Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1590 (17.7.1923)
- Date
- 1923-07-17
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980671--15450-3002277- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 1590 Wien, Dienstag Wiener MorgenMurrg. ' ■ ' 17. Mi 1923 ' Seite 7 Gsstem waren a-wf -er Börse Gerüchte verbreitet, welche davon wissen wollten, daß Frankreich sich für das Wpinemrtovnchmen intensiver interessiere und ans dem Wiener Markte größere Alpinekäufe vornelMn lasse. Dies war auch eine der wichtigsten Ursachen, weswegen die Alpine diesen enormen Kurs erreichten, einen Kurs, der der wirMchen Substanz dieses Unternehmens und der Berwässernng durch die letzten Kapitalsvermchrnngen, andererseits aber mit Rücksicht auf den Umstand, daß schon jetzt Betrie-bseinschränkungen bei der ■ Alpinen vor-- gerwnrrnen Werden und diese (Smfd)r«t$uttgcn .int Falle der Regelung der Ruhvgebietfrage eine viel größere Ausdehnung nehmen werden, nicht inehr den tatsächlichen Verhältnissen angepaßt ist. - Es darf nicht vergessen werden, daß die Verwaltung der Alpine schon bei der letzten Generalversammlung erftits in größeres Käufen aus Polen, andererseits aiber darin, daß dieses Papier im Laufe der letzten Wiockjen im Verhältnisse zu .den anderen - Papieren dieser Kategorie stärker-vernachlässigt war. ' Vom rumänischen Zuckermarkt. In.Rumänien wurden in diesem Jahre zirka 99.000 Joch Boden mit Zuckerrüben bebaut, so daß eine Rüben ernte von zirka 76.000 Waggons zu erwarben ist. Wird dieses Quantum verarbeitet, so beträgt die JnlandsProdMion an Zucker in dieser Kampagne 8500 Waggons. Dies reicht zur Deckung des Jnlandstb-edavses vollkommenaus. Man will daher trachten, den Zuckerimport im kommenden Jahre auszuschalten und beabtstchtigt. um einen normalen Verkehr am Markte zu sichern, den Zuckerpveis mit 25 Lei Pro Kilogramm sestzusetzen. Produktimlsoinschräukung dcr amerikamschen Bamnwollfabriten. Paris, 16. Juli. (Wolfs.) Nach einer Meldung des „Newhork Herold" aus Fall River haben die Baumwolle ifabviken, wegen der ungowöhnlichen Depression im Baumwollgeschäfte beschlossen, ihre Erzeugung um 35 bis 50 Prozent e-intzuschränben. Mustermesse in Neapel. Die Dritte 'internationale Mustermesse in Neapel findet in der Zeit vonr 16. bis 30. Septemiber d. I. statt. Für österreichische Aussteller ist eine Reihe von BogüuWgungon vorgesehen. Nähere Ausikünfte erteilt der Außenhandelsdienst der österreichischen Handelskammern, Wien, 1. Bez., Stubenving 8. Anullüemmg des schweizerisch-russischen Lieferungsvertrages. Berlin,, 16. Juli. „Oste x preß" meldet aus Moskau: Der seitens der Gesellschaft, für staatliche Warenhäuser <,,Gum") mit einer großen Schweizer Firma und der Schweizerischen Nationalbank abgeschlossene Vertrag, wonach die.Lieferung von Erzeugnissen der schweizerischen chemischen^ und Uhren-irtdustrie für den inuerrussischen Markt gegen später Zu liefernde-.russilsche, ENporirMtoffe kvvditievt. werden sollte, sst wegen" bK'wiÄschdffÜichenBohlotts gegen die Schweiz ännülftcrt worden. Es wird augenblicklich mit gleichartigen Firmen anderer Länder -verhandelt. Dve glatte Cvlediigung