Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1598 (25.7.1923)
- Date
- 1923-07-25
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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- r Nr. 1598 Wien, Mittwoch BeWellos günstige Sommer-Maflo« bei Brüder Schiffman«. Infolge vorteilhaften Ankaufes großer Warenbestände ist baS wegen feiner Kulanz besttenommierte Kaufhaus Brüder Schisfmann, 2. B e z., Taborstraße 48, in der Lage, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leinenwaren, Bettwäsche, Regenmäntel sowie original englische Stoffe für Damen und Herren in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen abzugeben. Nachstehend einige Beispiele: ' Prima Webe.pro Meter 11.000 K. 8.600 K. „ Chiffon.„ „ 12.000 K. 8.800 „ .. Streifgradl „ 14.000 „ Bettzeugo.„ „ 12.000 K. 9.800 „ Bettücher, 140 Zentimeter breit „ ., 19.800 „ Matrabengradl.„ „ 28.000 „ Blaudruck.. . „ „ 9.800 „ Etamine in allen Farben . « . „ „ 7.900 „ Damenhemden.-. 25.000 K. 19.800 „ Damengarnituren (dreiteilig).. . 98.000 „ Seidenjnmper .. 59.000 „ Cretonhemden (für Herren). 29.800 „ Unterhosen. ....... 18.000 „ Covercoats. 39.800 „ Englische Schaswollstoffe.... -. 45.000 „ Regenmäntel . 125.000 , (Entgeltlich.) * Druüfehlerberichtigung. Jur gestrigen Leitact kel, „Antisemitisches Wettlaufen", ist durch einen Satzfehler die Chiffre des Autors falsch wiedergegeben. Der Artikel stammt von unserem Kr.-Mitaribeiter. Wiener Movtzenzeitung. 26. Juli 1923 Seite 7 Vereine. Verträge und Bersmmnlnngen. Tisch gas eil sch oft Landstraße. Morgen Mittwoch entfällt wegen Renovierung der Vortragsabend. Nächste Zusammenkunft Mittwoch den 1. August. Bühne und Kunst. Franz Herterich. Der neue Leiter des Burgthoaters Franz Herterich ist am 3. Oktober 1877 zu München geboren. Sein Vater war Maler und Professor an der königlichen Akademie der bildenden Künste in München. Herterich sollte, nachdem er in München das Gymnasium absolviert hatte, den Traditionen der Familie entsprechend — sein Onkel war ebenfalls Akademieprofessor in München — Maler werden. Gleichzeitig betrieb er auch kunstgeschichtliche Studien an der Münchener Universität. Der Trieb zum Theater war aber stärkex. Herterich erhielt endlich auch die Einwilligung feines Vaters zur Theaterlaufbahn. Die erste Ausbildung für die Bühne erhielt er vom den: Münchener Hofschauspieler Schneider. Nach einem Jahr Lehrzeit ging er dann nach Elbing und Luxemburg, kam aber bald an das Münchener Schauspielhaus, wo er als Johannes in Sudermanus gleichnamigem Stück und als Pfarrer Sung in „Ueber die Kraft" als Darsteller die ersten großen Erfolge hatte. Nach zwei Jahren wirkte er in Zürich, Straßburg, New-Aork, Leipzig und war schließlich am Neuen Schauspielhaus auf dem Nollendorfplatz in Berlin tätig. Im Jahre *1912 berief ihn Hugo Thimig an das Burgtheater, wo er sich als erster Spieler, insbesondere als Regisseur einen guten Ruf erwarb. Herterichs Interesse gehört dem Theater als Gesamtkunstwerk; er widmet seine feine freie Zeit theaterwissenschaftlichen und dramaturgischen Studien, die er ab und zu in Fachzeitschriften veröffentlicht. Aus den Theatern. Volksoper. Heute „D o n k o s a k e n". Ae Vergewaltigung der kleinen Parteien. Debatte über die neue Gemeinderatswahlordnnng im Wiener Landtag. Bekanntlich finden am 21. Oktoiber d. I. gleichzeitig mit, den- Nationalvatswahlen die Wahlen in den Wiener Gemeinderat statt. Um dies zu ermöglichen, hat der Wiener Landtag in einer mehrstündigen Sitzung drei Gesetze