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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-16 · Heft 1620 (16.8.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1620 (16.8.1923)
Date
1923-08-16
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wiener Moxgenzeitung. Cfetfe $ Dirn. LonnrrrNqg ÄgesberiU Ser Kongreß der Agudas Moel. Die Arena des ZirluL Renz, zu einem Verhandfungssaal umgetvandelt und mit Zitaten aus der Schrift geschmückt, ist von etwa 600 Personen schwach gefüllt. Bon den für dcks Publikum _ reservierten Galerien ist nur die erste beseht, die zweite leer. Im BerhaMungssaal iiberwiegt die traditionelle Tracht. Eine Galerie prächtiger Iudenköpfe. Zwischen ihnen inacht die schon in der Festkleidung westlich orientierte Trennungsorthodoxie auch rein äußerlich die weniger gutc7 Figur. Dasselbe gilt auch von ihrem öffentlichen Auftreten. Wenn der greise Chofez Chajim aus Wilna mit schwacher Stimme spricht, nein, unverständlich murmelt und dann „Amen" sagt, ist Ehrfurcht im ganzen Saale. Wenn aber ein befrackter Herr im Zylinder mit einem unmöglichen Pathos eine Deklaration an den Völkerbund verliest und mit „Amen" beschließt, dann fehlt jene völlig. Der Begrüßungsabend, wie die erste Sitzung genannt wird, trägt weniger den Charakter einer weltumfassenden parlamentarischen Tagung als einer Sektenzusammenkunst aus verschiedenen Ländern. Nachstehend der Verlauf der Sitzung: Um 5 Uhr IO Mm. nachnrittags wird der Kongreß von Dr. Pinkas K o h n eröffnet. Er gedenkt in feiner kurzen Begrüßungsansprache der Toten, die seit der vor vier Jahr enerfolgten Gründung der Agudah da hin ge schieden sind; sodann begrüßt er die erschienenen Delegierten und Gäste, ferner die Vertreter des Bundeskanzleramtes, des österreichischen Ministeriums des Aeußern und des Ministeriums für soziale Fürsorge und die Vertreter der Gesandtschaften. Sodann spricht der 80sährige W i l n a e r Rabbi, der Chofez-Chajim, bescheidene, weise Worte der Begrüßung. Unter den hierauf zur Verlesung gelangenden Begrüßungsschreiben befindet sich ein solches des Bundespräsidenten, ferner hat der Bundeskanzler Seipel dem Kongreß ein Schreiben übermittelt, in welchem er sein Fernbleiben von den Verhandlungen mit Abwesenheit von Wien entschuldigt und bann fortfährt: ,^Jch mochte aber nicht Unterlasten, Ihre Vereinigung wenigstens aus dem schriftlichen Weg bestens zu begrüßen mrd Ihren Verhandlungen einen gedeihlichen Verlauf zu wünschen. In einer Zeit, die den ausbauenden Wert des Gottesglaubens und der Treue zur angestammten Religion weiten Bolkskreffen neuerdings vor Augen geführt hat, begrüße ich es als katholischer Priester aufrichtig, wenn die Agudas Jisroel, diese Organisation des rein religiös orientierten Terles der Judenschaft, sich ihrerseits mit ITeberzeugungstreue für diese ewigen Ideen ersetzt. Ich danke Ihnen auch für die freundlichen Worte, die Sie in Ihrem Einladungsschreiben für das Sanierung swerkOesterreichs fanden, desten Regierung sich bewußt ist, den jüdischen Bürgern ihres Landes die von der Verfassung verbürgten Rechte stets gewahrt zu haben. Gerne pflichte ich Ihren schönen Worten bei, daß das Beispiel Oesterreichs, welches sich aus der Tiefe des Elends schnell zur freudigen hoffnungsvollen Betätigung seiner Kräfte emporrafft, Kraft uird Trost für den Sieg jeder reinen Idee gibt. Begrüßungsschreiben sind ferner, wie der Vorsitzende mitteilt, von den Botschaften Großbritanniens und der Vereinigten Staaten sowie von der dänischen, niederländischen, serbischen, rumänischen und ungarischen Gesandtschaft eingelangt. Sejmdeputierter, Rabbiner S ch a p i r a (Sanok), umriß sodann in einer beifällig ausgenommenen Begrüßungsansprache die Aufgaben des Kongresses, dessen Bedeutung er darin erblickt, daß zum ersten Male der. orthodoxe Jude auf die politische Welttribüne tritt. 