Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1601 (28.7.1923)
- Date
- 1923-07-28
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, SamStag Wiener Morgenzeitung. 28. Juli 1923 * ♦ Aus dem Bericht der zionistischen kzÄutive au den IS. Lionistenlongreß. I fl & Der Zionismus hat in den verflossenen Jahren in allen Ländern immer tiefer Wurzeln geschlagen. Nach den Erschütterungen des Krieges haben dir zionistischen Verbände sich überall reorganisiert. Trotz der noch immer bestehenden und durch die G e I d c n t w c r t u « g in Mittel- und Osteuropa sehr verschärften Schwierigkeiten der Nachkriegszeit ist die Bewegung überall in die Breite und die Tiefe gewachsen. , Es ist heute kein Zweifel m;hr, daß die geiwaldige Mehrzahl des jüdischen Volks di« Errichtung der nationalen Heimstätte in Palästina wünscht und durch ihre Mitarbeit zu fördern bereit ist. Die Zahl der organisierten Zionisten ist in den meisten Ländern stark gestiegen, die lokalen Berbände stehen honte aktionskrästiger da als je zuvor, unb auch außerhalb der Reihen der organisierten Zionisten jeigt sich ein lebhaftes Interesse für den Palästina-Aufbau. Das ist besonders bei der Werbearbeit für den Keren Hajeffod deutlich geworden, welcher die Geldmittel für unsere Arbeit in Palästina liefert. Wenn auch die Mittel des Keren Hajessod noch bei weitem nicht ansreichen, um Kolonisationsarbeiten in Palästina in dem Umfange durchzuführen, den wir als notwendig erkannt haben, falls die Errichtung der H e i m st ä t t e in absehbarer Zeit gelingen soll, so sind doch die Eingänge des Fonds schon jetzt sehr erheblich, und es haben dazu neben den organisierten Zionisten auch viele andere Juden beigetragen, die das Werk des Zionismus in Palästina unterstützen wollten. Tie neue Lage, in der sich die Zionistische Organisation durch die Bestätigung des Mandats befand, das Anwachsen der Bewegung, die Erweiterung des Aufgabenkreises, das steigende Interesse aller jüdischen Kreise für das werdende jüdische Palästina — alle diese Umstände hatten zur Folge, daß die Leitung der Zionistischen Organisation sich mehr und mehr der Frage zuwenden mußte, wie die schon gewonnenen und noch zu gewinnenden Kräfte der Judenheit am zweckmäßigsten für die Palästina-Arbeit organisiert werden könnten. Die Erörterung dieser für die Zukunft des Zionismus höchst wichtigen Probleme führte. auf der Jahreskonferenz in Karlsbad zur Annahme der folgenden Resolutionen: „Der Zentralra 1 erklärt, daß es der Wunsch der Zionistischen Organisation ist, daß die Jewish Agency das gesamte jüdische Volk repräsentiere." „Der Zentralrat anerkennt die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses für den Wiederaufbau Erez Israels als den Weg zur Verwirklichung dieses Prinzips und beauftragt die Exekutive als Organ der Jewish Agency, die notwendigen Schritte zur Vorbereitung dieses Kongresses zu unternehmen und bis Ende dieses' Jahres dem Aktionskomitee Bericht zu erstatten, um eine Wahlordnung vorzuschlagen." Damit war der Exekutive eine Richtlinie für ihre Arbeit legeben. Um die Möglichkeiten der Abhaltung eines jüdischen Weltkongresses fii* Palästina festzustellen, wurden zunächst Enqueten, verlnstältet, und die Exekutive legte das Resultat ihrer Untcrüchungen dem Aktionskomitee in den Sitzungen vom Jänner rnd Juni 1923 vor. Gleichzeitig unternahm die Exekutive gevisse