Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1614 (10.8.1923)
- Date
- 1923-08-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I j*. am p SöK SM**« . ‘ ,1,,'.,:;rlv Mstter MovKdrrsettttttK. 10, August 1988 «Wk» Der geWM Fremdenverkehr. Wamm Ne Fremden Mt »ach SO««tch komme». als EharleS «Spencer, besser bekannt als Th y-r l i e Chaplin. Auch er ist einer der bekanntesten Mmiftr M dm >Vereiniglen Gtaaiett, ja, noch wehr, es gibt kaum eine« Menschen in der Welt, der Charlie Chaplin nicht kennt. Er macht täglich Millionen Menschen lachen,'er bringt- Jung und Alt die beglückende Fröhlichkeit, er ist auch reich, seine Spässe «tragen ihm Millionen und man setzt von ihm, daß er auch ein Mwissendet, gebildeter Mamt sei. Wenn also Henry Ford wegen seiner, von seinen Anhängern ihm nachgerühmten Eigenschaften Präsident der Bereinigten Staaten werden «soll, danir wäre es doch gleich besser und gerechter, wir wählten den anderen Spaßmacher, der besser qualifiziert ist, als Henry Ford. DrrKlmte M«ge. Im „berliner T-ogMatt" lesen wir: Dem Berliner Organ der De n t sch-e n Vo lks Partei, der „Zeit", hatte ffkadek in der „Roten Fahne" borgeworfen, sie erscheine „.für das Geld des mssisch-jüdischen Konnue^ienrates Littvm". Diese antisemitische Änspielnitg des jüdischen Bolschewiken nahm zunächst Herr Wnlle int „Deutschen Tagblatt", dann der deutschvMische Reichstagsabgeordnete Herr Brüh n in seiner sogenannten -„Wahrheit" auf. Unter den: Titel „Ein edles Trio" schreibt hierzu das botts>parteiliche Organ, nachdem es erklärt hat, das; Litwin nicht Geldgeber der „Zeit" sei. „Daß sich unter den Persönlich?,eiten der (als Geldgeber) in Betracht kommenden -Unternehliulrrgen „jüdische Konmierzien« väte" befinden — >uin im antisemitischen -Jargon von Radek, Wulle und Bvnhnzu reden — ist eine SelbstverstäMichkeit unseres Wirtschaftslebens, und wenn >dak> wiedecholt genannte Me Trio hieran Anstoß nehmen sollte, so müßte inan es an das biblische Gleichnis von dem Balken -im eigenen Auge und dem Splitter in dein des Nächsten «erinnern. Daß zürn Beispiel die Deutschnationale n sich keineswegs bedenken, Gelder für ihre Wahl- und PropagandtiMcke. von „jüdischen 'Kommerzienräten" entgegen.zunchmen, ist notorisch Und kann jederzeit durch konkrete Beispiele belegt iverden <so znm Beispiel dtwch die Tatsache, daß die Berliner DeMschnationalen bei den «letzten ReichstogAvahlen Way lgelüer genounnen haben, die ganz sicher Nicht „juidenrein" waren). Und was die DsBschvöMschen anlangt, so haben sic sich gegenseitig so häus-rg die ,Merj«uduug" bescheinigt, das; sie sich nur lächerlich nnichen, -wenn sie den völkische» Sittenrichter über andere spiele» «rollen." Man sicht, Jndustriellenverbäude gibt es überall! . SugÜscher GerlchtchuMor. In London ist vor einigen Tagen Israel Alexander See man 8, der Friedensrichter des PMzeirayons Miürillebonne, gestorben. Er war der erste jüdische Friedensrichter in London und hatte sein Amt seit 1911 in verschiedenen Londoner Pvlizeidistrikteu tnne. Är. Srcmaus, der ei« Mer von 61 Jahren erreichte, iv«ar einer der populärsten Friedensrichter der englischen Hauptstadt. Er war durch seine Menschlichkeit ebenso bekannt und berühmt wie durch seinen Humor. Wenn Seewärts