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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-24 · Heft 1597 (24.7.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1597 (24.7.1923)
Date
1923-07-24
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1597 Wien, Dienstag itehmcns, seine Vcrwaltungsmitglieder, Wirkungskreis und 8itz. b) Gründungszeit und Belege der gesetzmäßigen Exiffenz Heini atlande. e) Datum uud Ork der Bestätigung -der Registriere ilg (Statuten, Firmeuanschrift) des UnterrtchiNens, auf deffewGruttdlage das Unternehmeu im tzeimatlande Betätiguugsrecht genießt, d) Dauer des Bestehens des ilnternehmens, falls.eine solche im Rechtstitel (Statut, Firmenvertrag) festgelegt ist. e) Grundkapital der Aktienzesellschaft oder G. m. b. tz., der' das Uiiternchmen gehört, und der tatsächlich eingezahlte Teil desselben, f) Allgemeine Angaben darüber, ob das Unternehmen luder Vorkriegszeit and in der Kriegszeit bis zum Jahre 1917 in Rußland Leschäste getätigt bat, mit welchen Firmen und in welchen Rayons. g) Angaben darüber, ob das Unternehmen nach 1.917 Handelsverträge in der R. S. F. S. R. oder mit ihren Handelsvertretungen getätigt hat, und wekche. h) Welche Art Handelsoperationen beabsichtigt das Unternehmen zu betreiben (Export, Import, Binnenhandel), Rayon der Handelstätigkeit, Warengattnng, voraussichtlicher Charakter der Organisationen, voraussichtlicher Umfang der Tätigkeit, Höhe der voraussichtlichen Kapitalsaulage, Propre- oder Kommissionsgeschäfte. i) Beabsichtigt bas Unternehmen die Vertretung für den Verkauf seiner Waren einer staatlichen Organisation zu Übergeben, eventuell unter welchen Bedingungen, oder aber einer Privatperson. — im letzten Falle ist Name, Familienname sowie Wohnort dieser Person anzugeben. Die Angaben müssen durch Beifügung von Dokumenten belegt werden (Statuten der Aktiengesellschaft, Ftrmenvertrüge bei offenen und Kommanditgesellschaften, Registern auszügc usw.). Diese Dokumente müssen in notariell beglaubigten und gesetzmäßig von den ausländischen Organen . der R. S. F. S. R. legitimierten Abschriften vorgestellt werden. Gesellschaften, die zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichtet sind, müssen außerdem eine notarielle Kopie der Bilanz und des Rechenschaftsberichtes für die letzte Operationsperiode vorlegen. Alle ausgeführten Belege sind dem Volkskommissariat für Außenhandel in einem Exemplar mit zwei vom Unternehmen selbst beglaubigten Abschriften vorzulegen. Bevollmächtigte ausländischer Firmen,, die im Namen des Unternehmens den Antrag stellen, müssen bei der Eingabe eine notariell beglaubigte und von der Russischen Handclsvertre-i tung vidierte Vollmacht vorweisen. Das Volkskommissariat für Außenhandel muß spätestens im Laufe eines Monats nach Eingang des Antrags ein motiviertes Gutachten Über den Antrag der ausländischen Firma abfassen und die Akten mit dem Gutachten dem Hauptkonzessionskomitee überweisen, das die Angelegenheit, gemäß der allgemeinen Geschäftsordnung, Gehandelt. Die Konzesfton wird auf eine bestimmte Frist von ein bis drei