beschlossen, von denen das eine die Auflösung des G em e inderates, .das andere die Herabsetzung der Mandate von 165 auf 120 und das dritte eine neue Wahlordnung, deren genaue Bestimmungen wir bereits am 17. d. veröffentlicht hüben, beinhaltet. In dev Debatte sprachen die Vertreter der Minoritäten gegen die Vorlage. Den Standpunkt der Zionisten vertrat Gemeinderat Dr/Jakob 'Ehrlich in' folgenden Ausführungen: ,Me Wcchlrfform geht auch diesmal'wieder auf Kosten der kleinen Parteien. Ms man die erste Wahlordnung für die Nationalversammlung nach dem Umsturz machte, war man ängstlich darauf bedacht, zu verhüten, daß ein jüdischer oder tschechischer Abgeordneter gewählt werde. Da dies bei den ersten Wahlen trotzdem nicht verhindert wurde, sind bei der ersten Reform der Wahlordnung alle Schönheitsfehler der Wahlordnung beseitigt worden und das erstrebte Ziel wurde dann glücklich erreicht. ■ Die öffentlichen Körperschaften von jüdischen uno tschechischen Vertretern freizuhalten, scheint nicht nur dein antisemitffchchi, sondern auch dem sozraldenroLratischen Schönheitsideal zu entsprechen, und wenn Sie durch die vorliegende Wahlordnng dieses Ziel sicherlich nicht erreichen werden, wollen Sie sich ihm wenigstens nähern,, und deshalb muß Ihnen schon heute zugevnfen werden, daß in der ganzen Richtung Ihrer wiederholten Wahlreformen wenig von demokratischem Geiste zu spüren ist. Was ist eigentlich der Grund der Reform? Die Zahl der Nationarlratsmaudate ist um 10 Prozent herabgesetzt worden, also soll auch die Zahl der Wiener Gemeinderatsmandate herabgesetzt werden und dies geschieht schr radikal, indem man die Zahl gleich um fast 30 Prozent herabsetzt. Wo ist der Grund für einen so weitgehenden Abbau? Im Nationalrat ist' der Abbau hauptsächlich aus E r s p a x « ng srücksichten vorgenommen worden, denn ein Abgeordneter kostet dem Staate viel Geld. Die Bezüge der Gemeinderäte sind aber sehr niedrig, spielen weder im Haushalt bex' Gemeinde noch rm Haushalt der Empfänger eine besondere Rolle, und wenn heute jemand im Gemeinderat unter Hinweis auf die finanzielle Lage der Gemeinde eine Reduktion der Gemeinderatsbezüge fordern würde, wäre dagegen kann: ein Einspruch zu erwarten. Dies ist also nicht der Grund. Man kann aber auch'nicht sagen, daß der Gang der Verhandlungen im Gemeinderat durch die große Zahl der Mandatare zu schleppend geworden ist. Der Gemeinderat arbeitet sehr expeditiv und die HaupttätiOest ist in die Ausschüsse verlegt worden. Die Tätigkeit mancher Ausschüsse nimmt aber viel Zeit in Anspruch und man kann eher sagen, daß die Ausschüsse zu klein als zu groß sind. Cs zeigt sich also nirgends ein besonderer Ueberfluß an Mandataren. Warum also der radikale Abbau? Mt dem Wachsen der Sozialdemokratischen Partei ist auch ihre Abneigung gegen die kleinen Parteien gewachsen. Seitdem @i'C Ihre Herrschaft hier befestigt haben, lind Sne von einem gewissen Hausherrendünkel erfüllt; während aber der richtige Hausherr die Parteien mit den vielen Kindern nicht mag, glauben Sie mit einer verächtlichen, aber durchaus nicht demokratischen Geste, über die kleinen Parteien zur Tagesordnung übergehen zu können. Diese. kleinen Parteien sind Ihnen deshalb unangenehm, weil die kleinen Parteien geMingen sind, Forderungen zu. erheben, die zn erfüllen Ihnen der gut e Wille fehlt, deren Ablehnung Sie aber im Hinblick auf Ihr Parteiprogramm nicht gut begründen können. Die von einer kleinen Pa/tei verursachten Unbequem- - lichkeiten liegen'duif einem anderen Gebiet als die von einer großen Oppositionspartei hevbeigesührten Schwierigkeiten. Wenn einander in einer öffentlichen Körperschaft zwei große Parteien mit entgegengesetzten Programmen gcgenüberstchen, wird es sicherlich oft zu Zusammenstößen kommen, es wird aber auf beiden Seitew oft MÄ . Theaterdonner sein, denn der Unterschiüd in den Weltanschauungen ist auf manchen Gebieten ein so großer, daß mit einer Ueoerbrücknng von Gegensätzen ernstlich "nicht gerechnet werden kann und es i«: MöM PaMen, '■!' ■■ ■■■■ . SÄ!.