Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1593 (20.7.1923)
- Date
- 1923-07-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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I «Seite 2 Mm, Freitag Wiener Morgenzettnng. 20. Mi 1SS3 Nr. 15«. Ae Lase des Arbeitsmarltes in PalMm. J^e r u s a l e in, 11. Juli. Die Lage des AwbmtSmarktes und die dadurch bedingte Wuftmhmsfähigkett des Larrdes für neue Gnrwa-nderer Hirt sich in den letzten Wochen gebessert, wenn auch noch inrmer nicht gesagt werden kann, daß die Krise, welche die starke Arbeitslosigkeit während der letzten Monate zur Folge hatte, schon ganz überwunden ist. Jetzt erst beginnt die Presse sich intensiver mit den Ursachen und Folgen der Krise auseinanderzusetzen. Eine der betvübendften Folgen ist die starke Auswanderung aus Palästina. Bor dem amerikanischen Konsulat in Jerusalem, das die Visen nach Amerika erteilt, stehen die Ausiv-alld-ertt'Ngsklftigen in Queue. Leider veröffentlicht die Regierung nur die Statistik der Einüvanderu-ng', nicht dieder Auswanderung, so daß man nicht entscheiden kann, ob solche Angaben, wie. die des „Doar Hajom", daß den 30.0OO EintvLnderern der letzten drei Jahre 20.000 Auswanderer gegemi-hevstchen, bevechtigt sind öder nicht. Eine Austvanderung aus Palästina bestand immer und ist bei einem Lande, in das so viele Menschen emftrömen, von denen immer nur ein Teil absorbiert werden kann, natürlich. Aber die Krise, hatdie Ziffer hinaufgetvieben. Die Ursachen der Krise liegen natürlich irr der wir tschaftlichen Weltkrise. Sie lastet schlver auf den nationalen Fonds, dem Keren Kajemeth und besonders dem Keren Hajestod, dom die entscheidende Ausgabe im Ausbau des Landes zusallen sollte. Das private Kapital das ins La-nd kommt, ist nicht immer als positiver Faktor — vom Standpunkt der Besiedlung des Landes durch Juden — zu buchen. Auch darüber werden fetzt einige Daten veröffentlicht, die bekannt werden sollten. Man kann sagen, daß 75 Prozent der im vergangenen Jahre im Baugewerbe verwendeten Geldmittel — bekanntlich hat das Baugewerbe im vorigen Jahre die Einwanderer ausgenommen '— aus nationalen Quellen — den diversen zionistischen Fonds — stammten: Anleihen der Hypothekenbanken, der Anglo-Palestsne Co., der Arbeiterbank, Jca, Nationvlforchs. Auch die in den Bau gesteckten Pvivatkapitalien stammten indirekt aus denselben Quellen: Ersparnisse Beamten und Lehrer nfiw. Aber nur zum Teile wurden dies: Mittel so ausgegeben, daß sie zur Stärkung unserer Position im Lande dienten. Wo die nationalen Kapitalien sich in der Form von Anleihen in unkontrollierte Prstxttkapitalien verwandelten, entzogen sie sich der Verpflichtung, jüdische Arbeiter zu beschäftigen. Beispiele: Von 43 Hänsern, welche. zum Teil mit Anleihen seitens Ä. P. C. in dom neuen Samueldiertel bei Tiberias gebaut wurden, sind 15 nicht von . jüdischen Arbeitern. gebaut; - im RambauÄnertel bei Liberias wurden um 4500 Pfund. Gebäude ausgeführt — von arabischen Unternehmern mit arabischen Arbeitern; im Achvaviertel in Tiberias 12 Gebäude, nur van arabischen Arbeitern — all das natürlich Häuser von Juden und all das zu einer Zeit, wo Hunderte jüdischer Arbeiter beschäftigungslos waren. Im neuen jüdischen Viertel Romerna am Westende von Jerusalem wurden um 30.000 Pfund Gebäude ausgeführt — mehr als die Hälfte von arabischen Arbeitern usw. Dazu kommt, daß große Arbeiten, welche von den StadtgemeiNden in Jerusalem, Jaffa und Haifa ausgeführt wurden und gegen 700 Arbeitern beschäftigten, infolge unseres geringen Einisiusses auf die Stadtgemeinden Juden nur