Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-08-08 · Heft 1612 (8.8.1923) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1612 (8.8.1923)
Date
1923-08-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980693--15712-3002561
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

, am- * nd'ri ' 7';”v.7rr>ri"r flOAlAtnfwfi - i'1’ ’:7‘' ' vor. IMS 1 ■ ■ ■ MköN, Nc^wwocy ), ' v^i fe Finanzausschuß Hsvri Sitzmann. Aus Ar ostgcüizischen DÄsgatton wird mttgstM, daß Abgvordvstsr Frostig dort «rSgewetsn ist, weil ev mit der Hakchvs der Mehrheit '.infolge dsv amsMmijchsu Borschläge nicht Mere'mstimmt. « IltA MUmmaM WlWI JWVaSfW?* ¥>V WfHVvf kWchm »«WM. AM MMbad wird MS gemMotr M.FvMvn HL-tach-uth hat nach Archövmvg eines ReftsatöS von Dr. Weltsch, der sich M döe bSdiMMgMse Avvahme der amerikanischen Vorschläge arussprach, nfft MrtviegeMv Mchchsrt befchloffen, dich Vorschläge b edingt abzulehne«. tvüvde weitms der MÄzwang Seschloffm. Me Fvaktivn Misrachi hat mit kleiner Mchchett die Ablehnung der Esv'ckrnifchen Vorschläge Seschlosim. Eß find Berhanidlungen im Gange, UM eine GpaltuKg des Verbandes zu vorhiiÄovn. Nr -eriert SMilll Mr Ne ZMsh Rge«ch. lSirre Aguda-Deputation bei Herbert Samuel. Aus London wird uns gsuMet: Sir Heuert einstsvtg eine Deputation der Agudas Israel; dich verlangte vom Oberkomuäfsär das Völle interne Recht Kr die Gemeinde der Aschkenazim in Isvusalem und besagte sich über den Umstand, daß die Regierung die Nichtaschke-nazim bevollmächtigt hat, Steuern von den Jerusalemer Juden zu erheben. Jvne Körperschaft habe auch Augelegercheiten wie Geschäften, Hervaten usw. in Handelt. Die Agrüa bewachte sich als eine angesehene Mische Qrgamfation und Wolke in PaWiMMugMgelHeiten gehört werden. Eine Reihe von Schwierigkeit wäre sicherlich llicht zum Vorschein gekommen, wenn die Jewifh Agency Nicht von den Zionisten monopolisiert wäre. Sir Herbert Samuel antwortete, daß die Regierung es wünsche, mit einer Mischen Gemeinde in Jerusalem zu tun zu haben. Die AMena-simgerneinde ist im VevhÄlttns zu dem allgemeinen Mischen Stadtrat Kern. Man denkt nicht daran, sich in die Angelegenheiten der Gemeinde einIMnellgen, aber die RegieMNg kann keine zwei Gemeinden anerkennen. Sir Herbert habe nrit der Zionistischen Organisation über die Aguda und die Jewifh Agency verhandelt. Die Zionistische Organisation fragt, bis zu welchem Ausmaß die Aguda sich au hm Aufbau des Landes beteAigen werde. Er wolle sicherlich, daß alle Juden an der Agency betMgt seien, aber di« Regelung der Angelegenheit sei nicht seine Ausgabe. GePM mit FMKÄ ZMSS. Karlsbad, 6. Arlgust. Einer der inüerejsantesten Menschen des 18. Ziomstenkongresses ist-der Pariser Advokat Fernand Corcos, einer der berühmtesten Juristen Frankreichs und ein hervorragender Schriftsteller. Sein Buch „I sra e l sn r la terre bibligue" hat weite Verbreitung gefunden.*) (Sc stcht erst kurze Jahve in der zionistischen Bewegung und hat sich insbesondere der Arbeit für den Keren Ha je ssod zugewendet. In den Hauptorten Frankreichs und des Elsaß, in Algier, Oran und Constantine hat Herr Coreos erfolgreich für den Palästina-Aufbau gewirrt. Wer ihn in der Karlsbader Konferenz des Keren Hajessod sprechen hörte, *) Die „Wiener Morgeirzeitung" hat Abschnitte aus diesem Buche veröffentlicht. (Die Red.) Menen Morgenzertung. ' ' NöbeWmIc t 8pirs . p«,°° Wien. III., SiiWengaste 1—3 V-trvuyPLrnrchMaHtziz. (jfcke Karl Schweighofergas^p erkannte sofort den ausgezeichneten, hochkultivievten Redner und^ tatkräftigen Politiker. Es ist lehrreich, zu erführen, wie solche Wärmer, die weitab' vom "Judentum wirken und lebe«, aktive Zionisten tvevden. Einer unserer Karlsbader Mitarbotter nahm Gelegenheit, mit Herrn Coreos zu sprechen. Gr äußovte sich, wie folgt: „Ich bbr nicht freiwillig in die