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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-27 · Heft 1600 (27.7.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1600 (27.7.1923)
Date
1923-07-27
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Wienev Morgenzeitung. _27, Mi 1923 _ Sem d Polen geht nicht nach Simia. Kein Eintritt in die kleine ßntente. - Allianz mit Rmnilnie». Nr. _Men, Freitag_ die! m Ziffern fterbm dmchschnittUch 128 von je 1000 Müschen iin New Pork tm Tuberkulose. Unter, den in jAmerrkü geborenen mtfMrn 108 Sterbefälle au’i1 je 100.U00. Unter den Irländern Mp Finnländern steigt dieser Wozentsatz War auf 348 äuf je 100.000. Der Pro- Mts ad an Sterbefällen an Schwindsucht unter den Juden hingegen beträgt 86 auf je 100.000 jüdische Seelen. DieserProzentsatz ist außerordentlich klein, beson? >derS wenn die weiteren statistischen Daten über die Sterbe»- Me an Lungenschwindsucht unter der Bevölkerung der anderen Nationalitäten in New Bork in Betracht kommen- Unter den New Aorker Griechen sterben 228 Personen yon je 100.000 an Schwindsucht, unter den Schweizern 217, unter den Schweden 203, bei den Schotten sind es 181, bei den Engländern 136, bei den Deutschen 133, die Fra«-osen weisen 130 und die Amerikaner 108 Todesfälle an Lungenschwindsucht auf je 100.000 Seelen auf. Bezeichnend ist die Begründung des Berichtes für den 'geringen Prozentsatz der Juden in der Tuberkulosen-, statistik. Es wlvd dort "gesagt: In jeder Stadt der Ber-- einigten Staaten Amerikas liefern die Juden den kleirtsten Prozentsatz an Schwindsüchtigen. New Bork ist m dieser Beziehung auch keine Ausnahme. In New York ist die Zahl der. Schwindsüchtigen auf der Ostseite viel größer als in anderen Teilelt der Stadt, wie zum Beispiel in der Bronx oder selbst in D ar le rn. Die Juden sind! eben diejenigen, die nicht nur an der wissenschaftlichen/ Arbeit zur Bekämpfung der Tuberkulose teilnehmen, sondern auch die ersten, die die hysienifch-en Errungenschaften zur Bekämpfung dieser furchtbaren VolkskraMheit praktisch für sich und ihre Umgebung in Anwendung! bringen. Dieselbe Erfahrung ergibt sich auch für die übrip gen Krankheitsfälle und deren prophylaktische Bekämpfung. Borficht beim Baden! Die tödlichen Badeunfälle mehren sich seit dem Eintritte der heißen Jahreszeit in erschreckender Weise. Sie sind hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß ein Teil des Publikums achtlos an hierzu nicht geeigneten, vielfach auch an verbotenen Orten^ badet, daß des Schwimmens Unkundige sich kn das tiefe Wasser wagen, daß ferner viele Personen sich im erhitzten Zustande oder auch nach reichlichem Alkohols« nuß ins kalte Wasser begeben. Die Polizeidirektion hat zwar in pflichtgemäßer Erfüllung ihrer Aufgabeu durch eine verstärkte Aufsicht and insbesondere durch Beistellung bemannter Rottu ugszil len und Boote umfassende Vorkehrungen getroffen, unl den Andrang des Publikums zu den.Badegelegenheiten zu regeln und bei Unglücksfällen helfend einzugreisen. Es bedarf aber zur Vermeidung von Badeunfällen auch der Mitwirkung des Publikums selbst, indem, dieses auf seine eigene Sicherheit bedacht ist, das Baden an verbotenen Orten und die damit verbundenen Gefahren vermeidet, die allgemein bekannten einfachen Bade regeln befolgt und den wohlgemeinten Warnungen und Weisungen der Polizeiorgane Folge leistet. Keine Fremdensteuer ln Sold in Seutschland. Zu beit verschiedenen Mitteilungen über die Höhe der Fr emdensteuer in Payern liegt nun eine authentische Nachricht der Polizeidirektion in München vor. Danach kommen für Oesterreicher in Bayern zurzeit folgende AufentbaltSgebühren in Ansatz: Bei einem Aufenthalte bis zu zwei Tagen 16.000 Mark, biS zu vier Tagen 80.000 Mark, bis zu acht Tagen 48.000 Mark, bis zu drei Wochen 75.000 Mark, bis zu sechs Wochen 160.000 Mark und über sechs Wochen wird die Gebühr von Fall zu Fall festgesetzt. Eine Einhebung der Aufenthaltsgebühr in Goldmark findet also in Bayern ebensowenig wie in irgend einem