Schritte, um die Meinung führender Kreise der westlichen Judenheit über die Frage der Erweiterung der Jewish Agency;u erforschen. Mit Rücksicht darauf, daß Großbritannien das Mandat über Palästina akzeptiert hat und die Verwaltung Palästinas eine englische Verwaltung ist, hielt es die Exekutive für zweckmäßig, zunächst mit den maßgebenden Kreisen der mglischen Judenheit zu verhandeln. Am 29. März 1923 richtete die Exekutive das folgende Schreiben an die A n g l o - I evish Association und den Board of Deputies: Sehr geehrter Herr! 1. Ich bin von der Exekutive der Zionistischen Organisation beauftragt, mitzuteilen, daß sie im Maßnahmen erwogen hat, die sie in Ausführung des Artikels 4 des Palästina- Mandats zu unternehmen hat, von dem eine Kopie betgefügt wird. 2. Wie daraus zu entnehmen ist, sieht dieser Artikel die Airerkennung einer geeigneten Jewish Agency als eitler öffentlichen Körperschaft vor, welche die doppelte Funktion hat. die Regierung von Palästina in Angelegenhellen, die jüdische Interessen' betreffen, zu beraten und mit ihr zusammenzuwirken, sowie an der Entwicklung des Landes teilzunehinen. Es wird erklärt, daß die Zionistische Organisation diese Agency ist, deren Rechte und Pflichten weiterhin in den Artikeln 6 und 11 des Mandats dargelegt sind. 3. Andererseits obliegt es der Zionistischen Organisation in ihrer Eigenschaft als Jewish Agency, alle Juden zur Mitarbeit einzuladen, die bereit sind, an der Errichtung oe8 jüdischen nationalen Heims mitznhelfen. Ganz unabhängig voir ihren aus dem Mandat hervorgehenden Verpflichtungen hält es die Exekutive an und für sich für angemessen, daß eille solche Mitwirkung in jeder Weise erleichtert wird, und zu diesen: Zwecke mtb in Verfolg der vom Zentralrat der Zionistischen Organisation am 1. September 1922 in Karlsbad angenommenen Resolution hält die Exekutive für nötig, daß die Agency auf einer möglichst breiten Basis errichtet rrerde. Es ist daher der Wunsch der Exekutive, dafür zu sorger:, daß in der Ageilcy diejenigen Juden vertreten sind, die zur Mitwirkung bereit sind und die in geeigneter Weise mit oer Zionistischen Organisation bei der' Erfüllung der ihr anvertrauten verantwortungsvollen Aufgaben Zusammenwirken können. 4. Die Errichtung eines jüdische»: nationalen Heims in Palästina gemäß den Bestimmungen des Mandats ist nach Ansicht der Zionistischen Organisation eine die Juden der ganzen Welt betreffende Angelegenheit. Unter den gegebenen umständen fällt jedoch eine blondere Verantwormchkeit in dieser Hinsicht auf d:e englische Judenheit. Diese Verantwortlichkeit wurde ohne Zögern von der Anglo-Jewish Assoeiaton (von dem Board of Deputi-es of British JewS) in der am 19. November 1922 angenommenen Resolut:on anerkannt, in welcher diese Körperschaft die Bestätigung des Mandats durch den BölkerbunvSrat begrüßt und sich verpflichtet, „alles in ihren Kräften Stehende zu tun,'um Sr. Majestät Regierung bei der Ausführung desselben Unterstützung und Hilfe zu gewähren". 