Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1622 (18.8.1923)
- Date
- 1923-08-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wat, GanMaH Wiener Morgenzeitung. >^^■„-,».^»^«^.^>«.--^,1 -. .^urfirtitfsMliihAWatMi. 18. August 1923 Dstte 5 Ae jüdische Bibliothek in Jerusalem. Von MvWop Wl M Löwe. Mnöv Misüvöv iKaWbaÄeit Broichtevstatter HM GeltzgenhÄt. >,Mt Prof. HeiMich Löwe. _Rre-Jevusalem. dem Dwottor des . Men MllwchMvesens. Wer den aUjgeMiMchen Wand des iüdischert BiMothsLvesens in Palästina 8u sprechen. Prvf. Mwe sagte: Mtsmatsich« Ansban des B-ibiläoiheT'wvfe ns bvfchmrt «mir als die adstzlirebe Boribiedrugung mch Gvundläge der UniveVisitüit. Ww die lNreövMsttät will, umtfe die WbiKochek schaffen. Als ich int l-etztett Jahre in Jerusa'lom war, wurde >cmf mtich in allen Qvtett> besonders in Jerusalem, Haifa und Deil-AivÄv, ein förmlicher Sturm guKgefiihrt, die 'doAtrgen Bibliotheken auist oder ausz-ubauen. Es existiert hereto anher der Jerusaliomsr BMothok die kleine Bibliothek Scharr Zion in Tel-Awiw, die 1878 HSgründet wurde und lhente-12.-560 Bände ausweist. Diese Bibliothek ist sehr mrsystematisch aufMbalii und befindet sich in noch keinem guten Zustande. Der einzige wwkki'che Schatz, den sie lb<cherbergt, »ist eine Sammlung von vorzüglicher, wissenschafitlicher PaLästina-Literatur, für die gcerez besonders Herr Leo Motz.kin persönlich sich verdient gemacht hat. Der Magistrat von Tel-kAwiw hat beschlossen, diese bisher der B'nei Mrith-Loge Scharr Zion gehörige Bibliothek als Stadtbibliothek tz-n übernehmen und großzügig aus- Kubanen. Jur Haifa hat es mir die Joseph Hirsch- Stiftung hhaWerstadt) möglich gemacht, die Grundlage einer Bibliothek für das Technikum und die Realschule zu schaffen. Dr. Biram, der Direktor der Realschule, und Ingenieur Hecker, der Direktor des Technikums, sind jetzt daran, diese Anlage werter anszubaneu. Die Hauptbiblioihek existiert in Jerusalem. Sie wurde vor A Jahren von Dr. Joseph CH a s a n o w i tz (Biälvstcck) gegri'mdct. Gr wollte eine Nationalbibliothek schassen, die alles geistige Eigentum der Inden in wissenschaftlicher Shstemcrtik enthalten sollte. Seit dieser Zeit habe ich mit Dr. Chasanowitz znsammengearbeitet und utitgesammelt und seit mehr als einem Jahrzehnt meine gesamte Aribevtsenergie ausschließlich diesein Ziele gewidmet. Insofern^ war jedoch «rein Gedanke ein anderer, als ich wohl auch eine genaue Sammlung der jüdischen Literatur, sowohl foer produktiven wie reproduktiven, sowie, des Wer die Juden vorhandenen Schriftenkoniplexes anleigen will, zugleich aber auch eure Bibliothek schassen möchte, dve alles menschliche Wissen in sich einschließen soll. Diese NationaMbliothek sollte nicht nur eine Universitädsbibliothek sein und ihr Vorbild nicht in irgendeinem, noch so hervorragetchen Raibbinersommar oder einer jüdischen Genrieindebibl'iothÄ, sonderst etwa im British Wöujeum finden. Außerdern ist noch hevvoMheben» daß sich die 11wiiver>sitäts° bibliathek Kuscmmteresetzen soll ans einem Bibliothekensystern» das sich über das ganze Land organisch erstreckt, so daß zum Beispiel die BMiotheken von Del-Awiw und Haifa integrierende Teile der NatiorealllbWiothek sind, die außer den Katalogen der Einzelbilbliotheken einen Gesamtkatalog ütber den Bücherbestand lde8 ganzen Landes führt. Ms wir im Jahre 1921 die Chasanowitzfche Sammlung namens der Organisation übernahmen, fanden wir rund 17.000 Bände vor, jetzt ist dieser Bücherbestand auf