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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-21 · Heft 1594 (21.7.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1594 (21.7.1923)
Date
1923-07-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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St." 13» 1923 , kscmMvg Kr. WMl:__ SekchtigMg von LungenheiWtten der Sv- «eäde durch de« SunderprWente«. Mer Einladung der GenMndeverwalttmg bffichttgie vovmAags Bundespräsideut Harnisch die kürzlich evmnetest LmrMmheilstätten „SPimveein am Kreuz" und Baumgartner Höhe". In der Anstalt „Spinnerin am Kreuz" Mt Stadtvot Professor Tandler cm dm Bundesprastdmten «ine Ansprache, in der er ausführte, daß die wirksamste VMupstmg der Tuberkulose durch die Besserung der Emahpgg* wie über haMt der wirtscha-füichm Lage der Müschen evfolgM könne. In dieser Anstalt leistet die Gemeinde aber puch orue direkte Tuberkulosabekämpfung Die Gemeinde bemüht sich, sämtliche Tuberkulosekranke in die Fürsorge zn bringen. Gegenwärtig hat die Gemeinde Wie» auch 2060 Betten für DukerkulchÄymke zur Dövfügnug. Das EpidemSespttol „Spinnevm am Kreuz" wurde von der Bimdesvsvwalümg geführt, imd als diese An Jänner nicht mehr weiter konnte, hat die Gemeinde eine Tubevkulosenheilstatte daraus gemacht. Die Anstalt kann dis 150 Kinder und 160 Frauen aufnchmen und verfügt dann noch über eine Beobachtungsabteilung von 25 Betten. 'Unter Führung des Leiters der Anstalt Hofrat Doktor Maier wurde sodann ei» Rundgang durch die Anlagen angetreten. Anschließend an die Besichtigung der Lungenheilstätte „Spinnerin am Kreuz" begabm sich die Teilnehmer in die Heilstätw „Baumgartner Höhe", wo ebenfalls Professer Landler daraus hinwies, daß die Gemeinde Wie» es nicht für richtig hielt, diese Anstalt nur als Sanatorttun für einige Reiche zu führen, sondern sie den armen kranken Frauen zugänglich machte. Gegenwärtig find 169 tuberkulös erkrankte Frauen hier mrtevgebracht. Die Gemeinde Wien beabsichtigt, im Lasse der nächsten Zeit für rrmd 400 Frauen Mmr zn schaffen. Re tzllssmaßnichmeu für Kleinrentner. Der Soudevausschuß zur Beratung von HÄfsmaßnahmeu Mr die Klemverttner hiÄt m den letzten Tagen mehrere Sitzungen ob, in denen die einschlägigen Maßncchmen in ihren allgemeLnen Gru-ndsatzew «Kärt wurden. Der Ausschuß beschloß, sei« BemtÄnge» demnächst ftwtzusetzen und die Rogievung auMfor-er«, in der nächsten Mtznng das vom Ausschuß dewÄlierte Material Voryvlsgeu. In der nächste Sitzung wird Mch iu die SpeMdebatte Wer das FEWeuMMgergejetz ÄNgetrete» werden. Der Ausschuß hat sich Wer ehe Reihe grundsätzlicher Fragen des Entwurfes geeinigt. Es besteht bte Wicht, in der nächsten Tagung des Aiusschuffes den Erttwnrf Ar mchveven aufeinanderfolgenden Sitzungen zu erledigen, WrenttS Mmrsenzettung. Mitteilungen aus dem Publikum. /Bereits erschienen] ADOLF BÖHM DER JÜDISCHE NATIONAIFOND III. yoUkommeo neubearbeitete Auflage (H*ch dem Stande vom 30. April 1923) ff Mit einer Karte Preis für Deutschland und Oesterreich Ssterr. K 5000 Bestellungen nimmt entgegen: Sammelatelle des J&dlschen Nationalfond, Wien, II., Zirkusgasse SS - , .. J Südand HfUsenfrOdite II., Karmelitermarkt us Milch nnd Wein va II., Leopoldsgasse 31 hat sich ausgedehnt. Bo» Island zecht ein parckes Tief siidopwärtS. Das Wetter in Mitteleuropa ist vorwiegend