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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-15 · Heft 1619 (15.8.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1619 (15.8.1923)
Date
1923-08-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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beste 8 Wken, Mittwoch Wiener Morgenzeitung. Jas jüdische Gemeindeleben in Jeulschland. Ein Interview mit Dr. Alfred Klee. Sie Wische» Gemeinden. - Ser befrvchtendr Anfluß der zionistischen «WM. - Ser deutsche Sionirm«,. '! der KMfe «Votiven ist nicht. eiacheitAch. Jünnechin kann mar, 'K <: rlsb ad, 16. August. Der Vertreter der Bevlirnr j-üdislchen Revräsentau t« n v«r>seinln.fitr:g und lanffjährvge zionisnsch« Führer Herr RechtsaMvall Dr. Mfred $Ice, Berlin, Mvährte mir heute ein Interview, iu dcm er ansführl'ch und cvschöpfend Entwicktrrng und Stand des, jüdischen Gemeinldoleden-s in Tü'irtsch- -leurd präzisiert«. Ileder den Stand der zionistischen Bewegung sprach sich Dr. Klee hoffnungsvoll aus. Das Mische Gemeindclcben in Deutschlandkonzentriert sich und hat seine Schwerkraft hauptsächlich in Berlin. Wir habe-n in Deutschland nach meiner Schätzung rirnd e i n e halbe Million Jude.», von denen augenblicklich n::Mstens die Hälfte ihren Wohnsitz in Berlin hat. Trotz aller zweifellosen Bedeutung anderer Gememven nimmt doch Berlin im jüdischen G-enieiu^-eleben eine so üb-erragenide Stellung . ein, daß die Berliner BerlMtnisse als ausschlaggobeud attischen lverden müssen. Dcmnt soll natürlich nicht gesagt sein, daß andere G-eme'mden, die teilweise ein« ruhmvolle beschichte und auch heute eine kulturellr Bedeutung haben, wie HcmOurg, Frankfurt am Main und manche kleinere Genreinden, nicht auch ihr intensiv jüdisches Gemeindeleben besäßen. In der Berliner jüdischen Rapräsentanterrversammlung bestehen drei Parteigruppen, die liberale, die konservative und die jüdische B ol k sp a r t «>r. Die Liberalen. Die Liberalen sind organisiert in dem liberalen Verein von Berlin. Sie halben auch sonst in Deutschland Vereine, die Zu einem Verband mit dem Ditz irr Bere'.n zusammengeschlosien sind. Sie umfassen die Liberalen aller Schattierungen von der radikalen Resorrnbelvegnng, wie sie die Berliner Sonntagsgemeinde darstellt, die in Deutschland keinerlei Nachahmung sonst gefunden hat, bis zu mittessparteilich gerichteten Schichten. Die Folge dieser Mannigfaltigkeit ist, daß der Liberalismus eine einheitliche Stoßkraft wogen der vorhandenen UnoinlheiMchkeit nicht zu entfalten in der Lage ist. Interessent ist die geistige Entwicklung, die bei einem Teil der Jugend starke Tendenzen nach positiverem Judentum erkennen läßt. Ein Teil der liberalen Rabbiner, namentlich der jüngeren, entfernt sich mehr und mehr von dem früher mit dem Liberal: smirls verbundenen As.s'imilationsstandlp unkt. Sie stoben nach einer Aerinefung des jüdifchM Gedanikens und nähern sich - vielfach nationaljüdisiche-n^Gedankengöngen, sind auch häufig warme Förderer des Keren Hajessod. Natürlich reizt ein« solche Entwicklung auch wieder stark zu Wderfpmch im liberaler: Lager, und es ist bezeichnend, daß z. B. der sehr verdiente Vorsitzende der R«Präsentanteuvevsammliung der Berliner jüdischen Gemeinde Gewerbe rat Plotke von den