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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-08 · Heft 1612 (8.8.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1612 (8.8.1923)
Date
1923-08-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seit« 1 Men, MNöG__ Bezüglich der ' kulturelle» Arbeit nmssen wir leider Rückschritte verzeichnen. Mir Mutzten Gmschränkkmvgen und Schmälenmgen vovnehinen, ja sogar S chulen schließen oder eure U-sberfWnng der Schulen Anlassen. ES fehlt dichachan L eh rmi t teln. In der letzten Zeit konnte aber wieder viel geleistet werden. Wir haben gsographische Karten, historische Bilder, naturwisseuschaftl-iche Karten und Barmittel für Mathematik und Geometrie erworben, «S ist -ein hebräischer Globus hevgest-ellt toovden, ferner konnte eine zentrale pädagogisch e Biblioth'Sk^ ftzL Lehrer eingerichtet werden. Redner schließt: Wir sind hier zu-/ sammengekommen, um uns zu verständigen und die besten Wege für die Weiterarbeit zu finden, mit der Tastung: Boden, Menschen, hebräische Kultur! Wir sind ein schönes und schweres Stück vorwärts gekommen. Wenn die Meschen zu uns kommen, die an unser Endziel glauben, dann werden wir die Aufgaben kürzerer Zeit lösen können, äls viele denken. Wir werden Palästina in Erez Israel verwandeln! (Stürmischer Beifall.) Schluß der Sitzung uw 1 Uhr mittags. Die Nachmiltagssitzüng. , Beginn der (dritten) Sitzung um halb 4 Uhr nachmittags. Vorsitzender Dr. Motzt im. Das Wort echält der Leiter des OrgamsationAdchartemonts der Exekutive Dr. Licht he im zu seinem Referat über Zionistische Bewegung und Organisation. Das Thema, das, nüchtern und sachlich, keines Pathos bedarf, wird vom Redner in eindringlichen ernsten Darlegungen für den Kongreß zu erneu: genußreichen Referat gestaltet. Redner fuhrt aus: Im vorletzten, kongreßlosen Jahre wurden nur 370.000 Schekckl'im äbgejetzt. Im lachenden KongreMhre,' dessen Ergebnisse noch nicht völlig zu übersähen sind, 500.000 Schekalim, Sie einem Gegenwerts von rund 14.000 Pfund entsprechen. In: letzten Kongreßjahre vor dom Kriege wurden 100.000 Schekel gezahlt mit einem Gegenwerte von 4000 Pfund. Es sind also gewiß ansehnliche Fortschritte zu verzeichnen.' Leider erkennt Amerika das Schekelshstem nicht an. Dies führt dazu, daß die amerikanischen Zionisten aus diesem Kongresse nicht in jener Zahl vertreten sind, die der Stärke ihrer Äaganisation und der Größe ihrer Leistungen fiir den Palästina-Aufbau entspricht. Da die Schekel für die Erhaltung der Zentralverwaltnng nicht ansreichen, wurde der sogenannte goldene Schekel ins Leben gerufen, den aber die amerikanischen Gesinnungsgenossen ebenfalls ablehiren. Die Sammlung der goldenen Schekel hat bisnun die Hohe von 1800 Pfund erreicht. Die Exekutive in London — führte der Referent weiter aus —, müsse über ein Sprachrohr verfügen, über ein Z e ntralorgan, das am Sitze der Exekutive erscheint. Gegenwärtig sei sie verurteilt, stumm zu sein. Dieser Zustattd ist unhaltbar. Das in Berlin erscheinende Hebräische ZenwcklrvHaz: „Haolam" sei ein nnzuveichendes Surrogat und beschWge sich zu «wenig mit zionistischer Politik, Der schriftliche Berkchr der Organisation ist imturgemäß äußerst kompiliert und Wspielig, da wir über 47 Landesverbände und 38 kleinere Gruppen