anderen deutscheir Lande statt. Ein Beitrag zur Tragödie der ungarischen Juden. Im Budapester „Egyenlöfeg" finden wir folgende' wahrheitsgetreue Geschuhte: Der Sohn eines angesehenen reichen Mannes, der int jüdischen konfessionellen Loben eine große Rolle spielt, Hot die Reife-Prüfung am öffentlichen Gymnasium abgelegt. Er ist ein begabter Junge, aber körperlich sehr schwächlich. Nach der Matura ergab sich für die Familie die größte Judenfrage dieser Zeit: die Universität. Soviel stand fest, daß der engbrüstige junge Merißch nicht gut ins Äusland geschickt und sich selbst überlassen werden konnte, Dagegen wehrten sich die Matter und die Aergte. ES blieb daher nur eine Möglichkeit; irgendwie in eine heimische Universität zu gelangen.». Der Vater hielt Uinschan, Er hatte wM keinerlei .Bekanntschaften unter den Faktoren der Universität. Aber obgleich er von der Unnahbarkeit und der Stwnge der Herren von dev Unwevsität überzeugt war, entschloß er sich doch mit Hilfe irgend jemandes bei den Universitäten -anznklapfeu. Zu ditzfem Zwecke suchte «r einen Bekannten, einen aktiven Politzer, auf, dev seinerzeit in der Nationalbepsamntlung eine bedeutende Rolle spielte und durch seine antisomfttschen Zwischenrufe sogar große Erfolge erzielte, Diesen »inzwischen bereits bekehrten .Antisemiten^ der! seinerzeit an der Durchsetzung über das Gesetz vom Numerus clausus einen großen Anteil hatte, bat er nun um Hilfe, etwas für seinen Sohn zu tun. Nach einigen Tagen erschien wieder der Politiker — nennen wir ihn Dr. Einfluß — bei der Familie und berichtete: Warschau, 26. Juli. <Pvl. Tel.-Ag.) Im Se-jm hielt Minister des Aeußern Seyd-a in Erwiderung aus einige Interpellationen -eine R-ede Wer die auswärtige Politik Polens. Er gab zunächst -einen U-eberMck über die Frage der Delbrück-Schächte sowie über die Beziehungen Polens zur Tscheche-Slowakei und über die Konferenz von Riga und führ dann fort: Der Umstand, daß demnächst in Sinai« eine Konferenz der Staaten der kleinen Entente stattsmde, erfordert eine feste Umschreibung der Haltung Polens gegenüber der kleinen Entente. Die kleine Entente stellt eine wechfÄsMge Sicherung der an ihr teilnehmenden Staaten dar, eine Sicherung auf der Grundlage der Vertrüge von Saint-Germa'm, Neuilly und Tvianon. Die Stabilität dieser Verträge liegt im Interesse des Friedens und dient daher nicht nur dom Wähle Rumäniens, der Tschecho-Slowabei und Jugoslawiens, sondern dem allgemeinen Wohl«. Das ist die Daseinsberechtigung der kleinen Entente, aus der sich auch die freundschaftliche Haltung Polens gegenüber der Namen Entente ergibt. Die Grundlagen der Politik der kleinen Entente, die auf den erwähnten Verträgen beruht» decken fich natürlich nicht mit den juristischen und politischen Grundlagen, auf denen der polnische Staat anfgebaut ist. Es genügt, auf die östlichen und -westlichen, Grenzen Polens sowie -auf den Beschluß -der Botschafterkonferenz in den Fragen von Wilna und des vsMchen KleiNPolen hinzuweisen. Deshalb schlt es — unabhängig von unseren politischen Bezj'chungen zur kleinen Entente — an den wirklichen Voraussetzungen für einen Anschluß Polens. Wir betrachten es als unsere Pflicht, uns zu bemühen, in Zentmleuropa dne politische Kombination zu schassen von einer derartigen Tragweite, daß sie den Frieden in diesem Teile Europas gewährleisten -und eine Sicherung für die interessierten Staaten auf der Grundlage der in Frage stehenden Verträge von Versailles, Riga, Saint-GerMam, Neuilly und Trianon bilden könnte. Man darf sich keinen Täuschungen darüber hingeben, daß dieses Ziel etwa rasch und leicht erreicht werden könnte, ober man muß sich konsequent und entschieden im Interesse des allge« „In der Universität, bei welcher ich heute auklopfte, ist keinerlei Hoffnung vorhanden. Dort wird der Numerus clausus streng gchandhabt, da nützt auch keinerlei Protektion. Selbst solche Juden, die der Minister selbst empfiehlt, werden nicht ausgenommen. Nicht mehr als fünf bis sechs Prozent, denen der liebe