Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1612 (8.8.1923)
- Date
- 1923-08-08
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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t -M'Msl ' Men/ÄMwoH WilenÄ Moegenrertuns. 8. AMwst'1923 GEeS An unsere geehrten ÄbonnentM in Leutschlnud nnd Polens EMveMngder dmtsche-n Md polm- /Hen Mtzmng Mögt MS, ein« EchHung der für diese Lander gÄtendsn BezwgsgeLÄhrxn vorKunchmen. Die bisjWM Pvsbse waren so n-iedch; angesetzt, daß sie mcht MMal die ÄnKgaiben für Porto Md Papier gedeckt halben. M-wremorMbeÄM^^ ab 1. August: Deutschland . . . . 16VM0 Mark Polen ...... 48.000 Mark Die EchShung gilt rückwirkend ab 1. August. Wir er- Achen daher urvs«e Monnenten, die Differenz auf die Osihsvitzsn Pveqife sofort nachMaHlen. Im Sinne unserer DvrlautbavU'Ng ain Kopf des Blattes sind wir berechtigt, Lei Pveisechöhungen NachzaPungen zu begehren. Die Einzahlung hat so zu erfolgen, daß wir spätestens am 16. August Wer die Gelder verfügen können/da wir sonst zu unserem Bedauern genötigt wären, die Zusendung der „Wiener M'övgenzeitung" an sämttige' Zahler eivKustellen. Polnisches PoMparkasstnkonto: L^vschau, Nr. 190.227 („Wiener ÄH?rgenKemiug"). Deutsches Konto: Berlin Nt W 7, Nr. 108.728 („Wiener Mo-Mnzeitung"). Die Herhmltmrg der „Merrer Morgeuzeitung", Me«, L. Bez„ Laborstraße 13. « Mdisches Cchutrverk im 7. Bezirk Für die Erlag einer wirklich jüdischen Durchbildung, vor allem fitr die lermmg deS Hebr^schen, fehlt der jüdischen Jugend im 7. Beeine geeit 3Mt lfe anderer bildnns ael jüdischen ( vor <M«r sollen mählich ändere S 7 J&qkt «eigneten Betrag ' °"L »stitution. Diese zu schaffen, ist unser Ge» osenberg eiftia bemüht. ES ist ihm mit .nngSaenoffen und Freunde jüdischer Jugendalle Borbedingungsn für die Gründung eines u l w e r k e S im 7. Bezirke zu schaffen; AsWrse eingerichtet werden, denen alltrfe a»«schloffen werden sollen, LiS mich im eine hebräische Schule ersteht. Zur Erlangung eines Lokales für dieses SchnVverk ist nun ein größerer twonbig. Durch die Sammlungen des GesinnungS- Mberg wurde bisher ein Betrag von 736.000 Ä. aufzwsr durch folgende Spenden r P. A. 60.000 K., um G. R 10.000, Leo Hirsch 10.000, er 26.00p, %e Brodheim 26.000, K. 6000, Lettner HovNkk 6000, M. 10.000, " WeÜ 'W.O^OO'^g Safran 30.000, El. 10.000. M. F. 20.000, Dickten 10.000, M. S. 20.000, R. 10.000, Gl. 20.000, Dr. Reiß H.0OO, Krünberg 2S.000 Roßberg 100.000 K. Es sind nun mich weitere ansehnliche Spenden notwendig, um rechtzeitig bis MM Herbst das Gchukwerk einrichten zu können. Daher werden tzpjt Freunden des hebMschen SchukwerkeS Spenden erbeten. Diese werden VM Kleider- und StofshauS Rosenberg, 7. Bez., Burggasse 122, ober von der Zentral europäischen Länderbank E x- «ositur Nenb an, 7., Bez., Bmggasse 102 (mit Vermerk „Mir jMscheS Schmwerk") eritzegengenommen. Steiner 10.000, Otto Viel 80.000, Heller 3000, B. 6000, Meudl Roth 10.000, >. 