« licherweife um die Erlangung der politischen Macht handeln wird,, die allein die Ausführung des eigenen Programms ermöglicht. Ganz anders ist aber das Verhältnis der Mehrheit, besonders aber der gegenwärtigen Mehrheit, zu, jenen kleinen Parteien^ zu denen ich auch die meine zähle, die jederzeit für alle bürgerlichen Freiheiten und jeden soizialen Fortschritt eingetreten sind. Solche kleine Parieien werden hauptsächlich kontrollieren, ob eine sozraldemÄkraMche Mehrheit ihre schönen Prinzipien nur am Papier hat, wenn es sich um ihre Anwendung gegen die Angehörigen kleiner machtloser Gruppen handelt. Und' eine solche Kontrolle ist Ihnen sehrunangenehm. Ich habe heute nicht die Absicht einer politischen Auseinandersetzung, aber einige Vorkommmisie der l e tz t e n Z. e i t must Wh doch streifen. ' '^ v - Jü einem Augenblick, in - .welchem fast' in ganz Mi t t e l e u r o p a die Reaktion' und alle Feinde der l frei'- staatlichen Verfassungen sich des Aniffemitismus. als Mittel zur Erreichung verischiedener dunkler Ziele bodienM bekämpfen Sie den Antisemitismus, den Sie schließlich doch auch schon als, eine Erscheinungsform der politischen Reaktion erkannt haben müssen, damit, daß Sie den Ehvistlichlsotzialen und Deutschnationalen , den Vorwurf machen, daß diese zu wenig antisemitisch seien. Sie spielen dort, wo Sie von jüdischen Mandataren unkontrolliert find, das ist. vor allem im Nationalrat, mit den Juden Fangball, indem Sie sie den Antisemiten zuschmeißen, und letztere^ dann verhöhnen, wenn sie auf die Juden wicht grob genug Hin- Hanen. Das läßt sich an vielen Beilspielen Nachweisen. Nachdem Ihr Herr Sever so gchandett hat, wie es einem, Sozialdemokraten schlecht ansteht, haben Sie die ChrWichsoziälen verhöhnt, weil sie Ihnen nicht radikal genug vovgegangen sind. Besonders aber die jüdischen Redakteure der „Arbeiterzeitung" schlagen, je näher die Wählen kommen, desto mehr sonderbare Kapriolen. Vor. kurzem hat es in Ungarneinen Bergarbeiterstreik geigeben. Einige Streikführer wurden hierbeivon magyarischen und kroatischen Gendarmen - in der grausamsten Weise mißhandelt. Sie haben aber in der-„AstbeiterHeitung" die Sache so dargestellt, als ob die Arbeiter auf Befchl Mischer Unternehmer geprügelt worden wären. Eine demagogffchere Darstellung der Angelegenheit hatte nicht einmal das Organ des Herrn Riehl zuwege gebracht. (Zwffchenruf: Sind denn noch zu wellig Juden bei den Sosraldem-oEraten?) Genug; aber Sie machen es wie gewisse jüdische Varie tekomüker-, die über die Juden Witze machen und dabei vergessen, daß.sie sich selbst verhöhnen. Vor einigen Tagen war ein Erlaß des Herrn Maaistratsdirektors in der Meichspoft" Gegenstand eines Angriffs,- weil durch diesen Erlaß das Verfahren in den Heimatrechtssachen abgekürzt wird. Cs wurde behauptet, daß die „bodenständige Bevölkerung" durch Schaffung neuer Wähler veErzt werden soll. Meine Herren Chrfftlichsozialen, sind Sie beruhigt, im Heimatrechtsausschuß ist die Wahrung Ihrer