Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-08-12 · Heft 1616 (12.8.1923) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1616 (12.8.1923)
Date
1923-08-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980697--15765-3002618
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Gerte 4 _ VKert, Sonntag an den Völkerbund iicricTitctcu Benffungen beträchtlich zu verm'mdern. Mr eine Permanente Minovitirtenkommission des Völkerbundrates. Zn dem Zweck, den: Bölkerbundrat die Arbeitslast zu erleichtern, die chm nach den in Kraft befindlichen Minder« hektsvertragsn übertragen ist, empfiehlt die 21. JnterpaÄamxntarische Konferenz, bodn Rat eine permanente Ko m- Mission für Minde rheitss rag en zv errichten, gemäß den folgenden Grundsätzen: Eine perrmmente Kommistion, bestehend aus drei Mitgliedern, wird durch den Rot ernannt worden. Die Mitglieder der Kommission müssen eine besondere Kompetenz für juridische und soziale Fragen besitzen. Sie können nicht im Völkerbundrat sitzen, noch auch Funktionen beim Völkerbundsekrctariat ausüben. Das zurzeit geltende Verfahren des Sckretarlats bleibt aufrecht erhalten, besonders was die Aebermrttkmg der Klagen an die beteiligten Staaten anlangt. Die vom Sekretariat vorbereiteten Akten werden der permanenten Kommission zum Studium imb zur Berichterstattung an den Rat übermittelt werden. Die Kommission wird gegebenenfalls Untersuchungen au Ort und Stelle vornehmen lasten können. Sie wird in möglichst kurzer Frist ihren Bericht über jeden Fall, begleitet von einem Resolutionsentwurf, unterbreiten. Der Rat entscheidet ans der Grundlage des Berichtes der permanenten Kommission, ob eine Klage als nicht begründet betrachtet werden mutz, oder ob sie Veranlassung zu einer Empfehlung bietet. . Senator Dr. Ringel auf per interparlamentarischen Union. Karlsbad, 11. August. (Tel. d. „Wr. Movgeryeituntz".) Der Delegierte . des Zionisten'kongrestes Dr. Michael Ringel, Mitglied des Senats des Polnischen Sejm, reiste nach Kopenhagen zur Sitzung der interparlamentarischen A n i o n ab. Er ist dort der einzige Vertreter der jüdischen Min o r itä t. Von Pros. Artur Freud. vim 15. d. beginnen in Wien die Beratungen des Kongresses, welchen die Zlgudas Israel enrberufen hat und der unter dem stolzen Titel der großen Versammlung (Kenessio Gedanloh) tagen soll. Es sind seit Monaten alle Vorbereitungen getroffen worden, um eine möglichst große Anzahl von Delegierten in Men zu bereinen, deren Zahl freilich keinen Maßstab für die Größe der Orgcmffativn der Agudah zu bilden vermag, 4veil von einer solchen streng genommen gar nicht die R-ede sein kann und die Teklnehrner der Tagung in den meisten Fällen wohl gar nicht als Mandatare in organisatorisch-parlamentarischem Sinne onzuschen sind:'Es isttvohl kein Zufall, daß die Tagung der Agudah an jenem Tage eröffnet werden soll, welcher als Termin für den Schluß des ZwnistMkongresses festgesetzt wurde. Es soll damit der Judenheit niÄ vielleicht nach dem Willen der Veranstalter auch gelotsten anderen Kreisen vor Augen geführt werden, daß. es iteftfct der Zionistischen Organisation noch eine andere jüdische „Welt- Töchtern. An allen Flüssen, an allen Strömen war ihre Spur zu finden, und überall in Süd und Ost wurden sie verfolgt. Der eine tat es mit Pulver und Blei, der andere mit einem neuen Glauben. Mit einem Glauben, mit der Lehre von Liebe und Erbarmen imrrden sie von allen Flüssen, von allen Meeresküsten vertrieben, aus den grünen Talern und aus den Schatten der Berge; weiter, immer weiter trieb man sie mit Kanonen und dem Wort vom ewigen Leben und der Liebe bis in die Wüsten dorr Colorado, Arizona und Kalifornien, bis tief hinein in den heißen 'Sand von Neumexiko. ,>M eine hohen Berge." Wer darf außer den IMauern so sprechen? Sie sind die einzigen, in deren Augen diese hohen Berge sich widerspiegeln; die mächtigen Wasserfälle und die uralten Wälder, sie spiegeln