8000, B. 6000, Dr. Michal Alt 10.000, Emil Serews. Swtriroe «mb »eGmmlunsen. JüdischeTischgesellschaftLandstraße, S. Kez., LöwenMe ÄS (Cafs Ilion). Heitte, halb 9 Uhr abends, Mssprache über den Kongreß. .Urania. Heute r 6 Uhr (Großer Saal): UmS Nordkap ins Weiße Meer. — Rettung aus dem Eise. — 8 Uhr (Großer Mal) r Bei den Ureinwohnern Australiens. — Urania- SHl ch e t st nL e von 8 bis 1 Und von 2 bis 6 Uhr geöffnet. Sühne und Kunst. „Set Rems« Der Vier." Qsit Erinnerung der literarischen Welt ist wohl noch der ibor ntchr als einem Jahrzehnt erschienene deutsche „Roman dsr Zwölf", an welchem zwölf namhafte deutsche Romanschriftsteller gearbeitet hatten. Das Erscheinen dieses Romans, das mit großer Spanung erwartet wurde, war eigentlich eine Enttäuschung; der Roman war schwach. Das Sprichwort von den vielen Köchen scheint eben auch in der Romanküche Geltung zu haben. Denn nun ist auch Paris enttäuscht, beut nutz, eine schon lange versprochene Romausensation ähnlicher Art zuteil wurde. Soeben ist der „Roman des Qnatre" erschienen, dm die vier bekanntesten und geschätztesten Pariser Romanciers, nämlich Paul Bourgtt, Pierre Bana it, Gevard dHo n Dille und Henri D n v e r n o i s verfaßt halben. Seine Entstehung verdankt dieser Briefroman (man sicht, die französischen Schriftsteller halben sich die leichteste Form für. eine Kompagniearbeit gewählt) einer Wett e, die bald in ganz Paris bekannt war, und j-rtzt zu reißendem^ Absatz'des Werkes (in den ersten Tagen nach dem Erscheinen" wurden Zehntausende von Exemplaren cibgasetzt) führte. - Aber Paris ist nicht auf seine Rechnung gekommen; die höflichen Pariser finden,, der Roman sei nicht übel. Das heißt: er ist nicht schlecht und ist nicht gut. Nicht schlecht, ja beinahe gut, spannend und sehr vielvcvsprechewd ist die Borfabcl, welche den Konflikt knüpft, der zur Lösung gebracht werden soll. Sie dürfte von Bonrget stammen, dessen Kunst seelischer Analyse ja bekannt ist. Der große Maler Antoine Barge hat aus 'Eifersucht seine Frau und ihren Liebiha'ber getötel. In dem Augenblick, da er Hand an. sich selber legen will, sollt ihm sein Kind ein, die vierjährige Micheline. Für dieses Kind beschließt er am Leben zu bleiben. Sie darf von den: furchtbaren Drama, nie etwas erfahren, sie darf den Menschen nicht hassen, der ihr die Mutter getötet hat, noch darf in des Kindes Augen das Andenken dieser Mutter besudelt erscheinen. Der Rächer seiner Ehre und seines Fa-. >nili<mMcks ist seinem Kinde gegenüber von schwerer Schuld belastet.. Wie wird er diese Schuld sühnen? Nun halben die vier Verfasser diesen starken Vorwurf etwas vorflacht, indem sie einen jungen Vetter Michelines cinstelleu, den brilfanten, reichen Dranliätiker Bernard Sonchet, mid einen anderen Cousin, Lncien, in dessen Gesellschaft die Tochter des Malers im Haufe einer strengen Tante auf dem Lande sechzehn Jahre verbringt. MchÄine ist jetzt zwanzig. Sie ahnt nichts von der; -uvt ihres Vaters, der fern von ihr' in Italien Wt und sein . l.iw rinr von Zeit zu Zeit sieht, zernagt von Gew-ifsenSbissen. Lllcien muß nach Tunis, voll Grain im Herzen, denn scilbstverstaMäch ist er steriblich in. die schöne Base veÄielbt. Und.nun geht Ms dorn Briefwechsel aller mit allen das änMiche Bestreben hervor, Micheline in Uitteructnis dar Wahrheit zu bell. Luvten befürchtet, der glängeude Berimrd könute Michefoschwkbt er an» Bavge, dielser mKge BeWapd den Umgang mit Micheline untevsagen. Es ist aber nur die Eifersucht, die dem Vetter in Tunis die Feder fuhrt. Und er hat ein prophetisch Gemüt!. Denn Bernard lä-ßi sich zwar nichts enjschlichfen, aber Michelline durchjsMert einmal den Dachboden und findet eine Kollektion von Men Nummern des Journal des Debats, die die ganze GwichtsverhandlUng des Falles Barge enthalten. (Eine sehr seichte Wfnwg!) In der Verzkveiiflung, der Mcheline anheimMt, wird die AM zu Bernard ihr zur Rötterin; die