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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-25 · Heft 1598 (25.7.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1598 (25.7.1923)
Date
1923-07-25
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Deite 8 Wien, Mittwoch Wiener Morgenz'eitung. '99 Ablehnende Haltung der maßgebendsten Auslanbrbörsen. Eine für die weitere Erckvicklmrg sowohl der österreichischen als auch der ungarischen, ju-gosläwischen und polnischrn Effekten bedeutende Tatsache wird jetzt bekannt. Auf Sondierun>g österreichischer Wirtschaftskraft durch ihre dortigen Vertrauensmänner mirf den auZwärtigen Plätzen, besonders Paris, London und New-Nork, ob dort österreichische, jugoslawische oder polnische Effekten, .di>e auch an der Wiener Börse gehandelt, »u-k den dortigen Börsen zur Kotierung ' zugelassen werden wArden, ist überall eine ablehnende Antwort erteilt worden. Diese Börsen erklären, schon ans börsentechnischew Gründerr ihres eigenen Marktes gegen eine allzu starke Vermehrung der Effekten der Gebiete der früheren österreichischungarischen Monarchie zu sein. Sie erklären, daß die Effekten dieser Naaten mit niedriger.Währung sich nicht für ihren- Platz eignen, da doch bei ihnen die hochwertige Valuta in keinem richtigen Verhältnis 'zu diesen kleinvalularischen Papieren st-che. Andererseits ist es auch nicht möglich, daß die Aktien dieser Unternehmungen, die in diesen Ländern) wie Oesterreich, Ungarn, Jugoslawien usw., .chren Sitz haben, ihr Kapital in die GolÄwähMng umrechnen und daraufhin ihre Aktien ebenfalls in einem demgemäßen Nominalkurs verwandeln. Dies ist wieder verwaüu irgstechnisch nicht durchführbar und würden auch die österreichische unfo die anderen Regierungen nicht ihre Zustimmung dazu geben. Alts den goldvaliutarischen Börsen, besonders Paris, werden noch einige österreichische ^Werte aus der Vorkriegszeit! gehandelt. Die französische Regierung und die Börse hatten aber während der letzten drei Jahve der JnslationIperiode so viel Unannehmlichkeiten gerade wegen diesen Papftren gehabt, daß sie nicht gewillt sind, sich jetzt neue.. Komplikationen aufzuhalsen. Die N-ew-Aorker, Londoner und Pariser Börse haben fast gleichzeitig ähnlich larrterde abschlägige Mtworten an dortige Bankhäuser, die sich um die Einführung intevesfierlen, erteilt. Sie erklären, .solange nicht die Wä'hrungs. und sonst!- ^gen Wrrtschaftsvechältnisft vollkommen konsolidiert 'sind, bei der Einführung neuer Papiere sich ablehnend zu verhalten. Aus diesem Grund sind vorläufig sämtliche Pläne und Nachrichten, welche von den Absichten der Einführung solcher Papiere einzelner Unternehmungen auf den fremden Börsen wissen wollen,- vorläufig nur .stille'Wünsche der betreffenden Verwaltung. ReueivfLhrungen. . In der letzten Woche hat jeder Börsentag auch gleichzeitig Neueinführungen der Wiener Börse beschert. Die Emifsionsinstitnte rechnen mit der Ha-uffestimmung der Börse und betrachten die Jetztzeit als den günstigsten Zeitpunkr für die Einführung neuer, ganz unbekannter Werte von Unternchmungen, deren Vergangenheit, Werdegang, Prosperität usw. in 'den seltensten Fällen bekannt sind. Es .spielt sich bei sämtlichen Neueinfühvungen derselbe Prozeß ab. Die emWorende Bank führt ein und am ersten