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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-14 · Heft 1587 (14.7.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1587 (14.7.1923)
Date
1923-07-14
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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1687 Wien, Ga-nrstag . Und jetzt gehöre ich zu ihnen, mit demselben Stvebsn nach ei-uem ,KÜl, mit - der Beteiligung >'vn einer gememsamen UMeit, deren Früchte wir in einem anderem Lande schauen wollen. Hier ist ja nur eine Station. Jetzt nehmen wir einige Kinder in unseren Verein aus, um uns einige Stunden.wöchentlich mit ihnen zu besaßen. In ihnen soll weiter entwickelt werden, was wir bereits uns erworben Haben, und-M dqs, . was uns fehlt, soll-m sie beLommen. Richtige Jugend, das brauchen ivirr __ Reg i Reinhold. lie Wiener jüdische Jugendbewegung. Wenn ich in der ,^Jugendbeiilage" lese: „Jüdische Jugendbewegu.^ oder „Probleme der jüdischen JngeMewegunig^, so entsteht in mir die Frage, ob es überhaupt ettvas Derartiges in Wien gibt, b. h. eine jüdische, national denkende und fühlende Jugend? > Ich glaube, daß sine jüdische Jugend in Wien in diesem Sinne erst ges chaffen, bezw. erzogen werden nmtz. Der Verfasser des Artikels versucht, durch HevvorrusN'Ng einer Polemik Probleme behandeln zu wollen; statt mit konkretem, positivem Material hie Richtigkeit seiner Bchauptlupgen überzeugend dargustzellen, operiert er mit Vockvürfen und Kvitik gegen andere. Weiters empfieht er, die Lehre des Nationalismus vom Kaftan zu nehmen und sieht das MMngen der Erziehung in der schwachen Kenntnis der hebräischen Sprache. Die Kenntnis der Sprache steht an zweiter Stelle. Zuerst mutz die Jugend jüdisch denken mtb fühlen. Der Fehler, der hier öfters wiÄ-echolt wird, besteht darin, daß als Beginn einzig die Kenntnis der hebräischen Sprache gefordert wird. Gelingt dies nicht (und dies ist leider öfters der Ml), so legt man die Hände 'w den Schoß und es wird weiter nichts getan. Um nicht mMevstanden zu werden, will ich hier bemerken, daß ich die Kenntnis der hebräischen Sprache nicht gerrngschätze. Daß man heute hebräisch nicht lernen soll,' behaupten selbst die Gegner nicht. Ich will bloß sagen, daß wir manchmal zu früh danrrt ansangen, wodurch sehr wichtige Zweige der nationalen, kulturellen Md gestllschaft- 'lichen Bebens Vevnachlästigt werden. Borevst muß inan die Jugend bis zur Stufe der Selbsterkenntnis ttn Fühlen und Denken bringen, wodurch das Bedürfnis nach Kenntnis der hebräischen Sprache Volt selbst erweckt wird. Di« Wege, die zu diesem Ziele sichren, sind den versöMenen LandesverMtniffen angepaßt und nehmen auch andere Formen an. In Ländern, wo Juden in kompakten Massen wohnen und sich schon oin eügemS Miil-keu geschaffen haben, sind die Ausgaben der Mischen Erziehung klar und deullich. Die n-a ttöMe Umgebung tst der Weg, dürch den 'sie ihr Klnd erziehen. Die Schulen sind mit der jüdischen Umgebung, in der sie funktionieren, eng verbunden utib alle Fäden, die das Kind und die Schule mit der Umgebung und zugleich mit dem ganzen- Volk verknüpfen, sind natürliche Umstände. Ganz anders vekhält sich die Sache hier in Oesterreich. Die GrziehunigAsprache ist nicht jüdisch, die Gegenstände sind nicht jüdisch, das Leben alleütt oft