6. Unter diesen Umständen hält die Exekutive die Zeit für gekommen, daß die Zionistische Organisation mit anderen lüdschen Körperschaften, die zur Mitwirkung am Palästina- Aufbauwerk bereit sind, in einen Meinungsaustausch eintritt, und sie würde als einen ersten Schritt willkommen heißen, wenn die Möglichkeit einer Beratung mit den Wortführern der englischen Judenheit gegeben würde. Die Exekn- . tive beehrt sich daher, S:e einznladen, zwei Vertreter zu ernennen, die zusammen mit Vertretern der Zionistischen Organisation und der Anglo-Jewish Assoeiaton (Board of Deputies) ein gemischtes Komitee (Joint Committee) bilden sollen, um zu beraten, welche Schritte zweümaßigerweise getan werden können, um die Agency auf einer breiteren Grundlage zu errichten. Wenn diese Einladung angenommen wird, so würde die Exekutive es begrüßen, wenn Sie ihr möglichst bald die Namen ihrer Vertreter mitteilen wollten. Eine gleiche Mitteilung ergeht an die Anglo-Jewish Assoeiaton (Board of Deputies). 6. Ich habe noch mitzuteilen, daß gemäß Artikel 4 des Mandats Sr. Majestät Regierung von den Maßnahmen, welche die Exekutive jetzt trifft, unterrichtet wurde und ihre Zustimmung mitgeteilt hat. Ich verbleibe usw. Israel Cohen, Generalsekretär. Die in diesem Schreiben enthaltene Einladung wurde von beiden Körperschaften angenommen und es wurden von ihnen je zwei Vertreter ernannt, die ihrerseits diese-Wahl annahmen. Die öffentliche Meinung im Zionismus hat sich naturgemäß in den letzten Monaten sehr.stark mit diesen organisatorischen Problemen beschäftigt. Die Meinungen waren geteilt, was bei der Schwierigkeit der Fragen und der außerordentlichen Tragweite jeder Entscheidung wohl zu begreifen ist. Die zutage getretenen Auffassungen lassen sich in den folgenden Gruppen von Vorschlägen zusammeufassen: 1. Tie Zionistische Organisation soll (von inneren Verwaltungsr-eformen abgesehen, die möglicherweise jetzt oder in Zukunft als zweckmäßig erscheinen) im wesentlichen so erhalten bleiben, wie sie ist und soll wie bisher die Funktionen der Agency ausüben. Es soll das dauernde Bestreben der Zionistensein, diejenigen Juden, die an der Errichtung der nationalen Heimstätte in Palästina Mitwirken wollen, inderZionistischen Organisation zu sammeln. Wenn daneben einzelne Gruppen der, Judenheit, die außerhalb der Zionistischen Organisation bleiben 'wollen, sich an der Palästina-Arbeit beteiligen, so sollen solche Bestrebungen kräftig gefördert und eine freundschaftliche Verständigung mit diesen Gruppen zwecks gemeinsamer Arbeit in und für Palästina gesucht werden. 2. Es soll ein jüdischer Weltkongreß für Palästina vorbereitet werden, zu den: die Juden aller Länder gewählte Vertreter zu entsenden haben. Der Weltkongreß soll darüber bestimmen, toelche Körperschaft in Zukunft die Leitung dev Palästina-Arbeit übernimmt. Hierbei wird entweder daran gedacht, daß an die Stelle der Zionistischen Organisation eine neue umfassendere Organisation tritt oder daß der Weltkongreß die Zionistische Organisation als die geeignete zentrale Palästina-Organislation anerkennt. Im ersteren Falle würde die Funktion der Jewish Agency kuf die neue Körperschaft übergehen, im letzteren Falle bei der Zionistischen Organisation verbleiben. 3. Die Zionistische Organisation soll als nationale Propaganda- und Erz ichungsorganisaisi.on für das jüdische Volk bestehen bleiben, die Leitung der politischen und wirtschaftlichen Palästina-Arbeit aber soll einem neu zu schaffender: Komitee übertrage:: werden, welches Vertreter ver Zionistischen Organisation und Repräsentanten anderer jüdischer Kreise umfaßt. Darunter wird entweder verstanden, daß die Judenheiten der verschiedenen Länder direkt oder nach Abhaltung einer Gründungskanferenz Vertreter in