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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-16 · Heft 1620 (16.8.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1620 (16.8.1923)
Date
1923-08-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sette» Wie», Donnerstag X- M MenoeMorgenzettung A AuKifi "IM M. «W tzr. ThaieS im Nomen der Landsmanuschasten. (Diese Erklärung halben wir bereits mitgetoilt.) Die Professoven Slouchz und Dr. .Heirich o w e berichten über die Rosöluüonsaniräge der 11 nivers itatS ko m Mission. Alle Anträge wurden den kompe- ^nteir Kommissionen zngewiefen. Schluß der Sitzung nm HM 12 Uhr nachts. Die MMwoch-Titzung. ** Mt einer Stunde BerWung erüfsnete der Borsitzerche M o tz k i n bie. Beratung; er erteilte; dem Referenten der Keren Hajesfob-Kommission Doktor Jakob Werner (Wien) das Wort. ■j r ■1 ' * Dr. Weiner ,führt ans: Im Auftrag der Keren Hajesjod«ÄommiMon lege ich. Ihnen hie Anträge vor. Die Stärke der durch den Keren Hxojesfvd erfaßten jüdischen Massen steht in traurigem Mißverhältnis zu den Summen, die,wir für, bk. Finanzierung des Ausbaues nötig haben,.immerhin muß hevdovgehvbw werden, daß es dem Keren Hazesfvd ge» lmrgen ist, innerhalb vechaltniSnräßig kurzer Zeit, eine Million Pfund aufzubringeir. Der Redner gibt sodann eine detaillierte Begründung, der KommiPonsanträge. 'Der Wortlaut dieser Anträge ist in der neuen Fassung der folgende: Der IS. Kongreß nimmt mit Genugtuung' die Resultate der Arbeiten des Keren Hajesiod als Beweis gm Kenntnis, daß der Keren Hajossod 'sich in der ganzen ZMschen WÄt eine auHeroÄdenttiche Popularität und die Mitarbeit immer wachsender Kreise erworben hat. Dar Kongreß begrüßt die Tatsache, daß der Keren -Hchessod 'alle Richtungen in der Hmgckbe an dem Ausbau des jMschrvatiomckm Heimsin Palästina zur gemeinsam«: Arbeit, zur Qpferleistuny und siAidarifchen Berantwortung vereinigt. Der Kongreß erklärt, daß arvch in Zu-kunft der Keren Hajssstrd in den Mittelpunkt der zionistischen Arbeit und der Bemühungen zur MMlifievnng des gesamten Judentums für den Aufbau des jüdischnationalen Heimes in Palästina gestellt werden muß, da nur ein schnelles Fortfchrerten der Keren Ha-jessod-Arbrrt die Grundlage für den Sdlsbau und die Vergrößerung der jüdischen Position in Ere; Jsael schaffen kann. Der Kongreß erklärt, daß die konzentrierten AnstlvengmvZLu für dew Keren Hajessod die Propaganda für -Sichere von ZioM/chen Organisationen lon- , : troll'evte Iastüuta>n;-r nicht hindert, tat Gegenteil hat eine erfolgreiche Aktion für den Keren Hajefsod die GrimAage rmd Ergänzung der mit dem Aufbau der jüdischnationalsn . Hemrftäi.rr ^Ujommenhängienden finanziellen und ökonomi- . scheu Institutionen zu b-,lden. 1. Der Kongreß mach» es allen Zionisten zur Pflicht, alle- Kreiste für die For'.fMrung des M a crs; e r pr i n >z ip s zugunsten des Keren Hajrssod nah tllicßgübc der - Beschlüsse des 12. Zionistenkongressts einznsttzear. 2. D;e Keren Haj-'ä- -ist als Dauer so n-ds zu gestalten utn auf I a hresleistn nge tv al'^ubanen. 