Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1611 (7.8.1923)
- Date
- 1923-08-07
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 1611 Wien, Dienstag Wiener Morgenzettimg. 7. Anguss 1923 Gerte A kand ist. wie dein „Qst-Eppreß" ciemMet wird, zwischen der Ba>nMra-Am-erikaqLmie. dem- Norddeutschen Lloyd und der White Star Line vineriscits und der russischen Staatlichen Handelsfloit« m.d der ^reWlligen Uotte antoreosiits abgeschlossen. öaitt V>er>traa ist die Müjsiichik'eit vorgesehen, auch weitere a>usländische SchlMhrtuntevnchnmnsten heran^lziÄM, in erster Lmie die anrerAauischen Geselllschafiten Red Star Line, American Line und United American Lines und die englischen White, Star Donmnon Lines. Die> beiden russischen Tailluchmer üiblemelben der Gesellschaft die Ailsübung des ihnen kiivFich vom Staate geiwährten Monopols fitr Ein- und Auswandenevtransvort nach und ans Rußland, der unter der Kontrolle der russischen staatlichen HandelGlstte und bei gleichen Trau Sportpreisen tut Verike.hr mit den c.uropäi'sche>r Häfen Mlf russischen Schiffen erfotger.' soll. Das Ocean-Reiseburean Sann auch sämtliche mit dem Ein- und Auswantorevverkchr verbundenen Operationen, darunter Gieldwderlweisnngirn, durchfilhreu. Der Gesellschaft steht gleichfalls das Recht zu. Filialen in Rußland zu eröffnen. Das Kapital der Geisellschaft beiträgt .15.000 englische Pfund, das von den ausländiichen Geisellichastcn voll oia.ttuMlen ist: 50 Prozent der Aktien sollen der staatlichen Handelsflotte ohne schliche Zahlung überleben werden. Die Dirciktion der Gchclllsch>af>t besteht aus acht MiWetoru, von denen vier rnssische-rifeits eiuaclsetzt weiden. Der Vertrag ist für die Dcvuer bis auin: 31. DMnrber 1034 abgeschlossen und wird, falls leine Kündigung erfolgt, automatisch jedesmal auf ein weiteres Jahr verlängert. Der KMMior.-svcrtvaa gewährt der russischem Regierung das Recht, der: Ausschluß einzelner ausländischer Gesellschafter *u verlangen. falls die Negierung des betreffenden Landes die Beziehungen zu Soiwjetrußland abbrechen sollte. Die neue ungarische Devisenverordnuug. Aus Budapest wird gemeldet: Die seit Monaten anhaltenden Klagen von Industrie und Handel haben di« giegierung veranlaßt, durch eine neue Dwisenverordnnng die bisherigen Mißstande ausMmerzen. Wie ich aus gut informierten Kreisen erfahre, hat die Regierung diese neue Dcvisenordnnng bereits Pertiggeftell: und soll in den nächsten Tagen dieser Entwurf mit den Fachkreisen und Interessengruppen noch gviindlicher besprochen werden. Wenn diese ihre Zustimmung gegeben haben werden, wird die Verordnung mit sofortiger Inlrasttretnn.g verlmitbart werden. In einen: Hauptpunkte ist eine entscheiden^ Stellungnahme tor Regierung bisher nicht erfolgt. Die Regierung will den Fachkreisen und.den Interessen,Mlppen die Entscheidung freilasscn. ob die Deviseng:.nlrale aufrech techalun bleiben oder ob ein neues Organ mit. der Ueberwachuina und Leitung des DsviseNverLehres totrant werden soll. Die neue Devisenverordrmng wird den Bänken das Recht «inräumen, Devisen zu den ^TageMursen anzuLanfen. Die znm Anlkau-f lbevollmächtigteu Banken dürfen aber Devisen und Valuten nur an diejenigen verkaufen, die dazu von der DMsen-enilvHe oder von einem an dessen Stelle zu schalffcilden Organ die Bewilligung zum Devisen- und BÄutenem'kauf erteilt bekommen. Diese EmkaufsbowilliM-ngLir werden ans Grund der Vorschläge