0dbamt las Rabbiner Dr. L ö w e n st e i n (Zürich) eine Enunziatton mit dem Titel „Israel und die Völker", welche die Schaffung des Völkerbundes begrüßt, da dieser das wahre Recht und die Gerechtigkeit zur Grundlage der Beziehung zwischen den Völkern macht, und der Erwartung Ausdruck gibt, die Ausgestaltung des Völkerbundes werde so erfolgen, daß sich auch Beziehungen zum religiösen Element des Judentums, welches das Leben des jüdischen Volkes bestimmt, ergeben. Nachdem Jakob R o s e n h e i ni (Frankfurt) die Hauptaufgaben der Tagung in vier Punkten: Organisation der gesetzestreuen jüdischen Masten, Arbeit nach dem Prinzip der Erziehung, wirtschaftliche Fürsorge und Sorge für ein heiliges Leben im heiligen Lande präzisiert hatte, begann nach einer einviertelstündigen Pause die lange Reihe der Begrüßungen aus den einzelnen Land .ru, unter denen die des Rosch Ieschiwa von Slobodka (Litauen), des Rabbiners Rubin (Palästina). des Sejmdeputierten, Rabbiner Lew i n (Sombor). des Oberrabbiners Zirelsohn (Kischinew), des lettischen Abgeordneten Du bin (Riga), des Rabbiners Dr. Jung aus New-Pork und des Delegierten aus Bagdad, Nistim Nahum, desten hebräische Ansprache unter lebhafter Unruhe des Saales erfolgte, hervorzuheben sind. Um 8 Uhr 3v Min. wurde die Sitzung geschlossen. __ Saul des französischen Noten Kreuzer an die jüdische Welthilsslonserenz. Me noch 'bekannt, hat das französische Rote Kreuz im vergangenen Winter der jüdischen W e l thilfskonferenz etwa 150 Waggons Lebensmittel und Medikamente zur Verteilung an die Notleidenden in der Ukraine übergeben. Ms Antwort auf den Bericht der Welthilfskonferenz hat das französische Rote Kreuz der Welthilfskonferenz in einem Schreiben den Dank fiir die gute Verwendung ihres Transportes ausgesprochen und ihr eine größere Summe Geldes übergeben, die zur Unterstützung der in Rußland wohnenden notleidenden Franzosen verwendet werden soll. (I. C. B.) Geschichte ist ein geführlicher Lehrgegenftand. Aus Paris schreibt man uns: Die französischen Blätter beschäftigen sich jetzt mit einem Bortrag, den ein Lehrer auf dem Kongresse der Gewerkschaft d e r französischen öffentlichen Lehrer über die Geschichte als Lehrstoff in den Schulen gehalten hat. Der Vortragende kam am Schlüsse eines eingehenden Referates zu dem jedenfalls mutigen Schluß, daß die Geschichte als Unterrichtsstoff im Interesse des Weltfriedens und der friedlichen Entwicklung der menschlichen Kultur als gemeingefährlich a b g eschafft werden sollte. Er sagte zusammenfastend: „Wenn man Kindern unausgesetzt von Kriegen, von blutigen Schlachten, von Grausamkeiten, von geraubten Gebieten und allen mit sogenannten Heldentaten zusammenhängenden U n m e n s ch l'i ch k e i t e n spricht, so flößt man dem kindlichen Geist einen unauslöschlichen .Haß gegen den Fremden ein. Genug von diesem gefährlichen Unterricht. Ihr seid Lehrer und Syndikalisten, Euer Ideal sollte die Versöhnung der Völker, das Ende aller Kriege und die allgemeine V e rb r ü d e r u n g sein. Eieben wir also nicht mehr gewissen Männern die Möglichkeit, sich aus einem Blutmeer den Marschallstab zu holen. Wollt Ihr . den endgültigen Frieden, dann höret aus, Geschichte zu lehren!" Die nationale Presse ist selbstverständlich ganz ans dem Häuschen. Sie nennt den Vortragenden einen Menschen, der des Lehramtes unwiirdiq sei, er der steige sich zu der Ungeheuerlichkeit, die großen nationalen Helden als die Ursache des Weltunglücks hinzustellen. Die gemäßigteren Blätter stimmen ihm im Wesen zu und meinen, daß. man das Kind nicht mit dem Bade ausgießen dürfe, und daß man eben Geschichte und nicht Heldenderehrung zu unterrichten hätte. Linksradikale Blätter wieder drehen den Spieß um und meinen, daß dieser tapfere Lehrer wohl einen wahren Gedanken ausgesprochen habe, daß man aber an Stelle der heutigen Form des Geschichtsunterrichtes den jungen Schülern gerade die Ungeheuerlichkeit und Verwerflichkeit der Taten der als Helden verehrten Staatsmänner und Heerführer vor Augen führen müßte. Drei Todesopfer des Starkstroms. Ein gräßlicher Unfall durch Starkstrom hat sich gestern