Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1609 (5.8.1923)
- Date
- 1923-08-05
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Mm, Sonntag Wiener Morgenzeilung. 8. August 1888 .v- Nr. 1609 Chile. Tie Zionistische Vereinigung in Chile wurde vor totct Jahren mit etwa 250 Mitgliedern gegründet;' von den 2500 Juden des Landes schlossen sich also 10 Prozent der zianistischen Bewegung an. Die Vereinigung arbeitet für den K. K. L., den K- H. und dii» Schekelaktion. Die hebräische Schule, die auch eine hebräische Bibliothek besitzt, besuche^ 30 ' Kinder. Dank der Tätigkeit der Vereinigung verpflichten sich alle allgemeinen jüdischen Jnstiültionen des Landes, die Zionistische Organisation finanziell zu unterstützen. Mir den Keren Hajessod wurden gezeichnet. . . 70.000 „ * Keren Kajemeth wurden gezeichnet . .15.000 Schekel wurden verkauft.. 1.000 Auch für die Universität in Jerusalem wurde einigezeleistet. Der Leitung der Vereinigung gehören anr I. D a r b e n k i n, Vorsitzender; N. T r u m p e r, stellvertretender Vorsitzender; Sch. G o r d o n, Schatzmeister; L. S e g^l l l, Sekretär; ferner M. BultinsN, Sch. Jenkliewiez, L. M i b l i tz k i, Sch. A r t e l t o w e r, Z. Satan, I. Markowtcz, P. DworKki, B. Kah an, R. L e w i, I. S o b e l m an. Deutschland. Die Tätigkeit der Zionisti,jchen Bereinigung für Deutsch« fand konzentrierte sich zunächst nach dem 19. Kongreß auf den Ausbau des von ihr geschaffenen Keren Hajessod-ApParateS und die Gründung der neutralen Keren Hajefsod-Organisatio« (Jüdisches Palästina-Werk E. 23.). Fast die gesamte Vortragspropaganda wurde in den Dienst der Keren Hajessod« Propaganda gestellt, mit dem Erfolge, daß:.der.Keren Hajessod-Gedanke vx immer weitere Kreise des deutschen Judentums Eingang fand. Erft im Jahre 5683 begann die Z. B. f. D. die vein zionistische Jdeenpropaganda wieder in den Vvwergrund ihrer Arbeit zu stellen und durch die Veranstaltung von öffentlichen Propagandaversammlungen und geschlossenen-ZiMversamm-" lungen neue Anhänger zu werben. Die Erfahrungen' des letzten Winters haben bewiesen, daß die lange Zeit hindurch konstatierte Bersvmmlnngsmüdigkeit überwunden zu sein scheint und daß es durchaus möglich ist, die Gefolgschaft der Z. -93* s. D. zu vergrößern. Dies gilt insbesondere für die Werbe«" arbeit in den oft jüdischen Kreisen, der in der Berichtszeit besondere Aufmerksamkeit gewidmet Wierde.- In den letzten Wochen ist irr der Z. V. f. D. ein ostjüdisches -Sekretariat errichtet worden, dessen Tätigkeit für die Zukunft Me Erfolge ' verspricht. Als besonders wirkungsvoll hat sich'eine 'von-bei: Z. V. s. D. geschaffene Neueinrichtung, nämlich die Errich'iktrg- „fliegender Sekretariate" erwiesen. Während bisher eine Unzahl vyn Propinzsekretariaten die organisatorisch? und propagandistische Urheit Nachhm, Intentionen der Zentrale in den einzelnen Ländesteilen leite» , ten, ist man in der letzten Zeit dazu übergxgangen, an große« ren Plätzen für einige Woch in ein'Sekretariat mit Berliner Kräften zwinstaUieren.'Es hat sich^gMgt, daß dütchÄe - von diesem Sekretariat ausgehende konzeittrierie KrästanfÜen^" gnng eine starke Wirkung hervorgerufen und insbefondere die Heranziehung um Schulung von Mtarbeitern als zukünftige- Träger der Arbeit erzielt wird. Die Z. Bi f. D. beabsichtigt, in der