Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1605 (1.8.1923)
- Date
- 1923-08-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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' i > - y m <?; >lr$itl% «^Wv^^WW! V' '<!_,; ,:;A!;;'i"«'fi-r.-^i|‘7: /'- p ■ ' Skr. 1605_Men, MNvoch_ l 'GoselWastsorsschlnß, 30 Minuten bei eitlem viertel ÖSofell-! fchäftAanfchliuß. Bei Umwandlungen vo>» Ei Mlin GefelllfchaftsanMnsse oder umgekehrt, ferner bei Umwandlung eines halben Gosellschjastscmischliusses i>n einen viertel Gefellschaftsanschfuß oder nmgleikehrt ist eine einn; äligo U mwavdI u itg sge bühr zu entrichten, die im erfteren Falle mit der Hälfte, im letzteren Falle mit dem Viertel der für die angeineldete Geibührenklasse geltenden Mifnahmsgebii'chr festgefetzt wird. Die JnstandhaltungsgeLühren Llei'ben im allgemeinen unverändert. * Wenn etwa ein Amerikaner diesen neuesten Erguß der Telegraphenidlrettion für Wien, iUiederösterreich und das Bnrgenland zu lesen belänn, so würde er höLMvahrfcheiülich sehr verwundert den Kopf schütteln. Es würde ihm zunächst vollkommen unverftändlich fein, das; mau, imt ein Telephon zu erlangen, erst das b e g r ü n d e t e B ed ü r-f u i s Nachweisen mnsz. Denn in feinem Laude und überall, wo Vernunft nnd Einsicht herrschen und nicht verftanbier und vermorschter Bnveankratisnl-ns, ist das Telephon ein Geschäft und keine Behörde. Nur in Oesterreich ist es nicht so. Ter Staat besitzt das Telephon als Monopol und anstatt froh zu sein, so viel Teilnehmer als möglich zu bekommen, verlangt er den Nachweis des dringenden Bedürfnisses, womöglich noch mit Jmpfzeuguis, Gcburts- und Taufschein belegt und vorschriftsmäßig gestempelt. Wäre das Telephon bei uns ein Geschäft und keine Behörde, so müßte der Staat den Leuten Agenten dutzendweise ins Haus schicken, die Telephons anbicten. Bei uns aber muß man jahrelang warten, bis man „an die Reihe" kommt und man kommt nicht an die Reihe, wenn man das dringende Bedürfnis nicht nachpiweifen vermag. Wahrscheinlich lebt die Telegraphendirektion in dem Wahne, das; die Leute sich sonst die Telephons zum Bergungen anschaffen würden. Auch sonst ist der Erlaß lehrreich. Man führt auch beim Telephon den Numerus olausus ein, indem man die Sprechzeit beschränkt. Bei der Vortrosflichl.'it unseres Phons dürften die 46 Minuten Cpvechtzeit ohnehin -mit fatschen Verbindun-gen, Unterbrechungen und sonstigen nervenstzärlenden Scherzen cmsgofüllt sein. Es geht oben nichts über ärarifch-fiskalisck/e Weisheit. 8in schweres Eisenbahnunglück sn Ieutschland. Kassel, 31. Juli. Heute um 4 Uhr fchch ist auf der Station Kreiensen der D-Zug H a m b u r g—M ünchen auf den dort stehenden Vorzug, wahrscheinlich infolge Ueberfahrens des Signals, ausgefahren. Bisher wurden 32 Tote und 15 Schwervertvnndele festgestellt. Man befürchtet, daß unter den Trümmern der drei Waggons, die bet dem Zusammenstoß aneinandergefchoüen wurden, noch weitere Tote liegen. Wie nachts zu dem EffenbcchNUnMck in Kveienseu gomeldet wird, winden bis abends 44 Tote geborgen. In den Göttinger Kliniken befinden sich 34 Verletzte, von denen drei in Lebensgefahr schweben. Bisher; sind erst die Namen von 24 Toten festgestellt