Gott diese besondere Gnade gewährt, erhalten Zutritt. Und da überdies Ihr Söhn nicht mit lauter Vorzüglich maturiert hat und auch zwei „Gut" im Zeugnis hat, kommt er nicht in Betracht." Die Mutter begann zu weinen, das Gesicht des Vaters verdüsterte sich, der Sohu blickte traurig vor sich hin. Doktor Einfluß brach nach einigen Augenblicken die unheimliche Stille und sagte : „Halt, gerade hörten wir in der Nabivnalversammluug, daß es auch andere Universitäten gibt, wo man nachsichtiger ist und das Gesetz nicht so strenge hält. Ich will noch einen Versuch machen." Zwei Tage später erschien Dr. Einfluß bei der tief gebeugten Familie. Sein Gesicht strahlte vor Freude. „Es wird gehen," rief er aus, „die Sache ist zu machen. Ich bin auf Müschen mit goldenen Herzen gestoßen." Die Familie jubelte und Dr. Einfluß setzte fort: „Vorerst ist nur noch eine kleine Formalität zu erledigen. Der Junge muß sich taufen lassen. Die Universität nämlich, bei welcher ich intervenierte, faßt die Sache so auf, daß als Jude nur derjenige zu betrachten sei, der jüdischer Konfession ist. Wer in einer anderen Religion lebt, ist kein Jude mehr, für ihn hört der Numerus clausus auf." Lächelnd fügte er hinzu: „Das ist, meine lieben Freunde, ein sehr großer Fortschritt, denn an der anderen Universität, an dev ich vorsprach, stellte man sich aus den Standpunkt, daß Ihr Sohn, selbst wenn er zum Christentum übertreten würde, doch Jude bliebe, denn dev Numerus clausus bezieht sich nicht auf die Konfession, sondern auf die Rassen und trifft die getauften Juden genau so, wie die ungetauften Juden. An der Universität jedoch, von der ich spreche, herrscht eine viel liberalere Auffassung. Dort gilt der Jude in dem Augenblick feines vollzogenen UebertrftteS nicht mehr als Jude und kann ohne weiteres ausgenommen werden." Dr Einfluß konnte mit seinen Ausführungen nicht' zu Ende kommen, denn die Mutter rief händeringend: „Mein Sohn, der Enkel des berühmten Rabbi!" Und aus der Brust des Batrirs entrang sich mit Bittevke-ii ein Schrei: „Fünfzehn Jahre lang war ich Kultuspräsident.. Bloß dev Junge sagte leise vor sich hin: „Ich möchte so gerne stMeren." Dvei Tage später -erschien -der Sohn, der traurige Held dieser Geschichte, im Rabbitrat einer großen Provinzstadt. Er ineldete feinen Austritt an. Irr Budapest, wo man ihn und seine Eltern in den wüstesten Kreisen kennt, wagte er den Schritt nicht zu tun. Deshalb fuhr er in die Provinz und meldete sich bet jeneut Rabbiner, der zur Zeit, als er noch Robbinatskandidat in Budapest war, sein Hauslehrer geroelsen ist. Ihm enthüllte er sein ganzes Herz, erzählte seinen Kummer, und gestand, daß er diesm furchtbaren Schritt ohne Wissen und ohne Willen und Einverständnis seiner Eltern unternchme. Der Rabbiner machte den jungen Menschen aufruerksam, daß er im Sinne -des ungarischen Gesetzes erst im Alter meinen Friedens und einer möglichst raschen wirtschaMchen Wie-deraufrichbung Europas einander nähern. Die polnische Regierung wird auf der Konferenz von Sinaia, die eine Konferenz -der Minister des Asußern der kleinen Cutent-e ist, nicht vertreten sein, dangen ist vor der Sepdeinrbertaguug des Völkerbundes eine Konferenz von Vertretern Polens und -der kleinen Entente vorgesehen, um die Politik dieser Staaten während der Vollversammlung des Völkerbundes in Einklang KN bringen. Eine -derartige praktische Zusammenarbeit in den laufenden Fragen bildet den besten Weg, der schrittweise zu dem tveiter entfernten Ziel und zu jener umfangreicheren politischen Kombination führt, von der ich oben gesprochen habe. Es erübrigt fich hinzuzufügen, daß -die Politik Polens sich bei -der Verwirklichung dieses Zieles in erster Linie apf die dauerhafte Allianz mit Rumänien stützen werde. Gegenüber einer Bemerkung 'be§ Abgeordneten Domskh verwies der Minister darauf, daß -er mit dem rumänischen Minister des Aeußern Dnea in Warschau di« polnisch-tsch-echo-slowakischen Beziehungen besprochen haben und daß er es nur dankbar anerkennen könne, daß