Interessen" in guten Händen. Wenn ein besonders schneidiges MiWed Ihrer Partei das Amt des. Herrn Stadtrats Richter hätteer könnte es auch nicht anders verwalten als dieser. (Heiterkeit,) . Er behauptet immer, er nehme jeden aus, der einem ordentlichen Beruf nachgeht, aber erst in der letzten Sitzung wollte er . Monteure, Bankbeamte, Uhrmacher und viele andere Gewerbetreibende (natürlich lauter Juden) abweisen, und, in vielen Fällen war dies sogar seinen eigenen Partei, genossen, zu dumm. (Gemeinderat Bermann: Wir schützen keine Fabrikanten.) In Ihrer Partei sind mchr Fabrikanten als bei -uns und Sie, Herr Bermann, buhlen sogar, schon um die Gunst -von Schächtern uüd Räbbinern. (Heiterkeit.). (Gemeinderat Müller: Es bekommen lauter Juiden düs Heimatsrecht.) Sie können doch, nicht verlangen, daß die Juden plötzlich aussterben sollen. (Heiterkeit.) Es sind Juden einge« wandert und-die-wollen sich hier nach eiüigen Jahren natnr-> lich öinbüvgern. - . Man kann Ihnen, meine Herren Sozialdemokraten, also durchaus nicht die Vertretung der Interessen weiter jüdischer Bevölkerungsschichten anvertrau-en, und wenn die Antisemiten Sie eine.Juden-schu.tztruppe nennen, ist dies in meinen Augen zwar kein Sch impf, aber eine Bezeichnung, die Sie nicht verdienen. Dieses Zeugnis kann ich Ihnen als jüdischer Gemeinderät, Merzest ausstellen. Im Interesse der jüdischen BWlkerun-gMWn 'wir 'deshalb gegen diese weibgehende Einschränkung oer - Zahl der Gemeinoeratsmanidate Stellung, nehmen, wenn'wir auch'annehmen können.-däß Ihr Versuch, die Ileincn Parteien zu schädigens an unserer Partei mitunzu-. länglichen Mitteln unternonimen wird." Die Gesetzesvorlagen wurden schließlich in erster und Bollslviü. Gestempelte Krone — 0.0080 kentimes. Auszahlung Wien 0.0079 Centimes. In Zürich notierte 24./7. 23./7. die österreichische Krone ...... 0.0079 0.0079% die österr. gestempelte Krone .... 0.0080 0.0080 die tschechische Krone . 16.65 ‘ 16.90 die Mark.. 0.0014 0.001b Holland .«.«»••»**••» 220.- 220.7% New-Uork.. 559.50 561.- 25.72 25.82 33.47 33.27 Mailand.. 24.55 24.50 Belgrad.. 6.- 6.— Bukarest.. .. 2.95 2.95 Sofia ... 5.50 5.60 ' Budapest.. . 0.04-/, 0.05V, Warschau .. 0.0038 0.0037 Ae Sevisentzreise. Neuerlicher Tiefstand der Reichsmark und und der ungarischen Krone. Aus Zürich wurde gestern est.- neuerliches Sintben der Reichsmark von 0.0016 aulf 0.0014 und ein solches der ungarischen Krone von 0.0550 aus 0.0126 gemeldet. Dagegen erfuhr der französische Franken sine Auflwärtsbewegung von 33.27 <mtf 33-47. Die tschechische Krone siel von 16.90 auf 16.65. Die polnische Mark erzielte' sine leichte Besserur>g von 0.0037 auf 0.0038. In. Berlin löste der Rückgang der Reichsmark auf den interuailonale-n MärTlen sim kräftige Aufwärtsbewvgung der fremden Zahlungsmittel aus. So schnellte - die D ev i ■{ c Ne!w - Ao rk von 349AW aulf 412.965, die D ev i s e London von 1,596.000 aus 1,895.250 in die Höhe. Die Devise Paris stieg von 20.648 auf 21.738, die Devise Schweiz von 61.645,50 auf 73.715, die Devise Prag von 10.493,50 auf 12.468M und Zahlung Wien von 498.76 aus.598.50. Lediglich die Devise Budapest erfuhr eine Abschwächung von 33.91 auf 28.92. . Im gestvigen Wiener Clearing ermäßigte sich die Reichsmark von 15.50 auf 15 Heller, ferner fiel die u ngarische Krone vor.