Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1609 (5.8.1923)
- Date
- 1923-08-05
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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i'-'v < ' r-f Wien, Sonntag Wienev Morgenzertung. v. Mvgrkft^Skr SWve'-^r- Die zionistische Srgmlisation. Ae Atigkett der Lander- und Souderverbiivde. Argentinien. Die Zionistische Organisation Argentiniens bemühte sich (n der Berichtszeit, bei den politischen Faktoren in den benachbarten Republiken dahin zu wirken, irr politische Aktionen zugunsten der Ra.tifizierung des Mandats durch den Völkerbund einzutreten. Am 11. Mai 1922 fand eine Zusammenkunft zwischen Vertretern der ziomstilfchen Leitung und dem brasilianischen Gesandten in Argentinien statt/mit der Absicht, diesen zu bestimmen,' bei seiner Regierung für die Unterstützung des Mandats im Völkerbundsrat durch den Vertreter Brasiliens einzutreten. Diese Bemühung hatte Erfolg. Am 12. Mai fand eine Zusammenkunft bei dem damaligen Präsidenten der argen 1 inischen Republik statt, der versprach, diesen Bemühungen.zu entsprechen. Am 14. Juli wandte sich die Föderation außerdem telegraphisch direkt wegen der Ratifizierung des Mandats an den Völkerbundsrat. Sehr stark wurde die Föderation in ihrer politischen Außenarbeit durch den früheren Sekretär des Außenministeriums, euren warmen Freund des zionistischen Gedankens, und den Vertreter des Hauptbureaus des Keren Hajessod, 'Herrn Dr. Wilenski, gefördert, der damals Ehrenkonsul der Regterrrng von Chile in Argentinien war. Gelegentlich der - Bestätigung des Mandats wandte sich die Föderation im. einem Aufruf an die jüdische Oeffentlichkeit, um sie nicht nur zu Festlichkeiten, sondern auch zu praktischer Tätigkeit anznfpornen. An einer öffentlichen Demonstration, die aus diesem Anlaß am 6. August 1922 in Buenos Aires stattfan-d, beteiligten sich 30.000 Menschen. Der Präsident der Republik begrüßte eine zionistische Delegation mit warmen Worten. In den Provinzstädten dauerte die Feier anläßlich der Anerkennung des Mandats eine ganze Woche. Es beteiligten sich an ihr alle jüdischen Einwohner. Die Vertreter der argentinischen Föderation intervenierten bei dem englischen Gesandten in Buenos Aires, und am 4. Mai wurde ihm ein Memorandum übergeben, in dem auf die schädlichen Folgen hin gewiesen wurde, die durch das Bttebot der Einwanderung nach Palästina der Entwicklung von Handel und Industrie im Lande und den Handelsbeziehungen zwischen Palästina und Argentinien entstehen würden. In seiner Antwort vom 8. Mar 1928 teilte der englische Gesandte der Föderation mit, daß er das Memoranden» der englischen Regierung übergeben habe. Einen besonders hohen Wert für die natürliche Entwicklungdes Jischub in Palästina muß man der Einwarrderung aus Argentinien beimessen. : In erster Linie bringt diese Alijah ein Menschenmaterial, das, während feines Aufenchaltes litt ,Ar> gentinim sich für Wiche körperliche Arbeit vorbereitet unfo sich klimatischen und neuen Lobensbedingungen angepaßt M, außerdem bringen drG Einwanderer auch ein gewfstses Kapital mit. Bis zum 16. Apckl wurden auf Grund der Bemühungen der Föderation von dem englischen Konsul 52 Pässe für 96 