Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1602 (29.7.1923)
- Date
- 1923-07-29
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung. m im Gin GenKeman, der We^t daraus legt, einen Kragen zwei bis 'drei Tage tragen zu können, tritt an dm.< Tisch heran und kauft einen von den Wunde wpparateu. Die Suada des Verkäufers rm schönsten Gemisch von Ot'takvmgevischd und Hochdeutsch geht weiter. Meine Herren! Das ist aber noch nicht altes. Indem, daß fett Apparat hier zwei Ringe hat, können Sie mit Leichtigkeit die Krawatte durchziehen und sie bequem binden. Sehen Sie — so. Stellt sich vor den Spiegel und bindet die Krawatte zieht aus. ,/Sie schonen nicht nur den Kragen, sondern auch die Krawatte und können als solche jedes beliebige Stück Band benütze,?. Der Apparat läßt sich auch für steife Kragen verwenden — zieht aus — Sie ersparen sich das Würgen mit der Krawatte — alles ist einfach, Praktisch, elegant und billig! — Meine Herren, versäumen Sie nicht düße Gelegenheit!..." Zieht au — n-ieht ans — zieht an — zieht aus... Unaufhörlich, den ganzen Tag. Wie der Kaiser... g— itotogell — ein Hebetguita im ftntgeft. In einigen Tagen wird der österreichische Geldver-kchr um *£'Ut neues Zahlungsmittel bereichert werden. Schon am 1. August soll Marken g e l d in Umbaus gebracht werden. Es sind kleine Zelluloid- oder Metalthülsen, lwgffähr in der Größe des früheren Zweikrenenstückes, die BriclsmaNkcn enthalten. AHo ein h-aMichcL, reinliches Geld, das sich nicht so leicht abuntzt, wie die Banknoten und das vor allein für den Staat den großen Vorteil hat, das; ihn die Herstellung dieses GÄdes Nichts kostet. Denn das Marke-ngeld wird von einer privaten Gosellschchten hergestellt und in llmfou'f gebracht. Natürlich twt sie das nicht aus Purer Liebe zu Oesterreich, sondern sie wird das Recht haben, die Rückseite der Hülsen zu Reklame zwecken zu vergeben. Dies soll die Herstellnngskoster.' des Mavkengolides decken. Das neue Mankengekd ist in der Form außerordentlich handlich und als KBingellld sehr gut verwendbar. Es ist leicht, sauber, was vom hygienischen Standpunkt aus sehr zu begrüßen ist. Die hübschen Metallkaipseln enthalten auf verschieden gefärbten Grunde die Briefmarke, die den Wert der Mür-ze angibt. Auf der Rückseite nett ausgöführte Reklamen. BMäufig gelangen nur Werte von 100 und 500 Kronen zur Ausgabe und es sollen andere Werte folgen, wenn sich das Bedürfnis danach erlgibt. Die erste Emission des neuen Markengelides beträgt für?s Milliarden Kronen NonvinÄe. Es ist gedacht, daß dieses Geld nach und nach die Hundertkronenmoten ersetzen soll. Das MarlkengÄd, dessen erste Sevim nunmehr zur Ausgabe g-Äangm, soll oinen Ueibergong zu den gchlanten Metallntüwzen bilden. Die Metallmünzen gelangen erst Anfang oder Mitte 1621 zur Ausgabe. Ob die Mnarrzperwaltung auch Wertsbusen rmiter 1060 Kronen zur Ausprägung bringt, stcht noch nicht fest. Die niedersten Wertstufen, insibesoudere die Werte zu 20 und 50 Kronen, werden jedenfalls nicht in» Met-all auAgeiprägt, sondern gÄanigen ausschließlich in Form von Markengald zur Ausgabe, da die Here stellungÄkosten von Mtallmimzen der uiedeven Stufen eitt Vielfaches des Nominales betragen würden. Für den Staat ergibt sich ans der Ausgabe vom ManÄen- >qeüd eine nicht