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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-05 · Heft 1609 (5.8.1923) · p. Seite 21

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1609 (5.8.1923)
Date
1923-08-05
Page
Seite 21 (sequence 21)
Language
German
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)lr. 1600 Wien, Sonntag WtsWUche Sowjetorgarde nur mit den Sowjetorganen, nicht aber auch mit. Privatfirmen geschäftliche Beziehungen unterhätten dürfe,!. Diesem Entschluß lag die Erwägung zugrunde, daß: die Svwjetorgcme vermöge ihrer Stellung und ihrer höheren Bestimmung im Dienste der Allgemeinheit durch die, unmittelbarste, Äso billigste Art der Warenvermittlung an die KMumenten die Konkurrenz des Privathandels schlagen, be- . MungMeise den Privathändler zwingen werden, sich mit einem reellen Verdienst zu bescheiden, und so in dieser Zeit der gelockerten kauffmännischen Moral im Sinne der Hebung derselben zu wirken. Dieser Losung — klagt die Moskauer „Prawda" — würde das Los der kirchlichen Gebote zuteil, die formell hochgehalten werden, ohne daß sie sich gegenüber den dem sündjgen Menschen auflauernden Versuchungen als ein Rückhalt zu bewähren pflegen. So geschah es zuweilen auch den in der Theorie hochgehaltenen Geboten der Partei, daß di-e Sowjetorgane in der Praxis des Geschäftslebens es so bunt treiben, daß' sie es im Vergleich zu den Gewohnheiten des PVivatkanfiNMnes auf diesem Gebiete zur Virtuosität gebracht haben. Man brauche sich nur im Geschäftsverkehr der Moskauer Sowjethandelsorgane umzusehen: sie alle „machen Geschähe", eines mit dem anderen und mit jedermann, der'gerade zur Hand ist, sie Dausen und verkaufen, konkurrieren miteinander und übervorteilen einander, schleppen einander vor die Gerichte und haben es immer gnädig — dies alles bei einem Aufwand an Apparat, welcher sie in der Regel um alle Früchte ihrer ^schllmvein Künste bringt, irdes die Profite von noch Schlaueren eingeheimst werden. Von solchen „roten Kaufleuten" wimmelt es auch in der Provinz. Es verdienen' bei dieser Art'Handel eine ganze Kette von Staatsorganen, Genossenschaften und Privatpersonen, wobei sich der Preis natürlich von Geschäft zu Geschäft um gar nicht bescheidene Prozente ■ hebt. Die Folge ist albdr, daß der ,/fwfe Markt uns ihm - Howjetstaat) schlägt und daß in -der Provinz 80 Prozent oes sich in den Händen der Step befindet". Wiener Bankverein. Unter dem Vorsitz des Vitzepräsidelnten Karl Stögevrwaher fand am 2. d. die außerordentliche GenevMersMmnlurig des Wiener Bankvereins statt. Nach der durch den Vorsitzendem der DiMüroui Bernhard Popper-Artberg vovgetvagenen BogrÄndung der Anträge des Aiduvinistrationsvates wurden einige Statttt-euänidernngsn im Ginne der Anträge oinWnimiig beschlossen, so daß insbeis-ondere für die BefchluMssutM einer KapffMerhöhumig und einer Aonderung divr Statuten anstatt der bisher vorMchenen Mchchvit von zswtzi Drittel Stimmen in HckÄunsit nur die absolute Müjovitat evsordsvW sein wird. Wetter mnächtiigte die Geneval- ' verfammluW den Wmi>r.Drationsvat, eine eventuell« Erhöhung des