heiter Md bedeutend wärmer als vorgestern. Voraussage: Vorübergehende Mntrübung ohne wesentliche Niederschlage, vorherrschend zbemüch heiterer Wettercharaktesü. Re LebensnlkttelmSrkte. Die Preiserhöhungen auf dem ÜoryestchgMt MaÄte in St. Marx sind gestern bereits.im Großhandel bei einzelnen GawMge» in Erscheinung getreten. So haben sich Schweine nm 1500 bis 2000 K., Schweinefleisch um MO K. Und KAber Mchfalls um 2000 K. pro KAoMamm in der Grvhmarkthalle im Preise erhöht. Im Detailhandel b lieben die Pveffe gestern noch avwerändert. Die Gesamtzuistchren der lNwßmarkthalle beliefen sich auf vier' WaggMadlMgen, von denen, drei Rindfleisch, einer SchweineMH enthielten. Der Berkehr war ziemlich -lebhaft. Unter den Obstgattnngen herrschte namentKch nach MaMen lebhafte - Nachfrage, die in guten Qualitäten 8000 bis 9000 K. Pw Kilogramm Losten. Reichlich sind augenblicklich die Zufuhren von Eiern. Die Preise gingen infolgedessen im Durchschnitt um 60 K. pro Stück zurück. Im Engrosvarkchr notierten Ger 1240 bis 16M Kronen; im DetaAtterkchr 1600 bis 1250 K. sür ein Stück. Las ProiM des Wiener Stadions. 300 Milliarden Baukosten. Schon seit langem bestcht der Plan, in Men M Stadion stach dem Muster anderer Städte zu errichten. Ms Platz flr diese Anlage, die die größte dev NÜtt sein soll, P der Fasan« garten des Schönbrunner Schlosses auSerschen. Gm der Houptschwievigkettea bildet natnrlTch die finautzieüe Sette des Planes. Annähernd dreihundert MMarde» dürften nötig sein, um dm Bau ansznführeu. Diese Frage erscheint mm durch die Großbanken gÄost, die den BaufoNds porstvöcken wollen. Gegenwärtig werden die genauen Plane jauZgscockeitet, um den Kostenvorvnschlag aufstellen xr können. Man hqfst, bererts. im »äMM Whjahre gtffc hem Acm be« tzmnen zu können, Re SchWmg der PostgMhre». Ein Gutachten der Wiener Handelskammer. Der VerkehrsauZschuß der Mener HaudslÄammer hat beschlossen, dis bereits vor Tagung des Außerordentlichen jKäbinettsvcttes gegen die in Aussicht genommenen Erhöhmrgen erhobenen Bedenken in einem Gutachten der Kammer nenerlüh nachdrücklich gÄtend zu nrachen. Wenn auch der Bevkchrsminffter nur die Vollmacht erhalten hat, die Echöhmrgen bis zu jenem Ausmaß, welches zur Deckung der Regieauslagen unerläßlich ist, anzumÄrven und von der Anwendung eines lirnoaran Schlüssels unter Ausschluß jeder Erhöhung der Telephongebühren rmd jener für Telephchnm« schlüsie Abstand genommen wmLe, so ist doch bck den gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnissen der für die Erhöhungen mit L August vorgesehene Dermin der denkbar u ngünstigste. Von der Kammer wurde daher das Verlangen. gestellt, daß die Erhöhungen auf den Herbst verschoben wenden sollen, ferner daß auf jeden Fall das Budgetpräliminare einer grüMichen R^ision unterzogen werde. Es soll hierbei strenge der Grundsatz befolgt welchen, daß, abgesehen von nwglichst weitgehenden Spavnraßnahmen aus die Ausgabenfeite, welche durch laufende Eingänge innerhalb eiwZ Jahves gedeckt werden sollen, nur Auslagen, die mit der RegiesührMg der mmwchr von der HohettZverwaltung getrennten, selbständigen' Verkchrsanstalten in umnittelbarsm Zusammenhang sichen, gebucht, und Aufwendungen fiir Investitionen, die einen bleibenden Sachwert darstellen, auf keinen Fall tm vollen Ausmaße ausgenommen werden dürfen. Die Kammer hat jede prinzipielle