brotgeber beraubt und ausgeplündert wurden; unter dessen Herrschaft Inder» ohne Zahl entmannt, gefoltert, verschleppt und ermordet, unter dessen Regime jüdische Frauen und Mädchen auf bestialische Weife geschändet, entehrt und hingeschlachtet wurden, dessen Rcgierungsmaxirne in der Verdrängung des Judentums aus allen wirtschaftlichen und sozialen Positionen kulminiert, dessen Wahrzeichen das Internierungslager von Zalaegerszeg ist, in welchem so viele Juden und Jüdinnen schmachten mußten und ihre Ehre und ihre Gesundheit einbüßten; besten erste und grausamste Tätigkeit es war, alle aus dem Osten stammenden Juden, obgleich sie viele Jahrzehnte int Lande lebten und durch Fleiß und Arbeit zum wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt des Landes beigeträgen hatten, wie Verbrecher oder wie räudiges Vieh über die Grenze zu jagen. Das Blatt kommt zu dem Schlüsse, daß dieses Verhalten gerade der strenggläubigen Juden die ungarische Regierung in ihrer ju den feindlichen Haltung nur noch bestärken werde. . Was würde das genannte Blatt erst noch geschrieben haben, wenn ihm die Fundamentalartikel der Führer der Agudah bekannt gewesen wären, die darin gipfeln, daß es als ein Verbrechen gelte, mit Zionisten und Misrachrsten, welch letztere gleichfalls auf streng orthodoxer Grundlage stehen, sich auch nur an einen Beratungstisch zu setzen? Der Vertreter der magyarischen Massenmörder erscheint ihnen ihrer würdiger als die Vertreter einer jüdischen Richtung, die für den ehrlichen Wiederaufbau des jüdische»» Volkes und der Mischen Heimstätte wirkt und Opfer bringt! Mer nicht nur das Wiener ungarische Blatt, auch Bu dap e st e.r ungarische Blätter glossieren in ihrer Art die Begrüßung des Agudah-Kongresses durch die ungarische Gesandtschaft. So schreibt ,Ilz Ujsag": ,/Agu'das Jifroel? Ist das nicht so eine HePP-Hepp^Gesellschast, und diese wurde-von unserer Wiener Gesandtschaft begrüßt? Gott gebe, daß daraus nicht noch ein großes Unglück entstehe'." ,-Az Wag" ist ke i n antisemitisches Blatt und will mit dieser Bemerkung offenbar die Unaufrichtigkeit der schablonenhaften Begrüßung glossieren. War es also wirklich notwendig, daß sich die Agudah-Leitung in ihrer Großmannssucht und in ihrem KongreßnachaHmungstrieb so internattonal und so rvhüd) blamiere und damit das aesamie Judentum ' ommom iüicrcV Wiener Moegenzeiturig. * 19. August 1923 Nr. 1623 wm Unsere Kongreßberichterftattung. Miß dem heutigen Tage beschließen wir die BerichlerslaNung über den Zlonlsrenßvnzretz. Wir behalten uns vor. ln «nferen nächsten Nummern -emittierte Nachträge zn veröffentlichen. Erinnerung an Professor Wilhelm Jerusalem. Von Adolf Böhm. In den Nachrufen dieses Blattes auf Wilhelm Jerusalem war seine Stellung zum Zionismus nicht berührt worden. Ich möchte daher einiges aus persönlicher Erfahrung darüber sagen. War Professor Jerusalem auch infolge der in seiner Jugend genossenen Erziehung ein genkuer Kenner des hebräischen Schrifttums und ein für die religiössittlichen Ideen des Judentums begeisterter Manu, so stand er, weil in der Periode des Liberalismus ausgewachsen, dennoch der zionistischen Bewegung ablehnend oder, besser gesagt, fremd gegenüber. In den Jahren des Kriegt.? änderte sich aber seine Auffassung Das Wiederaufleben