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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-18 · Heft 1591 (18.7.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1591 (18.7.1923)
Date
1923-07-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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? 15 i ) H i * 1 * 1 ' .. ' Nr. 1591 Wien, Mittwoch mum MEMzeMM 18. Juli 1923 Seite 7 * „Volkswirt" und- „Stunde". Die Herausgeber des „Oesterwichischeii Volkswirt" Walter Federn und Doktor Stolper, erklären in ihrer Zeitschrift, das; sie ihren Streit mit Herrn Bekessy dem Anwalt übergeben habe». Die gleiche Erklärung gibt gestern Herr Bekessh in der „Stunde" ab. Da also beide Parteien einander wegen des gegenseitigen Vorwurfes der Korruption klagen, wird das Gericht Klarheit zu schaffen haben. * Eine Synagoge als Arbeiterklub. Bei der Eröffnung des jüdisch-kommumstrschen .Klubs in der früheren C h a r k ower großen Synagoge, erklärte ein Mitglied des Exekutivkomitees, es sei nicht beabsichtigt, irgendeine Religion zu verfolgen, das Exekutivkomitee sei aber zur Ueberzeugung gelangt, daß bte Synagoge nur ein Ort religiösirr Verblendung sei und der bourgeoisen und der Konterrevolution diene. * Neunte österreichische Klassenlotlerie. Bei der am 17. b. abgehaltenen Ziehung der zweiten Klasse getvanneu 30 Millionen Kronen das Los Nr. 28.133, 10 Millionen Kronen: das LoS Nr. 50.133, 5 Millionen Kronen . das Los Nr. 72.233, je 4 Millionen Kronen die Lose Nr. 7083 und 64.191, je 2 Millionen Kronen, die Lose Nr. 10.989, 17.083, 26.874,-30.138 und 47.540, je, 1 Million Kronen die Lose Nr. 17.571, 20.874, 32,869, 36.233, 36.828, 44.874, 47.191, 85.640, 86.177 und 96.640. Außerdem wurden 1980 Gewinne zwischen 600.000 und 120.000 Kronen ausgelost. BeWellos günstige Sommer-Skkafio« bei Brüder Schiffnm»». Infolge vorteilhaften Ankaufes großer Warenbestände ist daS wegen seiner Kulanz bestrenonmnerte Kaufhaus Bruder S ch i f f m a n n, 2. B e z., Tabor straße 48, in der Lage, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leinenwaren, Bettwäsche, Regenmäntel, sowie original englische Stoffe für Damen ünd Herren in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen abzugeben. - Nachstehend einige Beispiele; Prima Webe » Chiffon . .. „ Streifgradl...... Bettzeuge. .. Bsttncher, 140 Zentimeter breit Matratzenaradl. . .. Blaudruck. . . .. Etamine in allen Farben ... Damenhemden.. Damengarnituren (dreiteilig) . . Seidenjumver . . *. Cretonheuwen (für Herren) ....... . . . . 29.800 Unterhosen ................. 18.000' Covercoats , . . ... . ... . . . . . 39.800 Englische Schafwollstoffe. ... 45.000, Regenmäntel . . . . ... 125.000. (Entgeltlich.) New-Uor! . . . . 575.- (573.- ' am 16. Juli) vro Meter 11.000 K. 8.600 K. London . . . . . . . '26.37 ( 26.40 am 16. Juls) 12.000 K. 8.800 „ Paris ......... 88.40 - ( 33.55;am 16. Juli) w 12.000 K. 14.000 M Mailand' ........ ' 24.00 0 24.62 : am 16. Juli) „ 9.800 „ 19.800 „ 28000 Belgrad........ . 6.20 ( 6.20 - am 16. Juli) tt " Bukarest . . . . . . 2.95 (: 8.- am-16. Juli) n 9.800 " Sofia. ......... 5.20 - ( 5.20 am 16. Juli) tr „ 25.000 K. 7.900 .. Budapest ........ 0.06Vr( 0.06V, am 16. Juli) 19.800 „ 98.000 „ 59.000 „ Warschau . ..... . . . 0.0047 ( 0.0048 am 16. Juli) Vereine, BortMe und Versammlungen. . I ü d i s ch e T i sch g es e l l s ch a f t L a n d st r a ß'e, 6. Bez., Löwengasse 39, Caft Ilion. Heute, halb 9 Uhr abends, Fortsetzung der Debatte über den XIII. Zionistenkongreß. Gäste willkommen. Jugendverein Ahawath Zion, 2- Bez., Ansstellungsstraße 16. Heute, 8 Uhr abends, Vortrag Aron Schwertfinger. -Schließung d er Bib lio t hek d.