Zustimnmng zu Erhöhungen von dm ErW-Mg dieser BedingMgm abhängig gewacht. ’ , V Lar Wetter. Nach der bürübevgchendm mäßigen AbMhlung, die der fc der vorgestrigen Nacht nivdergegMgens Regen brachte, herrscht nun wieder strahlendes Wetter mit bedeutender Temperaturzunahme. Die Wetterprognose läßt darauf schließen, daß der herrschende Witterungscharakter anhalten jiwird. Nachstehend die PÜrphezeinngeu in der etwas komplider amtlichem WMemmcher: Das ZoiMhoch Kleme Lokalchronik. VMr dem Vorwand, PÄze zu reparieren, hat der '"«er SisgfÄed Frankel Kosi PaÄsien Pütze M> _im Werte von 50 AMionen herausgelockt mch fft fWchün geworden. Der LWMatMvgehttse Salomon Parattiim wmde toegw vKWedener Wohnungsdielbstähle vochastet. Wulf dem Praterstem ist der Arbiter Michael Fritz in- Me Nochgebeus des Schutzgitters der PLcttGoum von ewtes» ^mhenLÄmwagM MtA-E nnd hat sich mehrfach vvÄetzt. . tFrr JnMrsdorf fand der HlWIarbeiter Johann Reich mwe Bahnstguallkapseil. Jnsoilge nnivovsichb^en Han« Kevens explodiievte dve Kapsel uwd vorletzte Reich schwer. gelang es, zwei Bar.lden von geDhMche» NWeichMeven, die in HietzinN Md W«h-rmrx, Hr Vntodfat tviWen, stjsiMnHmen. Mitnahme von Zahlungsmitteln bei Reise« «ach Deutschland. Bei den Reisenden, die nach Deutschliand fahren wollen, bestcht vielfach Unkenntnis darüber, welche Zahlungsmittel mitgenommen werden dürfen. Sowohl Oesterreich als Mch Deutschland haben Bestimmungen erlassen, wonach die Mitnahme von Zahlungsmitteln im Verkehr Wer die Grenze bffchränkt ist. Nach den österreichischen Bestimmungen können 500.000 K. in Banknoten mitgeführt werden. Die Ausfuhr von aMandrschen Banknoten nnd von Scheck nnd Wechseln auf das Ausland ist dagegen in nneingeschränktem Betragie zulässig. Wenn jemand mehr all 600.000 K. in Banknoten über die Grenze mitnchmen will, so bcharf er hiezu der Genchmigung der österreichischen Nationalbank. Nach den deutschen Bestimmungen kann jeder beliebige Betrag i * Mark oder anderer Währung in Deutschland eingeführt werden.^ Jedoch darf mt eine begrenzte Summe im Reiseudenverkchr auSgeführt werden. Die uneiugLschränLbe Ausfuhr von fremden Valuten -aus Deutschland, wre es in Oesterreich Zulässig ist, ist nach den deutschen Bestimmungen nicht gestatt. Größere Beträge dürfen nur mit GewiMgung der deutschen Finanzämter oder auf Grund einer Be« scheinrgrmg des deutschen Eingangszollaurtes wieder ausgesWrt werden. Wer also mchr als 4,6 Mllronen Mack oder einen diese Summe Werschreitenden Betrag in Kronen oder sonstigen fremden Valuten mitnimmt, tut gut daran, sich von der deutschen G-re-nzzollbehörde eine BescheiMgüng über die Höhe des Geldbetrages ausstellen zu lassen. Auf Grund dieser Bescheinigung kcurn der eingeführte Geldbetrag anstandslos wieder ausgefichrt werden. * Die deutschen Schlaswagenpreffe. Bei der allgemeinen und aktuellen Wiener Gepflogenheit, in Deutschland den Ur- 1. August in der ersten, zweiten und drttt-en Masse 600.000, 800.000 Md 1L0.00Y Man. Hinzu w:-tt eine VoMrerkgMhr von 10 Prozent. Die festen FahrpreiszuMäge auf den Strecken der JMrnatrorvÄen SchlaswaMMeisillschaft betragen für olle vom 1. August d. I. verkauften Be-btTarten in der ersten und zweiten Masse bis 700 Kilometer 200.000 Mark und 100.000 Mark, von 701 bis 1000 Kilometer 800.000 Md 160.000 Mark, über, 1000 Kilometer 400.000 und 200.000 Mark. Bei J.