Liberalen, freilich mit einer Zufallsmckjovität, nicht wieder Äs, Kandidat bei den letzten Wahlen zur Repräsentantenversammlung ausgestellt worden ist, weil er als Lideraler den Keren Hajessod-Aufruf unterzeichnet hatte. Immerhin ist. im liberalen Lager sehr viel Entwicklung für den aufmerksamen Beobachter zu finden, es sind feine Fäden vorhanden und man wird die Entwicklung abwarten müssen Die Konservativen zerfalle in zwei Gruppen: die ivirkliche Orthodoxie, soweit sie nicht aus der' Gemeinde ansgetreten ist, und die Rechte der mittÄParteMch orientierten Elemente. Die bilden eine Arbeitsgemeinschaft. Ihre Teicdenz ift_ klar. Mit den Jüdischnotioncklen verbindet sie vielfach das Eintreten fiir die Erhaltung jüdisch-kultureller Werte. Die Konservativen treten vor allen: auch für jüdische Schulen ein. Die jüdische Schulfrage ist in Berlin sehr aktuell, das Verständnis für die Notwendigkeit der Errichtung eigener jüdischer Volks- und Mittelschuilen ivächst. Die Au s t r ii t sor th odoxi« bildet eine ei-g-mc Gemeinde in Berlin mit selbständigem Korporationsrecht. Mit der Hauptgeimnnide hat sie organisatorisch gar keine-Berührungspunkte. Das hindert natürlich nicht, daß auf neutralem Gebiet, namentlich auf dem der WMfabrtspflege, häufig gemeinsame Arbeit geleistet wird. Die Indische Bolkspartek. Die Jüdische Volt sparte: ist eine nrUoücilöeniolraiische Partei. Sie steht auf dein Boden des jüdischen V o l k s t u m s, ähr Gemeindcprogramm entspricht in wesentlichen Punkten, namenllich in seinen praktischen Tendenzen, d.nn Gemeindeprograinm: nuferer Freunde ln Wien. Sie verlangt, daß der in der Berliner' Gemeinde lebende Teil des jüdischen Volksganzen ein lebendiges Glied der Gesamtindrnheit sei und an deren Leiden und Freuden innersten Anteil riehm«. Die Boltspartei ist eine Koalitionspartei, die aus den Zionisten, einschließlich des Misrachi, einem großen Teil der bekanntlich in Berlinaktiv und passiv wahlberechtigten ostjüdischen Kreise :md schließlich den: neuen jüdischen Gemcindeverein 'besteht, einer Organisation, die zwar nicht zionistisch ist, aber in ihren Tenderrzen eine zielbewußte jüdische Volkspolirik auif demokratischer Basis betreibt. Ich selbst war viele Jahre hindurch der Bovsitzende dieser Beoemigung. Daß wir zur Gemeinde nach den Gvurtdsätzen des allgemeinen, gleicher:, direkten und geheimen Proporticmalwahlrechtes Wähler:, ist ja wohl bekannt. Was die Haltung der beiden erstgenannten Fraktionen in der Repräsentantenversammlung zum Zionismus a>ula:rgt, so ist sie nicht einheitlich. Unter einzell«n Liberaler:, nanrentlich denen, die mit der sozialen Hilfsarbeil zu tun habe::, zeigt sich ernstes Verständnis und bewußt freundliche Haüunq, unter den älteren häufig noch Ablehnung, bei einigen bewußte scharfe Gegnerschaft. Auch die Haltung sogen, .daß die Fraktion der Jüdischer: VoMsPactei mit fünf Repräsentanten und zlivei Bovstandsm-itgliedevn das Leben der Genreiude entsche idend beeinflußt. Gegen di.'