der hebräischen Sprache, die er famuc. war für ihn ein frohes Erlebnis. Er nahm seine Talmndstudien wieder auf und suchte sich auch in Bialik eiuzuleben Das lebendige Werden in Palästina ven'eblte »licht, aus ihn einen mächtigen Eindruck zu machen, ebenso erfreute ihn die anfkommcade moderne Literatur über den Geist des Judentums. Namentlich Achad Haan» und Bnber fandet» sein Jllteresse und seine Zu- Mmmnna. Als im Jahre 1917 durch Dr. Bernseld die „Studiumgruppe für jüdische Juaenderzlehung" gegründet wurde, erklärte sich Dr. Jernsalern bereit, iit den von dieser eröffneten Kursen über Pädagogik zu lesen und in das Kuratorium einzrltreten, besten erster Vorsitzender er war. Das hebräische Wissen seiner Schüler, das er anläßlich einer Interpretation eines Psalms vom pädagogisch-dialektischen Standpunkt aus schätzen lernte, erfüllte ihn mit freudigem Erstaunen. Obzwar er sich der zionistischen Bewegung nicht offiziell anschließen wollte und konnte, war er dennoch mit der» lebendigen Kräften, die sie entfesselt hatte, in inniger Berührung. Der Aufbau Palästinas wurde voll ihm freudig bejaht und er hat beim Erscheinen meiner Gesamtdarstellung des Zionismus dieses Buch in der B'nei B'rith-Loge, in der er eines der angesehensten un.d führendsten Mitglieder gewesen ist, mit Wärme besprochen. In manchen Gesprächen war es mir vergönnt, mich mit ihm über die Elemente der jüdischen Renaissance zu unterhalten. Es zeigte sich dabei, welche immenses jüdisches Wistell er besaß und wie das Judentum das lebendige Zentrum seines Fuhlens war. Deshalb waren für ihil von allen zionistischen Schriften jene die interessantesten, die vorl der Erneuermlg des jüdischen Geistes sprachen. Insbesondere hatte Max Brods Buch: „Judentum, Heidentum, Christentum" einen tiefen Eindruck auf ihil gemacht und er wollte seine Zustimnlurlg zu desseil Grundgedanken unter Heranziehung von Stellen aus dem Schrifttum in einer Besprechung dieses Buches zum Ausdruck bringen. Leider kam es nicht mehr dazu, den gerade an dem Tage, all dem er sie schreiben wollte, ereilte ihn der Tod. So besitzen wir leider fein schriftliches Dokument seiner Anteilnahme an der jüdischen Erneuerungsbewegung. Zu früh, auch für die neu jüdische Bewegung, ist Professor Jerusalem heimgegangen. Er wäre sicher bereit gewesen, dereinst einem Rufe an die Jerusalemer Universität zu folgen. In ihm ist uns einer jener seltenen Mänrler verloren gegangen, die in ihrer Jugend noch eitle griindliche jüdische Bildung genossen halten, später als Mehrer der europäischen Wissenschaft gewirkt habeil — jahrezehntelang eingesponnen in den liberalen Gedanken^—, sich aber trotzdem soviel Jugendlichkeit bewahrt haben, um noch in vorgerückten Jahren den Anschluß an die lebendige neujüdische Bewegllng finden zu köllnen. Mental aus einen Wischen König. Attentate auf Könige sind stets aufregende Angelegenheiten. Um so größere Erregung muß es wohl Hervorrufen, wenn die Kunde in die Welt gelangt, daß auf den einzigen jüdischen Köllig der Galuthzeit, beit die Geschichte, die ja immer zugleich ein Stück Legende ist, kennt, vor kurzem ein Attentat verübt ivuvde. Ein Mischer .König der Galulhßeit kann natürlich nicht lange regiert haben. Und tatsächlich handelt cs sich um einen König, dessen