Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1604 (31.7.1923)
- Date
- 1923-07-31
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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' Seite 4 Wien, Dienstag Wiener; Morrgenzeituns. 31. Juli 1923 >»i >— ■ - "'»»J r um ki* i Ae Rmnzinftitute der zionistischen SrgMsatio«. Ser Bericht der Fina«»- mü> Wirtschaftrrater an den IS. Sioniftenlongreb. Der Finanz« und Wirtschastsrat der Zionistischeu Organisation wurde vom 12. Kongreß in Karlsbad ans Grund folgender Resolution eingesetzt: „Der Finanz- und Wirtschaftsrat hat alle Fragen Wirt, schastlicher und finanzieller Natur zu prüfen, Pläne auf dresem Gebiete auszuarbeiten und der Exekutive zur Befchlußfafautfl zu unterbreiten. Die Exekutive ist ihrerseits der» pflichtet, alle Angelegenheiten, welche in dieses Gebiet fallen, zunächst an den Finanz- und WirtschaftSrat zur Pviifung und Bearbeitung zu überreichen . ,r Die Exekutive und das Aktionskomitee sollen sich grundsätzlich der Einrichtung des Finanz« und Wirtschafts« rates bedienen, um dadurch eine Koordination aller finanziellen unb wirtschaftlichen Institutionen und Aktionen der Zionistischen Organisation herzustellen." Die Arbeitsteilung innerhalb des Wirtschaftsrates war folgende: Herr I. A. Naiditfch, Vorsitzender; Dr. B. Feiwel, Keren Hajessod und Hypothekenbank; Dr. G. Halpern, Banken und Verbindung mit anderen Mischen Körperschaften; Ing. S. Kaplanskh, Jüdischer Nationalfonds und allgemeine Geschäftsführung. Von den auswärtigen Mitgliedern des Wirtschaftsrates übernahm Herr Dr. Barth die Begutachtung industrieller Projekte und Herr Schocken die Kontrolle der FinanzgeLarung der Palästina-Exekutive. Mit der gesamten zionistischen Bewegung beklagen wir den ffriihen Tod von Petev Schweitzer, der der Vertrauensmann des Wirtschaftsrates für Amerika war. Die Aktienwerbung für den Jewish Colonial .Trust stand im Fahre 1922 unter der Leitung des Herrn Dr. Fei wel und wurde im Jahre 1923 von Herrn Dr. Holpern übernommen. Der Wirtschaftsrat war durch Personalunion mit der Finanzabteilung der Londoner' Exekutive verbunden, indem Herr Dr. Halpern im Jahre 1921—d.922 Schatzmeister der Zionistischen Organisation war, wahrend im Setzten Jahre Herr Ing. Kaplanskh die Verwaltung des Palästina- Budgets innehatte. ' Das Tätigkeitsgebiet der neuen Körperschaft wurde in der Berichtsperiode infolge dev Wirkungen der wirtschaftlichen Depression sowie durch den Umstand eingeengt, daß von dem vom 13. Kongreß «^gestellten Palästina-Budget nur der ordentliche Etat und auch dieser nur in einem wesentlich reduzkrten Umfange, gedeckt werden konnte, wahrend die im Etat für eine planmäßißge wirtschaftliche Aufbauarbeit aujf dem Gebiete der Landwirtschaft, der Industrie und der öffenilichen Arbeiten vorgesehenen Beträge nicht zu unserer Verfügung standen. Von dem Komplex der Fragen und Pläne, die den W.-R. beschäftigten, seien nachstehende hervorgehoben: .