Gerichtstag abhielt, konnte man sicher sein, heitere Stunden zu erleben. Besonders bekannt \t»ar' seine frvedensvichtenliche Tätigkeit in Cl)Lzwistig<keiten und einirge seiner Aussprüche über diesen Sp-e«Mziveig seines Berufes gingen in London von Mund zu Mlrnd. So stellte er einmal bei einem Falle der Verletzung der ehelichen Treue, der vor ihm kam, lächelnd fest: „Hader Mann kann eine Frau überreden, wenn er. sich nur gehörig Mühe gilbt." In einem anderen Falle sagte er: „Unter den guten alten Gesetzen durfte ein Mann seine Frau so lange prügeln, so lange er einen Stock verlvrnidete, der nicht dicker war als sein Taumen. Jetzt aber ist das Gesetz schwankend und zieht die Schwäche der heutigen Generation in Rechnung und deshalb haben wir die Alimentation geschiedener Frauen eitvgeMrt." Einmal bcWagte sich Seemans über seine UebeMirdung mit ehelichen Zwistigkeiten und sagte: „Mären die Frauen bessere Köchinnen, so gäbe es wertiger FamMenstreiligk-eiten." Besonders bekannt ist sein Ausspruch: ‘ „Nach der Frau ist der Mann die wichtigste Person im Hause." Seine Bemühungen waren immer darauf gerichtet, die vor ihn gebrachten Familicnstrcitsälle durch Vergleich zu schlichten und seiner hrnnorvollen, jovialen Art gelang dies fast in allen Fällen. London verliert -mit Seomcms den Vertreter eines LWlchen, heute schon ans dem Atissteribectat bvstM-ichen Typus. Budapester Börsenstcker. Von. einer Leserin erhält der „P e st c r L l o y d" die folgenden -Zeilen: Vielleicht wird die folgende Mitteilung, die ich der geehrten Redaktion unterbreite, im Leserkreise einiges Interesse finden: Als ich heute meine Einkäufe auf bcm Gemüsemarkte besorgte, fiel mir ritte ganz außerordentliche Erregung auf, die sich der Verkäuferinnen bemächtigte. Statt die Knuden zu bedienest, widmeten, die „Damen voin Stand" ihre Aufmerksamkeit einem Herrn, der ihnelt einige vertrattliche Informativsten zu geben schien) uttb von jeder einzellten dieser Damen hierauf eiltest größere« Betrag erhielt. Als sich diese, mysteriöse Persönlichkeit entfernte und die Hökerinnen endlich Zeit fanden, sich mit uns armeit Hausfrauen zu beschäftigen, wagte ich eine bescheidene Anfrage über Art und Name des ümt Bude zu Bude cifftubett Unbekannten. Und da wurde mir die Ueberraschuug zuteil, zu erfahren, daß dieser Mann, >vie man sich auf dent Gemüsemarkt ausdrückt, rin „T i p g e b e r" sei. Er gibt nämlich den Gemüseverkäuferinnen Börsentips, dürfte auch die Durchführung ihrer Börsenaufträge zu übersvachen ultb durchznsüyren hadert und erscheittt dort Fall zu Fall, um sich seine Provision einzukassieren. Vielleicht hätte einer der Feinde dev -Wrse iw' der -N a t i o tt a b v c t>s a m-m lluavgdie -Güte, Gestriw, Pstnkt Ist Uhr vormittags^ begann man im Saüle der Handels- und Gmerhekammer zum sv und saviMenmale den Fremdenverkehr zu heben. Auf der Tagesordnung dieser Enquete stellst eine ganze Menge von Dingen, die besprochen utVb verbessert werden sollen. Diesmal hat sich sogar ein Minister bemüht. Handelsminister Dr. Sch ü riss erösfncte die Ertqnete mit einer Rede, in der er ans die schlechte Lage deS Österreichischrn Fremdenverkehres hinwies und den Zweck und die Bedeittung der Enquete hervorhob. Alle am Fremden» Verkehr