Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-07-19 · Heft 1592 (19.7.1923) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1592 (19.7.1923)
Date
1923-07-19
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980673--15468-3002297
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

0&. 460ß Wien, Donnerstag - /» ,«" ' .- 1 tzandes aus ftemdevHand—sondern die Bodenresorm in einem Umfang,!vie sie jetzt in Anhalt durchgesühct wird? Die Ermöglichung einer gerechten Steuer, wie sie d-'m biblischen Gebot des Maafser entspricht, eimr Steuer, die das Geld nicht von Kulturschöpfern nimmt, sondern sisr Kulturschaffung verwendet,, die dem größten Privatwirtschaftlichen Unrecht ein Ende macht: daß der Nutzen mi der Steigerung Ves Bodenwertes nicht dem Volk, dem Staat, sondern dän zufällig den Boden besitzenden" zugute fettWttt?, ' * Vor drei Fahren war der Sozialismus große Mode. Damals verlangte man auf der Iahreskonfevenz in London ungestüm, daß ,/rller Boden in Palästina" natimmlffiert werde. Das war natürlich undurchführbar, man konnte doch nicht den Juden verbieten, Pvivatboden privat zu erwerben. Aber, — es war damals modern, von der Sozialisierung des Bodens zu sprechen, und so kam es zu einer ,,namentlichen" Kampfabstiinmung, bei der nur mit ganz geringer Majorität dieser Antrag abgelehnt wurde; die ZionPffche Organiffatron ,/gestattete" auch den Bodenevwevb durch jüdische Privatpersonen, erklärte aber, baß der Nattonalfonds das offizielle Instrument der Bodenpolitik der Zionistischen Organisation bleiben müsse. Seither vergingen drei Jahre. Der Sozialismus ward unterdessen unmodern. „Gomeindeeigentum des ganzen Voltes an Erez Israel" — das klingt heute zu gefährlich nach Sozialismus — und fttlgs wendete die öffent- -liche Mewung ihr Segel. Seit der Icchreskonfevenz in London wurde der Jüdische Nationalsonds zum Aschenbrödel der ZionistWen Organisation. Außerhalb Palästinas — Nenn in Palästina selbst weiß man seine Bedeutung ganz anders eiuzuschatzen. Wer in der Galuth ist der Nationalsonds von d'v Bildstäche W völlig verschwunden. Der Grund liegt zum Teil in der traurigen Tatsache, daß eben doch die Massen des jüdischen Volkes bis heute vollständig verständnislos dem Problem der Bodenreform im allgemeinen und dmr Palästinas im befonÄeven gegenüber stehen. In 20 Jahren Propagarrdaarbeit konnte der Nationalfonds sein Hauptziel picht erreichen, den Massen die Notweudigk-eit der NattonaKsicrnng des Bodens Erez Israels — nicht durch wertlose KomerenzbeschKsse, sondern Knrch Aärstau-f des uns zum Kauf angebotenen Bodens — verständlich zu machen. Die Schüld lag nicht an ihm. Der Natt-oliwlfonds mußte die gesamte zionistische Erziehungsarbeit in fein Propagcmdagebiet einbeziehen. Er mußte von Palästina und immer wieder von Palästina sprechen, er mußte unser Vaterland feinen eirtftemdeten Söhnen erst wieder rrahe bringen. Und so kam er bis heute nicht dazu, seinen Hauptaufgaben gerecht zu werden, die Bodenreformzu predigen. DaM-nier litt der Nationalsonds und darunter leidet heute Palästina. Jetzt aber, wo der Keren Hajessod p arbeiten begimtt und wo alle Großen Israels in seinen: Dienste die Mische Welt, wachrufen, — jetzt ist 'es hoch an der Zeit, daß der Nationalsonds sich