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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-02 · Heft 1606 (2.8.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1606 (2.8.1923)
Date
1923-08-02
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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«Skr. 1606 Men, Donnerstag Wiener Morgenzeitung. August 1923 Seite 7 Bühne und Kunst. Gerhart Haup'imann Ehrenmitglied der Aktchemie der bildenden Künste in Men. Die Akademie der bildenden Künste in Wien hat auf die alte Gepflogenheit zurückgegriffen, nicht nur bildende Künstler, sondern auch Dichter und Komponisten zu Ehrenmitgliedern zu ernennen und hat vor einigen Tagen als ersten unter den lebenden Dichtern Gerhart Hauptman-n einstimmig zum Ehrenmitgliede der Akademie erwählt. Um den Theatern. Vülk8ov«r. Heute „Eavalleriia rustieanr" and „Der Bajazzo". Ms Canio gastiert Herr Karl Jahn vom Stadttheater in Magdeburg, die Santuzza und Nedda singt Fran Gelter. Sonntag findet das erste Gastspiel, des Kammersängers Friedrich P l a s ch k e als Hans Sachs in „D t e Meistersinger von Nürnbeirg" statt. Gerichtssulll. An Shfer der Waberschen LPtiomprMke«. Die Folgen >der BehanÄliu-ng der früheren Angehörigen der östervichifchen MonarHve. die nunmehr den Nachfolgestaaten angchören, fanden geftevn beim Sdrafbezirksgevicht 1 eine Illustration,- die einer gewissen Tragik nicht entbchvt. Wegen Reverfion war ein unbescholtener jünger Mensch Gauil Maier Scherzar angeklagt. der hier M HandelSgehrffe tätig war. feine Angchörigen itt Wien hat und van Geburt nach einem Ort in Galizien zuständig ist, den er früher Jugend verlassen und nicht mehr gaschen hat. Nach der FreMderrbehanÄnng tvurde Scheuer, dessen O p ti o n. nicht bewilligt wurde, einfach von Wien'ausgewiefen und aufgefordert, Wien zu verlassen. Diese Erpatvirvung wurde rechtskräftig und Schevzvr reiste geschäftlich inchvischen nach Polen, und als er hiMcher zurückkrhrte. wurde er. da inzwischen die Wschaffmrg rechtgültig wurde, wagen mr- «rlwullter Mckkchr angekl-agt. Der Verteidiger deS «mbefchMenen jungen Mannes gab an, daß eine Reverffion nicht vavlisge, da ja der Angeklagte nicht Wien in Bsfalgung des MschchfuMSchkenrutnisscs verlaufen, sondern ledigkch zum Zwecke einer Geschäftsreise. Es erscheine überhaupt fraglich, ob die AbischaAmg gesetzmäßig sei. Man zwinge Leute, die früher sich als Oeftevreicher fühlten, nunmohr Angehörige eines Nochsvlgeftcrates zu werden und zwinge sie. einem Stäatsverbcrud onzugehören, dem sie fremd gogenüberstehen. Es liege hierin eine krasse Änbrlligkeit. Diese Entbürgorung von Menschen wilder Willen halte der Verteidiger für unimlässig. Der BtztzrrSsrichdor Dr. Grün sprach den Angeklagten der' mierlauiblen Rückkehr sch Nil big und verurteilte ihn mit Rücksicht auf sein Wohlv erhalten und fome Unbescholtenheit b edingt zu dvei Tagen Arrest unter Einräumung einet Kv«ijährigen Bewährungsfrist. Als mildernd nahm der Richter das Geständnis und die s ch wer« Notlage des Angeklagten an, der Ihrer feine Existenz hatte, feine Familie hier besitzt und der vor der Gefahr steht, in die polnische Armee «ingerecht gu werden, ohne sich selbst als polnischer Staatsangehöriger zu fühlen. Da Scherzet ein Gesuch um AufenthaltsbewelliMng emgelbracht hat, kann er sich derzeit hier aüshalten. Gr «Märte, daß er die Strafe annchme. Bollswirt. «rftemtzeüe Krone -- V.VS78 Lenümei. AurMlnng Wie» — 00787, Centimes. Sit Zürich notierte 1./8. 