worden. M tmsfive Resistenz der Straßenbahner. Der passive Widerstand der Babrnee-Lmte hat fich auch rnt Laufe des gestrigen Tages nicht wediex verschärft. Nach wie vor wickelt sich der Verkehr auf der Straßenbahn in normaler Weise ab und es ist infolge der GtvatzerÄahzrerbewegung nirgends zu Störungen des Betriebes gÄonütttn. Der Gewerkschaftskommission ist von deg Babinec^Ovgrnisa» tion vorläufig noch kein VerMittlnngsansttchen zn- ^kommen. Ile Bekümpsung der StauSplage. Im Stadtgebiet werden seit Miger Zeit von der Gemeinde Wien verschiedene Straßenzüge, die ungepflastert sind, mit Staubbindemitteln geölt. Aus diese Weife wurden bisher die Kobenzlstratze, dann die Straße zum Gänsehäusel selbst, ferner die Laxenbttrgerstraße geölt. Archer« dein sollen noch Teile der Qnellmstrgßs und des Quellen- Platzes, der Pratov-Hmchtallec, die Zufahrt zum Freudenauer Rennplatz und die Stvaße von Nußdorf zum Kahlenbergerdvrs geölt werden. Denmcichst werden die Lüssallestvaße und die Vorgartenftmße im zweiten Bezirk mtf die geschilderte Art Gehandelt werden. Ile BerschleOung von Mene» Klndeni. Zn der Angelegenheit der 63 Wiener Kinder, die im Einveriiehmen mit ihren Eltern von einem gewissen Pauk N cniim n it nach Cn xhav en gebracht wurden, um von dort nach Helgoland zum FerienaufentlM weiterMrreisen, wird nun amtlich festgePellt, daß das österreichische Horwrar-Vizekonsulat in Cuxhaven und das österreichische Generalkonsulat in Hambürg sich sogleich, nachdem der Fall zu ihrer Kenntnis gelangt lvar, der Expedition tatkräftig Egenomimen haben. Der Gene« Tialtfoitifniit ki Hamburg, Gesandter SMer, ber>ichtet>e unmittelbar dem B^l-ndeskanzlleramt (AeußereS), das sich ohne Verzug mit der Wiener Pvlizeildirektion in Verbindung gesetzt und ihr unter Hinweis aus die Dringlichkeit der Amgellegonhsiit dde Wiener Adreiffen der Neiseteil-neihmer auf Grund der vom Generalkonsul eingsscmdten Aste zur Veranlassung der weiteren Schritte übermittell hat, _ WMi-L MorWrigdMAlg._ Mitteilungen am dm Publikum. BRONIA BADIAN FRITZ LÖBEL Verlobte Wien, im Juli 1023 Internationaler Kinderschutz. Dije iuternastioualv Bereinigung fiist Ksiriderschntz hat, wie aus Genf gemeldet wird, gestern ihre Arbeiten beendet. Sie faßte eine Reihe von Beschlüssen betreffend die Kinderfürsorge. Sie empfahl ferner eine i it t e i* it fl 11 o it a I c Verständigung zu dem Zweck, die Kinder vor dem demoralisierenden Einfluß der Kinos und der schädlichen Literatur zu bewahren. Die Versammlung bezeichnete Paris als beit Ort der nächsten Tagung. WeUrrverschlechternng. Gestern früh tom es in Oesterreich meist wolkenlos, tagsüber trat mäßige, in Wien gegen Abend stärkere Bewölkung auf. Die Temperatur stieg bis Mittag allgemein über 26 Grad. (Wien 28 Grad, Innsbruck 29 Grad). In der Tschecho-Slowakei herrschte den ganzen Tag Regenwetter. Italien hatte schon morgens Temperaturen über 26 Grad. Voraussage: Verschlechterung, stärkere Bewölkung anhaltend, vielleicht schon heute -t e g e n. T e m p e r a t u ra b n a h m e. * Die tschecho-slowattschen Kriegsbeschädigten in Oesterreich. Vom 1'fchecho-slo.wakifchen Gcneralkonfnlate in Wien wird berlailtbart: Nach dom neuen Gesetz vom 4. Juli .1923, Z. 146, wird die Frist zur Einreichung von Anmeldungen behufs Anerkennung einer Kriegsbeschädigtenrcnte bis zum 31. Dczemtber 1923 verlängert. Ebeufo wurde die Frist zu<r Vorlage >des Nachweises über Einleitung des Verfahrens wogen Todeserklärung einer Person, von welcher der Anspruch auf Znerkennnng einer 5kriegsbeschädtgtenvente abgeleitet wird, bis zmn 31. Dezember 1923 verlängert. (Gef. von: 20. Dezem^ber 1922, Z. 896.) Auch Ar AumeldvNGin von Personen, welche den Anspruch auf eine Rente nach dem Gesetze vom 25. Jänner 1922, Z. 99 (Novelle zum Gesetz vonr 20. Februar 1920, Z. 142) erreicht haben, d. i. Stiefeltern, Pflcgeeltern, Ge- Wvtster. Angehörige sener Personen, die in ruslsischer.iKrieasgefangenschaft verblieben, endet die Frist mit 31. Dezember 1626. * In Lettland nur lettische Firmenschilder. Die Konferenz der lettischen Städte hat beschlossen, daß nur Firmenschilder in lettischer Sprache Massig sek sollen.. Vereine, Bortzöge und Versammlungen. Zionistische JugendunbOrtSgruppe Mödling. Heute, 8-Ubr cwends, Arbeitsgruppe und Wochenberichte. Anschließend, halb S Uhr abends, allgemein zugänglich „8tu8 Herzls Tagebüchern", 2 Bände (R. Seiden). BBMBBBaBaaHBHaBMaHniBaMttMaBMnBiBBn Letzte Nachrichten. Ende der Konferenz von Sinala. Sirttnü, 31'. Mi'. Die lchte Sitzung der Ksmftwutz tnmde mtter dem. Bovsttz Bratiinanus adgeihvlten. Uober die Fwge der ungarischen Anleihe wurde ein ettdgllWes UckereiMmmen ülbgeschbossen, Mchdvm sie in vevsöchnlichsm Geiste gchrütst worden war, da ja die Tome Ärtente stch niemals einer Erleichterung 'des siMMellM WiedercvuifibM.es Ungarns widersetzt hat. In der schriftlichen Ausfertigung des Beschlusses, die der Reparationskiornwission WermittÄt werden wich, wecken die Bedingungen für die Mshchmy des Pstmdrechtes und eine strenge Kontrolle darüber festgelegt wecken, daß das Von Ungarn empfanMe Geck nicht aus Rüstungen oder zu pvolpagandiftrfchen Zwecken verwendet wecken käme. Die dieslbctzibgttch ins Auge gefaßten, genau uinischriMemn Maßnahmen werden vorläufig noch geheim gehalten. Minister Dr. Benesch gab seiner Anschmmig Ausdruck, daß sich die Lage Ungarns nicht mit jener Oesterreichs vergleichen lasse, das alles getan halbe, um den FriedenKvertrag zur Durchführung zu bringen. Die allgemeine Politik der kleinen Entente insbesondere gegenüber Deutschland wurde erörtert, und'man war vollständig idaMber einig, daß die kleine Entente ihre Mionett mit jenen der großen AMerten in GtMang bringen solle. Die nächste termi-MMäße Zusammenkunft wird in Belgrad stattfinden, wahrscheiMch nach der Session der Völkerbu-ndversammlwng. ,, Die Konferenz von Sinaia gelangte auch, ivas den Siandplmkt der kleinen Entente gegenüber Bulgarien betrifft, <yu einem Ern-Vernehmen. Sie stellte fest, daß kein Grund gegen eine Fortsetzung der normalen Beziehungen und eines gutnachbarlichen Verhältnisses zu diesem Staate vorliege, allerdings nur insolange die Sofioter Regierung ihre friedlichen Bersichevnugen aufrecht erhalten wecke. Auf der Konferenz wurde Wer den Eintritt Gviechenla>nds und Polens in die kleine Entente nicht vachaudelt, und eZ findet lediglich ein Meimugsaustausch Wer die gegenwärtigen und