zum geringen Teile — 5 Prozent — beschäftigten. Hierzu tritt, daß für gewisse Berufe, welche von uns leicht gewonnen werden könnten, unsere Einwanderer nicht vorbereitet sind. Es fehlt im Lande an Steinbrechern und Steinmetzen. Es ist in der Bausaison oft schwer, die Bausteine zur rechten Zeit geliefert zu erhalten und dies erleichtert nicht gerade zum Vorteil des' Landes, das Bauen mit importierten Materialien. Wie sehr die jüdische Arbeit bei jüdischen Bauunternehmu-ngen llm Nachteil ist, mag daraus entnommen werden, daß nach den Mitteilungen des Organs der jüdischen Arbeiterorganisation „Pinkas" im Laufe der vergangenen Bausaison von jüdischen Bauherrn 15.000 Pf. ausgegoben wurden für Sterne, die nicht von jüdischen Händen behauen worden waren. Dazu kommen nach der Quelle 30.000 Pfund, die für Kalk ausgegeben wurden — die KaWindustrie liegt aber ganz in nichtjüdifchen Händen. All das zeigt, daß sich die nationale Bedeutung der ins Land fließenden nationalen Mittel bedeutend potenzieren ließe. Daß es nicht geschieht, liegt allerdings zum nicht geringen Teile daran, daß die Mittel derart u-nregel-' mäßig einkommen, daß eine vorausschauende ökonomische Politik unmöglich ist. Vor einigen Tagen sprach Dr. Ruppin wiederum über die Frage einer solrden Fundierung unserer Kolonisation und stellte die Rückkehr zur Urproduktion, zum' Ackerbau, in den Mittelpunkt seiner Förderung. 'Er berechnete, daß uns jährlich 400,000 Pfund für produktive Anfiedlung zur Verfügung stehen. Die - Kostest der Ansiedlung einer Familie rechnet er auf 500 Pfund — vor einem Jahre rechnete man mit 1000 —, so'daß wir jährlich 800 Familien, 4000 Seelen ansiedeln könnten. Um diese 4000 Urproduzenten würde sich die gleiche Ml von Menschen gruppieren, die von und mit ihnen - leben würden, so daß wir dahin gelangen, jährlich 8000 MenWn nicht nur ins Land zu bringen; sondern produktiv zu kolonisiere^. Diese Zahl bleibt gegeM-ber den Ziffern/ mik denen wir uns $u rechnen gewohnt haben, zurück, aber sie gibt die Möglichkeit einer fündierten ' Kolonisation,' während die heutige Anhäufung der Einwanderer in der Stadt eine im Grunde unnatürliche und den Kebens'bedingungen MiWas. nicht e-Mwechende WW-YMj A „Die siegreiche Weltonschauvng und wir Juden." Wir lasier hier den an.amdersr Stelle be-- sprochenen Schluß des Buches dos angeblichen Pent h a -Tüll vielleicht ein Anagramnl für ,Snlpent'hal") «sowie die Bemerkln-gen der ,.R e i ch s p o st", des 'Organs deS Bundeskanzlers Dr. Seipel, genau so folgen, wie wir dies inder „Reichspost" finden. Wir haben nichts geändert, und nichts gestrichen. (Red.) > „Wir Juden und die Zukunft. Wir Juden sind von jeher Menschen des Diesseits gewesen; die germanische Zweiseelenhastigkeit hat uns nie ein Konzept verdorben, unsere Freiheit von Vorurteilen hat uns alle Dinge stets im hellen Licht der Wirklichkeit sehen lassen, so wagten wir, uns „zu erdreisten> wo die Menge zaudernd schweift", so ftuktifizierten wir die Entdeckungen, die Erfindungen und stützten die K u n st der Zukunft mit feurigem Sinn, für alles Neue und Umwälzende. So wurden wir in einem halben Jahrhundert ans Heloten zu Beherrschern der Industrie, des Handels, der Presse, des Theaters und der Politik. In der ganzen Welt gibt es nichts mehr, das ohne uns zu bestimmen wäre, denn unsere Fäden gehen über die Landesgrenzen und über die Ozeane; und sie sind nicht hart, diese Faden; weich winden sie sich um unübersteigliche Hindernisse, ohne doch zu reißen. Langsam haben wir sie zunächst im Dunklen spinnen müssen; niemals sind wir ermattet, nicht aus „Pflichtgefühl", sondern aus sorgfältig und unerschrocken bis zu den letzten Enden geführter Erwägung aller Umstände; wir kannten die menschliche Seele bis m ihre letzten Tiefen und malten uns keine Egelskandidaten aus, sondern paüten. die Menschen an dem, was ihnen zuletzt noch über alle Illusionen ging, um sie dort hinzuziehen, wo wir sieh üben wollen. Wir mußten überall erst ein „Element der Dekomposition" sein, um Las gepflügte Ackerfeld herzustellen, auf dem wir säen und ernten könnten. .Wir waren immer ohne Mitleid, wo Mitleid Schwach« gewesen wäre, doch auch immer gutherzig und hilfsbereit, wo man friedlich mit'uns leben wollte; ist doch die öffentliche Wohltätigkeit meist in unseren Händen gewesen und hat doch niemand sein Hauspersonal so reichlich entlohnt und so frei schalten lassen wie wir! Politik aber, sagt der klügere Engländer, beginnt im Hause! ir habe« die alten Götzen gestürzt und neuem Leben die Bahn gebrochen, indem wir uns an der Hpitze der Regierungen Deutschlands sehein ÄNv wissen aber auch, daß w i rauch s ch o n i n allen and eben Ku lturlanderu die Drähte iw der Hand haben. Um bis hierhin zu gelangen, brauchten wir bisher di« Heimlichkeit der Klugheit gegen die bestehenden Gewalten; nun sie gestürzt sind, dürfe« wir frei unser« Fahnen entrollen. Es gibt nichts mehr, das uns die neuen Mittel der Herrschaft noch entreißen könnte: Das Geld und die Ueberredmrgsgabe in der Hand vorurteilsloser und tiefberechnender Klugheit. Kühn haben wir beide Mittel ausgespielt, das Geld gegen den Illusionismus der alten Regierungen, wie der Sozialisten und Bolschewiken, und die Suggestion gegen die Macht des Milltarisinus und das Geld des illuHonistischen Bürgertums, und niemand kann uns die Art mr Verwendung dieser Mittel nachmachen, weil sie auf unseren spezifischen Rassenvorzügen b e ruht! Ein anderes ist der Emporkampfende als der Sieger, der Galizier als der arrivierte Edeljude! Was wir auf den untersten Stufen unseres Aufstieges tun mußten, werden wir auf der obersten nicht mehr nötig haben und auch nicht mehr tun dürfen, um . der errungenen Herrschaft würdig zu bleiben. Neue Aufgaben stehen vor uns: die Versöhnung der Völker, und sie kann nur durch friedlich organisierten Handel und durch die aufklärende und besänftigende Wirksamkeit unserer Presse erfolgen —, Lee Wieder ausbau der sozialen Ordnung — und sie muß mit dem Wiederaufbau unserer Industrie und dem ungefährlichen Mitsprechen der anfltrebenden Intelligenz emsetze» und mit SwMgiger Hilfe für alle Schwachen strtgeführt werden — und Sicherung einer auf geistiger Überlegenheit äufgebauten Herrschaft durch sichere Anwendung unserer Mittel. Wir müssen aristokratisch wie BeakonSfield, großherzig wie Isaak Montefiore und klug wie Marx und Lassalle werden. Dann haben ' wir nur eines noch zu fürchten: unsere orientalische Leidenschaftlichkeit! Wir dürfen nicht in den Taumel des errungenen Sieges verfallen, nicht die Macht überspannen Md wilde . Rache cm unsere« Feinden kühlen wollen, wie einst Mardachai am ersten Purim, dem erste« Pogrom eines, durch die Knute entarteten Volkes. Unsere einzige Waffe darf fortan nur der Geist sein und wir dürfen den Geist nicht verweichlichen lasten in ausschweifender Befriedigung' unserer brennenden Sinnlichkeit. Denn wir werden kühl bleiben müssen, «ich in Uusionisttschem Pflichtgefühl, sondern in der yüchtermn Betrachtung, daß auch der kleinste Fehle« in^ einer . Rechnung das Resultat falsch macht! Wir haben die W e l t g e w o ir n e«: jetzt müssen wir auch noch deren Achtung gewinnen, auf daß sie unsere