Personen <68 Männer 88 Frauen) ausghi händigt (90 Juden und 6 Araber). Nach ihren Berufen der-, teilen sie sich wie folgt: 26 Kaufleute, 6 Landarbeiter, 14 Handwerker, 3 ohne festen Beruf, 8 Angchopkge der fteien Berufe. Me diese Einwanderer brachten nach Palästina ungefähr eine' halbe Million Pesos m bar. Die Föderation entwickelte eure umfangreiche mündliche und ischviMHs Propagandatätigkeit. Im Laufe von dchi M§- uaten besuchte Herr Dr. Wilenski 25 Pwvinzstädte itf Angelegenheit des Keren Hajessod. Gegenwärtig weilt dort Herr L. Jaffe zwecks allgemein-zionistischer Tätigkeit. Die Organisation zahlt 76 Ortsgruppen. In Venezuela M die zionistische Zentrale ein Organ in der Landessprache: „El Makabeo" heraus. In Buenos Mres taten sich die verschiedenen Gruppen zu einer „Vevoinigung der Zionisten Aires" zusammen. — Im Jahre 5882 wurden 5000 Schekel verkauft und auch eine gewisse Anzahl Goldene Schekel. Das Palästina-Amt stand inr Briefwechsel mit den verschiedenen Abteilungen der zionistischen Exekutive in Palästina, besoMrs mit der Abteilung für Handel und Industrie sowie mit der „American Zionist Commonwealth" zwecks Erwerbung ‘*oit Achusoth. Die Föderation steht zur Zeit noch mitten in ihrer Keren Hajessod-Arbert. Großen Einfluß hatten hierbei die Besuche der offizielle» Vertreter des Direktoriums: A. Goldstei n, Dr. Wilenski L. I a f f e. Bisher sind 70.000 Pesos für den Keren Jajessod gezeichnet, von denen 60.000 in bar eingingen. Als geringster Einzelbetrag wurden 25 PesoS pro Jahr festgesetzt. Trotz dev gegenwärtigen schlechten Wirtschaftslage gelang es, mehr als 60«/, der noch aufzubringenden Keren Hajeffod-Beiträge von 1921—22 einzuziehen. Die Eingänge für den Keren Hajessod betrugen 125.000 Dollar, für den Keren Kasemeth l'Jftael 64,000 Dollar ür den Schekel 6000 Dollar. Es erschienen: das offizielle Organ ,,Die jüdische Welt" und „Hckbima haiwrith" (hebräische Monatsschrift), „Di« Tribüne".. „Israelit" (Wochenschrift in der Landessprache, die iir allen Kveijsen der jüdischen Bevölkerung Verbreitet ist), „Die jüdische Zeitung", die in vielen Tausenden von Exemplaren aufgelegt wird. Außerdem hat die Organisation Beziehungen -zrc den angesehensten nichjtüdlschen Mattem in Argentinien („La Nation", ,^a Frenjso" usw.). Auch hat die Föderation ein ei genes PresKebu re ab gegründet, daS seine Berichte an über 60 . Das Zentralkomitee besteht aus folgenden Herren: S. Libfchütz, Ehrenpräsident; N. Gesang, Präsident; Doktor Nififonsohn, Vizepräsident; M. Feinstein, Schriftführer; Dr. Louis Swerdlik> Sekretär; A. Jaknbow,. Schatzmeister; A. Schuster, zweiter Schatzmeister; M. Ro. sowski, Leiter der K. K. L.-Kommission; Dr. W. Richens oh n, Leiter des Palästina-Amtes, Belgien. Die Zionistische Föderation Belgiens zählt gegen 700 Mitglieder, die auf folgende Bereinigungen verteilt sind: Agu. dath Zion, Antwerpen, mit etwa 300 Mitgliedern, Association des Femmes, Antwerpen, etwa 120 Mtglieder, Merkas Misrachi, Antwerpen, etwa 150 Mitglieder, Zeire-Ziön, Antwerpen, 50 Mitglieder, Zeire-Zion, Brüssel, 50 Mitglieder. Der Verband gibt die Halbmonatsschrift „Hatikwa" heraus, die die Mitglieder über die laufenden Ereignisse in der