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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-07 · Heft 1611 (7.8.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1611 (7.8.1923)
Date
1923-08-07
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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' Seite 8 Wrtti, Dienstag * DaZ stuatsgeführlicho ..Aschenln'üdel". Das bekannte Kindermärcheu „^lschenbröbol" ist von der Sowjetregiernug als konterrevolutionär erklärt und zur Aufführung verboten worden. Anlaß'-zu diesem Verbote gab eine Kritik der.Petersburger „Krasnaja Gaseta", in der es unter anderem hieß: „Es befremdet uns, daß die Probetabteilung der Sowjetregierung, die erst unlängst die Aufführung von Glinkas Oper „Das Leben für den Zaren" verboten hat. sich so gleichmütig zu. den Aufführungen . von Kindervorstellungen verhält. Die Aufführung des Märchens „Aschenbrödel" zeigt, daß die Könige gut und gerecht zu den Armen und Bedrückten waren und wie glücklich die Leute lebten, als die Länder voll Königen und Prinzen regiert wurden. Aus dieser" Aufführung können die jugendlichen Zuschauer Konsequenzen ziehen, die nicht zum Vorteile des gegenwärtigen Regimes gereichen. Man wird behaupten können, daß das Repertoir der Stücke für Kinderaufführungen nicht groß ist, nicht der Neuzeit entspricht, aber weshalb hat man dieses Märchen nicht „modernisiert" und es den gegenwärtigen Verhältnissen augepaßt. Die. Inszenierung des Regisseurs unterstrich in besonders greller Weise den monarchistischen Gedanken und machte auf die Kinder einen tiefen Eindruck. Wir empfinden diese Aufführung als eine Verhöhnung des bolschewikischen Gedankens und fordern den Kommissär für den .Proletkult /Theater und schöne Künste), den Schritstelter Lunascharski, auf, die weiteren Aufführungen dieses antibolschewikischen Märchens zu sistieren." * Die Kuh des Anstotzes. In dem 'kleinen Waldcckschen Orte Lelbach hatte der Landwirt Kramer eine Kuh zu. verkaufen, und aus Gvünden irgend welcher Art inserierte er, als er die Kuh in der „Waldechchen Landeszeitung" zum Verkauf stellte, daß „jüdische Händler verbeten" seien. Die jüdischen Viehhändler der dortigen Gegend nahmen Anstoß an dieser Ausschaltung und erließen einige Tage daraus in demselben Blatte die folgende Annonce: ,-Herr Karl Kramer aus Lelbach anunociert: Kuh zu verkaufen, Mische Händler verbeten. Wir erklären hiermit, daß wir gern auf das Rindvieh von Kramer verzichten. Die jüdischen Viehhändler." * Kants ,^Kritik der reinen Vernunft in Hebräisch. Der erste Teil der hebräische^ Uebersetzung von Kants „Kritik der reruen Vernunft" ist soeben erschienen. Diese enthält das Vorwort zur ersten Ausgabe, das Vorwort zur zweiten Ausgabe, die Einleitung und die „Transzendentale Aesthetik". Falls 'diese Ausgabe Zustimmung finden wird, wird die Uebersetzunq des großen Werkes beabsichtigt. Der Herausgeber der juristischen Bibliothek in Palästina Dr. Jehuda Iunowitz ist der Uebersetzer. (I. C. B.) ' * Palastina-Anrt Wien. Vom' Wiener Palästina-Amte wird verlautbart: Infolge der durch Beurlaubung bedingten erheblichen Verringerung de» Persvnalständes wird im Einvernehmen mit der Palästina-Amtskommission die Arbeitseinteilung' wie folgt festgesetzt: a) Bureauzeit von 8 bis halb 3 Uhr; 6) Parteienverkehr von 10 bis 1 Uhr. An Samstagen ruht die Arbeit, an Sonntagen findet kein Parteienverkehr statt. * Keren Hajefsod-Propaganda itt Child. Der Delegierte des K. H.