Jahren erteilt. Wünscht die Firma die Frist; zu verlängern, so muß sie, nicht später als zwei Moriatd vor, Ablauf der Frist, einen entsprechenden Antrag an das Volkskommissariat stellen. Erhält die Firma bis zum Ablauf der .Frist keine Antwort, so läuft diese Frist automatisch btS zum Erhalt der Antwort weiter. Eröffnet die Firnta ihre Tätig-, keit nicht im Laufe von drei Monaten nach Gewährung der Konzession, so gilt die Konzession als aufgehoben. Wird einer ausländischen Firma die Konzession zur Tätigung von Handelsoperationen erteilt, so ist sie verpflichtet, an bett in dem Vertrag genannten Orten eine beständige Niederlassung, Filiale, Comptoir usw. zu eröffnen, an deren Spitze eine speziell vo-n der Firma bevollmächtigte Person stehen muß, die ihren ständigen Wohnsitz; in der R. S. F. S. R. hat. Der Bevollmächtigte muß das Recht , haben, für dm Fall seiner zeitweiligen- Abwesenheit einen Stellvertreter zu ernennen, und ist verpflichtet, in diesem Falle letzteren alle seine Befugnisse zu übergeben. Der Bevollmächtigte der ausländischen Firmen, benötigt eine unumschränkte Vollmacht im Verkehr mit der Regierung ' der R. S. F. S. R. und der mit ihr verbündeten Republiken sowie auch im Verkehr mit Privatpersonen zur Führung vo-ü Gerichtsprozessen sowie jeglicher Unterhandlung, die ans der Tätigkeit der Firma ans dem Territorium der IR. S. F. S. R. und der mit ihr verbündeten Republiken erwachsen, wobei der Bevollmächtigte für alle Operationen der Firma, die auf dem Territorium der R. S. F. S. R. und der mit ihr verbündeten. Sowjetrepubliken getätigt iverden, haftbar ist. Die Firma haftet für ihre Tätigkeit in der N. S. F. S. R. und den mit ihr verbündeten Republiken mit ihrem ganzen beweglichen und unbeweglichen Eigentum, woimmer eZ sich auch befinden mag. Das der Firma in der R. S. F. S. R. und den verbündeten Sowjetrepubliken gehörende Eigentum sowie alle ans der Geschäftstätigkeit in der R. S. F. S. R. und den verbündeten Republiken erwachsende Gewinne müssen zuerst zur Deckung der aus der Geschäftstätigkeit der Firma in der R.S. F. 'S. R. Und den verbündeten Republiken entstandenen Ansprüchen verwendet werden. Die Konzession wird hinfällig a) nach Ablauf der Frist, für welche sie erteilt worden ist, b) wenn die Firma inu Auslande. ihre Tätigkeit einstellt, c) wenn die Firma die Bedingungen verletzt, auf welche die Konzession gegründet war. Alle Vertretungen ausländischer Firmen, die zur Zeit der Veröffentlichung des Dekrets vom 12. April 1923 in der R. S. F. S. R. existiert haben, müssen, falls sie ihre Tätigkeit fortsetzen wollen, im Laufe eines Monats, vom Tage der Veröffentlichung vorliegender Instruktion, einen entsprechenden Antrag an das- Volkskommissariat für Außenhandel stellen. Diese Firmen müssen außer den in vorliegender Instruktion vorgesehenen Angaben noch solche über. Ort und Charakter ihrer Tätigkeit in der R. S. F. S. R. während der letzten Zeit vorlegen. Uxber die Entgegennahme, der Eingabe mit den in der Instruktion geforderten Belegen erhält die Firma eine entsprechende Bescheinigung. Die Eingaben