in der Inneren Siodt abgespielt, bei dem drei Todesopfer zu beklagen sind. Ein vierter Mann ist wie durch ein Wunder dem sicheren Tode entgangen. In den Kelterraumen des Restaurants Hopfner im Trattnerhof wurden gestern Renovierungsarbeiteu an der an der T-ecke des Kellers verlaufenden Röhrxnkühlanlage vorgenommen. Es sollte die alte Kühlanlage abmortiert und daun unter der Aussicht des Maschinenmonteurs H e i n z eine neue Kühlanlage eingemauert werden. Die Arbeiter hatten Lere'ts die Röhren der alten Anlage an der Decke, an der auch eine Starkstromleitung des Lichtkabels verläuft, bloßgelegt und wollten nun die Rohre aus der Deckenmauer herausreißen. Die Arbeiter Heinz, Lany und Kramer hielten die Rohre an' dem einen Ende, um sie dann loszulösen, während sich der Hilfsmonteur Schlosser, der zufällig mit den Füßen auf einem dicken Holzbrett stand, gebückt hatte, um die Rohre im Falle aufzuhalten. Mit einem Ruck zogen die drei Leute au, hatten auch schon die Rohre aus den Deckenöffnungen herausgezogen, als der Hilfsmvntmr plötzlich sah, wie alle drei leblos zusammensanken. Er eilte in gebückter Stellung, ohne die Rohre anzurühren, zu dem Ausgang und von hier ins Freie und verständigte sofort die Sicherheitswache. Während vom Stadtkommissariat eine Kommission am Unfallsorte erschien, waren auch schon die Rettungsgesellschaft und die städtische Feuerwehr verständigt worden. Zwei der leblosen Arbeiter waren inzwischen aus dem Keller an die Oberfläche hervorgeholt worden und die Feuerwehrmannschaft mußte mittels G u m m i h a n d sch u h e n den dritten Mann, der in Röhren steckte, aus seiner Lage befreien. Eine halbe Stunde hindurch wurden Wiederbelebungsversuche, leider ohne Erfolg, vorgenommen. Die Starkstromleitung wurde von der Feuerwehr sofort abgeschaltet und die Leitungsdrähte > arr> verschiedenen Stellen durchgezwickt, um ein weiteres Unglücken verhindern. -Ter Hilfsmonteur F r.i e dd r i ch war dadurch, daß . er auf dem Holzbrett stand und somit die Starkstromleitung nicht mit dem direkten Erdboden verband, dem sicheren Tode entgangen. Ein Mon-> teur der Elektrizitätswerke erklärte nach Untersuchung der Situation, daß der elektrische Strom der Lichtleitung nur deshalb die tödliche Wirkung gehabt.haben soll, weil die alte Röhrenleitung der Kühlanlage mit S a l z w a s s e r gefüllt war, das auf dem Boden floß und diesen fttr den Starkstrom leitend machte. 118. August IMS _Ke. 16901 Sine KorruptionsaMe Beim Allgemein« Staatspensloniftenverein. Vor kurzem erst hat die Verhaftung deS Präsidenten des Schwerinvalidenverbandes Heinrich, GalloS in der Oeffentlichkeit großes Aufsehen erregt. Run gibt eS wieder eine Affäre beim Allgemeinen Staats Pensionist ende rein, dessen Präsident Josef Mleoch feit dem 13. August sich beim Sicherheitsbureau in Derwahrungshaftbefindet. Der Allgemeine StaatSpensivnistenverein ist aus dem Pensionistenverein der Gendarmerie hervorgegangen, an dessen Spitze Mlcoch stand. Er hat im Jahre 1917 dew Verein zu einem allgemeinen Pensionistenverein nmgestaltet, der sich sehr rasch entwickelte und in kurzer Zeit mehr als fünfzigtausend Mitglieder zählte. Der Verein wurde von einem Zentralausschuß geleitet, desten Präsident' Mlcoch war. Diese Stelle war bezahlt und Mlcoch bezog ein Monatsgehalt von mehr als zweieinhalb Millionen Kronen. Aus dem Vereinsvermögen hat Mlcoch außer seinem Gehalt noch unter verschiedenen Titeln recht namhafte Beträge bezogen. In den Anfängekt des Vereines und in der Zeit der größten wirtschaftlichen Not in Oesterreich hat sich Mlcoch große Verdienste um die Pensionisten erworben. Schon seit Jahren aber bestanden innerhalb des Vereines verschiedene Differenzen, die nun in ein Stadium getreten sind, daß ein Einschreiten der Behörde notwendig geworden ist. Man warf Mlcoch eigennützige, gewinnsüchtige Gebarung vor und es kamen, auch eine Reihe von Anzeigen an die Behörde, ohne daß sich bisher irgendwelche Handhaben zum Einschreiten ergeben hätten. In