-Direktoriums, Mr. Jaffe, ist in Santiago eingetroffen, von der Presse lebhaft begrüßt, die der K. H.-Kampagne große Erfolge voraussagt. Die Kampagne hat am 21. Juli mit einem Empfang Jaffes beim britischen Gesandten und einer großen Versammlung im Municipal Opera House glänzend eingesetzt. Am Meeting nahmen außer Senatoren und Kongreßleuten auch der britische Gesandte und ein Vertreter des chilenischen Präsidenten teil, die Begrüßungsansprachen hielten und der Kampagne Erfolg wünschten. * New-Aorker jüdische Schüler i» Warschau. Aus Warschau wird uns geschrieben: Hier ist eine Reiseexpedition Mischer Schüler aus New-Aork unter der Führung des Rabbiners Löwenthal und zweier Lehrer ein getroffen. Die Schülerexpedition hat den Zweck, die jüdischen Zentren in Europa kennen zu lernen. Die Schüler haben bereits London, Paris, Berlin und Kowno besucht. Don Warschau begeben sie sich nach Wilna und von da zum Zionistenkongreß nach Karlsbad. * Auswanderer aus Polen. Am 5. d. abends ist mit der Nordbahn aus Warschau ein Sonderzug mit 180 polnischen Auswanderern angekommen. Sie fuhren um 7 Uhr 33 Min. über Matzleinsdorf weiter. Die Auswanderer wollen nach Argentinien reisen. * Neue jugoslawische Briefmarken. Aus Belgrad wird gemeldet: Die Ausführung neuer jugoslawischer Briefmarken wurde einer Wiener Firma übertragen. * Verkauf von Einrichtnngsgegenstanden. Der Mobiliar- Verteiluilgsausschuß im Bundes Ministerium kür. Handel und Gewerbe bringt im Zuge der vom Eyparungsrommissär veranlassen Abbaumaßnahmen mehr oder weniger stark beschädigte Gebrauchsmöbel (alte Kanzleimöbel) und zwar: Schreibtische, Tische, Waschkasteln, Stellagen usw. (ausgenommen Betten, Kasten und Sessel)1 zum freihändigen Verkauf. Besichtigt können sie im Depot, 3. Bez., Eslarngasse 16, vom 10. bis,20. d., Montag, Mittwoch und Freitag von 9.Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags werden. Die Kaufpreise werden von der Depotleitung bekanntgegeben, sie führt auch, nachdem der Kaufpreis im Wege des Postsparkassenamtes erlegt ist, die Aussolgung der Möbel durch. Der Abtransport der gekauftcn unb bezahlten Möbel hat auf Kosten des Käufers binnen acht Tagen nach erfolgter Zuteilung zu geschehen. Nachträgliche Beschwerden werden nicht berücksichtigt. * Blatternsälle in Vorarlberg. In der Woche vom 16. bis 21. Juli l. I. wurdet! im Bolksgesundheitsamt im Bunde smirnsterium für soziale Verwaltung vier Neuerkrankungen an Blattern in Lustenau (Bezrrkshauptmannschast Feldkirch) in Borarlberg angezeigt. * Opfer der Badezeit. Die 14jährige Elfriede. Schuster badete vorgestern nachmittags bei der Nußdorfer Schleuse die Tviific; verlor das Gleichgewicht und stürzte ins Wasser. Nach' Angabe einer Augenzeugin wurde sie in den Strom getrieben, und ist ertrunken. — Der Schühmacherm-eister Karl S t i p acc k ist am 5. d. beim Baden nächst der Reichsbrücke erttnilkeu. * Wasserleitunasbruch in der Schottengasse. Gestern vormittags ereignete