rnnd l'r~" 70.000 katalogisierter Bände gestiegen. Außerdent liegt noch jetzt zu,nt Beispiel in B i a l y« st o k eine große Anzahl von Dr. Ehasanoiwitz gesammelter Bücher, deren illebevführung wir erwarten. In Wie n, London, Prag, New-Fork und in anderen Städten, besonders in Berlin, haben wir -große Sammlungen, die dringend benötigt iverden, und die nur wegen der hohen Transportkosten nicht überführt werden können. Wir werden jetzt sehr -'bald ans den Summen der Wolfssohn'-St'isinntz ein P r e i s a n s s ch reiben w.'raustaiten, um ein monumentales Gebäude zu errichten, das außer dem historischen und zionistischen Archiv auch derorstntalistisch-judaiftischen Abteilung der Universität fachgemäß Raum bieten wird. Dieses David Wolffsohn-Preisausschreiben wird also nicht nur die Eibliothoks-, sondern auch die Univcvsitätsfrage einer Lösung entae-genbring-eu. Um die finanzielle Basis -der Universität zu stärken, haben wir in Palästina und vielen anderen Ländern eine „Gesellschaft der Freunde der Jerusalemer Bibliothek" gegründet, deren Mitglieder durch ihre Jahresbeiträge das Budget tragen müssen, das heute nominell 3000, in Wirklichkeit kaum 1000 Pfund int Jahre beträgt. Wir brauchen tatkräftige, wirkliche Unterstützung, mit platonischer Liebe und Schnchachiebelemriing ist es nicht getan. Das Bibliothekswesen ist die Grundlage jüdisch-kultureller Ausbau- Politik. Nach -Beendigung der Regenzeit hoffen -vir, mit dem Ban des Bib'l'i-othÄLgebündes zu beginnen, -dann werden nnndesisns 100 Ghaluzim auf Jahre hinaus lohnende Beschäftigung finden. Einstweilen, so schloß Prof. Löwe, bin ich für die Bibliothek Direktor in parlibus mfidelium — übersetzen Sie es nur wörtlich , in den Ländern, wo man daran nicht glaubt. Gallo» und die Schwerinvalide». - Die Vorgänge beim Verband der Schwerinvalihen, die. Vor einigen Wochen zur Verhaftung des Obmannes Gallos und zu einer polizeilichen Untersuchung der Geschaftsgebarung »führten, haben in einer zahlreich besuchten Versammlung vorgestern ihren Abschluß gefunden. In dieser Versammlung, die sehr stürmisch verlief, wurde die ganze Schmutzwäsche des Verbandes gewaschen und fte endete damit, daß Herr Gallas und noch andere Funktionär« das Lokal Verbasien mutzten. Der Rechenschaftsbericht des Ausschusses bestand größtenteils darin, daß ein Funktionär dem anderen Korruption und G e w i n n s u ch t vorwarf. Es kam zu wüsten Auftritten, wobei die Versammlungsteilnehmer mit Krücken und Stöcke« aufeinander losschlugen. Ruch die Mitteilung, daß die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn eingestellt habe, konnte Gallos nichts helfen, mrd die erbstterten Schwerinvaliderl zwangen ihn, de« Platz zu räumen, ■•.!.# .... »mg Sie KomchtiousaKre Mlcoch. Die Affäre des Präsidenten des Staatspensionkflen- Vereines Mlcoch erweitert sich immer mehr zu einer senfatronellen Skaudalaffäre. Wie jetzt bekannt wird, reichen -die Mißstände, die zur Verhaftung Mcochs geführt haben, bereits über ein Jahr zurück. Mlcoch beabsichtigte vor kurzem, den Staatspensionistenverem aufzulösen und einen neuen Verein zu gründen. Mr die Einzahlung der Mitgliedsbeiträge für diesen neuen Verband gab er bereits Erlagscheine aus, die auf den Namen Josef Mlcoch lauteten. Auf diese Weise hat er in der letzten Zeit noch 18 Millionen beiseite geschafft. Gestern vormittags würde das «eure' Komit-ee des St a-atspenst onistenvereines von der Polizeidirektion unter dem offiziellen Titel „Provisorischer Zentvalausfchuß" bestätigt. Dieser Ansschnß wird bis Mr Generalversammlung alle Geschäfte des Vereines führen. « —.