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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-21 · Heft 1594 (21.7.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1594 (21.7.1923)
Date
1923-07-21
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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- GeAe 4 Men, Samstag Rundschau. Fiume will seWSudig sei«. Rom, 20. IM. Die Blätter berichten aus Fiume, daß tk Fiuma-ner Regierung einen von der Konstituante van Fiume einstimmig heschlosseE Protest gegen die Bchauptung des Senators Gros sich im italienischem Senat veröffemMcht, wonach Fi-mne die Bereinigung mit Julien erschm. Der Berschönß her Konftittmmte berußt sich aus das Plebiszit dom 24. April 1W1 tcrtb auf die passive Resistenz der Bevölkerung von Fvume und der Konstituante sowie auf die iMMeiselhaste Form, in der der Wunsch nach Freiheit und!UnadhänNrg^öit Numbgegobon wurde. Die Konstituante .verlangt, daß das lange Martyrium der Stadt, die tyrannische Herrschaft bewaffneter Banden, und die ungesetzliche Besetzung der Stadt beseitigt werde, die den Staat Fiume daran hindere, seine novmoLen BezichiMgm und die gesetzliche Ordnung wiederansßnrichten. Der Lansanner Friede. Lausanne, 20. Juli. (Del. der „Wr. Morgeirzeitung".) Die Zeremonie der Unterzeichnung des Friedensvertrages wird am Dienstag den 24. d>, nachmittags 3 Uhr, stattfinden. Der 24« Juli — tüekrschee Feiertag. London, 20. Juli. Das Reutevsche Bureau, mel det aus Konsterrrtinrvpel, daß der 24. Juli, das Datum der URtertzeichm-urtg des Friedens, gum Feiertag eErt wird. Rußland tritt dem Meerensenablommen bei.' Lausanne, 2V. Juli. (Del.-Komp.) Als Antwort auf die ihr zuyegangene Einladung hat die russische Regierung dem SÄvetarmt der Konferenz, von Lausanne eine Note übermittelt, in der sie erklärt, daß sie sämtliche Einwendungen gegen die Bestinmtzmgen des Meerengenabkommens aufrechterhalte, daß sie aber trptzdem bevett sei, dieses Abkommen binnen drei Wochen in Komstantirropvl zu unterzeichnen. Nach Lausanne werde sie keinen Vertreter senden. krhardts Flucht. Ehrhardt m die Tschecho-Slowakei geflüchtet? Prag, 20. IM. Die ,Iribmra" schreibt: Nach Meldungen ans Deutschland ist es nicht ausgeschlossen, daß Kcchrtänbsutnant Ehrhardt nach d-er Tschecho- Slowakei geflüchtet sei. ES wäre notwendig, daß unsere SrchecheitsbehÄÄen m dieser Richtung ihre Ans- -merksamkeit schärfen würden. In diesem Zusammenhang fet vor allen Dingen darauf hd^ewiesen, daß eS feimeyM möglich gewesen war, daß einer der Mörder des veichSdeutschen FinanKmin-isters Erzberger längere,Zeit m einem Pragor Hotel gewohnt hatte, ohne daß er verhaftet worden Ware, und daß er kurz vor seiner Brrhaftung die Grenzen unserer RepnM überschreiten konnte. Begünstigung durch die Behörden. Senatspräsident Schmidt habe Ehrhardt Begünstigungen, znkommen lassen, die ungewöhnlicher Natur waren. Ehrhardt hätte nicht nur stun-denlang den Versuch seiner Frau, sondern auch und ebensdlang den» seines Vetters, des inzwischen ebenfalls verhaftete« Karl Ehrhardt aus Hamburg erhalten. So sei Gelegenheit geboten gewesen, Ehrhardt bis ins Kleinste zu informieren und die Wucht habe leicht ins Werk gesetzt werden können. Eine genaue Photographie von Ehrhardt war nicht im Besitze -des Gerichtes. Die vorhandene war alt und unbrauchbar. Selbst als sich der Flüchtling vor Luzern den Bart abnehmen ließ, rührte mau keinen Finger, fand das ganz in der Ordnung, und fertigte von dem veränderten und bartlosen Ehrhardt kein Bild an. Der Steckbrief, den der Oberveichsanüvalt erließ, zeigte ein altes und unähnliches BW. Dem Verteidiger. Ehchardts wurde nach Mlmrf der ursprünglich emgeräu-mten Frist zur Erklärung auf -die Anklage eine reichliche F r i st v e r- , längerung bewilligt Inwieweit das eigentliche Gefängnispersonal