interessierten Kreise hatten Vertreter entsandt. Es ist gerade der richtige Zeitpunkt für eine solche Aktion: Mitte August, zu einer Zeit, da die paar Fremden ans Nachhause-fahren denket!, geht mein bei uns schon langsam -daran, die Maßnahmen zur Hebung des Fremdenverkehres nnd die Ursachen, ivarum wir keinen hallest, zu prüfen, Und wahrend in diesem Jahre die Züge nach Italien von Fremden voll waren, bleibt uns nichts zu tun übrig, als wehmütige Rückschau auf das Verlorene zu hatten. So war denn auch der erste Vormittag der Enquete mit Klagen ansgefüllt. Man hat das alles vorousgcsehrn, an den Fingern konnte man es ausrechnen, daß es so kotünten würde. Jetzt nütze es nichts, über Vergangenes zu raison« nieren, sondern an die Zukunft denkeri und atts den Fehlern lernen. Vielleicht wird diese Enquete in diesetn Siitne befruchtend auf den österreichischen Fremdenverkehr wirken. Vielleicht, werden die betreffenden Worte, die Herr Oberk-nwtor Steiner, der Präsident des Landesverbandes für Fremdenverkehr, in seinem Rcherate sagte, vott jenen, die sie angehrn, auch gehört werden. Das Referat des Herrn Steiner war eine Art Geiteralübrechmntg mit allen Sünden» die aut Fremdenverkehr bis nun begangen worden sind. Die Oesterreicher glauben, daß die Fremden in Massen kommen werden, nm sich.ihre Unarten gefallen ztt lassen. Die „Wiener Morgenzeitüng" hat vor Monaten schon eindringlich darauf hingewi-esen, daß die politischen Machinationen dem Fremdenverkehr hinderlich find. Nun hat Herr Steiner dieser Ansicht klaren Ansdruck -gegeben: „Politik hat mit Fremdenverkehr nichts zu tunk" Freilich hätte Herr Steiner deutlicher sagen sollen; Judenhetze. . Pöbelantisemitismus nnd Fremdenverkehr vertragen sich nicht miteinander. Er hat noch eine ganze Reihe sehr kluge und wahre Dinge gesagt, So zum Beispiel, daß die zahlreichen Spielbanken dem Ansehen Oesterreichs in den Augen der Fremdett nur schaden. In Oefterrrich gibt es ein Gesetz, lvelches das sich mit dieseit kleitten Nebenstellen des illcgalmt Börsenverkehrs zu beschäftigen, die am besten beweisen, daß ganz andere Kreise von der Spielletden schaft infiziert sind als die gewissen Nassenschützler so gern glauben machen möchten. - h .«k^.*.; >. GmMei«leg«»s für ei» jüdisch« Si»Men> heim in 8zer«owih. Aus Czerno rv i tz wird unS geschrieSen; Am 2. August fand hier die feierlirhe Grundsteinlegung des jüdischen Studentenheims in Anwesenheit eines zahlreichen jüdischen Publikums statt. Die Festrede hielt der Präsident des Kuratoriums des Wirtschaftsverbandes, Karl Klüger, welcher auf die antisemitis«che Hetze an den Hochschulen und die Notwendigkeit hinwies, daß die jüdische Bevölkerung dem jüdischen Studcrtten in feinem schweren Daseinskämpfe beistehc. Charakteristisch für die hiesigen Verhältnisse ist der Umstattd, daß sowohl die Universitätswie die anderen Behörden, welche zu dem Festakte eingeladen worden waren, der Feier fernblieben; nur die Polizei schickte pflichtgemäß einen Vertreter. Sie Soll»« der A»swa»drrrrs. Drei Jahre lang war Leon I i n k l < r drüben in Anterika, drei Jahre «lang hat er hart gearbeitet' und chrlrch gespart. Deitre Sehnsucht gnrg 'llcrhin, -so viel zu r-rarb-eiien, um ln der alten Heimat, in Wien, einmal «eine nette