zionistische iBewegung ' eiugetveten, ich gehörte dem Zentralkomitee der Liga für Merlschmrvechte an und wurde eines Tages ersucht, unter den in Paris lebenden fremden Juden einmal das Wort zu svgeeffen. Das war für mich wie eine Offenbarung. Es war das erste Mal, daß ich mit einem jüdischen Milieu Berührung suchen sollte. Von jenem Tage an jedoch, suchte ich dieses Mlieu sehr fleißig auf und da offenbarte sich mir auch.allmählich die Lehre vom Zionismus. Aber auch die Lehre vom Vorhandensein des „jüdischen Volkes". Auf einen französischen Juden wirkte all däs wie eine wundervolle Entdeckung. Um den französischen Juden ist es in dieser Beziehung recht eigenartig bestellt. Entweder ist er religiös, dann murmelt er in seinen Gebeten die Worte vor W hin, die an bas Leben des jüdischen Volkes durch dse Jahrhunderte hindurch erinnern. In der Praxis jedoch haben diese Werte keinen lebendigen Inhalt. Der französische Jude ist kurzweg Franzose, Franzose durch und durch und mitunter sogar eitel auf diese seine nationale Treue, und was den fteid.enkenden französischen Juden - betrifft, so fühlt er sich als Jude nur an etije symbolische' althergebrachte Tradition gebunden, deren wahren Sinn er gar nicht zu definieren sucht.! Die Berührung mit den zionistischen Massen bringt all die Sehnsucht wieder zu belebten Leben: die S oli^arit ä t aller Telle der unter zwanzig Völkern zerstreuten Juden, und das gemeinsame Band, durch welches diese/einzelnen Telle des Judentums mit dem heiligen .Boden Palästinas verbunden sind. Ist einmal das einmal klar geworden, und wird man nicht gleich von Anfang an von den Kon- 1 seguenzen dieser Erkenntnis abgeschreckt, so kommt dann ' alles übrige naturgemäß von selbst, Für die Juden des Orients ist das Judentum von jeher eine ethnische Einheit; sie haben sich niemals ihr Recht auf dem Boden Palästinas esst vorschreiben lassen. Dieser Glaube war so stark und hat eine so mächtige Wirkung ausgeübt, daß er schließlich die Regierungskanzleien bezwungen hat, durch die Proklamation dem internationalen Leben einverleibt wurde und zur tatsächlichen Schaffung der jüdischen nationalen Hjeimstätte führen mußte. . . Es gibt jedoch noch eine ganz, beträchtliche Mäss^ westlicher Juden, denen dieses wunderbare Phänomen noch völlig unbekannt ist. Erst jetzt werden sie in der Propaganda für den Wiederaufbäusonds für PaliPina einbezogen, erst jetzt beginnen die Rabbiner in den verschiedenen Lägern sympathische Stellung zu nehmen oder zumindest dieser Propagarcha gegenüber Neutralität zu bewahren. Kann. bijC Unwissenheit dieser Massen noch lange anh atzen?> Ich glaube Voraussagen zu können, daß das nicht der Fall sein kamt. Das unwissende oder indifferente Judentum der ganzen Welt ist wie der Gletscher, den die lauen Frühlings- Winde "und Sturzbäche zum Schmelzen bringen: sie tauen zusehends auf. Der Zionismus wird eine so nachhaltige 8. August 1928 Gelte 3 und wirkungsvolle Macht, daß er von keiner.'Gewalt nsthr anfgehalten werden kann. Aber die Atufgabe, die chm Morsteht ist schwer und' ihre Erfüllung wird mehr Zeit m"Anspruch nehmen als mancher glauben möchte. Ruch das Jüdentilm wird eine! tiefe innere Krise kennen lemen müssen. Ein großer Teil des Judentums wird nach AAauf einer heute noch' unbestimmbaren Zeit von den Völkernunter denen .es lebt, völlig absorbiert werden, aber der andere Teil wird von neuem den Lauf der jüdischen .Geschichte aufnehmen. und' zwar in fast derselben psychologischen Verfassung, wie wenn der Hauch der zweitausend Jahre währeuden Zerstreuung überhaupt nicht dazwischer: getreten wäre." KmMwgMch. ■v Eröffrttmgssihrrng. ' ,» - '' Karlsbad, 7. August. Der Saal ist längst überfüllt. Gegen 3000 langjährige Bekenner, hmter denen ungezählte Tausende stehen müssen. Draußen muß die Menge gezügelt werden, die