Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1587 (14.7.1923)
- Date
- 1923-07-14
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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1 Hr. 1687 ' Wert, ScmMag ffcftte Gemeinderat Landeshcmpimannstellivertreter G ruber (SoziaLdemokvat) den Antrag,, zunrevsten Wzobürger-l meislev den Gomeinderat und LaMagsabg-eöchneten Robert Mehr (SchiMeMvkvat), der auch iw früheren Gememderat Liese Funktion bekleidet halte, wiederzuwählen. Daranshin kam es zu erregten Auseinandersetzungen, in deren Verlaus die dreißig Mann starke bürgerliche Opposition einschlieWich der Nationalsozialisten unter stüvmffchöm Protest gegen den Antrag und unter demonstrativer Stellungnahme.der Galeriedefucher für Mehr den Saal verließ. Da die sofort eingeleiteten Verhandlungen ergebnislos. verliefen, mußte der Vorsitzende nach Wiederanfnähme der Beratungen die BeMußunfähigkeit des Gemeinderates feMllen md die Sitzung schließen. Men. Me gegen die Mischen Flüchtlinge aus Rnbland. Warschau,. 12. Juli. (I. C. B.) Die „Rzeczpospolrta" nimmt die Hetze gegen die jüdischen Flüchtlinge aus- Rußland wieder aus. Da die Bolschewiken vor dem Sturze stchen, schreibt die Zeitung, haben deren führende Kreise beschlossen, die Juden durch Emigration zu retten. Die Zeitung verlangt, „daß ein mächtiger.Wall an der polnischen Grenze ousgerichtet werde, uin das Ueberilaufen auf polnisches Gebiet zu verhindern". Künstliche Mehrheit in den Städten. Warschau, 18. Juli. (I. C. B.) In der letzten Sitzung >er aÄministvativen Kommission des Senates wurde die Äesetzesvorlage zur Vergrößerung der städtiischen Wahlkreise »waten.' SÄtens der Minderheiten wurde eingewendet, rin derartiges Gesetz könne auf Grund der Verfassung nur mit Zustimmung des Sejms und' des Sen ates erlassen werden. Der Zksetzentwurf wurde trotzdem angenommen. Der Zweck des Gesetzes ist, Städten mit einer großen jüdischen Bevölke-' run g durch EiUbchichung der Dörfer eine Polnische AstHcheit pl verschaffen'. Das Duell Pklfnüski—Zzeptycki untersagt.. Aus Warschau wird gemeldet: Der Staatspräsident hat in seiner Eigenschaft als Oberster Kriegsherr die Angelegenheit Zwischen Mwöschall PAsndsLi und Kviegsminister ^chthcki teftaitito entschieden und weitere Schritte in dieser Sache Mtevsagt. MetropoM özeptyrki in Lemberg. Lemberg, IS. Füll. (Del. der „Wiener M-orgenzeiturr^.) kach Mdld-nngen aus Warschau steht es n-mmwehr fest, daß VLetroPolÄ Szepttzcki Aer Wunsch -des Papstes und.mit Zustimmung des Ministers des Aeußevn zwischen dem 14. und!6. d. «ach Lemberg zurückkchven wird. Metropolit Szepiheki, kr, wie bÄMMt, ulvai^nischev'Nationalistist, .war jetzt zwei Nah« lang von Polen abweisend und im Nrskaude für die krrkngung der 'UnäbhLu-gigkeit Qstgalkziens tätig. Seine Anhänger bereiten.für seine Ankunft in Lemberg einen feierlichen Empfang vor. RumameA. Die Schnlkonserenz der Jude« in Siebenbürgen. Zu der von uns bereits berichteten Ztbwohraktion der Süden Siebenbürgens geen die Entziehung des Oefsentlichkiersr-echles der jüdischen Schulen wird uns aus Klausen bürg berichtet: Mit Rücksicht auf die äußerste Dringlichkeit und Lebenswichtigkeit der Frage der Erhaltung der Mischen Schulen hat das Exekutivkomitee beschlossen, die Lchulkonserenz am 18. d. in Klausenburg abzuhalten. Aus. allen Teilen Siebenbürgens und des Banats sind