<sx Wie we r. H ä tt.b:e l s k-a m m e Bibliothek und Lesezimmer der Handelskammer bleiben in der Zeit, vom 20. Juli bis 31. August für den Pürteienverkchr geschloffen. , U r a n i a. Heute, 6 Uhr (Großer Saal): Ums Nordkap ins.Weiße Meer; Rettung aus dem Eise. 8 Uhr (Großer Saal): Bei den Ureinwohnern Australiens. — Urania-Bücherft ü b e von 8 bis 1 und von 2 bis 6 Uhr geöffnet. Bühne und KM.; Die Donkosaken in der Volksoper. Der Direktion der Volksoper ist es gelungen, den ans 28 Sängern bestehenden Donkosakenchor (Dirigent S. Jaroift), der gestern bereits fein Abschiedskou-ert gab,, zu veranlassen, noch an-einigen Abenden in der Volksoper aufzutreten. Die Aufführungen finden zunächst Freitag, Samstag imid Sonntag statt. Beginn 8 Uhr. Der Kartenvorverkauf beginnt heute (Mittwoch) im, Thcaiergebände und Rotenturmstraße, Basar. Ans den Mater«. V o l r s o p e r: Freitag den 20., Samstag den 21., und Sonntag den, 22. d., 8 Uhr, Donkosakenchor. BerichtssM. Militza Vukobrankovic auf der Psychiatrischen Klinik. Mttlitza Vukobrankovic, die sich toegen Verbrechens des versuchten Giftmordes an dem Buchhändler Stülpnagel seit einem Jahre beim Landesgericht für Strafsachen 2 in Untersttchungshaft befindet, ist nun der psychiatrischen Klinik des Professors Wagner-Jauregg übergaben worden. Wie bekennt, sollte der Prozeß gegen Militza Vukobrankovie Mitte Mai stattfinden, doch hatte das Oberlandesgericht die Einholung eines Fakultätsgutachtens über den Zustand der Angeklagten verfügt. Der unhöfliche Totengräber. Mlt.er'len'tg^ben ist , ein Ort, ■in' dein ntmt Mßevorldenttich viel auf Höflichkeit HM. Dort muß sogar Ideir Totengräber sich eines voruie'hmen Umgangsioives beMßie>n. HÄWchikÄt ist nicht jedermann gegeben, und der Totengräber von iKaltenilen-tigeber, warder Ansicht. daß er zum Begraben der Toten da fei und daß diese Tätigkeit ohne besondere MflichMsUMinonien geübt werden könne.' Dies' war der Grund, wesihailb W Gsmettideväter ans seine weitere Arbeit veMohteten und den 'imhöflichen Totengräber kündigten Bor diMr VieHaffungsgerrchtshaf wurde gestern über die Klage aitif Wiedereinisetzmrg des Totengräbers in se>in Amt verhandelt. Denn feine Stellung se-i eine öffenttich-vechtliche, datier eine unkündbare. Die Gemeinde wmdete ein, daß dies Nicht richtig sei. und das; der Totengräber sich bei der BevMkevM.g durch sein grobes, unhöfliches Wesen unbeliebt ge-i macht halbe. Niemand wollte sich von ihm begraben lajftn. Man kann das dm Leinten nicht verargen. Begraben -und noch dagu NühöWich bchandellt w'Mdsn. ist W viel. - Das- Gericht war auch der Ainischanunig, daß rin Totengräber - seinen Kurden eigeüüber ein fvmniRiches, . entzgegenlkommendes Weisen ." *“ «rde.d Hünshaus lvche-n Diebstahls zü berantworten. - Sie - -har in einem. GasthanSgarten auf einer Bankeine, Tasche.. liegen sehen, die'fe'lbe an sich genommen und ist damit vetffchwnr.dsn. Eine Stunde später hat sie.;-ber Eigentümer auf der Straße gaschen. ihrdie Dqsche^ abgenommen und sie einen Machmann nbevgelben. Die Angeklagte gab bei der Verhandlung 'den Dickstahl der Tasche zu und gab Not-als Motiv des Diebstahls ar?. — Richter (Landesgnichtsrat Dr. N ehvda):-Was war «denn in der Tasche, — An grkl.: Herr Kaiiserlicher Rat! Nichts, wie a Hundsfntter. — Richi c r: Sie, in der RepnbM gibts keine kaiserliche Räte mehr. Was haben «Sie denn für eine Beschäftigung? — An ge kl.: Bis vor kurzem