Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1595 (22.7.1923)
- Date
- 1923-07-22
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. .1599 Wien, Sonntag -ii?!' - Wiener Moi^'enzettnn«: W. Juli E Seite 7 ^Wenn die Schwarzen M orgamfisken.". , ' V:> 'sic Wca«6cfoeittms. X Der eheliialige Negersklave To-ufsäint-L'Ouvei-i tu re wurde 1791 vom französischen Konvent'zu»r Brigadegeneral und bald darauf zum Oberstkommandierenden aller Streitkräfte auf H a i ti ernannt. 1800 war,er unabhängiger Herr der Insel und fing an, sein neues Reich nach dem Muster. des' napoleon ischen Staates zu organisieren. Leider hatte der lveiße Emporkömmling in Paris nicht genügend übrig ,für den schwüren auf dem fernen Haiti und. schickte bereits im Jahre danach den'General Leelerq, der ihn besiegte, verhaftete und Nach Frankreich brachte. Mer M3 schon riß sich die Negerbevölkeruntz erneut von Frankreich los, und der Neger DessalineH, der strategische Schüler Toussaint L'Ouvertures bestieg als I a c o b I. den „Kaiserthron" von Haiti: So entstand^ der erste selbständige moderne Staat »der schwarzen Rasse. Etwa zwanzig Jahre später.folgte die Gründung der NegerrepublisiLi b e ri a an der afrikanischen. Westküste durch ein paar fromme und -reiche amerikanische Puritaner. Man kann weder Haiti noch Liberia als Musterstaaten. in irgendwelchem Sinne bezeichnen. Aber sie hielten sich, und weit über ihren kleinen Rahmen noch hinaus wuchs die große panäthiopisch e Negerbewegung, deren Ausgangspunkt und geistiges Zentrum - iy den Bereinigten-Staaten von Nordamerika liegt,, die aber in wachsendem Maße auch die Verwaltungsbehörden und Politiker der beiden Negerstaaten durch dringt. So ist der jetzige .Bürgermeister von Monrovia, - der Hauptstadt Liberias, sein führender Vertreter des „Garveyismus", wie diese.Bewegung nach ihrem leitenden Kopfe, dem amerikanischen Neger G a r v e y, genannt wird. Der Krieg und die Selbstvernich tnng der weißen Rasse hat dem Garveyismus erhöhte Bedeutung gegeben. Seine Fäden umspinnen die ganze Welt. Sie reichen von modernen amerikanischen Riesenzeitnugsbetrieben bis in die stillsten Urwalddörfer des afrikanischen Kontinents; sie ziehen sich hinein in die farbigen Regimenter Frankreichs an Ruhr uud .Rhein, wo der- Grundstein, der künftigen schwarzen Armee gelegt wird: sie spielen hinüber nach Moskau, wo man sich der schwarzen „Proletarierrasse" bedienen möchte, um den westlichen Staaten Unruhe und Sorge zu schaffen; sie gehen hin zu den Propagandazcntren der übrigen farbigen Rassen, die jetzt unter dem Drucke der weißen stehen, hin nach A n g o r a, M e k k a, nach Aegypten, Indien, den Inseln des Malayischen Archipels, ja bis hinaus nach China. Ihr Auftreten wird selbstbewußter und sicherer. Frankreich bemüht sich, zu demonstrieren, daß die Völker der weißen Rasse keine unüberwindlichen Dotter ,sind. Es begeht, um seiner europäischen Ziele willen, Hochverrat an Europa, wie jeder weiße Mann, der draußen in farhigen Eüöteilen war, bestätigen wird. Wer Wind fät, wird ,Sturm.ernten. „I d a ntu B ath o", eines der Organe der