nnsnssentliche Ersparnis. Der Herstelln-ngsweitt einer Banknote zu 100 ^Kronen beiträgt etwa 35 Kronen und die starke Abnützung der Papiernoten im tägllichen Zahlungsverkchve erfordert es, daß die Noten nach dreimonatigem Um^ lauf durch neue evfetzt werden; wenn eine nur sechsmonatige Laufzeit des Markengeldes angenommen wird, so ergibt sich aus dies« die Ersparnis des Druckes von zwei Banknoten, außerdem erwachst dem Staate ein beträchtlicher Gewinn aus der Michtverwendung der «im MarÄengÄd eingeschlossenen Brieifmarkm. Diches Markougelkd bedeutet Nur für Oesterreich eine Nouekung, denn in andieren Staaten ist es schor? lange ovnge- «führt und es hatsich gut bewährt. So hofft nvan auch bei uns, daß das PMiiknm das neue Geld lieber nehmen wird, als die abgegriffenen, schmutzigen Banknoten. Dazu kommt noch der Vorteil, daß das Markengöld tatsächlich einen Wert ldarstellt, da die .öingeschliosfMe Briefmarke zur Frankatur verwendet werden kann. Das Fimanzministevium begrüßt die Neaveinfülhrung, die eine Erleichterung des Gelldverkchrs bedeutet. Eine Annahmapflicht für das Marlkeingäld ^besteht nicht und es soll auch kein Zwansikurs festgesetzt werden. Das Martengeld wird durch die Trafiken Oesterreichs M Kurs gesetzt, in Wien durch die Kassen der städtischem Umdernehmun* gen im Wege der Gew i st a, Gemeinde Wien — städtische ÄliHündiglmgAanstast. Doch kann die Ausgabe auch durch den ' Besteller selbst ««folgen. Als EiMsestelle, welche das Markengeld gegen Banknoten einMst, wird das Oesterwichische CMit- Jnstitut für öffentliche Unternehmungen und Arbeiten in Wien, 1. Bezirk, Seitzergasfe 1, fungieren. Nie wieder Krieg! Unter dieser Devise findet heute um ly Uhr vormittags vor dem Rathaus« eine große Versammlung statt, in welcher eine große Anzahl von Rednern die Abrnstungsfrage behandeln , wird. Die Versammlungsteilnehmer versammeln sich in den Bezirken Um 8 Uhr früh; um 9 Uhr erfolgt der Abmarsch zum Rathanse, wo die Versammlung um 10 Uhr beginnt. Es werden drei RedmrtriMuen ausgestellt sein. Nach der Versammlung um 11 Uhr wird ein Demonstrationszug über den Ring veranstaltet, der his zum Schwarzenbergplatz geht, wo sich der Zug auflost. Der Ruck- Marsch erfolgt aus .der Lastenstraße. . W<i«gifcnfri»Tw ■» Sie Ammd Amandermgr- , bewegmg. lieber die internationale Aus- und ElMvandernngsbewegung haben zuverlässige Erhebungen nie bestanden. Jeder Staat führte zwar seine Statistiken hierüber, aber jeder hatte seine besonderen Methoden. So begriffen die einen unter Auswanderern nur die Personen, die sich nach einem außereuropäischen Lande zu dauerndem Verbleib begaben, während die anderen auch die mtereuropäische Bewegung als Aus- und Einwanderung in die Statistik aufnahmen. Diese Anarchie der Statistik ist auch heute noch nicht überwunden. Alle amtlichen Zahlen hierüber haben, also einen nur sehr bedingten Bergleichswert. Dennoch lassen sie aber auch bei dieser Einschränkung einen Schluß auf die allgemeine Entwicklungsrichtung in der Ein- und Auswanderungsbewegung zu. ' Vergleicht man die Auswandererzahl der Jahre 1920 und 1921 mit der Vorkriegszeit — für 1922 liegen verläßliche Angaben noch nicht vor —, so fallt eine Erscheinung sofort auf: der Abstrom von Menschen aus Europa nach den hauptsächlichen Ländern, die für die