Herrschaft als verdient^ anerkennt urid, befriedigt von unseren ferneren Maßnahmen, als die Menschlich hefte Lösung einer ja nie vollkommen anszugleichenden Weltordnung hinnehme. Dann wird zuletzt ein einzig es, a u f di e ll lusiön st ose Welt« ns ch an un g auf geh au te 8 Reich üllt Völker umspannen und dt« Verheißung Mosis an uns Juden in einem höhere« Sinne, als unsere bedrückten Vorfahre« hofften, in Erfüllung gehen: unser Geist wird über alle Völker herrschen!" Aus: „Die siegreiche Welt-auschau. u iifi und w i r Jude n". Von Dr. Swgfkisd P ent h-a-Tüll. Verlegt bei Ferd.. Schreibers Nachfolger, Hartenstein im Erzgebirge. * Der Artikel der „Neichspost Wir zitieren hier wörtlich das zusainmenfasseude. Schluß-, kapital einer kürzlich erischieneneu Schrift, die ein glücklicher Zufall uns in die Hände -geführt hat. Denn sie ist bereits vergriffen und. im Buchhanidel nicht mehr #it haben, entweder weil sie, gedruckt in einem stillen Städtchen des Erzgebirges, nur für, Wmende bestinnnt war, oder weil die klugen Meister der öfsentlichen Meinnng zu viel unvortsichtige Wahvl-eit darin fanden und um ihr Verschwinden besorgt waren. Kühner, so aus voller Brust l)vraus. ist der Tviuatphgesang der großen Sieger des Weltkrieges noch nicht gosnngen worden. Was. in - denMeisen von Zion" nur ziesiteckenv und dorcmsahnend'als Methode und ^üemuschen-de Hoffnung verkündet wuvde. das erscheint hier -als gereiste Erfüllung, als errun-gem Herrlichkeit — von den Trümmern der christliche)^ Welt heväb meint schon der Mue Siegfried des zwanzigsten Jahrhunderts jauchzend den^ Anbruch der südlichen Welcherrschaft über alle Völker verkünden'. z»u -können. ’ . Der innere Sinn des Weltkrieges war nach Pentlha-Tull der letzte Kampf des Illusionismus gegen den Realismus, der Ideenwelt der 'Pflicht, des Glaubens, der Vaterlandsliebe -gegen den Geist der Klugheit, die illusiollslo.se Weltanschauung, die über sittliche Grenzen menschlichen Handelns, lachte und rück« -ichtslose Herrschaft über die Menschen -und Dinge als einzMS- Ziel erkennt. -Diesen Kampf hat der Illusionismus veÄoren.. „Nach -der Abwirtschaft alles Glaubens -und 'dem Abbaiu.aller Geivr-lten in Deutschland", sagt Dr. Siegfried Pencha^ull, ,M die Wahrung des Geheimnisses für die nicht mehr nötig, die bisher ihre Klugheit verschleiern mußten', um ihren Zielen mit Sicherheit nachzugehen. Wir. können frei das Banner einer neuen Welta-nsch.au«, ung über den Trümmern der alten au-fpf.lan« z e n. denn es gibt nichts mehr, was sich ihr als Macht enchgegen-!'testen könnte. Dies aber ist die We-ltanschauning der Inden . . . Nach wenigen. Jahrzehnten der Iudentb.e-. -freiung ist die Welt — wir dürfen es jetzt freifagvn — in die jüdische Epoche eingetveten'..." Wie es geschah? ,Me Mttel -lagen in -der Ausnutzung der Begehrlichkeit, d. h. in der Macht des Geldes, und in der 2ürsNutzung der SiMestibilität. d. h. -in der Leitung dev sogenannten öffentlichen -Meinung durch die Presse.Kapital und Presse und '.der unauftfällige Zusammens^lüß der Gescheiten in-Logen m Ägl.