Zage der Einführung wird gewöhnlich ein so großer Andrang für dieses Papier „konstatiert", daß nur fünf Prozent zugeteilt werden. Der große „Andrang" und die „fünf Prozent" bei allen Papieren, und die merkwürdige Steigerung am nächsten nnd Moihnächsten Bövsentage sowie die Analogie der Erscheinungen müssen unbedingt die Vermutung erwecken, daß es nicht in allen Fällen immer mit natürlichen Dingen zugcht. Sehr kratz konnte matt dies zum Beispiel bei Einführung der Waffen im Exotenverkehr bemerken, die plötzlich nur zu fünf Prozent zugeteilt wurden und nachher am selten Tage bis auf 35.000 K. stiegen, um plötzlich wieder bis auf 27.000 K. zu fallen und wieder auf 32.000 K. und am nächsten Tage auf 41.000 K. zu steigen. Da konnte man ganz genau das Wirken mancher Kräfte beobachten. Es ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, daß vielleicht Machinationen am Werke sind, um im Publikum eine gute Meinung über das betreffende Papier zu verbreiten, ohne Rücksicht darauf, ob es den Tatsachen auch entspricht oder nicht. Es wäre vielleicht diel ratsamer, wenn die EMifsionsmfftituie vor Herausgabe ihrer Aktien lieber eine genaue Darstellung des Geschäftsganges und «der Bedeutung der betreffenden Industrie geben würden, wie sie allerdings etwas später im Verordnungsblatt der Wiener Mrsekammer veroffenKicht werden. Polens Anteil an der landwirtschaftlichen Welchroduktioa. Einige Hauptmomente aus den füf die französischen Sachverständigen auf Grund des neuesten statiischen Materials vorbereiteten Informationen findet man in der polnii schen Fachzeitschrift „Przemysl r Handel" („Industrie und Handel".) Heft 22. Der Gesamtertrag der Bodenfrüchte Polens hat im Jahre 1922 eine erhebliche Steigerung erfahren. Mehrere Umstände haben da zusammengewirkt: die Einverleibung des Wilnaer Bezirkes, die Ausdehnung der Anbaufläche durch Bepflanzung brachliegenden Ackerlandes und die Urbarmachung von unbebauten Strecken, schließlich ein günstiger Verlauf der Witterungsverhaltnisse. Die landwirtschaftliche .Produktion Polens betrug in Meterzentner: Weizen . Getreide. . Gerste. . . Hafer . . . Kartoffeln . Zuckerrüben 1921 10.181,2 42.562,0 12.237.2 21.814.2 167.995,6 11.287,9 1922 11.653.4 50.135.3 12.967.5 25.056,2 '332.190,0 26.714.3 Zunahme <1921 -- 100) 113,5 117.8 106,0 114.9 197,4 236,7 Infolge der absoluten Vermehrung der Produktion erhöhte sich auch der Anteil Polens an der landwirtschaftlichen Weltproduktion. Hiebei ist auf Folgendes hinzuweisen. Der Weltertrag an Weizen, Getreide und Gerste war 1922 etwas niedriger als 1921. Dagegen» stiegen die Erträge an Hafer, Zuckerrüben mib ganz besonders an Kartoffeln. Die Stellung Polens in der landwirtschaftlichen Weltproduktion ist nun aus nachstehenden Tabellen ersichtlich: Weizen. Getreide.. . Gerste. Hafer....... Kartoffeln. Zuckerrüben. —1921. Weltprod. Prob. Polens in Meterzentnern 845.157,4 10.181,2 215.199.6 42.562,0 249.823,1 12.237,2 453.290.7 21.814,2 965.418,9 167,995.5 339.060,4 11.287,9 Anteil Polens 1,20°/, 19,78°/, 4.90°/, 4,81°/, 17,40°/, 3,33°/, Warschm. den 16. Juli. Im Laufe der letzten Monate besuchten Polen zahlreiche ausländische Missionen und bereisten das Land nach allen Richtungen hin. Das Hauptinteresse dieser aus Fachmännern zusammengesetzten Missionen