der Versorgung bn enorm Mrssügem GÄdstande hatte denc gcftvigen Grschäste eine gewisse Araegung verliehen. Drei Werte waren es, welche den Aisstotz zu einer.'krÄstiigen Bewegung in der Kulisse gaben. Es waren ■ dies Mo Unionban I, öfterre ichifch e Kreditaktien und Alpine Montan. Bei der Unionbank wirkten die Nachrichten üiber dm günstigen Abschluß mit oeni französischen Petroleumkonzern, welcher der Unionbank weiter die Herrschaft über wichtige PetrMimnreviere verschafft. Dies bewirkte, daß nach mannigfachen Schwankungen die Aktien der lllnionbank mit einer Steigerung von 29.000 K. den Markt verließen. Für die Steigerung -der K^MM'ien um 51.000 K. wurden, gvötzove Käufe für mSwävt'ige Rechnung ins Tresfeu gefühvt. Die Alpinvcckt>ien gewunnerr durch Mei-mmgsknnfe. Mit IKursboss'evmgen wurden ferner Elekbrrzitätswerte wie A. E. G. lUwion und Siemens bedacht. Ersteve ProsWerten 15.000 K>, letztere 36.000 K. Abhaster gestaltete sich das. Geschäft in ungarischeil Werten, an deren Spitze die Aktien der ungarischen Krsditbawk stayÄen. Sie gewännei: bei recht Mhaf:e:c Umsätzen einen Vorsprung von 119.060 K. Rima profitierten 12.000 K. gegenüber dein letzten Stande, Wenn auch im weiteren Verlaufe des Verkehrs sich die Unssätze verringerten^ Wtd der Verkehr an Lebhaftigkeit eiubüßte, war ein fester Grmidton des Marktes nicht zu verkeimen. Von den Bankenwerten erhöhten sich Bankverein unr 34.000 K., Britisch.-Ung. Bank mir 41.000 K., Depositenbank imt 10.000 K., Ländoriöank n:n 24.000 K. und ZioroftcnÄ.a nnr 34.000 K. Evwähnensiwcri wäre noch die Steigenurg der Felten um 51.000. K., und die der Poldihütte uni 19.000 K., Mjnagner-Mien gewannen 17.000 K. Jnr Schrauben zeichneten sich Petrolonmwerte durch lobhafteres Geschäft ans. Es gewannen Apollo 65.000 K., Galizia 1,100.000 K. und Naphtha 55.000 K. Hingegen büßten Karpathen Petroleum 40.000 ein. Von Eisenwerten Gwanr.en Bechert Schrauben 100.000 K., Dinze.26.000 K., Schrauben Brevellier 170.002 K. Auf dem Textiilmarkte tvar die Tendenz schwächer. Schafwolle verloren 50.000 K. Bezugsrechto: Biedermann 4800 K., Brit.-Ung. Bank 46.000 K., Lombärd-iEskoiupte 7600 K., Äienza Montan 120.000 K» Silchia 20.0M K., Heid 7000 K. und Lchkam Josesstha-le-r M.000. K. .Der Aula ge markt lag ruhig. Von den Exoten notierten: Apollo Film 26.000 bis 27.000 K., Erdöl 79.0M As 87.000 K., Jriag 805 000 bis 316.000 K., Mras-niea- 266.000 bis 295.000 K., und rlttip'rsa.'e 31.000 bis 95.000 K. klärt hat, daß jetzt ein Hanptabsatzgebiet der Alpine Deutschland sei, weil die Ruhvindüftrie feiere. Im Falle die Hochöfen -des Ruhvgebietes wieder unbeschränkt zu arbeiten beginnen werden, ist es mit Sicherheit zu erwarten, daß die. Alpine starke, Betriebseinschr-ä n-' kungen wird vornehmen müssen. Wie wir ]\m erfahren, wurde sowohl von inoffizieller Seite, als auch von offizieller Seite entschieden beftrit-ttzn, daß die Alpine mit französischem Kapital in innige Beziehung treten Werve. Tatsächlich sind auch die Erzählungen Won französischen Käufen nicht den Tatsachen entsprechend. Das französische Kapital hat kein Interesse, an österreichischen Roheiisennnternehmungen, da es solche hinreichend in Lothringen besitzt. Es interessiert sich nur für die Fertigeisenproduktiou. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Zum öffeEchen Verkaufe gelangen heute um halb 1 Uhr 283 Meter Balata Lincoln-Treibriemen sowie am 19. d. um 11 Uihr diverse Aulozugehörmaterjali-en, faibvftsneu, ab Lager -Wien. Re Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Gold, Silber, Münzen. Preise stellen sich wie folgt: Feingold Einkauf 46,700.000 Kronen/ Verkauf 47,000.000 K., der Einkauf von Silber 1,300.000 K., Verkauf 1,400.000 K. pro Kilogramm. Gobdlegierung 14 Karat pro Gramm 24.220 K,, 18 Karat . 91.140 K., Swber 800-1000 Teile fein pro Gramm 1040 K., 300-1000 Teile fein 1170 K. Münzen. 1 Silbevkrom 6200 K., 2 Kronen 10.400 K., 6 Kronen 27,900 K.. 1 Silbergulden 14.300 K., 2 Gulden 28.600 K.. 10 Kronen in Gold 131.000 K., 20 Goldkronen 262.000 K., 100 Golkronen 1,311.000 K., 1 Duften 148.500 Kronen. Bezüglich der .Silbererzeugnng in.. D-entfchland heißt ies in einem Jahresbevichtv: Die'infolge der gestiegenen Jnlandspreife' zu evwartenoe Mehrerzeugüng ' an Sivber wurde durch die, Abtretung L)berisch'lefl-ens stark be-e-i-nflußt. Trotzdem gelang es,-die Prodalktion M -steigern, ft>.daß sie auf vielleicht 110.000 Kilogramm Mchätzt werden kann, gegen rund 105.000 Kilogramm im Jahre IW. Die deutsche SilberberMlerksgewinnung - aus inländischen Erzen betrug im Jahre -1920 102.800 Kilogramm gegen 108.100 im. Jahre 1919 und 192.-300 im Jahre 1913. Die Erzeugung der deutschen Scheide anstalten im Jahre 1919 stellte sich auf 294.300 Kilogranssn Silber (auf FeinfWer berechnst). Die Arlsftchten^ für eine weitere erhebliche.Vergrößerung der Produktion erscheinen trotz der gestiegenen Presse recht unMnftitz.. Die einzigen einst bedeutsamen Äliberhergbaue bei Frevberg (Sachsen) und St. Andreasberg (Harz) scheinen erfchövkt. Der Anteil des preußischen Staates an der Sillbererzeugung setzt sich zusamnren aus den Qbecharzer Berg- und Hüttenwerken in Clausthal und vier Siebentel der Unterharzcr Berg- und Hüttenwerke zu Oker; die restlichen drei Siebentel, der Erzeugung dieser Hütte bilden die GefamterHeugung des Fresstaates Braunschweigl Hopsen. In den böhnrsschen Hopfenge>genden hat sich der Wanzevstulid verschlechtert. Die Blattlänse haben sich in den öberen Partien der Pflanzen und auch auf den jungen Seitentrieben in beängstigender Weise vermehrt, so daß WachAtumstockunigen zu verzeichnen sind. Viele Produzenten.schreiten jetzt zur dritten Bespritzung, es fehlen aber die Spvitztn-ittel, da die Vorräte in Däbakextt-akt in der ganzen TschechoMowakei ausgegangen und Ersatzmittel.hierfür-nur schwer erhältlich sind. Dausenide Schock Hopsenpflanzen -sind im stAbsterben begrisifen mcd dürsten ertraglos bleiben. Hin uttib wieder macht sich in den 'besseren Gärterc teilweise Vlntenausatz bcmerklbar. Die Lage ist äußerst kritisch, da auch die früh geschnittenen, kräftigen Gärten^ der Verheerung zum Opfer zu fallen drohen, während, die späten, ■ zurückgebliebenen durch die Trockenheit das Verlsäumte -nicht mehr uachholen können und kaum mehr Dvahthöhe erklimmen dürften. Alls dem