. Fraknon kann man keine Politik machen, versucht es auch kaum ernstlich. Die Lage der Gemeind« ist natürlich mit Rücksicht auf die allgomeinen wivtschaftlichen Bechältnisse sehr schwierig. Die Aufstellung eines festen Etats ist fast unmögl i ch geworden. Ans den: Gebiet der notwendig gevordcuer: Fiucrnzreorgallisation hat die Boltspartei, wie allgerncir.' anerkannt wird, sehr dankenswert gearbeitet. Eines ihrer Borstandsmittzllckder hat als eine Art Fiuanzdiktator wesentliche Verdienste, daß schliinme Zeiten relativ gut Werstanl'orn wurden. Natürlich lä'hmt aber die finanzielle Situation in jeglicher Hinsicht. Eine Fülle von Aufgaben, die in der Richtung des Programmes der Jüdischen Volkspartei liegen, können rächt oder doch nur sehr.langsam in Angriff genommen werde::, weil die Mittel fohlen. Es sei nur dararrf hiugewiesen, daß für Gehälter — für die Beamten ist die Reichsbesoldungsordnnng dnrchgeführt —, Heizung, Licht Mlliardenlbcträye b.ntte' nötig sind, um zu zeigen, wie erschwert eine ziel bewußte Sozial- und Kulturpolitik unter den heutigen Verhältnissen ist. Trotzdem ist auch ans diesen Gebieter: in letzter Zeit manches geschahen. So ist zum Beispiel die gesamrc Geine'rndewohlfahrtspflege r«u organisiert, und zwar auf der Basis der Familienpflege. Es ist zu diesem Zwecke ein Z e n t r a l w o h l f a h r t s a m t der Gomei>nlde errichtet, daß mit Mtzirksgruppen und Hunderten von Helfern, die über ganz Großberlin zerstreut sind, arbeitet. Hierbei sind fast sämtliche in Berlin bestehenden Vereirre und Gruppen jeder Richtung hercu^egogen Wörden. Eine schwere Belatzurg stellt las Krankenhaus der Gemeinde dar, das eine Musteranstalt ersten Ranges ist, aber in einer Gegend liegt, in der die jüdisch« Bevölkerung dünn gesät ist, und das deshalb zum großen Teil von der nichtjüdischen Bevölkerung, die es seiner mustergültiger: Führung lvogen gerne aujsuchr, belegt ist. Die Be.mWhu.ngen, die Preußischen Gemeinden zu crnein Verbände zufammerMschließen, wurden fortgesetzt. Di« SGvieriMiten liegen hier inder Unsicherheit der Gesetzgebung, nämlich in der verschiedenen BeurteMmg der Frage, ob feit der Revolution nNd der Weimarer Vachassung das Gesetz von 1847, das die Grundlage der Verfassung der einzelnen preußischen Gemeinden biDK, noch gilt. Es wiöd M'rg sein, hier endlich Klarheit zu fchafisen, da die Verhältnisse, namentlich der kleineren Gemeinden, dringend den Zusammenschluß nötig machen. Die fraktionelle Zusammensetzung der Reprasentautenversammlung der jüdischen. Gemeinde.ist zur Zeit folgendermaßen: Sie besteht aus 21 Mtgliedern, van welchen 10 Liberaie, 5 M:t- ^iedvr der Jüdischen Volkspartei und 5 Mitglieder der Konserdabiven Aribsrtsgsmeiuschaft sind. Außerdem ist ein Kandidat des Vereines selbständiger Handwerker gewählt. Trotz der wirtschaftlichen Misere kann ich über die Intensität des jüdischen Lebens in Deutschland nicht Nagen. Es ist auch sicher ein« rächt zu unterschätzende Stimmung für palästinensische Arbeit vorhanden. Es gibt eben doch eine große Awzahl Juden, die die Zionistische Organ-ifation organisatorisch nicht ersaßt hat, di« aber, sti es aus religiös«: lleberzeug.rng, aus Traditim:, aus Solidaritätsgefühl, teilweife ans humanitären Motiven, dann wieder beeinflußt durch zionistisch« Umgebung, so stehen, daß sie gerne mitaübviien. Man sollte diese Stimmungen noch besser auszuMtzen verstshen. Es gibt in Deutschland sicher auch Männer, die, lveim sie richtig erfaßt werden, geneigt sind, privatw.irtschaftl:ch 'N Palästina zn arb'Lrten. Die Art