Existenz grünen zu Lohnen. Drei Jahre lang hat er das rasende Apbe-itst-encho der Welt über dom Ozean, das nerllcnzermalnwnde Hasten nach «dam Dollar, mitgantacht, stets in dent «Geda«»ckeu, endlich sein Ziel Kn erreichen. Leon Fin-kler wollte nicht etwa hoch hiitauS, er träumte nicht von Milliarden — eine bescheidene Extsteuz genügte ihm. Eitdlich war der Tag da, an welchem er seilten Li^blingLgvdrnkett, nach Wien zttrückztt'fahreit, verwirklichen konnte. Und nun war er mit 2W0 Dollar in der Hemtai angekonmien. Kein ü>t'ponieten«des Vermögen, aber für einen fleißigen, arbeitssameti Menschen.intnrerhin geiutg, unt sich eine Exisdeng gründen }it können. Die schönsten Z'ukltnstSträmue baute Finkler aus diese 2000 Dollar ans. Stets trug er sein-ru Schatz, i.it Papier gehüllt, llei sich auf der Brust. Am 7. d. traf ihn ein Unglück, dos alle «seine Zn« ktmftstvämne Über -den Haufen warf. Ec-begleitete einen Fre,md vom Hotel Qesteraeichischer :Hos im «Au«lo zur Mest'oahu. Und «am Ibbend nrußte er mit Bestürzung «wahruchmen, «daß er jcme Dollar nicht mehr besaß. Wo «chm bos Paket alchan-den tzokommen -ist, kann Finkler nicht sagen. Er weiß auch nicht, ob er eS verloren hat older ob es chm gestohlen wurde. Er hat die polizeiliche Anzeige erstattet und 1-8 Prozent des zustandtge« ibvachten Betrages «für Lie Wiedererlang-ung r-uSgefetzt. Glücksspiel verbietet. Und ickgttch wird Mttt M Augen der Behörde das Gesetz verletzt. Die zuständige» Ministerien sind dazu da, zu svrgtzn, dutz die Gesetze respektiert werden. WvS soll MM dazu sagen, wenn «in Gastein das Spielbaukkomitee an den Bunde s p r ü s i d e n t e n das Slnsitttteil fielst, an einem von der SsNelbank veranstttlteten Frühstück teitzuuehmen, wofür die GesOschtast einen Betrag für das Kriegerdenkmal spende« wollte! Noch vieles andere wurde erwähnt, was dem 'öflerreichi» scheu Fremdenverkehr nicht gerade förderlich ist, so die neueste Mode, Straßenmauteu von Alttomobilistett einzulMn — besser zu erpressen — uns, die Straßen trotzdem in einem elenden Zustaird-.zu belassen. Von den Preisen gar nicht zu reden. Auch das Kapitel „Fremdenbestenernng" durch die Gemeinden nnd Lander, die Art, wie offiziell die Lattdesverbände für Frrnn'nderverkehr unterstützt werden, sind keine erfreulichen Gebiete des Problems Frenideuv-erkchr. Nametts der Gemeinde Wien sprach Vizebürgertneister CmmerNng, der die Bedeutung des Fremdetwerkrhres für Men hervorhvb. Cr sagte, die Qkntembe tue alles, ttm es den Fremden ttt Wien behaglich z,r machet». Das Stadtbild wird verschönert, Straßen verbessert, die Standplätze ' bekämpft, filt gute Beleuchtung gesorgt. Die beste Propaganda ist die, die der Fremde, der in Wien zufrieden war, in seinem Lande macht. Nach dem Vizebttrgermeister sprach der Vertreter der niederösterreichischen Landesregierung Bezirksymchlmanu Kurz. Cr hielt ein durch keinerlei Sachkenntnis getrübtes Referat über die Lage des Fremdenverkehres in Niederösterreich und verstleg sich zu der Behauptung, >di«e Wiener Fremden, die ne netz Reichen (liest die JMn) seien dem Zustrom von wirklichen Freindeu, etwa dev Fremden von hochstaplerischer Distinktion vörr jettseits der Leitha, hinderlich, auf ««die der Referent offenbar sehr viel Wert logt. Wettn