Einwanderung in Betracht kommen (Vereinigte Staaten, Kanada, Argentinien, Brasilien, Neuseeland, Paraguay, Australien, Kuba, Südafrika) hat sich ganz beträchtlich verdünnt. Während in den Jahren bis zum Kriege eine stete Zunahme dieser Bewegung zu verzeichnen war, bleibt ihr Umfang jetzt weit hinter der Vorkriegszeit zurück. So sind in den oben angeführten Ländern im Jahre 1913 2,095.322 Personen eingewandert, wovon sich allein 1,053.514 nach den Vereinigten Staaten begäben. Dagegen beträgt nach den Zusammenstellungen des Internationalen Arbeitsamtes die Gesamtzahl der Eivgelwanderten für die gleichen Länder im Jahre 1920 1,168.389 und gar nur 875.382 im Jahre 1921. Die Anteilzahl der Vereinigten Staaten hieran ist 556.996 und 460.828. Von allen europäischen Staaten weisen bemerkenswerterweise nur die Schweiz und Holland eine höhere Auswanderergahl auf als vor dem Krieg. Alle anderen Länder stellen erheblich weniger Auswanderer als früher. Nur der Anteil Deutschlands ist der gle-che geblieben wie in den letzten Jahren vor dem Kriege. Was ist aus diesen Zahlen abzuleiten? Zunächst muß, um zu einer richtigen Bewertung zu gelangen, daran erinnert werden, daß in den Nachkriegsjähren die Freiheit der Aus- und Einwanderung m hohem Maße beschränkt worden ist. Die Einwandeverstaaten, unter ihnen voran die Bereinigten Staaten, haben durchs gesetzliche Maßnahmen größeren Zuzug aus anderen Ländern ferngehalten. Im Gefüge des Krieges war dort wie in allen Ländern eine Absatzkrise eingetreten, die jahrelang Millionen von Arbeitern zur Arbeitslosigkeit verurteilte und erst in den letzten Monaten zu verebben begonnen hat. Ein ungleich wi^samerer Dmnrn wurde der europäischen Auswanderung aber aufgertchtet durch die Geldentwertung in Zentral- und Osteuropa. Diese hatte nicht nur überall eine Verminderung des Reallohnes der Arbeiter zur Folge, sondern in Len meisten Fällen hat sie deren auf Sparkassen hinterlegte Spargroschen völlig entwertet, und da neue Rücklagen bei dem heutigen Einkommen einfach ausgeschlossen sind, so kann sich nur ein sehr eng gezogener Persondrrkveis die Mittel zur Ausreise verschaffen. Am ehesten noch ist dies jenen möglich, die über ein eigenes Haus oder eine entsprechende Wohnungseinrichtung verfügen, deren Verkauf hinreichende Mittel zur Bestreitung der mit der Auswanderung verbundenen hohen Kosten bietet. Gerade in diesen Kreisen wirb aber naturgemäß wenig Drang zur Auswanderung bestehen. Der Einsatz für eine noch fragliche wirtschaftliche Besserung, die das für den Auswanderer bestimmende und entscheidende Motiv ist, erscheint zu riskant. Aus den Ländern, in Herren das Leben für den arbei-. ttnden Menschen nur Not und Sorge bedeutet, fließt der AuÄwandererstrom weniger stark und nur Länder mit ,Melvalnta" — wie Holland, die Schweiz und die nordischen Staaten — erreichen die zulässige Einiwanderungsguote nach dvn Vereinigten Staaten. So hat Oesterreich-Ungarn im Jahre 1920 27.000, im Jahre 1921 40.000 'Auswanderer gegenüber 313.000 im Jahre 1913 aufzuweisen. Auch Deutschland erreicht mit 23.254 Auswanderern im Jahre 1921 gegen 25.746 im Jahre 1913 bei weitem nicht die von den Vereinigten Staaten festgesetzte Zulassungszahl. Italien hat vor dem Kriege stets die größte Auswanderung zu verzeichnen