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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-17 · Heft 1621 (17.8.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1621 (17.8.1923)
Date
1923-08-17
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1621 Mm, Freitag Wiener Morgenzeitung. warn ioMar WHM Wer dev A«sbm» des Krieges. Vüq m dm MMchm VMWAWeBm. Verldr, 16. WM. Proftsfov H<ms DelLxück reWet an hm VÄOschen MmffieOvcPdöntyn- Tlherrnis chr yfiferres Schreibest, Mvm er da«mf vevfveisi, daß m der LeWschm Note an Englandvom 30. Juli er-- ML wich, DouffchLmd bchvefte Mt heute noch seine MraUÜypümlg für den OMWch des Krieges. Nach eme-M MWl des ,Höw Noch Herold werde diese Abfassung irr Dmtschlarch als das Werk DeWücks bezeichnet. Pwftzssor Delbrück, der darin eine Herausforderung sche, echläve sich bereit, VM iMndemvm zu vereinharerchen Tribunal uachzulweffen, Laß Deutischland die Verantwortung für &tt Ausbruch des Weltkrieges mit Unrecht anfgMvdet werde. Ferner stelle er es dem belgischen MMeWaWdentM anheim, iMyd einen belgischen Gelehrten zu bestimmen, rmt dem er die ganze Frage durch-bets-prech en Hrme. General Samt» Wer dir A«W«m Seutschlands. London, 16. August. Das Reutrrsche Bureau meldet aus Blomsontein? General Smuts hatte in einer N^>e aus dem Kongreß der Südafrikanischen Partei alle großen und Keinen Nationen in Europa ermahnt, sich um Großbritannien zu scharen, um eine W e ltkatastrophe zu verhindern. Die Lage sei ernster denn je, und wenn man in Amerika sähe, daß die europäischen Nationen Graßbrttcmmerr unterstützen, so glaube ex, daß Amerika dann wieder zur Rettung Euchpas beitragen und seinen Zusammenbruch verhindern werde, dessen Folgen noch in einem Jahrhundert nicht wieder guigemacht werden könnten. Deutschland befände sich am Rande des Abgrundes, und wenn die Dinge so wettergingen wie jetzt, so breche Deutschland als Staat auseinander. Die Auflösung Deutschlands werde eine tveit ernstere Tatsache sein als der Sturz Nulands. Wenn Deutschland ausemanderbreche, dann werde die Zivilisation um hundert Jahre und noch mehr zurückgewoüfen. Welche wettere Aktion die Regierung zu unternehmen beabsichtige, ob sie den Völkerbund zu Rate ziehen oder eine besondere Konferenz der interessierten Nationen emberufen werde, um eine Aktion in die Wege zu leiten, stehe noch nicht fest. Le Valero verhaftet. Dublin, 16. August. (Reuter.) De Vniera ist im Verlause einer WühlerversanmMrng von irischen Regremngstruppen verhaftet worden. Es kam zu Zusammenstößen, wobei fünf Personen verletzt wurden. Wie weiters gemeldet wird, haben die Republikaner in der Person Rutledg es einen neuen. Präsidenten des republikanischen Srnnfemerbundes gewäW. Re iaterparlamentarische Union. Kopenhagen, 16. August. (Wolfs.) Das Mitglied des ^nischen Follething M-onch brachte Zwei Resolutiomn ein. In der ersten heißt es: Die 21. interparlamentarische Konferenz Mt fest an der Notwendigkeit der allgemeinen Herabsetzung der Rüstungen, die unmittelbar für alle Nationen zu gelten hat und aus den Prinzipien des Artikels 8 des Bölterbundpaktes basiert, und ersucht die Gruppen der Union, bei ihren Regierungen eine Aktion zu unternehmen, damit die