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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-14 · Heft 1618 (14.8.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1618 (14.8.1923)
Date
1923-08-14
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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, 6cfe | Men, D4enLtvtz Moffen wurde. Ebenso wird es mit der Jewish Agency sein. D<:8 beabsichtigte Mndnis ist nicht vom 'Kräfteverhältnis abhängig, sondern vom guten Willen. Wir wissen, daß jene, mit denen wir zusarnrnengcheu wollen» eine ganz andere EmpfmduiH für Palästina haben als wir. Die Zeit drängt viel xu sehr, als daß man jetzt die Jewish Agency auf dem Wege über den Weltkongreß bilden könnte. Ich glaube an den Weltkongreß; denn ich glaube an daS jüdische Voll. . Ich will, daß .jedes Mitglied der Jewish Agency sich als verantwortet ich den Wählern gegenüber fühlt. Aber viel wichtiger scheint mir das jüdische Palästina und das so bald als möglich. Dr. Leon Reich (Polen) spricht deutsch: Wir tvollen die Erweiterung vom Standpunkt der normalen Entwicklung des Zionismus. Diese Jytagc ist künstlich zu einem gefahrvollen Problem geworden. Wir dürfen uns nicht abwenden von allen guten jüdischen Geistern, die Mitarbeiten wollen, wenn sie auch nicht im Zionismus stehen. Lewite (Polen, jüdisch): : Er gibt der Ueberzeugung Ausdruck, daß mit der Erweiterung der Jewish Agency eine neue, glückliche Periode anbricht. Die2lnsichten der Grünbaum-Gruppe wiirden zur Liquidation führen. Die Eigenbrötelei der Fraktionen ist der Krebsschaden der Bewegung. Ussischkin, mit lebhaftem Beifall empfangen, spricht hebräisch: Seit einem halben Jahre beschäftigt sich die jüdische Welt nicht mit d e r A r b e i t in P a l ä st i n a, sondern mit der I e w i s h A g e n c y. Bier Jahre streben wir dahin, unsere Kräfte aufznfrischcn. In diesem Bestreben hat man vergessen. zu überlegen, ob die Erweiterung dieser Kräfte Erneuerung herbeiführcn kann. Ich meide die Abmachungen hinter den Kulissen spreche mich hier aus. Jeder faßt das Wort Jewish Llgency anders auf und gibt ihm einen anderen Inhalt. Wir haben zwei Ausgaben. Wir müssen unsere politische und ökonomische Position stärken; diese beiden Arbeiten sind gesondert, aber sie wirken aufeinander ein. Weizinann hat seinerzeit selbst erklärt, daß die Jewish Agency nur mit der p o l i 1 i s ch e n Arbeit etivas zu tun hat, nichts aber mit dem ökonomischen Aufbau des Landes. Die besten Elemente unter den Palästina- Arbeitern, vor allem Edmond Rothschild oder die „I c a", wollen nicht in die Jewish A g e n c y gehen, auch die Alliance Jsraelite nicht. Ich frage mich, wer sind die Kräfte, die die Arbeit in Palästina von der Aufnahme in die Jewish Agency abhängig madjeit. Auch die Brandeis - Gruppe will nicht ei ntreten. (Zwischenruf des Delegierten Dr. Halftern: Das ist nicht richtig!) Sind aber solche Organisationen da, die ftir Palästina arbeiten, dann soll man sie nehmest; es besteht aber bereits eine Institution, welche nichtzionistische Palästina-Freunde mit uns vereinigt: Das ist der Keren H a j e s s o d. Den Mut, den die Chowewe-Zion vor zwanzig Jahren gegenüber Rothschild aufbrachten, als sie sagten: „Das Geld ist dein, aber Erez Israel ist unser" — diesen Mut wird man nach allem, was man Horen mußte, nicht aufbriugeu. Für die