Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1600 (27.7.1923)
- Date
- 1923-07-27
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1900 Men, FwMg Letzte Nachrichten. Deutschlands ReparatiomleWmge» an London, 26. Juli. Der Finarizfekretür des Schatzamtes teilte im Unterhause mit, daß der auf Grund der deutschen Reparationsa-kte von 1921 eingegangdne Betrag am So. Juni 1923 sich auf 18,264.000 Pfund Sterling belaufen habe. * Nie wieder Krieg! Im Vorjahre haben am 29. Juli in zwanzig Ländern Männer und Frauen aller Nationen, Klassen und Konfessionen in großen Stmheudemonstrationen, in öffentlichetl Versammlungen und durch bte Presse von ihren Regierungen Abrüstung verlangt. Sie haben erklärt, daß sie den Krieg als das größte Verbrechen gegen die Zivilisation verabscheuen und die Gewalt aus dem internationalen sowie aus dem nationalen Leben verbannt sehen wollen'.'Oesterreich hat viel verloren, aber eines gewonnen: Die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht, die andere Völker als ein hohes Gut nun vergebens anstreben. Aber wir müssen uns dieses Vorzuges unserer Lage bewußt sein und den 29. Juli benützen, um laut und deutlich auszusprechen, daß wir die Abrüstung als das Ziel aller Kulturvölker begrüßen und sie nicht durch Rüstung der Parteien gegeneinander zu einem Bürgerkrieg vergeblich machen lassen wollen. Das Säbelrasseln hat genug Blut und Leid gekostet. Wir wollen in der äußeren sowie in der inneren Politik mit geistigen Mitteln arbeiten! Alle Menschen, die guten Willens sind, die an eine schönere Zukunft glauben und helfen, sie herbeizuführen, werden gebeten, ihre Stimme mit der nnserigen zu vereinen, zu einem Gelöbniste, das über die Hetze und den verbrecherischen Unverstand kriegslustiger Politiker, Diplomaten und Spekulanten triumphieren und sich die Welt erobern soll. Nie wieder Krieg. Marianne Hainisch, Dr. Oskav Ewald, Dr. Konstantin Dumba, Hofrat Dr. Friedrich Herz Olga Misar, Bella Hertzka, Wilhelm Börner, Helena Schen-Rieß. * Lehrfreiheit in Amerika. Amherst, ein College mit 450 Studenten ist in den letzten Wochen der Mittelpunkt einer erregten Diskussion in der ganzen amerikanischen Presse gewesen. Ihren Gipfelpunkt haben die Presseerörterungen m den letzten Tagen erreicht, da Präsident Meiklejohn vom Verwaltungsrat gezwungen wurde, von seinem Amte zurückzutreten. Etwa zehn Professoren gingen freiwillig mit ihm. während dreizehn Studenten, die ihre Stuoien beendet hatten, die Entgegennahme ihrer Diplome verweigerten. Verschiedene Umstände haben zu dieser „College Sensation" beigetragen aber oic Grundursache war wohl, daß die Ansichten des Präsidenten den das College stützenden Geldleuten zu „liberal" dünkten. Besonders verdacht wurde ihm zum Beispiel, daß er in Verbindung mit , den Gewerkschaften von Holyoke und Svrmgsield, zwei Fabriksstädten, Lehrklassen für junge Arbeiter eingerichtet hatte. Daneben wurde ihm auch vorgeworfen, er lege zu viel Wert auf Humaniora und sei ein Gegner *des Sportbetriebs, wie man ihn jetzt auf amerikanischen Lehranstalten findet und