panäthiopischen Bewegung, enthüllte vor kurzem die letzten Wünsche und Ziele der schwarzen Rasse: „Der Krieg, der kommen wird, wird ein Krieg der Ausrottung der Weißen sein. Europa ist uns euch 6bar und erledigt. Der ungeheure Fortschritt vor dem Kriege war das letzte Aufflackern einer erlöschenden Kerze. Pestilenz, Moxd und Hunger werden durch die Länder der Kinder Japhets fahren. Ihre Wohnungen werden leerstehen und aus allen vier Ecken der . Welt werden die Kinder Hams znsammenströmen, um die Länder chrer Ahnen in Besitz zu nehmen. Wlenn die Schwarzen sich o r g a n i s i e r e n, können sie Europa verhungern lassen. Die Europäer wissen das. Die Kraft Pres Gehirns hat nachgelassen. Heute leistet der Neger dasselbe, was em Weißer leistet oder leisten kann. Seid bereit!" Die Spräche läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. .Gewiß — sie wirkt zurzeit noch lächerlich übertrieben und bombastisch. Aber Politik treiben heißt doch schließlich nicht nur das Heute und Morgen bedenken,'sondern auch das Uebermorgen. Und augenblicklich arbeitet Europa ganz gewiß daran,, „übermorgen"'die Vorherrschaft über die Erde, die es in den letzten. Jahrhunderten erworben hakte, endgültig zu verlieren. vugam i« Wem. Budapest, 21.- Juli. Das ZeuträlstaWische Anrt der- - offeiMcht heute das Ergebnis der im Jahre 1929 vorgenommenen Volkszählung, Danach beträgt die Kopfzahl der Bevölkerung 7,980.143, was gegeimber der Volkszählung vom Jahre 1910 eine Vermehrung um ü Prozent «bedeutet. Diese Zunahme der Bevölkerung trotz, der Kriegsverlu-ste ist auf die große Zahl der Flüchtlinge aus den abgetrennten Gebieten zurüctzu- . führen. Die Kriegsfolgen zeigen Ich unter anderem auch darin, daßvon der Bevölkerung bloß 3,8 Millionen dem nrämMchen und 4,1 Millionen dem weiblichen Geschlecht 'angehören. (Was wohl mehr auf die „Tätigkeit" Horthys und seiner Hejjas-Banden znrüchzusühren sein dürfte.) Die Zahl der Witwen (inklusive der Pogromopser) hat sich um 25 Prozent, die der' Ehescheidungen um55 Prozent erhöht. Da im Jahre 1920 die seither an Oesterreich übergebenen westungarischen Gebiete noch im Besitz UiMvns waren, wird das Bolkszählungsergebms auch bezüglich dieses Gebietes, das 4010 Quadratkilometer umfaßt, , Lekauntgegeben. Es wurde dort eine Bevölkerung von 294.849 Köpfeü gezählt, was einem, Zuwachs aus . diesem Gebiet seit dem Jahre 1910 von bloß 1 Prozent entspricht. Bon der Bevölkerung dieses Gebietes waren nach 'ihrer Mutter-, spräche Deutsche 221.185 (75,1 Prozent), Kroaten 44.763 (19,2 Prozent) und Ungarn 24.867 (8,4 'Pro-" Mt).. '' sott an jRobes, Kestümes.Jtlantecutx, . iTeagotvns et trounures STelefon Mb 1. Mugust gelangen Original ^Bariser'iM.odelle zur Vorführung GrSberbeM. ' Zu Tischah V'AW. Bon Jakob Krausz. Der neunte Ab ist der Todestag'des jüdischen Reiches. Er ist der traurigste aller Trauertage, an dm.en die Eieschichte des jüdischen Volkes so überreich ist. Fromme Gemüter weihen ihn mit Fasten und mit einer Vertiefnng in die Tvauergesänge, die von Dichtern älterer Jahrhunderte geweint und in die Lithurgie des neunten Ab ausgenommen