Herrschaft nur einen Tag, oder genauer gesagt, eine Nacht Ivährte. Etlva zwölf Stunden lang hatte nämlich Polen einen jüdischen Köllig. Seine Geschichte ist schon oft erzählt worden, aber sie sei aus den: traurigen Anlaß, von dem wir berichteten, wiederholt. Ein Enkel des berühmten Maharam von Padlra, ein Schüler der bekannten Jeschiwa in Brest, mit Namen SaulWahl (sein richtiger Name war übrigens Katzenellenbogen) hatte wegen seiner .Klugheit die Aufmerksamkeit des polnischen Fürsten R a d z i w i l l erregt, der ihn zu seinem politischen Ratgeber machte. Und nun wird erzählt, daß im Jahre 1586, nach dem Tode des polnischen Königs Stev'hcm Bathory, sich der Reichstag aus feinen Nachfolger einigen konnte. Als Dieder einmal eine Wahlsitzullg ergebnislos verlief, bei der nach altem Brauch dem Weine stark zugesprochen worden ivar, »»»achte inmitten der Tafelrunde Fürst Radzrwill den Vorschlag, das für den Staat gefährliche Interregnum dadurch zu beenden, dvß man ben Jude n Saul z u m K ö n i g erhebe. Die vom Wein zn Scherzen angeregte Wahlversammlung nahm den Vorschlag einstimmig an und mit dom Rufe: ,M lebe der König!" wurde Saul unter großem Pomp in den königlichen Palast geführt. Den: Volke wurde milgeteilt, daß es am Morgen dem neugewählten König seine Huldigung darbringen müsse. Die Vertreter des Volkes evivählten als den Dolmetsch ihres Huldigungsgrußes einen Fürsten, der sich am frühen Morgen in den königlichen Palast begab. Als der i'lnge Saul ihn erblickte, ging er ihm entgegen und setzte ihm die Königskrone auf mit den Worten: „Daß man dich erwählt hat, um den König zu begrüßen, ist ein Beweis, daß ön der bedeutendste und würdigste Mann unter allen bist. Daher gebührt dir die Krone von Polen." Der also Gekrönte tvar der spätere Polenkönig Sigismund der Dritte. So erzählt eine mit historischen Fakten durchsetzte Legende. Sie ist weit weniger bei den Juden als bei den Polen verbreitet. Nun ist auf diesen jüdischen König von Polen ein Attentat verübt worden. In der sattsam bekennen „Rzeczpospolita" bemüht sich ein gewisser N a w i t a - G a w r o n s k i mit aller Macht, diesen „schändlichen Fleck aus Polens Vergangenheit" zu tilgen und z»l beweisen, die ganze Geschichte von der Wahl des jüdischen Königs sei Lüge, ein Witz und eine Satire ans den ewig streitenden polnischen Adel der damaligen Zeit. Dieses patriotische Attentat (Attentate sind ja oft patriotisch) mag wohl seinen Grund darin haben, daß die historische Legende auch erzählt, Saul Wahl (sein Zuname wird aus dem Borfall der Wahl zum König erklärt) habe in der Nacht, da cr Herrscher von Polen ivar, das alte Gesetz annulliert, nach welchem ein polnischer Adeliger, der einen Inder» erchlng, nur mit geringer Geldstrafe belegt wrrrde, und au dessen Stelle die Bestimmung gesetzt, daß für das Vergießen jüdischen Blutes der Mörder, sei er auch ein Fürst, mit Leib und Leben verantwortlich sei. Daß die Bestimmung, eines Juden Blut dürfe nicht ungestraft der« gossen werden, einem Inder» in den Mund gelegt wird, ist eben derrr wackeren Historiker von der „Rzeczpospolita" uub seinen Gesinnungsgenossen ein Dorn im Auge. Denerr wäre es lieber, wenn alte Gesetze noch Geltung hätten. Also wird versucht, eine „schändliche historische