dieser auch mit dem tschecho-flowakischen Minister des Aeußern Bene sch die Beziehungen zwischen Polen und der Dschecho-Slowakei erörtert habe, was nur zu ihrer MMernng beitragen könne. Die Frage 'der Kandidatur Polens für den Völkerbundrat sei gegenwärtig Gegenstand der Beratung in: Schoße der Regierung. Gegenüber einigen anderen Anfragen bezüglich einer Stelle der Rede, die Ministerpräsident Witos in Tarnow gehalten habe, stellt-e 'der Minister fest, daß Witos nicht von einer politischen Expansion gegen Osten gesprochen habe, sondern nur von der natürlichen wirtschaftlichen Ausbreitung Polens nach den Micher Märken. Benesch nach Sinaia avgereist. Prag, 20. Juli. Minister Benesch ist -heute zur Konferenz der Staaten -der kleinen Entente nach Sinaia a-bgereist. von 18 Jahren seine Religion wechseln könne. Bis zu diesem Alter fehle ihm jedes Selbstverfügungsrecht. Der junge Mensch sieht den Rabbiner mit traurigen Augen an und antwortete: „Gut. In einer Woche werde ich 18 Jahre alt. Ich werde mich am 26. Juli taufen lassen. Ich kann nicht anders, es muß fein." Dann packte er seine Dokumente zusammen und entfernte sich. Der Rabbiner betrachtete mitleidsvoll den jungen Mann und fuhr sofort nach Budapest, machte dem genannten Blatte Mitteilung von dem Vorfall und schloß -daran die Bitte, hiervon die Eltern in Kenntnis zu setzen und die Sache eventuell auch zu veröffentlichen. * „Egyenlöseg" kommt diesem Wunsche nach, verschweigt die Namen der Helden dieser Tragödie und begnügt sich mit dem alten Auskunftsmitteln, an die Regierung zu appellieren, diesen Seelenschacher nicht zuzugoben. So wie der „Egyenlöseg" Jahrzehnte hindurch das Judentum und die öffentliche Meinung mit der Phrase täuschte, daß es in Ungarn keine Judenfrage gebe, so macht er sich jetzt wieder der Irreführung schuldig, wenn er sagt, daß er nicht glauben könne, daß es in Ungarn so weit gekommen sei, mit einem Gesetz Seelenhandel zu treiben. O doch, wir glauben es schon! Dieser assimilarische Rabbiniersenkel, dieser Sohn des neologen Kultuspräsidenten, der fünfzehn Jahre lang an der Spitze der Budapester Kultusgemeinde stand, sie sind die Früchte jener Politik, die ihr Organ „Eghenlöjseg" auch heute, wo diese Politik schon io offenkundig Schiffbruch gelitten hat, noch vertritt. Schallerbach bekommt Telephon. Mit 26. d. wurde in Bad Schallerbach eine selbständige öffentliche Telepyonstelle mit Telegramm-Aus- und Abgabe eröffnet. Diese ist zum unbeschränkten Sprechverkehr mit allen Fernsprechämtern in Wien, Oberösterreich, Salzburg und den an der Westbahnstrecke Niederösterreichs gelegenen Orten zugclassen. Richtig müßte es heißen, Schallerbach bekommt schon ein Telephon. Für jemanden, der Oesterreich nicht kennt und nichts von dem gesegneten Ort Schallerboch weiß, hätte diese Neuigkeit nichts besonders Aufregendes, Matt »Mß aber wissen, was dieses Schallerbach ist, um ermessen zu können, welche Wirtschaft dort herrscht, wenn ein Badeort zwei Jahre lang bestehen konnte, ohne Telephon zu haben, und wenn die Tatsache, daß der Ort mm endlich den Anschluß an das Telephonnetz bekommt, als eilt Zeichen besonderen Fortschrittes gewertet wird. Bei uns ist eben das Selbstverständliche eine Merkwürdigkeit. Allerdings wird mau begreifen, warum dieses Heilbad Schallerbach schon heute zu einer Telephonstelle kommt, wenn man in Betracht zieht, daß der Ort und die Heilquelle vollkommen unter klerikaler und christlichsozialer Oberhoheit stehen. Dort, wo sich in einem anderem Lande in diesen zwei Jahren unter den gleichen Umständen mindestens die Ansätze zu einent künftigen Weltbade — die Voraussetzungen bestehen in Schallerbach entwickelt hätten, dort existieren, in Oesterreich heute noch die primitivsten Verhältnisse. Daß sich die jetzige Verwaltuilg von Bad Schallerbach, deren Grundsatz „Schallechach deri Schallerbachcrn" ist, und der es wichtiger ist, daß bU Insassin des Kurhauses S a u kt Ra v h a e l täglich die Messt

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