antiMsch. So wie eine normale Umgebung eine normale Erziehung verursacht, so kommt im Gegensätze bei unnormalen Verhältnissen eine unnormale Erzichimg zustande. Wir haben also jetzt eine Art KompwmiißierKrchrmg: Man nimmt wohl die Lcmdesspvache, aber nicht die Kultur an. Es ist klar, daß als erste Aufgabe jüdischer Erziehung in Oesterreich die Schaffung einer eigenen Umgebung -tväre, deren unsere Jugend am rnefften bedarf. Ki-lcker, welche diesen Weg der Erziehung betreten hätten, tvären erst eigentliche jüdische Wolkskinder und somit ihre Erzichnng die tvahre jüdische Volkserziehung. Zu dein: Zwecken müssen die Wien-er Jugendveverne mehr als bisher die hier weilenden, auf der Durchreise nach Palästina befindlichen EhaluMn Vom Osten heranziehen. Der persönliche Kontakt mit diesen würde ihnen neue Kenntnis echt Mischer Sitten und Gewohnheiten bringen und nicht, wie der Verfasser des obgenannten Artikels, der, statt den richtigen Weg eiuzufchlagen, die Rückkehr znn: Judentum von: alter: Kaftan erwartet, Wir müssen aus jenen Lebensquellen schöpfen, mvs denen sich unsere Jugend erquicken kann. Dies such die Chaluzinr, die oinen stolzen, modernen, nationalen Arbeitertypus repräsentieren. Daß dieser Weg sich als' richtig erwiesen hat, beweist die erfolgreiche'Tätigkeit, die der Jugendverband verzeichnen kann, wie z. B. die Jngendgrnppen Ahawach Zion, MekMnom (9) und einige von Jung-Juda (10), welche in verhältnismäßig kurzier Zeit durch ihren Verkehr mit den Cchaluzmr ihre ursprüngliche Form total geändert -haben und sich sehr deutlich von anderen unterscheiden. Dem: -der Chaluzweg führt zur Nenaissanoe des jüdischen Volkes. ,A b r a h a m B r r k. „Grininke Betmelech". Ich amüsiere mich jetzt beim Lesen eines jüdischen Kinder-- /ourimles mit dem Titel „Grininke Be-mrelech". ES ist von der 7 Jüdischen zentralen - Schulorgamsablon Wilnas herausgeben. Das Motto, der Grundsatz dieses Journales, ist ein' Teil - eines Gedichtes des großen hebräffchen und jüdischen Dichters ' Bialik. Es lautet: , Unter die gri-ninve Beimelech . Spielen sich Moffchelech, Schloimelech. - Ot, mir sol sein jidische Kinderlech Far eiere kuschere Atgelech! Dieses Journal enthält rmter anderem vieÄschiedene Beschreibungen des herrlichen Lebens und der prachtvoller: Ein- .Mruugen in den jüdischen Schulen dieser Art. Für mich sind ' Menlnö Morgerr-tttrms. die Stunden, die ich mit dem Lesen Vieser verschiedenen Berichte verbringe, Stunden der Begeisterung und Glückseligkeit, de.nn ich versetze^ mich «in die Lage dieser Schulkinder- und stelle mir vor, als Mich-auch das Leven in Men Schulen genießen würde. Ich glaube, dH sich gleich mir jeder jüdische JugeMiche über die Berichte der genaintten SchülM fvvue», und sich für dieselben sittevsssieren wiirb. M Ml ich Me gute Jüdin' bin und meinen jungen Brüdern und Schwestern gerne Freude bereite, so will ich .auch euch, mqnches berichten. Sehr interessant ist. zum Beispiel über ditz Kinder von der Volksschule Nt S beim jndi- - scheu Schul- und -BolkSMmntzSvevein von Warschau zu hören. ES ist erstaunlich, welch - ein' gE Leben zwischen, den Kindern, welch eine ernste Beziehung der Kinder zur Schularbeit und zur Selbstverwaltung in der Schule herrscht. Ich glaube, daß für diese Kinder die Stunden, die sie in. der Schule