Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1612 (8.8.1923)
- Date
- 1923-08-08
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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’VKte 5 Wken, MMwsq Wisnev MorgenzOituus. Haufens. Die Bevölkerung des Bruckhausens scheint nun allerdings weniger Wert auch diesen notwendigen Zusammenhang -mÄ der üdvrgen zivilisierten WÄt zu legen. Der Bruckhausen ist territorial mit Filoridsdorf Verbunden, das aber nicht inständig" ist. Daß nur, Gott ibehüts, wegen des Bmckhcnchens Lein Krieg zwischen FTovkdSdovf und der Leopoldstaht ansbricht. Sdem, so weit wird es nicht kommen amdder territoriale Mveit um den Bruckhausen ist bereits entschieden: Die BegirkSvertrctwngen von Floridsdorf und LeoPMstadt haben einhellig br- Mossen, die Hetzt geltende B-ezirkssprengeleinteilu-ng dem Bmckhaufen Kulickbe zu ändern. Man hat geglaubt, daß das BvettDavf bM> verschwinden würde. Diese Hoffmmg war trügerisch. Den ,-8rMdovfevn" hat es in chren Hütten ganz Mt gaficklen und sie richteten sich häuÄich m. In Wien >v« ohnehin keine Wohnung zu bekommen, also .. . diu« affo bekommt der Bruckhausen Gesetze, er wird eingerecht in die «lvopöffche Ztvilhatwn mW wird ei» Deöl des Ungcheuers „Großstadt". Mr Idyllen ist in unjfevör AM efc*» kein Simm ... v Jer Staat ab Prrbtrelt«. Mms zur H-eLimg des Fyemdeewerkchrös. Äm 8. August wird man offiziell versuchen, wieder einmal d«r Fremdenverkehr zu heben. Einer der Orte, die fast ausschließlich vom Fremdenverkehr leben, ist Ischl. Bon dort kommt die Nachricht, daß die Finpnzvarwaltung plötzlich — mir nichts, dir nichts — den Bezugspreis der Salzsole ab t August boTt 24Ö0 $ tonen auf 35.000 Kronen erhöht hat. Das wird zur Folge haben, daß natürlich cmch die Bäderpreise entsprechend erhöht werden und daß Ischl, das ohnehin nicht gerade zu den wohlfeilsten Orten in Oesterreich gehört, noch teurer werden wird. So sieht die staatliche Hebung' des Fremdenverkehrs aus! Namhafte Berbilligsag der Kohlespreise. Uw 35 bis 30 P*oM» Die Korrespondenz Herzog meldet: Im oberschlesischen Kohlenrevier imuc&it die Löhne für die Bergarbeiter ab 1. August infolge RückgarWs der Währung neuerlich erhöht. Die obersWftfche Kohlenbrnvention in Kattoüvrtz hat sich g«wtigt gesehen, die Kohlenprerse mn 30 Prozent zu echohen. Gleichzeitig hat die polnische Bahnverwaltung ihre Tarife um 100 Prozent, die deutsche Bahnverwaltung dieselben um 50 Prozent in die Höhe gesetzt. Trotz dieser neuerlichen Belastung war es uwglich, die Kohlenpreise in Wien vom 8. d. an erheblich herabzusetzen, weil die Gindeckung der zur Bezahlung der öberschlssrschen KoPe noiwerchigen Devisen rechtzeitig erfolgt ist und die polnischen und deutschen Zahlungsmittel zu wesentlich niedrigen Krrvsen als i-m IM d. I. evhäMch waren. Die neiden Kohlenpreise lauten ab heute: für Kohle in offenen Zufuhren pro 1V0 Kilogramm 74.000 K. (bisher 100.200 K.), für Kohle in Säcken einschließlich Abtragen pro 100 Kilogramm 63.460 K. (bisher 109.400 K.).. Die Devbilligdlng der Kohle beträgt da-her ab morgen 260 K. pro Kilogramm. Die Eindeckung der Valuten ist zunächst für die erste Dekade dieses Monates erfolgt, die Eindeckung für die restlichen Dekaden wird rechtzeitig erfolgen. 