der. Heranziehung all dieser Kerise ist ein ernstes Problem, das nicht vernachlässigt werden darf. Vielleicht wäre es Aveckmäßig, die verschiedenen Jnteressentengr.uppei: für >virtscha!sMche Sp^ialausgaben, nicht bloß fiir Samml-ungen, zu mtevessieren. Me die Brrlin«r Gerne inde Bücher aus ihren Doublettenlbeständen für Palästina zur Verfügung gestellt hat, werden es andere Bibliotheken Md Privatpersonen tun. Eir: organisatorischer Versuch, der in dieser ' Beziehung gemacht wird, scheint Erfolg zu..versprechen. Alles in allem: es geht bei uns trotz aller Schwierigkeit doch voran, und ich glarche nicht, daß man das deutsche Judentum, das bisher ein integrierender Bestandteil der Gesamt'j'uden'heit war, in Zukunft im gegebenen Augenblick j« vermissen wird. Im Gegenteil, die alljiüdischen Tendenzen find zweifellos gestärkt. Bisher waren die deu'tscheu Inden immer Grber. In den letzten Jahren sind die deutschen jüdischen Institutionen durch die Welchilfskonferenz und den Joint vielfach auch unterstützt worden. Man weiß in DoutWand, daß hinter ' diesen beiden Institutionen weite Krdis« des O ft j a d e n t u m s stchen. So w::rden Ostrjuden Fördere-r und Schalter deutschjüdischen Löbens. Divse gegenstitige Durchdrstgung im Geben u:Ä Nchnlen hat den Solidarisierungspvotzeß ungemein gefördert.' K. K. B. 16. August 1993 ° Nr. 1619 Für ein tschecho-slowakisches Konsulat in Palästina. Karlsbad, 14. Mrgnst. Die hier weilenden "tschechoslowakischen Zionisten bo schlossen, bei der tschechischen Regierung die Ev richtung eines Konsulates iu Palästina anstv regen, an dessen .Spitze! eine Persönlichkeit gestellt werde» soll, die das uneingeschränkte. Vertrauen der aus des Tschecho-Slowakei stammenden Mischen Kolon: st ei genießt. Wie wir erfahren, kommt für diesen Poster Oberla ndesgerichtsrat Dr. Meißner, Ob inütz, in Betracht. Weirmünn an die Wiener Studentenschaft. Im Nan:en der Wiener jüdisch-akademischen Verbin düngen, deren Ehrennütglied Professor Weizmann ist, erschienet heute zwei Vertreter bei ihn: und überbrachten ihm di« Grüßt der Wiener jüdischen Studentenschaft. Weizmanr: beantwortete diese Begrüßung wie folgt: „Die Situation ist s«hr ernst uni ungeklärt. Ich weiß noch rächt, was ich machen rvcvde Ich iveiß nicht, oib hier evnste Kräfte . an: Werk sind. Ich bin jedenfalls dankbar, zu wissen, daß die Wiener Studentenschaft an meiner Seit« ist, und bitte Sie, ihr u:ein Grüße zu übermitteln." Eine Bettrauenskandgebung der Juden. Heute uachurittags überreicht« eine Anzahl von Jugend verbänden, darunter Vertreter Ides Blau-Weiß sowie akademisch«' Verbindungen, dem Präsidenten Weizmann eine Adresse, in de» sie erklärten, daß die hinter ihner: sichende Jugend zu Werz> mann das vollste Vertrauen habe. Die Zusammensetzung dek Kongresses u:ache es notwendig, dies zu erklären. (Darüber, dürfte wohl das Urteil der Jugendoerbände nicht unbedingt maßgebend sein. Anm. d. Red.) ^zeichnet ist die Adresse unter anderen vom Makkabi, vom Oeste rreichischen Lau des Verb and im Weltverband jüdischer Turm und Sportvcreiitc, vom Kartell Prager jüdischer Verbindungen und vom K. D. V. in Deutschland Palästina, dar Tor zum Snent. Das Unterhausmitglied Sir M a r t i n C o n, w a l), der sich einige Zeit in Palästina aufgehaltei