kommenden Arbeitsperiode in allen Lcmdesieiken derartige „fliegende Sekretariate" zu stationieren. Eine wessentliche Unterstützung der zionistischen Werbe- und ErziHüngSarbeit bildete auch während der Berichtszeit die,>J irdische R un ds ch au", die durch die SchaPmg der von Adolf B ö hm redigierten „Palästina-Beilage" eine wesentliche Bereicherung erfuhr. Neben der „Indischen Rundschau" dienten der ziöniftischen Propaganda noch die neu geschaffene „Leipziger Jüdi-' sche Zeitung", das „Jüdische Echo", München, die Neue' Jüdische Pvesse", Frankstrrt a. M., die- „Hamburger Jüdischen Nachrichten" und das Organ deS Msrachi, die „Jüdische Pvesse", Berlin. Eine Broschüre über das sehr aktuelle Thema „Antisemitismus" wird demnächst veröffentlicht werden. ' ' Eine wertvolle Unterstützung . der' - PropagondatätiMt' bildet die Vorführung deS Palästina-Films des'Jüdischen Nationalfonds cm fast. sämtlichem wichtigen Orten. Diese Vorführungen erweckten insbesondere auch das Interesse der Presse, deren Gewinnung durch AuMvmrg über die Bewegung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Die Informierung führender Politiker. ' über die zionistischen Bestrebungen erfolgt« von einM, zu . diesem Zwecke eingesetzten Dezernat, Auf dem Gebiete der kulturellen Arbeit sind während der- Berichtszeit erfreuliche Fortschritte M verzeichne»'. In Berlin' sind zwei jüdische G r u n d s ch n l e n, im Reiche «Ne neue Anzahl von hebräischen Sprachschulen ins Leiben gerufen wor. den. Insbesondere in den Jugendorganisationen Wird, mit steigendem Eifer Hebräisch gelernt. Durch Schaffung eines Gemeinde-DezermNS wurde für' di« Informierung der gemeindepolittsch tätigen Ge« sinnungsgLirossen gesorgt. Bei der Schaffung der1 preußischen Gesamtorganisation ist der Einfluß zionistischer Politik in einer Reihe wichtiger Bestimmungen entscheidend zur Geltung gekommen. Die Arbeit hat in einer großen Anzahl von Städten zu einer Verstärkung unserer Position / geführt. Besonders hervorgehoben zu werden vmAent unser stei. gender Einfluß in der sozialen Arbeit. In den M traleu Leitungen der wichtigsten WohlsahrtSovganisationen (Arbeiterfürsorgeamt und ZentralwchlfahrtSstMe) haben wir mir Erfolg im Sinne, pnserxr, YnschaMNM<nsitg«Mrtöt.--'! Das Palästina-Anit der Z. B. f. .D.< wurde 'durch einen starken Ausbau in den. Stgnp .gesetzt, den, immer; größer Werdenden Anforderungen zu entsprechen.. Inder Berichts« zeit sind aus Deutschland 607 Personen nach Palästina über- AM- Ms Durchwanderer und eine Unzahl W-'Än» .sprnch.. Auswanderern und starkem Maße soziale Hilfe mit Unterstützttilg der zionistischen Frauen« ^vereine zuteil. In den wichtigsten Städten WÜrÄn Zweigstellen des Palästina-AmteS errichtet. - Einen breiten Raum in der Palästina-A-rbeit der Z. B. ft. D. nahm die Hachfcharah ein. Bon dem dem Palästina-Amt ..angegliederten Technischen ' Chaluzsekretariat wurde die handtverkliche Ausbildung der Chaluzim inauguriert, während die landwirtschaftliche Ausbildung in engster Fühlungnahrne mit dem zionistischen Praktikantenbund gefördert wurde. Besonders zu erwähnen ist die Ausbildung einer B.auhandwerkcr-Kwuzah und die Gründung eines 'neuen landwirtschaftlichen Lehrgutes. Das Verhältnis der Z. B, f. D. zu Heu anderen jüdischen Verbänden. Deutschlands war im wesentlichen bestimmt durch