31./7. die österreichische Krone ..... . 0.00785/* 0.0078'/« die österr. gestempelte Krone . . . 0.0079 0.0079 die tschechische Krone ...... . 16.45 16.57V, die Mark. .. 0.0005 0.0005 ^oUcntb >•*•••••••• .. 220.- 220.50 Netn-^ork .•«..* . 559.— 560.75 . London ...» 25.56 25.64 Paris «•••••*«•». » « , 32.42 82.70 Mailand. . . . ... 24.95 24.80 Belgrad , 5.80 5.80 Bukarest . 2.85 2.82 Sosia .».«»»»»»..»» » 5.- 5.16 S9ubci|)({l § ♦ 9 0.03 0.02*/, Warschau.. . 0.0025 0.0028 AMinatsaffeffore» zu Trauungen berechtigt. Das öffentliche Interesse und die „geduldeten" Chen. Der Oberste Gerichtshof unter Vonsitz des Ersten SemtsipMWsniten Dr. Zwiedlnek hat ein Urteil gefällt, welches jenen Ehekbujstchsn, die sine zweite Ehe entgehen p Srt stliaubisn, weil die erste Ehe an fovmÄen Gebrechen und «ine nur geduldete ist, zur Enttäuschung dienen wird. Der stn 12. Bezirk etaMerte Papievfcchrikanit Ignaz H. hatte feine erste Frau. die er in Rzestzchv gchüiratet hatte, veÄchsen und rn Wien sine Zweite Frau geheiratet. Die. erste Gattin- Warda H. erfuhr hiervon, reiste nach Wien und brachte gegen Ignaz H. und feine zweite Gattin Manie eine Klage auf Ungültigkeit der Weiten Ehe ein, Der Ge* klagte «Märte Bei der Verhandlung vor dem Wiener ZivMandes. vevicht, die We-rte Ehe fei gMtig, die erste ungWisg, denn die sei nicht vor einem Rabbiner. auch reicht vor einem RaWlnerftellvertretsr, sondern vor einem Rabbinats- Assessor geschlossen worden, der zur Vornahme von Trau» -Men nicht bvrechM sei. schon deshalb nicht, weil ihm di« erfordsvbrche allgemeine Bildung fehle. Das ZivMardesgericht erklärte die erste Ehe für gültig, weil auch der Raibbinatsassessor Mr Vornahme von Tvcmiunigsn berechtigt sei. In der gegen dieses Urteil einge» vvachten Berufung der beiden Geklagten wurde geltend gemacht. daß, ein RaWinatsasfessor nicht für TvLmmgen,. sondern nur für solche Funktionvu als Aushilfe deistgnlovt werden wmre, welche Mt gesetzlich dem R-a-Mmr oder dessen Stell- Vertreter Vorbehalten sind. Das Oberlandesgericht wies.die Berufung des ^Ehemannes und seiner zweiten und bestätigte die GtvMMitseMämwg der ersten ft In der Begründurg wird hervovgcholbm, daß die Beftemmg des RMbincrtsasfessors von de>r BsMshauptma-M- Icha'st stillschweigend genehmigt wurde, das Erfordernis einer bestimmten Vorbildung nicht ausgetstellt sei. Uebrigens müsse eine behördlich geduldete Üebuna. feikbst wem.« sie den Bovschvistsn nichts entspräche, mit Rücksicht auf das öffentliche Interesse und das hierbei in Betracht kommende Interesse so zahlreicher Ehepaare und ihrer Kruder als maWlbllich erkannt werden. , .Der Oberste Gevichtshof hat dieses oberlandesgerichtliche Urteil -miit der gleichen BegrM.dnng bestätigt. m Organist. Es geht nicht üibsr Hmnor. Der VoWschnllehrer von Untertauern, ^gleich Organist und Gott werß «och olles, ist ein humorvoller Mensch. Ueberdies mt er nttt dem Pfarrer in Feindschaft und sucht ihm bei jede« Geleaenhelü «im Mampft" anWlMngen. Eines Sonntags faß der Lelyver Junk wieder vor seiner OvgSl und " ^wartete auf das Tedeum. Ms der Pfarrer es vergaß, stmmrte >der Ocgamst zur Erbauung «der Andächtigen auf der Orgel ein paar bekannte Melodien