der in neuerer Zeit zu Auswüchsen aller Art geführt hat. Professor Meiklejohns Abgang reiht sich einer Menge früherer Vorfälle dieser Art an. In zahlreichen Colleges ist von Lehrfreiheit kerne Rede, aber es muß doch konstatiert werden, daß allmählich eine Besserung Platz greift. Ohne Amherst oder Meiklejohn, zu nennen, hat eine ganze Reihe bekannter Collegepräsidenten sich in ihren Ansprachen beim Schluß des Schuljahres für „unabhängige Forschung und unbeeinflußte Rede" erklärt, wie sich Dr. Hibben von Princeton ausdrückte. * Achtung für Auswanderer nach Amerika. Laut Mitteilung des österreichischen Generalkonsulates in New-Aork mehren sich in letzter Zeit die Anjfragen technisch gebildeter Stellen Werber aus Oesterreich. Das Generalkonsulat macht aufmerksam, daß es in den Vereinigten Staaten keine Stelle oder Organisation gibt, die für die Vermittlung der Anstellung von Technikern (Ingenieuren, Konstrukteuren usw.) in Betracht kommen könnte. Die Ausübung eines Jntelligenzberufes in den Vereinigten Staaten setzt eine völlige'Behdrrschung der englischen Spr ache voraus, weshalb europäische Techniker, die dieser Vorbedingung nicht entsprechen, in fast allen Fällen genötigt stnd, durch untergeordnete oder Handarbeit so lauge ihren Unterhalt zu verdienen, bis sie die Landessprache völlig beherrschen. Es kommt häufig vor, daß Bauingenieure mit Diplomprüfung als Straßenpflasterer, Steinklopfer, Erdarbeiter, Maurer und dergleichen beginnen und sich erst stufenweise empovarbeiten. Da die Einwanderung in den Bereinigten Staaten nur auf Grund der Bürgschaftsleistung . einer dort ansässigen Person möglich ist, kanu auch akademischen Ingenieuren nur> empfohlen werden, in dieser Hinsicht an Amerikaner, die alljährlich in großer Zahl Oesterreich bereisen, hemnzutreten. Die Kammer ifür Handel, Gewerbe und Industrie in Wien wird fortlaufend von: Generalkonsulat über wichtigere Vorfallenheiten auf diesem Gebiete verständigt. * Kandidatur Millerands in die Akademie Francäise. Einige Akademiker, darunter vor allein Jean Richepin und Marcel Prevost, versuchen, den Präsidenten Millerand dazu zu bewegen, daß er für einen der demnächst ftei werdenden Plätze in der Akademie kandidieren soll. * Kasseucinbrnch. Gestern nachts wurde bei der Firma Kobal in Döbling ein verwegener Einbruch verübt, bei dem die Täter eine eiserne Kasse durch Bloßlegen der Schlösser öffneten ltnb einen Betrag von 5,5 Millonen Kronen erbeuteten. Tie polizeilichen Erhebungen sind eingeleitet. * Ableben des früheren Bürgermeisters von Kapstadt. Mr. Hyman Libermann, der dveimal zum Bürgermeister von .Kapstadt gewählt wunde, ist gestorben. Mr. Ltbermcmn kam als Kind von Birmingham nach Südafrika und wurde einer der führenden Bürger von Kapstadt. Die Totenandacht wurde in der großen Synagoge von Kapstadt abgehalten. * Selbstmord wegen Schlafkrankheit. Aus Warschau meldet I. C. B-: Der- 28jährige Jechiel Tennanbaum ist seit einigen Jahren von der Schlafkrankheit befallen. Da er . keine Hoffnung auf Heilung befaß» hat er sich aus dem zweiten Stockwerk in den