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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-23 · Heft 1596 (23.7.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1596 (23.7.1923)
Date
1923-07-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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flMI Men, Montag ftat Wdruadrmonstration in Berlin. Berlin, 22. An den vom Aktionsausschuß „!ftU Wieder Krie g" }üt Sonntag ö<m 20. d. vorbereiteten Feierlichkeiten anläßlich der Wiederkehr des Tages des Kriegsausbruches beteiligtzti sich auch zwei französische Redner und eine Vertrettrin der englischen Kitliurkreise. Aus aller Welt. London, 23. Jul!. 800 AukobnMnker und Schaffner haben ÜffMS tziMr Neuregelung der Dienstbereitschaflszeit die Arbeit eingestellt. Man befürchtet, das; die Bewegung an Ausdehnung gewinnt. Marseille, 22. Ipli. Hier ist ein dänischer Dampfer von der ostafrikanischen Küste eingetrvfscn. der etwa tausend wilde Tiere «für Hamburg an Bord hatte. Stut tgart, 32. Juli. Bet der heutigen Reichsüulosahrt ereignete sich ein schweres Unglück. Ein Auto fuhr gegen einen Bäum uO bbrrschlug sich. Ter Fahrer war sofart tot, ein Insasse wurde schwer verletzt. Tagesbericht. Mr verbringe» amerikanische Stubeuteu ihre Ferien r Httcktffch wie immer im Loben ist der junge Amerikaner auch in der Ausnützung seiner Feriolzeit als College-Student. Neuastens ist es unter diesen am«Manischen Studenten Mode. geworden, sich während der Ferialzeit alz Schiffsarb «it«r oder Matrosen gn verdingen. Diese Studenten verrichten auf dm Schiffen alle möglichen, auch schwere Arresten. Auf diese Art lernt der Collage-Boy in den F«rialnwnat«n mchr, als «.dar gange Jahr in der Schule zu lernen vermag. Tr ftxhr ein gwßes Stück Welt, vielerlei Menschen, allerlei Län- ’ der, Lsndfchaffen und Naturevscheinuwgen, Wer welche er in der Schule aus Büchern nur unzulängliche Kenntnis erhalten kam». Meridien«, wöhr-end du lernst", lautet das enMche Sprichwort. Me bekommen nicht nur gut begcchlt, sondern erhalten eine ausgezeichnete Schulung für alle Lagen dos Lebens, denn sie lernen aus dem Buche des Lebens selbst. Vor allem, und das ist das wichtigste für Hr künftiges Leben, lernen sie die Müschen kennen und erfahren bald, daß es iv der Welt weder so schlimm zugcht, wie es ihnen mancher vnsanchroWhe Professor gslchrt hat, aber auch nicht so rosig, wie ihre fwgeMiche Phantasie es ihnen vorzaWert. Diese Art, die Fevien ausznstillm, wird jviwch nicht mir von unIbernittÄterö Mchentzen grMt,'auch reiche Eltern sehr« es gerne, wenn ihre Mhm 'sich <Mf diese- Weise nützbrrngeW ifortMVden. Jeder hat däl die Mögllchkeit, seinem iMviduellen Hang nach Erlobmssm' und EvsahruNM wachgu-gchen. Der sine hat wühvend des Schuljahreviele ReiMicher über Wen vevschlnnM, und er will nun diesen Weltteil aus oi-Mer Anschauung sehen. AHo verdingt er sich auf ein Schiff, das nach Asien abgcht, Ein anderer wieder hat Sehnsucht, SÄdameE-a kennen zu lernen, und er wird für die Dauer von zivei Monaten Arbeiter auf einem Schiff mit dem Ziel nach Südamerika. Unter den Studenten gibt er schon eine Lifte der ernpfchlenAverten Dampfer und der aussichtsreichsten Schiffskuvft. Am wenigsten beliebt sind die Passagierdampfer, obgleich aus diesen sich mchr verdienen läßt als auf Frachtdampfern. Aber die jungen Abenteurer aus Lust und Liebe zur Ratnr zeigan wenig Neigung, den anspruchsvollen Gentlem-ens und Ladies, weiche auf den Luxusvampfern sich gar zu viel bediene« lass«;, den Pagen