Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1590 (17.7.1923)
- Date
- 1923-07-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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“ Getto 6 “ ~ Wtott, Dienstog L<rldbrand entstanden, der große Ausdehnung annahm und das Eingreifen auch von Reichswehrabteilungen aus Innsbruck notwendig machte. Abends wütete das Feuer noch fort. Die „Innsbrucker Nachrichten" berichten weiters von einem ebenfalls durch Blitzschlag hervorgerufenen großen Waldbrand in der Nähe, von Scharnitz. Shminüe ntf dem Budapest« Rennplatz. ~ Auf dem Pferderennplatz kam es vorgestern zu gr^ß-em Skanidalstzonen. Die AtngestoWen -des To*alffateurs stellten Mveriwartet wogen LohndGevenFen -den Dienst er» und verweigerten die Ausgabe von Tickets. Mit der Abwicklung des Programms wurde begonnen obwohl sich das nach Zehntau-s«nden zahlende PMAum fchr mgehalten zeigte. Beim zweiten Programmpunkte stürzten Plötzlich 16 bis 20 junge Le«ite in die Rennbahn, fuchtelten mit den Stockenherum -mÄ> «nachten Mime, sich den Pferden in den Weg stellen. Als aber das Feld im Finishgalopp heran nah re, machten sie Kehrt und .flüchteten aus der Bahn. S'e wurden von der Polizei zur Auswe'islMung Verhalten. Beim Vierten Pur.Ete des Programms stellten die Totalisatsuvangesbellten den Streik ein und der Rost des Programms konnte ungestört aügewickelt werden. kiuftellrmg d« vasstve» «eststem im Donauverkehr. Nach Rückkehr des Generaldirektors der Ersten Donaudmnpfschiffährtsgesellschaft, Csatary, aus London fand eine Aussprache der Leiter der Angestelltciicrganisr':. neu mir dem Generaldirektor statt, bei welcher die schwebenden Streitfragen insoweit geklärt wurden, daß Montag den 16. Juli um 7 Uhr morgens die passive Resistenz eingestellt wird und die Verhandlungen zur Erledigung aller Angelegenheiten noch angleichen Tage beginnen. Die Wische» Sosdatengräber auf dem zentralsriedhos. Wir erhalten sagende Zuschrift: Das Resultat der Aktion, die in nxchrhaft jüdischer TenDungsart die Redaktion der „Wiener Morgenze-itung" in Nr. 1670 vom 27. Juni d. I. einzuleit-en begann, ist leider eine tiefe und schmerzliche Enttäuschung. Me jüdischen Einwichner Wiens tragen die Schuld, wenn die jüdischest Soldatengräber bisher verwildert aussahen. Die KülLusgemeindc verfügt nicht über die nötigen Geldmittel, um für eine dauernde Pflege dieser Gräber Sorge tragen zu können. An alle Juden ergeht deshalb nochmals der d r i ng e n d e Ruf zu einem Stiftungsfonds für die jüdischen Soldatengraber auf dem Wiener Zentvalfrieidhof Leizutragen, damit eine dauernde, würdige Wege her Heldengräber gewÄhrleistet sei und wir Juden in Wien nicht jedem Krähwinkel nachstehen müssen, das seinen Ortstoten ein ihrer würdiges Denkmal setzt. Unsere toten Brüder haben es verdient. Leo Ko hu. Zer negative Index und die Sttatzeubahner. Gestern erschienen beim Stadlrat Breitner die Vertreter des Verbandes der Handels- und Transportarbeiter und wiesen darauf hin, daß es die Straßenbahner sehr schwer empfinden müßten, wenn der negative Index sich in ihren Bezügen auswirken sollte, zumal aus Grund der Vereinbarungen im Parlament die Bezüge der Bnndesar.'gestellt e« und der Bundrssisenbcchuer auch weiterhin ungekürzt ausgezahlt werden. Die Funktionäre der im Verbände der Hagels- und Transportarbeiter organisierten Stvaßenbahnbödieustetelr ersuchten daher um Verhandlungen über die Fortbezahlung der Bezüge in der gegenwärtigen Höhe. StÄ>trat Breitner bcror.