ans der Operette ,?Das Dvokmäderlhaus" wr und meinte, daß dies die richtig Art sei, Gott zu dienen. Die Orgel ließ es sich nicht gofallelt, die Staatsanwaltschaft nacht und der Lehrer Junk wurde wogen Beleidigung einer gesetzlich anerkannten Kirche vor Gericht zitiert. u>nd gestern zu vierzehn Tagen strengen Arrests verurteilt. Die StaatsanwaktschD und der Pfarrer von Untertauern haben oben weder Sinn für Humor, noch genügend Berständniis für dhe, .mpSM^ OMMnmuU. Besonder« als KircknuvM» E Ser inteniattonale Balntenmartt. Die Reichsmark unverändert. — Erholung der Ungarkrone. — KmSsenkung der Polenmark. In Zürich ist in der AbwärtSbetvsgung der Reichsmark gestern «in Stillstand eingelroden. Sie notierte ebenso wie am Vortage 0,00015. ES scheint, daß das Ausland fich zu den neuen, von der deutschen ReichSregiemng geplanten Maßwahmen abwartend verhAt. BekanEch hat die deutsche Regierung ihre Absicht knndgetan, «ine Goldanleihe autzmvchmen, und eS wer- >dbn jetzt die Modalitäten auSgearbeitot. Außerdem sollen einige Erleichterungen im Devifeniverkehr getroffen werden. Man spricht sogar von einer Lockerung der starren Zentralisierung. Die ruhigere Auffassung über die Reichsmark auf den intermlionalen Plätzen hatte zur Folge, daß auch in Berlin die Devisenkurse stabil Rieben. New-Iork notierte ebenso* wie am Vortage 1.007.250. Hingegen ist der Umstand bemerkenswert, daß sich die -Ungarkroave in Zürich ein wenig gehoben hat. ES scheint hier der Bericht über das ResMtat der Konferenz in Sinaia günstig mitgewirkt zu haben. Dort soll die Entente erklärt haben, daß sie nichts gegen eine BMerbundanleihe für Ungarn einzuwenden habe. Das Bslanntwsvden dieser Nachvicht hat natürlich auch auf den ausländischen Plätzen die Stimmung für die Ungarkrone günstig beeinflußt. Die Devise Warschau ist neuerlich um eine Kleinigkeit abgebröckelt und notierte mm 0,0026 gegen 0,0028 am Vortage. Im gestrigen Wiener Clearing sind nur unwesentliche Veränderungen zu verzeichnen. Der Lewa «bröckelte von 31,30 auf 30,80 ab. Die Devise Warschau Wieb unverändert, die Reichsmark hielt ebenfalls denselben Kurs. Nachstehend die offiziellen Cl-earingkurfe: Glearingkom der Österreichischen Natlonalbank vom 1. August 19A. Devisen (Schecks und Aus Zahlungen) Amsterdam t. 1 holt. Gulden Agram 1 Jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar . Berlin l deutsche Reichsmark Brüssel I belgische Francs . Budepest 1 ungarische Kronen . u Bukarest 1 Lei.. . 8 Christianla 1 norweg. Kronen i Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas . . . , , Mailand 1 Lire New York 1 Dollar.,4 Paris 1 rrancs ...... Prag 1 tschecho-slow, Kronen Sofia 1 Lewa .. Stockholm I schwediacheKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs Noten Amerika». Noten v, 5 Dollar autw, 70560*— „. , kleinere . . , 70460.— Belgische Noten 100 Francs » . 3315.— Bulgarische Noten su 1000 Leva . 614,— , » 100 , . —.— . . kleinere, » . 594.— Dänische Noten 100 Kroner , , 12470. - Deutsche Noten su 1000 Mark. . 0.06»/, » » * .20® » — _ i» f* kleinere« « * Engl. Noten von 5 Livrest. aufw, 322600.— » kleinere. 322400.— Französische Noten 100 Francs . 4060.— Holländische Noten 100 Gulden . 27775.— Italienische Noten v. 100 Lire aufw. 3050.— . » kleinere , . . 3oso.— Jngosl. Noten ungest, zu 1000 Dinar 7id.- m ■ 100 , —»— ..» » » kleinere . . 