die von ihr eingeschlagene Keren Hajessod-PMik, Die organisatorischen Einrichtungen der Z. V. f. D. würden auSgebaui und -der Beamtenkörper nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel vergrößert. Die Bureaus der Z. B. f. D. und die dazu gehörigen deutschen Bureaus deS Kereu Hajessod und der „Jüdischen Rundschau" unterstehen der Leitung des Vorsitzenden der Z. V. f. D., Herrn Rechtsanwalt Felix Rose n b lü t h. In den Bureaus in Berlin und der Provinz sind zurzeit 12-Sekretäre und 2 Redakteure fo« wie. 84 Beamte, für Buchhaltung, Korrespondenz, Registratur und Kartothekbeschäftigt. Die organisatorischen und propagandistischen Ausgaben der Z. D. f. D Wurden im wesentlichen durch dve Zionistensteuer gedeckt, für die im Jahre 1922 8,860.957 Mark, im Jahre 1923 bis zur Abfassung dieses Berichtes 30,000.006 Mark eingegangen sind. Für den Keren Hajessod sind bis zum 31. März P9^tz von etwa 6000 Personen 211,679.000 Mark gezahlt worden. . ' '' Die Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds betrugen im Jahre 1922 200 Pfund Sterling, bis zum 80. April 1923 742 Pfund Sterling. ■ Der 18. Delegiertentag, der vom 11. bis 13. September 1922 in Kassel abgehalten wurde, diente der inneren und äußeren Festigung der Organisation. Am 26. bis 27. Juni d. I. verunstaltete die 3- V. f. D. einen außerordeutlichen Delegiertentag zur. Besprechung der Kongreßproblenre in Dresden. Englarrv. Die englische zionistische Föderation hat während her Berichtsperwde die wahrend der vorhergehenden' vier Jahre geschaffene.Position konsolidiert. Trotz eines gcwifsen Akückgangesz!>er unter den vorliegenden Umstanden unvermeidlich war, ‘ konnte das Zentralkomitee .des Verbandes der' 24.' JahreskonsercnZ, dw am 10. imv am. ll-.^JNyl'in Mänchester 'stöttfanh, berichten, daß die Zahl W denr Verbände anghschlössenen 'ÖrgaEalkonen sich .gegen ,das^ Vorjahr^ver-, ^roßert'hat/ Etz^^ 'gehören. gegenwärtig dem' V'erhgride an: 74 zionistische PerSinö (einschließlich .14 Frauenveren;en und $ füngjionistischen .Vereinen), 62 Synagogeugemeinden und 40 Logen üud' ähnliche Vereine. Dep Verband hat während der Becichtsperiode seine Propaganda und' Organisatiousarbeit unter der jüdischen Bevölkerung" Großbritanniens und Irlands fortgesetzt. Ein. sehr er- -freuliches Resultat ist das steigende Interesse der iu England weitverzweigten W o h l t ä t i g k e i t s l o g e n. Der Verband hat auch gemeinsam mitdem ZeNtvalbureau der Zionistischen Organisation,^ eine ausgedehnte politische Aufklärungsarbeit in der englischen Oeffentlichkeit, besonders.vor den letzten e-nglischen Parlaments wählen, geleistet. . Die Sympathien hes englischen Judentums für den Zionismus und.insbesondere für das, zionistische AusbcrMverk in Palästina waren nie größer als jetzt. Sie fMden ihren-Ausdruck besonders in der.Unterstützung, die viele englisch-jüdische Institutionen, den zionistischen Bemühungen gewährten.' Der Verband hielt.eine Reihe, von großen Versammlungen ub, -bei denen Herr Dr. W e i z m a n n und Herr S o k olo w sowie andere Führer der Bewegung sprachen. Nach dem Tode von Max N o r d a u wurde eine große Trauerfeier vercmstaltet..Bei ihr sprachen außer den zionistischen Führern der etrglische Chief-Rubbi und Herr Israel Zan-gwil. z - Dev Verband veranstaltete gelegentlich des Besuches