und fünf Sonderverüände mit 64 Landes gruppen verfügen. Gleichwohl erkennt der Referent an, daß der Beamtenapparat möglichst verringert iverden müsse, da unsere Mittel sehr knapp sind. Lichbheim hält eine Reform in den Beziehungen zwischen Keren Hajessod und der Organisation für dringend geboten. Es müsse Klarheit geschaffen werden, ob die Gelder -des 'Keren Hajessod der Jewish Agency zur Verfügung stehen sollen oder nicht, Lichthsim bejaht diese Frage und fordert eine entsprechende Aendevung des gegenwärtigen ZustattdeS. Der Keren Hajessodln seiner heutigen Verfassung bedeute eine Aushöhlung der Zionistischen Organisation. Lichtheim erstattet.dann bestimlltte Vorschläge, die an 'den Organisationsausschuß gehen. IM Anschluß an das Referat Lichtheims kam eS zu einer erregten GesHäftsordnunysdelbatte, die zu lärmenden Szenen führte. Wegen fortwährender Unruhe findet ein Antrag, die Debatte Wer die einzelnen Rsferate nicht in der Gesamtheit, sondern in drei Teilen zu erledigen, keine Annahme, ein Gegenantrag ging dahin, eine" en bloc-Deibatte abzNWren. Alts in der Geschäsisordnungsdebatte, in der außer den Delegierten Heinrich Margulies, Gtückssohn, Locker, die alle die sofortige Debatte foüderten, auch der gewesene litauische Minister Rosenbaum in deutscher Sprache das Wort nahm, sprang der Delegierte Mereminskh auf un!d rief: ,Mn jüdischer Minister hat jüdisch zu sprechen!" Cr beantragte, der Kon-greß wolle beschließen, daß alle offiziell und pragramlmäßig vorgesehenen Reden hebräisch oder jüdisch, aber nicht in deutscher Sprache zu halten find. Es kam zu erregten Auseinandersetzungen, in die auch der Vorsitzende Dr. Motzk i n mehrmals eingriff. Den Delegierten MereminÄky jedoch, der seine Ansicht nadrücklich und temperamentvoll vertrat und seinen Standpunkt zu begründen suchte, ließ die erregte Gegenseite nicht zu Worte kommen, und es dauerte sehr kanlge, 'bis her Vorsitzende dem Redner Ruhe verschaffen konnte. Die stürmische Debatte, deren Thema schon am Vormittag die Gemüter erhitzt hatte, wurde schließlich durch die FeWellimg der g e -s ch äs t s o r d n u ng s m äß i g e n U nz u ikäjsls i g k e i t des Antrages Mereminskh beendet. Nunmehr erstattete in sehr vorgerückter Stunde der Vorsitzende des Finanz- und WirtfchastsUates, Dr. Halpern, /ein Referat über die T'ä-t-'itzKe-iit der Wirtschaftsorganifationeu: Dü» ungünstige Hantzeßs/bilanz Msse das . wirtschaftliche Le^t WWM istMr^bMten; für .fiüwf« Mtnev MorgenMüng.. ei n h alb»MiHi^neNsHgMWerHZstrnd hat man ,itn^ port i e r t, wÄhvesth derExP oi\ rk«t 1,8 MiNiori Sn auSmacht. Unbedingtes Ziel'sei, die ÄMstz aktiv zu machen. Das Eisenbahnwesen, hat sich günstig entwickelt. Das Hypothekenwefen in Palästina Wurzel fassen zu lasfen, war deGalb sehr schtv irrig, weih dir frühere Verwaltung kein Hl)Pother«N'recht!».xjL P(cht einmal. dykHMriss dafür gekannt hat. Wir haben also rcchtsbelchrewb und schöpferisch gewirkt. Es sei eine komplizierte und mühevolle Aufgabe gewissen, da die englische Staatsverwaltung mit dem HypotheVmwsstn voMommw.