Bewegung informiert und als Propagandamittel in Belgien und den anderen französischsprechenden Ländern dient. Abgesehen von der Konferenz über zionistische und alk gemein-jüdische Fragen hielt die Föderation mehrere.grob öffentliche Versammlungen ab, in denen die Herren Motzkin und Dr. Soloweits ch'ik von der Zionistischen Exekutive Aowie Herr Dr. Schmarja Lev in und andere bekannte Redner sprachen." Es fand eine eindrucksvolle Gedächtnisfeier für Max Nord au statt, bei der die Herren Alexander M armor ie k und Jean Fischer Worte der Erinnerung an denverstorbenen Führer sprachen. . Das Palästina-Komitee unter dem Vorsitze des Herrn Torczyner leitete die Jnrmigrationsangelegenheiten in Belgien. Daneben bemühte es sich, palästinensische Firmen mit belgischen Häusern in Verbindung zu bringen, und holte kommerzielle Auskünfte ans Palästina ein. Das Komitee versucht auch, die belgischen Juden zur Kapitaliuvestierung in Palästina anzuregen, und beabsichtigt, zu.dieKem Zwecke im kommenden Frühjahr eine Studienreise nach Palästina zu organisieren. Die Bitziehungen zwischen der Föderation und den anderen jüdischen Organisationen waren immer «sehr frermdlicher Natur. Folgende Beträge wurden während der Berichtsperiode in Belgien für Wnistische Zwecke gesammelt: . Für den Keren Kajemech 69.589.82 Franken, 856 Pfund Sterling und 17.49 Gulden während des Jahres 1922. DassÄbe Resultat wirim lausenden Jahve erwartet. Für den Keren Hajesfod, der seine Tätigkeit erst im Jahre 1922 begann, wunden bis Mm 10. Mai 1,816.250 FrchÄen gezeichnet. Die Zahhrygen laufen ziemlich regelmäßig ein, und es ist bereits «sn Pe-. trag von 279.000 Franken und 130 Pfund Sterling nach Lon-. don übeptMen wachen. Die Kampagne M den Goldenen S ch itift hat bereits gute Resultate gtzMzt. Ein erstes Be», trag von' 100 Pfu nd Sterling ist bereits Abechmfey Wochen, .Wßscheyr wurden gewisse Mirage für! VchoNdWe PMstirH Zwecke aufgebracht. DaS ZentraKomitee Ar tife GefchästSpevivöe I960 bis 1923 besteht Ms folgenden Hchven: Doktop PDoNßansly, Präsident; H. Arono Witz, Btzchchfident^ I. Buchenholz Schriftführer; <&. M-tzocke, SHatzKezsM E. Stern, Beisitzer. ' :i ■ Me WkckvMer zionistische Laird'MvMNiscktton umftchk gegenwärtig 30 Ortsgruppen m allen Städten und Stcwtcheü des Landes. Außerdem-hat die LandesorgaNifation in 60 Dorfgemeinden Vertvauensmärmer. Die Zahl der den Schekel ent«, ächtenden Mtglieder beträgt 6000. Neben dev al^lgezuckine-u zionistischen Lan-desorganifation btzsteht noch ein Verband des Misvachi, >der Poale Zion und der Zeire- Zion, deren Mtgliederzahl etwa 3000 betragen dürste. Me ZionWsche Organisation ist in der Bukowina, derM jüdische .BeLMevung etwa 30.000 Familien beträgt, die stärkste und angesehenste. Die Leitung des Bukowina^r Zionistischen Landeskomitees liegt in den Händen des Präsidenten Dr. Mäher- Ebner und des geschaftsführendeu Vizepräsidenten Doktor Theodor Weißelberger. Das Leim Landeskomitee eingerichtete Orgatzisa» tioUsresfort veranstaltete in der BerichtsPLrrode- 400 Vereins-, Partei- und Volksversammlungen in den Städten und Dorfgemeinden. Der organisatorische Apparat des Verbandes, stellte sich vor allem der Keren Hajessod-Aktion zur