tot von Fachleuten bestehenden KommMmnen zugeArrochen. Die kom- WScziellen und industriellen Mternehmnn>gen, dir sich mit Import und Export befassen, find von der Pflicht der EiMieiferung her MwvtdMen enthoben. Die pn Ankauf befugten Banken müssen täMch aussÄhrliche Msweise über die angekauften Dehisen und Valuten der- DeviseWentraile ferti>gstellen', die aus Grund dieser Berichte'die UsanveLurje Wstellen wird. AmtoMng her Schweizer Einfuhrbestimmungen. Wie d« Kammer fux: Handel, Gewerbe und Industrie mitteilt, träte: amt 25. Juli d. I. verschiedene Aendsrungen der Schwede: GinfErbeWvvMMgen in Kraft. So wurde die Einfuhr getpjvr Rund-, Mach-, Omadrat- und Fassoneisen sowie vor GisenMchen, einrgsn geweMichen und klandwirtschaiftluchen väten und eitrigen Maschmenteilen an eine Bewilligung gebunden, WchveK die Einfuhr von Seidrnschühen, rohen Sieb mach'erwaren. GtWiÄPapbrt üsw. freigegeben wurde. Näher, |W«nft mm We lMMteilung. Zahl 1014 vom 4. Auguf Memr Mrs«. Die der ungarischen Krone auf ton intematio- Ä MrMeer, die aus die günstigere Stellunguchme der Meinen Gnte-n-te für eine ungarische Bölkevbundanleihe zumckgefirhrt wird, hatte büwrvkt, daß sich reges Interesse für un- S»vische Werte geltend, machte. Die Mhvung hatten hierin die ■WB—■■■■■" m . M.Rohatyn Wien,!. Maria Theresienstraße 10 Telephon: 16-604, 20-3-63 Telegrammadresse: Rohatyn Börse Wien Postsparkassenkonto 185,634 Girokonto bei der Oesterreichischen Nationalbank Befugter Devisenhändler Annahme von Börsenordres für alle inu. ausländischen Plätze in Aktien, Devisen und Valuten (Prag, Budapest, London, New York) Eff eitlen bei © Einung Warengeschäfte Gründungen Fachmännische Auskünfte Rimä-Miien, in welchen, sich während des ganzen Verkehrs ein reges Geschäft vr.Äv'ickÄle. Dieses bewirkte, daß dieses Papier mit einem Vorsprung von 31.000 K. ton Markt verikieß. Die glatt abgelausene ProlonWtion, die auch einen verhältnismäßig günstigen Geldstand in: Gefolge hatte, bewirkte, daß auch sonst die Tendenz eine feste war, ivem: sich auch kein allzu großes Geschäft entfalten konnte. Die Vorgänge in Deutschland wie auch Rvalisationsbestrebungen übten nckben dom Umstand, daß,ein großer Doil der Börse in die Ferien gegangen'ist/ eine gewisse hemmende Wirkung auf die volle Marktentifaltung- Von den ungarischen Werten stiegen in der Kulisse üngarische Kredit um 97.000 K-, Saligo um 66.000 K-, ungarische Hofherr um 20.000 K. Bu-dapester Käufe beeinflußten günstig das Niveau. Kleinere Avancen wirs-en,die österreichischen, BgMverte, auf. Mckgän-gig waren Mpme um 39.000 K-, Feilten um 90.000 K., m:r A. E. G. profitierten 6400 K. und Waagner 60L0 K. Auch :m Schranken war das Geschäft ziemlich beschrankt.' Einzelne Werte waren auf Grund von Prager und Budapester Käufen etwas fester. So profitierten von den Maschinenwesen Simmevchger 120.000 K., Bvünner 90.000 K. Hingegen büßten Schiffswette.5000 K. ein. Bo-n den Papierwerten» waten Lehkam stark ange'boten und verloren 310.000 K. Cs pvvfitierteu Mbemühl 9500 K. Von ton Petrobeumwerten stiegen Apollo um 86.000 K./ Naphtha um 90.000 K., Flovidsdocher . um 30.000.K..Vpn den Dransportwevten besserten sich Dämpsschifs um 80.000 K. BeMgsvechte: Oestovr. ZeNtraWodon 14.000 K., Wiener Bau Geld, Bereinigte Holzverwerturg 1200 K., Home 2600 K-, Rikola m K., Oest. A. G. 1600 K. Auf tom Anlagemarkt war mm ein ganz geringes Geschäft zu verzeichnen. Bon