*• 1. Elektrische Krastgewinnung. Zur Uebernahme der Konzession für die Versorgung des Jaffa-Distriktes mit elektrischer Kraft wurde auf Grund emer Verständigung mit der I. C. A. (Commission Palestinienne) eine besondere Gesellschaft, „The Jaffa Electric Company L t b." mit einem Aktienkapital von 100.000 Pfund Sterling gegründet. Bon dem Kapital haben der I. C. T. und die I. C. A. je 37.600 Pfund Sterling übernomMN. Die provisorische Verwaltung besteht aus je einem Vertreter des I. C. T., der I. C. A. und des Herrn Ruthenberg. Die Anlage, einschließlich des Leitungsnetzes, ist sertiggestellt und ist bereits von den Behörden für betriebsfähig erklärt worden. Für die Uebernahme der großen Jordankonzession ist nach Genehmigung des Statuts durch den High Commissioner die „Palestine Electric Corporation' Limited" eingetragen Wörden mit einem Kapital von einer Million Pfund. Die nach der Konzession verlangte Bareinzahlung von 200.000 Pfund Sterling ist .bereits durch die J.C.A., den J. C. T. und den K. H. fichergestellt. Von anderen Mischen Körper« schafften haben ihre Beteiligung an dem Untevnchmen in Aussicht gestellt: das Joint Distribution Committee mit 200.000 Dollar (zirka 45.000 Pfund Sterling) und der Palestine Development Council in Amerika mit einem ähnlichen Betrage. Cs ist zu erwarten, daß das für die Zukunft Palästinas und des jüdischen Siedlungswerkes, so wichtige Unternehmen ''echt bald in das Stadium der Realisierung treten wird. 2. Allgemeine Hypothekenbank Palästinas. Die Eintragung der General Mortgage Bank os Palestine, 2td., erfolgte Ende November 1921. Die Bank hat im Frühjahr 1022 ihre Tätigkeit ausgenommen. Von dem autorisierten Kapital von 200.000 Pfund Sterling hat per I. C. T. 60.000 Pfund Sterling übernommen, der Keren Hajessod 18.000 Pfund Sterling. Es ist beabsichtigt, den Haupttteil des Aktienkapitals als Reserve und Sicherung für die Pfandbriefe unangetastet zu lassen. Das eigentliche Betriebskapital der Bank soll durch die Herausgabe von Pfandbriefen ausgebracht werden, die mit 6,5 Prozent verzinsbar sind, während die Bank ihrerseits mit 8,5 Prozent verzinsbare Hypotheken gewährt. Das Direk« tcrium der Bank besteht aus den Herren Dr. Ruppig als Vorsitzenden; M. Poliakoff, Managing Direktor; H. Sacher, S. Hop sien und I gRof.off (zwei Iveitere Direktoren, die Herren Rosenblatt und Schatzira hohen sic-i infolge dauernder Abwesenheit an der Verwaltung nicht beteiligt). Der Sitz der Bank ist in Tel-Awiw. Gewisse gesetzliche Schwierigkeiten, die der Entwicklung des Hypothekenkredits in Palästina hindernd im Wege standen, konnten durch eine mit Regierungsverordnung behoben werden. Sie ha utach die bisher obwaltende UnUchecheit bei der Beleihung von Pgn> ten aus Pachtuv. fc Erbpachtboden beseitigt, was msbrson^cre fiiv P: (chtzwüNung tcS Erbbaus aus dem Boden des I. N. F. von Bedeutung ist. Weitere Bemühungen zwecks Verbesserung der Palästinensischen Hypothekengesetzgebnng nach kontinentalem Muster sind im Gange, worauf mit der Ausgabe der Pfandbriefe unverzüglich begonnen wer« den soll. Dev Keren Hajessod beteiligt sich an der Hypothekenbank mit 50.000 Pfund Sterling, die er zum Teil, wie oben erwähnt, in Aktien und zum Teil in Pfandbriefen übernimmt. Darauf sind vom K. H. 31.000 Pfund Sterling bereits eingezahlt, wahrend die FNffigmachung von weiteren 16.000 Pfund Sterling für diesen Sommer in Aussicht genommen worden ist (4000 Pfund Sterling wurden vom K. H. als ein direktes Baudarlehen an das Borochow-Viertel bei Tel-Awiw gewährt). Mit dem bisher verfügbaren Betriebskapital einschließlich eines Kreditabkommens mit der A. P. C. hat die Hypothekeitbank Baudarlehen im Betrage von rund 58.000 Pfund Sterling bereits gewährt, bezichnngsweise bewilligt; davon 