auf den Konferenzen in Stockholm und in Wien angenommenen Entschließungen und ausgedvückten Wünsche erfüllt werden. In der zweiten Resolution heißt es: Die Konifereug ist der Ansicht, daß rvgiornaile UeLereinkomMm, die aus Grund der VöUerbundbsstimnmngen über die allgemeine Herabsetzung der Rüstungen getroffen wurden, die Forderung nach einer größeren Herabsetzung enthalten könnten. Hieraus brachte das Mitglied des e n g l i s che n Parlaments Buttlar eine Entschließung ein, worin dev Ge-- schaftsausfchuß austzesordert wird, besondere Kommisiionen zu ernennen, die die Ausgabe haben ollen, ein-en aktiven Feldzug in allen Parlamenten d-er Welt zum Nutzen der allgemeinen und wirkamen Herabsetzung der Rüstungen zu eröffnen oder dies aus andere Weise zu bewirken. Die Konferenz beschloß', die Frage der Kontrolle der auswärtigen Politik einem ständigen Ausschuß zu übertragen, welcher der nächsten Konferenz seinen Bericht unterbreiten wird. Bei der Erörterung der Frage der Kolynialmandate schlug Ban Kol fönende Resolution vor. Die 21. Interparlamentarische Konferenz begrüßt mit Genugtuung die Schaffung der Kolonialmandate, die in Uebereinstimmung mit den Grundsätzen der Verfassung des Völkerbundes eine neue Aera einleitet. Sie begrüßt-mit ihren herzlichsten Wünschen die Errichtung eines ständigen Ausschusses, dem die wirksame Aufsicht über die Ausübung der Mandate Miogen wird. Ohne sich in Einzelheiten über die erwünschte Reform äußern zu wollen, drückt die Konferenz ihre zuversichtliche Hoffnung aus, daß die Marchatsmächte ihre ,Heilige zivilisatorische Aufgabe" zu erfüllen verstehen werden und daß somit die Schaffung der Kolonialmandate ein bedeutender Faktor für die Förderung der Solidarität der Welt und für die Erhaltung des Friedens sein iverde. Indem die Konferenz die Grundsätze dieser Mandate im allgemeinen billigt, beschließt sie, das Studium möglicher Berbefseruygm an den ständigen Ausschuß der Interparlamentarischen Union fiir nationale und koloniale Fragen mit dem Aufträge zu überweisen, darüber Bericht M eHtnttM - Irr Kongreß der Agndas gifroel. Die Müte PgWtzWg der Wfleffio GedMch wurde durch giaMner» Dr. P. Kohn orWuvt. Es erfolgte zunächst die Wahl des Präsidiums twr Tagung. Die vom PermmMtzMsschuß PoWetsMagenen smrcheu sünMch per AWamatlon gewählt. Der« zum Leiter der Tagung «ttvDl-te Oberrabbtner Senator Zirelsohu übernahm daränlf das Präsid-.rrm und dankte in einer kurzen Ansprache dem Gersamml-ung für das chm durch seine Wahl WchH-r.e Pertrauen. Er erteilte nunmehr das Wort RÄbbmer Dr. Pinchas Kahn zur Erstattung des Geschäftsberichtes des GeschäftMhmsoen Ausschuß. Pa dieser gchmcht vopliegt, begnügte sich der Referent Mt cknlbegMenden Worten. In tom Bericht wird zunächst auf die MMmisatavischen DeimÄhWMn der Ajgubas hingewiefcn. Auch upter der Jugend korstte Pie Mee der Agudas Jisroel Wen Fuß fassen. Zur Förderung der Mischen Erziehung 'wurden vyn der Weltorganisation in zahlreichen Lauern eine große Zahl von Thv rale'hra r.'stalteu gegründet, bezw. unterstützt. Ir.« großzügiger Weise arbeitete das Hilfswer>k der Agudas Jisroeü im Kriege und nach Beendigung desselben zur Linderung der Not der Mischen Masse. Eine ausgedehnte Pr esse, sowie ein Presseib-mxaiu steht der Agudas Jisro-Ä zur Verfügunig. 