Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1588 (15.7.1923)
- Date
- 1923-07-15
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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*fr.Ji588 Mett, 'Sormtag Wienier Morgenzeitung. 15. Juli 1923 Seide ll freu attfienieiiicu ^-ü'öratUftcn, Aübeitsgonreinschaften und Vortr^en für sie eigene wiffenfchaftltche Besprechunig-en von KrrnstweM: angeovdniet werden. An die Bildung ein-cs- Vereines ist vorläufig nicht Mdacht.. Wie Geschäfte führt ein -ans hervormgenden Angehörigen ider bej-e ich neben Kreise kufa-menenMetzes Komitee int Verein mit dem Direktor und'den anderen WissenffchaWichen Beamten des Museums. Der BevemiMng ist bereits eine grckßeve AM vo-n M i Mi edern bei^tretlen. Gin - gedruckter iAufvuf erAefft beim Portier des Oesterreichi'scl>en Museums, 1. B>sz., Sttibeuvirg 6. wo Ein- «schrerbuniqen vovgmommicn, Sanrmellisten und Erlagscheine anSgefMt werden. Aus den bisher schon Efgeibrachten Mitteln komtten bereits einige bedentenide Erwerbungen fiir das Museum gemacht werden, die im September zur Ausstellung lMlangen; auch die Wiede raulsnahme der Dor.uerstagvortrage und der vMsttmMcheu Mchemnskuvse 'ist für den kommenden Hertbst geisichevt. ' - __ Jüdische SchulnachrichLen. Talnrud Thora Misvachi. Don nrorgjm Morttag angesangen findet der Unterricht >in dvsi Abterluargeu täglich (mit ^Ausnahme von Samstalo und Somrtag) dort 8 bis 12 Uhr vormittags statt. UnteMichtsstsgenstande sirtz Hebräisch. Pentatorrch - und Propheten mit Kommentaren, jüdische Geschichte und in der Oberstufe Dailm-rtd mit Kommentaren. Alle Gegenstände in hebräischer Unterrichtssprache. An beit- Nachmittagen imden genwinlsame AussM-ge unter Führnrig der Lehrer statt. Auskunste und 'Anmeldungen täglich von 3 bis 6 Uhr int Sekretariat. 2. Be>z., Prteerstraße'43. * Gorkenbauschule Grinzing. KaSqrabsn. Schulbeginn September. Vorbereitungskurs für Bürgerschülerinnen. _ (Entgeltlich.) Fortsetzung des Tamner-MsmungsveNaufes ' bei A. Gemgrotz A.-G. Für S ch w i mm ro stü m e: T a ff e t-fl e ur e, schwarz, doppelt breit K. 64.000 und K. 86.000. Das aparteste Hochsornmerkleid t Crepe in a ro e ain e, handbedruckt, neueste DeffinS und Farbenstellungen, 100 Ztm. breit K. 126.000. Prima H err e«-L e i n e n ß o f e n K. 160.000. Herren-Leinenanzüge aufwärts von K. 300.000. Leinen-Bauernjanker K. 136.000. Herren- Viacevic-Hofeu K. 205.000. Ein Posten Leinen- Halb f ch u h e mit Lebersohle und breitem niederen Absatz, schwarz und braun, für Damen K. 49.000, für Herren K. 69.000 E n g l i s ch e C r e p e, Lrdruckt, vorzügliche Qualität für Kleider und Blusen, K. .9800. Original engl, gestreifte C r e t o n e, 80 Ztm. breit, allerbeste Qualität, für Hemden und Pyjamas K. 16.500. N e st e vonRü schon pro Ölest aufwärts von . K. 6500. O p a l r ü s ch e n, 10 Ztm. breit, pro Meter, K. 12.000. 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Montag den 16. d., 6 uhr nachm., Sitzung des Laudeskomitees und der Kongreßdelegierten. < «v * Skernsche Mlldchen-Lehr- und Erziehungsanstalt. 