8. mmtim ßrtrinNmgstod des Srmeinderaks Mdslk Mer. Der sozialdemokratische Gemeindsrat Rudolf B e e r ist am 6. d. abends besm Schwimmen in N-uAorf ertrunken. Er hotte im Nußdorfer Sttombad gebadet, ist in den Strom hinausgeschwornmen und ist wcchrschsmkich von einem Unwohlsein befallen und von der Strömung erfaßt und Weggetrieben worden. Beer war feit längerem herzkrank. Wohl ivutden vom Ufer aus Retiungsverfuche mit einer Zille unternommen, doch blieben sie erfolglos. Beer kmn noch einigemale an die Oberfläche, sank aber dann unter. Seine Leiche konnte nicht geborgen werden. 8in Wiener in Loser verschnmnde«. Seit dem 20. Juni ist der Wiener Ingenieur Josef B i- Kar in Loser (Salzburg) unter rätselhaften Umständen verschwunden. Binar weilte in Loser mit seiner Mutter zum Sommercmfenchalt und hat sich am Abend des 20. Juni mit dem Bemerken entfernt, er wolle eine Stunde auf der Straße nach Weidring spazisren gehen. Seither ist der junge Mann verschwunden. In der Umgebung von Loser gibt es keine hohen Berge, so daß die Annahme, der Verschwundene könnte irgend wo abgestürzt sviu, weinig Wahrscheinlichkeit hat. Die Gendarmerie ivmde verstäMcst, sie unternahm Dtvoifungen in.b« ganzen Umgebmlg, die jodoch ohne Erfolg UMtai. ‘ Die Umstände, rmtsv welche» Bin« verschwunden ist, Ameln jene», die im Borjah« beim Verschwinde» «chmrer Personen aus Soirmmftischsn des SalMmrmevgutefgstgesteltt wurden. Wie erinnerlich, sind im Laufe d«S vorig« Tom, rmrs sine ganze Reche von Personen verschwunden, die trotz ckfrigstev Nachforschungen nicht «rfgchmdin werden konnten. Es konnte auch nicht festgchM werden, ob cs sich mn UvMckS* fälle oder Verbrechen gchandelt hat. Bor awigm Tagen wurde» auf dem Hohen Göll bei Salzburg estr Skelett gsstmdsn, «Mn dem vin rnÄttärifcher Tournister, Schuhe und ein Buch lagen. Gs ist möglich, daß öS die Leiche ejfndv dieser int Mn> tchse vAschwWdMjM Kuchmm ist. Laftvrrkchr Ls»»o»-8«N«—«ustralie». Me uns auS London berichtet ward, nähern stch die DorbevsitungM zur Ausgestaltung des «rtzttschsn Suftderkshrs nach Aegypten, Indien und Australien ihrem Abschluß. Die englische Rsgievung hat dm privaten Prchckktm eines gwtzKyiyen Lustfernverkckhrs, boi dem den Luftschiffen eine bedeutende Rolle zußallM soll, iuwnistve Mrderuwg «mgödgchm basten, vor allem von der Erwägung gelsitst, daß ew stScher Lusttzrrnver-chr vk Postvefördevuüy sußerordmÄlch verbilligen wärdL Daher hat auch die Regier«»-, wie sie im Uutechouse mtttftfa Saß, der Gestllfchast ^Imperial Airftih Company", welche sttm» Müi» wöchig«, später siwvöchigen Dienst von sechs groß«, Liest, schiften nach Indien einricht«» will, eine staatNche AuKchs gewährt. Zunächst enM die Gesellschaft, d:a ein eigenes Kapital von 400.000 Pfund hat, und überdies durch owe mit efoatt Kapital von 600.000 Pfund fundierte KonstwiMons- und Garautie-chelftchast fisanziell gestützt wird» eine Rag-.e« run-Swleihe von 400M0 Pftrud für bk Mtummg smss Luftschiffes vou fünf Millionen Kubäkfuß. W«n das LufftchiK