Hof gestürzt. * „Das Neue Palästina." Nr. 9 des zweiten Jahrganges der vom Keren Hafeffod, Mteilnng für Zentrabeuropa, herausiwgebenen Monatsschrift „Das Neue Palästina" ist soeben erschienen und enthält Reifebejschreibuugen aus Palästina von Artur Rundt und der bekannten .englischen Sozialistin Frau Snowden und eine Reihe von Einzelnotitzen,über Wirtschaft und Kultur in Palästina und den Keren Hajesfod. An Illustrationen bringt die Nummer.eine,, Wiedergabe des Jnnenraumes der großen SiMatfabrik, fünf Wilder von, Talpioth, der neuen Jerusalemer Vorstadt, wie auch eiuenMick aus das Zentrum TslMviws. * Amtlicher Wetterbericht. Das Wetter in Oesterreich war gestern vorwiegend trüb, regnerisch, gewitterig und rasch veränderlich. Voraussage: Veränderlich, vorwiegend trüb, zeitweise regnerisch und gewitterig. Temperatur etwas „abnehmend, aber wahrscheinlich noch schwül, nordwestliche böige Winde, später wahrscheinliche Besserung. Wiener MorgenzettMü. Kultus-u.Justiztalareu. Barette liefert in schönster Ausführung dlo bekannteste Spezialfirma 285 RUDOLF G0LDSTE1H wien.rTab«“flV6.29 Gegründet 1866 - Grolle Auswahl feinster Stoffe für Maßbestellungen Steten Katiemeth l'Arael (Jüdischer NationalfondÄ Wien, 2. Bez., ZirknSgasse 33, Telephon Nr. 46-6-06. — Ausweis Nr. 26 vom 11. Juli LiS 20. Juli 6,488.419 K., insgesamt 216,044.971 K. - Zentrale r M. M. 100, Büchsenablöse d. Biller 49S, Adolf Freiwillig 100. - 1. Bez.: Nahalalr Petromine A. G. 1616. — 6./8. Bez.r d. Tempelverein 66. — 9. Bez.: Hugo Brunner 60. — 10./11. Bez.: Ist. Tempelverein r Thoraspenoen 112. — 16. Bez.r Leon Friedmann 14V. — 20. Bez.: Leo LebenschuS 107, Stephan Stengel 50. Akad. Verein Jüd. Mediziner 90. Hakoah Schachfektion 160. Kwuzah Chawerim (Meilen) Smlg. b. Vortrag Overrabb. Jakob Meyer 112. — Baden: Nahalalr d. Seidemann 176. — Bruck a. L.r N. N. 80. — Mödling: d. Neurath 230, Büchse Seiden 60. — St. Pölten: Tempelspenden d. Schwager 203, Heinr. Schwager 160, Siegst. Schwarz 60, Dr.-Erber, Wien 50. — Linz: Nahalal d. Vikt. Spitz: Zentralbank 1,000, Dir. Lemberger 200, Dir. Wegschneider 200, Dir. Steindl 100, Dir. Lehrer 100, Heinr. Spitz 60, Boris Heller 60, Sigm. Sonn 60. B u k o iv i n a e r Ausflug. Sonntag, 4 Uhr nachmittags, Restaurant „Zur Praterfee", 2. Bez., Prater Hauptallee. — Reichsschutzbund der Handelsvertreter. Morgen, halb 3 Uhr nachmittags, im Wiener Ringcafe, 1. Bez., Stubenring 18, Protestversammlung gegen Portoerhöhung und Warenumsatzsteuer. Sonntag, 4 Uhr nachmittags, gesellige Zusammenkunft im Restaurant „Zur Pratersee", 2. Bez., Prater Hauptallee 5. — Misrachi, Bezirksgruppe B r i g i't t e n a n. Sonntag, 6 Uhr abends. Toynbeehalle, 20. Bez., Denisgasse, Propaganda-Abend mit Gesangsvorträgen des Opernsängers Herrn Maß ans Palästina. Redner: Rabbiner Harry Levy aus Berlin. Gäste willkommen! O e st e r r e i ch i s ch e 8 Museum, 1. Bez., Stubenring. Sonntag,.9 Vis 1 Uhr, sind die Sammlungen, einschließlich der Schausammlung ehem. Hostnobilien, sowie die Larisch-Ausstellung und die Ausstellung der Neuerwerbungen