Verfügung. Die Täügkeit des Landeskonritees erstreckt sich neben dev zionistischen Arbeit im engeren Sinne des Wortes auch auf die Landespolitik. Das Hauptgebiet seiner politischen Tätigkeit war der Kampf um dm . Schutz -er staatsbürgerlichen Rechte, die, fe-it die Liberalen zur Macht gekommen sind, stark gefährdet sind. Das Landeskomitee hat ferner die Arbeit für die national« Schule als einen der wichtigsten Programmpunkte betrachtet. Diese Arbeit war aber nur von minimalem Erfolge begleitet. " ' Dem p ü llitz ^Mie n iR.effs p:r t der LanÄesorgMidap tion untersteht ein Rechtsschutzbureau, welches im Jahre 1922 in 700 Fällen bei Zivil- und Militärbehörden, ferner beiden ausländischen Konsulaten zum Schutze betwffener Juden interveniert hat. Das Organ für die politischen Interessen der Bukow-rnaeö Judenschaft ist die „Ostjüdische Zeitung", welche von Dr. Mayer-Ebner hevcmsgegeben wird. Der''hebräische Schulverein „Sasah Jwviah" unter der Leitmlg des Dr. Jpsef Bierer unterhält -m Czernowitz gegenwärtig vier hebräische Kindergarten, eine Volksschule <1. Ktassch »Rfe ew» Reihe von Hebräischen Sprachkursen^ 806.496 192.193 . 1,Ä8 schließlich ein Päi)ägoM.m zur Ausbildung von Kinder^ nerinnen. Ferner bestehen in den Städten und größeren Dör fern des Landes 18 hebräische Sprachschulen, zwei Kindey gärten mW mehrere K-trrse. Es sei ferner erwähnt, daß in drei (organifie^M) Hrß ivatmittelschtzlen mit zirka 800 Kindern dreimal wÄMkli» hebräisch unterrichtet Wird. Die Zahl der JwKLmdliche^ \i\i der BuEckwina, welche modernen hebräischen UnterÄchi & nstßen, beträgt etwa 4000. GesammelteBeträger Für den Jüdischen Nationalfonds im Jahre 1922 ' Für den Jüdischen NMonalfondS im Jahre 1923 (bis SO. April)...' Für den Keren Hajessod (bis SO. April 1923) . . (bis zum SO. März 1923 lief beim Hanptbureau des Kerei Hajessod in London der Betrag von 944 Pfund, 9 Schilling «s> 10 Pence ein. Der Verband widmete -er Jugendarbeit seine beisonidere Aufmerksamkeit. Es wuchen Vorträge, nave und Diskussionsabende abgehalten, die stark besuch waren und sehr, anregend auf die jüdische Jugend gewirkj haben. Seit Mai 1923 gibt das Jugendamt eine Monats« Zeitschrift für die Jugend, den „Hador Hazair", in hebräischer jüdischer und ldeutscher Sprache heraus. Erwähnenswert ist,, das Pas Jugendamt im Vorjahre eins große H olzaktion in der Bukowina eingeleitet hat, dank welcher 16 Waggons Baumaterial für die in Nur:s ars beitende Schomer-Gruppe kostenlos zur Verfügung gestell! wecken «konnten. Bitlsarien. Bulgävien zählt etwa 50.000 Juden, von denen 20.00i in Sofia leben; die übvi-gen sind in 30 Provinzstädten zev streut. Der Zionistische Landesverband besteht aus 26 Veveiner und zählte am 1. Tischri 682 2427 Mitglieder. Die Zahl des Schekelzahler betmg im Jahre 5682 6827, was beinahe aucs die Zahl der erwachsenen Juden im Lande darstellt. Es ent. standen Mt Bulgarien zwei ziomstifche JugendorgcmMionen! dis ,Hfftiadrnch" Md der '„MsaWckb'i". Das Zentralkomitee der ZioniWchen Organisation be. steht aus den Herren:,A. Romano, Dr. B. Confio, L H^skia, A. Caleff, R. Baruch, S. Steinberg unl M. Benaroya. Es erscheinen .in B:rlgavien>dvs: zionistische Zeitunger und eine