Ehrhardt bet seiner Flucht behilflich war, steht bis jetzt noch nicht fest. Der EhrhrrvdL-Prozest wird durchgeführt. Berlin, 20. Juli. Me die Blatter aus Leipzig melden, wird der Ehrhardt-Prozeß, der voraussichtlich nur die Prinzessin H ohenlo he-Oehringen auf der Anklagebank sehen wird, Montag den 23. Juli seinen Anfang nehmen. Die Verhandlungen dürften höchstens zwei Tage dauern, da nur ein Keiner Teil der für den Prozeß vorgesehenen Zeugen ernvernommen werden dürfte. Der im Zusammenhang mit der Flucht Ehrhardts in Berlin verhaftete Ingenieur Teenies ist nach Leipzig gemacht worden. Schwarze Masken. &:*»«, 20. Juli. Zur Flucht Ehrhardts berichtet der vorwärts" aus Leipzig: Die Flucht war von -langer Hand vorbereitet, der Plan war mindestens vier Wochen vorher ausgedacht worden. Im Haufe des G o tz, der den Kraftwagen nach München lenkte, beschlagnahmte die Polizei eine Strickleiter, schwarze Gesichtsmasken, eine Marineflagge, Stahlhelme und anderes Kriegsmaterial sowie Einum d Ausbruchswerkzeuge. Es war schon früher einmal der Versuch gemacht Worden, Ehrhardt zu befreien, der im GefänMS große Äsgümftvgungen genoß. Er empfing nicht nur stundenlange Besuche seiner Frau, sondern auch seines BetterS Karl Ehrhardt aus Hamburg, den die Hamburger Polizei gestern aus BeranlnsfiMg dev sächsischMPoWei verhaM hat. _ Wletier Movgenzertung. Verhaftung der Parchimer Mörder. Berlin, 20. Juli. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Im Zusammenhang mit dem politischen Mord in Parchim ist außer dem ehemaligen Leutnant Köpke auch.ein gewisser Bernhard in Berlin verhaftet worden, der ebenfalls der Begünstigung des Mordes verdächtig ist. Beide Verhafteten wurden zusammen mit einem in der gleichen' Angelegenheit in Hamburg verhafteten Kaufmann namens Tettenborn noch Leipzig transportiert. „Zum« ist ei« Mittel zum zweck." Ludendorff über das völkische Turnfest. Leipzig, 20. Juli. (Tel.-Komp.) Auf eümn FestkommerS des akademischen 'Turnerbundes sprach General Ludendorff. Er führte unter auderenr aus, das Türnerfest stand unter bm Zeichen deutschen Volkstums, Emheit. Ehre und Freiheit. Die deutsche Art verlangt von uns allen glühende Liebe für unser Land, Haß und Rache gegen die Feinde. Turnen ist ein Mittel z u m Zweck, deutscher Türmer sein bedeutet ein Kampfer und kriegsfertiger Bereiter für ein Deutschland zu sein, das den Deutschen gehört. Stärken Sie die Faust und den Geist. Der Geist ist es, der die Faust hebt und niederfallen läßt auf das Haupt der Feinde des Vaterlandes. (Braufender Jubel.) Tagesbericht. Ankermann in Men verhaftet. Der Attentäter gegen Harden. Der nach dem Attentat auf Maximilian Harden verschwundene Hauhwttentäter, der Oberleutnant Walter Anker mann, ist nun in Wien entdeckt wordm. Vor einiger Zeit verhaftete die Polizei einen Mann, der sich in Wien unter falschem Namen und unangemeldet aushielt. Der Verhaftete gab selbst an, der von den deutschen Behörden verfolgte Attentäter Antermann zu fein. Tatsächlich paßt das im Steckbrief angegebene Signalement auf den Verhafteten, der dem Landesgericht übergeben wurde. Bon seiten der deutschen Behörde wurde ■cm Auslieserungsbegehren gestellt, bis zu dessen Abschluß Ankermann im Gewahrsam des Wiener Landesgevichtes bleibt. Wie aus den Angaben, die Ankevmann beim Verhör gemacht hat, hervorgeht,, hatte er. sich nach dem Ueberfall auf Harden zunächst . «ach MÜttHen gewendet, wo er.bej.L>er dort. MWerten: ZWiralleitumg aller Oewischen' ''mÄElWhttr-^Mörher-- und Puts<^ 'oryanisationen Zuflucht fand. Seine Gesinnungsgenossen versahen ihn mit einem falsche U P a ß auf den Namen Walter Achim von Horst lautend, mit dem A-nke-rMann sich nach Wien wandte. Hier lebte «r vollkommen unbehelligt in der Piaristettgafse Nr. 11, wie viel andere seines Schlages, z. B. der gleichfalls steckbrieflich