der ausländischen Firmen werden in der üblichen Welse durchgesehcn, und den bestehenden Firmen, die Eingaben gemacht haben, ist eS gestattet, ihre Tätigkeit bis zum Erhalt einer .Antwort aust.ihp.. Gesuch fortzusetzen.. äSltti« Morsenzeitmtg. ,24.KrIi 1933 ©äte'it M Billionen ' Marknoten. BeSnMgende Aelgetung. — Wöchentliche Annahme 88 Prozent. — Ae deutsche Reglemng schuldet der Rntionalbant 80 Billionen. — Deutschland vertäust seine» Soldschatz. Berlin. 23. Juli. Wie der Ausweis der Reichsbank vom 14. d. ergibt, wurden in der Inanspruchnahme der Bank die zum letzten Halbjahrsschluß erreichten HSchstzisfern während der Berichtswoche beieits wieder erheblich übertrofseir. Die gesamte Kapitülsanlage stieg um 10.511,1 auf 41.233.9 Milliarden Mark. Im einzelnen wuchsen die Bestände an diskontierten Reichsschatzanweisungen — und zwar hauptsächlich infolge fortgesetzter großer Au so-rderuugendes Reiche S, .daneben aber auch infolge Nachlasseus des Absatzes voll Schatzanweisungen am offenen Markt um 3033,9 auf 29.910,1 Milliarde» Mark; das Wechselkonto nahm gleichzeitig um 24.600,3 auf 11.001,1 Milliarden Mark zu, während die Lombardsordernngen um 13,6 auf 261.9 Milliarden Mark zurückgingen. Ten fremden Geldern flössen 4895 Milliarden Mark neu zu, ihr Bestand hob sich demgemäß auf 10.927,1 Milliarden Mark. Die Banknotenausgabe mußte unr nicht weniger als 6250 ^auf 25.491,7 Milliarden Mark erhöht werden. Auch °WWWW>>MWMzMDElSMllWM0WlstW«>WM>MWW>W>>WW>>W der Umlauf an Darlehenskassenscheinen dehnte sich diesmah wenn auch geringfügig, ans, er wuchs um 125 Millionen auf 12 Milliarden Mark. Die Bank war in der Berichtswoche genötigt, 66 Millionen Goldmark ans ihrem Goldbestände zuveräußern. 30 Millionen wurden zwecks Verschiffung nach New-Aork dem .Goldkassenbestande der Bank entnommen, der sich auf 646,9 Millionen Goldmark .verminderte; 20 Millionen, gelangten aus dem Golddepot bei der Bank dorr England in London'zum Verkauf, das Golddepot im Auslände nahm somit auf 110 Millionen Goldmerk ab. Die Bestände der Bank an Münzen aus unedlem Metall vermehrten sich um 1,2-auf 21,4 Milliarden Mark. Bei den Darlehenskassen des Reichs war eilt Rückgang der Beleihungen um 129 auf 3173,i Milliarden Mark zu verzeichnen. Da di« Reichsbank eilten dieser Abnahme entsprechenden Betrag an Darlehenskassenscheinelt an die Dariehens- | küssen zurücklieferte, haben sich die Bestände der Bank an ' solchen Scheinen aus 3161 Milliarden Mark ermäßigt. - Ae Hevtsenvrekse. Neuerliche Senkung der, polnischen Mark und der Reichsmark. Z üriäf ist gestern Oie Reichsmart von 0.0617 auf O-OOlö abgebröckelt, ebenso weist .die Warschauer Devise eilten neuerlichen Rückgang von 0.0040 auf 0.6637 ans. Ans dem Steigerndes Schweizer' Franken auf dem ausländischen Plätzen resultierte eine Senkung der westlichen DMsetl in Zürich. So ftEen sich N e w D o r k von 5.64 aus 6.64, London Von 25.64 aus 28.82. In Berlin wurden die sremdm Drwiftn neuerlich HMans-gesetzt. New- Yor k Mg von 283.L9V aus, 349.125, London von IMS.760 aus 1/896.006, Wien von 399 aus 498.76. Im Wiener