Delegierte angemeldet, und es ist erfreulich, konstatieren zu können, daß in dieser Frage alle. Parteien innerhalb des Judentums geeinigt Vorigehen, da sich alle der großen Gefahr bewußt sind. In den Kreisen des Exekutivkomitees wird versichert, daß die Aktion der um ihre Schulen besorgten Juden auch von demokratische,: rumänischen Kreisen^ einer Anzahl, oppositioneller Politiker und von einem Teile der der Regierung nahestehenden Parlamentarier mit Sympathie begleitet und gefördert wird. In: übrigen herrscht in jüdischen Kreisen Zuversicht darüber, daß die einmütige Kundgebung der Judenschaft die Regierung veranlassen werde, die Verordnung rückgängig zu machen. " Ungarn. Budabeft ohne Zeitungen. Budapest, 13. Juli. (U. T.-K.-B.) Die Budapester Taarsblätter sind infolge des'S etzer streik s heute nicht erschienen. Im Laufe des Vormittages. wurde ein vier Seiten starkes, von der Regierung herausgegebenes Blatt unter dem Titel „Morgennachdichten" Hergestellt, das sich ans die Wiedergabe der neuesten politischen, wirtschaftlichen und lokalen Nachrichten beschränkt. Nachdem der sozialdemokratische ParteiauÄschuß nachmittags eine - Konferenz abgchälten hatte, gab der sozialdemokratische Abgeordnete Szabo in der Natiionalversanrmluug umnens seiner Partei eine Erklärung alb, 'wonach die Einstellung der-.Aribeit^lein terroristischer Schritt sein., sollte, um ' die Regierung zur Zurücknahme ihrer auf das Verbot der . ,M>pjszava" bezüglichen. Verfügungen zu Mingen. Auch sei 'dsrrch die Vech'inder-»ng''des'Erscheinens -der übrigen Blätter Wiener Morgenzeitung.__ eine Verletzung der Pveßfteiheft nicht -bezweckt worden. Cs' habe, sich ausjschließ'lich um ekle , SpmpachiMndgebung der Twuckereiarbtztter' gchMO/^DieSoAialdemokraten stünden den Bolschewiken' feÄtKlich gegenüber' und mißbilligen das Er- . scheinen des AMÄs Böhms in ihrem Blatte. Ministerpräsident Gras Bethlen erwiderte, daß er nach dieser Erklärung sich nicht mit von Ursachen beschäftilgen wolle, die zu dem Verbot der Mepiszava" geführt hätten. Die RvK'.-eMng könne ohne Einbuße an ihrem Prestige ihre Maßnahmen rückgängig machen. Die Zeitungen erscheinenheute wieder. - Bndaprst, 18. Juli. (Dell der ,Mr. Movgenzeitu^.) Der . Minister-des Innern ovdnete nachmittags-die Aufhebung des Erscheinungsverbotes der ^epszava" cm. Das Glatt sowie He übrigen Tageszeitungen tverden Samstag früh wieder echcheinen. Lttlmeu. Das Programm des Mischen Ministers Rosenbaum. Gm Redakteur der jüdischen Stimme" in Kowno hatte eine Unterredung mit dem neuernannten Minister für. jüdische Angelegenheiten Dr. S. Rosenbäum, im Verlaufe welcher dieser sein Tätigkeitsprograimm in der Regierung entwickelte.. Mmster -Dr. Rosenbaum ist sich der Mveren Aufgaben, die ihm bsvorstehen, bewußt, erklärt -jedoch, daß er den. Posten nicht aus Eitelkeit, sondern infolge des Beschlusses des Exekutivkomitees auf Grund eines Plenarbeschlusses des Mischen Natronalrates anioenonnnen. habe. „Die litauisch-jüdischen Beziehungen haben sich in letzter Zeit stark verschärft. Eine meiner Hauptaufgaben wird 'es nun fein, eine Besserung in diesen Beziehungen herbeizuführen. Die Tatsache, daß mit uns ans Grundlage unserer Forderungen Verhandlungen angeknüpft, wurden, mag als Wendepunkt in der gegenüber den Juden eingenommenen Politik der Regierung angesehen werden." Dr. Rosenbamn hofft, daß die neue