-uckwrtraut. gewesen fest Die g esu n d e Kreditbild'UN.tz ick Lande wieder esn-üfÜhvenf ist unsere Aufgabe, denn es geht um das Land und uck die.Mxffchafl. Es gehtnicht daß finanzielle in der Luft hängen bleiben. Der Redner skizziert die heutige wivlschastliche Lage in Palästina und betont, daß die zahlreichen Methoden des Kreditwesens sich nicht als richtig und aufbauend gezeigt hätten. Man. kann auch mit den: größten heroischen Ideal!sums nicht die ge gebenen R ealitäten und die-tatsächliche Basis für eine geschäftliche Entwicklung anfheben. Nach einer kurzen kritischen Beleuchtung der Tätigkeit des Wirtschastsrates formulierte der Referent das Wesen und die Aufgabe der Privatinitiative foilMnderinaßen: Es ist das Weisen der Privat initiative, daß sie «beuiso wi<der CHcvlM das Güt und Leben für das Palästina-Ziel einsetzt, .ihr Vermögen nicht sicher anlegen und vervieDsachen Will, sondern um der Sache willen riskiert. ' Die ■ y.-p;!'.' Industrialisierung Palästinas ist das nnbedingteste uud elementarste Ziel unserer P a l ä st i n a - P o l i i i k. Es gibt keine gesündere Politik als die, die JMtstrien in Palästina systematisch anfznbauen. Wenn es uns nicht gelänge, die genügende Zahl von Chaluzim nach Palästina zu schaffen, so sei die ind u st r.ie lle' I n t e nf i l ä t, die Möglichkeit und einzige Bedingung unserer kolonisatorischen und Aufbanstabililät gefährdet. Eines aber gilt es zu bedenken: Gefühlsmomente dürfen bei der gigantischen Aufgabe, die wir uns, den: jüdischen Volke, gesteckt haben, nicht mit sprechen, sondern nur die Tatsachen, es dürfen lmnkmäßig nicht Kredite gegeben werden,, die nicht.bankmäßig sind. Der Redner streift zum Schluß das Araber pro bleu: und meint, daß die Araber aus meiHensten Gründen sich mit den Juden zusammensinden werden, nämlich, um den Aufbau des Landes nicht zu schädigen und zu bekämpfen. Diesem Referat, das der Kongreß mit großem Beifall anhörte, folgt das Referat Friwel übet den Keren Hajessod. Der Redner führt iit längerer Rede aus: Die weitere Entwicklung des Keren Häijessod häng: aus das innigste zufammm mit der Löstmig, welche die Organisationsform der Jewish Agency finden wird. Mit feeffl Monat Juni haben die Eingäntze des Keren Hajessöh bei seiner etwas über zwei Jahve dquewden Arbeit die Höhe vom 966.000 Pfünd CAMfirg ek» reichts Mt den Pfunden des letzten Monates Hat der Keren Hchefsöd die Grenze der ersten Million pasftevt und mit 1,8 MMonen steht er vor dem Kongreß. (Stürmischer Beifall.) Durch den Keren Hajessod ist zum ersten Malle der Ring, der sich -um Äe Ziov-istifche OvgMifatron gelegt hatte, gesprengt worden und es hciben sich -in aller Welt in größerer obei gevmgnm Anzochl Richtzionisten gefunden, die in diestm Fonds mit der lFwnistischen Ovganifatron am Aufbau PalVstinas mitgearbeitet haben. ES rst ein großes Ereignis. Biel mehr cklS in dem cp«»MMven Ergebnis liegt darin die Bedeutung und die Kraft des Keren Hajessod. Weil wir keine Gesetze Haben, um die allgemeine Judenhest hevanzutzichen, ist der Keren H^össÄ» ein gro ßer ErfsKa nvd von einem von uns nicht hoch genug einzufchätzendsm Merke. In dieser Art des Keren Hajessod liegt ^gleich die Möglichkeit, die durch die. PlÜne dex zu EkrlemGen Jewrsh ^en^, wie immer , sie auch ausgehen mögen, zu verwirklichen sein wird. Es ist wahr, daß die Menschen Wanzen ckachen, » ha'bey -erlebt, daß wir auf der Suche nach Finanzen en gefunden haben, die uns wieder. Finanzen brachten. So kamen wir von Finanzen und durch