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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-28 · Heft 1601 (28.7.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1601 (28.7.1923)
Date
1923-07-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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M. Ml Wien, Samstag -.....!- Wiener Morgenzettrmg. 28. FuLi 1923 Peift 3 Wofür Prkfident Weizmmm am Karlsbader zionistenkougretz' wird. der Mische Welttongrek jetzt uymiiglich. - Die Arbeit i» Palästina ist unsenägend. — Beschleunigung des Tempos durch Aliiaur mit «ichtziouMsche» PuIMna-Freunden. Auf der Konvention der amerikanischen Zionisten in Baltimore hielt der Präsident der Zionistischen Weltorganisation Chaim Weizmann eine sehr bemerkenswerte Rede, die wir wohl schon auszugsweise veröffentlicht lhaben, auf die wir aber zur Orientierung unserer Leser über die Probleme des Zionistenkongresses nochmals zurückkommen, weil sie am klarsten die Stellung Weizmanns in den wichtigsten Kongrrßfragen wiodergibt. Präsident Wo i z m a n n stellt zunächst in dieser temperamentvollen Rede fest, daß sich weder nach der Balfoür- Deklaration, noch nach dem San Remo-Beschluß, noch auch >nach der RatifizieMng des Mandates die Hoffnung der Zionisten erfüllt 'habe, eine Messiaswelle werde Juden von einem Ende der Welt bis zum anderen mitreißen und alle Juden zum Ausbau Palästinas bekehren. Er wiederholte sodann seinen Vorwurf, den er nach den großen politischen Folgen der zionistischen Leitung erhoben hat: „Volk Israel, was hast du getan?" Das sei keine Metapher oder politische Entschuldigung. „Ich bin genau so demokratisch wie jeder andere,-glaube aber nicht, daß man gegenwärtig bei dem jüdischen Volte den a'Iljüdifchen Weltkongreß durchsetzen kann." Weizmann charakterisierte hierauf die Situation: Der Fortschritt in Palästina, so bewundernswert er sei, g enüge hentc n i ch t m >e hr. „Zwei-, dreimal 'soviel Chaluzrm müssen wir nach Palästina bringen, wenn wir unsere Position im Lande sichern wollen. Ich erkläre vor der ganzen Welt, «daß ich der glücklichste Mensch sein werde, wenn ich der britischen Regierung sagen kann: Die Garnison, die ihr in Palästina habt, dient nicht dazu, uns zu verteidigen. Ihr könnt sie halten, wenn Ihr wollt, aber wir sind allein stark genug, um uns zu schützen. Ich habe täglich die rauhe Wirklichkeit vor Augen und sehe, daß die hungernden Chaluzim und die nichtbezahlten Lehrer cs sind, die das Mandat zerstören." Weizmann fern dann auf die überwundene Krise in Palästina zurück: „Gott weiß, was sich ereignet hätte, .wenn unsere finanzielle Krise während der letzten Pessachfeirrtage angedauert hätte, wie sie im Dezember und Jänner ^bestand. Gott sei Dank, wir haben es geschasst. Aber wir können es nicht noch einmal wiederholen, weil dazu keine menschliche Kraft hrnreicht. So liegen die Tatsachen. Es handelt sich um Fragen von > Leben u n d Tod. Es muß ein Wog gefunden werden, das Maximum der Resultate bei' einem Minimum von Zeit und Anstrengung zu erzielen.". d dkuu folgt der wichtige Teil der Rede, den wir nach der jetzt vorliegenden englischen Fassung in: Wortlaut wiedergeben: . Wir haben darum einen Weg gewählt, der zwar voller Gesah^n ist. aber, weniger Risiko bietet als ein hungerndes Palästina. Wir haben dies getan, nachdem etwas Neues int Judentum