711.— Norwegische Noten 100 Kroner . 11200.*^ Polnische Noten ▼. 500 Mark aufw, 0 JO „ » . kleluere.... 0.25 Rumänische Noten zulOOOu. 500Lel 338,- » » kleinere . . . 318.— Russ, Noten (Roman.) zu 5Ö0 Rubel — » » » 100 , — „ r » , kleinere . , — Schwedische Noten 100 Kronor . 18810,— Schweizerische Noten 100 Francs, 12580.— Spanische Noten 100 Pesetas . » 9810.— Tschecho-slow, Not. v.lOOO aülw,?o62.— n kleinere . 2057.— Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. 3.25 »tu 10.000 Kr, ... M » klfllflfifo » # i 0 3.20 Die größten Ausfuhr-zisfcrn finden sich in der Klasse „Nahrungsmittel, Getränke und Tabak". Früchte, VegetabMen. Oel, Fett und Fisch>e wurden für zusammen 804.W6 Pfund . exportiert, Getreide (hauptsächlich Gerste) für 244.194 Pfund. Diesen Exporten stehen aber weit größere Einsührziffern gegenüber, so Getreide und MM für rund 318.900 Pfund, Fische, Vegetabilien, Oele und Fette für zusammen 345.000 Pfund, weiters Spirituosen, Tchak und Getränke für 374.420 Pfund. Auffallend gering find die AußenhandelsFiffern in der Klasse „Rohstoffe". Die wichtigsten Einfuthrpofftionen bildeten Hotz (für 165.000 Pfund) uwd Kohle (für 35.651 Pfund). Die wichtigste Ausfuhrpost in dieser Klasse waren rohe Häute und Felle, die im verhältnismäßig geringen Betrage von 15.000 Pfund exportiert wurden. Der ^deutende Einfuhrüberschuß in der Hantdelsbilaivz Palästinas ist aber nicht, wie zum BeiisM bei manchen Staaten Mtteleuropas, als ein Symptom wirtschaftlichen Mederganges zu bmrteilen. Denn einerseits bedeutet ein gwßer Teil der GinfuhrMern nur, daß KaPitMen (in Form von Waren) im Lcrwde angelegt wurden» die rn näherer oder fernerer Zukunft in seiner gesteigerten Ausfuhrsähigkeit wi>eder zum Ausdruck kommen müssen. Andererseits hat ja, im Gegensatz zu den ftüher erwähnten mitteleuropäischen Staaten, nicht in früheren Jahren eine starte Ausfuhr stcrttgefundeu, die durch irgendwelche Politische oder wirtschasMche Ereignisse vermindert wurde, sondern Einfuhr eibenso wie Ausfuhr Palästinas stetigen seit' Jahren ununterbrochen, wenn auch langsam an, wolbei sich überdies das Verhältnis Zwischen Einnnd Ausfuhr wenigstens prozentuell allmählich Mgunsten der letzteren verschiebt. Trotzdem tritt gerade in der Handelsbilanz für 1922 die Schwäche der wirtschaftlichen und namentlich industriellen und geweMichen Entwicklung Palästinas schr deutlich hervor. Die Einfuhr an Fertig- und Halbfabrikaten beträgt ungefähr das Zehnfache der Rohstvfffmporte. Obwohl auch zehnmal so viel Fertigprodukte wie Rohnraterialien ausgeführt werden, so beträgt doch die Ausfuhr in diesen beiden Klassen nur etwa 6 Prozent der Einfuhr. Ein Land, dessen Gebrauch an gewerblichen und industriellen Erzeugnissen rund Zinsfuß Geld Kurs vom Ware Geld 31. Juli Ware 4 27975— 28070— 27920— 28020— 8 723— 732— 728— 732.- 6 7 8— 738— 728— 732— 8 0.06 0.07 0.351 0.061 «'/, 3354— 3306— 3374,- 3486— 6 3.55 3.65 3.05 3.15 6 344— 346— 344— 346— 5 11330— 11370— 1128«— 11320— 5 12610— 12650— 12480— 12520— 3 324408.— 32540C—3245ÖO— 325500— 5V, 9930— 9970— 9930— 9970— 6 3074— 3086— 3064— 3076— 4 70935— 71185— 70935— 71185— 5 4107— 4123— 4132— 4148— 5 20C8— 2090— 2095— 2105— 77. 636— 640— 636— 640— 47. 