El earing waren di« Veränderungen nrwesrMich. Lewa stieg von 6L6 aus 6.71, hingegen siel der Dinar von 7.41 aus 7.37, Mt Len von 372 auf'M Nachstehend die chfi^ielleir Schlußnoiierungen: Claarinskiirse der Osterrefthlschen Kationalban^ vom 28, Juli 1928, Devisen (Schecks,und Aus- Zahlungen) . luß Amsterdam!. I holl, dulden Agram l Krotten Geld Kurs-vom 20. Juli Ware Oeld Ware Belgrad 1'Mnar .... Zern» 1 deutsche Reichsmark BrUsiel 1 belgische Francs . Budapest l ungarische Krotten Bukarest 1 Lei ...... Chrlstlanla 1 norweg, Kroite« . , Kopenhagen 1 dänische Krottor . 5 London 1 Pfund Sterling Madrid 1 Pesetas . Mailand 1 Lire ...... New York 1 Dollar, l l 1 Paris 1 Francs v ..... Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia l Lewa ...... Stockholm 1 schwedlscheKrottor Warschau 1 polnische Mark 4 277GÖ,- 27850.- 27760.- 6 746,- 7110.— 780,- 6 746.— 750.- 7».- 8 0.16*4 0,18»/^ 0.17»/« 4*1, 3414.- 3426.- 3374.- 6. . 8.45 5.55*) S.6S 6' 359.- 361.- 363.- 1128u.- 11320.- 11290,- 12390,- .12120,— 12180.— 3 325000.-326000,-324900.- . , , ' i 5V* 6930.—• 0370,— 9930.— 6 3044.- 3086.— 3019.- 4 70935,-. 711Ö5,— 70935.- g 4142.- 4168.- 4132.- 5 2129,- 2139.- 2131.- 77, 693,-. 697,— 658.- 4'/i 18670,- 18530.- 18470— « 0,46 8.48*) 0.47 ZUrich 1 schweizerische Francs , 3 12605.— 12565,— 12575.— Noten « . . .. v" welnere . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » » «- 100 „ » Ä 1« ' . n kleinere ♦ , .Dänische Noten 100 KrönOr » , Deutsche Noten zu 1000 Mark. , » » »100 » . «; P n kleinere. . . , Engl. Noten vön 5 Llvrest, autw. „ ■ » kleinere. IFraitzOsIsclte Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100Lire attfw. n „ kleinerer. »i .Jngosl, Noten ungest.zu 1000 Dinar , ' » P , n 100 H . * „ » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner .; Polnlscitfe Noten v. 500 Mark aufw, » n kleinere....; Rumänische Noten zulOOOu. 500Lel ■ * h . » kleinere . . •. Rusa, Noten (Roman,) zu 600 Rubel » n » » 00 » . n. n kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Nöten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.1000 autw, , „ kleiner« . Ungar. Noten (neue fim,) zulOOOKr. . * , zu 10,000- Kr, . . . , . kleinere ..... 27850.- 754.- 754,- °4m*) 3380.— 6.75-) 385.- 11320.- 12220.- 325900.- 9970.- 3031.— 71185. - 4148.— 2141,- 662.- 10580,— 0.4» 12625,- 70566.- 70960.- 1 1 II 70960.- 70460.- 70860.- 70860.- 3375.- 34CÖ,- 3335,- 3265.- 671.- 679.- 685.- 644.- 65t’— 6»:- 616.- 624!— 12240.- 12320.- 12040. - 12120.— 0.15V* 0.21V» 0.16 0.22 3232QÖ!- 324800.- 323100.- 824700*.- 323000.- 324600.- 322900.- 324500,- 4095.- 4128.- 4085.- 4115.- 27550.— 27750.- 27550.- 27750.- 3020.- .3040.— 2995,- 3015.- 3000.— 3020,— 2975.- 2995.- 737.- 743.- 741.- 747.-?Ä'.- 735i- 733*.- 7S9*.- 11140.- U2S0.— 11140.- 11220,— 0.43 0.49 0.44 0.50 0,38 0.44 0.39 0.45 368.- 372.- 372,- 376.- 348.- 352.- 352,- 356.- : 18370*- 12490,- 9810.- 211t,- 2106.- 3,30 184*30.- 12570,- 18270.- 12460,— 9860,- 9810.- 2113.- 2127. 2. 3.50 3!25 > *4.« *) Aus AuslcmdsabgaÜen nichts übernommen. 2122.— 2108.- 3.70 Ü05 18370,- 12540.- 9800.