3. Der Kongreß fordert das Direktorium des Keren Hafessod auf, in Ergänzung der g«>g<nNä. -lau: Arbeit für den Keren Hajesfod eine Liga von Maasse rz ahle c n ' zu organisieren, die gegründet ist auf der vertragsmäßiger: Verpflichtung, 10 Prozent seiner Hin U r l aj s e n s ch a s t - dom Keren Hajefsod znzuwenden. Eingänge aus diesen Bertmgensollen in einem S p e r r f o n d s zur Entwicklung und Unterstützung dauernder Institutionen in Ere; Israel vereinigt iverden. Bei diesen Aktionen sollet: vom Direktorium zu bestimmende Bedingungen und Vorsichtsnmßnähmen beobachtet werden, die dem Ziele diene::, baß Maasserprinzip, das den Grundstein des Keren Hajosfod bildet, volkstümlich zu machen. 4. Die Palästina-Exekutive wird beauftragt, durch das Direktorium des Keren Hasefsod sorklausende Berichte über die Verwendung der -Keren Hasessod-Gelder und deren Aufteilung auf die einzelnen Bndgetposten zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. 5. Die Verwendung der Keren Hcsiefsod-Gelder erfolgt ausschließlich gemäß dem von den zuständigen Instanzen beschlossenen Budget. Ausnahmen von di cffer B estünmung sollen nicht zng^lassen werden. 6. Die Aktionen der zionistischen Finanzinstitute sind in chrer Propaganda miteinander und mit den Bedürfnissen einer aufs höchste gesteigerten Wirkung in Einklang zn bringen. Zu diesen: Zwecke ist von der Executive an ihrem Sitz eine besondere Stelle eintzurichten, die ans je einen: Vertreter der in Frage kommenden Flnanz'mstibnte besteht. 7. Im tz 23 des Statuts der Zionistischen Organisation, das vom 12. Kongreß beschlossen wurde, ist nach: „Jedes Mitglied der Orgcnnsation erlangt mit erreichtem 18. Lebensjahr das aktive, und mit erreichtem 24. Lebensjahr das passive Wahlrecht zum Kongreß," anznfchlietzen: „Das passiv e W a h l r ech t ist ferner an den Nachweis der Erfüllung der Keren H aj es s ob -Verpflichtung gebunden." 8. Ilm eim doppelte Behandlung des Budgets durch den Zionistenkongrch einerseits, den Keren Hajessod anderer- Ms zu vermeiden, wird die Exekutive ersucht, bei der Organisierung der Jewish Agency darauf hmzuwirken, 1«ß deren Organe gleichzeitig einen Repräsentanten i>e,r Dsrtragsleistend.en der Keren Hafessod ans-- »dchmen, so daß eine Vereinheitlichung erfolgt. 9. Die BeitraWlePung zum .Keren Hajessod sott das Wahlrecht zum Eouneil nur in dem Jahr gewähren, in dem sie (die Berttagsleistung) erfolgt. ^1- Der Kongreß beauftragt die Vertreter der. Zionifllfchen Organisation, im Direktorium des Keren Hajessod den Council des Keren Hajefsod so schnell -mij-ftJUidj u fen. Der Referent schloß unter lebhaftem Beifall, indem et die vorgetragenen . Resolutionen to»r Annahme des Kongresses empfahl. Man schult sodann zur Abstimmung über den ersten Teil der Msölntköneü, der Hegen eine ganz unerhebliche Minorität von zehn bis zwölf Stimmen angeflotttjitcn tvurde. Nach ejper Sitzen, chrsruchtbaren GeschäfiordnMigH^ debatte, in detzein uuzulässtgep LlbänderuntzsantwH unter den Tisch siel, Äurde drei WsHMimirg fortgesetzt Md Ah» sätz.LHegen Me geringfügige Minderheit a\t$rcnom- ' m c u. Sodann wurden in. schneller Reihenfolsge nach kurzen formellen Debatten gegen kleine Minoritäten die weiteren Abschnitte der Kominissionsresolutionen zum Beschluß 'erhoben. \ Der Leiter des Finang- und WirtschÜftSrafeS Dr. H alpe,rn erklärte unter stürmischer Heiterkeit bezüglich des Resolutionspunktes über die Verlassenschafteü, daß es.unfair wäre, auf den Tod eines Mitgliedes zu spekulieren. Dtt PermMettzamsschM legte