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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-12 · Heft 1616 (12.8.1923) · p. Seite 15

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1616 (12.8.1923)
Date
1923-08-12
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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2n. rmv M<m, Sonwbag ab vre Löhne und die Gchälte-e in der ^iHtetvhtibuij’tri't wieder! erhöht worden finö, die Eiiffichrnng von wvrkbMnbiigen AS-. WM tot Bergbau weitere Lchnstei^,erutvgen nM sich bring.'n wird und die zu erwartende Evhöihtcng dev Eiserrbahniavn'e stark auf die SeWkosten der Hüttenwerke einwkrftn wird, M in Kwzer Frist mit 'emor weiteren HItrauffetzung auch der Mftupraise zu rechnen. Man PnWiiiHctt für Monaismitte bc» teils mit einem Siabeitftnpreis von etwa 56 b-is 58 Millionen Mark für die Tanne. Um Klose Ziffer in 'ihrer prakbffchen >MrÄvertnng ans dm Konsnm so recht zu verstehen. muß dar« :aitf verwiesen werden, daß Stabeisen, das regUllärfte Produkt ^des Giftrmravktes, in Fvie>den8-vi.ten> obrusallS. sehr starken Schwankungen in den Preisen, je nach der Kon'smMnr, nncer« -worisen war. Es sank öfters am 90 Mark hinäb. ging aber keinesfalls höher als etwa 188 bis ISO Mart die Tonne: noch im Februar stand der Stab eise ich reis auf etwa 313.000 Mark, anfangs Juli auf 1,600.000 Mark und jetzt aus 46,235.000 Mark. „Erdöl-BerMn- und JndusLrte-Akiiettz-GesellfKast." In iDuvchDhrnng der in der außerordentlichen Generabversamm-» ibung vom 7. August 1923 gefaßten BeMüsse, wird das Aktie iika/fttal von 250 Millionen Kronen auf 600 MiMnen .Kronen evWt. Die netten Aktien a Nonvinabe K. 200.— mit Dividenidenberechti^ung ab 1. Jänner 1983 weüden zum. Preise „von K. 60.000.— tel quel pro Stück den bisherigen ^l-ktionärerc in der Meise zum Bezüge angeiboten, das; ans je eine, alte Aktie eine neue entfällt. Das Bezugsrecht ist bei sonstigem Verluste rn 'der Zeit vorn 13. Ang-ust 1963 bis einschließlich 22. August 1923 bet der Geschäftckasse der Erdöl- Bergbau- und Jndustrie-Akii en-Gesellschaft, Wen, 1. Be;., RaH-ertstelugasse 5; Finna Brüder NowaE. Wien, 1. Bez.. Rauhensteingasse 5; bei der Aristro--HollciMschen Bank, Men, 1. Bez., Dr. Karl Lueger-Platz 4; bei >der Firnva Lu-kaes u. ©o., Wien, 4. Bez., Wiodner >HemptstVaße 1. auMMben. -tDncheWich.) Große Verlitste einer tschecho-slowMschen Porzellaniudustriegesettschaft. Aus Prag wird tms gemeldet: Wie dir „Wirtschaft" erfährt, soll die Epia,g-Gesellschaft dencnächst in- Karlsbad eine GoneMverfanMlung aÄhcvlten. Da das ANenkahital von 30 Millionen durch ausgewichen« Betriebsverluste fast völlig tonsuntiert ist, verbleibt eine Reserve von 17 Millionen Kronen. Die Sanierutcg be§ Instituts soll in dtzr Weift erfolgen, daß eine RMtizierung des Mienkapitals auf die Hälfte vorgenoulmen wird, in der Weift, das; das Nominale von 200 Kronendurch UeiberstemlPelünH ans 100 Kronen ermäßigt wird. Ferner sollen 16 Millionen sungo Aktien ausgegeben werden, so daß das gesamte KaftftÄ wieder den tirffnamMchen Stand von tlo Millionen erreichen wind. Abänderung des rumänischen