geschehen ist, etwas, das der VerzeichMmg wert ist. Wenn es hente einige Kreise gibt, die bis jetzt Gegner von Palästina waren und jetzt Interesse am Aufban nehmen. so ist dies die Folge einer fundamentalen Erfcheimung. Diese Erscheinung ist vielleicht nicht so sehr aus die Balsoür-Dcklaration hm. auch vielleicht nicht durch das Mandat, sondern hauptsächlich durch unsere Erfolge in Palästina zutage getreten. - Die Kraft der 30.000 Chaluzim hat neue Menschen zu der Idee des Aufbaues von Palästina gebracht. Dies alles hat selbst diesenchen berührt, die weitalb standen, -und sie wollen .ernsthaften Anteil an dem Aufbau nehmen. Ob sie dies vor drei oder vier Jahren getan hätten, weiß ich nicht, aber ich weiß ans Erfahrung — «ich gehöre zu den wenigen, die in den Versuchen Erfahrung besitzen, andere Juden heranzuzieheu. ganz gleich, ob sic demokratisch, arttokratisch oder oligarchifch sind — sie sind gekommen, weil sie glauben, daß Palästina Wirklichkeit ist. Wenn wir 100.000 Chaluzrm haben, dann werden wir auch einen Weltkongreß haben. Der Rnf nach einem Weltkongreß muß aus Palästina kommen. Und nur dieser Ruf, gestützt auf fast übermenschliche Anstrengungen, nur dieser Ruf und nicht Ihr Ruf. nicht mein Ruf, wivd ein Echo finden von einem Ende der Welt zum anderen, so das; niemand es wagen wirr-, sich Hm enigegenzustellen. Das Problem ist also, die Einwanderung nach Palästina zu verdoppele.', verdreifachen, vervierfachen, und dick kann heute nur durch Eingehen einer Allianz geschehen, ohne dabei aus einen' einzigen Pünkt rn eres f r"r a ,n m c s? verzichte n. bis jene Kräfte, die in Wahrheit willig sind, mit uns zu arlboiten, zu uns kc'.nmcn. Man hat von ei nzel neu Personen gesprochen. Auch ich kann Ihnen eine Einzelperson nennen, bei, der Sie, wenn sie heut? zu dieser V.r oinn.inng gekommen wäre iiut'5 gesagt hätte: ich trete in die Jewisih Agency ein. alle wie ein Mann ,anfgesianden wären und die Hattkwah angeisttnimt hätten, weil dieser einzelne die ganze Welt vertritt. Es ist dies Baron Rothschild, der sich mit keiner Silbe von unserer zionistischen Politik scheidet und ein Zionist par exeellence ist. Mer ftin E:n:ri". de ^ewisb Agemv würd: heißen, daß um ci: demokratischen Formeln des Zionismus der Ittwifh Agency zuliebe cmfgilbt. Ich bin ein ebenso. guter Demokrat wie jeder andere, aber das jährliche Hineinbringen von 60.000 Chaluzim nach Palästina.geht allen: anderen vor. Wir werden alle Organisationen einladen. Wir werden vorsichtige Verhandlungen führen, ein Programm ausavbeiten und versuchen, es auf 'ehrliche Weise durchzuDhren. Wir können Erfolg haben, aber auch Mißerfolg. Aber wir werden die Welt überzeugen, daß wir alles getan haben,, was nur möglich fvar, um bei der jetzigen Lage des jüdischen, Volkes jeden einzelnen heranzuKichen, und ich glaube, daß es sich,dam: folgendermaßen verhalten wird: 2, 3 oder 4 treten bei und arbeiten für Palästina. Das wird die weitere Wirkung, haben, daß sie immer weiter und weiter gehen werden. Ich bin vollkommen überzeugt, daß, so lange es kein Palästina mit solider Grundlage, mit wenigstens zwei Millionen Juden im Lande geben wird, auch kein jüdischer Weltkongreß stattfinden wirb. Ich bin davon fest überzeugt, und Sie dürfen nicht «Ihre Zeit, nicht die mindeste Energie, nicht einen Menschen und nicht ttnen Monat für etwas opfern, das