Finanzen zu neuen Menschen. Das ist die Brücke des Keren Hajessod, die von den Zionisten hinüberMrt zu den Nichtzionisien, und beide zusammen nach Erez Israel. (Lebhafter Beifall) Räch diesem Rcjferat wird die Sitzung um halb 12 Uhr nachts geschlossen. Nächste Sitzung heute Mittwoch um halb 12 Uhr vormittags. Almnentaz -es Wifche« Rsüonsifonds. Anläßlich der Eröffnung des 13. Kongresses fand ein Blnmenlag zugrmsten des jüdischen Rationalfouds statt, der vom Generalsekretär des Keren Käjemeth l'Jsrael für die Tschecho-Slowakei, Emil Kafka/ ausgezeichnet organisiert war. Zahlreiche Damen der Karlsbader jüdischen Gesellschaft und die beim Kongreß erschienenen Frauen und Mädchen stellten sich in den Dienst des Blumentagrs, der, vom herrlichen Wetter begünstigt, ein außerordentlich günstiges Ergebnis hatte. Die geschmackvolle Blau-werß-Phantasreblume, welche alle Kongreßteilnchmer trugen, erhöhten auch den festlichen Charakter der Eröffnungssitzung. Auch die sogenannte.Kongreßspende, eine Aktion des jüdischen. Nationalfonds anläßlich des Kongresses, ist ein' sehr erfolgreiches Unternehmen. Es wird nämlich ein AblösungszeichLn zugunsten des Nationälfonds an die Kongreßteilnshmer verkauft, das sichtbar neben dem Kongreßabzeichen getragen wird.. Wie uns die Leitung der Aktion mitteilt, ist von diejs.er Kongreßspende ein Ergebnis' von mindestens 100.000 tschechischen Krönen zu erwarten. 8'. August IW " r~'. Nr. IBIS Me Konserm der Landsmann« schäften. /> \ Karlsbad, 5. August. 2fnt 4. d. traten die Laudstnaunschaften zü viMv AuL spräche zusaururen. Die besten Männer aller xrMstischev Organisationen, soweit sie nicht Sondexfpccktwnett. yuget hören, fanden sich hier zusammen, und die Reden stehe« fast durchaus auf sehr hohem Niveaus Natürlich! Merl alle Reden der zentralen FraF^ Ist die Jewifh Agency durch Heranziehung von Nichd zionisten zu erweitern oder nicht? In dieses Sirme kann man nur dm Ausführungen Lichtheimt (Mitglied der Exekutive's als Oppvsitionsrode wertem Scharf und klar känrpft er dafür, daß nur unter zionistü scher Verantwortung Erez Israel gebaut werden kanw Eine Teilung der Verantworttrng mit den andern Inders' von denen uns nach wie vor eine ganze Welt trennehalte er für unverantwortlich. Es gebe nur einen Wegj Unsere Betoegung durch neue Menschen zu stär. ke n. Er tonne sich vorstellen, daß hervorragende Juden, die für Palästina wirken wollen, in unsere Reihen treten e 'und derart die Jewish Agency kräftigen. Er halte aber' eine Bünduispolitik mit Einzelpersonen und Vertretern'von Gruppen, die von- Anbeginn in den Grundanschauungen mit uns rncht übereinstimmend für e i n Unglü ck. Er bedauert, daß dieser Weg auch um öffentlich evwogen wird, bevor man dessen sicher ist, daß dieses Kompromiß sich lohnen werde. Wenn die Vor-« schlüge der Amerikaner und Weizmanns durchdvingen, wer-» den die Oppositionellen nach zwei Jahren strengt Rechenschaft fordern. Sehr temperanrentvoll war die Rede des Abgeordneten, Grünbaun:, deren Inhalt wir schon mitgeteilt halben. Aber eine Oppositionsrede waren seine Ausführungen gleichwohl nicht. Denn auch er sprach sich fiir die Erweiterung der Jewish Agency aus, nuv wünscht er sie auf dem Wage über den jüdischen Weltkongreßober als Surrogat für einen solchen (wenn er nicht