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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-02 · Heft 1606 (2.8.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1606 (2.8.1923)
Date
1923-08-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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mm Wen, DonpeMlH Bifiemng lm Befinden Hardings. W FftMtVto. A'. $$t. Meuter.) Die in der bet* 211 MK oinsBchM Besseruns im Bofipden MichyW Havdms M au, Dev PMwt Nimmt Mtzl-g ÄchvWy -u sich uuv echut sich Seffevm, jlafts. London, 1'. AiuMtsi, Das Rswhevsche Bureau meldet Ms Gau Fvauoiseo: PraMut HMng W die KM Mer* standen. Ev befindet sich bereits auf dem Wege dev Besserung. Selbstmordversuch der chiuefische« Prstfidente«. London, 1'. August. (Havas.) Die ,MmeS" melden aus Riga: NaH einer Meldung aus Chardin soll der Präsident der chinesischen Republik erneu Selb st Mordversuch begangen haben. Er habe sich durch RevolverWsse schwer verhetzt. DeMbilifierung in Griechenland. Athen, 1. August. (Havas.) Die Demobilisierung hat begonnen. Die Wahlkampagne für die Kammerwahlen beginnt im Oktober. Ile militärischen Ausgaben der Großmächte. London, 1. August. (Del. der ,M-r. MorgenMung".) Das Kric-Mmt teilt mit, daß die militärischen Ausgaben der Großmächte in den Jahren 1908 und 1932 folgende Beträge aufweisen: England 27,7 (60,8) Mllionen Pfund Sterling, Frankreich 11-10 (3598) Milliarden Franken. Deutschland 60 (23.96) Mllionen Goödmark. Amerika 880 (360) Millionen Dollar, Rußland 647 Mllionen Goldrubel, beziehungsweise 956 Millionen in den ersten neun Monate des Jahres 1922. WWW MWgWzeWM ^_ ist durch ei^U Entwässevungskm-al draiuiert. Das Rejuttat' ist: vMtäWWe PchpitiAMg des Wmpses ach der Wche, die zur Medlung Gn Harod gehört. Teil-Joseph. Nächst Tel- Jcheph ist nur ein Teil der DrMag>e fertig, und die Ä»ge, solange , das Werik lMHendeit vorliegt, ernst. (Die 'Arbeit wird MMwehr bem.det.) Der Sumpf östbich der Siedlung, der vom Wasser de- Wadi kllchania hevrühvt, wie auch ein BewäsfevungS-kaual vour Wadi Gelo-u!d sind trockeugekgj. Der Gu-mpf nächst der Quelle Rehania bedroht noch die Siedliung, daher baldige Dvaimge dringend Nötig. Devoits beendet.) Kfar Je che ziel und Gewa. Diese SiMuugen besrnde-r» sich auf der. Anhöhe nördlich der Bahnstation En Harod. Die die Siedlung gefährdenden Sümpfe sind: die Quellen En Tahun und der Wadi. Die Quellen Cv Tahun befinden, sich an der Grenze der Kolonie, etwa 700 Meter südlich von Gewa. Der von: Keren Kafemeth unternommene Versuch, dieses Gebiet zu draiuieren, wurde durch gerichtliches Verfahren des Eigentümers des angrenzenden Bodens. unterbrochen. (Die Arbeit wird nunmehr fortgesetzt.) Der Teil des WM, der sich auf dem Boden der Siedlung befindet, ist durch e!men Entwässerungsgräben trockengelegt. Die Quellen können aber mit demselben nicht Vevburdeu werden und infolgedessen sind die Sümpfe in der Nähe der Siedlung noch nicht ganz weg. B eth Alpha. Dies ist der am weitesten nach Osten vorgerückte Punkt des Nuriskomplexes. Die Sümpfe westlich der SiM-ung sind durch einen Betouikaual, der sich von Teil- Joseph bis zum Fluß Harod hinzicht, ganz beseitigt. Es bleiben noch der Wadi und der Bewässerungsgräben rund um die Quelle von Sachne, die, da sie sich auf nichMdischem Boden befinden, noch nicht drainiert wovden sind. (Dies geschieht bereits.) Im allgemeinen ist es klar, daß ungefähr drei Viertel der zur vollständigen Beseitigung der Sumpflage auf den K. K. L.