sich Ecke der Schottengasse und der Schottenbastei ein Bruch des Wasserleitungsrohrstranges. Die Wafferniassen drangen in die Keller der benachbarten Häuser ein. Das Mafchinenhaus des Bankvereinsgebäudes wurde bald unter W a s s er gesetzt, der Straßenkörper senkte sich in einer Ausdehnung von etwa 60 Quadratmeter um mehrere, Zentimeter. Ecke der Schottenbastei und der Schottengasse wurde durch den Druck deS Wassers das Trottoir gehoben, und alk> die Lassertnassin abslossen, senkten sich die Randsteine und der Trottoirbelag nur mehrete Zentimeter. Mittag führ eine Tampsspritz^der Feuerwehr an der Unsallstelle vor, um das in _Wiener Moegenzeitung._. die Kellerräumlichkeiten. eingtzdrungene Wasser herausznpumpen. In den Häusern um dw Utisallsbelle wurden alle Gas- und Wasserlcitungsrohre abgesperrt. - Durch die Niveausenkung dürfteu auch die Gasleitungen Schaden gelitten haben, da sich weithin Gasgeruch bemerkbar macht. * Warenumsatzsteuer filr elektrotechnischst Jnstallations« firmen. Das Bundesministerium für Finanzen hat, . einem Antrag des - ReichM-erbandes der, konzessionierten elektrotechnischen Jnstallationssirmen Oesterreichs und der Vereinigung der Eloktrizitötsmdustrie Oesterreichs stattgübend, dem AbfindungÄidereinkomnien über die allgemeine Warenumsatzsteuer in der Weise zugestimmt, daß '1,33 Prozent v o nder ausbezahlten Lohnkrone zu leisten sind. Erläuterungen hierzu finden die- Interessenten >im Branchenblatte „Elektro techn'kker". * Richtigstellung. In dem in unserer Nummer vonr 6. d. auf Seite 36 evschi-enenen Inserat der Lederwarenf a b r i I Samuek Moldau, 7. Bez., Kaiserstraße 65, wurde die Telep h o n n n m m e r unrichtig angegeben. Di>e richtige Telepihonnummer ist 38-S-84. * Danksagung. Anläßlich meiner Abreise nach Amerkka sage ich gitf diesem Wege all denen, welche.meine sechssÄhrige Tätigkeit als Sekretär und Religionslelyrer in der Jsrael.itischeu Kultusigemeinde Baden zu würdigen und amuerikennen verstanden haben, besten Dank. Jnsdesordere erachte ich es für meine Wicht, Sr. U>rwüvden Herrn Ob-erralbbiner Wilhelm Reich,' wie auch dem Präsidenten Herrn Alexander Braun, welche zur Bekehrung meiner Widersacher viel beigetragen haben, meinen herzlichsten Dank öffentlich ' auszusprechen. Indem ich nun von der' Gemeinde friedlichen Abschied nehme, wünsche ich derselben: Sie lebe, sie wachse, sie blühe. Baden, im August 1983. Hermann Lvwentlhal. _ WnttzeMch.) Vereine, Vorträge und Versammlungen. Zionistische Sektion Zlvifchenb rücken, 20. Bez., Mecheiligenplatz 17, Gasthaus ,^nr eisernen Zeit". Heute um 7 Uhr abends Vortrag Dr. SanÄ Beer: Hygiene des Alltags. — Chug Iwri, Brigittenau. Heut-e^ um, halb 8 Uhr abends im Vereinslokale, 20. B-ez., Karl Meißlstraße 5, Mitglieds r^njcnnmenkunft. Gäste wiMommen. Bühne und Kmft. ^Eine Lotterie für das Moskauer hebräische Theater. Das allrussische Exekutivkomitee, das oberste Organ Sowjetrußlands, hat seine Zustimmung erteilt, daß das hebräische Theater „Hab im ah" eine Lotterie veranstaltet, um Gelder für die Fortsetzung seiner Tätigkeit aüfzubringen. Es sollen Lose im Betrage von 30.000 Goldrubel ausgegeben werden, von. denen 800o Goldrubel als Preise verwendet werden