wurden. Und wenn sie mit allen Zeichen der tiefsten Tm-uer Hie Synagoge verlassen, daun 'zieHtzn sie hinaus in die Stadt des Todes. Diese uralte Sitte an Tagen des Gedenkens, des freudigen sowohl wie des traurigen, ist so recht bezeichnend für die Geschichte des Judentmns in der Zerstreuung. Schon der Prophet Jeremia, der wirkungsvollste Sänger jüdischen-Leides, suchte die Gräher seiner Vorfahren ans, als sein Herz unter der Last zu bersten drohte. So halten. es . die Inden jahrhundertelang. Das Grab ist die Verbindung zwischen der Vergangelcheit und der Gegenwart, und ans dem.'Grab schöpft der Jude die Kraft des ÄüAharrens m der Zukunft. Denn wo iMyrer Juden lebten und Juden begraben sind, decken diese Gräber jüdische Märtyrer. Die Art ihres -Martyriüttis ändert sich von Generation• zu Generation, von Jahvhundert. zu.Jahrhundert. .Uber die Ursache ihres Martyriums bleibt immer dieseHe: die Zerstreuung, dje Galüth," die Verfolgung und/Bedrückung durch den Füind. Jeder jüdische Friedhof ist eine Stätte von Htzldengräbern. Selbst in den modernen Grüften jüngerer jüdischer Friedhöfe, in denen neben dem frommen, an die Zukunst des jüdischen Volkes glaubenden Urahn der am 'Judentum verzweifelnde und das Judentum verratende »Urenkel gebettet liegt, befinden sich die letzten Rest; jüdischer Märtyrer.^ Glaubet es ihr, die ihr die Judenftage nur nach ihrer Oberfläche, nach, den euch sichtbaren Erscheinungen beurtril-et, glaubet es mir, auch diese Fahnenflüchtigen, die für das Judentum schon während ihres Erdenwallens tot Waren und nun auch als körperlich Tote „sich zu ihren Vätern versammeln", sind Opfer der jüdischen Tragik, sind Märtyrer des Irrglaubens, daß das Judentum mit dem ersten traurigen neunten.Ab seine Exstenzberechtigung verlören hat. - - Diese Sitte am' nennten Ab, am traurigsten aller Twuertage, die Gräber der Altvordern zu Besuchen, sollte gerade von den Juden geübt und gefördert werden, die an die .nationale Kraft/ die nationale Znkuwft und . die nationale ~ Wiedevanfrichtung des jMfchen Volkes im eigenen Lande "so unerschütterlich glauben. Besonders für die JuMchevziehMg" ist ' ein solches Pilgern zu den Gräbern der Väter von noch viel zu wenig, ja noch gar nicht beachteter Bedeutung/» Liegt doch in einem solchen jrrdischen Friedhof ein. großes Stück jüdischer Geschichte begraben. Kann doch bei einem solchen Graberbesuch unserer Jugend an der Hand der allerdings nicht immer zutreffenden Inschriften der Grabsteine dargetmr /werden, wie viel die da drunten schlafenden Inden in den lehren' Jahrzehnten -sin: die EntwiÄuüg der 'Kultur,' für den Fortschritt der Menschheit und ach) wie'wenig für die Festigung'des jüdischen Selbstbswnßtserns geleistet 'Habens. Auf-Wischest Frredlhof steigt gerade.'am Tischah LWw in den denkenden Juden der Gedanke aus, welch/unverwüstlich "WpseÄsche iKräft im jüdischen Volke lebte und zu allen' ZeiM selbst unter dem Drücke der' finstersten Mächte'für r das Wohl der Menschen forhgÄvM hat.' Gerade' diir Er-' imretung an Unsere Väter, die Erirmernng an ihre Leiden,' das Gedenken ihrer zähen Widerstandskraft