-Besitzunger.« erforderlichen Arbeit durchgeführt worden ist- Tagesbericht. 4er Kampf gegen die Malaria in Palästina. Im folgenden veröffentlichet: wir einen Auszug aus dem Bericht, welchen die aus den Herren L. Kantor, Regi^Egs-Samtätsingenieur.ur-d M. Kligler, Leiter der Malamaforschungsstation der Regierung, zusammengesetzte Kom- ,Mission, die die im Emek Jesreel duvchgeführton Ameliorationsarbeiten untersucht hat, an den Jüdischen Nationalfonds erstattet hat. Tie Dvainagearbeften in Nuris und Nahalal sind /n ihrer Art die bedeutendsten Unternehmungen in Palästina. Beide Komplexe waren ganz mälariaversencht. Auf bei-den findet man Spuren von Dörfern, die offenbar von der Malaria, weggewischt worden find. Me neuen Siedlungen waren dieser Gefahr auSgefetzt und, hätte «an nicht urmtittelbar Dratinajge*. arbeiten durchgeführt, waren sie sicherlich zugrunde gegangen. Durch die Drainage werden diese Plätze allmählich saniert und bewohnbar. Der Effekt dicsser Arbeiten ist noch' nicht ganz erreicht, da die Drainage noch nicht zuBnde geführt worden ist. Es ist jedoch so gut wie sicher, daß, sobald das Werk vollendet ist, diese neuen Siedlungen zu den gesündesten in Palästina gehören werden. Man darf das Haus nicht ohite Dach lassen, da sfonst das Geld und die Energie, die bisher aufgewendet wurden, von geringem Nutzen sein würden. Im nachstehenden geben wir eine ftrrze Zusammenfassung der an verschiedenen Plätzen durch geführten und noch durchzusiihrenden Arbeiten. In Nahalal wuchm große Sumpfflächen trockengelegt; es ist aber noch ein Rest -in Wadi Mitwch-en-Beda, dicht bei der Kolonie, geliehen, der, soll die Gesundheit, der Siedlung gesichert sein, fortgWasst werden muß. Gänzlich trockengelegt sind folgende Sümpfe: Cn Samune, 2 Mometer nördlich von der Siedlung. Dieser Sumpf zog sich über eine längere Fläche hin und wurde vost den Arabern „Die Quelle des Todes" genannt. Nunmehr aber ist er durch unterirdische Äonröhren-Drains trockengelegt. GN Sheikh, 1,6 bis 1,76 Kilometer von der Kolonie entfernt. Dieser Suntpf» der sich ebenfalls über eine größere Fläche erstreckte, ist gegenwärtig ganz trockenwobei man sich ebenfalls: des Systems der Unterirdischen TonröhreN-DraiNs bediente. (Sit Madöra, üNgesähr 0,76 Kilometer von der Kolonie. Hier handelt es sich um eine Reche von Quellen, die sich Über sine größere Fläche ergossen und dieselbe fttrttpfrg Mächten. Das Quellen-Wasser wurde in unterirdischen Tonröhren ,aufgefangen, durch Welche äs iu eine Zmtralröhre und schließlich in einen großen Sammelkanal «bläust. Demztlfolge sind hier die Sümpfe vollständig trockengelegt. Cs bleiben nur Noch: Der Sumpf Wadi Mi-tweh, der vön der Laüdsttäße Nazarech-HüifÄ bis Wadi Shüman von Norden nach Süden läuft und etto-a 500 Meter westlich von M Kölönie sich bestüdet. (Inzwischen würde auch hier Ätz DMnage in ÄiigrU gettomstten.) En B'edä, 1,8 hii 1,76 KilÄnetier südwestlich Von der Si'Mmg. Diese Quellen befinden sich an der Gemarkung- und es fiel schwer, die Eigentümer zu gemedtfaMr Vornahme der EntsnmpfungsaMitiri M bewegen. IrifolMessest ist Nür die DrMage dew jenigen SünWläche, die sich mif jüdischer Seite befnrdet, in Angriff genommen worden. Der Widerstand der Araber verursacht^ eine Verzögeruttg in der DrrrchfüWttng der Drainage. .'