der Bibliothek geöffnet (200 K.). Bibliothek und Lesesäle von 9 bis 1 Uhr (freier Eintritt). Die Schausammlung der ehem. Hoftafel- und Silberkammer (Hofburg, Michaelertrakt) ist an Sonntagen von 9 bis 1 Uhr, an Donnerstagen von 9 bis 2 Uhr zugänglich. (Inländer 6000 K., Ausländer 10.000 K., Illustrierter Führer 3000 K.) _ Aus den Theatern. V o l k s o p e r. Dienstag „L o h e n g r i n". Der Kartenvorverkauf beginnt Freitag. EmchtMU. Gummiknüppelhelden. Vorgestern die Oftara. gestern die HalkenlkrvuAer. Vor dem Vezinksgericht Roberten standen gestern ein Paar jnnge Leute, die anläßlich der Hake n- Ereuzl er-Versammlung in den Rofensälen. bei der -es in Favoriten zu bLu tilgen Unruhen kam, wegen Tragens verbotener Waffen verhaftet worden wäret.'. Angeklagt sind der■ HochschWer für Bodenkultur' Walter Schruppe wegen Tragens -eines GiuMitMirüttÄs, der Schuhmacherlehr- Ling Franz Altwannaus demselben Grunde, der Privaiangestellte Ludwig Strope-n wegen Tragens eines Rev'o'tvers und en.es Gtmrmikn'üttels. der DischlergeWse Jaroslav H r u -5 o, weil man einen GummikwüM bei ihm fand, und der'Arbeit er Martin Neshila, der ein Bajonett bei sich hatte. Die Angeklagten gehören tMs der NattMMvMWischen,' teils der Sozialdemokratischen Partei -an und verantworten! sich vor dem Richter alle damit, daß sie die bei ihnen gefundenen WaMen zu ihrem persönlichen! Schutz benötigt hätten. Bezeichnend ist es übrigens, daß das Verfahren gegen Mimann an das Jugendgericht geleitet werden mußte, da dieser hoffnungsvolle Jüngling erst 17 Jahre alt ist. Dies hindert das Bürschchen nicht, bereits heute schon das Hakenkreuz mit großem Applomb m tragen und sich, wie es scheint, mit ziemlicher Fertigkeit auch des üweÄM hakenikreuÄerischen Propagandamitte-ls. des GiMMMfüttels, zu bedienen. Rach durchgeUchrtem Verhör verurteilte Bezirksrichter Dr. Müller den Angeklagten Hrstba zu 60.000 'Kronen GeMrafe, jedoch bedingt. Bor dam zweiten amgaklagten Hakentreuzler, dem HoHschüler Schruppe» fand der Richter in dem Tragen des G-umimAnMÄs -nichts Strafbares. Aus'der Gesellschaft. Landesgerichtsrat Dr. Jellinek beim Strasib-WiÄsgeviM 1 beschäftigte sich gestern mit einer GhrendeleiWgungMage. die Adalbert Sternberg gegen den Präsidenten des Wiener Klubs. Max Heine-Geldern, a>ngessten-gt hatte. Diese Klage ist ein Nachspiel zu dom im Beruifu-ngsverfchren anhängigen Ehreuibeleidignngsprozeß des Stevnberg gegen jene Herren, die seine Ausschließung aus dem Wiener Klu>b angeregt hatten und die voin Gericht sveigejsprochen worden waren. Ir.» diesem Prozeß war auch der Präsident des Wiener Klubs Heine-Geldern als Zeuge vernommen worden, uim dar-ülber ansMagen. welche Gründe maßgebend waren, die MtsMießnng SterNbergs anzuvegen, zu der es nicht kam, weil vorher Sternlberg selbst seinen Austritt M-gemeldet hatte. In seiner nunmehrigen Klage inkviminiert Sternbevg mehrere Aeußemngen des Zeugen Geldern nnd bchauptiet, daß er in seiner Ehre durch den Zeugen beleidigt wurde, WM di-elfer w^ider besseres Wissen behauptet habe, daß Stern>berg einen Kavalier eines