auch noch in den Saal möchte. So bleibt sie vor dem Schützcn'hans gestaut, bis die Eröffnungssitzung in später Nachtstunde grschkofsen wird. Einst hatte dieses Bild der Feststimmung) der Begeisterung erhebend gewirkt. Jetzt hingegen ist alle Freude durch die Erwägung verlöscht: -Wo wären wir, wenn auch nur die Tausende hier ihre Pflicht erfüllt hätten? Für die Pioniere unten ist er ein schwerer Schaden, dieser „seelische Aufschwung", der sich selbst genügt, und für uns hier ist er das Präludium neuer Enttäuschungen. Ordnevdienft. Den Ovdmrdienst nrachbn ausschließlich N-nisungv Menschen, MgenAbüMer vom Blau-Weiß und Schomrim. Es ist die große Genugtuung der Tagung, diese Jugend an der Arbeit zu sehen, ihren Takt, ihre Rühe, ihre Würde. Sie schießen «nicht herum, suchen nicht Mfzufallen. Hier darf es gelten, das immer wieder gebrauchte, freventlich mißbrauchte Wort „neue Generation". Keiner möchte, daß die hierher Entsendeten vom „Arbntsk-ongreß" durch Festivitäten abgeleM werden. Mer daß die 2000 Jugendbündler, > die aus ihren Sommerlagern zum Kongreß wandern wollten, wegen Paßschwierigkeiten ausblieben, ist sehr bedauerlich'. fiis Max Nsx-au. Wer vermöchte ihn so zu hallten,.daß er des uuvetz-s gWchen Kongvchreöners, des mächtigen Tribunen, würdig WÜve? -Cowsn, tief ergriffen, als er sein Manuskript las, sagte dies und damit alles. ' Wer Weizmmm, der Führer, verstand es/ einen um t pergchüchen A«tz«Mck des Gedenkens Fu"befchlen. Als die Trauerrede geschlossen war, ließ er die Maschiuevre tkes Kongresses nicht werterlaufen, ging nicht Weiter in 6er „Tagesordnung" und erteilte nieutaubem Las Wort, sondern er Aieb zunächst stumm sitzen, erhob fich dann. Der Führer stand stumm da und gab mit scharfer Handbewsgwng das Zeichen, sich nochmals zu erheben. Mit einem Ruck fuhr der Kongreß auf, alle Räder ftoubert still. Dann nahm er Platz, der Führer, und griff nach den: IvMtiouellen Kongrchhammer?Die Maschine lief weiter. Wer dieser stummK Augenblick war gewaltig, wie eine Kongretzrede Max Nordaus und der Ermnernng an der: großen Tribunen Mrdig. O. A. §GMMG8° -II- Tabffirstraße ^8 man 11 Sn gros En äetssSi MtklemEche mmutMl In London ist dieser Tage ein Buch evschientztt, das ooraussichilich schr rasch femen Weg machen wird. Sem Verfasser Ronald A. Knox nennt es „Memoives of He Fubure" (Die Memoiren der Zukunft). Knox entwirft uns in Form von Momonren, die er von einer Lady Porstock über ihre Erlebnisse in den Jahren 1915—1972 schreiben läßt, ein Bild der Zukunft. Lady Porstock wird uns als Kind einer vornehmen, reichen enMchen Familie vorgestellt und' zeichnet die wichtigsten Vorgänge in ihrem Leben auf. Aus diesen Aufzeichnungen ergibt sich dann auch ihr Urteil über die wirtschastkHen, PolU'schen und sozialen Verhältnisse ihrer Zeit. Wie sich der Verfasser die Lage Mitebenropas in der nächsten Zukunft ansmalt, mag aus dem folgenden Teil der Memoiren der Lady Porstock ersehen werden: „In der zweiten Hälfte des Jahres 1938 besuchte ich die Hauptplätze der mitteleuropäischen Republik. Auch das darauffo-igiende Jahr habe ich hier verbmcht. Wir nennen diese Republik „Magrlia", zur Zeit jedoch, als ich sie beraiste, nannten sie die Leute noch immer Mitteleuropa. Zwanzig Jahre vorher, als an Stelle der zugrunde gogangenen österrskchffch-utMrischen Monarchie eine Reihe lebensunfähiger Staaten gebildet wurde, die mlteinaudö.r in ständigem Swsit lebten, schien es fast als eine Unmöglichkeit, daß ein einziger Staatsmann diese/Staaten in kurzer Zeit miteinander verschmelze. Zwanzig Jahre vor- ^her schien es undnrchKhvbar und wurde als Utopie verschrien, daß diese kleinen, selbständigen Staaten m einen einzigen Komplex vereinigt werden könnten. Dieses Wunder verdanken wir nun nicht etwa einenr PoMiAr oder einer ^hervorragenden Persönlichkeit