Moratortomsgefttzes. Airs Bukarest, 10. d., wird gemeldet: Der „Argus" ersähet, daß infolge des Protestes auMnidischer Gläubiger sowie auch infolge diplomatischer Einzelheiten das Gesetz über das tu* manische Moratorium in dvr HerWsession des Parlaments abgxändert wird. Bankfkrma Dr. Pohorilles u. Keßler- Unter diesem Namm wurde vor kurzer Zeit ein Bankgeschäft mit seinem Sitze ttt Wien, T. Bez., Schwertgasse 3, gegründet. Diese Gründung verdient schon deswegen besonderes Interesse, tveil die beiden Inhaber der Firma Dr. P o h o r il l e s uttb Mgx Keßler aus der Journalistik hervorgegangen sind und bis zur Eröffnung des Bankgeschäftes als volkswirtschaftliche Redakteure tätig waren. Dr. Pohorillcs ist imftren Leftrir nicht unbekannt. Er hat lauge Zeit als volkswirtschaftlicher Redakteur unseres Blattes fungiert und mit dein Zeichen „ll" verseheire volkswirtschaftliche Artikel geschrieben, welche nrcht nur von tiefer Kenntnis der gesamten volkswirtschaftlichen Materie zeugten, fonderrt auch den Mann verrieten, der die volkswirtschaftliche Praxis gründlich dr>rchschaut und daraus die Konscguetrzen in seinen Artikeln gezogen. Dr. Pohorilles hat besonders auf einem Gebiete der Volkswirtschaft literarisch Hervorragendes geleistet, wo der Praktiker die größten Erfolge eingeheimst hat. Er war der erste, welcher noch im Vorjahre in äußerst mühevoller und dabei sehr gründlicher Arbeit den Beweis erbracht hat, daß zwischen der Kurs- ' bewertung der österreichischen Effekten und ihrer Friedens- Parität noch eine breite Lücke klafft, die unbedingt ausgeftillt werden müsse. Die Hausse, die sich im heurigen Frühjahr entstellte, tmd mit dem Eftsamtausdrucke „Aufwertungshausse" belegt wurde, ist logisch vorausgese.he.ne Folgerung dieser ^urch Dr. Pohorilles gezogenen Schlüsse. Daneben hat sich Dr. Pohorilles auch als gründlicher Beherrscher des gesamten Börsenlebens, besonders aber des Anlagemarktes bewährt. Sein Urteil zeugte immer von der richtigen Erkenntnis der Tatsachen. Es ist gut, wenn sich solche Männer nicht nur tut Wege der Journalistik, sondern auch im Wege lder praktischen Beratung dem Publikum zur Verfügung «stellen. Es ist zu hoffen, daß er ebenso wie er sich in der Publizistik bewährte, auch als Leiter seines Bankgeschäftes für das Publikum von Nutzen sein wird. Der Rückgang des französischen Franken in London. Aus Paris wird telegraphier!.: „Eue Rondelle" schreibt, am Montag sei in London mit Frau-kenverkäufen, nicht zu Speknlations-, sondern zu sofortigen RegulievimgszwLckeu, eilt derartiger Mißbrauch geirieben' worden^ daß >am Schlüsse des Tages der Franken infolge der Schwierrgkeiteu, die so verkauften Devisenmengen ansznnehmeit, eine beträchtliche Spannung aufgewiesen habe. Es wäre ungerecht, tvenn man England ein finanzielles Manöver, das ttt diesem Augenblick von der Sorge wegen der Arbeitslosigkeit eingegeben lfti, allzu übel nähme. Sache Frankreichs sei es, eine Politik zu treiben, die genügend geschickt und genügend europäisch sei, damit die englischen Fabriken nicht mehr stillzustehen brauchen und damit der französische Franken nicht mchr als Preis für die industrielle Erhebung Englands erscheine. Die Lage der belgischen Glasindustrie. Aus Brüssel weft det „La Presse Assoeicc": Die Lage der bvWcheu MaSmduswie ist weit ^nlftrui, eine giünft-W z» sein; sie leidet noch tyeute. unter den letzten Wirkungen des Eisenbahnerstreiks, der dft Versorgung mit Rohstvsftn orschwert oder uumt'öMch gcmacht Hai, während er gleichzeitig bcat Versand der ierd'gge- ' Wiener Morgim-ettuns. 