Hopfell-nl-arkte in Saaz haben die trüben Ernteaussichten wleiteren Einslliß genonrinen und eine regelrechte Hopfenhallsse herv-orgerilfeu. Presse find um 50 bis 100 K. gestiegen. Es notieren: Saazer 1922er. Hopfen 2000- bis 2080 Kronen pro 60 Kilogramin, 1921er alter Hopfen erzielt 1600 bis 1700 K. pro 50 Kilogramm. Ganz alte Jahrgänge sind mit 600 bis. 900 K. gehandelt worden. Die Vorräte und das Ausgebvt stehen in keinem Verhältnisse gegenüber der Nachfrage,, wodurch die Preise sich imln-er weiter erhöhen. ' Auch in Nürnberg steigen die Presse. Es wurden 10 bis 11 Millionell bezahlt und für bessere Ware 16 Millionen Mark pro 50 Kilogramnr gefordert. Der Hopfenstand in Bayern wird amtlich als unternl-itt-cl geschätzt. Leder und Häilte. Hier wurdcir sowohl die Lederals auch die Häute- Presse uilverändert belassell. In Ungarn ist das Gcfchäft gut' und man rechnet in Budapest mit einer neuerlichen Erhöhung. Die Nachfrage in allen Sorten, insbefondeve in Sohlenleder und feinerem Oberleder, war groß und trotz per neueren Verfügung des Landesverbaildes der Lederfabrikanten, nur gegen Barzaihlulllg zu liefern, wurden größere Posten in Budapest und auch in die Provinz cckgelsetzt. Der Häuivnvarkt war lebhaft. Ware wegen der andauernd geriugen Schilachtu-ngen^nur wenig vorhnnderr, aber die Merans hohen und nnverhältnismäßigelr.Presse haben sich cOgebröckeli. Man bczahlte für Prima Rindshaute im Grüngewicht 4M0 bis 4100 K., für Kalbsfelle im Grüngewicht nni-t und kurzen Füßen 4600 K. . (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeituna".) Die heutige Schnhbörse blieb geischäftÄos und auch keine -Wie aus Mailand berichtet wird, war. die Nachfrage besser, bei fester Tendenz. Amerika, durch den hohen Dollavkurs begünstigt, deckte sich etwas ein, und zMte demzufolge, dolle Presse. Sehr schwierig sind die Gefchäste mit der europäischen Fabrikation gewovdeil, -die 'sich wehrt, den heutigen Forderungen uachzukommen. Vorräte sind uoch immer keine^borhanden und die meisten Spinner f'md noch mit-.alten Vorräten für Juli— August beschäftigt. _ Da die Kokons so teuer bezahlt wurden^ kann selbst eine längere Rlihcpevidde die Preise" nur wenig bceiuflusseu. Die ewigen 5kursischwalckungen euschweren schr die Unterharvdlungen mit dem Ausland. Schanghai und. Cantou Bleymarne m w, Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) R i u d e x nt a 111. Der Austrieb belief sich auf 028 Stück inländisches, 751 Sttick Ungarisches, 40 Stück tschecho-slowüksscheS,. 162'4 Stück jugoslawisches uud 1238 Stück rumänisches, zuscnmnen 4991 Stück Schlachtvieh, wonmter sich 9428 Stück Mast- und 909 Stück Beiulvieh befanden.-Der iGattung nach waren 2870 Ochsen, 617 Stiere, 614 Kühe und 30 Süffel. Es notierten: Ochsen ptima 11.600 bis 19.600 K., extrem 16^000 bis 17.000 K., sekunda 10.000 bis 11.300 K., tertia 7500 bis 9800 K., Stiere 8000 bis 16.000 K., Kübe 8000 bis 12.500 K., Beinlvieh 4500 bis 8000 K. und Büffel 8000 bis 10.