zukünftigen Beziehungen zwischen der kleinert Entente und' diesen beiden Staaten statt. ' 1. -August 1923 ~ .Bühne und Kunst. Mische MM. Der Klaviewirtuose J-nliusz Wvlffohn, der sich seit langem intensiv mit donr Studiunc dcr jüdischen Mnlsilk befaßt und dem Problem, wie seine in kurzer Zeit sehr bekannt gcwordenerr acht Paraphrasen über jüdische Volkslieder beweisen, durch die mnfilalrsche Erforschung des jüdischen VoMsliedes neue Seiten abzngewinnen verstand, io ick über Einladung der Kalsbader B'nei-B'riih-Loge zur Zeit des Kongresses in Karlsbad einen Vortrag über das Thema „Die Juden in der Musik" halten. Nach dein Kongresse begibt sich der Künstler auf eine Tournee nach R nur ä n ie n, wo er von der jüdifch-akadcvlischen Knstnrliga für zehn Konzerte vcrpftichtet wurde. Jtn Monat November wird Wolffohn in Holland mehrere Konzerte' geben. Die Kmnz-Mhne, über die wir bereits berichtet habe«, ist ein streng künstlerisch geleitetes Vereiusthcater,^ also kein auf Erwerb gerichtetes Unternehmen. Die Erträgnisse der allnwnat'lich stattfindenden Theaterabende werden hilmanitären Institutionen zuge-ivendet. Im vergangenen WereinÄjchr fanden Awffüihrungen verschiedener heimischer 2lntoren statt: /mehr als zehn Millionen Kronen konnt>en den verschiedensten Mohltätigkeits-anstalten überwiesen werden. Die Darsteller der Kainz- Bühne find Dilettanten im vornehmsten Sinne des Wortes unb reflektieren auf keine Honorare. Das Bestrebca des Vereines ist darauf gerichtet, Werke heimischer Autoren auWfi'chren, die, aus irgendeinem Grunde von den Berufstheatern abgel-chrtt. der Förderung der Kainz-Bühne würdig erscheinen. Für die künstlerischL Leitung zeichnet der Bnrgschaiuspieler Alexander E l m h o r ft, Stinun- und Sprechbildner des Bmgtheaters. Schriftliche Anmeldungen find zu richten an das Sekretariat der Kainz-Bühne, Hotel Waudl, 1. Bez., Peiersplatz. Aus de« Theater«. Volksoper. Heute Mittwoch in Mänderung 1>& Spielplanes statt „Madame Butterfly" ,/L armen". Beginn 7 Uhr. Es ist der Direktion der VoMsoper gelungeil, Herrn Kammersänger Friedrich PlaschEe von der Staat Kaper in Dresden für ein drerabendltches Gastspiel zu gewinnen. Das erste Auftreten des Künstlers findet Sonntag hen 6. d. als Hans Sachs in „Die Meistersinger von Nürnberg" statt. Am 7. d. gastiert Kammersänger Plaschke als Holländer «und am 9. «~ als Amonasvo in „Aida". verichtrsaal. Mt vier Verhältnissen auf Freiersfüstm. (Der Straßenbahner als Pasch-a.) Die 23jährige, berihrer Mutter in Ottakrmg lebende Handarbeittritt Anna Förster erstattete gegen den Straßenbahner Kavl Sidlo die Anzeige, daß er sie unter Zusage der Ehe v erführt halbe. Gestern hatte sich der Genaninte vor denr BezirkZisericht Fün'jhans (Oberlar.d.esgerichtsrrt Dr. Ne'hoda) wegen der gegen ihn erhobenen Anklage zu Verantwovten. Sidlo war Mr Verhandlung nicht erschienen. Die Verführte gab an, daß sie den Angeklagten bei einem Straßenb-ohnerftst im April voriger.» Jahves kennen gelernt habe. Er habe ihr große Aufmerksamikeit erwiesen; er bat um die Erlaubnis, sie besnchen zu dürfen, was sie, da er ihr gefiel, gern gestattete. Er kam nun sehr häufig und erklärte sowohl ihr äls auch ihrer Mlivttvr, daß er