galt dem gegenwärtigen Stande der polnischen Agrikultur. Die auf Import von Nahrungsmitteln angewiesenen Staaten hatten in Erfahrung gebracht, daß die landwirtschaftliche Produktion Polens die Grenze der Selbstgenügung überschritten habe und daß sie nun nach und nach' in der Welt Versorgung jenen Platz wieder einnehmen werde, den sie vor dem Weltkriege innegehabt. Besondere Aufmerksamkeit scheint diesem Problem Frankreich zu widmen. Es entsandte im Juni nach Polen eine Reihe der besten Kenner der Landwirtschaft: den ehemaligen Landwirtschaftsminister Senator Noulens, den Präsidenten der französischen Landwirtschafts-Gesellschaft Marquis de Vogue, Graf de Nicolas den Vorsitzenden des Verbandes der Forsteigentümer, Graf de la Rochefoucauld, Mitglied des Obersten Agrikulturrates, mehrere Mitglieder der Landwirtschafts-Akademie und des Viehzüchter-Verbandes, Delegierte des französischen Landwirtschaftsministeriums, Professoren des Nationalen Agrikultur-Instituts in Paris und andere. Es handelte sich diesmal nicht um die üblichen Bankettreden und Aushölungen beim schwarzen Kaffee, sondern um eine gründliche Erfassung der landwirtschaftlichen Exportfähigkeit Polens. Der Leiter der Mission, Senator Noulens, stellte vor der Abreise fest, daß Polen die wüsten Strecken, welche! nach dem Weltkrieg hinterblieben waren, nun schon fast restlos wieder in Anbau genommen habe. Er führte dies auf die große Zahl der Arbeitshände zurück, über die Polen verfüge, und um die, wie er melancholisch bemerkte, Frankreich es betreiben könnte. Jedenfalls — meinte der Chefs der französischen Mission — wäre es für ganz Europa von Nutzen gewesen, daß - Polen den Hunger an seiner Ostgrenze auszuhalten verstanden habe, da dieser sonst soziale Unruhen hervorgerufen hätte. Im übrigen hat die französische Mission die Beobachtung gemacht, daß die - Ausnützung anderer Naturschätze in Polen lange nicht so fortgeschritten ist wie die Landwirtschaft. Weizen Getreide. Gerste.. Hafer. Kartoffeln ..••■»• Zuckerrüben. 1922. 831.721.8 11.553,4 202.710,0 50.135,8 217.605,1 12.907,5 467.089,2 25.056,2 1,410.742,2 332.190,0 333.677.9 26.714,3 1,39% 24,73% 5,96% 5,36% 21,55% 8,01% Im Anschluß an diese Angaben wäre noch die Stelle zu bestimmen, welche Polen hinsichtlich der Höhe der Produktion der einzelnen Anbaupflanzen in der Reihe der europäischen und außereuropäischen Staaten, insbesondere aber Im Verhältnis zu Deutschland einnimmt. 1921 stand Polen in bezug auf die Getreide- und Kartoffel-Produktion an zweiter Stelle und rangierte unmittelbar hinter Deutschland. 1922 nahm Polen denselben Rang ein, doch war seine Produktion im Verhältnis zu der Deutschlands noch etwas gestiegen. Der Ertrag an Getreide betrug in Deutschland.52,3 Millionen Meterzentner, in Polen 50,1; der an Kartaffeln in Deutschland 406 Millionen Meterzentner, in Polen 332. Am schwächsten ist Polen in der Weizenproduktionvertreten. Es hat darin 1921 in Europa die 11., in dev Welt die 16. Stelle eingenommen; 1922 die 8. und 13. Es hängt dies damit zusammen, daß der Prozentsatz des für Weizenkultur geeigneter Bodens innerhalb der anbaufähigen Fläche Polens ein geringer ist. In der Gerstenproduktion stand Polen 1921 in Europa an 3., in der Welt an 7. Stelle; -1922 an 4. und! 8. In der