sich nur in ihren dunklen Augen wider, in den Augen der Indian erstämme, die als einzige in diesem Lande übriggeblieben sind. Und hat einmal in der heiligen Zeit ein Mann der weißen Rasse von dem wahrem Quell dieses Landes getrunken, in der Prärie oder in den Bergen, ist in sein Herz das erste Feuer gefahren und leuchten seine Augen auf, entzündet sich seine Seele und entreißt sich ein Lied, ein echtes Lied seinem Herzerr, mit oder ohne Worte —, dann tönt das Lied des weißen Mannes die JngeMlänge wie sie im Lied des Indianers tönen. Aber das geschieht selten, sehr selten. Einer unter Millionen singt es, kaum einmal in einer Generation . . . Traurig wird es ums Herz bei dem Gedanken, daß diese Stämme, welche die Kindheit dieses Landes iu ihren Augen tragen, daß diese freien Kinder Amerikas, die noch ihre Lebenstvge durchsingen und durchtanzen, daß sie, die flink sind wie der Hirsch und frei wie der Vogel, ihre letzten Lieder zu Ende singen, ihre letzten Tänze zu Ende tanzen. Tanzend und singend sterben sie wie Kinder, die sie bis heute geblieben sind. Bei ihnen ist keine Geschichte Amerikas zu finden, die beginnt: ,^Jn diesem und jenem Jahr . . Sie sind die Kinder, die keine Ordnung und keine Zeitrechnung in ihrem Leben kennen, nicht um die Geschichte ihres Daseins wissen. Es gibt keine kalten Ziffern ihres Lebens. Sie blicken noch immer furchtsam, wenn der Tag anbricht, furchtsam, wenn er vergeht. Und mit einem Kindergebet auf den Lippen sterben sic, sterben Amerikas Augen _ Wiener Moegenzeltung._ NORBERT ROTH Manipulation von Geweben für Mantelstoffe und Gummimäntel Wien, VII., Marlahllfarstrasse Nr. 88a (lltahof) Telephon Nr. 35-1-81 Yelegr.-Adreaic: „Norot Wien" Export 244 Import Organisation" gebe, und ans solche auch nach außenhin sichtbare Weise demonstrativ vom Zionismus abgerückt werden. Der Wiener Agudah-Kongreß soll der Agudah-- Beveinigimg, die bisher einen provisorischen Charakter hat, die endgültige Qrgamsationsform geben, und es soll die Leitung und überdies ein aus zahlreichen rabbinischen Autoritäten bestehender rabbinischer Rat gewählt werden, welcher als die höchste Instanz in religiösen Fragen zu fungieren berufen ist. Die Agudas Israel, welche schon über zehn Jahre besteht, hat es bisher zu einer ansgebmtten Organisation nicht zu bringen vermocht. Sie ist seinerzeit geschaffen worden, um als Instrument zur Zusarmnenfaffung aller positiv-religiösen Elemente, zur Erneuerung des religiösen Lebens zu dienen und das religiöse Moment allenthalben zur Geltung zu bringen. Die Agudah hat in den Elendsjahren der Nachkriegszeit auf charitattvem Gebiete nicht Unbedeutendes geleistet, auf jenem Felde jedoch, dem ihre eigentlichste Bestimmung gewidmet ist, kann sie bisher auf Positive Leistungen kaum zurückblicken. Sie hat niemals versucht, außerhalb ihres Kreises für den religiösen Gedanken eine Propaganda zu entfalten und Brücken zu schlagen zwischen den verschiedenen jüdischen Richtungen; sie hat keinen Anschluß gesucht an die Strömungen, tvelche eine großzügige Lösung des jüdischen GvsanttprMams wollen und deren.. Plattform breit genug ist, um allen Richtungen im jüdischen Volk Raum zu bieten; sie ist unter die Führung der assimilatorisch orientierten deutschen und ungarischen Orthodoxie geraten, welche geiflistentKch das Trennende in den Vordergrund rückt und eine unnatürliche und der jüdischen Auffassung fremde Scheidung zwischen Nationalem und Religiösem vornimwt. Die Agudah behauptet von sich, eine Weltorganisation zu sein und, da die Mehrheit aller Juden traditionell gesinnt ist, die Majorität des jüdischen Voltes zu vertreten. Tlber diese Legitimation ist durchaus wilMrlich usurpiert, denn den traditionell emPsindeMen Mischen Massen ist der in seinem Wesen unjüdische und nur aus dem Boden der politischen Assimibation erwachsene Trenuungsgedanke völlig fremd, weil in ihrem Empfinden die nrjüdische Idee