sodann die Heüte rnitiags vereilcharte Resolution über die I etyifh Äg eneh vor (siehe Leitartikel); zu deren Untcrstjitzrmg ergreift Weizmann das Wort. ■ Nm dreiviertel 11 Uhr nachts erhält; ' Präsident Dr. Weizmann das Wort zu seiner Programmerklärung. Der Saal und die Galerien sind wieder überfüllt. An allen Türen, die zun: Saale führen/ haben die Ordner Posto gefaßt, um die Herein drängenden in Ordnung zu halten. Ter Saal bietet tvieder das wundervolle Bild einer erregten Masse, die nrit llngeduld den Erklärungen des Führers entgegensieht und jede seiner ma'Aanten GhHärmugen mit stürmischem Beifall begleitet. Dr. Weiz>nann sagt: Der 13. ZiVnistsnkongreß nähert sich seinem Llbschlnß. Sie stehen nnmittelbür vor Entscheidnugen, die für das Schicksal der zionistischen Bewegung bestimmend sein werden in der kritischen Periode, die jetzt vor uns liegt. Die Lösungen vor: F r a g e n v o n h ö ch st e nr Ern st hangt von di-esen Entscheidungen ab. Was immer aber auch Ihre Entschließungen sein mögen, das: Wesentliche ist, daß Sic :j)eit wohlerwogenen Urteilsschluß dieses Kongresses ver- ' Ärpern als des letzten Appeilationshofes für die grund- 'legenden Fragen der Politik, die jetzt von der Zionisti- 'schm Organisation zu LelMtigen ist. Eine schwer e B erantwortung ruht därum auf dem Kongreß. Und um! ^nichts geringer ist'die Verantwortung derer, die durch den ^Willen ihrer zionistischen Genossen während der verga-nge- 'nen zwei Jahre die Stürme urid die Lasten jedes Tages getxagen Häven, imnrer in engster Berühr:u:g mit der rangen 'Wirklichkeit in Londor: sowohl als in Jerusale-M. '' Unter diesen Ilrnstäuden fühle ich cs, daß ich cs dem Kongreß schuldig bin, in dieser kritischen Stunde in einfachen und klaren Worten die Prinzipien darrulegen, auf denen nach meiner tiefsten Ueberzengu.ng die zionistische Politik sich gründen muß. - Unsere B e zieh u n gen z"u r M a n d a t a r m a ch t können keine anderen sein als die des gegenseitigen Vertrauens. Sie beruhen auf den uneingeschränkten guten Glauben auf beiden -Seiten. Der Eckpfeiler unserer Politik muß sein: Ehrliche, aufrichtige Zusammcn-- a r beit in i i der britische u N e g i e r u n g. Dieser Grundcharakter unserer Politik bedeutet keineswegs eine uneingeschränkte Zufriedenheit mit dein gegenUmrtigen Stand der Dinge. Es kann keine Rede davon sein, daß wir ans irgcndeiu der uns durch das Mandat verbürgten Rechte V e rzicht leisten, sei es bei der Beratung, sei cs bei der Mit-, anbeit mit der palästinevsifchen Verwaltung in allen Fragen, die die Begründung eines jüdischen nationalen Heimes in Palästina oder die Interessen der jüdischen Bevölkerung beviichren. Es obliegt uns, die jüdische Position in Palästina mit unermüdlicher Wachsamkeit zu schützer: unb jede Gelegenheit wahrzunehmen, um nachdrücklich unsere legitimen Forderungen zur Geltung zu bringen. In der Frage der Emigration, in der Frage der Ländereien und der hebräischen S ch u l e n, mit nur drei Beispiele zu nennen, haben wir uns oft gezwungen gesehen, der Mandatarmacht ernste Vorstellungen zu ruachcn, und Dir werden nicht verfehlen, immer in dieser und j eder anderen Frage, wo cs sich um die Abstellung berechtigter Beschiverden 'handelt, nachdrücklich die nötigen Schritte zu tun. Wir haben dies getan