-te die VevhaMungZbereitschaft der Gemeinde und >mrlkaunte, daß die Auswirkung des negativen Index bei den geltenden Preisen der Lebens- und BÄavfsartikel eine uübeabsichtigi.- Härte bedeute. Da Vereinbarungen in dieser Angelegenheit aber nur aus Grund von Beratungen der zuständigen Faktoren Zustandekommen körnen, die einige Zeit beanspruchen, rvevde er verfügen, daß einstweilen die nngekürzten Juni b e z ü g e ausgezahtl werden sollen. Die Letzensmittelmörkte. Die Ftsischzufuhren ivaren gestern in der Großmarkt-' Halle sehr gut ausgefallen. Es waren 14 Waggons, darunter acht mit Rindfleisch an gekommen. Außerdem ist der Austrieb auf dem Markte in Sankt Marx stärker als in der Vorwoche, so daß man mit einer Verbilligung der Nindfleischpreise in dieser Woche rechnet. Gestern blieben die Preise noch unverändert, der Verkehr war wie gewöhnlich am Montag schwach. Auch auf den Grünwaremuärlten hielt sich der Absatz in beechridrnen Grenzen. Tie Preise blieben im allgemeinen unverändert. Kirschen und Weichsel kommen in geringeren Meilen auf den Markt, doch ist tveder an Obst noch ay Gemüse Mangel. ....' dtstgeu... Nachbarschaft. Seit zirka einem Jahre be- "s" Hand.errn^^tanzrska B ren am Laaerberg einen kleinen Schrebergarten, seit deni Erwarb dieses Schrebergartens stand ne jedoch mit ihrem Gnmidnachbarn Johann Cozik in steter ,5chde. Die Streitigkeiten hatten auch zu Ehrenbeleidignugsprozegen zwischen den beiden geführt. die vor dem Bezirksgericht. Favoriten ausgetvagen wurden und die schließlich mit einem Freispruch des Cozik endeten. Aber dieser Umstand setzte dir Frau in maßlose Erregung, und sie beschloß, den Rübt'er auf rhre Art M spielen. Als sie am Sonntag gegen 5 Uhr früh wieder in ihrem Schrebergarten weilte, sah sie, daß der verletzte Nachbar auch bereits auf seinem Grundstück weilte, um zu arbeiten. Sie zog einen kleinen Damenrevolver und feuerte aus nächster Nähe gegen den Gegner , einen Schuß ab. Das Projektil drang dem Cozik in die rechte Hand und verletzte ihn erheblich. Die Frau wurde znm Kommissariat Favoriten gebracht und gab bei der Einvernahme zu, gegen den Mann den Schuß abgeseuert zu haben, um dem Feinde bannt einen „T c n k,z e t t e (" z-.i geben. _Wiener Morgeiizeitung. Mitteilungen ans dem Publttum. zu Fabrikspreisen in bester Qualität bei Alfons Schlotterbeck Wien, VI., Qumpendorfwstrasse 111. Telephon 5446. M Kultus-uJustiztalare u. Barette liefert io schönster Ausflihraag die bekannteste Speiinlfirma 235 nimm B «Al nfTElM Zivilnnd voifermioimeider KUDDLr UUUlSTEin Wien,».Taborstr. 54. Tel.45-6-29 Gegründet 1886 - Große Auswahl feinster Stoffe für Maßbestellungen » Hofrat Göbl gestorben. Sonntag vormittags ist hier der Hofrat Vinzenz Göbl im Alter von 56 Jahren in seinem Bureau am Ballhausplatz infolge Herzschlages plötzlich gestorben. Hofrat Gobi war der Pressecckteilung des Bunoesministeriums für Aeußeves zugetieilt gewesen und «erfreute sich in ivurnalistrschen Kreisen, mit denen er vielfach in Berührung kam, großer Beliebtheit. ® Wetterbericht. Infolge. des andauernden Druckfalles über Nordeuropa