34.000 Pfund Sterling für Tel-Awiw und Jaffa, 15,850 Pfund Sterling für Haifa (Newch-Schanan, Bath-Galim, Hadar-Hakarmel), 8000 Pfund Sterling für ein neues Viertel in Liberias und etwa 5000 Pfund Sterling für Jemsalöin. Vorkehrungen für den Absatz der Pfandbriefe der Bank in den Vereinigten Staten wurden von Herrn Dr. Rutzpin während seines Aufenthaltes in Amerika getroffen; das Ergebnis steht noch aus. 3. Amerikanische Bankgriindung für Palästina. Die Unterbringung von Pfandbriefen der Hypothekenbank ist ein Teil des umfassenderen Finanzproblems der Placierung von Aktien und Obligationen der verschiedenen palästinensischen Finanzinstitute und Unternehmungen von nationaler und gemeinnütziger Bedeutung. In den letzten zwei Jahren wurden einige lehrreiche Versuche in dieser Richtung, sämtlich in Amerika, unternommen; so der Versuch einer Mion der Palestine Development Council und dev Zionistischen Organisation Amerikas für den Absatz von Vorzugs' aktsen der Palestine Electric Corporation, Ltd., sowie die von Herrn Rosenblatt erfolgreich durchgeführte Werbung für die 76.000 engl. Pfund-Anleihe der Stadtverwaltung von Tel» Awiw. Herr Dr. Ru pp in hat im Einvernehmen mit dem F. W. R. diese Finanzierungsprobleine in Amerika eingehend studiert und gelangte zu dem Ergebnis, daß derartige Aktionen der Förderung einer kapitalkräftigen amerikanischen Jnvestierungsgesrllschojft bedürfen. Auf seine Anregung hin ist derzeit unter dev Leitung von Herrn Louis M a r s h a l l eine Aktion zur Schaffung einer amerikanischen Bankanstalt für Kreditgewährungen aller Art in Palästina im Gange. Im Mai d. I. begab sich Herr Doktor Halpern nach New-Fork, um bei den Besprechungen bezüglich der Gründung dieser Gesellschaft, gemeinsam mit den Herren Dr. Weizmann und Rosenblatt die Zionistische Organisation zu vertreten. Es ist die Aufbringung eines Kapitals von Ifliuf Millionen Dollar in Aussicht genommen. Die Aktion für die Kapitalsbeschasftmg soll nach Erledigung aller Vorfragen im Herbst einsetzen. Die Gesellschaft wird in keiner Verbindung mit der Zionistischen Organisation stehen, es ist jedoch eine Zusammenarbeit mit den zionistischen Finanzinstituten in Aussicht genommen. 4. Palästno-Budget. Das Mißvechältnis zwischen den verfügbaren Mitteln und der Höhe des von Kongreß und Jahreskonserenz ausgestellten Etats führte zu einer Revision des ordentlichen Palästina-Budgets. Die Aufgabe, die verschiedenen Palästina-Departements, die ihre Arbeit auf Grund der bewilligten höheren Etats eingerichtet haben, im Laufe des Jahres zu einer Reduktion und der sie bedingenden Neuorganisation ihrer Tätigkeit zu veranlassen, ist äußerst mühselig. Ebenso schwer ist es, die wirklichen Bedürfnisse der Palästina- Arbeit mit den geringen Mitteln zu befriedigen und dabei den organischen Ausbau des Palästina-Budgets halbwegs aufrecht zu erhalten. Wir waren im Wirtschaftsjahre 5681 gezwungen, die Ausgaben, die in den Monaten Oktober bis Jänner entsprechend dem Kongreßetat 50.000 Pfund Sterling monatlich betrugen, Isist di>e Zeit vom Februar bis Mai auf 35,000 Pfund Sterling und für das letzte Jahxesdrittel Juni bis September aus 26(600 Pfund Sterling monatlich zu reduzieren. Wir haben uns wohl in diesem Jahre dem Grundsatz der propvr.tionellen Verteilung dev verfiigbaren Mittel genähert, die restlose Durchfühurng dieses Prinzips wurde