Arbeiten in Palästina selbst sind andere als zionistische Elemente unmöglich. Ussischkin erinnert an den Fall Morgenthan. ^Zwischenrufe eines amerikanischen Delegierten: .Haben wir ihn vorgcschlageu?) Ussischkin: Vor drei Jahren hättet ihr ihn mit Jubel angenommen. Auch an den Fall S i l v a i n L e w y erinnert der Redner und an den Augenblick, da Wcizmann und Sokolow ihm nach der Einvernahme durch die FriedeuÄ!a<-e-enz die.Hand nicht reichten. Im K ur a t-s *' i u m d e s Technikums sind vier Zionisten und *, w c i 3c ich tzioniste n. Die letzteren 'haben jetzt schon den hebräischen Charakter des Technikums u n t e r g r a b e n, da es auf dem Boden des jüdischen Natioualfouds steht. Wie würde es aussohen, wenn neue Nichtzionisten Rechte im Lande bekommen. Nein! Es ist noch zu f r n h, die Sache ist nicht reis! Wenn Weizmann selbst sagt, cs liegt eine Gefahr in der Sache, wie kann man sich überhaupt für sie entscheiden. Seid vorsichtig, hütet euch, andere an der politischen Arbeit teilnehmen zu lassen. (Lebhafter Beifall.) Richter Rosenblatt (Nöw-Aork): Es scheint das traurige Schicksal jeden zionistischen Werkes zu sein, daß es unter den allerschwersten Kämpfen geschaffen werden muß. Es ist heute wieder so wie seinerzeit als wir den Keren Hajessod schufen. Heute fürchten wir uns davor, politische Rechte tvegzugoben, die einzigen Rechte, die wir nach dem Mandat haben, sind aber ökonomische. Wir muffen den Mandats Vertrag einhalten, weil wir dazu verpflichtet sind und wir können gar nichts anderes tun, als ihn einzrchalten. Die amerikanischen Delegierten traten vor den Kongreß mit einer einfachen Formel! (Sie ist zu einfach!) Wenn Sie eine beffere Vorschlägen können, so tun Sic es, die Jewish Agency ist nur das Schlachtfeld gewesen, auf dem auegefochten werden sollte, wer das Uebergewicht aus diesem Kongreß hat. (Beifall.) Es ist die eigentliche Affäre, ob wir die Leitung, vor allem Weizmann und Sokolow, absolvieren sollen oder nicht. Ich sage Ihnen, diejenigen, die denken, daß die Jewish Agency die Zionistische Organisation zerstören wird, werden, ivenn Sie Weizmann aus diesem Kongreß untergraben, die Zionistische Organisation zerstören. Zur Bekräftigung dieser Ansicht verliest Redner einen Brief Samuel U n t e r m e h e r s, eines der bedeutendsten Köpfe Amerikas, der sein unbegrenztes Vertrauen zuWe-izmann aussftricht. Die .Hauptfrage auf dem Kongreß ist die, wie die nächste Exekutive Mammen gesetzt sein wird. Notivendig ist eine kleine Exekutive von nicht mehr als fünf MMedevn, weiters Mt drei Repräsentanten der 8«» ~ Wiener Modenzeitung. ~ nemntenJnstrtutionen. der Banken, des KerenHajeM und des Nationalfonds. Wenn in Amerika und England Millionen von Menschen von einem Kabinett von 10 bis 12 Mitgliedern vegiert werben können, dann brauchen wir doch nicht eine Exekutive vor: 15 Mitgliedern. Dr. Halftern stellt fest, daß sämtliche Beschlüsse in der letzten Generalversammlung der Kolon ialbank von den Aktionären selbst angenommen lvurden, ohne daß.der Vertreter der Gründershares von settrem Stimmrecht Gebrauch gemacht hätte. Damit ist die Diskussion über die Jewish Agency erschöpft. Die Frage geht jetzt: an den Pe rmanen zausschuß, der nach den. Vorschlägen der Fraktion, zu bestimmten, Vorschlägen zu kommen versuchen wird. Vor Schluß der Sitzung Nimmt Präsident Sokolow