MnenkapÄaLs von 16 aüs 31 Milliarden Kronen aws einmal oder in DMbötvägen nach Maßgabe des Bedarfes mjd' der ZweckmäWksit im eigenen WiMngskreis durchtzu- Mhven. (lEntgvMH.) BMsch-iOesterreichische Hankitnd .Handels-Aktiengesellschaft. Die Britisch^efstevveichische Bank- und Handels- MtienMellschafttrat am 3. Jänner 1932 ins Leben. Sie ging mS'der Wiener FMäle der BMsch-Mrgarischm BankMtiengösellschaist in Budapest hervor. Das Aktienkapital, welches ursprünglich 890 Millionen Kronen zählte, wurde auf 2 Milliarden Kronen erhöht. Der Reservefond beläuft sich auf 1,6 Milliarden Kronen.' Die Bvitisch^esterreichische Bank- und Hcmdels-Wtiengeisellschaft erwarb von den Gründern das in Wien, 1. Bez., Wallnerstraße 6, befindliche Anstalts,ge'bä,rde (vormals PWy-Palais), welches im Februar 1928 bezogen worden iiff. Gleichzeitig unterhalt die Wank e'ine Wechselstube in Wien, 1. Bez., Herrengasse 2. Dem Institut kamen die vielseitige BeziehnngM der ehemaligen Wiener 'Wickle der Britisch-iüngarischen Bank-Aktiengesellschaft sowie di^' weitreichenden^ VerVUndungen der letzteren besonders zustatten und sie vermochte sich bereits im ersten Geschäftsjahre nicht nur in Oesterreich, sondern auch auf ausländischen Plätzen Gelturig zu verschaffen, und ihre Geschastsbezichnngen, insbelfondere in den GukKessionsstaaten, auf dem Balkan und im Orient aus- WgestalteN. Sie unterhält aus allen wichtigen Bauplätzen mit den führenden Banken freundschaMche Verbindungen. Dem Bankgeschäfte ist auch eine Warenabteilung angegli-edert, welche da? ausgedehnte Geschäft der Warembteilung der ehemaligen FMäle der. Britisch-Ungarischen Bank-Mtiengesellschaft übernommen hat. Naphtaprodukte, Papier, Fettstoffe für die Geifonindustrie, Getreide und Mehl, Kckhke, Kunstdünger, Eisen- und Metallwaven sowie EhentÄalien M)len zu den von der Warencköteilung gehandelten Produkten. (Entgeltlich.) Mitteilmrinm des Kreditorenvereins von 1870. Das aerichMche AusBeichsvvrfahren wurde eingÄeitet: Oesterreich: Hofer Andraie, MamHMur- und KuWoaven, SaMnrg; Binder Lea, Handelsifvau, Wien, 20. Bez., Heiuzelmanngasse 9; Fobkmaun LuÜwig, Schanstellungsuwdernehmer, Wien, 2. Bez-, Elmsgasse 6; Lustig Franz. , Jnstlallatenr, Wien, 2. Beiz., Stuwerstr'aße 9: Nopak Friedrich. Bauimüister, Wien, 2. Bez-, Fugbachgasse 19; GoWs-chmidt. Oskar u. Co., Haus- und Küchengeräte, Wien, 2. Bez.. Pvaterstvaße 43; Äaüringer.Joisef, GMereiwaren, Men, 3. Be>z.. Erdbergstraße 78; MitE Rudolf, Reisender, Wien. 16. Bez., MesseMmidtgasse 48; Auftrobolz Industrie- und Baumaterialien. Handels- und ExportgeiseUchast m. h. H., Gva§, Dve-ihackengasse 26; Eckschlager Karl,' HolWr.'dler, Niedevalm (früher Wdallnitz); Weichselbraun Anton. KmEmann, Wlmklern; Egger Georg« Schuhmacheruwister, Billach. — Tschecho-Slowakiei: Bittera Siegmund,.KaNsmanu. PreWmg; HAönier Franz, WeinhäMer, Aussig; Svejda Joisaf. Uilwmacher. Wschosteinitz; Oberifalzer Franz, SchMwcMnhäMrr. man; BUüder Kolm. KMl-rnte. Böstng; Berka n. Co.., Maschinen- Md JnstrumMten- Wiener M-rgenzeVküW. fabrik. Ges. m. b. H.. Derwena a. M.; BiedernMnn Gaspar und