ab-ugeben. Desto mehr werden Frachtdampfer bevorzugt, obzwar hier die Arbeit viel schwerer ist. Wer desto mehr Abenteuer und Romantik wintt auf diesen Dampfern mit ihren waghalsigen Matrosen, die so viele wunderbare Geschichten aus ihrem ereignisreichen Leben zu erzählen wissen. Im' Ädrigen huldigen in letzter Zeit diesem Feriensport auch junge aufftrebende Künstler, Schauspieler und Schriftsteller, bestwderS seitdem einer der berühmtesten lebenden englischen Schvifffteller, Josef Konr-ald, der Ms Polen stanmrt, seine Lebensgsschichte schriib und in packenden Farben erzählt, vre er seine schriftstellerische Laufbahn als Schiffsjunge bsMN und eS heut« zu dem maifigelesenen Schierer des Seelebens gebracht hat. Auch der Nuhm des vor kurzem verstorbenen Pierre Loti, btt gleichfalls fast sein ga-ttMs Lsben aus dem Wasser verbracht«, spornt di-vs« jungen Menschen zur Nachahmung au. Dieser Sport ist längeren Dalums. Früher Wien die meisten Studenten sich während der, Sommerferien als Kellner in Sommerfrischen und Badeorten verdungen, um so das Angenehm« mit dem Nützlichen zu verbinden. Unter den College-iStudenten, die jetzt auf weiten Seefahrten neue Eindrücke sammreln, besinden sich viele jüdische Studenten aus dem Ostende New-Aotzks, die vor noch nicht allzu 'langer Zeit aus den Po-gr omländern in das freie Amerika eingewcmdsrt sind und Mt besonderer Vorliebe die Ge'legenheit wahrnchmeN, ihre 5lenr>!nisst von Menschen und Völkern aus diese Weise zu erweitern. Sie gchöven zu den Miebteston Ferialschiffarbeldeon. _ zMfftunde»- oder «chtßmNvlttg. Sin Kampf am den Sinn der Bibel. In den Vereinigten Staaten von Nordamerika wird jetzt ein inl«ressam-t«r und bezsichnender Kampf zwischen dem Gtahltvust und den Vertretevn der drei großen religiösen Orgünisavioneu, der jüdischen, protestantischen und katholischen, die, wie sie «Käven, 60 Millionen amerikanische Viivger vertreten, gesühüt. Der Kampf gcht — und auch das ist nur im freien Amerika möglich — -röcht etwa um reiligionsphiwsophvsche Fragen, sondern um die Frage, ob der gwölfstündige Arbeitstag, wie er heute in den Stahlwerken Amerikas noch besteht, .WWA.HaH-tzer Wiener Movgstt-MttNg. An msere geehrten Momenten! Am 1. ÄuM beginnt ein Es MonmMnt üus dk ,Mmer Movgenzeitmtg". Wir ersuchm daher, dir Be- MSgeMhren msitels der zugöMMen Magsscheim sofort zu Überweisen. Die BMgSpveis« sind am Kopfe des Blattes ersichtlich. Um Mißverständnissen vorzuberchen, machen wir aufmevbsam, daß die in der Zeit vom B. bis 20. Aug-H erscheinende Nongrchausgabr der „Memr Morgenzeitnng" anläßlich des 18. ZiouistenkongrMs im .Nahmen unseres Ha-upHlüttes erscheinen wiro. Unsere Wuoigen Abonnenten erhalterr die Kongreßausgabe ohne Ausschlag auf die nvMale Gebühr geliefert. Wir ersuchen unsere geehrten Abonnenten, die Abonnementsgebühren so zu überweisen, daß wir spätestens am 3. August in den Besitz der Gelder gelangen, sonst müßten wir zu unserem Bedauern die weitere Zusendung der „Wiener Movgenzeitung" — auch der KongretzattSgäbe — unterlassen. Separatabonnements auf die KongreßauSgabe Für nicht ständige Bezieher werden Gepavatabön« nemeMs unter folgenden Bedingungen entgegengmommm: Oestmrich.. . Kronen 18.000,— Deutschland ......... Mark 20,000,~- Jugoslawien ..Dinar 30,— Tschecho-ZkowM .... tschech. Kronen 10.— Polen.poln. Mark 18.000.— tollaud.holl. fl. 0.76 «filattii..Schilling 1.5Ö Italien . ..Lire Amerika..Dollar . 0.28 Frankreich und Belgien . . . Fransen 4.— Rumänien..Lei 40— Bulgarien ......... Lewa 30.