ste heiraten werde. Er wurde I> e w i r t e t, blieb auch oft über Nacht und benahin sich wie der Schwiegersohn des Hanses. Auf Grund der ihr gegebenen Wevspvechnngen. sie zu heiraten, lm-tte sich das Mädchen ihnr hingmeben. Die Ungeduld ur»d das Drängen der Frauen, endlich Ernst m machten, wußte er stets durch allerlei Äusredou M beschwichliigen. Das Mädchen forderte ihn am 18. März nach fast einfähüMr Belkanntfch>aft kategorisch auf, den Tag der Heirat endMttg zu bestimmen, worauf er erwiderte, daß ex sie überhaupt,nicht heiraten könne. Das Mädchen eriNcwte vor Gericht, daß ihr sofort der Verd>acht aufge« stvügen sei, er nMe außer ihr noch ein and>eres Verhältnis halben. Sie habe sich äber getäuscht, denn er!^.be damäls nicht ein. sondern mehrere Verhällnissc gchabt. soviel sie wisse nnd chr bekannt sei, waren es vier. Ein Mädchen, die tort ihm ein Kind halbe, müsse er mit 240.000 K. möiiatticf). almtel.bieren: das zweite Verhältnis „sei" eine Frau, Mutter Weier Kinder, die dritte Frau emo Pflegerin; er habe noch mit einer vierten Frau ein Verhliltnis. Ob er nicht noch andere Verhältnisse habe, wisse sie wicht, möglich wäre es. — Richter: Stellen Sie irgend welche Schadenserfatzansprüche? — Klägerin: Nein», ich verlang bloß, daß er für sein schändliches Vongchen mir ge>gemiliber gestraft werde. — Richter: Würden Sie ihn noch setzt heiraten, nach all dein, was er Ihnen getan? — Klägerin: Ja, aber ich würde ÄKs nur däM tun, wenn er alle seine Verhältnisse Üfeit würde. (Schallende Heiterkeit im Zuhörerrann:.) —• Richter: Das dürfte er schwerlich tun. — Klägerin»: Dann verlange ich se'ine Bestrafung. — Die Klägerin gab dein Richter ferner JjeiPamtit,. daß er vor kurzem bei ihr gcwcserr sei und sie zu überreden veri'ucht habe, nicht zur Verhandln ng m erscheinen, axt er auch nicht korirmen werde. Der Richter verurMte den Ar-gMagten zu einer strengen Arrcststrafe in der Dauer von vierzehn Tagen. Ein JuMar. Das Strafbezirksgericht 1 war gestern der Schauplatz einer seltenen F-eior. Der Häftling Ferdinand W a l kl u f ch beging das Jubiläum feiner ft'lwszigsien?lbstrafuna. Das ist imurerhin etwas. Es gibt viele, die mit einmal genug hätten, und es kommt nicht oft vor, das; jemand znm füufZigften Male einge,sperrt wird.' Richter und Ang>eitlagter befanden sich de,n Anlaß entsprechend in besonders feierlicher Stimmung. Diesmal stand Wallissä) wegen eines Diebstahls Von Weizen vor dem Richter. Er hat 'aber den „Wag nur z'faNMputzt," sagt er. Der Jubilar des Arrests wurde «mit Rücksicht darauf, daß er ohnchin schon sechs Monate zu sitzen hat. M keiner neuerlichen Strafe verurteilt. Ans Anlaß des Jubiläums meinte der Richter, daß der Herr Wallufch jetzt schon Schluß Machen könnte. Er könnte sich fetzt wirklich schon zur Ruhe fetzen. Fünfzig Arreststrafen — wirklich ein fleißiger Menfch, ein arbeitsreiches Leben... sssGroßerEliteübeiid Gan* neues BnAAniM KSi/ öigi Hofer mit Ensemble in „RITT Programm i BOMB« Üb B/amGnara0XKcSBVtpr@ / meister earchkb“ / Anitti Berbern y Irmgard Thomau und Farry Floca / 3 9ohrödors / 3 M&rgiUo» J Hans Hartmuth und das übrige Progtamm mit Volksbslusttgungeii, KoriandolikorBO etc. ete. Entree IC 80Q< 7001995172