nicht direkte Verbindung mit der Arbeit für die Vergrößerung unserer Zahl , und Verbesserung unserer Position in Palästina hat. Ich fürchte, daß Demokratie die letzte Zuflucht für die Inkompetenten geworden ist. Sie verdeckt viele Sünden, und man kann sie leicht jemandem ins Gesicht schleudern, so. wie man es bei mir getan hat. Iahrlang haben wir politische Resolutionen formuliert, daß wir Juden in Frieden milt den Arabern leben wollen. Wir haben Resoluttonen angenommen, die den Charakter eines Gelübdes trugen. Wenn es aber dazu kommt, bestimmte und wirksame Schritte zu ergreifen. um die Resolution zu verwirklichen. weil die Verwirklichung all dieser Probleme eine Frage von Leben und Tod für unsere Arbeit in Palästina bedeutet, wird man von allen Seiten angegriffen, und es ebhebt sich ein Geschrei, daß man an die Araber oder sonst 'jemanden alles, was im Zionismus, heilig ist, verschachert. Dieses Problem hat uns gelehrt, daß man die Araber nicht mit Phrasen abspeisen kann. Jahrelang haben wir Beschlüsse, geisaßt, daß, was immer das jüdische nationale Heim werden wird, selbst wenn es „Millionen Inden fassen wird, wenn es, wie ich hoffe, in Palästina eine jüdische Majorität geben wird, es dennoch eine Insel im arabischen Meer bleiben wird. Wir muffen mit diesem Volk der Araber, das» uns verwandt ist und mit dem wir auch in der Vergangenheit in Eintracht gelebt haben, zu einer Verständigung gelangen. Natürlich wäre es besser, wenn Palästina nmd die angrenzenden Länder nnbevölkevt wären. Es wäre noch besser, wenn dort statt des' Jordan der Nil fließen würde, noch besser wäre es. wenn uns Moses anstatt nach Palästina nach Amerika geführt hätte und noch besser wäre es, wen man es nicht mit ,Juden. sondern mit Engländern zu tun hätte. Aber wir haben es mit Inden zu tun. und in Erg; Israel gibt es den Jordan, und dort gibt es ein Volk, das Widerstand leistet und das Palästina' umzingelt, von Norden und Süden, Osten und Westen, und mit dem wir -uns auf ernsthafte Weise verständigen müssen. Dies kann geschehen durch Vernunft und Glauben an politische Ehrlichkeit» denn das sind die stärksten Waffen, die ein einzelner besitzt.' Das ist es, was uns ein für allemal bewogen hat, uns nach allen Seiten zu schützen; und diesen Schutz kann man nur durch ein vernünftiges Tentpo der Arbeit in Palästina Erreichen. und dieses verstärkte Tempo der ArbeM in Palästina durch Heranziehung aller ehrlichen Elemente, und ich glatzbe, daß sie ehrlich sind. Ich stlaube der enMchen Regierung, und ich glaube jenen Juden, die Mr -UeberzeuMng gekommen sind, daß sie verpflichtet sind, Palästina auszubauen und die mit ums arbeiten wollen. Ich wäre der letzte, der nicht die Hände eint© jeden ergreifen würde, her Palästina iniLaufbaucu will, sei es ein einzelner, sei es eine Organisation, klein oder groß. Falls er nur einen Teil der Arbeit übernehmen will, ist er mir willkommen; denn seine Mitarbeit wird noch weitere 100 oder 200 hevanzicheu. Ich glaube, daß wir dadurch bei «den Regierungen und vor der Welt gestärkt würden. Die Lage ist vollkommen klar. Das-arabische Problem, die Immigration, das Tempo unserer Arbeit in Palästina sind eng miteinander verbunden. Und wir könnten, bis die Zionisten der ganzen Well znm Bewußtst!u der großen Verantwortung, die mtf ihnen lastet, erwachen, diese Gelegenheit verlieren. Mir