Sit Herbert. Samuels in England einen Empfang'.' su -seinen ,Ehren. Ferner wurde nach der Rückkehr Sir Whndham Deckes' von Zainer amtlichen Tätigkeit in Palästina eine Ver- - sammlung abgehalten, in der er ausMrlich über dir-dortige Lage sprach. » Bald nach dem letzten Kongreß wurden Schritte ünter« Uommeu, um das ZentrcEomitoe des Ket'en Hajessod, dem Herr Joseph Co wen vorsteht, zu reorganisieren. Eine Einladung des Komitees an verschiedene jüdvsche Körperfä/aften zu «ner Keren Hajessod-Konfsrenz wurde" von' dem -Boavd of Defruties, ^der Anglo-Jowissh AssociatiM, dem Jckwvsh Religious chdusation Board. uch der. Londoner Loge des U. - ß.. B. B. angenommen. Die Verhandlungen hierüber sind,nur Gange. Bis jetzt.ist alle wesentliche MLeit.ftir den K» H..in England von den der Monistischen Födevatiost angehö-rigen Vereinen geleistet worden. Um ccker die Zimüsten noch enger an die Keren Hajessod-Arbeit M knüpfen und um ferner die Zersplitterung der Kräfte zu vermeid^, beschloß die letzte Jcchreskpnferenz .deS Bepbandes, :dciß die - Keren Hajessod-Arbeft in Zukunst unter der direkteit Leftuug-ÄdeS VerbandesOführt Weüdm soll. Seit-dem vergangenen Jänner gehört .Herr Doktor M. Swloweitfchik dem Keren Hajessod-Komitee an. Bis zum. '81. März 19S8-, wuM .M Gesamtbetrag! -von L8.69H Pfund 1L Schilling-9 Pence-für den- Kvven Hajessod gesammelt. Äe folgenden' Beträge lieftg M den Keren Kajemetl ^Israel einr N 1921 ........ 8424 Pfund Sterling . '1V88 . . . . . . i‘8740 , „ Im Jahre 6682 wurden 6960 Schekqlim verkauft. Der Verband gibt eine Monatsschrift unter dem Titel „The Zionist Review" heraus. ' . Die Einnahmen der -Föderation Reliefen sich im Jahre 1921 auf 9977 und die Ausgaben auf 4202 Pfund'Sterling. Im Jahr 1922 beliefen sich die Einnahmen auf 3869 und die Ausgaben aus 941 Pfund Sterling. Das Zentralkomitee des Verbandes besteht aus folgende« Herren t ' - Dr. Ch. W e i z m a it n, Ehrenpräsident; Sir A. M o n d, Ehrenvizepräsident; Rev'. I. K. Goldbloo m, Vorsitzender' des Komitees; Dr. Samuel D ai ch es, Paul G o o d tu a n, M. Myer ttitb R. B. S o l o m d u, Londoner Vizepräsidenten; Dr. S. B r ö d e t s k h> S. Cohen, Rabbiner Dr. S. D a 4» ch e S, Rev. I. R-a f f a l o v i ch, -Vizepräsidenten in der Provinz; S. M a r k 8,. Schatzmeister; A.. L u d l o? v, Schrie führer. Herr H. I. M o r g e n st e r n ist Generalsekretär. Griechenland. Der zionistische Landesverband Griechenlands um» faßt 36 Ortsgruppen mit ekiva 3000 Mitgliedern. Das Zentrum der Bewegung ist Saloniki. Hier bestehen siKhen zionistische Bereinigungen, und es gibt in der Stadt kaum einen -Juden, der Gegner des Zionismus wäre. Dieser Tatsache ist desoichere Wichtigkeit zuzuschreiben, weil die sephardis-chen Juden eine große Rolle in der zionistischen Bewegung zu spielen be« rufen sind. In den Gemeinden macht sich der Einfluß der Tätigkeit der Zionisten sehr bemerkbar. Obgleich der zionistijsche Landesverband von der Regierung offiziell noch nicht all« erkannt ist, drückt diese doch dem Zionismus ihre Sympathie aus. Das offizielle Organ des Zionismus ist die Zeitschrift „La Tribüne Juive"; außer ihr erscheinen einige andere nationaljüdische Zeitungen. Die zionistische Tätigkeit entfaltete sich besonders nach der, dritten Jahresversammlung des Landesverbandes, an der im Aufträge der Exekutive Herr Calmh teilnahm, der seh-r eifrig für den Zionismus tätig ist. Für den ,K. H. wurden insgesamt, 2100 engli,sche Pfund gesamnleltfür den Goldenen Schekel wurden 3200-Drachmen aufgebracht. An Schekeln wurden im Jahre 1922 2500 verkauft. Für beit Keren Kajemeth l'Jftael endlich wurden gesaimne^ 1921 . ... . . 