(Da Mst ^berftand Mht besteht- WW die ArbÄk fortgesetzt wtt§A.) Hit HuriM ii ist M NM Met Sisölung eine Reihe MsMW^r Rumpfe. Manche sinh mmmehr ganz verfchwundsn. Eine Unzahl größerer Sümpfe ist aber nur teilweise WWWrt Wd' b>edarf driiUßeUld der VtilljeudMn g. Jrr En Harod ist dtzr griöße Srnüpif nächst der Quelle GildWüs v tröckWMegi. D^r Wckdi Zaraiü: derßEe DE MD Midi, der sich aus jWschem Boden befinidet, Sie Kriegsverstümmelten. Die internationale Tagung in Genf. Genf, 1. August. Die vom Internationalen Arbeitsamt einberilfene Expertenkommission zur Prüfung der Organisatiou der KriegsverstüMmeltenbeschäftigung trat gestern unter dem Vorsitze Albert Thomas' zusammen. Am ersten Verhan-dkungstage äußerten die Experten einmütig di>e lla'berzeugnng, daß dem Problem der Versorgung der Invaliden große Bedeutung gukomme und daß eine rasche Lösung dringend erwünscht sei. Im Anschluß daran befaßte man sich mit dem in England zur Anwendung gelangenden System der Beschäftigung der JnvMden. Formelle Beschlüsse werden erst nach Abschluß der Arbeiten der Organisation gefaßt werden. Bertzaftuns der SberrMinerr von Troß« Wardein. Wegen etnek magyarisch-patriotischen Predigt. Aus Großwardrin wird uns geschrieben: Der Oberr a-b bin er der Fortschvittsgememde VM Großwcwdein. Doktor Leopold Keeskemeti, wurde letzten Samstag nach Schluß feiner Predigt in der Synagoge von #toe'i Detektives jair verhaftet eÄlärt und in die Siguranza abgeführt. Die - Verhastnng erfolgte, weil Dr. Keeskemeti in feiner Predigt u. v. rm^efAhnt hatte, so wie nur der Tod die Seele vom Körper zu tvenmn vermöge, sei es auch ein ewiges Gesetz der Natur, daß, wer als magyaristcher Jude -geboren wurde, auch bis an fein Lebensende Ungar bleiben müsse. Der Dria-noner Vertrag und der neumrmämsche Staat vermögen Wohl den magyavifchen Juden zu gebieten, daß sie die Vefchle des rumänischen Staates befolgen, was sie ja -mrch tatsächlich tun,' weil sie überall ihre fbaaisNrger>liche Pflicht er- Men, aber sie bleiben in ihrem Gefühle immer Magyaren, weil Keinerlei" irdische Macht aus ihrem Herzen «das Gefühl der 'Zugehörigkeit Mr ungarischen Nation, die Liebe Mn magyarischen Geist Und zur maghyarischen Sprache herausneißen Können. Auch die rumänische Staatsgewalt habe nicht das Recht, einen solchen widernatürlichen Zwang auf die ungarischen Juden auszuüben. Bei der Polizei wiederholte Dr. Kecsbemeti seinen Standpunkt und berief sich darauf, daß er nicht gegen den rumänischen Staat und die iAMtsgösetze gesprochen habe. Dr. Keeskemeti blieb einen vollen Tsg itt Haft und wurde erst spät nachts, nachdem angesehene Mitglieder seiner Gemeinde Bürgschaft geleistet hatten, auf freien Fuß gesetzt. Die dlntersuchung gegen Dr. Keeskemeti Mvd Mgen HöchA«'«erstes geführt. Dr. 