Diebstahls von Jebons und den PrirtM Crov beslchuldigt habe, daß er von der Prager Adelsvessourve Nr ' sabisifakbionsimsälhig erklärt ' wurde. Ferner habe Heine-Geldern als Grund der Mißstim- MMg der Klubmiibglieder -bezeichnet, daß Stevnberg wiederholt im aLkoholis,i>erten Zustand im Klub erWenen sei und durch un-anständiges Benehmen die Mit-glieder erbittert habe. Zur Verhandlung waren weder der Kläger, noch der Angeklagte perfönlich erschienen. Dr. Harpner erklärte, daß felbstvevständLich alle Aeußernngen des damaligen Zeugen wahr feien und beantragte / den F r e i sp r n ch des. Boschuldigttzn. Der Richter lehnte alle angebotenen Beweise ab und sprach ' Heine-Geldern frei, 87. Juli 1923 Seite 7 Gestempelte Krone — 0.0079 stentimes. Auszahlung Wieu ---- 0.00783/i Centimes. In Zürich notierte 26,>7. 25,/7. die österreichische Krone . . .... 0.6078'/« 0.0078»/* die österr. gestempelte Krone .... 0.6079 0.0079 V, die tschechische Krone . . . .... 16.67 V, 16.66 die Mark. 0.6603 0.0015 Holland. 219.- 219.75 New-Uork. .... 658.- 669.50 London . 26.64 25.72 Paris .. 33.10 33.- Mailand. .... 24.42 24.40 Belgrad ......... .... 6.85 . 6.- Bukarest ... . .... 2.85 2.87 Sofia.. 5.25 5.55 Budapest.. 0.63'/, , 0.04 Warschau. 0.6636 0.0937 Anhaltendes Sinken der Reichsmark. In Zürich ist gestern die Reichsmark neuerdmzd zurücklgegangen uud notiert 0.0008 gegen 0.0010 am Vortag. Auch die tschechische Krone erlitt eine Eistbuße von 16.66 auf 16.0750, ferner fiel die Polnische Mark von 0.0037 auf 0.0035. Hingeigen besserte sich der französische Franken von 33.— auf 33.10. Aus Berlin wurde zufolge-des rapiden Rückganges der Reichsmark auf den internationalen Devisenmärkten eine katastrophale Aufwärtsibotoegung der fremden Zahlungsmittel gemoldet. So schnellte die Devise New-York von 412.966 auf 758.400, die Devise London von 1,895.250 auf 3,491.250 in die Höhe. Auch die ülbrigen fremden' Devisen wiesen enorme Steuerungen auf. Die Devise Paris wuvde mit 44.581 gegen 24.738 bezahlt, ferner erfuhr dis Devise Prag eine Aufwärtsbeweguug von 12.468.50 auf 23.441.—, uud Zahlung Wien erhöhte sich von 598.50 auf 1147.—. Im gestrigen Wiener Clearing wurde die Reichsmark von 10.50 auf 7.25 Heller herabgesetzt, die polnische Mark ermäßigte sich von 94 ans 32 Heller und die t f ch e ch i f ch e K r o n e notierte 2097 gegen 2099 am Vortag. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Glearingknrse der Österreichischen Nationalbank vom 26. Juli 1928. Zahlungen) Amsterdam f. 1 holl. Gulden Agram 1 jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar ..... Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei.. Chrlstianla 1 norweg. Kronen Kopenhagen I dänische Kronor London. 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas. Mailand 1 Lire ...... New York 1 Dollar. Paris 1 Francs . . . . . Prag 1 tschecho-slow, Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs ZlnSn.ij fuß aeld Kurs vom 25. Jnll Ware Geld Ware 4 27800.- 27900.- 27800— 2790O— 6 738.- 742,— 743— 747— 6 738.- 742— 743— 747— 8 0.07% 0.09V, 0.12 0,14 4's, 3444.