Haferproduktion 1921 an 3. und 5. Stelle, ebenso 1922. In Zuckerrüben 1921 an der 8. und 9.; 1922 an 4. und 6. Stelle. Den größten Fortschritt hat. also Polen auf dem Gebiete des Zuckerrübenbaues gemacht. Im Zusammenhang damit hat auch die polnische Zuckerproduktion sich im letzten Jahre stärker entwickelt und nicht unerhebliche Quantitäten für den Export bereit gestellt. H. W. ,! „Wiener Morgenzeitung"! _25. Juli 1923 Nr. 1598 Der gestrige Fknanzmarkt von Bureau zu Bureau ge* Miete sich sehr freundlich, da wieder nach Bankenwerterl erhöhtes Interesse vorherrschend war. Mit größeren Avancen wurden die ungarischen Papiere, welche am letzten Börsentage weit unter ihrer Budapester Parität standen, bedacht. So waren insbesondere Rima, Salgo Kohlen rrnd Ungar. Hosherr gefragt und wesentlich höher. Auch Oesterr. Hofherr und die Aktien der Alpine Montan zählten zu den bevorzugten Effekterrgattungen. Im Schranken wurden Petroleum- Aktien und einzelne Papierfabriks-Aktien höher bewertet. Niedergang der Kultur landwirtschaftlicher Produkte für Jndustriezwecke in der Ukraine. Der Bericht des Charkower Landwirtschaftskaurmiffariats über die Hans-, Tabak- und Hopfenkultur in der Ukraine enthält folgende interessante . Angaben: Die Hanskultur erreichte int Jahre 1922 ungefähr 50 Prozent des Vorkriegsstandes. Bei der mittelmäßigen Ernte dieses Jahres können gegen 300.000 bis 400.000 Pud für Exportzwecke erübrigt werden. Die Tabaktultur, welche im Jcchve 1913 über 22.842 Desjatinen umfaßte nnd fast di-e Halste der gesamten russischen Tabakernte lieferte, ging bis auf 9000 Desjatinen im Jähre 1922 zurück. Die diesjährige Wird im Bericht in einer der Phantasie Raum lassender Weise mit 5000 bis 9000 Desjatinen angegeben. Es wird nur der Tabak niedrigster Sorte angebaut, während die Kultur gelber und Zigarrentabake vollständig aufgvgeben wurde. Auf den Export wird nicht reflektiert. Die Hopfenkultuv, welche, wie es in dem Berichte heißt, für die Ukraine eine große wirtschaftliche Bedeutung hat (es wird auf die ehemalige Nachfrage seitens Nürnbergs und Prags hingewiesen), ist von 8000 Tcsjatincu im Jahre 1915 mit 179.895 Pud Ernte auf 200 Desjatinen, das ist auf 6 Prozent, zurückgegangeu. Als Ursache wird der Abfall eines Teiles Wolhyniens an Polen, hauptsächlich aber der Mangel an Absatz und an der nötigen Pflege angeführt. Das verstaatlichte Vermögen der landwirtschaftlichen Genossenschaften. Seitdem Lenin seine Parteikadern mit einem Artikel überraschte, daß Genossenschaften als eine Uebergangsform zum Sozialismus der Sowjetwirtschaft gute- Dienste leisten könnten, werden die «früher verfolgten Genossenschaften wohl nicht geradezu gefördert, so doch in ihrer Tätigkeit nicht besonders gehindert. Zu Beginn der Sowjetherrschast teilten die Genossenschaften das Los dev Privatunternehmungen. Mit der Zeit wurden manchen Genossenschastszweigen die verstaatlichten Gebäude und Vermögensteile zurückgegeben, während das Vermögen der landwirtschaftlichen Genossenschaften, die im Gegensatz zu den Konsumgenossenschaften ein Stiefkind der Sowjetregierung sind, noch weiter verstaatlicht bleibt. Di« „Ekonomitscheskaja Schisnj" verweist auf die Notwendigkeit, endlich einmal auch den landwirtschaftlichen Genossenschaften 'ihr Eigentum zurückzuerstatten. Das