zustande konnnen sollte) über jüdische Landes^ kongresse (was an sich schon ein Kompromiß ist). In diesem Sinne dürste Dr. Soloweitschiö Recht ^behalten, daß den Kongreß nicht die Frage, ob die Jewish Agency zu erweitern sei, beschäftigen werde, sondern, w: e sie zu erweitern ist. . Nach dem Verlauf der Konferenzen, denen Ihr Berichterstatter beiwohnte, dürfte daher lediglich Res der Streitpunkt der Meinungen am Kongresse sein: Dstvfen nichtzionrstische Männer in die Jewisy Agench kommen, die niemand verantwortlich sind, oder mMen sie Faktoren! großer Organisationen fern? Deshakb ^hMen jene ReLnev reM welche forderten, daß zun ach st Weismann sprechen und sagen muß, was er will.! Hiezu ivird uns von unserem BPeziaDerichterstatter in vorgerückter Nachtstunde gemeldet: Die für heute, Dienstag, abends einberufeNe Ko ns e- ^cn.s der Landsmannschaste« hat zu keinem Resultat geführt. In der Versammlung, die außerordentlich stark besucht war, entwickelte Dr. Weizmaun sein Programm in »längerer Rede. Ms nach seiner Rede der gewesene Minister Solowejtschik das Wort ergreifen wollte, erllärte Weizmaun, daß mit seiner Rede sein Programm erschöpft sei, und verließ hierauf den Saal. ES kam zu einer län- GesMftsovdnungsdebatte, worauf gegen halb 12 Ilh' nächtS die Versammlung -ref-ultatlos g^chlossen wurde. Wne Be-Mßuns. Ein Karlsbader Hakeukreuzblatt hat am Sonntag dcr, «' in einem jauchigen Artikel begrüßt, in welchem c? ntität des Zionismus mit dem Bolschewismus Nachweisen will. Der Artikel ist wegen seiner offenen Absicht von! der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden. Ein an-» deres Blatt der gleichen Färbung forderte d'ie deutsche Jugend auf, ebenso wie Re Monisten ein Parteiabzeichen zu tragen. . Alle sonstigen Meldungen über etioa stattgejfundene De^ monstrationen sind völlig unrichtig. Die Karlsbader Bevölkerung ist dem Kongreß und seinen Deilnchmern freundlich gesinnt. Der wirtschaftlich und rtzal orientierte Sinn der „Einheimischen" würde au^ Konflikte kaum zulassen. Die österreichische Berirotirng auf Kongreß. dem Das Kongreßgericht hat, den größten Teil der Wahl^ Prüfungen bereits vorgenommen. Es sind nur noch -die Ent^ scheidungen über die Mandate aus Polen ausständig. Die österreichische Delegiation besteht aus 14 Delegierten! und zwei Aktionskomiteemilgliedern. Die Delegierten sind: Dr. Desider Friedmann, Dr. Gelber, Dr. Löwen-» Herz, Frau Erna Patak, Dr. Schallt, Grwin^Schwarz, S-itzmann, Direktor Spiegler, Oberlehrer Steiner; (Graz), Taglicht, Taubes, Dr. Waldmann und, Dr. Weiner. Dem Aktionskockitee gehören an die Herren Dr. Chajes und Stricker. In Vertretung der österreichischen Keren Hajessod-KoMntssion sind die Herren, Hofrat Rudolf Taüssig, Dr. Otto Abeies und Dr. Bertold Hirschl, für den Nationalsonds Dr. Chcrim T a r t a k o wer (gleichzeitig Delegierter der Hitachduth), für das Palasstna-Amt Doktor Blauer in Karlsbad anwesend. Die österreichische Landsmannschaft hat heute die definit:- - Wahl in die einzelnen Ausschüsse vorgenonunen. Es wure erttstndet: In die pok-chtische Kommission Dr. Jsid.' Schalit, in den PöDmanenzansschuß Oberba::- Stricker, in den Organisationsausschuß L' Taubes. In den Palästina-Ausschuß Ta-glich, t

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