der letzten Zeit haben sich jedoch die Vorwürfe und Anschuldigungen derart gehäuft, daß die Behörde sich entschlossen hat, die Geschäftsgcbarung eingehend zu prüfen. Die Hauptvorwürfe, die Mlcoch gemacht werben, richten sich gegen eine T r a n s a kt io n m i t G r u n d st ü cke n, die der Verein im Mai 1921 m der Gegend von S t r a ß h o f ünd Matzen erworben hatte. Da der Verein jedoch nicht über die notwendigen Geldmittel verfügte, mußten fünfzig Hektar dieser Grundstücke wieder verkauft tverden. Als der Verkauf drirchgefnhrt war, fanden v'ele Mitglieder des Vereines den Verkaufspreis zu niedrig und es wurden Stimmen laut, die von Korruption sprachen. Auch das Stencramt Matzen und das Gemeindeamt Gänserndorf waren der Ansicht, daß ein derart niedriger Berkaufspres als ausgeschlossen betrachtet werden müsse und man vermutete, daß Mlcoch die Differenz zwischen wahrem und angegebenen Kaufspreis eingesteckt habe. Die Käufer mußten bei ihrer Einvernahme zugeben, daß sie tatsächlich mehr gezahlt hatten, als in den Kaufverträgen angegeben war. Eine ähnliche Affäre gab es auch bei einem Hausverkauf. Die weitere Untersuchung wird nun zeigen, ob die gegen Mlcoch erhobenen Beschuldigungen berechtigt sind. _ Ser Mord mit dem Faltboot. Wie berichtet, wurde Ende Juli der Apotheker Leo» pold Hynek und sein Neffe der 25jährige Heinrich Marek unter dem dringenden Verdachte verhaftet, gemeinsam den Mord an der Gattin des Hynek in der Werse verabredet und ausgeführt zu haben, daß Marek mit seimr Taute in einem Faltboot am Milstättersee eine Bootsfahrt unternahm -und dabei das Boot zum kentern brachte, wobei die Frau ertrank. Zweck des Mordes soll die Erlangung der Mitgift von 30.000 tschechischen Kronen und die Ausbezahlung der Versicherungssumme von 50.000 tschechischen Kronen gewesen sein. Es wurde nmr festgestellt, daß Hynek am 29. Dezember 1922 für sich und seine angebliche Braut Anna Zahrl im Pfarranrte in der Botivkirche in Wien das Ansuchen gestellt hatte, man möge zwecks der bevorstehenden Trauung ein einmaliges statt ein dreimaliges Aufgebot vornehmen. Ob diese Verehelichung jedoch stattgefunden hat, ist noch nicht festgestellt. Ferner hat ein Drmed. Leopold Hynek, desten Rationale und Wohnungsadreste mit der des verhafteten Hynek vollständig übereinstimmten, bereits am 29. O k t o b e r 1922 bei der Pfarre St. Anton vou Padua in Wien ebenfalls vorgesprochen, um ein einmaliges statt ein dreimaliges Aufgebot für sich und seine angebliche Braut Marie Kleeka zu erwirken. Ms der Zeitpunkt der Trauung festgesetzt war, hat dann H y n e k selbst nach der bereits erfolgten Verkündigung die Trauungszeremonie abgesagt. Es muß nunmehr festgestellt werden, was Hynek durch diese zwei Aufgebote mit zwei verschiedenen Frauen bezweckt hat. Die bedenMchen Psundwechsei. Die polizeilichen Erhebungen in der von uns gemeldeten Affäre der bedenklichen Pfnndwechsel haben die Feststellung -erbracht, daß fünfzehn Wechsel dieser Art existieren. Von ihnen sind sieben schon begeben. Diese Wechsel siird von den englischen Firmen an Z a h l u n g s Statt für eine Kleiderlieferung, teilweise auch zum Zwecke der Geldbeschaffung in Oesterreich, für Wareneinkäufe in London und zur allfälligen Beteiligung an hier zu entrierenden Geschäften übergeben worden. Die der Ausstellung der Wechsel zugrundeliegenden Geschäfte, müssen als höchst bedenklich bezeichnet werden, da. es wohl nicht alltäglich ist, daß sich eine Londoner Firma für ■ ihre Londoner e schäfte Geld in Oesterreich beschaffen will. Weiters wurden V erdachtsgründe festgestellt, welche die Annahme zulasten, daß auf Seite des Sekretärs Hamilton nicht bloß Leichtfertigkeit bei der Ausstellung der Bestätigung, sondern auch Eigennutz mitgewirkt hat. Bleß und Hamilton wurden daher in Verwahrungshaft genommen. Mit der Staatsanwaltschaft und dem Landesgericht wurde das Ejntzok nehmen gepflogen. Die Erhebungen dauern noch an.

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