— Schweiz lütt) das übrige Ausland Franken 1.30' Bestellungen sind an die Berivaltung untrr gleichzeitiger Ueberweisung des Bezugspreises zu richten. Verwaltung der „ÄieE Morgenzeituug" Me«, 3. B«j„ Tavorstrast« i sdep AvbsitMpc^ctei Damuel G o m p « r S gegen den .^tMtrHt "die öffeuP^ AMagei" etiptä daß. er aus hem KwAsifirndigen AvböikAag noch immer bestche, wahrend «' 4« isiner anderen chnduswi« ÄmevkkaS mehr in Kraft fei. Daraufhin sovderte..Prästdent Hardi^g die -im Trifft veve,mrgten iN-ahlma-gnateN aiff, ein« siErsilchUng darLrbe.ik üWusdellen, ob es nicht möglich wäre, auch in der Stahlindustrie beit Achtstundentag sstMftihren. Der Trust setzt« ei-n Kom-M em und dessen Dbman-n, ft# Richter Garay, «rstattete vor kurzem seinen. Gericht, der mit der Feffftellu-rg schließt,'daß der ZMUtundentag auch weiter aufrecht erhalten werden müsse. Richter Garey beging dbe Hmchelei, ssinen Barichi mit der Gibst I-n der Hand zu -begründen und ihn mit einem Appell einzube,gleiten, daß nur der fromme Glaube imstande sei, dem Menschen und ganz besonders dem Arbeiter GUcks-MMit uvd Zufriedenheit zu bringen. Nu« gehen di« Vertreter des Jnrdentnms, des Peoteftantismus m.d des KalholiAismus in «in« gemeinsamen öffan-tlichen ErWrnn-g mit dom Brbe'lmißdsuter Richter charsy scharf ins Gericht. Punkt für Punlkt Wtderilegen st« die Behauptungen des Vertreters der Skahlmagnaten. Richt-er Garey -behauptet, daß eine Kvölsstündige Arbeit -den Arbeitern nicht schädlich sei, woraus chm die Kirchenvertreter einen Bericht der Aktionär des Stahltvusts aus dem Jahre 191L enigsgenhcklüen, in wachem gM-agt wird, daß die Arbeiter bei zMffjtündiger schwerer ifc&eit leistunMnfähig werden. Gar-ey behauptet, daß di« Arbeiter selbst die Mö'lfsRndigs Arbeit wünschen, weil sie nur so ihr Auslangen finden. Darauf antworten die Vertneter der Synagoge -und der Kirchen, der Trust möge doch seinen Arbeitern für achtstündige Arbeit ausr-eichsM Löhn« bezahlen, dann werde es keinem Arbeiter eiufaUen, bis KU seiner Evschöpfung in den lebcnS-gsfährlichen Minen in tWich Möllfftündiger Arbeit seine LeibeinSjahve zu vevkürzeU. Nur -in einem stiMmetr die Vertreter der Religionen Mit dom Vertreter des Stchl'trusts übevein, daß infolge der Emlwaudeuungsbeschrünlungett großer ArboitermaiMl ün Lande herrscht. Aber, fragen die Vertreter der Religionen dl« allmächtigen Führer des iStckhltrusts, warum hatte' der Trust vor gtod Jahren, als in Amerika 6 Millionen Arbeitslose waren, nicht den zwölfstündigen Arbeitstag abgrschasft, um die Arbeiter zu schoneit und fri« ArbeiiSloisiggke>it herabMsetzen? Gleichzeitig werfen sie Samuel Gomperz den Vorwurf an den Kopf, daß er aus der «inen Seite theoretifch gogen den zwölfstündigen Arbeitstag sei, auf der anderen SM« jedoch pralktüsch noch immer «In Gegner der freieren Einwandemng ist. Di« Vertreter der Religionen schließen ihre FeststWmM mit einem scharfen Angriff aus den Stahlirnst und dessen Bevichkerstatter Garey, -der die Bibel mißbrauche. Di« Bibel ist gegen die Sklaverei, der Stahltrust Me heute sozusagen von der Sklaverei. Die Bibel lohnt die Ausbeutung des mansch, lichen Lebens und seine Abschätzung nach dem Mohr- oder MiMrtver t sür die Mitmenschen aib. Dar Menscheüioben ist nicht dazu da, damit andere Menschen große Profite aus feiner LsbenÄkrast ziehen. Der Zwöifstundent-ag ist unlbMisch, weil er unmenschlich ist. Die Vertreter der Religionen verwahven sich daher dagegen, daß gewissermaßen im Otamen der Bibel der Sklave n Hand e I und die umnenMiche Ausbeutung der menschlichen Arbeit begründet und als morälisch einwandfrei hmMMrweche, 23. Juli 1928 Ml im Keren Kalemeth I'8Ml lMWer Katta»«!