ist indes leichter gesagt als getan. Denn, da das verstaatlichte bewegliche Vermögen der Genossenschaften vertan und verschleudert wurde, mutz man der Aeußerung des Blattes Glauben schenken, daß es kein Leichtes sei, den Genossenschalsten die Fabrikate ün>d anderes nationalisiertes Gut zurückzuerstatten, daß es . dagegen nicht schwer fallen sollte, die verstaatlichten Unternehmungen und Gebäude zu entstoatlichen, um so weniger, als die den Genossenschaften weggenommenen Unternehmungen und Inventar zumeist außer Betrieb und Verwendung seien. Ein ungünstiges Symptom für die russische Getreideausfuhr. Die „Jswestia" melden, daß seit einiger Zeit.auf den Lebensmittelmärkten der Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten und insbesondere nach Brot nicht' vollauf entsprochen werde. Nach den Zuschriften aus verschiedenen Aar.desteilen zu urteilen, halten sich die Bauern unter dem Eindruck Einiger Verschlechterung der Ernteaussichten vom Verkauf ihrer Getreidevorräte zurück. In jenen Rayons,:wo diese Ernte unter Mittelmaß erwartet wird, schrumpften die Vorräte zusammen und es blieb den Bauern nur soviel übrig, um sich davon bis zur neuen Ernte ernähren zu können. Gleichzeitig wird m den unfruchtbaren -Gebieten eine erhöhte Nachfrage nach Dkchl und der Mangel an Transportmitteln zur Beförderung von Brot auf den Eisenbahnen beobachtet. — Diese Mitteilung des Organs des Zenralvollzugsausschusses sticht ab von den bisherigen überaus optimistischen, Aeußerungen der Sowjetpresse betreiffend Ernte und Getreideausfuhr. Es fällt auf, daß gleichzeitig die Berliner Expolituv der Sowsetpresse, über die Mitteilung von großen Getreideikauifverträge-n mit Deutsch, laud hinweg, auf die Schwierigkeiten der Getresdeliefer üngen und des Transports hinweist. Es scheint, als wenn zum Rückzug geblasen würde. Schwere Krise der ungarischen Schlchindustvie. Die ungarische Rivgierung hat zum Schutz der heimischen Industrie bfo Gmlfichr von Leder und Lederwaren verboten. Diese Maßnahme wurde sowohl von den Lederfabriken als auch von den Schuhfabriken freudig begrüßt. Bald mutzte jedoch die Schuhindustrie konstatieren, daß dieses Verbot bloß den in einem Kartell vereinigten Lederfabriken zugute kommt, da sie die Preise in die Höhe treiben und infolge ihrer Monopolstellung den Inlandsmarkt beherrschen. Infolge des Lederomsuhrverbotes sind die Preise in Ungarn ins Unermeßliche gestiegen und ein großer Teil der Schuhlfaibriken mutzte bereits vor einigen Wochen die Ach eit einstellen und die anderen sind jetzt im Begriff, die Arbeiter zu entlassen. Es muß auch aus die Marktlage hingewichen' mW konstatiert wevden. daß dieser absMt keine Ware aufnchmen kaum Die Schuhifabvikanten weisen aus die. Stärke der ungarischen Lederindustrie hin und. fordern, daß eine Industrie, die kartelliert ist, - nicht durch Zölle geschützt werde. Die Lage auf dem Spiritusmarkt ist, der „Wein- und Spirituosenzoitu-ng" zufolge, ebenso wie in. den meisten übrigen europäischen Staaten durch eine allgemeine^ Absatzlkvise und Ueberprodulktion gekennzeichnet. Die Vorräte in Ungarn he.- I lausen sich aus etwa 140.000 Hektoliter. Oesterreich verfügt etwa über 40.000 Heiktoliter reinen und Bvennspivitus. Der

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