verfolgte Oberst Bauer, der Kapitän Krüger und der Oberleutnaint F t e u n d. Denn Oesterreich ist schon seit längerer Zeit der sichere Schlupfwinkel aller dunklen Mordpolitiker geiworden, die sich dem strafenden Arm der deutschen: Justiz zu entziehen trachten. Seit Februar dieses Jahres hielt sich Anlermann in Wien auf und setzte sich sofort nach seiner Ankunft mit den Wiener Hakenkreuzfühvern, vor allem mit dem bekannten Sturmtrupporgamsator. Oberleutnant Lechuer, dem Lehrer und Instruktor Novosats, in Verbindurig. Auch mit N ov o s a t und seinem Anhang unterhielt Ankermann Beziehungen, die allerdings nicht rein Politisch waren, sondern ihren Grund in der homosexuellen Veranlagung AukevmannS hatten. - Es ist überhaupt eine bekannte Erscheinung, daß die perverse Veranlagung in den Kreisen der H a k e n k r e u zler außerordentlich verbreitet ist. Die Ehrhardt- Leute sollen die Homosexualität sogar als Politisches Mittel anweuden, um sich die jungen Leute, die sie für> ihre Zwecke brauchen, zunächst auf solche Art gefügig zu machen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß auch Novosat, Karger und die anderen an dem Neulengbacher Mord beteiligten Jungen von Ankermann verführt worden sind. , Amtlich wird zu der Verhaftung verlautbart: Ende Mai wurde auf Grund vertraulicher Nachrichten inr achten Bezirk ein Mann angehalten, der sich den Namen Walter Achim von Horst beigelegt hatte, weil er im 'dringenden Verdacht stand, sich eines falschen Namens zu bedienen. Er wurde perlustriert und gab schließlich zu, mit dem preußischen Staatsangshörigen Walter Ankermann identisch zu sein und von den deutschen Behörden wegen des im Juli 1922 verübten Attentats auf Maximilian Harden verfolgt zu werden. Da ein Walter Aukermann in den deutschen FahndungMättern wegen versuchten Mordes kurrettdiert erscheint, wurde der Verhaftete der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und dem Gefangenmhcms des ÄandeSgerichws eingeliefert. Auch wurden die deutschen Behörden verständigt. . - Spitz «n der So«M. Mr Arierpcwagwph und die Verdümer. Ende WM hatte die „Wiener Moogenzesiiuiig" berichtet, -tag die GEenchegewaNgen^ von Spitz a. d. Donau sMscherrLüh eine Mrre Wäodemchg der StaatsgrAmdgefe^ b«y«ra>mnen chaÜM. na«MH denMME- _21. Mi 1923 _Nt. 1594 gefaßt, für Spitz die FreizügitzkÄt ein wenig einzufchrärÄen sofern es sich um jüdische Bürger handelt. Inden dürfen sick . ir.« Spitz nur drei Tage Mg aufhalten. Diesen, den verfassungsmäßig gewährleisteten Rechten jedes Bundesbürgers. stvidersprechenden Beschluß haben wir seinerzeit auch dem' Kam deshauptmann vor.« Niedevösterrvich, Herrn Dr. Bur esch, i«' entsprechender Form zur Kenntnis gebracht, der versprach den gesetzmäßigen Zustand in Spitz wieder herzustellen und de»' Beschluß der Gemeinde aufzuheben. ' Der Herr Landeshauptmann scheint sich nun eben mit dieser seMstverständlichen Aktion nicht sonderlich beeilt zr' haben und es scheint ihm offenbar nichts daran zu liegen, ob in Spitz a. d. Donau die Bmvdesverfassnng und die Staats« gvimdgesetze respektiert werden oder nicht. Denn wie wir <mf Spitz erfahren, besteht der stinerMige Beschluß noch inrmev Wenigstens gibt es in den Zimmern deS dem Wrgsmwistv' von Spitz Herrn Jeder gchövmden Gaschof „Wachanechof^ Anschläge, in welche es heißt, daß der Aufenthalt über iW Tage in Spitz nur Ariern gestattet wird. In der Praxis läge an diesem Beschluß nicht viel-, da die jüdischen Ausflüiglv auf das BoisammensHin — auch aus ein nur vorübergchendek -* mit den Gingeiborenen von Spitz herzlich wmig Wer», legen. Im Prinzip aber muß darauf gedrungen werden, daß die Gesetze auch von den Gem-siudöherrscheM von Spitz beachtet werden. Und vor aftmt, daß die zur Wahrung des gesetzlicher . Zustandes bestimmte Behörde, die niederöstevreichische