'In der Bolliittk. glaubte die- Agudas Aiswel stets die-Reinheit, des. religiösen Willens beLsmen zu Esser.« und jede Pr»est!igepoil.ittk vermeiden zu sollen. GrundbMWMigM aller VerihaMillngen bei der Zusammenarbsrt mit anderen Ougamsätümen war dir Wahrung des Prinzips dev Agudas Jisvael: das Primat des R e l tgionsgesetzies. Sodaim ergriff Herr Jakob Roseuihein (Frankfurt am Main) das Wort zu seir.em lRefevat: „A g u d a s I i s r o e l als Ausgabe und Verwirklüchung", in weichem er die Entstehumsgsschichte der Agudas JistM besprich und die velrgiöse Sendung des Judentums erörterte. In der RachMittagssitzung hielt Abg. Perlmutter (Polen) eine lmrge M vielen BibÄzitaton gchchmnckte Rede. Hieraus vestriept« Dr. Breuer, FvaMrrt o. M-, über den Entwurf der Satzungen der Agudas. In der Debatte richrrte Abg. Hirschkoru (Polens heftige Angriffe argen die zic-nistische Presse Polens. Me Bchcvuptmrgeu von Wahlersolgen der ZionislM seien fcsffch, da diese nur auf das Konto der Agudas zu schreiben seien. Es wurden» hieran: mcho^rv K o mmissionen ljstwähtt. welche «. a. die Fragen der inneren und äußere»: AgudaspolttiA und des BerhälMsses m anderen Organisationen erörtern sollen. In der MMwoch-Rachttsitzmrg trat der R a b b i n i s ch e Rat zu seiner Konskitmeramg zusammen. Sein Zweck ist, zu all-sn religiösen Frager«, vor die die Weltorganisarion gestellt ist, als oberste Instanz Stellung.zu. nehmen .Md zu eMjchriden. Achduth Israel. Mittwoch de«, 18. d. versanMalten sich etwa 60 Vertreter der verschiedensten konseÄrativen Vereine iw. Sitzungssäle des polnischen Tempels. Die Einladung erifoögtv von Rabbiner May«ovsohn, der nnter anderem folgendes aussichrte: Die hmMvisvolle Spaltung des Judentums in orchodoxe und neologe Gemeinden in Ungarn rnd in der Moitvakei.ist die größte Kuriosität im Leben, unseres Volles. Eim solche Erscheinung hat den Vorzug, 'daß sie nicht einmal kritisiert iverdon kann. Tropen: ist diese Tendenz schr ansmevlsam zu beachten. Sie greift heute wach Oesterreich, namentlich nach Wien, Wer und wird von gewissen unverantwortlichen Gbe«, mitten versteckt und offen betrieben. Dieses Bestreben, das Judentum zu zerreißen, und an seine Stelle zivei JudenNmer zu stellen, muß, ob früher, ob später, zum Verhängnis werden und wird mit dem Untergang beider Richtungen enden. DeshaG soll der Verein „Achduth Israel" entstehen. Er hat keinen politischen Charakter und soll lediglich gegen dieses Bestreben gerichtet sein. An der DiAussion beteiligten sich iüe Herren Gär tuer, Fmey, Vortrefflich, Dachinger, Schwertsrnger und Oberkantor Fränkel, die sich alle, namentlich die letzten, in schärfster Weise gegen diese Tren.rmntzsteuldenzen wendeten. Es wurde ein provisorischer Ausschreß gewählt, der beauftragt wurde, 'bei den derzeit hier weilenden Rabbinern aus dem Osten vorstellig zu werden und sie auf diese gefährliche Erscheinung aufmerksam zu machen. Ae Verwendung der amerikanisch-iüdischen Hilfsgelder in der Slowakei. Unsere Karlsbader Meldurrg Mer die Art der Ver- 'wendung der Mis ch-amerikanischerv Hiilfsgelder des American C-en-tral Jews Committee durch