12. Mlguft 1928 Seite 16 Bttrssn-KomnilfiBlonigtKhlift und Weeetselsiu&ia NAGBD L Co. Wf«n9 Ut HohflneUiufeiifliiifi« 11 E stellten Ware einschränM.'Dazu der poliffHon, uns ivirtschafmö konmt, daß die Unsicherheit ichen, Lage eine Mnahwe der ausMweisen, da diele Fabpikeu gezitvtmgen sittd, tinler allen Umsbiinden ihre Ware wAMck^aiaen. Was die Bers-orgnng mit AvbeitZkrästen airüelaugt, .K bvklageu sich alle Industrien tnid besonders die GlasittÄusttle über >beu Pftugel an solchen; die letztere leidet besonders unter Mangol an AvbeitÄkräften durch die ll ckl>e rsee-AnAva nderung. Die industriellen Verhältnisse «eterSb«gs. «tos Moskau wird berichtet: Nach einer vorläufigen StaLisist der PetersbuvM Abteilung des Statistischen Zeutralamtes gibt es in PoterÄbmq 6381 Industriebetriebe, tvelche 126.7SY Personen beschäftigen,, darunter 109.430 Arbeiter und 17.270 Beamte. Hiervon beschäftigen die staatlichen Betriebe 107.386 Personen, das sind rund 8 6 Prozent, die privaten Betriebe 12,652 Personen, das sind 10 Prozent und die Genossenschaftsbetriebe etwas mehr als 8 Prozent, das sind 6719 Personen. Wertbeständige Steuern in Rußland. Die Sowjetregiermig macht, wie „Ostexpreß" aus 'Moskau meldet, gegenwärtig den Versuch, die direkten Steuern in Rußland wertbestärtdtg zu gestalten. Einkommen tmd' ' Vermögenssteuern sind soeben für das lmtfende Sbettechalbjahr April—Schtember in Goldrnbeln ausgedrückt worden, wobei die Umrechnung in Sowjetrubel nach den Kursen der staatlichen Kotierungskom« Mission zu erfolgen hat. Die Satze >der Einkommen- und Vermögenssteuer beginnen mit 1 Prozent bei 200 Goldrubel Halbjahrese.inkonmlen, bezw. mit 0,8 bei 800 Goldrubel Vermögen uttfo erreichen 12 Prozent bei Einkommen über 1000 Goldrübckl und 1£ Prozent bei Vermögen über 6000 Goldrubel. Steuerftei sind Einkommensbeträge lbis 260 Racbeln in den Großstädten und 180 Rubeln in -den anderetl Ortschaftetl und Vermögen bis 150 Goldrubel. Auch eine Reihe lokaler Steuern sowie die neueingeführte Lustbarkeitssteuer zum Besten des Roten .Kremes und die Wechftlst-empMeuer sollen fortan in Goldrubeln berechnet werden. Für die Berkehrstarise werden zweiwöchige Schlüsftlzahlett Äkatmigogebcn, mit denen die Tarifsätze zu multiplizieren sind. Bon den WaremnSrkte«. (Lrgsnbvvicht der „Wiener Movgsn-eituns".) Chemikalien. Schon in der Vorwoche waren wir in der Lage, zu melden, daß in einzelnen Artikeln infolge geringen Logerbestandes größere Nachfrage geherrscht hat. Als Folge dieser Erscheinung legte man für.diese Artikel in der dieswöchigeu Berichtsperiode höhere Preise an. In Paraslfin bekundetr die Rafsiilerien eine ziemlich feste Haltung und l-aben ihre Preise ab polnischer Eiiibruchsstation