-tzl Bewölkung. Gestern morgens war es in Oesterreich vorliegend wolkenlos und relativ kühl. Biele Stationen hatten weniger als 10 Grad. Tagsüber trat mäßige hohe Bewölkung auf. Die Mittagstencheraturen stiegen wenig über 15 Grad. Rasche Druckschwankungen werden stärker veränderliches Wetter zur Folge haben. Zunächst ist wieder mit einer Derschlechternng zu rechnen. Voraussage: Zunchmeube Bewölkung, vielleicht auch am Nordrand der Alpen mäßiger Regeil, Temperatur etwas unternormal. In freien Lagen zeitweffe frische westliche Winde. Tie Lebeusmittelmärtte. Rindfleisch teurer. Entsprechend der festeren Tendenz auf den. vorgestrigen Markten hat sich gestern in der Großmarkthalle im Großhandel Rindffleisch um 1000 K. im Preise erhöht. Die Preise der Writzen Fleischgattungen blieben sowohl im Großhandel, als auch im Kleircharvdel unverändert, Die KänferbeteiliMNg tvar gestern Mgen Wochenende tvohl etwas lebhafter als an den vorausgegangenen Tagen, doch blieb sie' mit Rücksicht auf die hohen Preise im allgemeinen sich wach. > ' Jfotf den Gä-rtnsermärrien war der Verkehr gleichfalls'" fl au, trotzdem konnten sich die Preise des Vortages bchaupten. Wesentliche Preisveränderungen waren gestern nicht zu verzeichnert. Kartoffeln sind wieder in großen Mengen auf den Märkten ztt haben, finden jÄvch wegen der noch immer zu hohen Preise nur schleppenden Msatz. Große Nachfrage herrschte gestern nach Maiskolben, die zu 4M bis 60g St pro Stück auf denr Naschmarkte verkausft wurden. Obst ist in genügenden Mengen zugeführt. An Eiern und Bubtor herrscht nwgenLG Mangel. DK Poesie blichen unverändert, . ^' __'«ÜÄÄ- *Wie man Milliarden zählt. Ein Böam?er des iMschen Schatzaintes erMlt -in einem englischen Matt, daß -es m seinen w«wt «chovte. die Goildreserva« der indischen Reg-ierurrg in iKMutta m kontrollieren. Die Gelder jwtfb in Gold und Silber vochanden und liegen in einem fouerfesten Gelwölbe, das oiave wahre Märchemhühle Madrns darstellte. Zehn 'Millionen Wund Sterling in Goldmünzen wiegen etwa 90 Tonnen, in mdiischen Silberrupien mehr als 1700 also o'me game SchWsladuna. Jemand, der solche Summen zWen wollte. Eva in der Getschwindigk-eit von einem Goldstück in der^ SÄunide und 50 Goldstücken in der Minute, wüßte bei achtstündiger Dagesarb-eit, selbst wenn er alle Sonn- und Feiertage durchzählen wollte, wmiÄtenZ ein« Jahr lang zahlen. n>m Mn Millionen Wumd Gdwling nachzuv^chnen. Die Summen, die in dieser SchaMcmt>mer der mdiischen Regierung lagern, sind aber bedeutend großer, und ein Nachzählrn sit daher uninöBich. Ew großer Teil des Goldes wird in gemiiltstemGoid und GAber aufbewahrt, der übrige Teil än Rlchedelntetall, in Gold- und SWerbcrrrvn. .OntersLützt von einem kleinen Stabe einigeiborener Beamter", erzählt der Verifasser, „mußte ich mich darauf beischväircken, jedem Sack und ieiden Bar reu zu Mlen uüd die Zahlen mit denen zu verglÄchen, die in die Bücher ^ckngetragen waren. Ein küsiner Prozentsatz der Barren wurde nachgewogen und aus den Säcken beliebig einige aust. die baren goimu gezWt w.d geprüft wurden. Mit Veit rren wuvde ich am lelW-östen fevbig. Nachdem ihre Zahl und ihr Gewicht Lontwllievt waren, »wurden kleine Teilchen des Goldes abgeschabt und in der lMünlze von Kalkutta geprüft. Ein Mum des Gewölbes enthielt nichts weiter als Goldsovereigns >m Säcken zu 2000 Pfund Sterling. Die