das Wort zu folgen-der Ansprache: ■** Mitten im Schlachtendonner unserer Diskussionen wird meim Stimme jetzt sozusagen wie eine Hirtenflöte tönen. Ich glaube, mit der Zustimmung aller Parteien zu sprechen und der Dolmetsch der gesamten Kongresses zu sein, wenn ich unseren Freu n d und Führer Ussischkin zu seinem 60. Geburtstage gratuliere. (Die Versammlung erhebt sich unter lebhaften: Beifall.) So wichtig unsere Beratungen sind, der Kongreß wird sie einen AugcMick beiseite lassen und seiner Freude 'darüber Ausdruck zu geben, daß wir so viele Jahre hindurch diesen Mann in unserer zionistischen Bewegung haben durften. Seine Tätigkeit reicht zurück bis in die Zeit der Chibath-Zion-Belvegung und wenn auch nicht alle seine Ideale realisiert sind, so hat ihm das Schicksal doch gegönnt, daß er jetzt in Jerusalem leben kann, in der Residenz unserer Nation. Wir freuen uns, Ussischkin, daß Du Eigentum des jüdischen Volkes bist und wollen alle, daß Du noch lange lebst und wirkst. Der Redner^ umarmt Ussischkin unter stürmischen Kundgebungen des Hauses. Schluß der Sitzung sieben Uhr. Me Abstimmung. . Wieder trug diese Sitzung, die um 9 Uhr abends begann, das Gepräge des großen Ereignisses, alle Delegierten tvaren zur Stelle, die Galerien überfüllt. Auf der Bühne tvar das gesamte Präsidium und die Exekutive versammelt. Die Mionskonnreemitglieder hatten in der Mehrheit innerhalb der Landsmannschaften oder Fraktionen Platz genommen. Den Vorsitz führte Liftsky, der die Verhandlungen mit einem kurzen Resümee emleitete. Am ersten Tage wurde der Bericht erstattet, woran sich eine Diskussion knüpfte. Besondere Aufmerksamkeit sei der Jewish Agency gewidmet worden. Die Frage sei jetzt, welche Stellung der Kongreß hierzu einnchmen soll. . Der Perman c n zau s sch-u ß sei nicht in der Lage, dem Hause eine einheitliche Resolution zu .unterbreiten, weshalb jede Fraktion und Landsmannschaft ihren Standpunkt präzisieren werde. Das Resultat der Abstimmung, in welcher etwa sechzig Prozent, des Kongresses der bisherigen Leitung das Vertrauen aussprachen, ist die Folge der inden letzten zwei Tagen in den Ausschüssen und im Pcrmanenzausischuß geführten eingehenden Auseinandersetzungen. Es hat sich erwiesen, daß diesmal ein« strenge Teilung zwischen denen eintrat, die eine Kontinuität in der Wetterführung der Geschäfte durch Weizmann wünschen und ihren Gegnern. Den letzteren war ihre Stellung dadurch erleichtert worden, daß in der Frage der Jewish Agency gowiffe Befürchtungen innerhalb der Organisatton ausgetreten waren. Wie stark diese Befürchtungen ivaren, geht daraus hervor, daß sich ein T e il d e r L i n kr n, der sonst mit der Führung der Geschäfte durch Weidmann ganz einverstanden ist, vcn der Abstimmung fernehie'lt. Wäre es möglich gewesen, in diesem Punkte eine völlige Klärung zu > erreichen, so wäre die Abstimmung noch weit günstiger ausgefallen. Die Abstimmung selbst spricht dafür, daß die Frage der Jewish Agency in einem Geist gelöst wird, der der Erhaltung der Organisation undähres demokratischen Grund charakters gerecht wird, und dies um so mehr, als Präsident Weizmanu selbst sich bereits mehrmals in den Landsmannschaften und Fraktionen dahin ausgesprochen hat, unbedingt an diesem Prinzip festzuhalten und für die Wahlen einzutreten. Das ALstiwmungsresultat wurde vom Haus mit stürmischem, m i n