um 10 bis 16 Dollar gegen die Vorwoche erhöht. Rege gefragt euschentt auch Schtippenparosfin. Irr Kamaubawachs ha: dir Hamburger Notierung nach ihren letzten Rückgängen wieder den Stand von 100 Shilling pro Cwt. erreicht. Sohr starke Preissteigerung erfuhr Rohntontanwachs, trachdem dieser Artikel lange Zeit unter seinem wirklichen Werte gelegen ist. Die deutschen Werke verkaufen heute nur inehr in Dollar. Der hiesige ivlarkt verlangt für Rohntontonwachs weit über 4000 K. und -ist bei diesem Artikel mit tveiteren Preissteigerungen in nächster Zeit zu rechnen. Japanwachs liegt unverändert, Schellack zieht eüwas an. In Harz zeigte sich in letzter Zeit ein etwas größeres Angebot, ohne jedych bei den Llbnehmern sonderliches Interesse zu finden. In Terpentinölen blieb der vovtvöchige schwache Stand. Im Falle eines Puckgangcs des französischen Franken müßte hier in nächster Zeit eventuell mit einem größeren/oder kleinerem Preisrückgang zu rechnen sein. Für russisches Terpentinöl zeigte sich der Markt nach tvie vor freundlich gestimmt. Dieser Artikel könnte sich nach viel besser am hiesigen Platze einführen, das Geschäft liegt aber teilweise noch in den Händen sogenannter wilder Händler, die eine gleichmäßige Ware nicht garantieren können Im allgemeineir zeigte sich der Chemikolienmarkt in. der dieswöchigen Berichtsperiode fester gegen die vorwöchige Bcrichtsperiode. So befestigte sich Antichlor kristallisiert um 100 K. ans 3700 A.. Gtt'mmr Cord, erfuhr eine Erhöhung um 1500 K. aus 233.000 K., Milchsäure, Bol. tcchn. 60 Prozent befestigte sich um 5000 K. auf 13.000 K., Minium Bleiberger ist höher um 100 K. und notiert 11.000 K-. Ammomaksoda wurde um 150 K. billiger zu 2600 K. ausgeboten, inländisches Terpentinöl schwächte sich um 2000 K. auf 24.000 K. ab. Weinsteinsäure stieg uw 1000 K. auf 47.000 K. Zucker. Auch in der abgelauienetc Berichtswoche war die Tendenz tiachgebend und tschechische Ware ließ gegen die Vorwoche tun 6 bis 20 Punkte nach. Kristall itnd Würfel notierten je 4,10 tschech. K. prompt lieferbar und pro Oktober-Tezeycher 2,90 tschech. K., resp. 3,05 tschech. K. ab Grenze. Ab Lager Wien sind die Preise um 400 bis 600 K. gefallen. Notiert wird isowvhl fiir >Kristall als auch für Würfel 11,500 K. Auf den deutschen Zuckerutärkteit gestaltete sich der Uebergang vom Juli zum August recht lebhaft. Der Verkehr in Rohware ruhte zwar weiter, dafür kam es aber zu sehr beachtenswerten. Geschäftert in Verbrauchszucker. Es herrschte allgemeines Kanfinteresse und die auf den Markt gestellten Posten gingen zn den geltenden Preisen glatt ab. Neben dem Großhandel beteiligte sich atrch der Zwischenhandel an den Kaufen, so daß die Raffinerien und die übrigen Fabriken, die fertigen Verbratrchszucker Herstellen, alle Hände voll zu tun hatten, um die Ablieferungett zu bewirken, die ausnahmslos als recht drängend betrieben wurden. In Auslandszncker rtrhte der Verkehr wegeil der Umnöglichkert, die nötigen Devisen anzuschaffen. An den führenden Auslandsmärkten hat die schwankende Stimmung artgchalten und die Preise erfuhren fortgesetzt Herab- und Hinaufsetzungen. In Zuckermelaste