'KecskMei'r, der zu den extemsten AssimtlaNten des alten ungarischen Judentums gehört, hat durch seinen magyarischen Chauvmismus den siebenbüvgischen Ju>den bereits große Schwierigkeiten und Verlegenheiten bereitet. Er gehört zü denjenigen, die der Eniwicklung des jüdischen Nationakismus'unter detr Jicken Rimtäniens die größten HWernisfe Zu bereiten 'bemüht sind, lind hat schon anläßlich des letztekr Besuches des KönW Ferdinand in Großwärdein als Redner Mer Abardnung seiner AfsimilationsgemMde 'den magtzarischett Chanviu'isten hervol-gekehrt. Infolge diese? Anftretens wurde Dr. KeesköMöti nMter ständige Polizeiaufficht gestellt und cs war bekannt, daß zu jeder seiner Predigten Agenten der Staatspolizei entsendet wurden. So war es auch am letzten Scmrstag. Die Situation ist dadurch verschärft, daß gegen Doktor Keeskenneti schon einmal wegen seiner chauviniftisch-magyarrscheu Predigt am letzten Jom Kipm-Tage eine Untersuchung durchgeführt wurde. Bor etwa einem Jahre hat die Bndaposier Kultusgemeinde Dr. Kerskenr-eti demonstratriv in Anerkenmmg seims Pairiotismus zum Oberrabaner von Budapest Mvählt. Dr. Keeskemeti antwortete wieder mit einer tDemonstmtioniitbetn er die Wahl mit der Begründung Mahnte, er sehe cs als jente Pflicht oit, iu Großwärdein zu bleiben, wÄl er die von llu77.ru josgetrcnn'e magyariiebs?. August 1923 Seite 8 Judenschaft nicht zu einer Zeit im Siiche iajsin könne, in der sie seiner am meisten bedürfe. In orthodoxen und jüdischnationalen Kreisen hat das Auftrewn dieses ultramagyarischer Tlpostols den peinlichsten Eindruck hervorgerufen. Ser Verkauf des »Florentiners" verboten. Mir BosckMd der italienischen Negierung m die Erkaiserln ZU«. Rom, 1'. August (Stefani.) Die Regierung hat der Exkaiserin Zita für ihre eigene Person und in ihrer Eigenschaft als' gesetzliche V 0 r m ü Ji b e 11 u der minderjährigen Kinder Karls von Habsbitrg eiuen Bescheid zugehen taffen des Inhalts, daß der italienische Staat gesonnen sei, die ihm aus de» internationalen Verträgen zukommenden Rechte auf die Manuskripte der Bibliothek Modena, das Breviariun: Romannm, den Codex Latinus und des Officiunr Beata Virginis, sowie auf alle anderen der toskanischen Krone gehörigett und im IS. Jahrhundert nach Wien Überflihrten Objekte, darunter den sogenanntelr Florentiner Diamanten, voll und garrz zu wahren. Zugleich wird der Exkaiserin untersagt, in irgendeiner Form über die genannten Gegenstände zu verfügen, wobei bemerkt wird, daß jede Art von Verkauf für rechtsungültig und daher für nichtig erttärt werden würde. Re Sphinx von Mratan. Aufiindung von Ueberresien der Mahakultur. Während die Aufmevkrsamkeit der Welt, noch auf die Funde im Grabe des ägyptischen Königs Tutan'kamen gerichtet ist, bereiten sich jenseits des Ozeans schon neue archäologische Entdeckungen vor, die an Bedeutung die ägyptischen Funde noch weit übertr-efien dürften. Auf der zur Häiste von reichen Henequen'kulturen, zur Hälfte aber noch von uttdurchdringlichen tropischen Urwäldern bedeckten Halbinsel Nmcatan befindet sich gegenwärtig eine (Spedition, der außer den Mitgliedern des mexikanischen archäologischen Instituts Vertreter des Carnegie-Instituts in Washington, des New-Aorker amerikanischen indianischen Museums und der Columbia-lUnidersität angchören, die zunächst eine vorläufige Untersuchung der Altertümer der Halbinsel, der ileberresie der uralten Mahakultur, vornimmt, um dann mit Ausgrabungen im großen StÄ zu beginnen. Bisher find auf Aucatan ztvei prähistorische Städte entdeckt worden, llxmal und Ghichen Jtza. Deutete schon alles, was bisher von der Mahakultur bekannt geworden war, ailf Z u s a m m e n h ä n g e mit dem alle.» Aegypten