ein trennungsorthodoxes Konrrtee ist der Slotvakei, an dessen Spitze die Rabbiner Weber und Hirsch!er sichen, hat die Zeitung des Aguidah-Kongresses mit einem Angriff auf die ,Mener Morgenzeitung" erwidert. Cs wird ferner von einem Gespräch mit dem Finanzsekretär des genannten amerikanischen Komitees, Herrn Morris Engel mann, berichtet, welcher erklärt, daß an jener Meldung, „so weit sie die VcMalter des amerikanischen Geldes in der Slowakei und der Podkarpatcko Rnß betrW, für die.Thoralehranstalten kein Wort ivahr ift". Dazu haben wir nur zu bemerken, daß in . unserem Berichte von einer Unterscheidung ziwffcherr der Verwendung für ThoraLehranstalten und andere Zwecke keine Rede war. Inzwischen konnte:: wir eine Nachricht des offiziellen tschecho-stowakischen Preßbureaus ver- - öffentlichen, in welcher unser Bericht seine Bestätigung I. 'August lihib Leite ö erhält und die Listleitung einer U nte-rs-Wch-nmP tt Aussicht gestellt wird. Die Herren Weber und H i vs'ch'le z erklären nu: in dem Blatte der Agudah, daß die OriginalqniMmgen Ws die veransgabten ämerikamschen Gelder in Hvsm Burea» für jeden Interessenten zur Einsichtnahme auffiegen' Das einzelne Gemeinden einmal ihre Spenden mit ungarischen einmal mit tschechischen oder deutschen Ramm ihres Ort«! bestätigten, sei wohl nicht die Schuld der Verteiler. Jk unserem Berichte hieß es, daß in den betreffenden Aus weisen nicht nur die gleichen Orte zweimal und drei :nal unter verschiedenen Namen, sondern auch solche A n stalten und Orte angeführt erscheinen, welche in ds Dfchecho-Sloiwakei überhaupt sticht existieren. Es wird aff notwendig sein, die Angelegenheit restlos zu untersuchen. Intemationale Rote Kreuz-Konferenz. Ans Genf wird gemeldet: Vom 28. d.. bis 1. Setz, tem'ber wird in Gens die Internationale Kost ferenz des Roten Kreuzes stattfinben. Es werde' vurrd hundert Teilnehmer auf der Konferenz er scheinen, und zivar Delegierte der RotkrenzgeseM)as:c' und Delegierte der Regierungen. Außerdem sind no? internationale Institutionen eingeladen, an den Arbeite» der Konferenz tettzunchmen. Ae jüüWs Arbeitemmee in Palästina. Nunmehr werden die Einzelresnltate der Arbeiter z L h l u n g veröffentlicht, welche die Histadrnth Haawodim i? Palästinn dmchgesüht hat. Sie geben wichtigen Aufschluß dariibei daß das neue jüdische Element eine wirklich produktive und da' Land beftuchtende .Menschenkategorie darstellt. Die nachfolgende Ziffern beweisen deutlich, wie durch die jüdische Einwanderung i» Palästina immer mehr Arbeitszweige erfaßt und auch neu geschaffen werden. . Aus den Veröffvntlichrrngm geht hervor, daß der Frage bogen der Htstadruch an 114 O r t e n (Städte, Dörfer, Kwuzoth. Einwandererlager sowie auch Chausseen) versendet wurden. Davos antworteten 92 O r t e. Es wurden 16.608 jüdische Arbeiter (da von 11.904 Atänner und 4704 Frauen) ermittelt. Von diese: gaben 13.058 ihre Spezialarbeitsgebiete an, 2259 meldeten siü als in der H a u s w i r t s ch a f t beschäftigt, 1921 gaben keine» speziellen Arbeitszweig an. Nach den Antworten wurden ermittelt, als landwirtschaftliche Arbeiter 2603 S e e l e st als Bauarbeiter '2196, in öffentlichen Av beite n beschäftigt 1551, in der W e