sollen. Die Lose werden von der Notendruckerei der Regierung hergestellt. Der Text ist in Russisch, aber das Wort „Haoimah" in Hebräisch gesetzt. (I. C. B.) - Eine hebräische „Traviata"-Auffuhrung in Jerusalem. Verdis Oper fia Traviata" ist in Jerusalem, am 31. Juli in hebräischer Sprache aufgeführt worden. Biele Mitglieder der englischen Kolonie, höhere Beamte der palästinensischen Verwaltung und ausländische Konsule wohnten der Vorstellung bei. Die Aufführung erzielte einen ungeheuren Erfolg. (I. C. B.) Konzert des Donkosakenchores. Infolge ungünstiger Wirtschaftsverhältnisse in Deutschland konnte der Donkosakenchor (30 Mann) die abgeschlossene Tournee durch das Deutsche Reich nicht antreten und finden daher täglich, 7 Uhr abends, in Leupolds Meierei, Tirolergarten, Schönbrunn, Konzerte statt. (Entgeltlich.) Aus de« Theatem. Volksoper: Heute Gastspiel des Kammersängers Friedrich Plaschke als Holländer. Morgen „Tannhäuser". Kammerspiele: Morgen findet die erste Aufführung des Schwankes „Der Mustergatte" (Fair and Warmer) von Avery Hopwood statt. Regie: Karl Forest. Wiener Komodienbaus: Freitag den 10. August um halb 8 Uhr abends findet die Erstaufführung der Komödie „Mord im Hause Jeffries" von Leo Lanz statt. Das Stück, welches den Untertitel „Eine unmögliche Frau" führt, ist der Novelle „Thd thind Dregree" von Charles Klein entnommen und spielt in New-Aork. Dottnerstag den 9. d. findet die letzte Aufführung von Tollers „Dir Maschinenstürmer" statt. , - Gerichtssaal. Keine Valorisierung von Schmerzensgeld «nd Berdienftentgang. Das Oberlandesgericht hat im schriftlichen Wege das Urteil in einem Schadenersatzprozesse gefällt, welchen btc Frau eines Kaffeesieder in Kaltenleutgeben, Karoline Kleißl, gegen die Liesinger Brauerei A. G., und die Hausbesitzerin Barbara Heil in Kaltenleutgeben angestrengt hatte. Die Liesinger Brauerei hat in Kaltenleutgeben ein Bierdepot uno hatte im Winter 1921 die Heil, welche Besitzerin des Nachbarhauses des Bierdepots' ist, beauftragt, zu sorgen, daß vor dem Bierdepot bei Frostwetter ordnungsmäßig gestreut werde. Am 15. Februar 1921 war nun Frau Kleißl infolge Nichtbestre.uung des sehr abschüssigen Terrains an der Stelle gestürzt und hatte sich einen Bruch zugezogen. In einem sehr komplizierten Prozeß, bei dem fast die gesamte Bewohnerschaft von Kaltenleutgeben vernommen wurde, hatte die Verletzte Sm die Liesinger Brauerei und die Heil Ersatzansprüche get und waren ihr vom Zivillandesgerichte auch namhafte rage zugesprochen worden, wobei das Landesgericht jedoch ein geteiltes Verschulden annahm. Der Klagevertreter hatte gegen das geteilte Verschulden und wegen Nichtbalorisierung des Schmerzensgeldes berufen. Das Oberlandesgericht hat mit seinem Urteil nun' die Berufung der Klägerin zurückgewieseü und in teilweiser Abänderungdes erstgerichtlichen Urteils im Sinne der Berufung der beiden Beklagten sie solidarisch zur Zahlung voü nur 9,600.000 Kronen Schmerzensgeld. von 170.600 Kronen Heilungskosten und' 37.000 Kronen Veroienstentgang verurteilt, mit dem Mchrbegehren jedoch abgewiesen. Das Berufungsgericht war der Anschauung, daß die Liesinger Brauerei für das Verschulden haste, zumal sie sich auch nicht überzeugt