Legende" auszumerzen. Aber — wie heißt es irr» Reporterstil? — „das schändliche Attentat auf seine Majestät ist glücklicherweise mißlungen". Wohl auch in diesen» Falle. Denn Legende und Historie sind Volksbesitz rrnd ilicht von Parteieinslüssen abhängig. Im übriger» — wäre Saul Mahls Geschichte Ivahr, sic wäre nie so schön gewesen wie sie als Legende ist. Deshalb wird sie sich allen Attentate»» zum Trotz loeiter erhalten. Sie Sabbatpredigt btt Radioladen. Die Geschichte hat sich natürlich in Amerika ereignet. In N r w -'Jork, wo es eine Menge Radio stores, ganz gewöhnliche Geschäfte, gibt, in denen man gegen geringes Entgelt zu jeder Tagesstunde ans radiotelephonrschem Wege das Wichtigste und Interessanteste von dem erfahren kann, was gerade in irgendeinem Winkel der große»» Republik sich ereignet. Dr» kannst dir, wie in jedem anderen Kaufhaus, die Branche aussuchen, die dir a»n besten paßt. In dem eilten Winkel vermittelt eine Radiostation politische Nachrichter» aus aller Well, in der anderen Ecke gibt dir der Radioapparat die Vorgänge auf den Sportplätze,» bekannt. Kommst bu am Abend, kannst du die Opernvorstellung oder ein anserlesencs Konzert, das in derselben Stunde am anderen Ende der großen Republik gegeben wird, genießen, wie wenn dr» persönlich dabei wärest. Aber ebenso kan»»jst du dich an einer Kanzelpredigt erbauen, die irgerrdein berühmter Kanzelredner Hunderte Meilen von dir in diesem Moment einer andächtig lauschenden Menge hält. Und die Wirkung ist dieselbe, der Eindruck der gleiche, toie wenn du dem frommen Scelenhirten von Angesicht zu Angesicht gegenüber stündest. Znm Beweise für die u»»geschwächte Unmittelbarkeit, nrit der die radiotel-epho nische Uebernttttlung von Reden aus noch so große Entfernungen wirkt, sei die folgende psychologisch höchst bezeichnende Geschichte erzählt. Am Sabbat Nachm u, den ans den nenntcn Ab folgenden Trostsabbat, ging ein Leser der ,Jewish Tribilne" in eine solche Radio störe. Im Laden waren etwa dreißig Personen, zum Teile Juden und ziun Teile Christen, anwesend. Eine Tafel verkündete, daß Rabbi Max Drob, ein bekannter Kanzelredner, die Sabbat' Nachmu-Predigt Hallen werde. Kaum wurden die ersten Worte des Rabbi aus der Ferne hörbar, beeilten sich die I u d e n, ihre Köpfe z n bedecken, während die christlichen Zuhörer, um den» religiösen Akt, dessen Ohrenaber nicht Augenzeugen sie waren, auf ihre Art ihre Nevere»»z zu beweisen, das Haupt entblößten. Der Leser des genannten Blattes war von dieser Szene so gerührt, daß cr in seiner Zuschrift an das Blatt der optimistischen Hoffnung Ausdruck gibt, daß das Radiotclephon die Bersöhn»»ng der Konfessionen mtb Nationen vermitteln werde. Im übrigen erinnert diese Geschichte an die bekannte Anekdote von den» Inden, der in seinen» BanUmreau in HcmdärMeln arbeitet, als plötzlich das Telephon Signal gibt. Er geht ans Telephon, „Hallo, wer dort?" Am anderen Ende , der Verbindung: „Hier Rothschild!" Der kleine jüdische Bankier knick» in Ehrfurcht zusammen und stottert, sich verbeugend: „Verzeihen Sie, Herr von Rothschild, einen Augenblick, ich ziehe mir nur den Schabbesrock an!..." Womit dnrch-auS feine Blasphemie an der Trostpredigt des Rabbi Drob begänne»» werden soll.

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