Regierung alles daran setzen werde, um ein friedliches Zusammenleben der Nationalitäten in Litauen herbeiznfuhren. -Inwieweit das gelingen werde, werde schon die nächste Zukunft lehren. Gegenüber den Behauptungen seiner politischen Gegner legt Dr. Rosenbaum Gewicht auf die Feststellung, daß er keine persönliche Politik vorhabe und seine ganze Tätigkeit als Minister für ftidische Angelegenheiten dem jüdischen Nationalrat und dem jüdischen Klub unterordnen werde und darauf hmarbeite, daß das jüdische Ministerium, der Nationalrat und der jüdische Parlamentsklub in chren Arbeiten in vollem Einklang miteinander bleiben. Als W)ste nationale 'Instanz der JUden in Litauen schwebt Minister. Dr. Rosenbaum der jüdische Gemeindebunt> vor,■ und bis zum'Zu-. sammentvitt der Delegierten der Mischen ^GemisiMn.muß der Natiönalrat mid das Exekutivkomitee Äs hoMe Instanz angesehen werden. * Was die künftige praktische,Arbeit betrifft, so wird' wohl die erste- Aufgabe d-rin bestehen, jene nationalen Rechte, welche den Juden in der Verfassung garantiert sind, zu befestigen und zu diesem Zwecke die Legalisierung des Natianalrates als des höchsten Organes der Autonomie der Juden in Litauen durchzuführrn. Eine weitere Aufgabe wjrd es sein, die Verwirklichung der bürgerlichen Rechte, nMentlich auf wirtschaftlichem Gebiet, zu beschleunigen. Zum Schlüsse appellierte Minister Dr. Rosenbaum an sämtliche Gruppen der Juden in Litauen, sich zur. Erreichung dieser Ziele zu vereinigen. Die «eae krelotive des Ratjonaleater. Aus Kvwno wird uns gemeldet:!Jn der Schluß-, sitzung der elften Session des jüdischen Natronälrates. wurde'die Wahl einer neuen Exekutive Vorgenommeck. Es würden gewählt: Dr. Benjamin Berger, Dr. Rosen? bäum und Dr. Wolf für die Gruppe der Zionisten, Brudam, Zawarski für die Zeire Zion Weltverband, Garfunkel für Zerre "Zion-Mtachdrrth,. Rabbiner. 'Karg.- als Delegierter des Msrachi, Frnkelstein für die Demokraten und Ntändelbr-od als Vertreter der Gruppe der Handwerker. Mir die Gruppe Achduth, .-welche bis zum Schluß der Sitzung ihre KaMdaten noch nicht nominiert hatte, wurden vier Plätze reserviert. Rundschau. Ein GesterallommMriat für Deutschland. . Paris, 12. Juli. Gavas.)- Der ,AemP s" meldet aus London: Es liegt einige Wahrscheinlichkeit vor, daß die englischen Minister, die mit dem ischecho-floiweVischen Minister des Aeußern Dr. Be ne sch Besprechungen haipm, diesem Wer einen Plan um' Rat besragten, wonach die in Oesterreich zur Aniwendtmg geibrachte inte nt ati o n-a le Me thov« z-nm Muster für Deutschland genommen werden solle. Das englische AußeNamt halbe es ftir-.möglich, die Finanzen Dentschla nds ans diche-m Wege zu s-ameveu, die deutsche' lWährnng' tviedorih-eMsteslen >imd sich ir>- w'iüks-amer Weise die .Guthaben an Dolltisch'l'a-riid-Kll sichern. Berlin, 12, Juli. .(Tc»l. -der.,,Wn Morgenzeitung".^ In - B ax w e-n und E l b e r s e 1 d sind heilte früh svauzösische Truppen e i n m a r s ch i e r.t und hahrn die WMÄchen,. Gebäude, das -Rathaus nr.d. die. Re ich'söa nkf i l i-a l e sostvie 14. Juli 1923 Seite 3 ---;-;-;---:-—--^ andere Banken besetzt. Gegen 111"Uhr vormittags zöge« Truppen wieder alb. /;■■■ Der Zweck dieser vorülbevgcheüdM Besetzung ist ' noch'^ nicht festgelstellt und man weiß nicht, ob die Franzosen daS'- Gvbiet für eine dauernde Besetzung relkognvAzieren. w-ollten oder oib es sich Mr um die Beschlagnalhme von Geld gehm> dölt. hat.