- 2129.- 2124.- 3.90 1.65 Neue Regelung des österreichisch-uwgarischen Grenzver« keHtzeL. Me die Llustro'Ungajvische Hnndelskam- ' Nt er mitteilt, ist eine Verordnung /des ungarischen Gesamtmiiristertums erschienen, niit der die Bestimmungen über den sogenannten Grenzverkehr neu geregelt werden, und eine weitere Verordnung, mit der der Ftnammtnister ermächtigt wird, das Zollausgeld «für einzelne Artikel sowie im all>- mejnen zu erhöhen. - Ferner würde eine Verordnung des ungarischen AckerbauminisberiumS kundgemacht, die die Be> , stimmungen über die gemihrenfreie Mitnahme von Lebens m i i te I« im Rei sederkehr genau imerpretiert. Nähere , diesbezügliche Auskünfte können bei dev Austro-ungarischeu Handelskammer, 1. Vez., Elisabethstraße 9, eingeholt werden. Der Außenhandel Oesterreichs. Wie der HandelsstlüistWe Dienst im Bnndesministerium für Händel und Verkehr bekannt .gibt, betrug der Wert dar Einfuhr in.den Monaten Jänner bis einschließlich Juni laufenden Jahres 702,^ Millionen Goldkrönen, oev Wert der Ausfuhr 426 Millionen Goldkronen. Rach diesen Ziffern ergibt sich ein Bilauzpasstvum von 277^7 Millionen Goldkronen. An den Ziffern für den gleichen Zeitraum des Vorjahres gemessen, zeigt die Handelsbilanz eine ntchi unwesentliche Bervesse-rung, da sich daS Passivnm um 22,8. Millionen Goldkronen verringert hat. Per Geldmarkt wies im Anfänge eiue Versteifung aus. lue Firmen hatten mit einer/Verbilligung gerechnet und fü R ügung stellte, senkte sich der Reportsatz wiedov auf das normale "weau von 0,5 bis .0,76 Prozent. Insolvenzen in der Tschecho-Slowakei. Anläßlich der I-etzten Generalversammlung des' flotv-aktschen Kreürtorenver« dinS wurde konstatiert, daß die Zahl der Insolvenzen in der Slowakei' und Kavpathorußlastd seit dem Jahve 1922 stetig abnimmt. Noch im Dezember 1922 wurden 120 Jnsolvenzsälle kundgemacht. Im Jänner 1923 gab es nur mehr 109 und im Mai dieses Jahves bloß 86. Seit idem Bestehen des Vereins, das ist -feit dem 1. Juni 1922, wurden 777 Zahlungseinstellungen bekannt, wovon 678 auif die Slowakei und 99 auf Karpathorußland entfallen. Die häufigstenZchlimgselnstlllimgen ereigneten sich in der Dertilindustrie. ferner im Handel mit Schuhwaren, Leder, Kolonialwaren. Die Ausgleichsquoten betrugen durchschnittlich 89,1 Prozent. („Narodni Listh" vom 5. Juni 1923.) Wiener Mse. - Die gestrige Börse begann in ausgesprochen fester Haltung. Die grohe GeldfLüssigkeit, die sich allerdings im Verlaufe des Verkehres vorübergehend versteifte, sowie günstige Nachrichten auS Prag Süfeut anfangs das Interesse in »er Kulisse und im ^Schranken steigen. Allerdings kann nicht von einer Hausse die Rede sein. Es lvar gestern wesentlich -ruhiger. Der Geschäfts-- verkehr spielte sich in etwas engeren Grenzen ab. Es ließ sich 'sogar vorübergchend eine Beriflauung. konstatieren, welche zu einem Abbröckeln der Ar<°angskurse führte, die abrr bald überwunden war und die Tendenz der Börse nicht merklich beeinflußt hatte. Besonders Bankwerte standen wieder im Bondevgrunde^ des Interesses. Ein lebhaftes Geschäft entwickelte sich in Angkobank, welche um 61.000 K. höher aus dem Verkehre gingen. Oesterveichische Kredit pwfiti arten 10.000 St. Einige Bankwerte waren schwächer, so Bankverein und' Brit.