44.879,66 Drachmen 1922 . .- : 107.677,85 „ 1923 ....... * . . 176.000,- .. Eine Vereinigung zionistischer Frauen ist seitens des K. K. L.-Komitees in der'Bildung begriffen,- Vor fünf Jahrenwurde--ein-Komitee zwecks'^Gründung einer Kolonie gri echischer Jud en in P a-l äftrna geblldet. Di.e Tätigkeit dieses Komitees entwickelt sich gut) Der Drang, sich in Palästina anzusiedeln, ist unter den griechischen Juden sehr starke schon 20 Familien siedelten sich in Palästina m, und ihre materielle Lage ist sehr gut. Gegenwärtig sind bei dem Jmmigrationskomitee mchr als 100 Familien eingetragen, die sich für die Uebersiedlung nach Palästina vorbereiten/ Jeden Monat passieren aus dem.Wege nach Palästina etwa "40 bis 50 Chaluzim Saloniki; sie finden während ihres Aufenthaltes sorgsame Aufnahme und auch. Arbeit.. Von besonderer Bedeutung ist auch' die Tätigkeit. der Vereinigung „Zion", die sich die Organisation hon Reisen nach Palästina zum Ziel gesetzt hat. Endlich besteht in Saloniki eine Handelsgesellschaft „Sa. l o n i k i—P ü l ä st i n a" mit 300 Mtgliedern und einem Grundkapital von 250.000 Drachmen. Ihr Ziel ist, die kaufmännische Verbindung zwischen Griechenland und Palästina fördern. - ’ / ' - Holland. , ' . Der „Nederwrtdsche Zianistenbvnd" zählt 1990 ange» schlossen« Mitglieder. Hierunter sind 280. Misrachisten (in drei Ortsgruppen, organisiert) und 102 Mitglieder der „Nederlandsche Zionistische. Studentenovganisatie" (6. Ortsgruppen). Die übrigen Mitglieder verteilen sich auf 26 Ortsgruppen. Der Bundesvorstand ist ferner durch Delegierte vortreten: in der ,,'Bereenigung tot vakopleid'ing van Palästina Pioniers", deren Zweck die sachliche Ausbildung yon Chaluzim ist,'und in der „Fedrätie vmr Joodsche Jeugdvereenigingen", der Föderation der n a t i o n a l j ü d i'(ch e n (nicht polit-ischzionistischen) Jugendveveine, die 460 Mitglieder (in 16 Vereinigungen) umfaßt. Das Organ des N. Z. B. ist vie -Ha-lbmonatsschrist „De Jo'odsche Wächter". Der niederländische Keren Hajessod gibt ein eigenes Propagandablatt hevaus. Der N. Z. B. hielt während der Berichtsperiode zwei Delegiertentage ab, und zwar am 26. und 26. Dsze-mber 1921 in Den Bosch und am 17. und 18. September 19W in Hilversum. Der N. Z. B. organisierte den Verkauf von S-ch e k o l i m auch unter den. nicht dem Vorbande angehöri« gen holländischen Juden. Die Mion für' 5683 war bei Abfassung dieses Berichtes noch nicht beendet. Der Ä c re n K a j eme t h hatte., in Holland mit Ähnlichen SchwierkAeiten zu kämpse.u wie in änderen Ländern. IM Jahre 5683 wurde.der Palästista-Wm nt fast allen hol« ländischeit Städttzp tnit guten ppopagandistrschen und hesriedi- Ketidest finanziellen Restvltsatän gezeig't. . Der Vei^pm^Mgr.^HDnd her. Berichtsperiode staltz dttrch die §dttm''MeM^ArVeik Zn Iw'Pmch genpmpten. . Die Ratifikation des Palästina-Mandats war Anlaß zu einer vom -niederländischen Keccen Hajessod mW dem N. Z. B. gemeinschaftlich einbernfenm -M«klMUu«g^in Amtterda«.