Söhne. Kausleiute. Ielsava: Skorpik Paul und Ottilie, Spednivn, Kvlin: Kivschne'k Karl, Duchmacher, Momes; Dostal MM ul Cr.. Kaufleut-e> OlMütz-Bleich; Südlböhmischle KaiAstein- und Mineraliengküben sJi'hoaeWe dolh na vapenee a nerosth, spoleenost, s. r. o.). Pils'M; Filip LMM, KvNföktwnär, Pilsen;, Mhvl Theodor, Kaufmann, Prag-Mein>berge: Mittelmann Ludwig, Bauimateriail'ienshLMer, Preßblwg: Hartmuth E,. PapierihaMung, Preßburg; . Kraus Karl, Fnyriwerker, ZemenWbvtr. Podebrad; Brizek Wenzjel, Galänterie- und Schnittwaren. Podmoklii-: Svo'boda Jaroslaus, Eisenitvarenlhändler, Radritz; Jureüka > Franziska, WeMtättenbeisitzevin, Rikowitz: Holpert Karl. Kaufmann, Mmerstadt; BKändig Josef, Nähmaschmenhäudier, Saaz; Nedved Johann und Marie, Gastwirte, St. Mara; Wintevwerke, Inh. WMelm Winter, Kauiimann, Starkstadt; Sanitrak Ferdmud, Müller, Gtupawa b. Gaya; Schwanda Otto, Bäcker, Trautenau; Ber« bevgör Emiik, Korbflechter. Ung.-Brod; Morgerste-rn H.. Kaufmann. Ung.-Hradisch; Roismanovits Jsak, Kurziwarenhändler, Whovod; Spitzer u. Smolcic. Kaufleutte, Agram; .Polak Rudolf, Kaulsmann. Pozega. — Ungarn: Klug Jstvan, Holß-, Produzent, Budapest, Kalnkan u. 16. — Der Konikurs wurde verhängt: Oesterreich: Hage. ProdukktivMn« und Berkanfsigen. m. b. H.. Salizburg. — Tschecho-Slowakei: Krisch Karl u. Co., Inh. Karl Krisch. Kausmanr.«. Mähvilsch- Ostrau; Gamal Ottokar, iKaufnrann, Mäihr.-Weiißkirchvu; Jezek Josetf, Kauifmann. Bensen; Schler Karl, Kaufmann, Bilin; Jllichnmnn GdMÄ), Bau- und Möbeltischler, Mähr.- Rotwasser; Hvffmann Rudo'lf, Maschinenschlosser, Gablonz a. N.; KaeirLk B.. HohchaMiung. Prag-Z'Wow; Straßberger Adolf. KaufMarn, Dehlitz. — Jugosilawren: Bal'kanska .Banka, Agram. .. Börsen-KommlsslonsgeschSff und Wechselstube MAG BO & Co, Ae Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgeuzeitung".) Chemikalien. In der abgelaufonen Berichtswoche zeigte sich in einigen Artikeln eine gewisse Waveniknapp'heHt. Zu diesen zählen vornehmlich Paraffin, Karn«u>bawachs, Japanwachs, wofür für prompt oreiisibape Ware gem zirka 6500 K., respeftrpe 36.600 K. und 37.000 K. pro Kilogramm angelegt wurden. Man hofft für den HerUt doch etwas mehr Belebung des Geschäftes, und es wäremur zu wiünschen, wenn die rohstdWerarbeitenden Judustrie-n schon aus wirtschaWicherr Gründen wieder als-größere Käufer a>üs dem Chemikailienmavkt anffreten könr.en. Für die bereits ängeümhrten und nachfolgenden Artikel kommen, in. erster Linie die Schuhevem>e- und LaÄlalöriken, teilweise auch die El'ektrMtätsindustrien in Fra>ge, während andererseits Lösungsmittel außerdem noch stark von der« metallverarbeitenden Industrien, wie Waggonfckbrik-en, Maschinenfckbriken ulto.,. zu ÄlnstrjiWrecken verwendet werden. Da einzelne dieser Jn- ÄustriezweMe immerhin nicht schlecht Wchästigt sind, so wird zWeWsohre in weiterer Folge auch die Chemikalieubranche davon profitieren. . Das Harz- und SHellackgeschäist liegt vordechand noch etwas träge, besser beschäftigt vrschemen die Tevpentinöl erzsugenden Industrien, da sich dieselben nun endlich doch entschlostm haben, ihre Preise denen der