1. Bez., Werdertörgaffe 12, Telephon 68-1-97 (Schulleitung Malvine Friedmann). Pensionat, Tagesheim, Volksschule für Knaben und Mädchen mit Oeffentlichkeitsrecht, Vorbereitungsklasse für Mittelschulen, Fortbildungsschule, Verbindung mit Mittelschule, Sprachen, Kunstgewerbe, Musik, Sport. Prospekte. (Entgeltlich.) ° * Neue Telephon-Nummer. Dr. Ludwig Nies, 9. Bez., Alserstraße 50, zeigt seine neue Telephon-Numrner (Automat 25-3-63) an. " (Entgeltlich.) BeWellos siinftise Sommer-Mafien bei BrSder SchiWam. Infolge vorteilhaften Ankaufes großer Warenbestände ist däS wegen seiner Kulanz bestrenomnrierte Kaufhaus Brüder Schiffmann, 2. 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Eine solche Sommerdie „B'.tlenkolonie Kawafaa", hat die' Klosterncuburaer Wageirsabrrks-Aktlengesellschast ' im städtisch er Strandbad ftlofter|töit6urfl erbaut. 1(X)tStrarrdbadchäuscr in stilartigcr Ausfnhrnng, mit großen schattigerr Gärten, mit herrlichem Blumen-und . Farberuchmuck nach englischer Art, entzücken den Besucher. Die Häuser bestehen aus ein oder mehreren Räumen, smd mit Veranden und elektrischem Licht, auch sür 5Lochzwecke, verliehen. Die Strandbadehausbesitzer wohnen tagsüber im Freier^ und genießen abwechselnd die Sortne, Lust und Wasser. Mannigfacher Wassersport und der Auferrchalt in den schattigen Arten an der Donau, ist für die Gesundheit von unschätzbarer Bedeutung. Einzelne der onfgestellten hundert Strandbade- .Häuser werden von der Gesellschaft ins Eigentum käuflich übergeben, wobei der. Grund federn Käufer beinahe unentgeltlich vorderhand für zwanzig ^ahre überlassen wird.- -Ganz Wien spricht jetzt über die Strandbadchäuser.. und auch.wir behalten uns vor, demnächst das Leben und Treiben im Strandbad Klosterneuburg und insbesortdere in der V'illenkolonie „Kawafag" noch des näheren zu schildern. (Entgeltlich.) Kere» Kajemeth l'Nnrel KMWr Nationalfouds) Wien, 2. Bez., Zirkusgasse 33, Telephon Nr. 45-6-06. — Ausweis Nr. 24 vom 15. bis 14. Juni 29,562.558 K., insgesamt 189,852.727 K. — Nahalalsperrden (Kolonie Oesten'eich): Zentrale Benjamin Griffel 1,650 K., Dr. Frey 1,600, Dr. Karl Pollak 976, Dr. David Notliblum, Dr. Josef Schweig, R. Kraus & Co. je 500, Nathan Engelberg 651, Jak. Tanne 660, Oskar Preminger 431, Noe Schauder 850, Fischler 330, Dr. Langrok 325, Bern. Horowitz 150, Dr. Berl und David Kinnsbrmmer, Dr. Horowitz je 100. — 2. Bezirk: Max Ratz 1,650, Herm. Bergwerk anl. Grbmt seiner Tochter 70. — 3. Bezirk: d. Wechsberg 3,290. - 16. Bezirk: d. N. Taffetr Dr. Aschkenasy 200. — Baben: d. Seidemann: Eißler Gitter 170. — Linz: Lombard & Eskomptebank, Filiale Linz 1,000, Max Semberger 300, Firma Albur 250, Robert. Werner, Firma Kronberger, Viktor Spitz, L. & S. Kafka je 200, Dr. Menzel L Frau 160, Leo Rosenblmn, Viktor Taussig, H. Hauptschem, Alois Spitz, Helene Engelmann, Schllhhaus Zetto, I. Treichlinger, H. Morgenftem, Elise Guttmann, Otto Kapper, David Hirschsttd, Gustav Nenmann, Siegftied Fürst, Gisela Erle, Ad. Hartmann, N. Kriftianpoller, Fritz Pisinger, Feldmam: je 100, Jul. Meißner 60, Adolf Pick, C. Netter, Sim. Kretz, Anna Teltsch, Samuely, O. Sternschein, HanS Fürnberg, Dir. Lehrer je 50.Akademischer Landesverband i Bar Giora 370, Jedidäa 756. — Mödling: Sammlurrg Neurath bei Dr. Ernst Moser 906. *' — Zentrale: Hauptkassa der israÄ. Ktrltusgemeinde 250. Büchsenablöse Biller 260, Streitgegenstand „Levante" kontra Tropp 120, Oskar Basch, Leop. Perszlenyi, Josef. Deutsch, je 60. — 1. Bezirk: Brüder Emst 186, Simon Gaspard a. N. Isaak und Lola Liffchütz 100, Dr. B. Klimme! 