Landesregierung, >der wir ganz formell eir.e Anzeige erstattet haben solche Fälle auch entsprechend behandle. Welchen Hmtergmnd Übrigens der Spitzer AMissmitis,' mus und foa§ dort'lge reinrassige Ariertum.hat, mag die Tatsache illustrieren, daß der Herr Jedek sich Mch Juden gegen über sehr entgegenkommend zeigt, wenn sie im Automo» b-iil vorsahven. Profit und AnttsomitiSmus vertragen sich, wie nvan sieht, ganz gut, und so dumm sind, nicht eis.mal die Be wohner von Spitz, daß sie. ihren Vorteil nicht wahrnehnien würben. Nach drei Tagen, wenn man an den Juden inunerhin ver>bier.-t hat, regt sich in der deutschen Mauuesbrust das zurückgedrängte RasseNgefüihl, wenn der jüdische Fremdling nicht etwa in die Tasche greift. Erst der Profit — dann der Arier« Paragraph. Eine Billenlolouie am Sttandbad Kloster- «e«barg. Ein schwieriges Problem, nämlich die Frage, Wie der gehetzte, abgeaibeitete Mittelständler, im Sominer seinen Urlaub ohne großen Aufwand verbringen kann, scheint eine glückliche Lösnng zu finde«. - v Die Klosterneuburger Gemeindeverwaltung hat durch eine dortige Firma am Strand in der herr- ,lich.en.Au, .. i . . ' , - 100 Familienbadevillen errichten lassen. Diese'Billen — entzückende, Nnstlerijch aus« gefiihrte Holzhäuschen, jedes mit Veranda, Ballon und Garten geschmückt, stehen, zum Teil auch schon bewohnt, fix und fertig da. Auf Grund einemit der Gemeinde abgeschlossenen Vertrages wird dem Muser jeder Badevilla eine Grundfläche v o n 8-0 Quadratmetern gegen Bezahlung eines geringen Anerkennungszinses — für die Badesaison 1933 100 Kronen pro Quadratmeter — verpachtet. Der Preis einer solchen kleinert „Villa am Strande" komnrt insgesamt auf 10,5 Millionen Krvnen. Der Preis vergrößert sich nach der-Zahl der Räume. - Am Donnerstag fand über Einladung der Klosterneuburger Gemeinde-Verwaltung eine Besichtigung der Dillen-- lolome statt, die allgemeinen Beifall fand. Die Blinke im Schönbrunner Borpark. Bor einiger Zeit haben wir darauf hingewiesen, daß der Schönbrunner Vorpark infolge eines Streites zwischen der Verwaltung der ehemaligen hofärcrrischen Anlagen und der Gemeinde wegen der Übernahme des Parkes ohne Sitzgelegenheiten war. Ein Streit, der wie es bei solchen Dingen leider so oft der Fall ist, aus dem Rücken des vollkommen Unbeteiligten Publikums ausgelragen wurde. Gestern wurde den Bewohnern der diesem Park benachbarten Bezirke eine freudige Ueberraschung zuteil. Genau an den gleichen Stellen, wo sie einst gestanden hatten waren die so schwer vermißten Bänke wieder aufgestellt worden. Freilich, aitch nicht um eine einzige mehr. Utib viele Bänke hatte das kaiserliche Hofärar für die Besucher des Parkes nie übrig gebabt. Es scheinen auch dieselben Bänke zu sein, die einst oort gestanden hatten und die, wie man sagte, von Dieben verschleppt worden waren. Es sind, wie gesagt, nicht viele Bänke, aber es freut einem doch. Daß diese wenigen da sind, ist schon ein Fortschntt. Nur so weiter, und in einigen Jahrzehnten wird auch der Schönbrunner Vörpark genau so viele Bänke haben, wie die anderen Anlagen, und wenn es gut geht, dann wird sich dort in ein paar Jahren auch' eine Bedürfnisanstalt erheben, die vorläufig fehlt. , . . ■ ' Iienstkarten für danrgehilfen. r Wie wir gestern belichteten, hat der Nationalrat arty Donnerstag eine Ergänzung des Hausgehilfengesetzes beschlossen. Danach muß jeder Häusgehilfe mit einer Dienstkarte vevjlehen sein. Der Dienstgeber darf einen Hausgchilsen n u r nach Vorweisung der Dienstkarte in den' Dienst nahmen.. Die Dienstkavte hat die Photographie t>es Hausgchttfen und seine Personaldaten zu enthalten. Dienstßeber, die einen Hausgehilfen ohne Dienstkarte ip Dienst ivehmen, werden mit einer Geldstrafe bis zu 200.000 K. od«n mit -AMst-biSM^14'Ta^

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