- -3.30 ans 2.60 und die tschechische Krone ermäßigte sich von 2111 auf 3105. Die übrigen Da, luten und Devisen wiesen nur uniwesentliche Veränd>erungen auf, wie nachstehende oiffizielle Notierungen zeigen:' Glearlngkurse der OsterreicliiSGliettRationaltiaiifc vom 24. Juli 4923.. Zahlungen) Amsterdam f. 1 hol!. Gulden Agram 1 jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs Budapest 1. ungarische Kronen Bukarest 1 Lei.. Chrlstlanla 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronof London 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas ..... Mailand 1 Lire.. New York 1 Dollar ..... Paris 1 Francs . . . . . . Prag. I tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedischeKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich l schweizerische Francs Zins fuß Kurs vom 23. Juli ' Geld Ware Geld Ware . 4 27800.- 27900.- 27750,- 27850.— . 6 748.— 752.- 746.- 750.- . 6 748,- 752.- 746.- 750.- . 8 0.16 0.18 0.167» 0.187» . 4*|, 3504.- 3516.- 3414.-! 3426.- . 6 4.05 4.15*) 5.45 5.55 . 8 359.- 361.- 359.- 361.— . 5 11280.— 11320,- 1128«.- 11320.- . 5 12430.— 12470.- 12380.— 12420.— 3 32530h.— 32630C.—325000.— 326000.— 5V* 9930.-. 9970.- 9930.- 9970.- 6 3094.— 3106.- 3044.- 3056.- 4 70935.- 71185.- 70935.- 71185.- 5 4242.- 4258.- 4142,— 4158.- 5 2123.- 2133.— 2129.— 2139.— 7*/t: 703.- 707.- 693.- 697.— 41/, 18570.- 18630.— 18570.— 18630.- 6 0.44 . 0.46 0.46 . 0.48 3 12675.- 12725.- 126C5.- 12655.- Noten A merlkan. Noten v. 5 Dollar aufw, , „. kleinere .. . . Belgische Noten 100 Francs '. . Bulgarische Noten zu 1000' Leva . I» I. n 100 , « kleinere Dänische Noten 100 Kroner!! Deutsche Noten zu 1000 Mark. . . ,100 . . . ft n kleinere $ Engl. Noten von 5 Llvrest. aufw," » n kleinere .... . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » . n kleinere .... Jogosl. Noten ringest, zu 1000 Dinar » » 100 , , „ , kleinere . .. Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw; » „ kleinere. . . . Rumänische Noten zul000u.500Lei n n kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » ». : ll 100 , ' H » n ■ kleinere . . Schwedische Noten lOOKronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.1000 aufw. „ v „ kleinere . Ungar, Noten (neue Em.) zu lOOOKr. . . .zu 10.000 Kr, . . . . , kleinere. *) Aus Anslandsabgaben nichts, von Jnlandsabgaben 40*4^ übernommen __ Der Kurssturr der »«oarifchen Krone — ei» Börsenmanöver. Budapest, 24. Juli. (Ungar. Tel.-Korr.-B-ur.) Im Zusammenhänge mit den Sturz der ungarischen Krone in Zürich hat die ungarische Regierung Kenntnis davon erlangt, daß gewisse ausländische Quellen die Nachricht verbreiten, die Wiedergutmachungskömmission hätte die in Angelegenheit der ungarischen Anleihe zu entsendende Kommission mit der Weisung versehen, den ungarischen Ernteüberschuß mit Beschlag zu belegen. Es tvurde feststgestellt, daß dieses Gerücht vollkommen aus der Luft gegriffen ist und daß‘es sich her dessen Verbrei 'uvi nur um ein Bör se umanöver handelt 70560.— 70960,- 70860.- 70960.- 70460.— .70860.— 70460.- 70860.- 3465.- 3495.— 3375.— 3405.- 681.- 689.- 671.- 679.- 661.- 66Ö!- 65l!- 659*.- 12290.- 12370.— 12240.- 12320.- 0.15 0.21 0.157» 0.21«/, 32350o!— 32510o!— 32320o!— 324800*.- 323300.- 324900.—- 323000.- 324600.— 4195.- 4225.- 4095.- 4125.— 27600.- 27800.- 27550.— 27750.- 3070.— 3090.r- 3020.— 3040.- 3050.- 3070.- 3000<— 3020.- 739.- 745.- 737.- 743.- 731.'- 787!- 7^!- 735!- 11140.- 11220.- 11140.— 11220.- 0.41 0.47 0.43 0.49 0.36 0.42 0.38 0.44 368.- 372.- 368.— 372.- 348.- 352.- 348.— 352.- 18371)!- 1847o!- 18370!- 18470!— 12560.- 12640.- 12490.- 12570.— 9810.— 9890.- M10.— 9890.— 2105.- 2121.— 2111.- 2127.— 2100.- 2116.— 2106.— 2122.- 2.50 2.70 3.30 3.50 Ü65 IS 4!45