und werden dies immer wieder tun in der festen lleberzeugnng, daß, die Absichten der Mandatarmacht daraus gerichtet sind, :nrs unser Recht zuteil werden zu lassen, indem wir dabei nicht anßeracht lassen, daß, je kräftiger unsere Anstreugnnigen, desto größer unsere wirklichen Erfolge in Palästina sein werden, um so großerauch die Geltung sein wird, die unser Wort bei der Regierung haben wird. Eine Politik unaufhörlicher, immer wiederholter Proteste mag zwar äußerlich besser wirken, aber sic wäre nach meiiler Meinung durch keinerlei Tatsachen gerechtfertigt, und sie wäre verderblich, mit nicht zu sagen berhängnisvolt in ihren letzten Folgen. Solch eine Politik würde die Schwierigkeiteil, nicht hinlvegräumen. Sie würde wahrscheinlich nur neue bringen und vor allem ist es keine Politik, Lufthickbe auszuteitcn. Wenn unsere politische Position wirklich gestärkt werden soll, dann ntuß es ans Grund sehr verschiedenarliger Methoden geschehen. Es ist unsere Ausgabe, all unsere Bemühnngeit anszuwendcu, -u"" .die p LI c it i I i die ,M e i im. ilq Inhalt unserer Bestrebungen scllvre' über Umstmtz und unserer Leistungen. Die große Mlt hat jetzt noch keine richtige Vorstellung davon, was wir vollbracht haben «nd ivas wir zn nnternehmeu ycdenken. Obwohl das, was lv.ir an vcrstänWer Sympathie besitzen, stets wächst und gewichtiger hjiib, haben Mr dennoch noch immer an vielen Stellen nicht nur.gegen den bösen Mllen, sondern' auch tnidäs Mtzverständnis Gutwilliger anzukämpfen. WW w nichts zu verheimlichen. Je mehr der wnAiche Sachverhast bekannt tvitd, um so herzlicher werden Unbefangerw und weitseherwe Menschen zu unserer Unterstützung konv men. Im Vordergründe nnseres politischen Programms muß daher die Aufklärung der öffentlichen Meinung nicht nur Großbrrtanniens, solchem auch in allen Landern, deren Regierungen sich der Balfour-Dekla.' ration angeschlossen und das Mandat unterKeichnet haben Die Heiligkeit des Akandats, der gute Glaube der Manda, tarmacht, die Sympathie der Aufgeklärten in aller WeV sind, die Grundlagen, aus denen wir zu bauen haben. Das matte historische Verbunhensein, zwei Jahrtausende von Hoffnung und Ge. bet geben uns das unerschütterliche Recht auj unser nationales Heirn Erez Israel. Zu diesem Recht stehcr wir mit der Entschlossenheit, mit der Kraft unseres ganzen Seins. Aber so wie wir auf unsevenl Recht stehe», so müssen wir fortfahren, gewissenhaft die Rechte der anderen zu beachten. Beim Aufbau unfeves nationalen Heimes wünschen wir in Harmonie mit allen Gruppen der palästinensischen Bevölkevung z» wirken. Die jüdische Nation in Palästina hat keinen anderen Wunsch, als mit den Arabern in sreundnachbarlicher Beziehung von gegenseitiger Achtung und Vertrauen zu leben. Tr erste Wunsch der Zionistischen Organisation, solch ciu Verhältnis zu den jüdischen und arabischen Volksteilen zu unterhalten, ist klar und deutlich in der Resolntiön deZ> zwölften Zionistischeit Kongresses zum Ausdruck gekommen Ein solches Verhältnis muß sich in den Tatsachen aus« drücken: In wirklicher Zusammenarbe.