-S.-G.» SchlafwageMufen bis zu 200 Kilometer auf deutschem Gebietwird nur die HWe der für 700 Kilometer Wimmten Sätze erhoben. Wiener Sänger in Münchm. Gestern unternahm der Gesangverein,>F reie Typograp h ia", in der StäÄe von 280 Sängerinnen nnd Sängern sowre 840 Angehörigen und Freunden, «Mols Sonderiznges eine Sänmrfahrt nach M ü nmen. Zu Ehren der Wiener Sänger sirwet heute abends in MÄnchen nu Bürgerbränkeller M offMeller DmpstMg statt. Uwmm MMVö AÜWlM M AL GÄdö A * Mite nm Bücher. Die neu gegründete zionWsche Orti^ gruppe in Le oben plant die Anlegung einer Bidl'wihek, die, sich sel'bstvevstäMich ha-uptsächlich aus jüdischen Wewen zusammensetzen soll. Eine solche BMochek wäre für die Tätigvütt unserer Freunde in Obersteiermaük von sehr.großer Wichtigkeit. Der Leiter der Bibliothek richtet nun durch Ms an dve jüdische OefsenMchkeit das Ersuchen,' dürch.'Spenden von Büchern und Broschüren das Gelingen des Planes zu fördern. ■ Wir empfehlen gerne dieses Ansuchen und hoffen, daß die Gm-' sicht Md das nationale Verständnis unserer Äser den Leo>bewer Freunden zu Hilfe kommen wird. Liese Teppichpreise offeriert Mr das Teppichhaus Weihner, 6. Bez., MarkaWfer-i straße 106. Teppich für Villa- und LandwohMng 190 K., Speise-' zimmerteppiche, Perserart 690 K., Bettvorleger 16 K., Tlothstepp-i decken 176 K., Lansteppiche 18 K» FlaneWecken 45 K., Wand-I teppiche 29 K., Bettgarnituren hübsch gestickt 190 K., Leinenttsch-j dücen 66 K. Gute Qualitäten. Preise in Tausendem. (EntgeMch). Vereine. BortrSge md Bersammlmgeu. Verein jüdischer Hörer an der Hoch» schnlefürDodenknltur. Während der Ferien bleibtbke Bibliochek geschloffen. Letzte BibliothekSstMden heute von 3 bis halb 5 Uhr. — Zionistische Sektion Zw ischenbrücken. Wegen Tischäh o'Aw entfällt die heuttge Zusammenttmst. Nächste Zusammenkunft Samstag den 28. d. Montag den 23. d. um 7 Uhr abends Ausschußsitzung im Vereinslokale. Um pünttlicheS Erscheinen wird ersucht. — Jüdischakademischer Juristen verein (Tmristensektiou). Morgen NachmtttagSauSstug auf den Kchlen- Md Leopoldsberg. Die SektionS- und VereinSmitgÜeder tteffen sich «m 2 Uhr bei der Endstation der Straßenbchn Grinzing. Badekostüme sind mit- Mnehmem Urania. Heute, 6 Uhr (Großer Saayr Der Keine Muck 8 Uhr (Großer SaÄ)r König Dachstein. — U r a n i a-B Ü ch e v stub e von 8 bis 1 und von 2 bis 6 Uhr geöffnet. Bühne mW Kunst. Wer wird Letter de» Vurgtheaterr? Wien, 20. Juü. Nach dem Rücktritte des Direktors Paulsen sah sich dar Bundestheaterkonmüssar vor die Notwendigkeit gestellt, sofort Kr die weitere künstlerische Lertnug des BurgchectterS Vorsorge zu treffen. Die zunächst im Auge gefaßte Möglichkett, die Fortführung der direktorialen Geschäfte einem Regrekolleginm zu Wergeben, mußte mü Rücksicht auf die SchwerfalliKeit einer derarttgen Einrichtung fallen gelassen werden, zumal ja die äußerst dringlichen Vorarbeiten für das kormnende Spieljahr ein nnverzügliches energisches Eingreifen erfordern Ans diesen Erwägungen wurden bereits Ve^Mungen mtt dem Regisseur des Burgiheaters Herm Franz Herterich aufgerwvrmen, der mit der FortKhnmg der direktorialen Geschäfte provisorisch betraut werden soll. Diese Verhandlungen dauern noch an. Eine definitive EntscheidMg von beiden Setten dürfte Moirtag oder DienAag erfolgen. Trcmekftier für Morris Rosenseld. Am DiLnstag