aber durch den Umstand vereitelt, daß wir das letze Budgetjahr mit einer Schuld von über 100.000 Pfund Sterling begonnen haben. Die Schubdenabzahlung hat insbesondere in den ersten Monaten dieses Jahres einen so beträchtlichen Teil der, verfügbaren Summen verschlungen, haß an eine Proportionelle Zuteilung der verbleibenden Mittel kaum zu denken war. Der Grundsatz des festen Verteilungsschlüssels ist nur bet einer erträglichen Annäherung der Eingänge an die Ausgaben durchführbar. Die Erfahrungen der Berichtsperiode bestärken 'daher die Miffassung, daß eins zweckmäßige Verwaltung des Palästina-Budgets nur bei möglichster Anpassung des Geldbedarfes an die voriauslsicht'l'tchen Eingänge des Keren Hajessod durchführbar ist. Dar Voranschlag für das Jahr 6684 (19923—24) nimmt den ordentlichen Palästina-Etat mit 355.000 engl. Pfund an. Ein Vorschlag der Palästina-Exekutive liegt gegenwärtig noch Nicht vor. BeKglich dieser Vorschläge können wir nm wieder« h.'len; Wst müssen mijcve Mate derart veranschlagen, daß keine Notwendigkeit entsteht, unsere Verpflichtungen während de) Jahres zu modifizieren und damit moralischen und oft materielle Schaden anzurichten. In dem Etat müssen die Aufwendungen für wirtschaftliche Zwecke gegenüber denen für kulturelle Ausgaben vorwiegen. Die NotwendiMt itttb Produktivität unserer Ausgaben für S ch u lw e r k und S anitätsWesen.stehen außer Frage, aber sie Müssen gegenüber denjenigen Arbeitszweigen zurücktreten, die eine zahlenmäßige Vergrößerung des JifchuWS und feine wirtschaftliche Verwurzelung in Sadt und Land ermöglichen sollen. Außerdem müssen über den ordentlichen Etat hinaus genügend Mittel fiir arbeitschaffende und wirtschaftlich notwendige Unternehmungen verbleiben, die dauernde nnd produktive Existenz- Möglichkeiten für eine möglichst große Anzahl von Einioaudevern bieten. Schuletat und SchulsondS. Die Reduktion bcä Anteiles der Zionistischen Organisation an dem Schnletai von 70.000 Pfund Sterling im letzten Jahre aus 60.000 im Jahre 6684 wirst die Frage -der Beschaffung iveiterer Mistel für die ErWtmig des SchMverles aus. Wiederholt wird insbesondere in den Kvsilsen der Lehrerschaft der Standpunkt vertrten, daß die Kürzung unseres Beitrages zu einer Verkleinevlnug, wenn Ficht gar BevkümineMng des Schulwesens sichren müßte, wenn nicht zugleich e i n Schulfonds zur Deckung des Mehrbedarfes üms Loben ge« vrlfen wird. Es wird dabei angeregt, eine solche Sondersammlarnig für das Schulwork innechakb des Keren Hajessod -wzulaften. Der Wirtschaftsrat sicht dem Vorschlag der Schaffung e'meS besonderen SchuHondS außerhalb oder innechavb des Keren Hajessod nach wie vor ablehnend gegenüber. Wir sind der Ansicht, die auch von mchveren Mitgliedern der Exekutive geteilt wird, daß die BerWingevung deS Schultetats wohl vereinbar ist mit einer AnsrechtschaHnng des gegenwärtigen Schulwerkes. Man muß aus dem im Vorjahre beschvittenen Weg wesentlicher Evsparniiffa weitevgchen. Die Zionistische Exekutive muß ihre Bemühungenum die Erhöhung der aus die jüdischen Schulen geveichterwvvse entfallen« den Quote des Erzishungsbudgets der Paläst.iua- Regiernng tatkräftig sorbsetzen, und vor allem müssen die Mischen Genreinden, die Verwaltnngsuyid 'damit Steuerrechte besitzen — wie TelMv-iw, Petach-Tistwah u. a. m. —, ihren Anteil am Schuletat sehr wesentlich erhöhen. Schlichlich