Reihen der Säcke wurden gezählt und mit der Zahl der Säcke in jeder Rethe m-Ä» pWevt: dann wurde jeder Mrete Sack gtzreomm^u und abgewogen. Einige ganz zufällig auÄgÄväblte wurden geöffnet >mck getrau gezählt. Ich hatte meine Hem'dÄvnvel aufaskremMt. nahm aus sidem Sack ^tvei Handvoll Münzen heraus und Wß die arideren durch die Beantten zählen. DM: mußteir mtt donetr, die ich selbst in der-e Hand ha-tte, 2000 evgeben. Wenn eine ams 1000 fehlte, so witrlde das reicht wei>bee beachrst. Drese-lbe Pr-irsu-ng wltrde airit den »Lücken mit SiAbMeitpren vcvgenonlmen, aber es konut-e natlüMch nur üme kleinere Zahl geprust werden. Auf diese Weise lourdc mir klar, was es beißt, eine Milliavde in Gold m zählen." * Die Goldparität (Umrechnu.nqsLMhältnis betreffend die .Zollzahünrgen «in Gold) für die Periode vom 20. bis 26. Äktguft IMS wurde mit 14.400 Kwiten festgesetzt. * Eheschließungen zlvischen Oesterreicherinuen und Aeghptern. Ju der letzte n Zeit finden öfter Eheschließmtgen zwischen Oesterreickrerinuett und Aegyptertt statt, wobei es sich in einzelnen Fällen um srac-vürdige PerfönlickMen handelt, die sich in -kurzer Zeit zur-ückzogett und ihr-e Frauen mittel- und,hilflos znrücktießen. Gewisse Nachrichten deuten sogar -darauf hin, daß es sich mainchnwl mi Mädchcnhäudler hauMt. Bor Eheschließungeu nuit Pers-onelt, die den in Betracht kommenden Familien nicht durch veMrgtc Nachtve-ise - einwandfrei bekannt sind, -ist -es daher-zweckmäßig, im Woge der -zuständigen Behörden Atrskü nf! e,e inztchölett. * Wissenschaftliche Werke werden m Deutschland nicht mehr gedruckt. Die maßgebenden wissenschaM-chen Verleger Doutschlouds haben sich, wie die ,,33. Z. a. M." meldet, gezwungen gesehen, jede weitere Herststlung wtjsettfchaftlicher Bücher' oinzustcllcn, weil die Dr.nckkoften durch die letzte Tariferhöhn rlg über das Dreifach e des Fri edcnsgöldpveffes gast legen sind und deshalb die Werke n-nverkäuftich sein würden. * Krankenversicherung der im öfscutlicheu oder privaten Dienst verwendeten Bundespensionistct». Jene BundeSPensionisten, die bei dem Bunde selbst oder bei eurer sonstigen öffentlichen Körperschaft, die ihre Angestellten bef der Kranleuvcrsicherungsanstalt der Bundesangestellteu versichert hat, wieder in Verwendung genommen wnrdeik. sind kraft eines neueir Gesetzes ab 1. d. äusschließlich durch die K r a u k e n Versicherungsanstalt der Bu ndes'ang estel lte n^ gegen Krankheit versichert.. Jette Bundcspensionisleu, die eine Anstcllung bei eütem Privaten Diettstg-eber oder vei einer össcnr« lich-rechtlichcn Körperschaft, die jedoch ihre Angestellten bei der genannten KrattkLnversicherungsanstalt nicht versichert hat, angenommen haben, können tteben der Berstchevpng bei einer Arbeiterkrankenkasse (Bezirkskrankcnkasse, Genossenschaftskmukenkasje, Bereinskranlenkasse nsw.) auch ihre Versicherung bei der Krankenversichcrungsaitstalt der Bttndesangestellten gegen Zahlung der vollen Betröge (Versicherten- und Dienstgeberdeitrag) freiwillig fortsetzen, wenn sie diesen Wunisch bis zum :4l/d., bei spater aufgenommener BeschäftiMNg bmneit vier Wochen, der zuständigen Landesgeschäftsstelle der Krankctwersichcrnngsanstalt bekanntgeben. Zttm Zwecke der Evidcnzhaltung haben überdies alle Buttdespensionisten, welche eine nach dem Kraitkenversichvrungsgeseh der Arbeiter versicherungspflichtiae Beiichäftigutig ausüben, bis zunr 31. d. a>t die zuständige Landesgef.chäftsstelle der Kwttkettversicherrengsanstalt der BundeÄrngeftellten die Anzeige zu erstatten, wilarigenfalls sie dett für sie vom Bunde mrgebührlich geleisteten . Bersichevungsbetvag m zweifacher Höhe dent Bunde zu ersetzen haben. * Die Mischehen in Ungarn. Aus Btrdapcst wird uns be- - irichttt: Der chnWichnabionake Kurs hat die Juden nicht besser ' gemacht und'hält dre Christen, die eine Me Partie nicht verrstils'chen Ausweis wurden im zwerien Quartal des Jahres 1083 in ganz Ungarn sttszesamt 18.987 Ehen geMÄssen; davon waren 3985 Mischehen. 