gebaut ist und die Reife nach Indien in hundert Stunden znrückgeleyt wird, zayü die Regierung durch dv« Jahve st 400.000 Pfund. Das Kapital der Gesellschaft wiöd dann vevvierstcht. Jmterhovb dich«! Zeit beträgt der LustschW-arik drei Schiffe, in dm darauffolgenden drei Jaihven soll er auf sechs Schiffe und das GcheHchaists-' kapital ans drei Mnlkionsn Pfurch echölht wechen. Roch den echten drei Jahren wich, wenn das ProstLt gelinyt, «ne jährliche Subvention von 390.000 Pfurch von soitan der Rsgierung evforgen. Dafür erholt sie das Recht, Offiziere und Marmschastsn auf den Luftschiffen-zu trainieren und im iKriegsfalle den gchamten Mettst selbst zu ulbMrchmen. Neber-- dieS bekommt die RegstrUttg GswimSanteil. Die Sch'iffe sollen je 130 bis 160 Passagiere und zchn Tonrmr Post tragen, ihre Fch-rtzchchwindigheit soll 80 englische Meilen stüMich erreichen. Ihr Mugradius ohne Lcmdunig soll 2500 bis 3000 Meilen betragen. Die Muglinie gcht über Megypten und Mesopotamien nach Indien, und es soll auch Australien m die Route einbezogen werden. Die' projektierten Luftschiffe wechen ungefähr so lang sein wie der Riesenozeandampstr „Mauretania". Das echte LuftschU wird in 18 Monaten, die folgendeir in je sieben Monaten fertiggestellt. Der Passagierfahrpreis nach Indien soll 70 bis 80 Pfund betragen. Noch etwas w'ämer. Das Wetter blieb auch gestern in Oesterreich fast wolkenlos; nur zeitweise zeigten sich leichte hohe Federwolken. In den westlichen Alpewländern ist die Temperatur mittags über 26 Grad (Innsbruck 29 Grad), in den östlichen Alpenländern unter 26 Grad, gestiegen. Voraussage: Zunehmende Bewölkung, doch noch im allgenreinen heiter und trocken, etwas wärmer. Lndrränderte Preise der Lebensmittel. Die Bklschickung ist auf allen Marktigebi>eteu anhaltend gut. Besonders groß sind die Ankünfte von heimischen Kartoffeln auf den Grünwarenmärkten, so daß mit weiteren Preisrückgängen zu rechnen ist. Gestern blieben die Preise unverändert. Von Obst sind besonders Birnen auf dem Naschmartkt stark vertreten. In der Großmarkthalle sind nachträglich noch mehrere Waggons' mit Fleischgartungen aller Art angekmnmcn, und neuerlich drei Waggons aus Jugoslawien und ein Waggon aus Umgarn zu verzeichMn. Da vorgestern <vuf dem MndermE, der vechältnisrnäßig einen günstigen Auftrieb auszuweisen hatte, keine wesentilichen Preisverschiebungen eingetreten sind, blieben gestern sowohl im Großharvde.l als auch im Kleir.chande'l die Preise für Fleisch, unverändert. Der BeÄehr war aus allen Märkten lebhaft. m IM * i. M .\ßM9 v - - w ■ - - - - - - - - # ------- mmm 8n gros . ROTHSTBIN & Co., G.m.b.H. Wien, TI., Mariahilferstrasse 1 e Sn detail ModeWaasfürseinePeWilM Klei«e LokalchroM d«S gchmr bsi« Badm srtnmiSvrm Vawö Rudolf yeer imnde noch nicht mS der Bei den Siraßenmibeiteu am Gvvßen B« d« «rbetttv Johann Rodosad mb. oimw m Nest und wurde scknv« verletzt. Der Hilfsarbeiter Karl Groh ix Wworiwü battet, we« er den Sanstevn Ignaz Dsvfler g Mck hat. Man fattdv2 ihm sin haaMavf - Messer, mit welch«« er dem Dörfler «chgelanert ' Dem Schlogerlchrlina Heinrich Wurm ftz Mern bom: * CM« tu fttofM. mm