« fon&B) Wien, 2. Bez., ZükuMse 80, Telephon Rr. 48-6-06. - m* wöl» Rt. 25 VMN 80. ZUtti bis 11. Juli 20.603.825 K., WSgesWt 310,458.683 K. — Zoiitwle: Nahalalsvenden (Kolonie OesterrM): Wiesel 2000, Dr. Oskar Älunisnstld 3ß0. Mosche Köttier M, Zuckttbsra t00, Der. KreiSbttg WO, Sal Ttzscher 106, Laus 100, Eisig Backantoth 660. BÜchfenablös« H. Biller 076, Amlg. bei Herzl-Gang durch HechMzorganisatistt VA — 1. Bezirk: Dr. Wasiermann durch Josef BoksenbaUM 180, Rchalal, Brach Em. 1650. ~ 2. Bezirk: NaWalspettden F. BlOM 70, Smlg. Fleischmanu bei Brlth-Ätilah ft. R. Th. PlktschkeS 1410, Smly. bei Hml-Gaua 160. - 3. Bezirkt Aiina HalpMi 100. --- 0./8. BezlrN Gwkg. b«! Herzl-Gang a. R. Dr, Mivy 60». — 9. Bezirk: Nahalalspenden Liebermann 70, Salo Schmerler, Oim. Picker, Salo Paßweg jo 50, Bram 58, Smlg. Bet Herzl-Gana durch Frl. Mimeles 260. - 10./11. Bezirk: Prot. Wessely 80, Smlg. bei Herzl-Gana 812. —!2./16. Bezirk: Büchse von FkitdMMN 176. — SO.'Bezirkt A. Etlberg 100. I. Lichtermm durch Griffel L mhl 100, BühausvtM, 2. Bezirk, Tesilaih Jeriffchom Thoraspenden 183, Hakoah (Touristensektion) S MükküSäa Smlg. bai Herzl-Gang 613, Z. A. P. Bar Kochba alaW enden Neasue Langer 686, Karl Spind 106, Büchsen ft« Kramer 7b, Joses Karpf 202, Fifi Friedman» 21$, Ist. Frltbmann 115, A. Morer 50, Dr. L. Meisl 100, Oberräbb. Dr. tzhajes 61, Max Löw 62, Dr. Gelber 120, Dt. Koppe 60, B. Blatt 50, <0. Lettner 57. Adir: Smlg. b. Herzl-Gang 881. Kwuzah Chawerim: Smlg. b. Herzk-Gang 911. Landesverband: Nahalalspenden d. Gugel Z. W. B. Hasmöuea 800, Smlg. Jedtdäa b. Herzl-Äang 985. Hitachduth r Smlg. Wetnreb b. Hochzeit Freudmann: Frsudnrann 440, <K. Anvrband 80. Aham. Zion: Bmlg. b. H»rzl-Gang 611. — Baden r Nahalalspende Geidmann 100. — * Opfer der Badefalscm. In der Alten Donau ist gestern der Tischlerlehrliug Ludwig Gotdhuber beim Baden ertrtmken. Fischer brachten ihn ans Land, doch waren WiederbelÄftmgSversnch« ohne Erfolg. — Am vorigen Sonntag ivar im Mnterhasen die Gattin des Hilssarbeiterö Bernyard ertrunken, ohne daß ihre Leiche ge-borget: wenden konnte. Gestern wsilte Bernhard wielder im Winterhastn, als gerade di« Leichs stzlner Frau geborgen witrde. Beim Anblick der Leiche brach der Gatte bswutzilos zusammen. * Aus dem Auto gestürzt ist in der Nacht zum Sonntag in der Nähe der Wollzeile der flllei-alischl.el!fer Milan MaMvitz. Er fiel aus dem Innern des .Ürafouagens aus die E-w:ßa und erlitt mehrfache eriyebl-tche B-erietzntMN. N.ach seiner Angabe ist er selbst an dem Urs-all schuldtmgmd. * Der Besoffene auf dm: KutschSock. Der SHlosser- MMer Iakoib Genst ging mit stiuar Gattin und dem Schneideruwister Franz Gndr ich über di« Äerchenfelderstrahe. Bei dsr KreuWNg der Lattgeaass« wurden die drei Personen beim Uebevs-etzer: der Fahrbahn von dem Fiaker, den der Spedit-ioussutscher Weisel Fel'lingcr letMe, md der in tibermäßige-nr Temvo daherkain, ersaßt und niedergestoßen. Der Lenker -des Wagens u-nv auch der Eigsntümer Karl Mrch. der im Innern des M-rgenS saß, waren stark angeheitert. Gegen beide ist die StnafamtShaMnty «lngvieitet. * Singen ist gesund. Rusk-tn sagt an irgend einer Stelle, wo er Wer dm Geisang und die Kunst des Singen8 spricht: Man -müßte sich stistlich gevadam schämen, nicht singen zu können» wie man sich schämt, des Lest ns und Schreibens nicht kunidia zu sein." Diese Meinung verirrten auch die