255 Ehen wurden zwischen Juden üred Cl>rtsten öingegangen. Die ülbrigen Mischehen entfallen auf Ehsverbuchungen zwischen Christen verfchiedereer Konfessionen. * Mrsisemmeting des Msrachi. Gedalsia Bublik. tzev Cheftedakteur des ,/Jüdffchen Tcogblatt", New-Bork, spricht Montag den 20. d. um 7 Mr abends im Großen Saale des Hotel Continental. 2. Beg., Daborftvaße 6, in einem vom Wiener Mßsrachi ver-anstalteten Massenmeeting über das Wesen: ured die Ziele des Misrachi. Daran schließt sich ein Referat des nrisrachistischctr Wiener Kongreßdelegierten Adolf P inra s über ben 13. Ziomstenikongreß. Gäste v»Wo-nMvett! * Hebräische Kurs«. Die VerÄ-nigkttreg der hebräischen »BHulen, 2. Bez., Große Mvhrengasie 16-W, errichtet Heuer mchvere Kurse sowohl Kr Vorgeschrittene als auch , für Aufäreger. (Kinder und Erwachsene.) Etnfchreübtr-regen firedett statt, »vom 19. d. an, und zwar <m Wochentagen von 5 bis 7 Uhr reachmitt-aas. am Sontttag von 11 bis 1 Uhr vormittags int JoVale der hsbr. Schu-ve, L. Bez., Große Mohrengasse 16-28. * Die schlechte BehmÄckung südischer Emigranten. In Wnbedracht der bÄanrete-n, in Briefer» der Emigranten güschildertau unhaltbaren Zn stände auf den Transportdampfern der SchisssaeseMchaift „Cossnlich", wo z. B. die Misihere EmtManäcn 38 Tage ön den untersten Schiffsräumen zulbringen» müssen, schlägt das Warschauer Cmrgvanten-orMn „©er Wanderer" vor, auf allen Lmisn der eimÄntzn Ouisirantentrupps Wische Aufsichtsbsamte als Bssskaitar bsWaelbm. .* Ein TrillionendleWahl. Im Moskauer GoulvermmerU spricht hat der Prozeß qegen die Arbeiter der ersten Staatsdiuckerei und sonstige Personen begonnen, die drei Trillionen Rudel vom Lager der Dmtckerei gestohlen haben. Die Diebe drangen mit Hilfe eines gefälschten Ausweises in 'die Druckerei u-nd erbrachen die Tür zmn Lager. Gin Teil des Geldes und der Wertsachen wurden bei ihnen gefunden. * Diese Preise sprechen für sich! Halbstores (Bonnes-- Femmrs 29 K., Brises-Bises 5 K., Mnstlervorhänge 39 K., Spitzenvorhänge, 100 breit, pro Meter 7 K., Doppelbettdecken 95 K., alles aus Tüll, Etamin und Batist, Madrasvorhänge 95 K. Teppichhaus W e t tz u e r, 6. Bez., Mariahilfersiraße Nt. 106. Preise in Tausendem. Heute ganztätig geöfsttet. _ (Entgeltlich-) Vereine, Dortröge und Bersammimsen. Jüdisch-akad e,m i s ch e r I u r i st e n v v r e i n (Touristensektion). Morgen Sonntag NachmittagSausfirm auf die Sofienalpe. Zusammenmnst V.2 Uhr nachmittags in Hütteldorf. (Endstation 52er Wagen der Straßenbahn.) Proviant und Getränke (kein Alkohol) unbedingt mitbringen. KK^SM.^Mll8tsrMmSrMeIi-LoMrt der gesiniten Kspclle des Inf.-Rgfnts. Nr. 4 inderStfitke 8 am ^Aviv«Srm von 46 Mann. / Anschliessend das grosse Vari&te. BaBafS« HHo Slgi Hofer / Brüder Hoppö / Anittn Berber XI / S Sobtödere / S Margllloa / Boas Hartmath Irmgard Thomas und Forry Flooa / OafFentlloher T»nx mit; Hilit&rmnsilc ( Korlaadolieeklftohii Entree K 10.00^ Volksbelustigungen etc. etc. F"4“a v 9474197132