b e r e i und K l e i d erde r f e r t i g nng (Weber, Schneider, Schuster, Strumpf Wirker, Kürschner usw.) 1273, Beamte 1168, M e t a l b arbeite r, Elektrotechnik e:r. Me ch a n i k e r Schlosser, Schmiede, Uhrmacher, Spengle* usw.) 867, Holzarbeiter (Holzhacker, Tischler, Faßbinder Holzschnitzer usw.) 707, im Verkehrswesen beschäfttg' (Briefträger, Telegraphisten und Telephocksten, Chauffeure Kutscher,' Lokomotivführer, Lastträger usw.) 629, im E rn l|i rungswese n beschäftigt (Bäcker, Fleischer, Köche, Salz« arbeiter, Wasserträger usw.) 487, Lehrer 379, im S a n i. tätswesen tätig (Aerzte, Krankeepfieger, Zahnärzte. Apotheker, Zahntechniker, Hebammen, SMitatspersonal, Masseur» u. dgl.) 317, im Druck gewerbe beschäftigt 281, frei- Berufe (Artisten, Kantoren, Musiker, Zeichner, Maler, Advokaten, Chemiker, Batteriologen, Schriftsteller u.' dgl.) 236, verschiedene Berufe (Manikürs, Dienstboten, Barbiere, Mirstenbinder Lichtzicher, Korbflechter, Seifenfieder, Totengräber, Lehrling, u. dgl.) 269. Unter den Arbeitem sprechen nach der Zählung 262; hebräisch, 9616 lesen hebräisch, 9050 schreiben hebräisch. Grobe Bluttat iu Ledenburg. Budapest, 16. August. (Tel. der „Wr. Morgenzeriung"t Wie die Blätter Ms Oevenbürg melden, ereignete sich Dienstag abends auf dem dortigen Bahnhof eine gräßliche Bluttat^ Zwei Bergarbeiter, namens N o v a c c k und Frau? Bauer, kamen ohne Paß aus Oesterreich in Oedonburg an. Der inspizierende Detektiv hielt die beiden Arbeiter an und übergab sie dem diensthabenden Polizisten, der sie zur Wachstube überführtc. Hier, zog Bauer plötzlich einen Revolver und schoß zweimal auf den Polizisten, der tödlich verwundet zusammenbrach. Darauf flohen die beiden Arbeiter zum Bahnhof, wo sie den Portier ans ch offen und ebenfalls schwer verwundeten. Von hier setzten sie ihre Flucht in die Stadt fori uird gaben blindlings Schüsse aus Passanten ab, von denen viele getroffen wurden. Schließ lich entkamen die beiden in einen nahen Wald, wo sie verschwanden. Bisher sndd alle Nachforschungen der Polizei nach den Verbrechen erfolglos geblieben. Der Wald wird jetzt von Husarenpatrauillen durchsucht. - Konfiskatio« eines Wische« Sanum«. Aus (£tflt j (Klauseniburg) imrfo uns gemeldet: Große; Auffchcn erregt hier die Befchlüagnoihnic eines ■ jüdischen Romans und die strafigerichWche Verfolgung des Autors. Die BeMagnahiNiL erfolgte über Einschreiten der S t a a t s> a n w a l t sch a f t voll Ma r o s v a sa rih e l h. Alutor DeS Romans, der „Die Legende vonr Bcchusir Raibbi" betitelt ist, ist der Mische VollÄschullehrer Arnold Jzsaf. Soul-erbarerweise wurde die ganze Aktion gegen das Buch und seinen Ver fasser trogen Aufreizung, gegen das ruutänffche M und den rumänischen Staat eingeleitet. Der JullM des' Buches ist kurz zusamimenMaßt'der folgende: An einent altrumänischen Dorf lebte ein strobsamev Jude, dessen Vorüvärtskommen den Neid des Richters, des Pfarrers und des Gemeindeno-tärs erweckte. Diese versetzten eines Nachts ein im Keller des Juden besiudliches Faß Wein mit Gift. Lim anderen Tag trank ein Arbeiter von diesem Wein und starb. Dem Inden wurde der Prozeß gemacht. Alb

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