verbringen, Stunden der Freude sind, wie sie der Künstler über'sein wohlgelungenes .Werk empfindet. Äe Kinder dieser Schule geben eine 'Zeitung- /,Der Stemdl^, -Mit einer BMage „Schülchronik" heraus, welch letztere die Tätigkeit der Kinder enthält. Jedes Jahr werden verschiedene Abende veranstaltet, wie zum Beispiel Kinovorstellungen, Turnvorsiihrusthsn, Theatervorstellungen usw. Die Kinder haben einzelne Gruppen gegründet, welch; einüNd demselben Ziele zustreben: Sie wollen ist. sich'das.Gefühl der treuen Freundschaft wecken, sie wollen es dazu bringen,, daß einer «deck anderen Hilst, sich seiner annknckt, ihn verteidigt- und sich für ihn in Liebe und Treue opfert. Niemand darf ein Geschenk annehMen'oder ein Vergnügen ln- Abwesenheit des anderen genießen. Außerdem wurden in dieser Schule allgemeine Diskussionen, die einmal.wöchentlich abgehalten werden, eingeführt. Bei diesen werden-verschiedene wichtige Schulfragen besprochen. Dann wird jedem Kinde -irgend «ine Arbeit für die verschiedenen Einrichtungen zugÄviesen: Dst Einrichtungen^ sind folgende: 1. Die Kooperative, welche den . Schülern die notigen Schulsachen verkauft. Bekommt die Schule Geschenke für die Kinder, so übernimmt eS die Kooperative, sie zu verteilen. 2. Die Apotheke, sie wird, von einem Kinde, verwaltet. 3. Die Wirtschaftskommission, ‘ fie besteht aus sieben Kiüdern, die daS Essen verteilen? 4. Die Leihkaffesteche, dazu dienh. den KMyr, Geld zu borgen, dMtt sie die Schulsachen -Mkanfew ünd die monatliche Schulgeldzchlung vornehmen können. 3. Der Produktenvertvalter, welcher die Produkte von Küche und Bäckereien verwaltet. 6. DaS Chawerimgericht, es besteht aus fünf Kindern. Es hatte bis jetzt wenig Gelegenheit zur Betätigung, da nur selten Strettigköiten Vorkommen. 7. Die dramatische Sektion, sie arbeitet sehr fleißig und bereitet den Kindern viele vergnügte Abende. Schließlich soll auch die Scherstube erwähnt werden; ii: dieser betätigen sich zwei Kiraben.'Für einmal scheren werden fünf Mark bezchlt. Ich habe in deck'Journal „Grininke Be!-' melech" auch einen Bericht über die jüdische Volksschule bei der Külturliga in Mlkonrtr gelesen und will ich auch euch von dieser Schule kurze.Mitteilungen machest. Die jüdische Volksschule in Wilkomir hat verschiedene KlubS und Lesehallen eingeführt.). Jedes Kind zahlt monatlich eine Mark ein und um dieses Geld werden dann Lehr- und Lesebücher und Journale gekauft. Diese Bücher und Zeitungen kommen dann in die Lesehallen. Wenn ich das Journal „Grininke Beimelech" lese und dünke: Diese Freude erleben jüdische Kinder, so lacht und jubelt mÄn Herz Denn ich bin eine Jüdin, die ihren jungen Brüdern und Schwestern das Beste wünscht. S. M., Bürgerschülerin, 13 Jahre alt. Dem wir fin» Znden... So sind wir durch Jahrhunderte geschritten, Verhaßt, verjagt, und dennoch unverzagt, . So haben wir der Welten Haß gelitten. Wir haben nicht gemurrt und nicht geklagt. Nie war'8, daß sie zu ihrem Tisch «ns luden! Denn wir sstd Juden nur, denn wir sttck Juden. Die KriegeSfackel, die die Welt entflammte. Hat überall auch unser Volk besttahlt, So mancher Held, der uns'rem Volk entstammte. Hat ftemdem Volk des Blutes Zoll gezahlt. Daß dennoch unseren Ruhm sie nicht vermeldend Denn wir sind Jude«, Juden sind nicht Helden. Und doch, o Welt! Das Blut, das