habe ich eine schöne Bedienung nchabt, aber ich bin „abgeibaut" worden und muß mir eit« andere Bedienung schalsten. — Der Richter verurteilte die „abgrdanle BedWnevin" zu drei Tagen strengen A r re st s mit einem harten Lager, jedoch bedingt. Da die VeMrtMe die bedingte Strafe für eine ° bedeutende Berschärfung hielt, begann sie zu,jammern und gn bitten und der Richter vermochte ihr den Sinn des Urteils nicht klar zu. machen. Volkswirt. Veftempelte Krone 0.0081'/s Sevtimer. Auszahlung Wien^--- 0.S081 Centimes. In 'Zürich notierte die" östeneichische Krone . . 0.0081 (0.0080-/, die' österr. sestenrpelte Krone 0.0031'/z (0.0081V* . 17.20 (17.15 . T 0.0024 ( 0.0025 . . 224.75 (224.50 die tschechische Krone die Mark Holland . cim l ll. Juli) am 16. Juli) am 16. Juli) am 16. Juli) am 16. Juli) Ae „MM" der BauttommWon. Dem Budgetausschluß des Parlaments wuvde der Bericht, bes parlaMntarischen. Bqnkenkvmmlssions< unterausschusses über die bisherige Tätigkeit der Bänkko-mntission ühevsendet. Gezeichnet ist er von dem Großidentischen Pauly und dem Sozialdemokraten Doktor. Ellenbogen. Den Gesamtcharakter des Berichtes konnte man als wortreich, aber dafür um so iwhaltsärmer bezeichnen. Die Oefsentlichkeit. isf 'sich klar, daß - die Bankkommission. mit Ausnahme dessen, daß einzelne Mtglieider derselben in ihren Parteiorganes Mltenlange Begründungen für-die Wichtigkeit ihrer ^Tätigk-eit. eMmgen wollten, tatsächlich sehr Iven-ig' 'PhisiME.D.vpoWbwcht^ hast Daß, in einem tranken WirtschaftsköMr auch die Büken nicht gesund sein können, ist eine Birlfenwahrheit, zn der man nicht erst der Feststellung der. Bantkommifsion bedurfte. Daß diese Kommission selbst hÄont,vsie hätte ihresgleichen in keinem Staate gehabt, sie könnte sich auch infolgedesfen an kein Muster halten, spricht nicht für, sondern gegen sie. England, Holland, Dänemark,-Belgien find ebenfalls Händelsstciaten mit einem ausgedehnten Bankensystem, loelches vielleicht gtößer als "das österreichische ist. Der Bazillus, der alle diese Staaten von allen Banllverbrechen hätte befreien können, ist bis heute nicht gefunden worden, und dennoch sind sie ohne' die Tätigkeit einer Bankkommission ausgekommen. Die österreichische. -Wirtschaft ist nicht furchtbar schlecht, daß gerade sie unbedingt nur durch die segensreiche ' Tätigkeit einer Bankkonunission gehellt werden könne. Man rücke endlich einmal tNit der Wahrheit herauf. Man benötigt ein Schlagwort für die' Wahlen. Die ,/v e rindete n" Banken sollen Angriffsobjekte sein. Man will sich mit-der Tätigkeit gMn das ,>verjudete" Kapital brüsten und Hinterrücks wird man schon von diesen Iudenbankell reichliche Wahlgelder fordern können. Die-Verfolgung gegen Banken wirb wahrscheinlich bald eingestellt werden. Gegen die erste Hälfte/ die „Juden", wird man sie weiter fortsetzen. Schlagworte mit Bankkommission Wernen nichts anderes als Mittel zum Zweck zu sein. . Man könnte erst dann Achtung von der Tätigkeit einer BanNommission haben, wenn sie tatsächlich aus objektiven, jedem Parteileben «fernsteheuden Wirtschastlerrr zusammengesetzt sein würde, und nicht aus Politikern, deren wichtigste Aufgabe in dmr Abfassen von Berichterr all ihre -Partei, beziehuugs- -weise Parteigenossen,- besonders -vor den Hvbstwahlen besteht. Der ganze Bevicht kann als ein Gemengsel von Phrase und Theorie, von Weltfremidheit und Parteipolitik, als ein Sammelsurium von hübsch klingenden, in «der Wirtschastspraxis nur schwer durchznDhrenden Rezepten überhaupt nicht ernst genommen werden. ■Bereits