der Herr aber erwähnt hätte, daß zum Beispiel die Gemeindsverwaltung von Spitz an der Donau im April d. I. die Staatsgrnndgefetze uingeändert hat, und daß Hakcnkreuzler irn Wa l d v i e r t e l, im K a m p i a 1 und in der Wachau hernmzogen uttd unter falschen Versprechungen . die Dauern veranlaßtert, keine Juden als So mm e rg ä st e n f z u n c h nt e tt, so hätte matt besser verstanden, tvarmn cs in Nicderösterreich mit dent Fremdenverkehr, in diesem Jahre so elend aussieht. Und auch im nächsten Jahre nicht besser sein wird, wenn die, für die der Frem^uvürkeb^ ein Geschäft ist, nicht zur Einsicht kontmen. Prof. Sagte wird »ach ZugoflaWlen UMÜhtt. Aus Belgrad wird gemeldei: Der Mnisterrat beschloß heute, die sterblichen Ueberreste des in W i e n verstorbenen Slawisten, Professors I a g i e, auf Staat §<! o ft c n in seine Valcrftadi W a ra s d i n überführen zu lassen. Außerdem wurde der Familie des Gelehrten die Penswn -vom jugoslawischen Staat «znerkannt. Me Arbetislssen in F»gla«d. Lostdon. 9. August. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Am 30. Juli belief sich die Zahl der Arbeitslosen in England aus 1,195.000, das heißt, um 10.700 mehr als in der Vorwoche. __ Aus de» laßen von Breft-Mowrk. Im „M a n ch e st c r Guardia u" veröffentlicht bA aus beit Tagen der Friedeusverhandlungen bekannte deutsche General H o f s m a n n 'seine Erinuermtgeit an die Friedens- Verhandlungen mit den Bolschewiken in Brest-Litowsk. Es heißt darin: „Eine der ersten Maßnahmeit der neuen (bolschewitischen) Regierung war eine drahtlose Botschaft des Volkskommissärs Krylenko, der vom Unteroffizier zum Oberkommandierenden befördert wordetr wir. In dieser Botschaft stellte Krylenko die Frage, ob die Deutsche Oberste Heeresleitung bereit wäre, irr eiitert Waffenstillstand zu billigen. General Ludendvrsf fragte mich telephonisch: „Nun können >vir mit den Kerlen unterhandeln?" „Jawohl," ant- Ivortete ich, >,1vir können nnterhandeln, und Euer Exzellenz braucht ja die Truppen" . . . Unsere Forderungen waren in breiten Linien schon einige Zeit vorher durch' die Oberste Heeresleitung Umrissen tvordeit und dent Oberkommando im Osten übernntteli. Sie waren in liebere!nstimmung mit dem Wunsche, au einer Front die Dinge um jeden Preis-zu Ende zn bringen, nnd sie etithiellen flir die Ritssen nichts Unbilliges oder Ungerechtes. Die Feindseligkeiten sollten anshöre», wobei jede Seite die Positlvit halten sollte, die sie gerade inne hatte.^ Mit jedem tiormälen Verhandlungspartner hätte sich auf dieser Grutldlage ein Waffenstillstand lituerhalb weniger -Stunden abschließen lassen. Die russische Kommissioit bestand aus Joffe, der uns später nur zu wohl bekannt »verdm sollte, Kameiteiv, eineut Schtvager Trotzkiö, Frau Byzenko, die durch die Erntordmtg eines Ministers schon einige Berühmtheit erlangt hatte, einem Unteroffizier^ einem Matrosen, einept Arbeiter nnd einein Bauern. Diewaren die stitnWihreMn Mitglieder. Eilte Anzahl Generälstabsoffiziere waren der Kommission bewegeben und außerdem der Admiral Allvater. Sie .hatten kein Stimmrecht .tmb fungierten nur als Sachverständige. . General.Hoffman« .schildert «nn die erste« SitzNttgtage, Trotzkis Propagandarede, das Verlgngen der Rnssen nach!