« uttg. Bank, welche MV K. einbüßten, Länderbank, welche um -16.000 K. niedriger waren. Eine merkliche Steigerung erzielten mit Rücksicht auf die für Tschechenwerie günstige Tenoenz -die Aktien der ZivnostenSka Banka, welche um 69.000 K. höher aus dem Verkehre gingen. Von den JNdustrietvertcn waren iE. E. G. besonders gesucht, während Siemens vernachlässigt waren. Erstere verzeichneten eine Steigerung um 1-1.800 K. Für Hofherr war das Interesse vollkommen abgeflaut. Der Schlüßkurs war um 13.100 K. niedriger als am Vortage. Von den ungarischen Werten profitierten Rima 13.500 K., während ungarische Kredit 11.000 K. und Salgo 12.000 K. e-iubüßtcn. Alpine, die anfangs eine starke Steigerung aufzuiveisen hatten, mußten einen Teil ihrer Avance einbüßen und schlossen nur mit einem um 9600 K. höheren Kurse als am Vortage. Krupp erreichten vorübergehend ' einen Vorsprung von 82.000 K., konnten denselben aber nicht bis zum Schlüsse behaupten. Im Schranken war wohl eine feste Grundtendenz ' nicht zu verkennen. Doch war im großen und ganzen die Stimmung nicht einheitlich. Während die einen Papiere höhere Kurse zu verzeichnen hatten, ermäßigten sich wieder andere Papiere auf lokale Abgaben hin. So sind in Petroleumwerten Galizia um 2,000.000 K., Apollo um 29.000 K. und Schodniea um 196.000 K. gestiegen, während Fanio eine Einbuße von 80.000 K., Galt zische Karpathen von 35.000 K., Naphtha von 120.000 K. erlitten hatten. Bon den Maschinenwerten waren Brand auf die Kunde von auswärtigen Fabriksbest üllungen^ gesucht und notierten nach längerer Zeit wieder 866.000 K.' Siegel-Lokomotiv stiegen um 41.000 K., Simmeringer um 16.000 K. Kohlenwerte waren wenig verändert. Die Brauerei- Aktion standen wieder in Nachfrage und wurden mit Besserun- . gen bedacht. Schellenhofer profitierten 60.000 K., Braubank 28.000 K., Pilsner 400.000 K. Dagegen verloren Gösser l 100.000 K. und Li'esinger 36.000 K. Bezugsrechte: Bank für Oberösterreich und Salz-. bürg 4500 K., Bleckmann-Stahl 21.500 K., Schöller-Stahl 25.500 K., Tarbouche 160.000 K. und Vita-Film 1000 5k. - - Der Renten mar kt lag ruhig uud wenig verändert. Bloß ungarische Titres zogen im Preise ein wenig an. Bon den Exoten notierten: Erdöl 73.500 bis 79.000, Jriag 300.000 bis 316.000, Mrazniea 300.000 bis 310.000,; Tepege 155.000 bis 166.000, Wr. Waffen 38.000 bis 41.000. Die Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener. Morgrnzeitunig".) Gold, Silber, Münzen. Letzte Preis« blieben in Geltung. Die amllirchen R-otierun» gen lauten: Fmwgolld Einkauf 43,700.000 K., Berkauif 47,000.000 . Kronen, der Cinikauf von SWer, 1M0.000 K., Verkauf I 1,400.000 K. pro Kilogramm. Goldlegierung 14 Karat pro ( Grmnm 24.220 K.. 18 Karat 31.140 K.', Silber 800-1000 Teile jichMlte. M aber eru Bankhaus - die nötigm Mittel zur Per. fein pro Gvcav« jMS l, 3004000 Toille, ifeiin 1170 K. 0283

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