nun geflosien, Das edle; gern verspritzte Judenblut, Das trotz der Hasses strömend sich ergosie«, Der überall bewies'ne Heldenmut Soll nicht vergebensein! Ihr sollt'S bekennen, Wir dürfen stolz und frei MS Juden nennen l Gönnt uns ErfüllMg unseres, alten LramneS, Gönnt uns das Land, d'rin David einst gethront, Gönnt uns das Glück des selbstererbten Raumes, Den unser. Voll vor langer Zeit bewohnt. Dann geh'tt wir selbst, ihr braucht uns nicht verteiben! - Dann wollen wir die Juden sein und bleiben. (Entn. d. Ztschr. „Juvg-Juda.) Erich Juhn. Arles aus Walizien. Fühl« mich wicht «dazu «berHe«, in fÄdolÄangen ArMeln «in« Staristvk M«r die jüdsiche JuyenMiweMvg A Qsdgalizien . zu gGen. «Ich fiulde es nur für virve'Pflicht, in Vichem Mschnitt ' etwas -Wer di« JuykmiMvegüng zu'sagen, was man mich als eine Mahnung aMasstn kömrt«. Wie ist daS Leiben der jWischen Jugend A der ostgalizifch«N Provinz? Ende Frage, dw sitr denljenigsn, der lmron Blick -ist diest ÄÄi^ung iwirG sthüver zu «bemMvovden wäre. Auch in das WMst« ^tgaDsche Mädtchvn dvavg das Licht «ms der großen Webt mit sMM?Mhntzn . n^ Fwude mrd «seligen MiMten M. In deck IHM Mitz bis 1980 gab eS hier eine starLe Mschnat-ioMile JiUyüMeWdgunitz. Aus wÄche Pu-nlkte man stieß, lüiberall «war die Jugend ovgmritsiert, teils M Schomriin, Ghalllizim. jugeMick)« Kulturträger u. a. Bei allen B«r- 14. IM 1928 _keifte % ' isaurmlungcn, Borträgen und vechchiedenen ZusammeuMMe« «ließ sich auch die Jugendstinvm« Höven. Die Miischen Mechchus' Ler gatten «cks^ Haupt der Jugendbewegung. Din geistiges «v- . -t-ionaleS Band umschloß di« gesamt« Jugend. Die gange t JMNÄbelwegung stand unter dem Banner des Heroismus-.^ Wie anders sieht «s jetzt aus. «Kein« Bewegung, sei« 'Oryantsationen, Seine Zusammenckünste, nichts — öde. Err-BM von der «Provinz. Ein Dell der Jugend wandert« nach PM« siiwa> eir.* Dell, «wandert« ins Ausland, .der.ülbvige Teil verlor das jugeMiche Fmer, die Zusaimmeng-eihörvgVeilt «seiner Jugend- .betveyung; «die Tanzlust beschaiftigte sie ifortwälhrend. Shimmy -und di«, anoeren modemen Tänze -fanden auch hier ihre Lieb- Hader, und nur bei der Jugend. Auch di« „Mode" beschälstigt ffie, ielbe neue „Sttobe" muß -ihre Spuren bei ihr einzeichne». Der Ruck nach rechts spiegelte sich auch bei. Mstven Madeurißern ab. Der Sport «fand auch hier -sein« Devchver, hier und da «beistehen jüdische Sportgrnppen, die abop aus einer geistig stiÄdrigM Stufe stehen, vom ^nationalen Geist deine Notiß ^nehmen. > . Auf «dem Gebiet der NationalsondÄsamirrlungen beteAM sich ein Teil der Jugend.— aber mit wenig Feuer. Schicker« Arbeit. «Auf kulturellem GÄbiet leistet di« Jugend überhaupt -nichts. Ja, wenn's.um emem Ball >gcht^ da wirid's «flott gemacht.! . Wer trägt die Schrld, Die Frage muß unIbeanÄvortet hleiber', «denn ich suche nicht die Schuldigen sestzustellvn. Ich appelliere nur an «die Führer, die mit -der Jugendbewegung!!veriknü«pft waren und jetzt abseits stchen und an die gesamte Jugend, an. jene, die die .jetzige gefahrvolle.Stunde kennen; Mvück in die Reihen, 'organisiert euch ineinem national« 'geistigen BaUd und Vleibt aus der Wache! Der Antisenvittsmus .r.