kamen nur wenige Geschäfte zu erneul stark gestiegetien Preisen zustande. Zeitweise wurde auch auö^ ländliche Melasse und sogar etwas billiger angeboten. Die Entwicklung der Auckerrühe hat gute Fortschritte getnacht und ihr Stand kann als beftiedigend bezerchnet werden. Eise«. Der britische Eisenmarkt verhält 'sich andauernd mati und es ist wenig Aussicht auif baldige Besserung bemerkbart Die politische Lage zeigt Verschlechteruug und d,e inländische NErage für Roheisen hat sich ganz eingeschränkt. Dir doib tigeu Konsunlenteu decken ihren alleroringendsten Bedarf und es finden nur wenig Exportgeschäfte statt. Die gegenwärtige Produktion übersteigt den Konsum und infolge der zunoftnenden Borräte reduzieret: Fabrikanten ihre Preise, um sich wo-uöglich Aufträge zu sichern. Das Angebot von festländischen Roheisen zur Ausfuhr' nach Großbritannien ist etwas stärker w worden, doch ist es schwierig, hierfür Käufer zu ftudett. Leder und Häute. Der Verkehr war hier äußerst schwach und Notierungen wurden keine ausgenommen. Am Berliner Markte kam infolge geringerer Schlachtungen kein genügendes Rohmaterial vor, um den Bedarf »bei Fabrikanten zu decken. Infolgedessen fanden alle aufkommendev Häute und Felle schlanken'Absatz zu immer weiter gesteigerte» Preisen, analog beit Preiserhöhungen auf den Auktionen. Der Einkauf gestaltete sich für den Handel infolge dieser hohev Preise und der großen Geldknappheit sehr schwierig. Im Ledergroßhandel hat-dagegen in den letzten .Tagen die Nachfrage nachgelassen, weil sowohl die Schuhfabrikation als auch der Aederkleinhairdcl nicht tut entferntesten in bet Lage sind> zu bett Preisen, die von der Lederindustrie, geifordert werdetl, einzukaufen. Dasselbe Bild dürfte sich auf dem Schuhwarenmarkt: zeigen. Börse sür landwirtschaftliche Produtte. (Eigenbertcht der „Wiener Morgenzeüuua".) Währetid sich auf den A u s l a ic d s m ä r k 1 e u die Anzeichen einer Geschäft Sb es sernmg mehren, ist dies auf dem Wiener Platze, nur ganz vereinzelt der Fall ist. Die Ursache liegt vor allem in dem schlechte« Meylabsatz. Der Mchlmarkt wird noch immer von dem Ausgebot der zw eiten Hand beherrscht. Dieses fließt nur gam langsam ab, da der Handel größere Transaktionen vermeidet und der Kottsunt in der Handzur Mundversorgnitg sortsährt. Eine Erlcichterurcg haben flotte Verkäufe in prompter! »doppeb griffigen 'Mehlelr trach der Tschecho-Slotvakei gebracht. Das Angebot in inländischem Getreide war diesmal nicht so stark wir tit der Vorwoche und tonnten aus diesem Grunde speziell rv. Roggen kleinere Mehrforderungeu durchgesetzt werden. In Web» zen ist das Geschäft erschwert durch die Mcldtcngen aus Jugr> slawien. die eine Herabsetzuttg der Ausfuhrzölle beinhalten oen zu J«,UU tjuu. »ymut-u. uhui^iv UVV ovumfum einige Atffchaffungen in slowakischer Ware in der Preise läge von 2600 K. Wien. Auch für den Export konnten Abschltissi getätigt werden, doch kommen da nur ganz hervorragende Herrschaftspartien in Betracht, die auch bessere Preise erzielten Der Maisabsatz zeigt keine Besserung. Gehandelt wurde einige? zu 1,25 tschech. K. ex Schlepp Wien, zu 127 