van der Einheit des gesamten Judentums allzu tief verankert ist, als daß sie eine Scheidung m verschiedene Judentümer zulasten könnten. Die AgMch unterstreicht in ihrem Programm die .völlige Abkehr von der zionistischen Konzeption eines nationalen Judentums, in welchem sie eine Verfälschung Mischen Wesens erblickt, welches nach ihrer Auffassung allein in der Religion seine entscheidende Ausprägung findet. Sie will nicht verstehen, daß Mösches Wesen eine große Einheit davstellt, innerhalb welcher sich die Elemente gar nicht trennen lasten, «ttb daß jedem reinen, auf die Wiedergeburt des Judentums und aus dessen Erhöhung gerichteten Stroben ein religiöser Zug innewohnt. Es tväre ihre Aufgcche gewesen, alle Anstrengungen zu machen, um sich innerhalb des Zionismus den größten möglichen Einfluß zu erobern. Aber die Agudah hat sich damit begnügt, den Zionismus, dessen nach Hunderttausenden zählende Bekenner sich aus traditionstreuen wie aus anders gerichteten Elementen zusammensetzen, als glaubenslos zu bekämpfen, statt in ihm jenes große Werk zu sehen, das bestimmt ist, durch die BefveÄmg des Mischen Geistes auf dem Wege der Verwurzelung des Mischen Volkskörpers im eigenen MutierlbodLn einer religiösen Erneuerung des Judentums den Weg zu bahnen. Sie hat bisher nichts unternommen, um aus den Aufbau des jüdischen Landes durch die Hinübrrleitung religiöser Elemente in ihrem Sinne Einfluß zu üben, sie hat sich vielmehr in der Negation erschöpft und glaubt genug getan zu haben, wenn sie an 'der Haltung der Ehaluzim rücksichtslose Kritik übt. Sie fühlt sich gedrängt, bei englischen Staatsmännern zu anttchambrieren und ihre Vertretung in der Iewffh Agency von ihnen, nicht von der Zionistischen Organisation gu fordern, ohne irgend welche konkrete Leistnngsverpflichttmgen zuzusagen. Es ist ftaglich, ob der große Aufmarsch der Agudah jene Wirkungen zeitigen wird, welche sich die Organisatoren dieser Tagung von ihr erwarten. Wenn es gelingen sollte, eine wirkliche Organisation zu schaffen, dann ist zu erwarten, daß in ihr jene Kreise Einfluß gewinnen werden, welche noch von natürlichen Bolksinstvnkten erfüllt sind und dem Programm der unnatürlichen Isolierung nicht auf die Dauer Gefolgschaft leisten werden. Es ist Tatsache, daß bereits zahlreiche Elemente in der Agudah für eine Revision ihrer Palästina-Politik uitd für eine eindeutige positive Äellungnahme in dieser Richtung eintreten, und nur die Haltung der Agudah zur Palästina-Politik wird darüber entscheiden, ob ihre Organisation Berufe« sein wird, die Entwicklung des Judentums tiesergehend zu beeinflussen. I „Wiener Worgevzettrmg" 1 SNMMW 8BSB 1MMRM EMLMD ÄlMMiV MWWM _12. August 1928 Sfoi 16&S Sesterreich. Der Bericht Ar Arworth« Wer die Reform de Bundesbahnen. Der von: GvnevaWonimissär Dr. Jimmerman msi Wien 'frmufm britische Msenbahnsachve rstän> big« Sir Wililiam Aeworth hat «ach BollenUunv seiner Studien Men Bericht Wer die Reform der öfter reichischeu Bnudesba-Hnen dem Gettemlikonümissar Wergsber» Sir William Aoworth wird binnen kurzem in seine Hüsing zwcückkchren. Ungarn. Strafverfahren gegen die mrgmMen Emigranten. Budapest, 11. August. (JStf. der ,Mr. Moogmzeitung"^ In den Couloirs der NativnabdevsMvmlliung wurde die Roch richt, daß die Budapestr Wnigviche Staatsanwaltschaft gogeß eine Anzahl sin Ans lande lebender Emigranten d'a AnKageschrist wegen des Verbrechens gegvn das Anschen da ungarischen Mticm foitiggcstellt habe, mit großem AnffsheH anfgenommen. AnMlagt werden Michael Karolyi, Ernf Garam'i, Baron Äuditvig Hatdanh, OAar Jaszi Enronuel Bnchiarger, Johann Hock, Martin Lovaszyi Paul Sz'enlde und B-c'la Linder. All« bvcifc Politiker uni PnWziste-rl tvoren bk Mhrer der O-ktolbcrrevo lu tio> unter dem Grasen Karolyi. Die ArAiage richtet sich jedock nicht gegen ihre daanali-ge pölitiitsche Tätigkeit, sondern goge» ihre pMitzisttzsche Arbeit in den bvilden Wiener int-gachschei