u t e n l a n g e u Beifall ausgenommen. Die Galerie und ein Teil der Delegierten stimmen, während sich das .Haus erhebt, die Hatikwcch an. Nach der Abstunmurrg setzt das Haus seine Beratungen fort. Dr. R u p p i n erstattete sein Referat über die Kolon isationsmöglichkeiten in Palästina. Die Unruhe des erregten Hauses legt sich langsanr und nach einiger Zeit hatten die wertvollen und instruktiven Ausführungen des Referenten die Aufmerksamkeit des Hauses gewonnen. * Unter den Ausschüßsitzungen, die heute stattsanden, sind die Beratungen der p olitis ch en Kom:nission besonders hervorzuheben, Welche drei Sitzungen abhiett. In der ersten Sitzung am Vormittag erstattete Kolonel Kisch einen Bericht über das Verhältnis der palästinensischen und britischen Regierung zur Frage des nationalen jüdischen Heims. Er wies nach, daß in der letzten Zeit beträchtliche Erfolge erzielt werden konnten und drückte die Hoffnung auf weitere Erfolge aus. Er. beantwortete bereits einige Interpellationen und Anfragen, darunter eine .im Namen des Vertreters des Waad Leumi, Seine Ausführungen machten einen sehr guten Eindruck. 14. August 1928 _ 9h. 1«» Wschün - 8« Fahre *üT Heute d feiert in Karlsbad Menachem Mendt U s s i s ch k i n in ungebrocherrer Tatkraft und Frische seinen sechzigsten Geburtstag. Eine der repräsentativen Persönlichkeiten der jüdischen Renaissancebewegung, mt» ermüdlich seit einem Menschenalter an der Arbeit und immer in den vordersten Reihen, hat sich Ussischkin in der Geschichte des wiederauflebenden Indezrtuws einen bedeutenden Platz gesichert. Seine restlose Hingabe an die Idee, der er dient, vereinigt sich mit einer verbissenen, hartnäckigen Energie, und die Mischung dieser beiden Eigenschaften, die Intransigenz des unbeugsamen Mannes der strengen Forderung und die Treue zum nationalen Ideal, geben dem Wesen Ussi'chkinS seine charakteristische Note. Ussischkin, bekanntlich ein russischer Jude, ist frühzeitig für das Palästina-Ideal gewonnen worden, dem das ungeteilte Werk seines Lebens gilt. In junger: Jahren schon ist er unter den führenden Männern der Vor-Herzlschen Chibat-Zion-Vewegung zu finden und 1896 trat er als Pr ä sident des Ödess ae r K o m nr i t e e s der E h o w e w e - Z i o n an die Spitze der gesandten damaligen Palästina-Tätigkeit. Es ist 'bekannt, daß die Ehowewe-Zion im Osten Europas dem Weckruf Theodor Herzls icnd dem von ihrer eigenen Auffassung so sehr verschiedenen Programme, das er verkündete, mit starkem Mißtrauen ^begegnete; waren doch keine größeren Gegensätze denkbar, als ihre rein praktische und ohne politische Horizonts erfolgende Kleinarbeit und Herzls ungestümer Drangs die Iudenfrage zur Weltfrage zu machen, sie vor ein internationales politisches Forum zu bringen und dis jüdische Heimstätte durch emeu großzügigen politischen Akt zu gewinnen. Aber die Größe seiner Konzeption wandelte rasch auch ihre stille Ablehnung in bedingungslose Gefolgschaft, und bald begann Ussischkin eine fruchtbare, von den zaristischen Organen mehr als einmal gehemmte zionistische Aktivität zu entfalten, die ihm in dev russischen Iudenheit die größte Popularität erwarb. Ussischkin hat in ben Zionismus seinen radikalen, unbedingten Palästmisnrus foimc die Auffassung hinübergenommen, daß unter allen Umständen und noch vor den von Herzl angestrebten politischen