Zeitschrift: ,HaschoPhar" (Organ des Lmrdesverban. deS, eiWemt enumck wöchentlich, 1600 Leser), „Ewvehsft PreKck" (JuMdiblatt, . erscheint wöchentlich, 1200 Lesers BuWin des „MaHchi" (monatlich, 10M Leser) und „Ewreysöß SUP* (AuWdMschnft, monaÄjch, 600 Leser). . Wcchre^» bett Berichtsperiode wurden zwei Konferenzer einüerufen: im Mar 1922 und im Jänner 1923. Auf der erster ■ tbmden. oiNMiiW^Hk,/ JmMGoationS- und KolonHations, fraMN behandelt; D' zweite befaßte sich arrLMießlich mv kulturellen Fragen, Der Drang nach Er«z Israel Mr gM. Alle Bewilligungen, die uns zur Bersügurrg ga .find' ESgeicktzt worden. Die ZM der letzter char' im BeHAtnts zu den Bedürfnissen viel zu klein. Di» der GmiMmten aus Bulgarien, die sich seit dem letzter ' in Evtz Israel anisässig gemacht haben, ist etwa 100. In den größeren Städten, wie Sofia, Philip.Po iuck RustschUk, haben die Zionisten Kolonist v>r-eß n e l a n dw i r t s'ch a f t l i ch e r Siedln w MUrü PalMna orgamsiert. Dke ChaluKewegung steht noch in ihren Ansän- Km, In dev JMOsMmsation ist eine starke Richtung zun xMMa^l'en Pcklästina-ZemtriisMUs bemerkbar. .Et Wr^den auch Gruppen von jungen Leuten gegründet, die sich als landwirtschaftliche Arbeiter ausbilden, um bald nach Ere> Israel cmszrMandern. Um die Palästina-Arbeit besser fichrer' zu.können, hat der Verband einen Vertreter in Erez Jsracs «ttnarrnt. Er sorgt dort für die Jmnngranten, fuhrt nament, des VeMndes mit vevschiedeyen Institutionen in Erez Jsrae PerhgMr-ngen und Äfförmiert die bulgarischen Zionistei ftber alle FrNM, die st<r interessieren. Die „Nichtzionisten" biwen in Bulgarien keine besonder-, Organisation, gchövon vielmchr vevschickentzn Klubs mch B'nei B'pH-Logen an. Ferner existiert':» Bulgarien eine jüdi, sche. Gruppe der k o mmuni st i sch e n Partei Bulgarims; ft steht in. fchärffter Opposition zum ziomstischen Landesverband ist jckoch eine Quantite negligeable. Manche Von den. „Nichtzionistvn" stehen der Palästina Idee nicht"fern. Ihre Haltung zum Keren Hajessod ist H manchen Städten sehr günstig. Im mnerjüdffchen Leben, bv den Gemeinde- und Schulwahlen aber bilden sie fast imme die gegnerische Gychpe. Bei den Wahlen waren die Zionisten überall di stärkste Gruppe, obwohl sie die' radikalste Plattform — gü gewaltige. SteuernErhaltung, der modernen hebräisches Schulen — vertreten. Bei den letzten Wahlen zn den Schul und Spuagogalräten (im April und Mai 1923) haben tu Zionisten in allen Städten 90 Prozent der Stimnun erhalten Die .zionistische.Forderung/ den . b. Keckn Hajesföd. als obligatorische Steuer einzuführen und bie.Memeinden zu seiner Einführung zu vet pflichten, wurde durch diese lchten Wahlen f a »k t i o n >i e rt . Die zionistische Wahlgruppe in Philippopel, die allein in aani ' Bulgarienoffen diesen Punkt des Programms verteidig' " siegte mit 900 .gegen 190 Stimmen. , In der Berichtsperiode wurden in Bulgarien folgend l Beträge für chionistifche Zwecke gesanWelt: fiir den Keren Hajeffüd ... . . ... . . . 4,650.000'LM , „ , Keren Kajemeth . . . . . . . . . 299.000 „ „ r„ lokalen ErnizratlonsfondS . . . 830.000 , * ■ % Verband . ...... . . . , 250.000 „;; Summe. . 5,429.000LÄo ■! w:;. $•:: .."H' ...<•« -