gehabt. In den Jahren 1920 und 1921 betrug dagegen Liese nur noch etwa ein Drittel des früheren Umfanges (194.224 und 182.040 gegen 669.566). Allerdings zeigt sich ein Rückgang der Auswanderung auch in England, doch ist dieser nicht entfernt so groß wie bei anderen Staaten. (199.177 im Jahre 1924, 285.102 im Jahre 1920 gegen 389.394 im Jahre 1913.) Zweifellos zeigt sich hierin eine Wirkung der nach dem Kriege schr verbesserten Sozialpolitik.. Der gleiche Rückgang wie in Ler Auswanderung nach außereuropäischen Ländern zeigt sich auch in der Äusw a n d e r u n g 8 b e w e g n n g innerhalb Europas. Neben Italien hatte diese Bewegung vor dem Krieg hauptsächlich zwei Ausgangspunkte: Oesterreich-Ungarn und Rußland. Während für diese beiden Länder leider jegliche Unterlage fehlt, wird die Zahl der kontinentalen Auswanderer Italiens im Jahre 1920 mit 153.717 und im Jahre 1921 gar nur mit 60.846 gegen 313.032 im Jahre 191". angegeben. Von allen Ländern, die hierüber Statistik . rt haben, weist nur Belgien eine erhöhte Auswandern.^ .mci) europäischen Ländern auf. (24Ö.OOQ im 29. IM 1928 Seite" tz Jahre" 1920, 140.000 ttnJahrH" 1921 gegen 40.000 im Jahre 1913.) Auf diesen allgemeinen Rückgang in der intervuvopäischen Auswanderungsbewegung war die Geldentwertung nur von geringerem Einfluß. Eine Auswanderung von einem europäischen Lande Zn einem anderen ist nicht entfernt mit Len hohen Kosten verbunden, die die überseeische Auswanderung erfordert. Bei dieser Bewegung nimmt der Auswanderer seine Familie auch allgemem zunächst nicht mit, sondern läßt sie erst später Nachkommen, wenn er sein Auskommen gesichert sieht. Der Rückgang dieser Auswandevmrgsbewegung ist darum auch nicht mit den gleichen Ursachen zu erklären. Die Erklärung ist aber doch unschwer auffindbar: Es ist die allgemeine,, seit Kriegsbeendigung in allen Ländern Europas ohne Unterschied bestehende wirtschaftliche Unsicherheit, die größere Verschiebungen innerhalb des europäischen 2lrbeiterheeres verhindert. In den meisten Ländern herrscht nach wie vor große Arbeitslosigkeit. Ueberall sind nach wie vor Dämme errichtet, die das Ginströmen neuer Arbeitskräfte verhindern. Die internationale Freizügigkeit, die vor dem Kriege bestand, ist also auch auf dem Kontinent aufgehoben. (I. G. B.) Die Einwanderung in Amerika» Vonr 1. Juli 1922 bis Ende März 1923 wandert?.!', nach den offiziellen AuAveisen zusammen 38.293 Personen aus Oesterreich, Deuisch!land und der Schweig in den Bereinigten Staaten ein, während die Zahl der Einiwanderer deutschen Bolksstammes in diesem Zeiträume 42..615 betrug. Dieser Zahl stcht eilte Ausiwanderulnaszisser von 1688 gegenüber. Bis März war nur die jüdische und italienische Einwanderung stärker als die deutsche, wobei jedoch zu beachten ist, das; einer Gesanrteinwauderung aus Italien in der Höhe von 45.487 Personen eine Aalswanderung von Italienern aus den Bereinigten Staaten in der Höhe von 20.077 gegenübersteht. Die jüdische Einjwanderuna betrug 46.772, die mexiMnische 39.431, die englische 37.388, die schottische 23.251, die skandinavffche 22.012, die irische 20.403, die französische 17.220 und die polnische 12.116. Die Geisamteinwanderung beziffert sich ans 376.AI und die 2luswa»deruna der Ausländer ans den Vereinigten Staaten 