WeltmaEtparität auzugleichen. Sämtliche Wie-rer-Neustädter Raffinerien halben, in kltrzer Folge ihre Tagespreise nicht uckbeträchMch reduziert uud^ollen auch bei einzelnen Unteruchmungen größere Schlüsse zustande gekommM sein. Die letzte N-otieruug für, Wiener-. Reustädter DerPentiM ist ungelsähr 26.600 K. pro Kilogramm, ie nach Provenienz der Ware. Stark auVicheud in: Preise er- . scheinen russische Terpentinöle, da die Produktionsländer Warenknappheit und Verteuerung des , hierzu Mtweudigen Rohmaterickls melden. Die hiesigen Prei!s>: lauten in proncht gve>isbarer Ware 19.000 K. für ganz feine, hochvÄtffizierte Qualitäter', 17.000 K. für wasserhelle Mittelqucklitäten und 16.600 K. für gelbliche Ware. Gummi Cordosan ermäßigte den Preisstand um 500 K. U'itä) notiert 21.600 K. ab Wien. Weinst ein säure war im Preis gedrückt sowie überhaupt dieser Artikel vernacNässigt ist. Ein exekutiver Verkauf konnte am Schlußtag des Wochenverkehrs nicht Mande-. kommen, da das Gebot taf unter der Prslsnoinerung war, das Quantum, welches der Beeidete Auftrag hatte, zu verkaufen. bestard aus 1250 Kilogramm. Die Schlußnotierung lautete 46.000 K. (- 1000 K.). Tabak. ■« Auf dem süddeutschm DabaknrarSt ist die Tendenz der Valuta entsprechend fdit, m Reichsmark sind fast keine Offerten zu erreichen, wohl aber sind in Edelwährnng Verkäufer vorhanden. Rippen sind sehr gesucht; auch hierfür verlaugen die Verkäufer Bezahlung in holländischer Währung. Die FabMag'teu von Z-igarren sperren wieder den Verkauf. Dm Aussichten für die neue DabMrnte sind gebessert. Die Wanzen lMen im Wachstum gute Fortschritte gemacht. Man stcht m den einzelneir Gegenden-so gleichmäßig angewachsene und entwichelte Pflanzen, daß man. der Mi entsprechMd, komm besseren' Stawd perlan>gen kann. Oele und Fettware«. Am Schlüsse der Berichtswoche sprach sich die Tendenz gvößtenteiLs matt aus, und die nächstchenden Artikel waren zu weichenden Preisen erhältlich, we z. B. Fettsäure 98 Prozent Soya zu 14.350 K., Rüböl dopp. raff, zu 16.600 K., Rindertalg 43-44 Grad Prima 14.900 K.. Sesanwl erste Pressung zu 17L00 K, Tafel-Speiseöl zu 17.000 K., Schweinefett pure lard Faßlpackuna zu 28.40 Dollar transit, Kistenpackung zu 31.700 K. und KokoGeWett zu 18.000 K. ab Wien.. In Berlin hält die stürmische Nachfrage nach Butter an. Die Zufuhren'reichen nicht im entferntesten aus, um den Konsum zu befriedigen. Die Notiemrm, mußte, um elmgermäßen mit den niedrigeren Fetten in Einklang zu kommen, \m 90.00(3 Mark herausgesetzt werden, um übechaupt Ware hereinzubekommen. Anderenfalls besteht die Gefahr, daß das Land, anstatt zu höheren Weisen Schmalz und Margarine zu kauen, die Butter seW verbraucht. Amtlicher Preis 180.000 Mark. Margarine. Die Fabrik erhöhten' die Preise auf 180.000 bis 240.000 Mark, je. nach Qualität.. ,Drv Nachifvage 5. August 1923 Seite 2} ist zu diesen Preisen, die die Butterpreise bereits erreicht! bezw. überschritten haben, gering. Schmalz. In der Zuweisung der Devisen ist eine Besserung eingetteteu, so daß der Bedarf, der sehr lebhaft ist, befriedigt werden konnte. Die Auaebote von