ist ein Vertreter der Jüdischen Unions ebenso wichtig wie Herr Marshall, trotz oller Achtung und Liebe für diesen und Mnevkennung seiner großen Leistungen. Wir werden nicht sofort alle diese Kräfte gewinnen — anfangs nur einige, aber wir werden unsere Arbeit erweitern. Selbstverständlich gibt es Gefahren, aber größer wäre die Gefahr, nochmals ein solches Jahr wie das vergangene durchleben zu müssen. Nach meiner Ansicht sichen oder sollen wir mit der Annahme oder Verwerfung dieser von.Ihnen jetzt gesagten Beschlüsse,*) und wenn ich der 6. August erlebe, so werde ich dafür wie ein Tiger kämpfen. Ich werde den amerikanischen Zionisten, die weit entfernt von Reibungen und persönlichen Differenzen sind, gratulieren, daß sie es vermocht haben, >vmen solchen Beschluß zu fassen. Gebe Gott, daß er ohne viele Reibungen und Kampf durchdriugt. Ich habe alles fortgegeben, aber ich will wicht von einer leerlaufenden Maschine zerrieben werden, deren Räder lauft«, ohne etwas zu produzieren. Und also werde ich dafür kämpft«! *) Gemeint sind die Vorschläge, welche die amerikanischen Zionisten dem Karlsbader Kongreß zu unterbreiten beschlossen und ans die wir noch ausftihrM zurückkommen.. Anm. der Red. MISRACHR / BRIGITTENAU Sonntag den 29. d; M., 6 Uhr abends, in der Toynbeehalle, XX., Denisgasse Vortragsabend Redner: Oberrabbiner Dr. Macht-Rumänien Rabbiner Dr» levy-Berlin Gesangsvortrag des berühmten palästinensischen Sängers §, Glas-Jerusalem Gäste willkommen! * Sesterreich. Weiterer Abba« i« den Ministerien. - Einführung einer neuen Kanzleiordnnng. Der gestrige Ministerrat hat in weiterer Durchfuhr rung der Verwaltungsreform zum Zwecke möglichster organisatorischer E i s ch r ä n k u n g e n in der Z e n t r a l v e riw a l t u n g und zur Vereinfachung ihres Dienstbetriebes eine weitgehende Herabsetzung der Zahl der Sektionen und Abteilungen beschlossen. Nach diesen Beschlüssen ergipt sich — einschließlich des Bundeskanzleramtes, in dem die entsprechenden Maßnahmen bereits anläßlich der Vereinigung der Ministerien für Aeußeres, für Inneres und für Justiz mit dem Bundeskanzleramte zur Durchführung gelangten — für sämtliche Bnndesminrsterien eine Gesamtzahl von 32 Sektionen und 182 Abteil lungen. Dies bedeutet gegenüber dem Stande vom 1. Jänner 1919 eine Herabminderung um 36 Sektionen und 194 Abteilungen. Die hierdurch notwendige i n n e r e Umgestaltung der Bundesministerien sott bis spätestens 15. September 1923 durchgeführt sein. Ueberdies wurde vom Ministerrat zur Reform des manipulativen Geschäftsganges in der Zentralverwaltung die Einführung einer neuen Kanzleiordnung beschlossen, die einheitlich für alle Bundesministerien ■geltere1 und ein möglichst rusches und von allen Umständlichkeiten freies Arbeiten des Ministerialapparats sicher, stellen soll. Der Ministerrat beschäftigte sich auch eingehend mit den Beschwerden, die allenthalben wegen Gefährdung des Fremdenverkehrs in Oesterreich erhoben werden. Bundesmiuister Dr. S ch ü r f s übernahm es. schon in den nächsten Tagen die Vertreter der am Jremdenverkehr interessierten Körperschaften einzuladen, in* mtt. ihnen Mittel und Wege zu beraten, wie diesen Be schwerden abgeholfen werden, könnte. Keine Wahlpflicht in MederWerreich. Bekanntlich ist in der neuen Wahlordnung fü> den Natwnalrat vorgesehen, daß in jenen Bundesländern in denen