wieder ans ferne eigentliche Aufgabe besinnt: Erziehung des neuen Geschlechtes ficr den erhabenen Gedanken des Gemeineigentums cnr Grund und Boden. Nicht mehr von Erez Israel im allgemeinen soll er sprechen, sondern von den Schäden der bisherigen Bodengesetzgebung und von dem Menev MorgeWrikuM. i Segen der neuen, die wir nach den-Geboten Moses, unseres Lehrers, schaffen wollen. Dazu gehört aber eines: Die Propaganda des Midi« scheu Nationalsonds darf nicht von Zionisten — und seien fit noch so gute Redner — besorgt werden, die der Grundidee des Fonds, der Bodenreform, fremd und Mhl gegennberstehen. Eben jetzt — nach einer Zeit schwersten Rückganges semer Einnahmen — beginnt der Nationalsonds sich pekuniär wieder zu erholen. Seme Eingänge steigtzn langsam, aber sicher.. In diesem Augenblick aber macht sich unter der Losung: Vereinheitlichung der Propaganda", eine Agitation in zionistischen Kreisen fühlbar, die letzten Endes die MtionalfondsproPcMnda dom Keren Häjeffod- Bnrcau in Berlin unterstellen. will. lllnd da muß klar und entschiedeir gesagt werden, daß das unmöglich ist. Keren Haiessod ist wichtig und der Nationalfonds ist wichttg, und andere ErfordeMiffe Palästinas sind auch wichttg. .Wer vereinigen läßt sich die Prosragända für so grundverschiedene Dinge, wie es der Fonds ist, der «das Palästina-Budget decken soll, und der Nationalsonds, der die Bodenfrage in Pa>lästma lösen soll, nicht. x Und daß die „Bereinheitlrchung der Propaganda" eine Unterstellung der Nationalfondspropaganda gegenüber der des Keren Hajessod wäre, ist klar. Die Voraussetzurrg dafür wäre doch, daß die zionisttfche Leitung, der der Keren Hajessod anbertrant ist, von der Notwendigkeit der Bodenreform überzeugt wäre. Wie schaut es mit dieser Ueberzeugung bei uns aus? Eli: kleines Detail aus Palästina: Vor zwei Jahren wurde von der palästinensischen Regierung ein Gesetz erlassen, daß die Voraussetzung für eine bodenreformerrsche Tätigkeit bildete. Es wurde nämlich der Kauf von Boden im Ausmaß von mehr als 300 Dunam (zirka drei Hektar) durch eine Privatperson an die besondere Bewilligung des Oberkommissärs geknüpft. Dieses Gesetz sollte die Bildung von neuem Großgrundbesitz in Palästina verhindern und die Liquidierung des bestehenden Großbesitzes erleichtern. Alle Freunde des Nationalsonds betrachteten dieses Gesetz als einen Sieg chrer Idee, da es die prcisverteuernde Konkurrenz qusschalten mußte. Aber vor etwa einem Jahre wurde dieses Gesetz wieder annulliert, und z'ivar nttt Zustimmung der jüdischen Mitglieder des palästinensischen Staatsrates. Kann man nach diestm Beispiel bodenresormerischen Verständnisses — und solche Beispiele könnte maü noch vielem arttühren — die Propaganda des Jüdischen Nattonalfonds einer Stelle überlassen, von der man nicht sicher ist, ob sie für seine bodenresormerischen Ideen Verständnis und Liebe hat? Und die bisher wenigstens dem Jüdischen Nationalfonds nicht allzu viel Liebe bewiesen hat? So schön auch das Schlag-Wort dev ,MeremheMchuug der Propaganda für alle zionistischen'Instttute" klingen mag — feine Verwirklichung wäre wahrscheinlich gleichbedeutend mit der Liquidierung des Jüdischen Nationalst) nds überhaupt, und damit zugleich das Ende der Hoffnung, daß wir es in