- 3456— 3374— 3386— 6 2.55 2,65 *) 3.15 3.25*) 6 354.- 356— 354— 356— 5 11280,- 11320— 11280— 11320— 5 12280,- 12820— 12280— 12320— 3 325000,- 326000—325C00— 326000— 5V, 9930.- 9970— 9930— 9970— 6 3064.- 3076— 3054— 3066— 4 70935,- 71185— 70935— 71185— 5 4212,— 4228— 4152.— 4IW— 5 2115.— 2125— 2117.— 2127— 7V, 648.- 652— 678— 682— 4'/ 18670.— 18730— 18670.— 18730.— 6 0.34 0.36 0.37 0.39 3 12705.- 12755— 12685— 12735— Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar autw, „ n n kleinere . . , Belgische Noten 100. Francs . » Bulgarische Noten zu 1000 Leva . * - *00 , » . * > kleinere, » . Dänische Noten 100 Kroner » . Deutsche Noten zu 1000 Mark» . * ■ ,5 100 „ . . ff kleinere. . . . Engl, Noten von 5 Llvrest, aufw, iF kleinere Französische Noten 100 Francs! Holländische Noten 100 Gulden » Italienische Noten v. 100 Lire aufw. ,; >, kleinere . . . Jngosl. Noten nagest, zu 1000 Dinar - » » » 100 ff . ff 1, „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 600 Mark aufw. „ « kleinere . . . . Rumänische Noten zulOOOu. 500Lei „ » . » , kleinere . . . Kuss» Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » . « 100 . » . » * kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronos . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v.1000 anfw. Ungar, Noten (neue Ein.) zulOOOKr. . zu 10.000 Kr, ... * . kleinere ..... 70560— 70960— 70560- 70950— 70460— 70860— 70460— 70860— 3405— 3435— 3335— 3365— 626— 634— 656— 664— 606— 614— 636— 6£4*— 12140— 12220— 12170— 12220— 0.07% 0.11%«) 0.10% 0.16*/, 323200— 324800— 323200— 324800—- 323000— 324600— 323000— 324630— 4165— 4195— 4105— 4135— 27600— 27800— 27600— 27800— 3040— 3060— 3030— 3050— 3020— 3040— 3010— 3030— 729— 785— 734— 740— 721— 727— 726— 732.— 11140— 11220— 11140— 11220— 0.32 0.36») 0.34 0.40 0.27 0.31») 0.29 0.35 358— 362— 363— 367— 338— 342— 343— 347— 18470*— 18570— 18470— 18570— 12590— 12670— 12570_ 12550— 9810— 9890— 9810— 9890— 2097— 2113— 2099— 2115— 2092— 2108— 2094—- 2110— 2— 2.20 2— 2.20 135 2! 15 L95 15 0 Aus Auslandsabgaben nichts, von Jnlandsabgaben 60°/, übernommen. s) und *) geänderte Spannung. Berlin, 25. Juli. Das WoWche Bureau erhält von zu-- ständiger Seite folgende Mitteilungen: Durch ein Schreiben an die Spitzenverbände des Handels und der Jnldustrie vom 20. d. hatte der Reichswirt>schaftsmimfter bei Jnlandsgeschästen im Großhanidelsvenkohr wettergehend als bisher Zahlung in ausländischer Währung zugelafsen. Dieses Schreiben findet jetzt itt' einer zur Veröffentlichung gelangeuden zweiten AbäUdernug der ■ Anssührungsbestnmuuugen zur Valutaspeknl-ationsverordnung seinen gesetzgeberischen Niederschlag. Vorerst bis zum 16. August dürfen im Großhandeilsverkchr in ausländischer Währung. bezahlt werden: Ausfuhrwaren uud Waren, die überwiegend aus Ausfuhrwaren hergestellt sind, )venn der Zahlnngsempsäuger eine Handelskammerbescheinigung besitzt oder sich schriftlich verpflichtet, die Devisen binnen zwei Wochen an die Reichsbauk vder an den,Besitzer einer 5->au!delskammerbescheinigung weiterzugeben. Ein Erwerb aus-