Amerika haben sich etwas ermäßigt. ,. - " . - Baumwollgarne. In -der Berichtswoche wurden teils höhere, teils schwächere Preise gefordert. Es notieren Nr. 5-10 Bengelkops pro September-Oktober —.62 Dollar, Nr. 16 Sekunda Surat —.72, Nr. 20 —76. Nr. 16-34 Halb-Amerika —.80, Nr. 36-42 Mittel-Amerika —.99. Nr. 16-30 Rein-Mmerika —.84 pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Baumwollzwirne. Die Tendenz war fest. Preise zogen von 1 bis 4 Punkte, an. Es notieren: Nr. 10-12 Bengel zwei- und dreifach pro' September-Oktober —.67 Dollar, Nr. 16-12 Sekunda ®iirat; —.77, Nr. 20-6 —.82, Nr. 20-2 Amerika —.92, Nr. 30-2 1.01, Nr. 40-2 Prima 1.18 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik, exklusive Packung (trocken, mittel, naUchars, 1 Kckbel Cents' AuffDag pro Kilogramm). Rohe Baumwollgewebe. Preise blieben auf unverändertem Stande. Es notieren: 82 Zentimeter —.68 schweiz. Franken, 16-16 20-20 —.69,: 87 Zentimeter 16-19, 30-30 —.74, 80 Zentimeter 19-17 3642' —.50, 87 Zentimeter 16-31 3642 —.62* Schweizer Franken vro Meter ab Falbnik eMffive Packung. Börse für landwirtschMMe Vroduvei (Eigenbericht ber „Wiener Morgenzeitung".) Der heutige.Markt, der vermehrten Besuch von Interessenten des nahen Auslandes aufwies, rrug weiterhin sehr' mattes Gepräge bei äbgabswilliger Haltung der Wavenbesiher/ Niederösterveichischer Weizen wurde' in bescheidenen Mengen zn 3100 bis 3200 K. umgvsetzt. Bulgarischer, 80 Kilogramm schwerer Weizen war zu 8200 K. angeboten. Das sugoflawifche Offert/ daß in serbischer Ware zu 4,25 Dinar und in Bacska-Banater zu 4,60 Dinarex Schlepp Wien vorlag, fand keine Beachtung,' da -die Forderungen zu hoch sind. Für Roggen sind die Fordernngen in der Slowakei etwas erhöht, so daß sich das Rende-i ment etwas verschlechtert hat. Auf die Preise des österreichischen . Roggens hat dies sehr wenig Bezug, u-nd die Tendenz in diesen- 'Artikel sprach sich bei gleichfalls befcheidenelr Umsätzen sehr ruhig aus. In Braugerste'hat der Konsum heute besser eiugcgriffen, es erfolgten Anschaffungen in slawrkifcher Braugeöste zu 2400 bis 2700 K., ferner zu 1,10 tschech. K. in Bterkantilware und zu 1s20 tschech. K. in mährischer Herrschaftgerste. In Mais ist das Geschäft verschwindend klein, die Kauflnft ist außerordentlich zurückhaltend und sind Abschlüsse von Belang, trotz entgvgenkommender, Haltung der Warettbesitzer kaum zu konstatieren. Vermehrte Ankünfte von Schleppladnngen in Hafer im Vereine nlit der allgenle'in herrschenden ' flauen Stimmung haben einen, stärkeren Rückgang der Preise bewirkt. Das Geschäft ist von mimmakstam Umfange. Offeriert -ist alter Hafer zu 2600 bis 2750 K. in hochfeinen Qualitäten, neuer österreichischer Hafer zu 2400 bis 2450 K. ab niederMerreichi- . sche St>ationen nächstwöchig zu verladen. In Pflaumen werden' neue Garnituren gchande'lt., die Preise stellen sich je nach den' Konditionen und Qualität bis 6 Dinar Wien. Lequar ist schwer verkäuflich. Der Mchlmarkt wird vollkoinmen von der zweiten' Hand bch-errscht, die Kauflust ist weiter sehr zurückhaltend, -doch ist vielleicht eine Besserung insofevne