ist kühle Seeluft ' von Südlvesten her in Mitteleuropa eingetreten nnd hat der Hitzeperiode vorläufig ein Ende bereitet. Die vorgestrigen Temperaturmaxima lagen in den tieferen Talstationen Oesterreichs durchwegs über 3V Grad. Der Westeinbvuch ging stellenweise unter Gewittern vor sich. Gestern war das Wetter vorwiegend trüb und regnerisch. V o r-- aussage: Wetter unsicher. Vereine. Vorträge und Versammlungen. Die ehemaligen al tö st er reich is che n Pensionisten, Witwen und Waisen, die voit her königl. rumänischen Regierung übernommen wurden nnd in Wien wohnen, «sind seit 1. Zlpril d. I. infolge gänzlicher Einstellung ihrer kargen Friedensbezüge in die größte Not geraten. Spenden, um sie vor Verhungern zu schützen, nimmt der Bukowinaer Zentralverband (1. Bez., Elisabethstraße S—10) gerne dankend entgegen. Urania. Heute,' 6 Uhr (Großer Saal): Vom Baum zur Zeitung. 8 Uhr (Großer Saal): Unis Nordkap ins Weiße Meer: Rettung aus dem Eise. Buhne und Kunst. Das Wische Mater i» Rußland. Aus Riga meldet I. C. B.: Das Moskauer jüdische Kammertheater hat die Vorbereitungen für die Aufführung des „Großen Loses" von Schalom Aljechem beendigt. A. M. Granowski hat das „Große Los" in eine musikalische Komödie umgewandelt. Die Musik ist jüdischen Volksmotiven entnommen. Das jüdische Kammertheater spielt vom 8. d. angefangen in Minsk. In der Theaterkommissian der jüdischen Kulturliga in Rußland werden Vorbereitungen ^getroffen, um Werke von Perez, Mendele Mocher Sforiin, Schalom Aljechem, Schalom Asch und Maupassant zu inszenieren. Aus den Theatern. Kammerspiele. Heute, 7 Uhr, Erstausführung des Schwankes „Haben Sie nichts zu verzollen'?" verichtssaal. Der Sptionsgerichtshof. System Schuster. . Wie wir am Sonntag belichteten, hat der Schnster-Senal des Verivaltungsgerichtshofes am Samstag sieben Optionsbeschwevdrnmit der Mschee-GegrünÄung, es sei vor Nachweis der Zugehörigkeit zur deutchen Rasse nicht er- , bracht, ckbgwiesen. In der Bechandluug erklärte der Rechtsvertreter eines der Beschwerdeführer, der Anwalt Dr. I. Waldrnan n, er sei sich dessen wohl bewußt, daß Beschwerden geg.m die Mwsisuug von Optionen nichts r»atzen, da der DerwalL-nnigsaerichtshos an seiner 'bekannten Anschauung in der Rassefrage fescha'lte. Es seien also auch die Fälle als entschieden ö'.t.' betrachten, bevor .es noch zur Verhandlung gekommen, and les sei eigentlich schade um die Zeit, die man mit der Verhand-- lnr.-g v erbringe.. Wenn er sich trotzdem entschlossen habe, diesen Fall zir vertreten, so geschehe die aus reim menschlichen Gründen, die er auch deni Berwal-tungsglevichtshoife zu erwägen gebe. Der junge. Student könne in seiner Heimat wegen des Minerus clausus an den polnschen Universitäten nicht weitetst'.Kieren, nnd wenn seine Option für Oesterreich ^abgewiesen werde/ könne er auch ar.