50. - 2. Bezirk: Josef Hirsch 300, Gerschon Ginsberg 75. - 3. Bezirk: Bethaus Untere Viaduktgasse 50, Dreßler 50, Tempel Hetzgafse: Lemoerger 50, Adolf Rübner 81, Kartrngewinn Mina 'Halpern 90, Max Markus 70, mag. Jakob Tuttnauer 50. — 6./8. Bezirk: Abrccham Singer a. N. Mirjam Biron, Antwerpen 100, Fritz Kruh 500, Robert Kien, Dr. Holdengräber, Dr. Schiffmann-je 50, S. I. Halpern 25. — 8. Bezirk: Makkabi IX.: d. Lisl Waig 500, Sammlung bei Verlobung Rosl Weiß-Jakob Leiner 118. — 10./11., Bezirk: Sammlung Steigmann anläßlich Sude Löwenstein: Sanbor Löwenstein 300, Simon Steiner, Philipp Raml, M.. Ernst je 100, Pollatschek 50, israelitischer Tempel für den 10. Bezirk 94. — 16. Bezirk: BethauS XVI 55, Bethausverein II t- Testlath Jeschurun: L. Spira.100, Allexarcker Matz 75,. Heinrich Edelsteins Reichmann je 50, . Bety Israel 318i — .Bethäusverein-lX.^ Dhel Abraham 157, Z. A. V. Bar Kochba-Sammlung 78, Hitachduth: Sammlung Herzberg 233, Mcw. Landesverband: Bar Goria 495, I. A. V. Jordania d. Offenberger-Grnnwald 250, Jordania a. N. Ada Dorf 100, Jordania a. N. G. Margulies 150, Makkabi!I Pauschalbettag 100. — Atzgersdorf: Tempelspende 260, Julius Lager 100. MerMr Hindernisse, die er sich selbst austürrnt. In der sechsten Runde war er um einen Punkt hinter Reti zurück; in der siebenten näherte er sich ihm bis auf einen halben Punkt, um ihn in derachte» zu erreichen. Die Spannung -der Schächwelt war auf- Siedehitze gestiegen, da die beide«? Rivalen in, der neunten -Runde aufeinander stießen. A e t i hatte dsrr Anzug. Zur Stunde, da diese Zeilen nicdergeschrieoen werden, ist die Frage gelöst. L a s k e r h a t d e u Sieg errungen und führt nunmehr klar mit einem Vorsprung von einem Punkt vor Reti und anderthalb Punkten vor dem Dritten, Doktor Tartakower. Was wir jüngst in der „Wiener Morgerrzeitung" schrieben: Lasker gewann in seiner Blütezeit rede Partie,^ die er gewinnen mußte, scherut auch heute, trotz feiner vorgerückten Jahre, noch Gültigkeit zu haben. Es ist eine böse Sache, zu prophezeien. 'Noch ist das Turnier nicht entschiiederr. Aber der Sieg über Reti hat L'asker jedenfalls den ersten Preis nahe gerückt. Ihn eiuzuholerr, ist ieht überaus schwierig. Kann «s Reti oder einem anderen der führenden Kämpen noch gelingen? Reti hat ja oft gegen Schluß eines Turniers staunenswerte Leistungen vollbracht. Allerdings hatte er noch keinen Lasker vor sich. Es gibt glso noch immer interessante Fragen, die das Turnier stellt, geringer geworden. Nun, in wenigen Tagen'wird alles de-' antwortet sein. Weiß: Röti. — Schwarz: Kromadkra. 1. 8g1—k3 Sg8-f6 16. SfSX64*) Sd7-b6 2. c2—c-i Z 67 — 66 17. Sc4—e3!®) a7—a6 3. g2—g3 e7-e5 18. a2 - a4 Lc8—e6 4. Lfl-g2 c7—c6 19. 8 64Xe6 To8Xe6 5. 68—63 L!8-e7 20. ai—s.5 Sb6—67 6. Sbi-62 0—0 21. Lg2 hS! Te6 66 7. 0-0 81,8—67 22. T 61X66 D c7X<36 , 8. t2 —b3e) D 68—c7 23. Tal-61 D 66— c7?7) 9. Lei—b2 Ti8-e8») 24. Lh3X67 856X67 10. l) 61—e3 L e7—f8 25 S65!8) Dc7Xa& 11. T fl—dl 87-86') 26. S 65—e7 f Ke8-f8 12. 63-64! Lf8-g7 27. T 61X67 Ls?Xd2 13. c4—c5! e5X64 28. D c2Xb2 Kf8-e8 14. c5Xd6 v e?Xä6 39. T 67X57 Ausgegtben. *) lö, Sd2—c4 D 66 - c7 / „Slowakische Volkslieder", (Ins Deutsche übertragen und bearboi-tet von Rudolf F elb-e r. Mit einem Vorwort von Univ.