allen Komektionsarttkeln Gchwikersthrlrua Franz Traut! vs, der Ausrnüwdung des Kachelauer Hafenß beim Bade« ertrunken. — Gestern' wurde obechakb der Hitzinger Brück» von Kindern eine graue Kttckerhof». et» llchtblaneS R^derMchen mch »ine Mette Bchwimmhost gehend«:. TS dürste W um die KlÄer eines rLtrunkene« Jungen handeln. Mo«t? WNV-MÄ Donaustrom «chvrmmen, nachdem er sich mit seinem Dafchen- «efstr ödst Bchstittlwstuid« am förätit HandaET W-gebracht hatst. Er konnte ober wieder das Mr svvächen und wurde von der REuuMmstlffchaft ins Spmil der BarmhttMen Brüber gAoacht. DK Äeisache der Tat ist Not. * Großer BahMebstM. Dem Kaufmann Markus Schächter sind am 8. d. auf der Fahrt von Krakau nach Wim nn Schnall«-, mstmatzlich zwischen Pietrovicze und ÄaÄmcg 3700 Kumulativ-Aktien der Banka MalopolSka im Werts von 90 Millionen österreichischer Krone« gestohlen worden. ES ist mn bekannt, daß sich unter den Mim die Nummrrn 486.001 bis #6-500 befinden. Es sind Aktien ru je 25 Stück auf ein Papier. Im Coupee, in denr der Bstnchlene saß, blieben zwei Koffer zurück; aus ihrem Inhalt geht harvor, daß der Eiaeniümer der Koffer der Kaufmaam Hinrich Zeihler, zu Krakau geboren, der früher in Men, Weihburggasse 11. gstvchnt hat. smn durfte. Auf ldie Wiedererlangung der Aknen hat der Bestohlene eine Belohnung von 11 Prozent ansgesetzt. * Deutsche Paßstelle. Das Publikum wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die Deutsche Paßstelle am Samstag oen 11. d., dem deutschen Nationalfeiertag, ge-, schlossen bliebt. * Heranbildung jüdisch« Handwerker in Kmcpachornßland. Aus Munkacevo (Mirnkacs) wird uns.berichtet: Die jüdische Bevölkerung von Karpathorußlcnd hat eine Bewegung großen Stils begonnen, um die Mische Jugend zu produktiver gewerblicher Arbeit ju erziehen. In Karvachorußland gibt es nänrlich große Massen jüdischer Arbeiter/ m-e als Forstarbeiter und landwirtschaftliche Hilfsarbeiter schwere physische Arbeit zu leisten äewötzrt und gewillt sind und trotzdem hat die Arbeitslosigkeit vielleicht mrg«chs so gwße Dimensionen angerrommen wie unter den Juden von Kavpathorußland. Dem ist es zuzuschreibsn, die Zahl der jüoischm Bettler in dieser Gegend rn so erschreckender Weise zugenommen hat. Die erwähnte neue Aktion hangt mit der schon früher in Angriff ^genommenen Unterbringung der KriaMvaisen zusammen. Bisher wurden mehr als sünfhundert Waisenkinder von den Fuchrern der BeweWNg untsvgebracht, die auch für die völlige Bechflearmg der Kinoer Sorge tragen. Im Dienste desselben Zieles steht die vor einigen^Tagen eröffnete größere Maschinenischlosferwevkstäiite, fermr? die in Mmrkacs errichtete Autogarage verbunden mit einer Maschinenreparaturwerkstätte, wo 24 junM Juden zu verschiedenen Gewerben herangebikdet werden. Der produktive Gewerbeunterricht der jüdischen Mädchen wurde durch Errichtung einer großen Werkstätte für Nah arbeiten in Angriff genommen, in welcher jüdische Avrjenmädchen praktischen unterricht erhalten. Auf diese Weife hoffen die Führer der dankenswerten Belvegung die schon zu einer großen Plage gewordene Bettlerftage mit sozialen Mitteln zu lösen und