den 24. d. (SchlGchim) wird im Saale Toubee-Halle, 20. Bez., DemZgcGe 33i, unter der küuftl>erff>chen Leitung des Herrn Meliech Vogel ein DvErabend für Morris Rosenseld vevcmftMet. Es werden urttwirkear die Schauspieler der Freien jüdischen VEsbühne R. Weißberg. B. «Aegall, M. Preis rmd S. Schwaiger (DeUamätiomn mch Rezitatumen), S. Grünberg. kf. GrünbevL M. lMaz (Gesang). A. SAberstein (VivlÄ«). Herr BrMl wird eine CHarakteristik des verstorbenen Dichters geben. Begiu« halb 8 Uhr. Eine Mion gegen die Dile-ttanLeuvorstellMgen. In Mus- Mrung eines Beschmsses der Dslegisetenkorrferenz hat der Vorstand des DeuWffteMichischen Bühneniveveins hchn BnudesministerMm Kr Inneres eine Eingabe' WermitM. in welcher die polttischsn Behörden ersucht werden, mit allen durch die Gesetze gegÄönen MöglichLeiien auf sine EMschräukuing der DilsttäntendorsielLungen hiuMwirken. Begründet, wird dies dawtt. Laß der SMstand im vsterÄsichWen Wirtschaftsleben sich ganz besonders an den CheaderbetriÄen ibömsvkbar mache. Bor allem haben die lProvinztheater unter dieser ErschermM zu, leidem Die Ausrechchaltung der Betriebe sei um so schwieriger, als sie unter der Konstrovenz der DilettantenvovstellMM zu leiden hoben. Die gesetzlichen BfftttnmuiWen. noch welchen MsttMtenvorstellungen gestatt^ werden, sprechen ausdrüWch davon, daß solche Vorstellungen nicht gewerbsmäßig bÄrisben werden dürfen, der Reinertrag unüfse WWWrtZMmchtUugen zufließen. Es biete sich der politischen Behörde niemals die MöglLchkeitt eines Eirchchrertens, weil der Charaktler der GawerbsmäßWett bei DAettautenvorstelliruMN stets veffchleisrt wird. Unter dem DttSl von MswcmdentzchädiMngen, RelsSverMtungen usw. werden sehr häufig Honovarle <m die MitwÄenden bezchlt. Die Verrechnung >des für WohltLtigkeitsKvecke zu der-' wendenden Reingewinnes entziÄre sich >feder Kontrolle. Dieser ^Umstand Mw die starke Koukurrmz. Äe den schwer besteuerten TheaterLetoieben durch die DllettautenvorstellMMn^ erwachse, bemMige den Buhnenverein. Einspruch gegen die im Zu-> nehmen begrifseuen Ausbvettmng des Drlettantenweisens zu er-, heben. Gleichzeitig hat der BÄ)nenverei>n im Wege der Ge^- weMhastskommission Oesterreichs au alle Aub-evtervieveiiwe das' AMuchen gestellt» auf die VeranstMung von DAettautenvorstmnngen uröOiMt zu verzWeru Der Berufsschauspieier er- Wcke in der Ernrvchtamg der biMgen AichöiwrvorsMMgen Mp wertvolle Erschsmmrg in der Umwicklung des Dheaterwesens. Die Geleaenhett, vor dem ausnahmsfähigen ArLÄterpublÄum' künsÄeqisch zn Wirken , und gleichzerttg an einföm wichtigen VoKsbAdmijMvecke MttzuwirVev» ivird von den Berufsschansptelevn mit großer Gemvgtrmng.. begrüßt. Der Bühnenveuefft glaubt daher auf die UMerstützunig der' ArbsktMschast im Kamp^ gegen die küusüevisch umbefüiMsenden DilÄttauteWorstellmgm. rechnen zu können. Aus den Ämtern. Wiener KouröLienIhaus: DisnStW dsik 14. d. findet im Wisner Komödisrchaus im Rohmen einer Festvorstellung dte 60. AuWhruug der Ernst Tollerschen Lmgödie «Die Maschinenstürmer" statt. Das Gastspiel der Exl-Bühne dauert nur mch bis Montag. Heute gelangt zum letzten Malle die sathrtsche Pass« «Der heilige Florian"jpx Aufführung. Von Mm oM fahrt die ^cl-Bühne «ach Holläud, wo sie am SL d. an te* StaatsschaMrrg in Haag ein v-ieWhnbägiges GajWel Äöffnetz'

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