habe, ob die Heil dieser Verpflichtung nachgekommen sei, hatte jedoch auch wie. das Erstgerichl ein Mitverschulden der Klägerin angenommen. Was den Schadenersatz in-materieller Beziehung anbelangt, erklärte das Overlandesgericht, daß bei Bemessung des Schmerzensgeldes nicht eine reirt rechnungsmäßige Valorisierung eines Betrages, wie er eventuell vor der Wertverminderung der Krone gegeben aewesen wäre, zugrunde gelegt werden kann. 7. August 1923 _Nr. 1611 "Volkswirt. Gestempelte Krone -- QMM Sentimes. Auszahlung Wie« ---- QMWU Centimes. In Zürich notierte 6./8. 4./8. die österreichische Krone ...... 0.0078V« 0.0078«/* die österr. gestempelte Krone .... 0.0079 0.0079 die tschechische Krone ....... 16.85 16.35 die Mark.. 0.0003 0.0005 Holland > .,»..».»»».« 218.75 219.50 91cto*5!)DtI *»•«*••••••• 556.— 568.26 Sotiboti ««•«»•«*•»•»« 25.41 25.51 Paris.l. 82.27 32.27 Mailand ...... ....... 24.12 24.17 /Bd(|TClb #•*••*•••*•** 5.95 5.85 Bukarest ............ 2.80 2.77 Sofia .............. 5.15 . 5.2Ö Budapest... 0.031/, 0.03V* Warschau ............ 0.0023 Set internationale Devisenmarkt. Neuerlicher Kurssturz der Mark. — Das Pfund 8,25 Millionen Reichsmark. — Besserung der Devise Bukarest. Ju Berlin wurde gestern zum e-vstenmal an der Douse wieder der fteie Dedisenvevkehr emgeführt. Die deattsche Regierung hat sich davon eine gewiss« Mldevung der Dsvisennot versprochen. Doch zeigte sich noch nicht die erwartete günstige Wirkung. Der Dollar stieg albettn-ails sehr stark. Eber.,so hait daS Pfund tot den Mittagsstunden einie Höhe von 8,25 Millionen zeitweise erreicht. Der offizielle Schlußburs war allerdings b-eim Dollar mr 1,070.812, was gegenüber dem letztM Kurz vom 3. d., welcher 1,097.250 Reichsmark betrug, eine gÄval-iige Steigerung um fast 50 Prozent bedeutet. Dasselbe kraffe Berhältnis kanr beim Kurs des Pfundes von 7M.000 Reichsmark zum Ausdruck, welches noch am Vortrag 4,987.800 Mark notierte. Ebenso stteg der französische Franken von 63.060 onff 97.755. .; In Zürich sskbst senkte sich die 2>ebiJfie Berlin von 0.0005 aus 0.0003. Hingegen wies die Devise Budapest «ine wesentliche Besserung von 003M <mlf 006-50 aus. Die Devise Warschau hielt sich n-nverändert. Im Wiener Maring sind keine wesenMchen Aenderungen zu verzeichnen. Die Reichsmark wurde von 0.06 auf 0.04,60 herabgesetzt. Nachstehend die offigiellen Notievunge«: Gleariagknrse ler OstemiehischeB Hatlonalbank vom 6. August 1928., Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam I, t holl. Gulden . Agram 1 jux. Kronen . . . . Belgrad 1 Dinar ...»«» Berlin 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei ....... Christian!« 1 nomeg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London I Pfund Sterling . . » Madrid 1 Pesetas. ...... Mailand I Lire New York 1 Dollar...... Paris 1 Francs ...... Prag I tschecho-slow,' Kronen . Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau 1 polnische Mark . . Zürich l schweizerische Francs . Zinsfuß Geld Kars vom Ware Geld 4 21790.— 6 743.- 6 7*3.- 8 0.03V* 4V, 3184.- 6 * 3.95 6 349.- 5 1136u.- 8 12680.- 3 323700,— 5V* 8880.- 6 3059.— 4 70935.- 5 4057.— 5 2055.- 7'/, 633,- 41/. 18820.- 6 0.31 Vs 3 12745,- 27800.- 747.- 743.— 747.