hat, beginnt im „D a i l y - T e l e g r a p h" mit des Veröffentlichung seiner angekündigten Artikelserie übel Palästina. Das palästinensische Problem, schreibt Sir Aiarttr Conway, ist ein Schnlsall eines geographischen Gesetzes das zwar von Staatsmännern ignoriert wird, abp nichtsdestoweniger allgemein gültig ist. Es ist das.Geses des Uebergreifens. Palästina gleicht einem Ianüskopf lder ein Gesicht nach dem Lande und das andere nach de, Uebersee richtet. Die Einwohner derartiger Ianusländer gehören gewöhnlich verschiedenen und sogar cuu ander feindlichen Äassen an, und keine politische Verein barung von Staatsmännern kann die notwendigernwif sich ergebende Verschiedenheit der Bevölkerungselemeut vereinheitlichen. Die Grundsätze von Mehrheitsherr. schast und Selbstverlvaltung bringen hier keine Lösung Die OsMste der Levante, schreibt Sir Martin Eonway gehört zum Komplex der Mittelmeerlander Das Hinterland von Syrien und Palästina ist ein Gebiet von großer p o l i t i s 'ch e r Bedeut n u g unk unermeßlichen ko m m erziel l e n M ög (;i chfeitett'. Verschiedene islamitische Mächte haben das Land beherrscht, aber nnmer blieb es ein Land siir sich. Ein Bindeglied zwischen Ost und West, keinem von beiden zugehörig. Darum ist Palästina die Geburtsstätte bedeutender Weltregionen geivesen und darum tarnt es ebensowenig arabisch sein rote europäisch. Der Landweg zwischen Ost und West ist immer zwischen Syrien und dem Persischen Golf verlaufen. Der wichtigste Seelveg führt durch den Suezkanal. Palästina befindet sich zwischen beiden und liegt am eigentlichen Luftweg. Die B a g d a d b a h u muß eines Tages vollendet tvevden. Länder in einer solchett Lage können sich nicht abschl'ießen und sich dcmrit zufrieden geben, ihre eigenen Gärten zu bestellen. Arabien und Mesopotamien Haber: großes Interesse für Palästina und Syrien, aber ebenso auch die Mrtielmeerlgnder und die Länder des Westens im allgemeinen. Wenn man Syrien -und Palästina zu einen: Teil eines großer: arabischen Königreiches macht, mit der Hauptstadt in Mekka, würden sie von den Mittelmeerländern abgeschnitter: Werder: ru:d wiederum den Lauf der Zivilisation zwischen Oster: rmd Westen unterbrechen. Diese Länder können weder ganz dem Osten noch ganz dem Wester: angehören. Sie sind Länder 'des „Uebergreifens", und. als solche muffen sie teilnehmen an beiden Welten, an denen sie grenzen. ®ie sollen autonome und prot.egierte Länder fein, in denen aber die Interessen der Welt ebenso wie die Interessen der Einwohner berücksichtigt lverden müssen. Syrien und Palästina, schließt der Artikel, könne:: unmöglich mit ihren Nachbarlärrdern auf der einen oder anderen Seite verbunden werden, ohne daß ihre Kraft - der freien Betätigung zerstört würde. Wenn sic mit der einen oder anderen Seite verbunden Werder:, darf das. Band nur lose sein. P a l ä st i n a als ein Teil eines arabischen Reiches wäre eure Mauer auf der : großen Weltstraße. , Was aber dort nötig ist, ist keine Mauer, sondern ein Tor. Es ist die Pfliäst Englands, und Frankreichs, darauf zu sehen, daß die Tore Palästinas und Syriens weit offen gehalten werden, u>rrd daß sichere Straßen zu Lande und in der Lust nach dem . Osten tührell.

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