der Kirche, auch nicht owem Natioualhelden, sondern komem anderen als — einer Reise- WM-. ÄMe WMm war «W m auch nicht in Prag oder München, sondern in London, in •bei des Ludgate Circus- (gsmeint ist wohl das WeltvstfebiNVau Cook)." Lady Porstock teilt im Lmffe ihrer Memoiren mit, daß bei der Einrichtung der großen urittelsuropäischen Republik die Keine Schweiz als MustevbM vorgeschwebt habe. Sie evinnert daran, daß die Schweizer in älterer Zeit gar nicht so frkdliobend geimsen Mn, im Gegenteil„im Mittelalter gehörten sie zu den käuflichsten und wildesten Söldnern und dieser kleinen Republik ist es dennoch gelungen, sich vom Zusammenbruch des großen Krieges fernzuhalten, obgleich sie nicht übernmßig bewaffnet war, und fite konnte es sich sogar leisten, zwischen den kriegführenden Mächten den Frieden zu vermitteln uud . sie zu Qnem MeinnngsaustMsch zu bewegen. Ihr Wohlstand wurde durchaus, nicht beemträchtigt durch den U.mstand, daß sie keinen Hafen hatte und ausschließlich auf das Wohlwollen ihrer Nachbarn angewiesen war." „Was erklärt, dieses politische Phänomen?" fragt Lady Povstock. Ihre Antwort lautet: „Die-Schweizer wurden deshakb, wohlhabend, weil sie Hotelbesitzer waren.. Ein Land, M welchem das Wort „der. Hotelbesitzer" Gewicht hat, ist naMnoÜveMg gezwungen, den Frieden zu lieben. Es muß nicht nur selbst mit den Nachbarvölkern, in Frieden leben, sondern auch danach streben, daß seine Nachbarn nicht untereinander Kvivg führen. Die HobeWesitzer sind niemals geneigt, wegen irgeÄwelcher nationaler oder uÄliLavistischer Meinungslverschii'edenhe'iten aneinander zu geraten, und halten immer zusammen, Wennes gilt, die Fremden zu rupfen. Hieraus folgt sogischevweise, daß das pobit-lische Chaos in MÄÄmropa n«r dann ein EM nchmen kann, wenn man aus ganz MMeuroPa eine Schweiz großen Stiles macht. Die Reiftagenürr hat nun ganz AWeleuvopa mit Hotels und Gastwirtschaften förmlich übersät, die die Fvmchen Mts allen Weltteilen heranlocken. -Dieses gemeinsame Interesse hat viel rascher als man ahn^n koMte, die Einheit Mrlteileuropas zustande gebracht." Das Buch enthält eine ganze Fülle treffender und geistreicher Bemerkungen: ,^Jch bin in die Hände der Aerzte geraten" — bemerkt Lady Porstock an einer Stelle. „Erinnert man sich nur jener Zeit, da die Aerzte nicht nach dem Ergebnis ihrer Arbeit bezahlt wurden, sondern die Freiheit besaßen, die Kranken! auf ^verschiedene Art zu bchandeln, und dann -nach freiem Ernressen so viel zu verlangen, als es ihnen beliebte, so kann man sich ausmalen, daß es in jener alten Zeit leichter war, in ihre Müde zu geraten,^äls ihren Klanen wieder zu entrinnen." Auch di^ folgende BemerkuW'entbeW nicht beißender 'Ironie: ,',Oft hört nnrrr die Meiinursg äußern, daß die Frauen in der Ehe jede Ambition einbüßen. Nun denn, bei mir trifft das durchaus nicht zu. Ich habe, um nrcineur Mann zu bewöiseü, daß ich seiner Liebe würdig bin und um ihm einen Namen und eine Stellung in der Gestiffchast zu sichern, mich 'entschlossen, ins politische Leben einzutreten, wo ich es sogar mit meinen geringen Fähiglsiten str etwas ' zre bringen vermochte." Uober die Kunst laßt Knox feine Lady Porstock folgendes sagen: ' - . „Die Futuristen der alten Zeit brillierten daunt, daß sie die Gegenstände nicht so zeichneten wie sie sie gesehen hatten.- Jene Künstler waren noch nicht ans den Godanlen gekommen, daß die Dinge so dargestellt werden nOsscn, wie sie später einmal siimwerden. Das Bild von Lennox:. „Die Ruinen der Westminsteva'btei" ist Wohl der Auftakt zu jener Richtung, die jetzt so oft heftig angegriffen wird.", Es ist Wohl schon nach diesen wenigen Proben begreiflich, daß die Herausgeber dieseß -satiristherr Zukunfts- Wdes de-nr Werke gwßs Beachtung propbc^'ien.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.