65.776. Die meisten der Einwanderer blieben in New-T)ork, nämlich 100.492. Nach Pennsykvanien gingen 30.870, nach Texas 27.484, nach Kalifornien 27.434, mach Illinois 27.014, nach Massachusetts 26.973, nach Michigan 21.869, nach New-tJerisey 19.638. Den Berufen nach gehörten 11.816 Einwanderer den freien Berufen an. Die Lehrer waren mit 1974 und die Ingenieure mit 1706 am stäEsten vertrete». Die Zcitungsredakteure bildeten die kleinste Gruppe, nämffch 64. Den gelernten Berufen gehörten 72.204 Einwanderer an; unter d-iiesen bildeten die Handelsangestellten und Buchihalier mit 10.808 die größt» Ein-elgvulppe. Dieser Gruppe folgten -dann die Schreiner mit 7639, ferner 2109 Bäcker, 1467 Barbiere und Friseure, 1463 Metzger, 2840 Schuhmacher, 4740 Schnevder. In dergemischten Berufen gchörten 149.722 Einwanderer, und zwar waren in dieser Klasse am stäMen die ungÄcrnieu Arbeiter mit 57.281, die Dienchboten mit 41.459 und fcl-c Landarbeiter mit 18.293 vertreten. (Deutsches Auslandsinstitut.) hie Bewegung uutrr de« Aratzeubuhser». Seit gestern mittags haben wir zur Abwechslung wieder einmal passive Resistenz^auf der Elektrischen. Män braucht darum nicht zu erschrecken: Man merkt es Nicht. Der Verkehr wickelt sich in normaler Weise ab, Schaffiier und Fahrer versehen ihren Dienst wie gewöhnlich. Weilir man eine von diesen Personen nach der passiven Resistenz fragt, so bekommt man zur Antwort: „I was nix". Zwischen der Gemeindeverwaltung und einer Gruppe von Straßenbahnangestellten ist es wegen Lohnforderung e n dieser Emzelgrirppe zu einem Konflikt gekommen. Es handelt sich um die seinerzeit aus der allgemeinen jGewerkschaft der Straßenbahirer ausgetretenen Angestellten, die sich zu einer unpolitischen Gruppe zusammengeschlossen haben, deren Führer B a b i n e c heißt. Diese Gruppe ist nicht besonders groß und ist nicht im Transportarbeiterverband organisiert. Die Gemeindeverwaltung hat auf die Forderung nach einer 30prozentigen Lohnerhöhung damit geantwortet,, daß sie nach dem Kollektivvertrag nur mit jener Gruppe der Angestellten verhandeln könne, der die Mehrheit der Bediensteten angehört. Die Besprechungen mit der Babinec-Organisation führten zu keinem Ergebnis, so daß von ihr gestern mittags passive Resistenz proklamiert tvurde. ' Angesichts dieser Süuation hielt der fozialdemok r a t i sch e P a r t e i v o r st a n d unter Vorsitz des Abgeordneten Domes gestern nachmittags im Favoritner Arbeiterheim eine VertrauensmäMerversammlung ab. Es icheint, daß nian tut Rathaus grundsätzlich geneigt ist, mit der unpolitischen Organisation in Verhandlungen zu treten. * Die Bewilligung der Forderungen dieser Gruppe würden das Gemeindebudget um etwa 150 Milliarden Kronen jährliche belasten, was eine Erhöhung des Straßenbahniah rvreises um etwa 376 Kronen 'bedeutet würde. Me ganze Anaeleaenbeit scheint ein Vorspiel zu dm kommenden Gemeinderatswahlen zu sein und hat zweMos einen politischen Hinter grund. 8s wird tegtte». Ein neues Tief nähert sich, über England heranziehend, deni Festlande. Am Kanal und an der Nordseeküste regnete es mittags. In Oesterreich war das Mtter noch heiter-, bei unternormaler Temperatur. Voraussage: Trübung, schwül, südöstliche, gegen Westeu drcheude Winde, später Regen. (Gewitter), starke westliche Winde.