den Exoten not-ievlem: Epple u. Buchsibanm 105.000!bis 135.000, Erdöl 78.500 bis -82.000, HolOerband 30.000 bis 30.600, Jriag 355.000 bis 400.000, Tepege 146.000 biö 1G6.000,' Universale, Bau 32.000 bis 35.000, Wiener Waffen 32.000 bis 34.000. Sie WrmimrMe. ■ fflotb, Sil&t, SKUnjeti. In tor bisherigen Lage ist keine Veränderung zu vec« zeichnen. Es notieren: Feingold Cinkauf 43,700.000 K., Verkauf 47,000.000 K., der Einkauf von Silber 1,300.000 K., Verkauf 1,400.000 K. pro Kilograium. Goldlcgieruüig 14 Karat Pro Gramm 24.200 K., 18 Karat 31.140 K., Silber 800-.1000 Teile fein pro Gram«: 1040 K., 300-1000 Teile fein 1170 K. Münzen. 1 Sllberkrone 5200 K., 2 Kronen 10.400 K., 5 Kronen 27.000 K., 1 Silber gülden 14.300 St, 2 Gulden 28.600 K., 10 Kronen in GoVd 131.000 K., 20 Goldkronen 262.000 K.. 100 Goldkronen 1,311.000 K., 1 Dukaten 148.600 K. Die Umrechnungskurse in Deutschland für die Berechnung der Ausfuhrabgaöe in Gold, gültig für die Zeit vom 8. bis 14. Slugust sind wie folgt: 100 ägyptische Piaster 19.77 Goldnrark, 100 amerikanische Dollar 420.91, 100 argentinische Pesos (Papiers 148.91, 100 argentinische Pesos (Gold) 327.06, 100 belgische Franken 20.88, 100 brasilianische Milreis (Papier) 43.15, 100 bulgarische Lewa 4.,11. 100 chilenische Pesos (Papier) 53.96, 100 chilenische Pesos (Gold) 149.90. 100 dänische Kronen 73.91, 100 deutsche Papiermavk 0.0009, 100 deutschosterreichlsche Kronen 0.0069, 1 engl. Pfund Sterling 19.31. 100 englische Schillinge 96.56. 100 englische. Pence 8.05, 100 estländische Mark 1.13, 100 finnische Mark 11.64; 100 französische . Franken 24.81, 100 griechische Drachmen 8.91, 100 holländische Gülden 165.12, 100 japanische Jen 205.63, 100 italienische Lire 18.43, 100 jugoslawische Dinar 4.45, 100 lettische Rubel 1.53, 100 mexikanische Dollar 200.72, 100 nortvegische Kronen 68.09, 100 polnische Mark 0.0024, 100 Schweizer Franken 73.98, 100 tschechische Kronen 12.3g, 10O ungarische Kronen 0.027. Kaffee. Die brasilianische Regieranig hat im letzten Iaht, wieder erhebliche Mengen Kaffee zu Balorisationszwecken aufgekaust, obwohl die Ernte keineswegs besonders groß war und dadurch erhebliche Preissteigerungen erwirkt. In diesem Jahr ist die Ernte jedoch so günstig'ausgefallen, daß der Erfolg des. Valorisationsuntc rnchmeus in Frage gestellt ist. Die Preise neigen insolgedesse:: stark nach unten. Di,' Brasilrcgierung, die noch bedeutende unverkaufte Vorräte hat und nicht über die Mittel verfügt, solch mächtige Ernteüberschüffe, wie sie die jetzige Ernte bedingt, aus dem^Markt zu nehmen, hat daher beschlossen, nicht mehr weiter zu kaufen. Die stärke. PreMenkung. die durch diese Wendung in der Valorisations- Politik noch ausdrücklicher sich geltend machte, hat. unter ton iKasfeePslaugern große Unzusriedenhe-it hervorgerufen. Rohgummi (Weltmarkt). Die Zweite Hälfte^ des abgela ufe neu Monats hat dem Weltmarkt für) Rohgummi eine nicht uwwescntliche Belebung gebracht. Der Preis für beste Pflan^erware in London stiest lum etwa 1 Penny auf 1 Schilling 3 Pence, und hat dam:t wieder einen Stand erreicht, wie. er für Anfang Juni galt. Der feste Ton des Marktes ist in erster Linie der Verrmge- - rung der Vorräte zuzuschreiöen, -die sich auch in Qstasien bemembar macht. Die Londoner Stocks gingen vom 2. bis 21. Jul: von 53.627 weiter auf 49.986 Tons zurück, gegen rund 76.400 Dons zu Ende.Jänner. Eine wissensiwerte