- Hilden^ die ei gentliche- Wel-t» -macht; und-wenn sie auch' schon von e'l«Men Helleren der-' AußiewsteHenden.denunziert ist, so ist ihre Macht doch schon nicht mehr zu erschüttern, weil -sie sich eben Ms der WusronZlosen Kenntnis des Menschen au-fbcvu-t und -den mächtigsten Hebel, das Kapitals sowie die erprobteste .große Medizin'. die Presse, in der Hand hat." Wir -werden -niemaltdem den Einwand lassen, daß wir den Sinn dieser allzu freimütigen Bekenntnisse, die wie Kolbenschläge auf die Köpfe der arischen Massen hämmern,, auf die' Köpfe der vielen, die immer noch nicht -die -nackte Wwklichkett sehen und hören wollen, durch herausgevissem Zitate verderibtz -haben. Mr werden diesen jüdischen Trimmphgesang. der so kostbar ist, nicht nur wegen des Sclte^cheitswertes dieser aus dem Buchhandel so rätselhaft -verschwundeuen Schrift, sondem noch mähr -wegen der dankenswert offenen Taffachenfestistellung, in den folgerten Nummern dieses Blattes -lückenlos der-, öffentlichen. Es wäre diese jüdische Schrift nicht so sensationell,, wenn sie nicht so wahr wäre, nicht in der Ä-uslegumg. aber in.det. Schilderung der Tatsachen und Methoden. Das alles. VW Macht des Kapitals, der Presse, das Durchdvingen eines neuen materialistischen, nur aus nackte Diesseitskultur, änf Gelder-' wevb u-nd Macht gerichteten Geistes steht riesengroß vor ums. Der Jübe-lruf: Wir haben die We-lt gewonnen! ist nicht der Schrei krancker Phantasten, sondern die siM bchagliche Feststellung im Bewußtsein des errungenen Besitzes GeisättiiMr. Die Ädede dieses Siegfried Pentha-Tull, der seinen wirklichen' Namen in seltsamer Berkleidung verbirgt, ist deshalb so kraftvoll, weil sie das sM.. was Hundertiansende zuvor dumpf empfunden oder in Schmierzen -erlebt haben mrd weil sie, so. bodenständig jüdisch gedacht ist. Sicher: Män wird auch drest- Beurbirndung des jüdischen Herrscherwillens -leugnen, als apokryphes Machwerk bagatellisieren, vielleicht gar als verruchte autisem-ttrs-che lUnterschiebung nve>derdonnern wollen. Aber alle diese Bersuche müssen scheitern an ider ursprünglichen Echthsrt dieses Bekenntuisses zu einer Weltauffass-unip, die in ihvSv -ftivoten, bis zum Aeußersten konsequenten Realistik ihre , von Ariern nie 'betretene Urhsimat hat. Wir sind -nichtso Lmsälttg oder «unwissend, zu bchaupten, daß alle Juden die AnschamMg und den Triumph des Dr. Siegfried Peutha-Dull zu teilen gewillt sind. Aus der großen Gottespräge fallen die Stücke «nicht in mechanischer Gleichform. Es gibt auch «unter den «Juden «Illusionisten, wie dieser Siegfriedler der jüdilscheit Weltanschauung alle nennt, die noch an Gott, an Ideale, an sittliche Worte, an das Erhabene «im Menschen glauiben. Aber die geheimen Gedanken- und Arbeitsgänge de-vsini-gen Juden, - welche in den Logen, in «einer gewissen Presse «und L-itevatur, in,dev> Beherrschung der Geistesu«nd Wirtschaftswelt und dM Politik, hie dem blöden Auge Verborgenen Fäden in -der Hand haben,, die typische Mobilmachung der jüdischen Macht leiten — sie. sind hier mit unü'bertmfflicher Uvs-pvünttlickMt davgstan. Die Frage ist -mr: Wird das christliche Volk diese Blitze' im Dumkeln noch wahrnchmen -u«nd sich a-usraffend der neuen Herrschäft über die We-lt sich entwinden oder werden die Berteidiger des heiligen. Gral, aus. «dom allein der Menschheit Heilung kommen kann, fallen müssen im hoffnungslosen Kampfe mit einer Herrschaft, die zur Bertierung dm MensckMt «führt,- im Kampfe auch mit «der Gedankenlosigkeit ihrer Blut-genvssen?^ So-Knuge es noch Beter in christlichen Kirchen gibt, solange chvMiche Kunst, christliches «Ge.istesschaf.sen «und christliche 'Karitas noch ihren Hochflug «nchirwn, solange noch nioueis Leben von tiefster religiöser «und sittlicher Äntrivbe als »imer Frühling aus den Ruinen der mo-dernen Kultur bricht, solange eS eine Berh-sißmrg gibt: Und die Pforten -der Menschheit-. w«eLden sie nicht überwältigen! —. solange werden wir den endgültigen' Sieg der. MÄt-anschmmng. die. diese OfsenibavuingKschM als die-jüdische bezeichnet, nicht fürchten. Aber wehren müssen Wir u«ns, daß nicht jener ^Swg komme. ' ' \