Pädagoge; > und Physiologen, die sich zu mit in Paris zu einM Kongreß zur Förderung der Kunst iat der Schule versammelt haben. Allgemein wurde die tiefe Unten nt ms. di>e die Schüler in Sachen des Gosauges an den Tag legen, sOgch'tsllt und beklagt. Es har.delt sich hierbei nicht nur iwu den morastschen und geistigen Anteil, der der Musts an der Entwicklung des Ki-nbeS znstchi. sondern vor allem auch um seinen phisislogst schen Nutzwert. Gesangsübungen haben, wie der Professor der Phonocherapie Frossard auHüIhrte, hvMniijchen Wert. Der moderne Mensch leidet en der Unznlär.glichleit der Lunger«- V«nt-ilütion, und reine .Mrperkultur vermag dielst VcnIÄationstäti-gkert in so vollkommenem Grad sichern wie der Gesang, der letzten Endes eine Massage aus all« Innenorgan« ausübt md ein« Durchblutung der EingeLoride dölvivki, kurz, 'ose FunNivnStLtlgkeit oller.Oman-r steigert. Nach Frsstard hat der sys^makffch betrisöenr Gesang wund-evbare Ergebnisse bei Störungtzn der Atmunasoraeme des Blutkreislaufes, der Verdauung und der Nekveri herbeigesührt. Man nehme Wecks Püu-fung dsr SchA-ev ein« Uhr, emärl« Prostssör Frossard, und lasse den Prüfling auf einer miltstrc-n Note der.« Bakal O stngs-n. Wenn es dalbei nicht gelingt, den Ton fünfzrhn Grlang auSmGinnen, so leidet der Betreffend« an Un- ManglichiWt der Alemführurg und tut gut. sich vor allen GporMungen zu hülen. * Ihr« Hände. War fällt einem Mann zuerst aus, wenn er sine Frau zum ersten Male ficht? Diese Frage hat Mary Manners an zw-üls Herren gestellt. Einer eMärte: „Ihre KnöMn", ein aMr-er: „Ihre Augen", ein dritter: „Ihr« Kleider". Neun aller sagten: „Mre Hände". „Ich ver-lichl« mich in mein« Frau, bevor ich ihr Gesicht gesthen hatte," be» kannä« einer. Jsit spielte Klavier, und die Art, wie ihre zarten Finger Über die Tasten Mtten, fesselte m.ich. Ich fühlte, daß «ine Frau mit folchen Händen alles Könnt«, mm ich hatte recht." stDi« Hände einer Frau bieten den stärksten?lusdrnck ihrer PersöMckMt," sagte «in anderer. „-Eine Frau mit sttien, formlosen Händen mißfällt mir sofort, und gewöhnlich ist n« dumm und faul. Aber ebenso wenig gefällt mir das Dtäldchen mit den „Mienwe-iß-ku" Hande-n. Sie ist ein Lurus« gesHöpf, nur imstande, au ihren Ringen zu drehen und Pralines aus M-on: Kästchen z-u naschen.". „Ich liebe di« Frau," sagte ein dritter, „deren Hände mir sagen, daß sie kochen und nähen kann, mit dem Tennisschläger gut nMAU-gchen iveiß und ckbenf-o gut Klavi-erspielen kann, daß sie imstande ist, die Feder zw fuhren und Blumen zu Micken. D!« schönste aller Frauen» Hände jft di«, die kräftig ist, und doch weich genug, u-m von e ner Stirn M Sorge m vertreiben, zart genug, um sie zu küssen." Kraft und Zartheit. Mo soll in de-n Händen der Frau auKgwvuckt sein, und eiüe gut geMgio Hand, die nicht ein« Mrtiieibene Maniküre hat, wird als Z-o-Ichen eines gepislegten GeWs öitfflCfaBt. Schach-WMk. Mitteilungen der SchachssWos Hakoah. Las Lurnier in MÄhrisch-Ostrau. Das. ungcheur« Interesse, welches das Wisdererfcheinen LaSLerS erregt«, hat sich als durcha-us gsrechiftMtzt er. wissen. Er kaim, sch mb flWö. Siegte ln ein-ean SÄ, der an s«m besten Aenen gemahnt. Seim nnvsrMchvichen KämpferquMtäten hat er sich Leävahrt. Das bewies di« uuiwidersiehlnche Art, in der er seinen Erfolg errang. Gleichsam als ob er sich M aufs Haar auAgerechnet hatte, wieviel Punkte er erzielen inüsft, geGmw-err-f-e^^Vartten. Als er um eine-- "'-n-ll hiuwr R e ti l^llWlWl Hi

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