Palästina früher oder später doch so weit bringen können, als Anwalt, der deutsche Kleinstaat. i- K. IM M3 . SM-B Faszismur und Parlament. Am Montag hat die itEenifche Kammer mit 303 gggeS 140 Stimmen^der Negierung Mussolini das Vertrauen vottert und die WahlrefonNvorlage im Prinzip angmomme«. Damit ist der an dramatischen MomeMen so reiche -Kampf her Mussolinifcheu- Diktatur gegen die alten Parteien zu einem vorläufigen Abschluß gelaugt. Der Abstimmung in -der Kammer war eine Rede Mussolinis Vvrangegangen, in 'der der Faszistenfüihre-r der Kammer alles sagte, -was sich nur sagen -läßt. Für ihn. besaht in der italienischen Politik nicht mehr die Notwendigkeit des Zusammenwivkens der Parteien. Der Favismus hat die Macht und er wird sie feschalten. Darin besteht, wie Mussolini sagt, die Revolution. Es war eigentlich eine von Grund aus ehrliche Rede, in der 'der Ministerpräsident alle die sonst gebrauchten Phrasen, wie sie sonst Minsterpräsideuten anzuwenden gewöhnt sind, weglwarf und so sprach, wie er und seine Scharen es meinen. Sein Vorbild — rein negativ genommen — ist Rußland. In Rußland gibt es keine Veriswimnl-ungsfteiheit, keine Preßsteiheit und keine anderen Freiheiten. Also muß es das alles auch nicht in Italien geben. Diesen Schluß zog Mussolini freilich nicht selbst. Aber er führt seine Politik nach diesem Grundsatz. Seine Faszisten dulden keine, gegnerische VevsaminÄnng, und für das übrige sorgt die neue Verordnung über di e Preise. Seme Novelle, die er mit Umgehung des Parlamentes erlassen hat, ist eine vollständige Aufhebung jeder Preßsteiheit und gibt das gedruckte Wort, die Freiheit der Meinungsäußerung ganz der Willkür der Regierung und ihrer Organe preis. Uebervaschend war ine Annäherung Mussolinis an die Sozialdemokraten, denen er offen einen Platz in der Regierung anbot. Zugleich hat er eine Schwenkung gegenüber der katholischen VolTspa-rtei unternommen, jener Partei, deren Oryanisattom.n -bisher dem faszisttschen Sturm stcmdgchalten haben. Mussolinis Freundschaft ist dem Vatikan mehr als eine Messe wert und so hat die Kurie dem Priester Do n Sturz-o, den offiziellen Führer der katholischen Volkspartei, fallen gelassen und ihn zur Demission gezwungen. In der Partei ist eine Spaltung eingetreten, ein Teil, unter Me da, folgt dem Befehl der Kurie und marschiert hinter Mussolini, der andere Teil, unter Gron-chi, ist in das Lager 'der Verfassungsparteien übergegangen. Die Situation in Italien ist heute die, daß eine Diktatur besteht, die sich mit Hilfe eines komplizierten Wcch'lpMiszits festsetzen will. D:e Lage sieht genau so aus wie zur Zeit jener Volksabstimmung in Frankreich, die Napoleon den Dr itte n zum Konsul und später zum Kaiser machte. S'-cherlich gehen die Hoffnungen Mussolinis nicht so hoch, aber seine Macht ist stärker als je, was sich schon darin äußerlich dokumentiert, daß Giol-rtti, Orlando und Tittoni, die atterfahr enen Führer des konservativen Bürgertums, ihren Parteien von jedem Widerstand gegen die Wahlreform ab geraten haben. Die Fasziskrimg der italienischen Blätter. Rom, 18. Juli. „Secolo" veröffentlicht eine Erklärung, wonach das Blatt in das Eigentum erner Gruppe von Mailänder Industriellen (Faszisten) übergegangerr ist. Zugleich teilen