einen großen Rat entsenden, in welchem die Zionistische Organisation etwa durch die gleiche Zahl von Vertretern repräsentiert ist und der ein kleines Exekutivkomitee ans Zionisten und Nichtzionisten wählt, oder es wird darunter verstanden, daß einige einflußreiche Vertreter der Judenheiten verschiedener Länder direkt in das Exekutivkomitee der Jewish Agency ehüteten, die damit zu rirer aus Zionisten und Nichtzionisten zusammengesetzten. - oberster: Behörde für die Palästina-Arbeit toiiiM. . ES wäre dann noch besonders zu erörtern, ob die zionistische Vertretung in der Jewish Agency mit der zionistischen Exekutive identisch sein soll. 4. Vermittelnde Vorschläge zielen dahin, die wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Funktionen» - die bisher von der Zionistischen Organisation ausgeübt wurl den, künftig zwischen dieser und einer erweiterten Jewish , Agency zu teilen. ■ , Das Für und Wider dieser verschiedenen Möglichkeiten . ist in der zionistischen' Oeffentlichkeit lebhaft' erörtert' worden. ' Es sei noch darauf hingewiesen, daß mit dem Problem dieser 'Neuorganisierung auch das Problem der Geldbeschaffung und Verfügungsberechtigung über die bestehenden zionistischen Fonds und Institute verknüpft ist. .Der. 18. Zionistenkangreßhat die ,Aufgabe, zu der gegen- - (wärkigen Lage Stellung zu nehmen und die Entscheidung ' darüber zu fällen, welchen der hier gezeichneten Wege die Zionistische'Organisation beschreiten soll. Bor dem 13. Zionistenkongretz. Kangrebwahl in Kopenhagen. Versammlung der dänischen Zionisten. (iEilgenbericht der „Wiener MovgsnMtnng".) Am 16. b, fand in Kopenhagen eine Wahlversammlung zum 13> Zionistenkongretz statt, welche Herr Dr. L. Fpaew kel leitete. Herr M. Erteschit referierte über die wich, i.igsten Probleme, welche -den bevorstehenden Zionistenkongress beschäftigen werden, insbesondere über die Frag des wird, schaftlichen Ausbaues Palästinas. Er führt: unter anderen: aus: „Die Errichtung der jüdischnationalep Heimstätte hängt von den: wirtschaftlichen Aufba» Palästinas ab, der Ausbau von der jüdischer» Einwanderung, die Einwanderung von der Arbeitsmög» lichkeit, das heißt, von Unternehmungen, diese aber von Unten nehmern und von: Kapital. Es geschieht viel zu wenig, um den Chaluzim Arbeitsgelegenheit in Palästim zu verschaffen. Ohne Privatinitiative könne kein Land aufge. baut werden. Es sollten dah^' Ortsgruppen von Haolim» Vereinen gegründet werden, deren Mitglieder nicht unbe dingt selbst nach Palästina gehen müßten, sondern dafür intev essiert sind, daß zielbüwußte, tüchtige Unternehmen mit Jni> biative, welche eine fachmännische Ausbildung und Erfahrung haben, nach Palästina gehen. Es ist ein Schaden für Palästina, wenn unerfahrene Unternehmer nach Palästina gehen, db gleich ihr Geld verlieren. Diese unerfahrenen Leute würden auch in jedem anderem Lande Schiffbruch>< erlitter haben, um so mehr in Palästina, wo tatsächlich meh' Energie und Tüchtigkeit erforderlich ist als in anderen Satt der::. Gleichzeitig soll von erfahrenen Kaufleüten eine Im dustriebank gegründet werden, an welcher die Gründe» selbst mit größerem Kapital interessiert sind und selbst mit» arbeiten. Die Hauptaufgabe dieser Bank soll folgende sein: Beteilgung an bereits bestehenden oder neu zu gründen» den Unternehmen, wo der Unternehmer oder eine Gruppe vor Uuteruehmern selbst wohl so viel