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. , Boi gesteigerter Zufuhr und angesichts des konstant abnehmenden lokalen Bedarfes cröffaete der Markt in flauer Stimnlung. Im Laufe des Nachmittages ioar zwar der Verkehr: »infolge lebhafter Beteiligung von seiten auswärtiger Käüfev janinnerter, allein die in der Vorwoche zum Vorschein gelangte .rückgängige Bewegung inachte locitere Fortschritte. Sämtliche guten Dualitäten erlitten eine neuerliche EirrL^ von'2000 Kronen, mittlere und mindere Sorten bis zu 3000 K. prv Kilogramm gegenüber der Vorwock>e. B o r st e N v i e.h m a r k t. Nach den. bisher vorliegenden- AnmeldUttgcu und Ansladungen dürfte sich der Austrieb auf zirka .5000 Schweine belaufen. Berlin, 16. Juli. Wegen der ungeklärten politischen Lagr und der'MN Geldmarkt,nochnicht behobenen Schwierigkeiten machte die Börse heute bei ruhigerem Geschätft als bisher einen etwas ermüdeten Eindruck. Die Kursbildung war nicht einheitlich. Bei Schwankungen überwogen aber noch Kicröbesserungen im durchschnittlichen Ausmaß von.20.000 bis . 40.000 Prozent und bei schweren Montanwerten von 100.000 bis vereinzelt 300.000 Prozent. Stärker realisiert waren nach den scharfen Steigerungen der letzten Zeit 8;alutapapi-ere. Die Devisenpresse mußten trotz abermaliger schärfer Repatriierung gegenüber Freitag erneuterhöht, werden. . S chlußkurser Türkische, Lose 2,100.000.— Oesterr. Staatsbahn-Rordd. Lloyd 670.000.—, Wer. Elbeschisfahrt 532.000.—, Berl. Handelsgesellschaft 1,700.000, Kommerz> - Privatbank400.000.—,Darmstädt. Bank 600.000.—, Deutsche Bank ,610.000, Diskonto-Kommundit 760.000,-Dresdner Bank,420.600.—. Nationalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 78.000.—, Oesterr. Länderbank , NeichsLank —-, Wiener Bankverein 63.000.—, Wiener Unionbank . —.-7-, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 602.000.-, Bochumer Gußstahl 3,325.000.-, Daimler Mot. 335.000:-, Deutsch-Luxemb. 3,360.000.—. Deussche Waffen u. Mnnition —, Dynamit Nobel 575.000, Felten u. 'Guilleaume 965.060.—, Gelseukirchener Berg. 4,000.000.—, Th. Goldschmidt 719.000.—, Harpener Berg 3,900.000.—, Hirsch Kupfer 1,700.000.— . Höchster Farben 700.000.—, Hohenlohe-Werke 1,000.000.—, Laurahütte 1,100.000.—, Mannesmannröhren 1,775.000.—, Phönix Bergbau '2,225.000.—, Schuckert n. Co. 2,400.000.—, Siemens u. Halske 2,600.000.—, Telephon littet 470.000.-. . . . , Prag, 16. Juli. Die Börse »röffnete de»i ersten Bcrkeht der neuenMoche in fester Haltrmg. Zahlreiche Gewinnrealisierungen hatten im großen, und ganzen keinen Emftuß auf die Kursnotierungen, Besonders fest lagen ArbitragepapiLr-e; Eisen- und Zuckerwerte verkehrten verhältnisinäßig vuhig. . Große Nachfrage herrschte für Spiritusfabriksaktiev, in denen sich erst bei stark erhöhten Kursen Ware zeigte.. Von TransportlUnterUehmungen gaben Nordbahnaktien im Kurse nach. Banken lagen mit Ausnahme der tschechischen Jndustrialbank schwächer. In den Aktien der Wiener Banken, überraschte das Steigen der Unionbankaktien, die 40 Prozent getvännen; auch ' die iibrigen vermochten ihren Kurs zu erhöhen. In. der Kuliffe wiesen Skoda- und . Danek-Aktien höhere Kurse auf. Arss dem Exotenmarkt wandte sich das Interesse den neu eingeführten Papieren Sellier Bellot zu, welche, aber nur in geringen Posten zuaetei'lt würden. Die Schlußtendenz war fest. S ch l u ßck n r s e: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franke» —, Böhm. Unionbank —, Böhm. Eskomptebank 407.