Dr. Guglielmo Ferrero und vier andere Mtarbeiter ihren Au stritt aus dem Redaktiorls-- verband mit. tommerokkasion! OH Regenmäntel . K 125.000lllappn.n,,« Lelnenwaren, Wasehwaren wu 111,1,1 Stoffe, Wäsche, sehr bilBig Schiffmann Taborsiraße 48 Telephon 47-1-79 En gros En detail Wilhelm gemfalem, der Forscher. Von Philipp Hoffmann. Aäan sollte ihm nicht den Namen eines Philosophen Heben. Er war cs nicht als Wissenschaftler, der sich auf dem Ochsten Grat des menschlichen Wissens, den er erklommen hat', in die Beschreibung der uneMichen Weite, welche sich dort dem Schauenden offenbart, niemals verloren hat, sondern sich bei den Moosen und Gräsern, die an dem Fels wachsen, niederließ mrd über das Wunder des Naheliegenden die ganze werte Welt vergaß. Er wai es auch nicht als Lehrer, der einer treuen Schülerfchar nienrals das Wissen, das schließlich doch nur jeder selbst sich erarbeiten muß, bvibrinlgen wollte; der niemals ein erfrorenes Syftenr verkürrdete, das nicht berührt werden darf, um nicht znsamurenzustürzen: sonderrr eine Lebensanschaurrng gab, einen festen Halt ans dem schimnkeir Boden. Weil er ein Forscher war, der nienlals zur Ruhe kam, darnnr kannte er nicht den Gelehrtenstolz der Zmrftnräßigen. Freudig irahnr 'er den Lorboerkranz, um ihn ums Hcnrpt B e r g s o n s zu winden, den die Katheterweisheit für unernst hält, weil er Leben für Logik setzt, und willig gab er sich zur philofvivphischen Interpretation der Arbeiten Dürckheims mrd Levy Brühls her, die in der -deutschen Gelehrtewwelt gerne übersehen werden, erstens weil sie von Tatsachen airsgehen, dann weil sie Soziolagen ■ sind und französisch schreiben, und nicht zuletzt — rveil sie Juden sind. Weil er ein Lehrer war, der keine Schule ftrr seür und n u r sein System gründen wollte, darum entstand uM Hn eine SclMe, die nicht das Wissen, sondern die Art des Denkens dem greisen Meister ablernte und bei lveitgchender Meinungsverschiedeuheit sich noch an die Säulen klammert, die Jerusalem in die Unendlichkeit i eiuLmlie, um für die irrende Jugend Stützpunkte zu! schaffen: - i Aber auch Jerusalem blieb das Menschliche nicht erspart. Der Bergs-onsche Gedanke, daß der Verstand zum MmdMv Wrd .mcht zum Denken da ist, scheint auch bei ihm Dene »Htzpertrophie des WkemriNiiLtriebes" begründet zu haueir, gegen die er selbst zum Kampf rüstet. Die Strrlkttrr des Denkens ist bei ihm wie auch bei Bergsmr mächtiger als der gute Vorsatz, sie zu Wevwmden. Das biologische Pränz-ip, -das seine Psychologie und Erkemttmstheovie beherrscht, wird zu einem Deus ex machina, der alles zu erklären hat. Die Lchre, daß auch das Seelenleben im Dienste des Selbsterhaltungstriobes stcht, soll ursprünglich nur ein heuristisches Prinzip sein, wird jedoch sehr bald als Ersatz einer tieferen Erklärung verwertet. Auch hier sehen wir, wie bei so viel geistig Schaffenden, ^daß die nreiste und liebevollste Sorgfalt auf etivas verwendet wird, was sich mit anderen Erkenu-ttüssen oder Arbeiten desselben Intellektes bei -weiteur nicht messen kann. Nicht weniger als die Psychologie und Erkennitms- Heorie ist die mit ihnen organisch zusammenhängende Ontologie und Ethik Jerusalems eine reiche Fundgrube wertvoller Erkenntnisse. Sie fitib Emzelerigebnisse eines ungemein