- der Wiener Universität seine Stadien nicht fovts-etzen. Dazu komm: noch, daß seine Mutter das Hermatsvecht in Wien erlangte und die Option se-ilver Brüder anerkannt tvurde. Unglücklicherweise sei das Gesuch des Beschwechöjnhrers erst zwei Monate später erledigt wövden,. ^nd es lantetis auf Abweisung des Opdionsansuchens, so daß er als zu einer anderen Rasse gehörig dastehe als seine Müller , und seine Brüder. Bezüglich seiner Person müsse gesagt werden, daß die mosaische. Konfession durchaus nicht beweise, daß er ferner Mbstammuirg nach bei dem Wechsel der Kowfesstsn durch Mie Vorfahren nicht der Rasse angchöve, wie sie 'das Bundesministerium verlangt. Darüber sich auszulassen daß der Begviiff „Rasse" nicht in ar.sthropologischer, sondevn in knltureller BeAchmrg aufzufassen ist, sei nach so vielen theoretisch:':. PerÄffentlichungen übeöflüsfig.. - - . Dor Advokat hat mit seiner Anschauung, es sei schade für jede Bemühung, recht. Der Senat wies alle ab. Die Politik -ist -stärker als die Menschlichkeit und auch stävker als die Logik. Die Mutter ist arisch, der Sohn nicht. Vernunft-wird. Uns! in. 17. Mi 1925 Nr. 1590 Soll OHmtzÄe Mae kswitt. » 0*0081 Yd keutimer. «asMhlmig Men 0.0080V« Centimes. I» Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0080*/, (0.0081 am 14. IM) die Ssterr. gestempelte Krone 0.00817, (0.00817a am 14. Juli) die tschechische Krone . . . 17.16 (17.25 am 14. Juli) die Mark .. 0.0025 ( 0.0025 am 14. Juli) Holland......... 224.60 (227.- am 14. Zull) Neto-Nork ........ 673.- (575.50 am 14. Juli) London »..»»,«» , 26.40 ( 26.48 am 14. Juli) Paris 33.66 ( 34.02 am 14. IM) Mailand . . . .... . 24.62 ( 24.65 am 14. Juli) Belgrad......... 6.20 ( 6.10 am 14. Jutt) Bukarest 3.- ( 3.- aut 14. Juli) Sosta• 6.20 ( 6.20 am 14. IM) Budapest ..... » . * 0.067» ( 0.067« am 14. Juli) Warschau ........ 0.0048 ( 0.0048 am 14. Juli) He»m Skpprutr Kreditattien. Die ,Mienee Nrorgenzeitung" hat alS erste seinerzeit gemeldet, das; Herr CiPPrut darangehe, sein Paket Kreditaktien zn verkaufen. Wie in finanziellen Kreisen nunmehr bekannt wurde, hat tatsächlich Herr Ciphrut sein Paket an den Direktor der Lombardnnd Eskomptebank, Bronn er, verkauft. Das Paket ist nicht direkt in Wien, sondern ans dem Umwege über Berlin losgeschlagen worden. Wie wir erfahren, gedenkt Herr B r o n n e r, sich nicht in irgendeiner offenen Fekdschlacht mit der jeHgen Leitung der Kreditanstalt einzulassen. Die daran geknüpften Kombinationen, welche auch gestern in der Börse lanciert wurden, dürften den Tatsachen nicht entsprechen. Die Devisenyreise. Besserung äes Schweizer Franken. Die westlichen Devisen haben in Zürich eine kleine Ab* brockelmig erfahren. Der Dollar notierte 673.— gegen 673.60. Auch die ö st e r r e i ch i s ch o Krone bröckelte von 0.0081 auf 0.008075 ab. ' In Berlin sind die Devisen um ein G eringes hinauf-' gesetzt worden. Es notierte N e >v - P n r L 195.111 gegen 188.632, Devise London 89 7.750 gegen 867.860, Paris 11.671 gegen 11.132. Im gestrigen Wiener Clearing notierten: ßlearingknm der Österreichischen Nationalbank vom 16. Juli 1923. Devisen (Schecks und Aus-7in<! Kurs vom kj. juü Zahlungen) fuß" üeltl Ware Gcld Vvarc Amsterdam f. 1 lioll. Gulden . 4 27700,— 27800.- 27650.— 27750,— Agram 1 jug. Kronen . . » . 6 743,— 747.— 743.— 747.— Belgrad 1 Dinar .. 6 743.— 747.— 743.— 747.— Berlin 1 deutsche Reichsmark . 8 0,30 0.32 0.32 0.34 Brüssel 1 belgische Francs . . 4‘/, 34I4.- 3426.- 3414.— 3426.- Bndapest 1 ungarische Kronen . >; 6.95 7.05*) 7X5 7.15 Bukarest I Lei ....... 6 357.- 359.- 357.— m~ Chrlstlaula 1 norwcg. Kronen . 5 11280.— 11320.— 1228-).— 12120.— Kopenhagen 1 dänische Kronor. 5 12180,— 12220.— 11280.— 11320,— London 1 Pfund Sterling ... 3 325500.- 326500.