hin/ AchtKWelten in der Architektur und Ornamentik, in der Art der Skulpturen und der Schrift, so lassen die neuesten Funde darüber kaum noch einen Zweifel zu. llnter den Trümmern Von Ghichen Jtza fand sich eirfe steinerne Sphinx, kleiner als ihr« berühmte ciMtische Schwester, aber Ater und von einer auffallenden A e h nl i ch kei t, die sich Vis auf die GefichtWge erstrecken! soll. Auf einer prächtigen Grabstätte, die erst zum Teil bloßgelegk Wurde, sitzt ein steinerner Leopard mit einem Menischenihaupte in der auch für die ägyptische Sphinx charaTtevtstischen Haltung. Die Wände des Mausoleums sind mit Inschriften in der Mayasprache beideckt, die nach Le Plangeon befagen, daß das Grab urid die Sphinx von der Mahakönigin Moo zum GMchtn'.s ihres Bruders und Gemahls, des Königs Koh, errichtet wurde, und dann weiter von dom Leben der Königin zur Zeit, da ihr Gmcchl starb, erzählen. HAt man nun den Inhalt dieses Berichtes mit dem von Le Plangeon entdeckten Treano-Manustript zusammen^ der Mschrist eines für die Gdlen und Priester des MayavlÄes bestimmten Textes, dorm evgi>bt sich nach der Darstellung dieses Forschers folgendes Bild: . Jahrhunderte, bevor inie ägyptifchey Pharaonen im NÄtale herrMenblühten ihre Ahneü, die Mayas, in Mcatan. Sie waren die Träger jener hohen Kultur, von denen die kunstvollen Bauten und Skulpturen äuf Aucatan Zeugnis Neben. PMMiltch ist die MaycckMM MM vorde-ri Mtiiren zu unterscheiden, die die Spanier bei der Eroberung Mexikos im Lände vorfamden. Zur Zeit der spanischen Invasion war das Reich der Maya schön lange untergegängen, von den Azteken und anderen Böllern^ die in Mexiko etngedrungen warenj vernichtet worden. Die bekannten ailÄexikanischsn Pyramiden, wie die berühmte Soünenpyvamide, auf der noch König MonteKüma Mechchenäpfer davbrachte, waren nicht von den Mayas erbaut. In den fernen Zeiten Nun, As noch die Maya- Mtorr in voller Blüte stand, sind wageinufige Seöftchrer des Mayavolkes über den großen Ozean geschisfi, haben die Küsten Indiens beriihrt, sind aber erst in Wefkäfrika ans Land ge« gangen. Sie sind dann über Abessinien ins Niltal gelangt und haben dort eine Kolonie gegründet. Die Mayakoloniften waren die Gründer des altäghptischen Reiches. Es war einige hundert Jahve nach dieser Kolonisation, daß in Ducatair der erwähnte König Koh, ein edler und mächtiger Fürst regierte. Er hatte nach der Sitte der Maya — die wir bei den Pharaonen wiederfinden — seine Schwester Mao zur Gattin genommen. Gegen ihn erhob sich sein jüngerer Bruder Aak, der selbst Nach dem throne und — nach der Genrahlin seines Bruders strebte, nahm Koh gefangen und tötete ihn durch drei Lanzenstiche in den Rücken. Ungeheuer war der Schimrz der Königin, als sie von dem Tode ihres Gemahls erfuhr. Wähenrd noch die Heere unentschieden um die Herrschaft käncpften, ließ sie dem Ermordeten das UaÄsö^üm errichten und schmückte es nach, „alter Sifte^ mit einer Äphinx, deren Antlitz die Zuge des verstorbenen trug. (Die yueatoistsiche Sphinx steüt älw, wie auch äfie ägyptijche Sphjnxö^ etil männliches Wesen dür.) Roch heute sind auf dein Rücken des Löopardenleikies drei Einschnitte sichtbar, weiche die Spuren der drei Lanzenstiche wiedergeden; durch die der Füeit > den Tod o'.'i'.md::'.

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