Beleuchtung ierfährt die Marktlage ^durch die Statistik über den englischen RoM:mmihanIdel im ersten Hälibjahr 1923/ Hiernach betrugen die Zufuhren 74Ä.844- (gegen 733.294 in: ersten Halbjahr 1922 und 1,167.647 im ersten HaWahr 1961) und die Verladungen 948.000 (64J3J808 und 366.818). Die Lage hat sich also ganz betoutend gebessert, denn während in 'der Vorfaihrszeit die Giniftchr um mehr als 100.000 überstieg, war.die festere m her ersten Hälfte des lawseuden Jahres nur nicht ganz 200.000 hbher als die Einfuhr. Die hauptsächlichsten Bcstimmnngs-- länder her Ausfuhr waren: Vereinigte Staaten von Nordamerika 595L76 (309.719 in: ersten Halbjahr 1922), Frank- ' reich 183.940 (146.886), Deutschland 70.162 (103.864), Italien 46.916 (27.H56), Kanada 28.801 (6288). Der Rückgang der Verladungen nach Deutschland ist hauptsächlich auf die Ruhrbesetzung MLÜckßuMMN. Beachtung verdient in der Statistik noch die Zunahme der Ausfuhr nach Rußland von 657 auf 9669, und es wird neuerdings gemeldet, daß Rußland auch im Juli größere Liefevnnigen in London abgeschlossen hat. Am 31. Juli war die dritte Viertelialhrsperiode M sogenannten Stevenson-Regelung zur PröduttionLbeschränkuW :n dm britischen Anbau'gebieten abgelanfen, und da sich tot durchschnittliche Verkaufspreis in den Monaten Mai—Juli unter 1 Schilling 3 Pence hielt, wird mit August der mit dem 1928 Nachdruck verboten. RvttJwit-Veria?,wien-Le)pzig. (57. Fortsetzung.) 8« Polem WAdern. Roman von I. Opatosch«. AutorisierteÄebevtrMwg aus dem Jüdischen von Siegfried Schmitz. Ihr vor dem sie große Ehrfurcht hatte, kam ihr Manchmal in ton Sinn; dann fühlte sie sich schuldig, liebkoste ihn und litt dabei sehr. Aber sie dachte selten an ihn. Nun fährt Komarowski weg und ich bleiche leer zurück. Warnnr spricht er nicht? Ich werde das nicht aushalien, ich werde ihn nicht fahren lassen! Instinktiv warf sie einen Mck auf ihre rechte Händ,!oo an ihrem Ehering ein weißer' Adler hing, und sich sich um, als fürchtete sie, jemand könnte ihre Gedanken erraten. Sie wollte ganß und gar nicht m dem großen stillen Hause allein bleichen. Kahane? KrasnopoM? Wer noch? . . . Sie zuckte die runden Schubern und <mf Hrem dunklen. Gesicht erschien ein gleichgülüger Zug. Mehr als einmal hatte sie bemerkt, daß in Kmnarowskis Gegenwart die jüdischen jungen Herrchen sich völlig änderten, als Wäre cs eine Auszeichnung De sie, daß ein Graf mit ihnen sprach. Das ärgerte sie; KrasnopolsA haßte sie beinahe dafür. Der chassidische junge Bursch, Mordechai, der bei Hv im Hanse wohnte, gefiel ihr schon besser — er schaut jedem sest in die Augen, wird ein wenig rot und sagt die Wahrheit. Er hat aber keine Manieren und keine ^AMmg; u-nd warum schaut er mich fortwährend so an? ' Felicia evinnevte sich; daß man im Salon gewiß aus Ge waM; stwarf noch willen Mick in den Spiegel, verbarg dm Brief m ihvmr Büisen und trat heiter in ton Saal: „Sie nmssen mich euWnldigen, meine Heveen, daß' ich' Sie allein gelassen habe .. „O, gawiiß", der 'Was torneigte W. ^„Waren Sie denn fort gewesen?" warf Kahane da* zwischen und, ohne eine Antwort abzuwarteu. sprach er weite« ÄW8WW -in. Felicia antwortete nicht sogleich; sie stand beim Flügel, gviff einige Akkorde und sagte dann lächelnd: „Hören Sie, Kahane, kommt es nicht manchmal vor,' daß Sie sich selbst suchen?" „Wie Meinen Sie btöf14 „Das bedeutet," warf KrasnoPolski m\,: „daß der Mensch auf der sündigen.Erde