-324500.- 325500,— Madrid 1 Pesetas.5'/» 9980,— 10029.— 9980.- 1C02O.- Mailand I Lire . . ..... 6 3C09,— 3021.— 3014,— 3026.- New York I Dollar . ..... 4 70935,- 71185.- 70935— 71185.- Parls I Francs . v ..... 5 4132.— 4148.— 4!4%— 4158.- Prag 1 tschecho-slov, Kronen . r> 2127.— 2137^- 2123.— 2138.— Sofia 1 Lewa . 71/, 618.- 622.— 618^- 622.— Stockholm 1 schwedischeKronor . 418520.— 18580.— 18470.— 18530.— Warschau 1 polnische Mark . , 6 0.56 0.58 0.60’/. 6.62'/» Zürich l schweizerische Francs . 3 12370.— 12420,— 12305,— 12J55.—, Noten Amerfkan, Koten v.5 Dollar aulw, » . . kleinere . , . Belgische Koten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » m it I0O . » » „ kleinere. » . Dänische Noten 100 Krön er » , Deutsche Koten zu 1000 Mark, . a n n 100 » » « n „ kleinere. » . . Engl, Koten von 5 Llvrest, aufw. » kleinere. Franzasische Noten 100 Francs . Holländische Koten 100 Gulden . Italienische Noten v. lOOLire aufw. b M kleinere . . . JugosI, Noten ungest.zu 1000 Dinar m » » n .100 . ff it tt | Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v, 500 Mark anfw, . „ kleinere. . . . Rumänische Noten«ulO0Ou.500Lel „ kleinere . . . Russ, Noten (Roman,) zu 500 Rubel m m * » 100 o . b * kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor , Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . , Tachecho-slow, Not. v.1000 aulw, . n kleinere . Ungar.Noten (neue Em.Vzu lOOOKr. . zu 10.000 Kr» » , . a . kleinere . . . . 70360.— 7>N69. — 7C560.— 70960.- 70460.— 70369.— 70460.- 70860.- 3375.- 34üj.~ 3375.- 3405.-' 595.— 601.- 596.- 604.- 584’.- 576* — 584*— 1204Q!- 12120.— 12140.- 12220.- 0.29 0.35 0.30«/, 0.36'/,: 323700*.- 325300*.- 322700!— 324300*.- 323500.- 325100.- 322500.— 324100.— 408r).- 4115.- 4095.— 4125.- 275f,i._ 2770O.- 27450.— 27650.- 2979.— 2995.- 298o.— 3000.- 2955.- 2975.- 2960.— 2980.— 734.— 740,- 734.— 740,— m. - 782*.— 726*— 11150.— 11320.- 11150.— nm- 0,53 0.59 0J57 0.63 0.48 0.54 OJ52 0.58 366.- 370.- 366.- 370.- 346.- 350.- 346.— 350.— 18310*.- 1841?.- 18260t— 1835Ö!— 12255.- 12335.- 12190.- 12270,- 9860.- 994D.— 9860.- 99-10.- 2109,- 2125.- 2U0.- 2126.- 2104.- 2120.- 2105.- 2121.- 4.65 4.8!) 4.90 5.10 *4*.55 4,75 4.95 5*05 *) Aus Auslaudsäbgabett nichts, von den übrigen bloß 20.% übernommen. Drei DMsenvchetatze in Berlin. 2l-ns BeMu wird ge- Meldet: Die StMipelvereruigung der Berliner Baniken nick Bankiers hat beim Börsenvorstand den. Antrag. gestellt, die «nMche NotieruiU von Devisen und Noten nur noch an' drei Tagen, nämlich Montag, Mittwoch und Fveitä-g . vor^unehmen. Begründet wird der Antrchg mit der ArvesiAüberlastung der Devsienbureaus, die sich aus der Neuregetluwg des DeviiseiweiLchves n-iD den damit vertbuudenen umständinchen Berechnurmeu der Znteilun>gen usw. evM. Nach BüschSlutz des Börsenvovstanldes findet bis auf wskteres eine Notierung von Devisen und ausläMschen Banknoten an SanEvgen wicht mehr statt. Zur Aufarbeitung der Rückstände entfallt ru. dieser Woche auZncchmswetse auch am Mittwoch/den 18. d. die Notiernng von auAändischen Achlungsiiritteln. Zielemewski. Dieses polnische 'JnÄustriepapier wnvde Wem im Gegensatz gu de-n^ anweveu Maschiueuwerten im Schranken besonders stark gefragt und war mit eitlem Plus aufpezogl'n. Die Ursache des leibhaften Interesses liegt einer-