Verzeihung.für den Vater stellt sich , allmählich auch ein, ■ «und fo geht nur einen zum Schluß leer aus, der arme Lucieri. .. ,/Der Roman der Bier" — der übrigens ausgezeichnet geschrieben ist — ist also, wie man sicht, ein „netter" Unterhaltunasroman, nicht viel mehr. Da wird er wohl bald ins Deutsche übersetzt sein. Sie Menet Reinhardt-Bühne. Die Evölffnumg.des Josefstädter Theaters unter der Leitung Miax Reinhardts wird nicht, wie ursprünglich geplant, Ende September, sondern infolge Verzögerung der jetzt > vovgsnommemn Waptievnn'gsarbeiten frühestens Ende Oktober erfolgen. Als EvöffniurgsdorstelLnng wurde Schillers ,Mbaile und Liebe" mit Helene Thimig als Luise Mllerin festgesetzt. __ Romain Rolland in Salzburg. Der bebannie frcmMische Dichter und Pazifist Romain Rolland wallt Mgenwättig in Salzburg zum Besuche der Internationalen Kammer- MM-Woche. _ ' Aus deu Lheatenr. Kammerspiele: Heute fittdet die erst« Aufsührimg des droiaktigen Schwankes ,I) e r M u si e r g a i t e" Dcrir and Warmer) vM Averh Hopwood statt. Beginn präzise 7 Uhr. Raimund-Theater: Heute und die fol'genden Doge ..Biargehr' Tage Arrest". VJohanN Strauß-The a te r-: . Samstag den 11. August um 7 Übr abimds MedererÄsf-MW. Zum 17ö. Male ,/Ka.tfa. die Tängerim".« Wiiearer MetropvlLhealte r (Dir. Theo Werner): Mttx dieses Monates gebangt eine dveiMige Operette, ,Die W ieuerwaldfee". Libretto von Dominik CW> -und (Franz Micher, MM von Theo Haslimger, zur EtstauWhrung.^ i. Wiener KomööLv-nha.n s: Die Freitag, im Konchdienhaus stat>Hindende Erst-MMmng der Sensattonskoinödk ord im Hause Jeffrie s", von Leo Lenz, beginri um 7 Uhr. _ Das schwache Geschlecht. Der 60jährige Pensionist Franz R. hat an einer Ehe nicht genug gehabt. So heiratete er die geschiedene Frau Marie. Es war keine glückliche Che; denn anstatt, daß er der Herr im,Hause gewesen wäre, hatte die Frau Marie die Hosen an und machte von diesem ehelichen ZuMnd reichlich Gebrauch. Der Herr R. hatte nur ein Recht: zw schweigen. Wenn er nicht parierte, dann gab es Oh risengen, und eines schönen Tages wagte der Mann, seiner liebenswürdigen Lebensliesährtin in sehr bescheidener, Weise Vorstellungen darüber zu machen, daß es Zeit zum Aufsteh-en sei und das; sie sich um das Mittagmahl kümmern möge. Darauf' verletzte die Vertreterin des-zarten Geschlechts ihren Gatten am Daumen, indem sie ihm Den Finger heftig zurnck- . bog. Da hatte die Geduld des Mannes ein Ende und er Mg zur Polizei. Gestern wurde der seltene Fall von Mißhandlung des Gatten durch die Frau vor..Lern Bezirksgericht Fünfhans verhandelt. Beide Ehegatten waren-nicht erschienen, so daß-der Richter einen Freispruch fällte. Rach der Verhandlung kam Herr R. und zeigte eine kaum verheilte Narbe an der Oberlippe, ein Zeichen i>erliebevollen Behandlung durch die Gattin. Er erklärte sich mit dem Freispruch einverstanden und sagte, daß er bereits die Scheidungsklage cingereicht habe. Kaffeehauspalitik. Am 21. April war . der gewesene österreichische Ministerpräsident Dp. Hnssarek wegen Beleidigung des amerikanischen Schriststcllers U p t o n Sinclair zu 600.000 K. . Geldstrafe verurteilt worden. Ms Herr Rudolf Herbert Dienst dies in seinem Kafsochause in der Zeitung las, äußerte er sich zu zwei Herren: „Der Minister ist da aber sehr billig weggekommen."' Das war dem Herrn Armin Henkl nicht , recht und es kam zu einer Auseinandersetzung,- in welcher Henkl Herrn Dienst