Kapital besitzen, daß eir Risiko für die Bank ausgeschlossen ist, jedoch nicht genügend Kapital, um das Unternehmen selbständig zu führen. Die Lei» tung dieser Bank hätte in solchem Falle die Projekte nicht nm auf die Aussichten der Rentabilität zu prüfen, sondern auch ob die Unternehmer die geeigneten Persönlichkeiten für das be» treffende Unternehmen seien. Die Leitung würde sich jedenfalls, als Mitbeteiligte am Unternehmen, ihren Einfluß und Kontrolle Vorbehalten, nötigenfalls, wenn der Unternehmer nur techni» scher Fachmann wäre, einen Vertrauensmann zur kaufmannb scheu Leitung zur Verfügung stellen. Dadurch daß die Jndustriebank in der Form von Ae. teiligung die Unternehmer finanzieren würde, würde sü fachmännisch ausgebildeten Unternehmern auch .ohne kaust mönnische Erfahrung die Möglichkeit geben, in Palästina rem table Gründungen vorzunehmen, ohne wie es so oft der Fa? ist, daß. die Unternehmer schon in der ersten Zeit aus Mange? an Kapital oder kaufmännischer Erfahrung in Schwierigkeiter geraten. Die Bank selbst aber hätte durch die Form der Ge» toinnbeteiligung ebenfalls große Vorteile, da sie mehr Verdiener würde und auch ihren Aktionären gute Dividenden bezahlet könnte. Das Risiko der Bank wäre durch den Umstand, daf sie gleichzeitig an mehreren Unternehmungen beteiligt wär^ sehr minimal, auch wenn das eine oder andere Unternehmer nicht rentabel wäre. In dieser Jndust riebankgesellschaft würh auch immer Platz für tüchtige Knlsteu'.e mit Kapital sein, die sich aktiv beteiligen wollen, indem die Beteiligung der Bank an verschiedenen Unternehmungen und die dadurch hervorgerufem Notwendigkeit, Vertrauensleute zu entsenden, viele tüchtige Av beijskräfte erfordern tvürde. Für eine solche rein geschäftliche und hohe Dividende der» sprechende Jndustriebankgesellschaft dürften leicht genügend Interessenten zu finden sein. Allerdings dürfte es<tm Propaganda, wie für jedes geschäftliche Unternehmen, nicht fehlen. Mit dieser Propagandatätigkeit müßten sich zum großen Telle, sowohl, in Üezug auf Beschaffung als auch um geeignete Unternehmer zu finden, die Häolim-Gruppen eifrig befassen. Der Redner schlägt vor, daß gelegentlich des Zionistens Kongresses in Karlsbad eine. Kommission gebildet wird, die die Aufgabe haben sollte, eine Konferenz von Fachleuten einzuberufen. Die Bank könnte später in größeren Haolim- oder jüdischen Zentren Filialen gründen und Depositen, insbesondere für längere Zeit unkündbare Depositen, gegen gute Zinsen übernehmen, da die Zinsen in Palästina nicht nur bedeutend höher sind, sondern die Kapitalbeschaffung auch gegen hohe Zinsen sehr schwer ist. Der Referent erklärte, daß er sich bei Ausarbeitung seiner Vorschläge auf Beispiele aus der Praxis stütze. Er sei selbst in Palästina gewesen und habe dorl die Verhältnisse studiert. Er spreche als praktischer Kaufmann. Sein Plan verlange von. den Beteiligten weder materielle noch andere weseniliche^Opfer, da sie ja dabei ihren Gewinn haben sollim." Dom Vortrage schloß sich eine Diskussion an. Es fand daraus die Delegiertenwahl statt und wurde Herr Erteschit zum Kongreßdelierten gewählt. Konferenz der „Zeire Zion" in Polen. Warschau, 86. Juli. (I. C. B.) Am Freitag den 20. d. begann in Warschau die Konferenz der Zeire Zion in Polen. Es beteiligen sich an der Konferenz 56 Delegierte, die 40 Städte vertreten.; „Wiener Morgenzeitmg";