wandelt und jein Kopf jm Himmel ist; da kommt es manchmal vor, daß er seine Füße verliert..." . „Sehr fein." <&U\ gelaunt, klemmte Krasnopolski sehr Pincenez auf die kurze Nase und summte einen Gassenhauer, den er aus Paris mitgebracht hatte: ,Monsieur, e'est mon amant..." „Sinken Sie nicht das Liedchen", bat Felicia und ließ sich nachlässig aus einem Taburett nieder. „O, entschuldigen Sie, Madame", er verbeugte sich galant.. Movdechai saß mit geröteten Wangen beim Disch. M das Gespräch mengte er sich selten. Für ihn tv>ar all tosganz neu. PGtzlich hatte er erfahren, daß mit demseWen Feuer, mit dem er vom RaM von Kozk sprach, Komarowski über einen gewissen TowianM sprach, dessen zwölf Glautonsavtikel er soeben vorgelösen hatte. Mordechai wollte b^weMy, DoiwianM Me tzar niGs Rems » bracht, die -zwAf MMMMKL fmt nichts mehr m ein biMn HMM: aber gleichMa fiWe er, sie Mn in der Art, NKe str KomarowÄk: voOvcDe, doch etwas ganzanderes, und er HMe das GefiM, daß er dem jungen Christen eine ganze Nacht lang zuhövm Mm>te. Das FsnechtzwG tos Schar war da m Me Ä StcWlmge veriwantolt Morton» die in ckmw «wWp KrÄ schwimte. Er sah DowianM vor sich, eiaven aAm Wrmn rM ^vsr-. tvildertenr Bart, einen Sack auf den Schultern, einen ßyotvW Stock in dev K.Wd; gMcm fos Krtte er M sinOch b^^^däß der Graf nicht der einzige war. An Polen mußte es tausend solcher Unzufriedener im Glau- ■m «VW, E G mmßf. es -M M MM O«. Bangigkeit kam über ihn. Er hörte nicht mehr dem^Gespräch zu, sondern schaute auf die Wand, an der ein Kupferstich hing, der Felicia darsMte, und war Gott dankbar dafür, daß er mit ihr unter einem Dache hauste. Er vergötterte sie. Nie dachte er an sie mit den Gedanken, welche ein siebzehnja!/riger Bursche vor einer schönen Frau hat. Er war sicher, sie sei anders als alle, sie sei- — Felicia. Nie kam es ihm in den Sinn, daß auf sie das Wort ,/Weltlichkeit" angewendet werden könnte, und allmählich bildete er sich ein, daß in den Augenblicken, da er Mer die Einheit nachdachte, die weibliche Gestalt, die er dabei vor sich sah, keine gewöhnliche Frau geweisen war, sondern die Sehnsucht, d'ie er in Felicias Augen las. Er schaute auf den Kupferstich und fühlte, daß etwas in fernem Herzen rumorte und hin und her huschte wie ein Vogel im Käfig; unzufammenhängende Worte ohne Gestalt und Inhalt schwebten um ihn und. lasteten aus ihm wie ein Berg. Er war nicht imstande, die Worte miteinander zu verbinden, die sich um ihn zusam-menballten; im Aevger wollte er diesen Berg der Worte mit seiner Stirn durchstoßen, aber sein junges Herz schlug sich blutig und verging rm Blut. Me Komarawski sind' nicht zufrieden mit dem alten MqgDch- und suMt einen NMÄr; und «|d wie der alte, H ist m neue eist verwaister Gedanke, tott der jüdische. ÄhmeP geVoM M, ohne ihM Gihebung Kl geben. Karn: man schon rMt Wer gehen, haben wir Juden das WM MrÄchi, tMÄW brechen wir nicht das Genick, daß &Ät uns Kirr OMchen mehr übrig bleibt? Jetzt muß ja Uitzmcmd mehr vyn Arffang aNfangen, wer '\uix will, kann Bei uns M #ettt oder, ohne daß' es ihm weh täte, M ^Mck rMS ausveiHen, daß uns eine eitrige Wunde OM, Mi dtvW M.d'er HHe des, SHweckeS' die Welt . eMM! .. . Was sollen Äe Kvölf. Mrubensartikel für «iNM Zweck habm, die sind doch xm^ m MMhen, der- Mm Mt ÄAr MlHv, m toi M Das Schwert . . konnten tvir das Schwert fv M halten,' daß unsere Hand nicht zittert und unser Hertz nicht zuckt — o!