einen Landesverräter, nannte, der geohrseigt ' zn werden verdiente. Diese A-eußerung gefiel wieder. dem Herrn Dienst nicht.und er sagte dem Henkl im Flüstertöne einigeswas dieser keineswegs-als Schmeichelei anfsassen durfte. Kr der Anrede des Herrn Dienst wimmelte es nur so von Worten, wie ./Idiot", „Sie Nivmand". ,Me Nichts!", und er versprach außerdem, aus Herrn Henkl ein. Gullä sch zu machen. Auf die weitere Fortsetzung der angenehmen Unterhaltung verzichtete Herr Henkl mit den Worten: „Wer sich mit Hunden niederlegt, steht mit Flöhen auf", 'und da Herr Dienst offenbar das -letzte Wort haben mußte, so replizierte er noch: „Sie sind in Ihrem elenden' Leben nie Mit ellväs anderem schlasen gegangen als - mit' Hunden." Wegen dieser Mußerungen war D i e n st vor einigen Wocherr zu 600.000 K. verurteilt worden. Gestern wnrde die Klage des Herrn Dienst S Henkl verhandelt. Henkl . war nicht erschienen. Nach .geführtem Beweisverf-ahren verurteilte der Richter ihn zu 250.000 K. Geldstrafe. Die Angelegenheit ho.t damit noch nicht ihren AbMuß gefunden, ta Mde Heawen Mm die NrMle bemrfchl Wben, Volkswirt. Gestempelte Krone AurMhIung Men - - 8M78 kentimes. 8.8877°/s ßeMne». I« Zürich notierte 7./6. 6./6. die österreichische Krone .. 0.0677'/g o.wi&U die österr. gestempelte Krone .... 0.0078 0.0079 die tschechische Krone . ...... 16.25 16.86 die Mark. i i | » « » 0.0001'/, 0.0008 Holland.. . ...... 218-.-26 218.75 New-Nork ...... ...... 654.— 566.- London . .. . . . . » . ."» » . 25.82 25.41 Paris ........ 31.85 82.27 Mailand . . . . . < 0 4» * * * 23.05 24.12 Belgrad ....... 5-OV « 2r80 2.80 Sofia. 8.O5 5.15 Budapest....... ...... O.O3'-. 0.081/, Warschau ....... o.ovrs 0:9023 Jet internntioMle Bnlntemnnrkt. Ju Zürich ist die Devise Berlin auf Äe Hälfte des Wertes, von 0.0003 auf 0.00015, gesunken, lieber die Mckwirkung auf die" deutschen Verhältnisse wurde schon an anderer Stelle geschrieben. Es sei nur betont, daß außer der starken Steigerung des Dollars und des Pfundes in Berlin auch die Devise Wien von 2314 auf 4638, die Devise Paris von 05.716 auf 189.526 gestiegen ist. In Zürich ist andererseits in den anderen Dsvisen keine inerKiche Veränderung za konstatieren. Die lvesOchen. Devisen, nanrentbich New-Dork und London, sind etwas abgebröckrlt, was auf eine Besserung des SchweiZer Franken auf den internationalen Märkten schließen! läßt. In demselben Verhältnisse hat sich auch die Devise Paris von 3227 auf 3185 uttd die Devise Mailand von 2412 auf 2395 gesenkt. Interessant ist die Tatsache, daß die Devise Budapest, statt sich, wie allgemein erwartet wurde, zu 'erhöhen, oder wenigstens zu stabilisieren, heute dennoch eine geringe Abbröckelung bon*0.0350 auf 0.0325 aufzuweisen hat.' Es scheint, -daß von den Hoffnungen auf die Anlei.he bis ^ur Durchführung derselben noch ein weiter Weg znrnckzulegen ist. und daß infolgedessen die Erwartungen etwas niedriger gestimmt sind. In Wien wurde ebenfalls gestern ein Devisenclearing abgehatten. Die Veränderungen waren minimal. Nur di« deutsche Mark senkte sich von 0.0425 auf 0,02-75. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Gleäriagkurse der Österreichischen Nationaitiaalc vom 7. August 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Zinsfuß Geld Kurs vom Ware Geld 6. Ans. Ware Amsterdam f. 1 holl. Gulden Agram 1 jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar ..... Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei .'. Christiania l nonveg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London I Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas. Mailand 1 Lire ...... New York 1 Dollar. Paris 1 Francs. Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa ...... Stockholm 1 schwedischeKronor . Warschau 1 polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerikan. Noten v. 5 D ollar auiw, B „ kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 3000 Leva . n - * 100 .. . „ „ kleinere. . . D8nisclie Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . „ 100 „ . . „ „ kleinere. ... Kngl.- Noten von 5 Livrcst. auiw. < » » kleinere ..... Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten ,v. 100 Lire auiw. „ » kleinere . . . Jngosl. Noten ungest.'zu 1000 Dinar « - * - 100 „ * r kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnisch« Noten v. 500 Mark auiw. „ „ kleinere .... Rumänische Noten zulOfi0ti.500Lei ft „ kleinere . . . Russ.Noten (Roman.) zu 500 Rubel . »■ » » 100 - ff ff ff kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.1000 aufw, „ „ kleinere Ungar.Noten (neueBm.) zulOOOKr. „ , zu 10.000 Kr. ... . . kleinere ..... t) Ans Auslandsahgabon nvcMs übernommen. *) Spannung geündert. 4 27920.— 28020.- 27790.— 28890.- 758.— 762.- 743.— 747.- 753.- 762.- 743.— 747.- 0.01s/i 0,OS1/4f *) 0.03s/i 0.04*/* 3184.- 3195.— 3184.- 3196.- , 6 3.85 3,95*) 3.95 4.05' 344.- 346.- 349.— 351— . 5 11430,- 11470— 1136u,— 11400— . 5 12810.- 12850— 12680.— 12720— . 3 32360h.- 324Q0C—323700,— 324700,- 9880.- 9920— 9880— 9920.- . 6 3051.- 3566— 3059.— 3C7I—1 70935.- 71185— 70935— 71185— . 5 4037.- 4083— 4057.— 4073— . 5 2075.- 2085— 2065.— 2075— . Wi 628.— G32,— 033— 637— 41/. 18820.- 18830.— 18820.— 18880.- 0.31 */. 0.321/« 0.31*/* 12805.- 12855.-12745,- 0.32V* 12795.- 70560— 70960— 70860.- 70960— 70460— 70S60— 70460— 70860— 3145— 3175— 3145— . 3175— GCG— 614— 611— 619— 536— 501— 591— 599— 12660. - 12740— 12530— 12610— 0.023/i 0.03Vj f) O.C4Vt 0.05‘/4 321800*— 321600— 3231OO— 321900— 323500l— 323200— 321700— 323300.— 4020— 4050— 4010— 4040—, 27720— 27920— 27600— 27806c— 3030— 3050, - 3035,— 3055— 3010— 3030. - 3015— 3035— 749— 755— 734— 746.- 74ll— 747— 726;- 732— 11300.— 11330— 11230— 11310— 0.31 0.33 0.31 0.38 9.26 0.28 0.26 0.28 338— 342— 343— 347— 318— 322— 323— 327— 1861Ü— 18710— 18510— 18710— 12690— 12770— 12630— 12710— 9760— 9340— 9760— 9840— 2057— 2073— 2017— 2C63— 2052— 2063— 2042— 2058— 2.50 2,70 3.20 3.40 2^45 2,'es 3.'l5 1?35 9ns Tsderrb'chM der Mark. I» Berlin steigLn die Valuten in einem Taze um 106 Prozent — Ein Dollar ist gleich 3,25 Millionen, ein Pfund zirka 15,006.000 Mark. rrr..*: , Was sich jetzt sowohl in Deutschland, als auch auf den linteruationalen Valutenmärkten. abspielt, zeigt ganz klar, daß die Mark von, ihr?r völligen Entwertung nicht mehr weit entfernt ist.: Man kann ruhig behaupten, daß die russischen Zustände in gewisser Hinsicht bei der deutschen Mark bereits erreicht * sind. Es scheint, daß die deutsche Negierung dieser Katastrophe völlig machtlos gegenüberstcht und, daß sie nicht mehr über die nötigen Machtmittel verfügt, um das Unglück auch nur um eine Sekunde aufznhalten. Bekanntlich hat sie vorgestern .den. freien Devisevverkchr an per Berliner-Börse einznfuhren versucht. Damit dokumentiert, sie, daß . die von Hx Mtzqoit dekretierte^ BohindoMg des ^Deviseuverkehres