EtN-igmntelMät'ter.n „Beczi Mazhar UDag" und dem im Mischen etngogcmgencn ,^Mvö". Die Anklage wird aus Gvurö des sogeilgn'Uten Ordnalugsgesetzes gegen die Beschuldigten ev höben mrd ist dadurch geken-nzvichnet, daß sie auch in ihre, Abweiseuhe it in cuit-tiu-utaciaan albgourteill wenden können. Be, kanutlich haben die Enttgvanten, gegeic die sich dieser Schritt richtet, öfter erklärt, daß sie, wenn sie tvcgen ihrer Tlirigkei! p* Zeit der Oktvlberrevolut'ion vor ein otdonttiches Werich gestellt tvürben, bereit seien, sich ei-neinl solchen Gepichte M Gerfügn-ng zu stellen. Diese AM«<vge jedoch zieht sie nicht wegea ihrer Revo'lutionspoliük, sondern wegen ihrer Hailtnni nach der Revolution i.m Ausland zur Verautwori Mng. Es ist daher ausgeschlossen, daß diese Emigranten dee ungaviischen Regi'evung in die Falle gehen. Wie BlättermeldangAi zu entnehmen ist, wild gegen dii eirsttitzen Mtglieder der Rätsrogsievunig Kunfify, Döhv und Garbat sowie gegen' die Übrigen entflohenen Volks koinmissäre eine gesonderte A'.uTk-a.ye echöbel werde«. Ne Gratisaktien. Budapest, 11. AiigiH. (Des. der ,Mr. Movgenijeitung^ Die Angelegenheit der Gratisaktien wurde auch in de? heutigen Sitzung der ungarischen Nation<M>ers<MlMll>lMg zw Sprache gebracht. Mehrere der oppostttonellen Abgeocdnerei stellten dem JustiMiuister die Frage, er möge offen sagen ob auch ihre Parteigenossen in dieser Affäre komtprodnNtieü siuid. JustiZnvirrister Dr. Nagh verweigerte die Antwoiel mit Berufung aus das Amtsgcheinmis, das er nicht verrate» werde, auch wenn wem ihm die Zuyge «nLreihe. Bor Gc^ richt würden alle Details beLamc-t werden. Me Qppofitions, Parteien, die liberalen wie die rechtsstehenden, wollen die Ar.,' gelegenhcit auch weiter ans der Tagesordnung halten. Mg Stephan Friedrich erklärte, er werde noch weitere senc soti-ottelle Mitteilungenniachrn. Jnl Zusammenhang mit die« ser Affäre waren heute Gerüchte über eine K-a-binetts« krise, beKW. von einer De-imi-sstv«« des Justiz Ministers, des Finanzwen-tsters und de>s M-ln>« sters des Innern im ttonfetof. Sie wuM«,von dev Re/ giemng derweutiert. Die Nationalivevsamm'liuntz hatsich heuf bis zum 22, August vertagt. Ae Moral der antisemitische» GeschSstspoMIer. Anläßlich der berüchtigten WcWantPaglre il Cseg'led, bei welcher der ErSvachende Ungar Lenb v a i - L e h n e r gegen den RegierungMndidaten obsiegte tat sich als antisemitischer Schreier ganz besonders de' reformierte Pastor Dösider Szabo hervor. Die antb semitischen Blätter bereiten ihm für seine einsichtsvoU Propaganda förmliche Huldigungen. Nun erfahren tob ans dem „E g y e >n löse g", daß dieser ehrenwerte Pasto/ genau vor einem Jahre, als er noch in einem Kcinei' Dörfchen für die Seelen von kaum zweihundert Menschet zu sorgen hatte, auch ganz andere Törle anzuschlager wußte. Danrals hat dieser Desider SjMo s-e'kbst kandidiert und ztvar mit einem liberalen Programm, auf Grünt dessen er auch um die Stiinmuir der Jude n tvarb. Eine' damals ansgege'benen Parole zufolge verlangte de? Rabbiner des betreffenden Wahlkreises von Szabt eilte Erklärung darüber, wie er sich im Falte seiner Wähl zur I u d e n f r a g e und ganz besonders zum N u m e r u { clausus stellen wolle. Der Rabbiner echielt hieraus prompt die folgende schriftliche Erklärung: „Ich Unterzeichneter erkläre yierinü, dciß ich,!ae>u. Ich ins Parlament avlangen sollt-e. Es meiner Uberciilen Ueber , MMna heraus mit wahrem Feuereifer für die Mschaffunt des Numerus ülachus kämpsen werde. Someghstzil, 17. Mai 1922. Gezeichnet: Deisider E. Sgäto." Dieser selbe liberale Pastor mit dout Feuereifer geger den Numerus clausus wivd jetzt von der niedrigsten Anti semitenpreste mit Lobeshymnen überhäust, weil er durck seinen „echt magyarischerasseitreiuen Redeton" den nlegyarischen Rastenschützer L e u d v a i - L e h u c x z>> einem Mandat verholsen ljat.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.