- 743.- 0.04V« 0.05V, 3196.— 3194.- 4.05 3.70 351.- 344.- 11400.- 11330.- 12720.- 12600,- 324700.—32380b.— 9920.- 9930.- 3C71.— 3659.- 71185.- 70935,- 4073.- 4067.- 2075.- >2066.- 637.- 633.- 18880.- 18820.- 0.32V, 0.31V, 12795.- 12655.— 3. Ang. . Ware 27900,- 747.- 747.- 0.66V, 3206.- 3.80 346.- 11370— 12720.- 32480C— 9970— 3971— 71185— 4083— 2070— 637— 18880— 0.32‘/, 12705— Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aufw, a. » kleinere » , . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » * 100 , . » kleinere. . . Dänische Nöten 100 Kroner , . Deutsche Noten zu 1000 Marte. . m n 10O , , . . kleinere.... Engl. Noten von 5 Llvreet. aufw, . , kleinere ..... Französische Noten 10Q Francs Holländische Noten 100 Oulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. „ . kleinere.. . . Jugo$l, Noten ungest. zu 1000 Dinar » '• ■ X ,^00 » „ „ . kleinere , , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ » kleinere.... Rumänische Noten zul0O0it.5OOLe! „ » kleinere . . . Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rubel . , . ' . . >00 . , , » kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Franca, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, , i kleinere Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. , zu 10.000 Kr. ... .i kleinere ..... 7C569— 70960— 70560— 70960— 70460— 70660— 70460— 70860— 3145— 3175.- 3155— 3185— 611— 619— 611— 619— Ml— 599— 591— 599— 12530— 12610— 12530— 12610— 0.64V» 0.06V» 0.06 0.08 —.— 321900— 32350o!— 322000— 323500— 321700— 323300— 321800— 323400— 4010— 4040— 4020— 4050— 27600,— 27800— 27600— 27800— 3035— 3055— 3035— 3055— 3015— 3035— 3015— 3045.— 734— 740— 734— 740— 726— 732— 726— 732— 11230— 11310—' 11200— 11280— 0.31 . 0.38 0.3! 0.33 0.26 0.28 0.26 0.28 343— . 347— 333— 337— 323— 327— 313— 317— -— 18610— 1871Ö!- 18610— isrft— 12630— 12710— 12540— 12620— 9760— 9840— 9810— 9890— 2047— 2>.63— 2042— 2058— 2042— 2058— 2037— 2953— 3,20 3,40 .3.20 3.40 l.‘ii 1.35 1Ü5 Ü35 Die dreiwöchigen Borsentage in Wien und Budapest. Der dieAvöchige Gönsenverkehr findet wie bisher. MontM. Mittwoch und Freitag stati. In Budapest werden diese Woche nur Kvei BörlsentaKe äbgchalten, «und'Mar Dienstag und Donnerstag. Der Wiener Geldmarkt. Am heutigen Tage war in den Repovtisätzen weder für österreichische Kronen noch >für BeMner Devise oder für Devise Budapest eine wesentliche Asndcmng zu veMichnen. Auf dem hdösigen Markte zeigte sich eine wesentlich redu-iert«! Bedaüf. Größere G'eDsnmmen lagen Lei ,lL5 Pvogent offeriert. Die Berliner Banke« gegm den fteie« Devisenverkchr. Berlin, 6. August. Die der StemPe-Vveveinig-ung ange>l,origen Banken und Bankfirmen sind Devemgekoinmen, Devisen im Freiverkehr nicht mehr zu handeln, sondern sich nur bei der Festsetzung der Devisenkurse zu beteiligen. FoeivepkchrsLurse für Devisen werden daher nicht mehr notiert. Der rusfische Konzesiionsverlraa mit der Hapag, dem Norddsutschen Llopd und der White Stär Am. Der von der Sowjetrogierung belst^i>gt>e' Konizeffionsvevtraa über die Bi>8«! duna einer gemischter.« SchWhrtaös.eMchaft Oeaan-Reilsebupoaul Gr den Ein- und MWsandevÜWWo^ nach und aus iFhifr *• ,

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