fmchtbaren Forscherlebcns, ohne stir seine Bewertung charakteristisch zu sein. Dermoch gibt es zwei Richtlinien Jerusaleiuschen Denkens, die der Schüler in die tiefften Diesen dieses urächtigen Geistes hineinznl-esen wagt. Es sind dies der Gedanke der psychologisch bedingten Existenz Gottes undder Gedanke einer durch die V e rv oll ko m mnungstendenz der Mnischheit bedingten Sittlichkeit. Der Theismus — eine Rarität in der neuzeitlichen Philosophie — ist bei Jerusalem keine unkrittsche R^eption des herkömmlichen Glaubens, sondern eine Rechtfertigung dieses Glairchens als f-eeilischen Phänomens. Die menschliche Erkenutmsart ist.für den Menschen zweifellos die einzig mögliche. Sie aber ist so beschaffen, daß sie stets om wollendes Subjekt hinter-den Erscheinungen voraUsfttzt,.anf dessen Willensäußerungen zu reagieren sie der Lebensechaltuugstrieb zwingt (fundamentale Appe^eptton). In der Fovnt der Gogenübwstellung von Subjekt und Prä-? dikatt Substanz und Attribut, Seele und' Körper, usw. äußert sich stets diese unwandelbare Dqnkstvrcktnr, die ihre zwingende Kraft auch in der Weltanschauung bribeMt und der WÄ1 notwendig ein tuollelldes Srlbstkt. Gott, gegenübevstellt. Zuibemevken -ist, daß -die psychffche Notweu-- diiKeit der Existenz'Gottes nur bei der Annahme der Jerusalemschen Voraussetzung der Realität der ,,2'Lelt" gilt, aber auch bei einem antivealtstischen Standpunkt als Psychisch notwendige Vorstellung erhalten bleibt. Jerusalem verwahrt sich gegen die Verrvendung des Gottesbegriffes in der Ethik, was jedoch aus seinen Ansichten nicht uotwerrdia zu folgen scheint, da nach seiner Lehre die soziale Entwicklmug ebenso eines lvollenderr Subjektes bedarf wie alles, was der nnnschlichen Erkenntnis zugänglich ist, und nichts fordert es, gerade die Gestaltung der menschlichen Gesellschaft aus dom absoluten Machtkreis Gottes herauszunehmem Die soziale Entwicklung aber vermehrt und verwandelt die sittlichen Imperative mrd bedingt die sittliche Vervollkommnung. So verlveben sich Theismus und soziale Ethik in dom Denksystem jenes Mannes, der bis zu seinem Tode dem eitlen Trieb jedes Philosophen standhielt, ein Dercksystem zu schaffen. Er ist nicht fertig geworden, und das ist seine Größe: denn des Weges Ziel erreichen nur die Kleinen. Bedeutende Menschen hintevlassen den Aeberlebenderr Ausgaben. Der Forscher, der abberufen wurde, muß ersetzt iverden. Der Mensch voll Herzensgute und Menschlichkeit — wer könnte ihn erisetzen? '• * Persönliches tont Dr. Wilhelm Jerusalem. Gestern wurde die irdische Hülle Professors Jerusalem am DMinger Friedhof zur ewigen Ruhe Leigesetzt. So mancher nrag im Meere der Tagesnemgkeiten und der aktuellen Lebensfragen die Nachricht übergangen haben. Nicht klein bleibt trotzdem die Zcchl derer, denen der Tod des verehrten und touren Lchrers ein schnelleres Blltttempo verursacht hat. gibt im Leben des Menschen Momente, in demu er Plötzlich stchen ble'öbt, sich an die Stirn klopft: „Gott, ivar ich dumm! Wie u-nerfahren; wie kleinlich." Er will nun anders, vorwärts schreiten, suchen, ändern. In diesem Moment sEiwelt er Me Erlebnisse, Störmrgen, Leiden, Tollen, Durchdachtes rmd DmchwWtkS. drückt sie fest an

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.