erschienen!' ADOLFBOHM 911 DER JÜDISCHE .albert müsse nnd w ie,s die Äeschkvevbe. >des Totengräbers ab-. Die „abgebEte" Bedienerin. Frau Aima B„ eine ältere. Frau aus Ottakring, hatte sich lürstich Vvr dem Bezirksgericht in. vollkommen neubearbett^te Auflage . (Nach dem Stainde vo'm SO. April 192$) - // Mit einer Karte 1 Ehreis für Peutschlfthd und Oesterreich öaterr. IC 5000 Bestellungen nimmt entgegen: Sammelstelle des jüdischen mtionalfond, Wie«, II., Zirkusgasse 33 i Sntematlenaler BMtemimüt. Ungehenre Vermehrnüg des deutschen-Baitknotemimlanfes. — 21 Billionen Staatsschulden an die Reichsbenk. — Weitere Abschwiichung der Mark. — Abschwächung des Schweizer Franken. Der gestern Veröffentlichte Ausweis der deutschen Neichsbank gibt ein erschreckendes Bild über die ins Unermeßliche ge-' stiegene Vermehrung des deutschen Notenmnlauses. Nach diesem Ausweise ist in der letzten Woche der deutsche Marknmlauf um zwei Billionen gesti-egen und beträgt nunmehr 20,25 Billionen. Mark. Hauptursache dieses riesenhaften Wachstums des Notenumlaufs ist die staatlicheInanspruchnahmie deb doutschen Reichsbank. Die Regierung hat bei dem deutschen Noteninstilltt bisher über 21.76 Billionen SHatzscheine hinterlegt und dafür Noten in derselben Höhe herausbekommen. Unter diesen Umständen ist «es kein Wunder, wenn das Ansehen der deutschen Mark im Auslande weiterhin, abnimmt. In Zürich ist die Devise Berlin weiter von 0,0025 ans 0,0024 gesunken. In Berlin mußtentrotz der geringen Zuweismrg im Clearing, sämtliche fremden Zahlungsmittel hinansgesetzt werden. So/notterten ^er Dollar 217.455 gegen 1551.11, das Pfund 097.600 gegen 897.760 am Vortage, der französische Franken 12.768 gegen 31.571. die öfter, reichische.gestempelte. Krone 311.20 gegen 276.89. Jn.Zürich hachu sich die fremden Balutenkurse neuerlich erhöht. Es stiegen New-York um zwei Franken von 573 auf 57>5. Hingegen war Paris schwächer. Es notierte nur 33,40 gegen 33,45 am Vortage. Auch Bukarest senkte sich von 3 auf'2,95.' Wien notierte 0,00& gegen 0,008075 am Vortage. Im Wiener Clearing notierten: Glearingknm der Österreichischen Nationalbank: vom 17. Juli 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam k. 1 holl. Qulden . Agram 1 jug. Kronen . . kelgrsä 1 vinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Christiania 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London I Plund Sterling . . - Madrid 1 Pesetas ..... Mailand 1 Lire ...... New York 1 Dollar . .... Paris 1 Francs - . . . . . . Prag I tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedischeKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs Noten . Amerikas. Noten v. 5 Dollar aufw, * „ kleinere . . , Belgische Note« 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leya , f> n if 100 „ . . „ kleinere... Dänische Nöten 100 Krönet . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. , " ‘ '", if n .’ 10Q. . 'ti( ,» « h kleinere. ..... .. Engl, Noten von 5 Llvrest.’ auiw.' ». - i. . kleinere . k . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. HX) Lire aufw. » » kleinere . . . Jugosl. Noten ungest.zu 1000 Dinar; » * » i» (00 j» « , » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. B00 Mark aufw, , kleinere » » Rumänische?{ofen zulOW)it.5O0Lei » * kleinere . . . Russ. Noten (Roman,) zu 500 Rubel ft » ft ft 100. ft ft , „ kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten lOO .Francs. Spanische Noten 100 Pesetas » . Tschecho-slow. Not. v.lOOOnufw, ft » kleinere . Ungar, Noten (neueEm.) zu IQOOKr. .. a zu 10.000 Kr. , , , , . kleinere ..... i- Zins fut Kurs vom 16. Juli \ Geld Ware Geld Ware .4 27700,— 27800,- 27700.