18820— 18830— 18720— 18780— 8 0.307, 0.31*/, 0.31«/, 0.321/, 3 12695— 12745— 12655— 12705— Anlässlich des XIII. Zionistenkongresses welcher am August 13S23 in Karfsbad beginnt, erscheint im Rahmen unserer Haupiausgabe eine KONGRESS AUSGABE Bi & ,Wiener Morgenzeitung Direfete» verlässliche und rascheste Berichterstattung wird es uns ermöglichen, unseren Lesern während der Dauer des Kongresses täglich früh eine genaue, ausführliche und zusammen» 70960— 70560— 70950— 70860— 70460— 70860— 3345— 3335—v 3365— 622— 614— 622.- wsrä— 594— 602*.- 12550— 12310— 12390— 0.08»/, 0X5% 0.07»/, 824220— 322700.’- 324300— 324000— 322500— 324100— 4090— 4065— 4115— 27975— 27720— 27920— 3070— 3040— 3060— 3050— 3020— 3040— 725— 719— 725— 717— 711— 717— 11280— 11150— 11230— 0.32 0.31 0.3S 0.27 . 0.26 0.28 342,- 338— 342— 322— 318— 322— —— —— 18710,— 12660.— 0690.— 2078.- 2073.- 3.45 3.Vo 18520.- 12540,- 9810.- 2077.- 2072.- 2.65 *2.« 18620.- 12620.- 9890.- 2093.— 2088.- 2.85 *2,*80 M Handelsbilanz Palästinas im Fahre 1982. Die Gesamteinfuhr Palästinas im Jahve 1002 hatte, wie das ofstzielle »Fomm-ereial Bulletin" vom Ä. Mai d. I. mitteilt, einen Wert von 5,581.163 Pfund, denen eine Ausfuhr im Betrage von 1,363.377 Pfund gagerckberstcht. Die Einfuhr des Landes war also zu genau 83 Prozent durch die Ausfuhr gedeckt. Die größte Cinfuhrpost bildeten Fertig- und HälbsabrAaie, hauptsächlich Baumwollwaren (für' rund 585.000 Pfund), ferner Konfektionswaven, Glas-, Ton-, Ei-sen- und Stahlwaren. Dagegen war die einzige nennenÄverte Ausfuhr- Post in dieser Klasse verarbeitetes Oel nnd Fett, nämvich Seife Wr tupfe 1C2.000 hängende Darstellung aller Verhandle»- gen und Vorgänge des vorangegangenen Kongresstages zu bieten. Infolge raschester Expedition werden alle Bezieher die Kongressausgabe der „Wiener Morgenzeitung'* vor allen anderen In Betracht kommenden Organen erhalten. Die Kongressausgabe wird 15 Nummern (vom 6. bis 19. August) umfassen. Als erste Nummer wird am 5. August, am Vortage eine KONGRESS FESTNUMMER erscheinen, welche Beiträge ziouistisch'-ir Führer über die Verhandlungsgegenstände des Kongresses und aktuelle zionistische Probleme enthalten wird. Für die Kongressausgahe werden Sonderabonnements zu folgenden Preisen entgegengenommen: Oesterreich: K 15.000 Italien : Lire S Deutschi.: Mk.9lQ.OCs0 Jugoslawien: Dinar 20 Tschech-Slow.: Kc 10 Polen: poln. Mk. 15.000 Holland: Holl. fi. 0.75 England: sh. 7.50 Amerika: Dollar 0.25 Frankr.u. Belg.: Frcs.4 Rumänien: Lei 40 Bulgarien: Lewa 20 Schweiz u. d. übrige Ausland: Pres. 1.20 Für ständige uwd neue fiboHnewten wird die Ausgabe ohne Aufschlag suk die In Geltung stehenden Bezugsbedingungen geliefert werden. Bestellungen werden von den Verschleisstellen sowie von der Verwaltung der ,»Wiener Morgenzeitung“, Wien, II., Taborstrasse 1, entgegengenommen und müssen unter gieichxeitigerUeberweisu ng des entfallenden Betrages bis spätestens 3. August Im Besitz der Verwaltung sein. Der Geschäftswelt bietet die Kongressausgabe einebesondere,nichtbaldwiederkehrendeGelegenheit, BrfoSgrBidti zu inserieren und neue wertvolle Auslandsuerbindungen zu erreichen. Bei Anfragen wollen Grösse und Erscheinungstage des gewünschten Inserates angegeben werden, wo* dann äusserste Offerte erfolgt. Normaler Anzeigentarif Die Verwaitung der 99WS©n©r NisrZGnzMLMU" S§«9Tafeorsh1* 1 «3 feaephone 44«0»3$ und 43-3-15?.

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