ümmt hier mit jedem Tag drohender« Zeichen an, und die Jugend opfert ihre Jugendjahre auf dem Altar der «Shimmy-Wt-tin. Es M daher «der Ruff: Eöwachet! Juni 1986. Am. Tre— Aus dem Talmud. Jer. Taantth 3, 10, S. 66 d. 6. Ehoni «hammeapel, GiÄelfohn «des Chon:, «Äbte zur Zelt der Demipelzevstönm-g. Er ging einst nach einem Berge z» seinen Arbeitern. Während er ldort saß, sing es ar.» zu regnen; «da ging «r in eine Hähs«, schlummerte und schlief ein und lag so in tiestyn «Schlaff siMig Jahre lang, bis der DempÄ gevstort und wieider auffge'baut wurde. Als er nach siebzig Jahren erwacht«, ging er aus Der Höhl« und sah die Wett ganz verändert. Flecken, auf «ckelchon Weinberge waren, trugen^ Oelbällme >und di« OelbcvucksDstEstsi^ sind ith Saatffelider umgewandelit «worden. Er ffrvtzt«e nun die Beiwohner der Provinz: -,'Mas hört man in der. Wett?" «Und die Lotte sagten ihm: Mud du «weißt nicht, wasman in der WÄt Hort?" — Mviderte er. — ,Her «bist dir denn?" — der Kreis- Mchmr".«Da sagten sie Hm: Mir hadm gehört, so oft j-e-u-er -in die Hallo gegangen fei, wurde sie erleuchtet." Da ging er hinein und sie erstrahlte ün. Licht. Da wendete er auff sich de» Schrilftlvers an: Menu« «der. Herr die Gesangonen Zions herm- «fühvon wird, so werden-wir sein .wie Träumende." Mus den Talmudprdben Dr. S. FuE.) 4>ie Heuchelei." Sota S. 20a. Der Fromm« ohne Verstand, der verffchwritzte «Böffewicht, die bigotte Frau und die Geißelungen der Pharisäer sind der Ruin der «WÄt. " Sota S. 22 a. Das Mädchen,- das immer Gehet« murmelt, die Witwe, die immer aus Besuchen ist und ein anmaßender Jüngling sind der Ruin der Welt. Der Knabe. Der Nein« Ju-r.ge mit den: schwarMkväussliten HE i-ntevessievte mich. Er mochte, höchstens vier Jahre alt gewesen sein, und er spielte hier am. Rasen mit dem Ball.. Sxin Wurf wurde immer krafftvöller -und höher und seine dunklen Augen «fprüthtM dabior vor Fvoudc. Jede seiner Bewegungen drückte «Krast urÄ SMöbewußtsein aus. ,Me heißt du «den«, Kleiner?", fragt« ich ihn. ,Mwi-d Schweitzer," war die Antwort. ,Md was -bist du?". Jch er- «war-tete, daß er ,JUde" sage. Doch er. entgegnet«: ,Mchts bin- -ich» aber ich „werde", m:d er reckte «dcvbei frei feine Arme, als wenn er «men sicheren Goden unter sich geahnt hätte, um „«werden" zu Wnner:. Ich. dachte an «den g-ukünfftigen Juden. Nrieflafte». An Sie Einsender von Kritiken an de« Artikel de-VestnnungSgrnossenSperber. Weniger philosophieren, es besser machen, darum bitten wir alle, die mit der bisherigen Arbeit der Jugendlichen nicht zufrieden sind. Langatmige Polemiken zu führen hat keinen Wert, deshalb beschränken wir uns auf die Richtigstellung, daß es eine Unwahr-' hett tst, daß der Jugendverbanb kein Interesse für die jüdische Bühne hatte; eine der ersten Vorstellungen wurde daselbst vom Jugendverband für die.Chalnzim, eine zweite vom Blau-Weiß veranstaltet. DaS Jugendreferat. — Iehvfchna S. in Lnbliu. Bolkssagen, insbesondere chassidische, sind uns stets sehr erwünscht. Leider sind die diesmaligen nicht geeignet. Wir bitten Sie, weiter eiuzusenden. — Ä. S., Czernowitz. Wir dmrken sehr für Ihre MKHe. Leider unbrauchbar, vielleicht nächstens. — Prachja. Nicht ganz, den Formen entsprechend. Wir ersuchen um mehr. — Karl P. Vielen Dank. Vielleicht in einiger Zeit. Manuskripte einsettig schreiben., — G« L. Nicht aktuell, jedenfalls danken wir herzlich. Nur, weiter. \

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