wird aus den Vorschlag des Herm van Bviesland, Säjatzmeisters der Palästkna-Exskltive, Verwiesen, einen Bchnlt et eilt in Palästina zu begründen, der diejenigen Mischen Kreise in Palästina sinaiHiell heranzieht, die iveder durch Schulgeld noch aus dem Wage der Besteuerung evfaßt werden. Hadrssah. Im Sommer 1922 haben wir Herrn Proseffor Lazar Rosenthal, einen hervorragenden Fachnrann mvf dem Grbiet« des Scmitätswesens, zwecks BerichterftattUW über das Werk der Hadassah und die Erfordernisse der sanitären Arbeit im Land e nach Palästina entsendet. Herr Professor RosenihÄ, der von Mitte August bis Ende Sept-einber in Palästina weilte, hat seine Arstgabe in äußerst dankeusiverLer Weise erfüllt. Die SchlußfolgwMgen seines Gutachtens waren: Es ist notwendig und m ö g l i ch, KürziMigcn i n dem Budget der Hadaffah durchzuführen mit einem Effekt von 30.000 Pfund Sterling 'jährlich. Das Schwergewicht mutz allmählich auf die p r i> phylaki ischen Maßnahmen zur Gesundung des Landes und auf die Verhütung ansteckender Kvankhoiteu, ins» besondere der Malaria, gelegt werden. In diesen! Zusammenhänge verurteilt Herr Professor Rosenchal die tatsächliche^ Zevstömmg der Antiinala-via-Ovgauisation der Hadasfah' durch das Joint Distribution Committee, das diese 'Tätigkeit «in die Hände des Gesilndheitsdepartoments der Regierung Übergaben hat. Das Gutachten verlangt weiter die Herstellung, eines eng er en organisatorischen Zusammenhanges der Hadafsah und der zionist« schen Palästina-Exekutive, die ihrerseits eine Al ieilung zur Leitu ng der medizinisch-sanitären Dätigikeit ’f Lande schaffen soll. Die' Kolouialbauk und die Anglo-Palestine Company. Die jüdische Kolonialbank <J. C. T.) hat ihre Bezichuu^ gen zu einer Reche von jüdischen Baukinstitiuten, namentlich in Osteuropa, weiterhin ausgestaltet. Es kann mit Befriedigung festgestellt werden, daß diese meist ganz jungen Gesellschaften vorsichtig lgeseitet werden und sich gut entwickeln. Die Lodz er Depositenbank, an.der der I. C. T. sich im Juli 1922 maßgchend bederligi hat, hat das erste arn 31. Dezember zu Ende gegairgene Geschäftsjahr, nach Ab' schreibnug aller Gründungskosteu, mit erheblichem Gewinn abgeschlossen. Der Umfang der Geschäfte, sowohl der Zentrale in L o d 3 wie der Filialen W a r >s ch a n und Lew b e r g. ist in stetem Wachsen begriffen. Die gesetzlichen BestiMMmgen in 'den Vereinigten Staaten machen es leider noch immer unnräglich, eine Filiale deS I. C. T. in Nxüw-Novk zu eröffnen. Die Kampagne siir 'den Verkauf von Aktien des Jewish Colonial Trust hat ^sher kein befriedigendes Resultat gezeitigt. In einer großen Reihe von Ländern Wen die in Frage kommenden Stellen diese Mion nicht mit der nötigen Energie gefördert. Insgesamt hat das Departement für nie Mtien-? werbMg etwa 8200 Aktien abgefetzt. Daß' hei stzstemathischer 'Arbeit sehr gute Resultate 'erzielt werden können, belweist das Beispi>el Litauens, wo in den letzten Monaten 1700 Aktien verkauft wurden, Die WniAo-Paleisstne Company hatte in der Berichts- Periode die nlbevaus fchwierige Wstgabe, bei der allgemeinen Kris e iu Palästina den an sie von allen Seiten herantvetenden Ansorderungen M VevlängLMNg alter und Ge- Währnud neuer Kredite zu «Ofprechsn. Gegensiher MegerHlH auftretenden Klagen vm solchen Stellen, bei henen dfe. KpM«- gewährung seitens einer Bank gqr nicht in Frage