tschech^ Kronen ivaggonftei Wien und zn 2700 tschech. K wagengelegt.'Das Angebot in rumänlischem Althafer klieb iw WocheUlaufe weit über Bedarf fühlbar, wodurch die Abbrocke, tung der Preise weitere Fortschritte machte, zumal die Provinz nur mehr geringen Bedarf zeigt. Die Nachrichten über die Ernt» in Niederösterreich sowie in der Tschecho-Slowatei lauten ,eh< günstig, dagegeit liegen Meldmtgen aus Rumänien, Ungarv und der Slowakei vor, die von Regenmangel zu berichten Wistel Die Grttndiendenz des Marktes ist flati, das Geschäft entwickelt sich ungemein schleppend. Hirse ist in prompter Ware gesucht und wird mit 1,10 bis 1,15 tschech. K. bewertet,,-in Reps wurde einiges mit 2,10 tschech. K. ab Grenze aus dem Markte genomnrcn. In Rauhfntter leidet der Umsang des Geschäftes aus dem Grunde, weil neues Heu in gepreßtem Zustande noch nicht zrnv Ausgebot gelangt. Es notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive beif Pcmschalwarenumsatzsteuech: Weizen inländischer 3060 bis 3150 Roggen inländischer 2050 bis 2150 K., Gerste inländische bis 2400 K., tschecho-slowakische 2960 bis 2600 (1-- Mf 1.25 tschech. St.) ab Marchegg, Mais 2700 bis 2800 K. Hafer 2200 K„ Reis italienischer 6900 bis 7100 K., Burma 5000 bis 5100 K.. Siam 7200 bis 7600 K., Hirse 2450 bis 2550 Brein 4600 bis 4800 ff., Mohn 14.500 bis 15.200 St., Weiß. Lohnen ungarische 5000 bis 5400 St., Großlinsen rumänische oder nlssische 11.000 bis 12.000 K.. Kartoffeln weiß 700 K., rosen 600 K.. Zwiebeln Makkoer 1250 bis 1950 K.. Pflaumen bosnische und serbische 80/85 4500 K., 95/100 4400 K.. 110/120 4200 £L su 25 Kilogramm etuviert in Kisten 80/85 5200 K., 95/100 5000 K., Rumäumalz 4300 bis 4400 K., Wicke 2800 bis 3160 K./ Zuckerrübenschnitten entlaugt 1300 bis 1400 K-, Heu niederöster^ reichifches hcilbsüß gepreßt 1350 bis 1450 K., lose 1150 biS 1200 K., oberösterreichisches lose 1300 bis 1400 K., tschecho» slowakisches 1160 St., Schaubstrob 1200 bis 1250 ,K., Esparsette 4300 bis 4400 K., Leinsaat 5600 bis 6000 Hanfsaat 580V bis 6100 K., Repskuchen 2400 bis 2500 K., Weizengrieß inländischer 5800 bis 5900 K., Weizenmehl inländisches 5200 bis 5300 K., ungarisches 4500 bis 4800 K. (2.20 bis 2.38 tschech. K.), Brotmehl inländisches 4200 bis 4300 K.. Fntiermehl Ia 2000 bis 2050 K., Roggeumehl inländisches 3-160 bis 8600 K.. tschecho-slowakisches 7CeJ0ic\ 3800 bis 3400 K.< 65°/stg 3950 bis 3450 K., Kleie 1225 bis 1275. - Ae Jevisenkurse. Dutzavest. 11. August. (Kurse der Deviftuzentrale.) -* Anlsterdam 7510 bis 7710. Bukarest 94.- bis 101.-, Kopen. Hagen 3450 bis 8570, Christiania 9055 bis 3175, London 86.750 bi8 89.15». Berlin 0.0040 bis 0.0060, Italien 810 - bis 845.—, Paris 1080.-bis 1116.-, Prag 565.-bis 58».-. ^ockholm 5068 bis 5092, Zürich 3440 bis 8560. Wien 0.2650 bis 0.2790, Sofia 172.— bis 179.-. Belgrad 209.— bis 212-, New-Dork 19.050 bis 19.650, Warschau 0.0860 bis 0.0960, Brüssel 845.— bis 880.—. ' Marschau» 11. August. (Devisen.) Berlin 0.06, London 1,188.000, New-York 242.500.-, Prag 7125.-, Wien 3.45. M Filiale Graz: Graz» Herrengasfle 7

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