-Prof. Dr. Alois Kolisek. Verlag Hüni u. Co., Zürich.) Zum -ersten Male wird hier versucht, den so sehr gerühmten, vrvlsach noch rmgeho-benen Schatz der flowaikifchen Volkslieder dem deutschleisenden Publikum zugänglich zu machen. Ein junger Wiener^ Korrchomist, Dr. Rudolf Felder .(eint ge-bürt-iger MAjrer), hat soeben das echte Heft einer slowakischen VMMedevs-Mwnlu-ng erscheinen lassen. Zu ausgewählten, ganz wundervoll em-pifundeueu, teils melancholischen, teils schaMha-ften VolkÄtedm-elodien hat Felder ebenbürtige, ebenso originelle als — bei aller Einfachheit — wirkungsvolle Mavierbeg'leittM'ge.n Mchrioben, die im Gegensatz zu vichen - anderen Bolksliedbearloeitnngen den ursprünglichen Charakter des Liedes nicht nur völlig wahren, sondern dessen Reiz durch mMchst selbständige Melodieführmvg, durch natürliche und 'doch sein dchferenFierte HarntoniifteMng sowie durch piLanke Rhythmifievun-g noch bedeutend erhöhen. Ein g-nter Ge-- danLe war es, diese Publikation mit einem Vorivort über das Wesen des slowakischen VoUsbiedes ans der Feder von Doktor Kolisek, dem bedeutendsten Kenner dieser VMÄiedgat-tMg, zu vechchon. . __ Zchach-Wonll. ilitteflnitgen der SÄachfeWu Hakmch. Sa« Tmaler in MM.-WM. Lasker an der Spitze, Die Teilnahme des früheren Weltmeisters Dr. Emanuel Lasker verleiht dem Turnier in M ä h r i s ch - O st r a u sein eigenartiges Gepräge. Schon der Erfolg Maroczys in Karlsbad gab der Schachwelt zu denken. Wie nun, wenn die Modernen auf den Größten des „klassischen" Schachspieles stoßen würden? Lasker hat gezeigt, daß dre gespomnten Er-' Wartungen, die man an sein Wiederauftreten knüpfte, nicht unberechtigt waren. Gleich der Beginn des Turniers wurde durch die überragende Persönlichkeit Lasters und die hohe Fornr Retis charakterisiert. Beide hlieben acht Stunden hindurch ungeschlagen. Reti eilte von Sieg zu Sieg; seiner alten Gewohnheit getreu, streckte et. vor allem die Großmeister, die ihm entgegentraten, nieder: diesmal waren es Biogoljubvw und Spielmaum. So hielt er unentwegt die Spitze'inne. Aber knapp hinter ihm lauerte Lasker. Auch er bewahrte einer alten Gewohr'heit die Treue: Seiner Sorgsich nimmt. So errang: Dr. Tarr asch gegen ihn einen Mus bauer.in Gewinnstellung. Mer da bewies Lasker seine 'Titanenkraft, indemer seinenr Gegner in grandioser Art die Partie allmählich abdrückte. In der Partie gegen Hromadka zeigte Lasker, daß er auch gar manche/Neuerung bei den C'i'-I'.uingen nicht kennt. Aber' sein Genie iibnton'dct alle i) Diese Eröffnung aus der Vergarrgenheit (Z n ck e r t o r t),. die Rötl in der Gegenwart spielst hat von ihm (irr Verbindung mit dem 3. Zug), den Titel Eröffnung der Zrlttmft erhalten. *) Weiß hat die Eröffnung meisterhaft behandelt, während Schwarz sich höchst unglücklich aufgestellt hat. Beide Läufer sind eingesperrt und seine Figuren ohne Wirksamkeit. Der Befreiungsversuch <36—d5 geht nicht an, da Weiß nach dem Abtausch auf <35-11)2 spielt; damit ist s5 angegriffen und der Läufer erhält! eine überragende Wirkung. Will nun Schwarz durch 64 diesen Läufer, beschränken, sowird wieder der Läufer §2 sehr wirksam. *) Schwarz will g6 spielen und den Läufer nach g7 bringen, nm aus seiner Verpackung herausznkommen. Dieses etwas umständliche Verfahren benützt Weiß dazu, fich in wenigen Zügen , eine klare Gewinnstellung aufzubauen. 