Sicherungen die praktische Arbeit in Palästina beständig sortschreiten müsse, und der Gegensatz der Anschauungen fand seine dramatische Zuspitzung nach dem 6. Kongreß von 1908, dem Herzl das Uganda-Angebot der englischen Regier rung vorlegte. An dem Auszug der sogenannten „Neinsager" aus dem Kongreßsaäte, der unentwegtere Palästina-Treuen, die ein auch zeitweiliges Mweichcn voir dem Kardinalprogramm der Bewegung unter keinen Titeln zugeberr wollten, war Wohl Ussischkimunbeteiligt, denn er weilte damals in P a l ä st i n a, wohin er sich begeben hatte, um auf einem Kongreß in Sichron Jakob die Iudenheit Palästinas .zu o r g a n i si er e n und den L e h r e r v e r b a n d zrr begründen, der sich rasch zu einem kräftigen Bollwerk der hebräischen Renaissance auswuchs^ aber die Opposition von damals Ivar völlig Geist von seinem Geiste und alsbald trat er arr die Spitze dieser „Z i o ne -Zio n", die sich irr Charkow zu einer Konferenz versammelten und da>- Ultimatum an Herzl beschlossen, das im wesent.- lichen die Aufgabe des Uganda-Projekies und den Beginn praktischer Kolonisationsar-beit in Palästina forderte. Auf der Aktionskonnteesihung im April 1.90-1 kam es Wohl zu einer Einimurg. welche eine Spalt:nu. in der Zionistischen Orgamsatiolk verhütete, aber der Gegensatz zwischen den Vertretern der „praktische::" und der nurpolittschen Richümg bestand auch nach Herzl-l Tode Wetter, die „Territorialisten" urtter Z a n g w i l l § Führung gingen ihre eigenen Wege und Ussischkin ftnnif auch weiterhin an der Spitze der Opposition gegen die von Wolssohn geführten „Kötner" Tendenzen, sotvie e» es war, auf dessen Antrag der b Kongreß die Errichkunij einer Filiale der Jüdischen Kvlonialbank in Palästinit beschlossen hatte und im Jahre 1908 nach den: Kongreß in: Haag das Iaffaer Palästina-Amt, der erste Schritr zur Aktivierung des Programms der „Prakttschen", beschlossen wurde. Auch die Kriegs- und Nachkriegszeit stellte Ussiscbk'st vor schwere Aufgaben, und nach der russischen Revb lution fungierte er als Präsident des provisorischer jüdischer: Vorparlaments in der Ukraine, den: die Um, stände bald ein jähes Ende bereiteten. Während de: Friedensverhandlungen nähn: er an allen zionistisch, politischen Beratungen in London und Paris teil un! als Mitglied der zionistischen 'Deputation vor der Frie denskonferenz hielt er — und an diesem Zuge ist der echte Ussischkin zu erkennen — an die Staatsmänner der Siegermächte eine hebräische Ansprache. Bald darauf ging Ussischkin als Vorsitzender txg Zionistischen Kommission nach Palästina, wo er seid her die Tätigkeit entfaltet, die er seit Jahrzehnten fift sich ersehnt haben mag. Ussischkins - stark ausgeprägter Persöillichkeit hat es an Gegnerschaften nicht gefehlt Auch seine Tätigkeit in Palästina wird vielfach vor: scharfer Kritik begleitet. Aber Ussischkins unbeugsanre Energie und sem stete, durch Widerstand nur noch wachserrde Hingabe a< das Ideal zeigen -den Umriß einer Persönlichkeit: «nl selbst Ussischkins schärfste Gegner iverden heute, ar seinem Iubcltage, ihn: sagen müssen, daß alle, Fremü wie Gegner, froh sind, einen solchen Mann zu besitzen Sein Wirker:, dessen wir uns noch lange freuen mögen sichert ihm einen Ehrenplatz in der Geschichte der jtfiitf «tischen Bewegung und des IudentuE

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