—, Böhm. Jndustrialbank 457.50, Zivnostenska Banka 411.60, Anglobank 151.—, Oesterr. Kredit 165.—, Wiener Unionbank 259.—, Wiener Bankverein 119.60, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A —Lit. B 215—, Ferdinands-Nordbahu 7400.—, Prag-Duxer 203.—, Aussig-Teplitzer Eisenbahn-—, Nestomitzer Zuckerindustrie 1495.—, Vereinigte Elektrizität Wien 176.—, Brosche 1275.—, Koliner Spiritus 1120.—, Königshofer Zvment 1045.—. Breitseld-Danek 496.—, Ringhoffer 748.—, Sinnneringer 131.-, Rothkosteletzer Textil 333.-, Alpine Montan 425.—, Poldihütte 510.—, Prager.Eisen 1080.—, Oesterr. Berg u. Hütten 2200.—, Skoda 554.—, Jnwald —. Berlin, 16. Juli. (Devisenkurse.) — Amsterdam " 76.807.50 (72.817.50), Belgien 9576.- (9326.50), Christiania 31.920.- (80.324.-), Kopenhagen 84.314.- (32.817.50), Stockholm 51.870.- (49.476.-), Italienische 8354.- (8039.50), London 897.760.- (857.860.-), New-York 196.111.- (186.532.-), Paris 11.571.— (11.132.-), Schweiz 34.114.60 (32.518.50), Sv anien 28.029.60 (26.932.60), Wien .276.30 (266.33), Prag 5860.— (5665.50),, Budapest 22.44 (21.44), Sofia 1745,50 (1675.50), Belgrad 2094.50 (1955.-). Berlin, 16; Juli. (Notenkurse.) — Noten Dollar 195.111:— (186.632.—), Pfund 897.780.- (857;850:-), Italienische 6364.- (8039.50), Polnische: 156.- (153.-), Tschechoslowakische 58,60.25 (5735.60), Oesterr. gestempelte 276.30 (271.30). Prag» 16. Juli. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin 1.40 (1.40), Zürich 583.76 (578.75), Paris 196.50 (195.75), London 161.25 (151.26), New-York 33.22 (33.227A Belgrad 35.87 (35.50), Bukarest (-.-), Wien 4.48 <4.427-), Warschau 2.65 (2.70), Agrmn^ —- (—.—), Budapest 36.25 (36.26), Jugoslawische 87.— (36.75), Oesterreichische gestempelte Krone 4.62'/, (4.527,), Polnische 2.65 (-.-), Ungarische 24.- (24.-). Budapest» 16. Juli. (Kurse der Devisenzentrale.) —. Amsterdam 3337 bis 3457, Bukarest 44.— bis 48.—, Kovenhaae« 1487 bis 1647, ChriAauia 1387 bis 1447, London 39.000 bis ' 40.200, Berlitt O.0490 bis 0.0570, Italien 365.- bis 385.-, Paris 500.- bis 520.-, Prag 255.- bis 287.-, Stockholm 2257 bis 2957,; Mch 1480 bis 1540, Wien 0.1195 bis 0.1295,-Sofia 78- Li8 82-, Belgrad 92.- bis 96.-, New-York 8480 bis 8780, Warschau-0.0710 bis.0:0790, Brüflel 414.- bis 494.-.. Agram, 16. Juli. (Devisen.) Wien 0.13225' biS —, Berlin 0.040 bis —, Budapest 1.06-bis —, Bukarest 48.- btS--7-.-, Italien 404.-bisLondon 435.- bis - New-York.9425.— biS , Paris 660.- M . Prag -284.— MS —, Sofia. —bis. —, Schweiz.. 1632.50 Äs Brüssel 465.- bis -.-, Warschau 0.082 bis AmsterdambisStockholm Amsterdam» 16. Juli. (Devisenkurses London - 11.73 bis 11.74, »erlitt 0.0010 bis 0.0011, Paris 14.90 bis 14.95,. Schweiz 44.177, bis 44.277„ Wien 0.00357« biS 0.00367,, Kopenhagen 44.25-tlS 44.50, Stockholm 67.45 bis 67.65, Christiania 41.20 bi? 41.40,. New-Yörk 264.62 bis 255-, Brüssel 12.35 bis 12.40, Atadrid 36.40 bis 36.60. Italien 10.827, bis 10.927», Budapest 0.027^ bis 0.037«, HelstuMr< -> 7.- bis 7.7«..Prag £6ö.friS>m