zu konstatieren, als sich die' , Mehlprerse in den letzten Tagen zu stabilisieren vevnwchten. ' IN Kleie neigen die Preise weiter zugunsten der Käufer. - Es notieren pro Kilogramm , ab Wien (exklusive der, Pauschalwarenumsatzsteuer)r Weizen inländischer 3150 bis 3250.K., Roggen inländischer 2050 bis 2150 K.," Gerste inländische 2400 bis 2600 K., slowakische 2400, bis 2700 K. fl.05 bis 1.26! tschech. K.) ab Marchegg, Futtergerste 2200 bis 2300 K., ».Mais! 2750 bis 2850 51., Hafer 2600 bis' 2760 K.. ' Hirse 2760 bis! 2850 K.. Brein 5000 bis 5400 K., Mohn 14.500 bis 15.200 K., "Weißhohnen ungarische 6000 bis 5490 K., Kartoffeln inländische weiß 850 bis 900 K., Rosen 700 bis 800 K.'. Zwiebeln- Makkoer 1250 bis 1350 K., Nüsse rumänische 1'6 bis 20 Lei,! Pflaumen 80/85 4600 K., 95/100 4400 K.. 110/12« 4200 K./^u! 25 Kilogramm ctuviert in Kisten 89/85 5200 K., 95/100 50P0.K.,! Malz rumänisches 4300 bis 4400 K., Malzkenne 1700 bis.1800 K., Biertrebern 1450 bis 1550 K., Reps 2.25 bis 2.30 tschech. .K.i ab Marchegg, Wicke 2800 Lis?3100'K., Zuckerrübenschnitlen ent-! laubt 1300 bis 1400 K., Heu niederösterreichisch'es neu lose, 1100! bis 1200 K., oberösterreichisches gepreßt 1300>6i§ 1400 K., Schaubstroh 1200 bis 1350 K. ab Stationen, Leinsaat 5600 bis 6000 K.,! Hanffaat 5800 bis 6100 K., Nepskuchen 2400 bis,2500 K., Weizengrieß inländischer 6000 K., Weizenmehl inländisches Nullen! 5400 bis 5500 K., ungarisches 4600 bis 4900 K., Brotiuehl inländisches In 4300 bis 4400 K., Futtermehl ln 2100 bis- ,2200 K., Rogaenmehl inländisches ln 3600 bis 3700 K., tschechoslowakisches 70%ig 1.50 bis 1.60 tschech. K., Kleie 1250 bis 1309 Kronen. ' Ae IMeMrse. Duüapeft» 4. August. (Kurse der Devisenzentrale.) —- Amsterdam 7477 bis 7677, Bukarest 94.— bis 101;—, Kopenhagen 3460 bis 3560, Chrifliania 3060 bis 3160, London 86.910 bis 88.910, Berlin 0.0150 bis 0.0200, Italien 823.- bis 857.-, Paris 110«.- bis 1134'.-, Prag 556.- bis 576.-, Stockholm 5057 bis 5227, Zürich 3400 bis 3500, Wien 0.2680 bis 0.2859, Sofia 177.— bis 184.—, Belgrad 199.— bis 296.—, New-Uyrk 19.015 bis 19.515, Warschau 0.0780 bis 0.0920, Brüssel 880.- biS 911.-. AmfkrrSnm» 4. August. . (Devisenkurse.) London .11.62 bis 11.62V», Berlin 0.9002 bis 0P002V-, Pams 14.70 bis 14.75, Schweiz 45.40 bis 45.45, Wifn- 0.0036r/t bis Brief, Kopenhagen 46.15 bis Brief, MoHolm 67.60 bis 67.70, Christiania 40^65 bis 40.-75, NeMork 254.- bis 254.60, Brüssel 11.76 bis 11.80, Madrid 35.45 bis 35.85. Italien 10.97'/, bis 11.02'/,, Budapest 0.01 bis 0.02, Helsingfors 7.- bis 7.07%, Prag 7.40 bis 7.48. 'Warschau» 4. August. (Devisen.) Berlin 0.-14%, London 924.000, New-Mrk<-202.000.-,.Prag 6980;-, MenKtztz. New-DorK» 3. August. (Devisen.) London 457'/«, Paris 577.25, Berlin 0.009, Mailcutd 439.25, Zürich 1788.-, Kopen- I Hagen 1850.—, Stockholm 2664.—, Wristicmia 1668, Amsterdam 3932--, Prag 293.60, Men 0.14%, Budapest 0.56, Bukarest 50.50, Warschau —, Madrid 1409.—, HÄfingförS'-277.—, Brüssel —. §Wada —ü. p., Brasilien'—.— Argentjnien --.-7-, BMab 105.50._

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