nritß in Uns die" Hoffnung stärken, den' Kampf mn unsere Vollsexistenzbis' Zu Eirde."führeü zukönnm. Aber.' diese Gedanken müssen auchfUchthrmgond verivertet werden. ' ^Unsere' Jugestd Muß sich inmitten dieser Gräber, dessen bewußt werden, Mß. wir .in uuserem Streben, wieder-als Volk uns selbst Men zu können, unsere Zuversicht aüsdrr Vergangenheit schöpfen' haben: Diese Wffchen^ÄW^^stüd''WMw^l' NM' Aufmunterwig. zugleich ' _ ‘ Tischah bÄw ist der 'Todestag'' des' unäbhängigen jüdischen Meiches. Wehe dem jüdischen Volle, wsnu es 'dMrt sein BewendenM^n,soll. Berloven ist Laz^Wnsche Boll,' Ivenn es an diesem Tage den Gvabevbesuch nur als ^mbol auffaßt, M wollte es dem <3s&5> dses gefamten Volkes mch, seiner Ideale eimmPietätsbesuch abstatten. Die leere, inhaltslose Pietät hak dem Judentüm schon viele Verluste gebracht und zur Zeit der Hochgehenden Assimilation große , Lücken m seinen Reihen geschlagen. Nicht Pietät als- SchlÜtzpmckt, sondern Pietät als Rückschau nutz Ausblick in die Zukunft'sind die moralischen Kräfte,- die das jüdische Volk zu erhalten vermögen. Die Trauer des neunten Ao kann nicht eine Trauer der Resignation sein. Sie darf nur das Gedenken an . dasfurchtbavst; Volksunglück sein, . aus dem jedoch der unerschütterliche Glaube an Wieidevgutmachung dieser überwältigenden Tragik hervorsteigt. Man darf nur nicht stumpfen Sinnes an: Tischah b'Äw die Gväberstätte betreten. Eltern, führet eure Kinder am Tischah b'Aw zu den. Gräbern ihrer Vorfahren. Flößet ihnen Mut ein und saget ihnen, daß das unsagbare-Unglück,' daß am Tischah L'Aw in unserer Erinnerung ausite'igt/ nicht das Estde des jüdischen Volkes bederctet, lehret sie die Zeichen der Zeit verstehen und saget ihnen, daß das jüdische Voll gerade jetzt, alle seine Kräfte anspannt, um im Lande der Väter wiedrie in Freiheit dort aiMknüPsen, wo das Schicksal dem jüdischen Volke den neunten Ab aufer- . legt hat. '_ . Dr. Marmoreks Beerdismig. Aus Paris' meldet I. C. B.: Die Bc-erdigurg. Doktor AlexaMer. Marmoreks hat .a<m Sonntag den .15. d. ans. dem Friedhof Bag neu x in -Paris stattgestmden. Für die Zion'vMche Organisation und das Komitee der Mischen DölegLtion war Leo Motzkin anüvesimd, sirr die. Mische MelchiMonfereNz Advokat Sliesberg, außerdem R. Zlotopoilky und M. Aleinikofs (Paris), Jean Fischer (Brüssel) und Prof. O r n st e i n (Haag). Das Pasteur-Jnstitnt War vertreten durch die Professoren P r e v o st, M.e snille, Besredk«. die Brüder Sabolotni und Doktor Fehrnbach. Auch Frau N o r d a n und Nordaus Tochter, Maxa, sowie Professor Basch wohntert.der Beerdigung bei. Auf. ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen wurden kein«« Reden gehalten. Der Bruder Dr. Marmoreks sprach das Kaddisch-Gebet. Die Zionistische Exekutive hat an Frau- Dr. M a r m o- ' rek das -folgende Beileidstelegraiüm gerichtet: „Erschüttert von' der Nachricht Äber Ihren Mveren Verlust, drücken wir Ihnen unser fteifgösiMchtes- Beileid 'zu Ihrer traurigen' Verlassenheit uns. D i e gar^-z e z io n i stif che- Wje l t wird das Alchercken Ihres Gatten, seine Pionierarbeü und sein: Hinga-be an die Mische nationale Sache verehver«." Bor dem 13. zronißMwugreß. Konferenz der Paliistinu-AemLer in KnrLsbnL. Die ZionHische: ExeTrüive in I e r ns a lem hat im Au- - schstrß; an den diMährigLn. Ziomstenwngreß eine KonfereuZ der Palästina-Aemter für den 6. August nach Karlsbad ernhevuftil. Zn dieser 'KoNsewntz haben sowohl die Zentralen als. auch die.einzelnen LaMes-PÄMMa-Äemter je zwei Delegierte zu entsenden. Laut Böschluß der beim Wiener Palästi-m-Amt bestehenden Kommission wurden als Vertreter -des Wiener Palästina- Wnvtes die Herren Dr. Nahum Blauer, Leiter des Palästina- Amtes, und, Herr Dr. Chaim Tartakower, Mitglied der PalDina-AMskommiss-Vn, als Delegierte, sowie Herr Doktor Adolf-Ta gli cht als Ersatzdelogierter gewählt. Im Rahmen einer am Donnerstag -deir 26: d. im Bureondes Zionistischen Äandeskomitees, 2. Bez., Daborstraß-e 20 a, um 6 Uhr abends sta-dtfindende« Sitzung der Palastina-Amts- Lommission wird.Herr Dr, Blauer eir.« Referat über die Probleme der bevovstchenden Konftre-ntz erstatten, woran sich eine Diskussion zwecks Klärung der Stellungnahme des Wiener Palästina-Amtes zu -den aktuellen Fragen der Palästina- Wanderrmg (Alijah und Hachscharah) schließen soll. Zionisten, welche' Interesse für Asijahftagen haben, körnen an dieser Sitzrmg als Gäste teilnehmen. Die KongeetzivahLen in Polen. Warschau, Li. Juli. Ml. der ,>Wr. Morgerrzeit-ung".. - Die Hauptlwahlwmmission für den 16. Zionistenkongvetz hat bisher -nur die Wahlergebnisse von einigen 'Wahllveisen erhälien. Nach diesen wuvden in WarschM crulf fünf Delegierte ein Delegierter-der Gvünbaium-GVUPpe und vier Delegievte der Gruppe» ,MLibroch" (unter Führung des Dr. Gott-lieb). gewählt. In Lodz wunden nur Delegierte der GotMeb-Grnppe gewählte Nach den vorMgenden Bevichiem dürfte die Gri'mbcvvm-Gruppe in den Wahlkreisen Radom, Ln.'b-Un und Lomza einige Mandate gewinnen. . Die Misrachi-Organisation -wird die Wahlen erst rm Laufe der nächsten Tage dnrchMhven. Nach der von. ihr erreichten SchÄelizahl kann-sie auf die Wahl von ,45 Del-cgierten. rechnen. Die-ei-Mlnen Gruppen der Msmchi . führen gLgrnwärt'itz BerhaNdliuingen zur Bildung einer emherMchen Kandidatenliste. In diesem Fall würde von der Stimmen-', abgabe Abstand genommen werden. . Ab. Golbbergs Nede Äbev die Jewisl? / Agency. Lorchon, 21. Juli. '(Tel. der „Wd. MorgeuzÄtnn.g".) Dttr imtevikämsche Dölegierft'zmn 13. Ziomstenkongreß Ab. Gold-!berg, der, wie Loveits.'gemeldet, in Europa emgetrosfen. ist, nyr mit den hiesigen zionistischen 'Organ-ijÄtionen in Berharü)«' lungen über ein. gemeinsames Vorg-chm am Kongreß zü ' trete«, sprach' hier-ir.« einer größeren Versamml'ung. über - die . Jewijlh, Agencch. In ' feinen Äussüihrungen betonte Ab. Güldberg, daß. der Vorwurf, als ob die amerikanischen'/ Zionisten in-ihrer Forderung nach der gemischten Zusammen-' setzung. der "Jewish Agency ' nndemoikrätisch Mren, ungerecht sei, dg. geraLe dre am-evAcmischen ZioHsten die ersten' .Vor--- kümpfer fix omftr Mischen K0ngveß, dec bereits in' stabtychmde« -hat, gewest« sind. Es sei auch mrvichtig, datz hie -