die Juden des Landes zur produktiven Arbeit zu nberführeu. * Erste jüdische Frauengewerbeschule. Schon lange wurde in Kreisen der Eltern und Erzieher der Wnaffch rege, den Nor« anabschulen für Mädchen Fachlchvanffabten anWglwdern und dafür Sorge zu tragen, daß der prccktifchen Ausbildung irr nützlichen Fertigke-sterl mv'hr Aufmerksamkeitzugewendet werde als bisher. Der satzunigsmäßigen Aufgabe entsprechend, hat der Vorstand des „Elisabeth-Heimes" (KriegSwaisen-, .Lehrmädchen- und Arbeiterinnenheim) über Anregung seines Präsidenten Obermodizinalrat Dr. S. Krüger beschlossen, eine FrauengeiwerbLschnl'e ins Leben zu rufen, und so den Anfang mit der fachlichen Ausbildung von Mädchen zu machen, welchen Gelegenheit geboten werden soll, berufsmäßig zu Kleidermawerinnen, Modistinnen ^und Stickerinnen herangebiildet zu werden. Erste Lehrkräfte sind für die vom Stadtschulrat genchinigte Anstalt gewonnen worden.so daß die Gründer mit Zuversicht an die Arbeit schreiten ^können. Die Einschreibungen finden ab 18. d. im Heim, 2. Bez., Leopoldsgafse, täglich zwischen 11 and 18 Uhr vormittags, statt. * Größere Bücherschenkungen an die Wiener Universitäts-Bibliothek. In den letzten Wochen hat die^ Direktion ^der Wiener U-niversitäts-Biblioihek, wiederum einige größere Bücherwidinungrn erhalten. Bereits vor mehreren Wochen langten Büchevspendrn von Mr. Head'icar. dem Bibliothekar der London Schoo l o f Economics und Ehrenfekretär der Universities libraries af Central Europe, darumter eine Anzahl schr bedeutsamer, die eine werlvolle Ergänzung von Lücken älterer Bestände darstellen. LlMßlich des französischen Nationa'lfestes vb-mnitbelte der hiesige französische Gesandte, Mr. L efevre-Po n talr 8, ein größeres Bücherpaket mit wertvollen älteren und neueren französtschen Werken und vor wenigen Tagen übermittelte der hiesige Schweizerische Gesandte die zweite Sendung der vonr Eidgenössischen Iarst'tz- und Polizei-Depa-vtements sür die wissenschaftliche Büchernothilfe für Oesterreich ^bestimmten Bücher. Ferner hat Herr Robert Mauthner in Erfüllung des Bemächtnisies seiner verstorbenen Mutter. Frau R-ebvkka Mauthner, die ophthabmoilogische BtbliotW des Professors der Augenheilkunde Dr. Ludwig Mauthner der Unwersitäts-Bibliot-hek über« wiesen und vor kurzen: erhielt die MblioHek von Frau Professor Kriesche- Schrolls .die umfangreiche, wertvolle Saimnckuug ihres,verstorbenen Gatten, zumeist Bücher -aus den: Gebiete der Äasfi-schen ^lttertumswifsenschaft. * Jerusalems „Einleitung in die Philosophie" — hebräisch. Das am meisten, verbreitete und in alle Kultursvrach e n bereits ü b e r.s e tz t e W e r k d es kürzlich verstorbenen Wiener Gelehrbnr „Einleitung in die Philosophie" erscheint nunmehr auch in hebräischst Uebersehung mit einenc eigenen Vorwort des Prüfessors Jerusalem. Di>e hebräische Uebersetzung des Jerusalotztschen .Lehrbuch der Psychologie" ist bereits seit :nchreren Monaten im Ver^ kehr. Die letzte »Arbeit des bedeutenden Gelehrten war eine für ein palästinensiffch-wissenschaftliches Jahrbuch bestimmte soziologische Mhandlung, die jedoch rmht. prchr fevwz geworden fft. 453