4) Schwarz hat gerade seine Äbficht durchgesnhrt, da rollen., ihm die beiden meisterhaften Bauernzüge des Weißen ferne Stellung auf. .. , 5) Der gewaltige Stellungsvorteil, den Weiß auf so einfache. und schöne Art errungen hast ist nun klar ersichtlich. Alle Figmen' — die beiden Läufer und Springer, Dame und Türm — habe», sich zur intensivsten Wirksamkeit vereinigt. s) Drohung: 8d5. . 7) Dieser Damenrückzug kostet eine Figur. Besser war v e7, obwohl Weiß auch in diesem Falle das bei weitem überlegene Spiel behält. «) Wohin immer die angegriffene Dame ziehst geht eine Figur verloren^ Auf D 66 oder 68 folgt S l>6. ») D h8 # ist nicht zu parieren. Die Partie ist ein Muster moderner Strategie. _ Mhne «ch traft Die Kainz-Bühne hat den Burgschauspieler. Stimm- und Sprechhillidner des. Buvgthe-aters, Herm 'Al-ex-a-rcher El-mf Horst.als künstlerischen Leiter verpflichtet. In diesem Bewinsiihe.cüer wird ernste, zielbeiwußte, heimische Kunst gelehrt und gepflegt. Die Saison beginnt mit einer ArrMhrmrg von ,'K)>er Kaufmann von Venedig" mit -Alex-ander Elm- Horst vom BurMeater als Shhbock. Die Zwischen-mu!sik, ähnlich wie in der A-uftührump ,Mie es euch gefällt" von Bckrnowsky im RainMÄdt-Dheater, leitet Herr Dr. Viktor Krü-ger. Diese D-evanstälttvny findet' zugunsten des Ios«f Kaiuz-Gradftmdes statt. „Die Meistersinger von Mrnberg" Die am 1. d. abge- (f-apfbe Freilichtcrusführuing der .Meistersinger von Nürnberg" findet heute den iö. d. auf der Hohen Warte statt. Mitwirkende: Frau Mihaczeck, di« Herren. Ierger, Maikkl, Wandler. Ritters, heim, Frifchler ufw. Regie Rainer Simons. Restliche Karten von 9 bis 12 Ähr Hotel Union, von 2 >Uhr nachmittags an -de» Tageskassen. (Enigeltlch.) Ein Rothschild als Sammler. Der in Frankfurt am Main lebende Baron Maximilian v. Goldschrrridt-Rothschild hat vor kurzem seinen 80. Geburtstag gefeiert. Er hat sich .wahrend eines halben Jahrhunderts mit der Sammlung großartiger^ Kmrftschähe 'beschäftigt, .wovon feine Wohmmg beredtes Zeugnis Miegt. Seme stärkste Neigung M dem Silber der Renaissance. Es gibt nur wenige Sammlungw in öffentlichen Museen, die feinen Kollektionen auf diesem Gebiete ebertbürtrg sind. DOROTHEUM _ Versteigerungs - Einteilung W Jeden Do im Franz*|osef*Saal: Sohüne Möbel, Peroertepplohe, Konetgowerbe; ieden Fr im Hoch- Saal: Gemälde, Kanstgewerbc, Teppiche, Antiquitäten; im Olashor. Möbel, Kassen, Luster, Bilder, Hausgeräte. Täglloh (mit Ausnahme Samstag) Gebrauohigegonstömle int Luowigstorff-, Rossleru. Kolowrat-SaaT; speziell jeden Mi Photoapparate, Ferngläser, Optik, Schreibmaschinen; Fr20. Vlljagdwaffen,3portauarii8tunu,Fahrräaer Pelze im Ludwigstom-Saal. TäQllob (mit Ausnahme Samstag) Pretiosen; Jeden Di Silber Chinasilber; Jeden Mi BHllautenu. Perlenschmuck im Franz-Saal. Täglich, auoh an Feiertagen, mit Ausnahme der Sonntage, 7 Uhr abends: Antiquitäten, Gemälde, NViniaturen.Persertepplche, kunstgewerbliche Luxusgegenstände Irn Vergnügungspark im Prater. Bel Jeder Auktion im. Franz- Josef-Saal und Im Qlathof gelangt eine grosse Anzahl von sohonen Kaffeehaus»Sesseln und Tisohen mit Marmorplatten zar Versteigerung. TägÜcliScl&austeHtmgeii ab x üferi der Versteigerungen ab 3 Uhr .. VJUi'iluugcn"«. „Nachrichtenblättem^d. Dorotheums. |j||| *-, * *t "7 Nähere-