die Wahlpflicht für den Landtag statuiert ist, au6 für die Nattonalsratswahlen die Wahlpflicht besteht Die großdeutschen Landtagsabgeordneten von Nitz derösterreich haben sich nuu an den Präsidenten des Nie, derösterreichischen Landtages Intel in einem Schreiber gewendet, in welchem sie die Einberufung des Landtagezwecks Stellungnahme zur Einführung der Wahl Pflicht fordern. Sie verweisen darauf, daß in den Kreü sen der Großdeutschen die Einsührung der Wahlpflicht ge wünscht wird. Präsident Intel hat das Ersuchen der Großdeutschen ab gelehnt. Dies ist anscheinend auf einer Einspruch der Sozialdemokraten zurückzuführen, die im N>iederösterreichischen Landtag eine Arbeitsgemeinschaft mit den Christlich sozialer habe«. ras Wahlrecht der Tschechen in Wien. Prag, 27. Juli. Wie die ,/Narodni Lisch" mitteilen. erließ das Ministerium des Innern eine Verfügung, der: zufolge die tschechischen politischen Bezirksverwaltungen mi! größter Schnelligkeit die Gesuche der für Wien optitz renden Tschechen erledigen sollen, damit diese nicht um das österreichische Wahlrecht kommen. Irr Sturmlauf gegen de« «ieterschutz. Vor eimgen Tagen hat Bundeskanzler Dr. Seipel in Wiener-Neustadt in einer Verfammluu'g Worte gesprochen, die der breiten Oefifentlichkeit doch zu denken gelben sollten Dr. Seipel hat einen Vorstoß gegen den Meterischutz unternommen und erklärt, daß die Abschaffung dieser Gesetze d i e erste Aufgabe des neuen Parlaments sein müsse. Daß diese Worte nicht auf unfruchtbaren Boden gefallen sind, zeigt der W:derhall der Kanzltervede in Hanslbesitzerkreism. Der Hieuinger Hausbesitzerverein hat sich alle diese Worte sofort zu eigen gemacht und sie förmlich zu seinem Programm erhoben. Die christlichen Hausbesitzer Vevlafsen sich ganz auf Herrn Seipel, der, wie sie sagen, ein „Mann ist, der hält, was er sagt". Urtd darum werden sie ihm bei delt kommenden Wahlen den Rücken stärken, damit glich das „letzte Schandmal der Kriegszeit, das unselige Mieterschutzgesetz" falle. Die Hausbesitzer müssen wieder Herren in ihren Häusern sein. Jedes Ding hat züvei Seiten. Das Mitterschutzge.setz ist wie alle ähnlichen Schutzverorduungen aus der Not der Zeit geboren, llnd tatsächlich ist dieses Gesetz auch heute noch das einzige Mittel, um den Mieter nicht völlig Hern Wohriungswucher und der Willkür der Hausbesitzer preistzugeben. In dem furchtbaren Zusammenbruch aller Werft' und B-egrisse ist Ulis der Mieterschutz als. einzige soziale Errungechchafl nocy erhalten geblieben. Er ist im Laufe der Zeit ohnchin durch rerschiedentliche Aenderungen den Vechältuisselr angepaßt loordvn. Man hat den Hausherren in Erkenntnis ihrer gewiß schwierigen Lage mehrfach Echöhungen der Acielsinse zugestanden und hat sie durch ein Gesetz ermächtigt, auch die Kosten für die Echattung der Häuser auf die Mieter zu übenwusien. Man wird es gewiß begreiflich finden, daß die Hausbesitzer sich dagegen wehren, so wertvolle Objekte, 'wie es Wohnungen im gegenwärtigen Zeitpunkte sind, nur ein Nichts abzugeben. Alber anderevsests wäre es dem Mittelstände und den Arbeitern kaum möglich gewesen, die Zeit der Wahns!nnsmHBnMBHBMHHBHpHI Regenmäntel) . K 125.000 tan. Leinenwaren, Waschwaren Stoffe, Wäsche, sehr billig eiSchiffmann II., TaborstraSe 48 Telephon 47-1-J J En gros En detail 4

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