-it, in Wirt s ch a s t. lichcn Unternehmungen, die bestimmt sind, in gleicher Weise die Wohlfahrt dorr Irrdeu' und Arabern zu fördern und in einem fruchtbaren Gedankenaustausch zwischen zwei verwandten Kulturen, mit einem Wort, die beiden Völker müssen lernen, sich zit verstehen, und das nicht nur in Palästina, sondern in der ganzen arabischen Welt. So wie wir die Ideale und Trillionen der 'Araber respektieren, so haben wir das Recht, zu crivarten/'-daß die Araber lernen tvevden, die n ns r ige n zu würdigen. Die Aufklärung der arabischen öffentlichen Meinung ist eine Aufgabe, der wir die größte Beachtung zuwende»' müssen. Man darf hoffen, daß eine solche A^fklärunA durch die sephard i sch e Jude irhc-t t insbesondere mehr als bisher geschehen wird und daß nichts sehleit wird, um allmählich zu einem Einverstälndnis hinzuleiten, das' sich auf den arrfrichtig verstandenen Interessen nnd Ideen gründet. Wie immer noch die Sachlage gewesen sein mag, so ist es kein Zweifel, daß es heute deutliche Zeichen dafür gibt, daß der Aufbau des jüdischen Heimes in Palästina gefnhtt und anerkannt zu werden beginnt als die gemeinsame Pflicht aller Inden, denen die Ehre des jüdischen Namens etwas gilt. Ich bia ganz sicher, daß cs heute außerhalb nuferer Reihlkn zahlreiche Juden gibt, die willens sind, bei dem Werk des A'ufbanes sich uns znzugesellert. Ihre Zahl vermehrt sich zusehends. Es mag in vielen Fällen der Fall sein, daß diese Menschen nicht das zionistische Bekenntnis in seiner Geschlossenheit akzeptieren können, aber wie die Entwicklung des Keren Hajessod deutlich gezeigt bat, siwd sie bereit, sich mit uns zu verbinden, um einen gemeinfci.men Boden zu finden, auf dem eine fruchtbare Zusammenarbeit gesichert werden kann. Es ist unsere Pflicht, für eine solche Zusammenarbeit alle M ö g l i ch 5 c i i e n zu eröffnen, allerdings unter der ilnbedingten Vorausf e tz u u g, daß nichts erfolgt, lvas die Integrität der Zionistischen Organisation irgettdwie einfchränkt. Ich habe in meiner Erösfitniigsrede auck) die drei anderen Bodingnugen genannt, die ich für uucntt>el)i'lic() halte: Die llebernahme von Verantwortungen, die Basiernng der Vertretung .i".s eine breite allgemeine jüdische GrnMag-e und die U n a n ta stbarkeit des nationalen Charakters unserer Sädln.ng in Palästina. Nach einer grüMichen Prüfung aller Umstünde bin ich zur Ucberzengiung gelangt, daß in den so umschriebelietc Grenzen eine Möglichkeit für die Zusammenarbeit gefunden werden kann nnd daß es in: Interesse uitserer Sache liegt, neue Verbündete zu suchen, die mit uns die schwere Veranttvortnng tragen. Es ist in der letzten Zeit, nachdem bereits unser Kongreß darüber Resolutionen gefaßt hat, außerordentlich viel siir nnd Wider einen jüdsichen Weltkongreß gefprochmr und geschrieben worden. Dieser Plan verdient unser atchuerksamstes Interesse. Es tvar irmner unsere ideale Aufgabe, seiner Vevwirklichung zuzustreben, und das ist es auch heute. Aber selbst unter den glühend-steil Verfechtern eines jüdischen Meltkongresscs gibt cs ftuint einen, der nicht bereit sei'.: wird, znzugeben, daß .wenn schon ein jüdischer Weltkongreß zustande 'kommen soll, der diesen Namen verdient, das nur erreicht werden kann, wenn lange nnd mühevolle V o r be r e i t n ug sa rbe > t c n ' geleistet worden sind. Heute sind wir noch weit entfernt von dem Abschluß nuferer Vorbereitungs-arkeilen. Es ist ~*t .d— 5'^ ,£j. ^^^rückl'ch cc-fcst- ^aavS/.|i [t,;

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