- 27800.- 6 752.- 756.- 743.— 747.- 6 752.- 756.- 743.- 747.- 8 0.27 0,29 t) 0.30 0.32 4VS 3384.- 3396.— 3414.- 3426.- 6 6.70 6.80 *) 6.95 7.05 . 6 369,— 371,- 357.— 359.- 5 L128'J.- 11320.- 11280.-, 12380.— 12420,— 12180.- 11320.- 5 12220.— 3 325000,- 326000,—325500;— 326500.- SV, 9980.- 1C020,— 9980.— 10020.- 8 3009.- 3G2I: 3C09.- ' 3021,— 4 70935.- -71185.— 70935,- 71185, - 5 4112.- 4128.- 4132.- 4148.- st 2123.— '2133.— -2127,- 2137,- 7V, 623.- 627.— 618.- 622.- 4*/j 18570,— 18630;- 18520.- 1858!).- 6 0.59 0.61 0.56 0.58 3 12295.- 12345,- 12370.- 12420.- 70560.- 70950.- 70560.— 70960,- 70460.—' 70850,- 70460.- 70860.- 3345.- 3375,-, 3375.- 3405,- ,601.- 609,- 596.- 604.- 531.'- 58A- 576'.— 584!- 12240.— 12320.- 12040. - 12120.— 0,26 . 0,32 0.29 0.35 323200*—' 324800!- 323700!- 32530»!- 123000.- .324600.- 323500.- 325100.- 4065.- 4095,- 4085.- .4115.— 27500.— 27700,- 27500.- 27700.- 2975.— 2995.- 2975.— 2995.- 2955.- 2975,- 2955.- 2975.- 743.- - 749,- 734.- 740.- 735'.- 741,— 726'.- 732*.- 11140.— 11220.— 11150.- 11320.— 0.56 0.52 0.53 0.59 0.51 0.57 0,48 . 0.54 378.- 382.- 366.- ■ 370.- 358.- 362.- 346.- 350.- 18370!— 18460*.- 18310l— 18410*.- 12180.- 12260.-. 12255,- 12335.— 9860.- 9940,—\ 9860.- 9940.- 2105.- 2121.- 2109.- 2125.- 2100.- 2115.- 210.4.- 2120.- 4.40 4.60 4.60 4.8c 4^35 Ü55 4!55 4!?2 t) Aus Auslandsabgaben nur 20°/, übernommen. nichts, *) von Jnlandsabgaben Tel-Nwrwer KooperMve KreditseseKschaft Ltd. In Tel-Awüv wurde eine gegenfeiticze Darlehensgestllfchaft „Tel-Mlwiw . Cooperative C-redit Society Ltd." gebildet. Die Aufgaben dieser Gesellschaft, sind: a) Darlehen gegen genügende Sicherheit <m Mitglieder zu gewähren, ztvischerr Finanz- und kaufmännischen Instituten - rmd den Mitgliedern hinsichtlich finanzieller und kommerzieller Kredite zugunsten der Gesellschafismitglieder zu vermitteln, b) Von den- GesellschastswiitWedern Gelder in Depot für feste Termine oder auf laufendes Konto zu nehmen, e) Die Bürgschaft für Darlehen, die von Banken den Gesell» schastsmitgli-ed-er göwähvt werden, zu übernehmen, d) Spezielle Funds zu bilden fiir genossenschaftliche Unternehmungen!, wie 'gemmnfchaftlicher Erwerb von Gütern und landwirtschaftlichen Geräten, Geschäften und Magazinen, gegenseitige Versicherung des Eigentums und Lebens der Mttglieder wie auch Versicherungen gegen Feuer, Wasser und andere Unfälle, Vieh- und Ernteversicherung usw. e) Mt allen Mitteln inr Interesse ihrer Mtglieder Handel zu /treiben und die für die Industrie nötigen Materialien, v Geschäfte, landwirtschaftlichen Gegenstände, Gebäude und Plätze zu erwerben^fi Geldüberweisungen vorzunehnien und Kreditbriefe ftir das Iw- und Ausland auszustellen. g) Sich an der Schaffung von zentralen gemeinschaftlichen 'Jnftttutionen - zugunsten der Gesellschaft zu beteiligen. h) Im allgemeinen alle Transaktionen vorzunehmen, die im Interesse der Gesellschaft liegen. Jedes Mtglich der Gefellschaft nmß. mindestens einen Anteilschein übernehmen und haftet für die Schulden der Gesellschaft bis.zum zehnfachen Betrage des Nominalwertes der von, ihm übernommenen Anteilscheine. Die Höhe der Anteilscheine beträgt 5.Pfund Sterling, zahlbar in fünf Abschnitten zu 1 Pfund Äerling in zweimonatigen Raten. Die von der Gesellschaft auszuzahlende Dividende darf 7 Prozent nicht überschreiten. Die Gesellschaft ist nicht er«, mächtiigt, ZweigftellM z» «vrchttK %

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