^ Aus der-ReichsbanHilialbo halben . die Franyosen' 80 Milllia rden Mbrk ntMnoMnen.. / . ' '/ Die Besetzung Parmens' soll nach Angaben, dev im Rat- ' Haus von Barmen erschienenen französischen Offiziere erfolgt' ein,, weil vor einigen Tagen französische Arbeiter und Zoll-; beamte,. die versehentlich die Grenze des 'besetzten Gebietes überschritten hätten, von, Schutztzolizsibeamten mißhandelt und nach Elberfeld abgeführt worden seien. Diese Darstellung entipricht nicht den Tatsachen. In Wirklichkeit hat eirr Laftkrastwagen mit Schützpolizeibeamten aus Elberfeld französische - Soldaten und Zollbeamte, die bei dem Geplänkel an der Grenze . n die Hände von Schmugglern gefalle^'waren, befreit und nach Elberfeld in Schutzhaft gebracht, von wo sie wieder nach dem besetzten Gebiet zurückgeleitet wurden. Dte Berliner MetallarbeUer arbeiten wieder. Berlin, 13. Juli. '(Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Di< . 'tretenden Metallarbeiter haben dem Beschluß der Streikleitung, die Arbeit heute wieder anfzunehmen, Fol-.^ geleistet. khrhordt eikMhen. Berßin, 13. Juli. Korvettenkapitän a. D. E h^ . Harbt ist heuteaus.der Untersuchungshaft in Le i P zig e nt wichen. Zu feiner Ergveffung wurden vom'Ober- . reichsanwalt die, notwendigen Maßnahmen emgeleitet. ' ' Die Flucht des Korvettenkapitäns Ghchavdt wuvde, wie das Leipziger Tageblatt" mitteilt, in der sechsten Abendstunde bemerkt. Das Untersuchungsgefängnis wird von einer Anzahl von Beamten der Schutzpolizei bewacht, da man nrrt der MMchkeit rechnet, daß sich der Flüchtende noch im Gebäude besind«. Das Dach weist schadhafte Stellen auf. Einzelheiten über die Art der Flucht sind jedoch noch nicht bekannt. Die Anslündergebühr in Deutschland. Berlin, IS. Jcki. (Del. , der ,Mr. Mor-genzÄ-ung".) Die; BoWche Zeitung meldet zu den Nachrichten Wer'die von Ausländern in Deutschland zu zcchlendo Goldgeibühr, daß> Kötzschen der Raichsregievung und den Regierungen der anderen Länder BeDoinibavungen getroffen wurden, daß diese GtÄdHÄtzühven Äs -E.vgäuHlung der Gebühreu . für di>e Sich tv er merke' oingchoberi werden^ können.. Die preußische Reyternng,- .Hamburg, Bremen . -und Lübeck haben aus die Ginhebnng -dieser GeWhren verzichtet. ' Fasrlfte« gegm Povolari. Rom, 13. Juli. DK Fasziften haben in Mania müd'Umgebung die P a r tz'e'ih eime der Popolari und ebenso eine Druckerei derselben zerstört. Müssolini stM die Bertraumsstage. Rom, 13. Juli. Die Blätter kündigen an, daß Staatssekretär Acer'bo morgen in der Kammerdebatte über die W<chöeform über techmsche Fragen sprechen werde. Sonntag werde Muss.olini Wer politische Fragen' sprechen.Der Mrmsterpräfihent werde die Vertrau en sf rik^e aufwerfen und das Eingehen in die Spezialdebatte verlangen. Da die Opposition wiffe, daß gegenwärtig eine andere als eine faszistische Regierung unmöglich fei, befinde sk sich in einer schwierigen L<l'ge. Giolitti habe seinen Anhängern ernpfohlen,. f ür das Eingehen in die Spezialdebatte zu stimme. Eine dreitägige Festlichkeit. Rom, 18. Juli. (Del. der ,M:. Movgenzeitung".) Dek^ faszistische Ober ra t hat seine Tagung rm Pallazo Venezia WiMx ausgenommen. Eswurde beschlossen, den d e m o* krat>i'schvn Abgeordneten Cirardiri für '.seine Vevteidrgu-ng des Faszismus in der Kammer'zum Ehrenm i tglied der Partei zu ernennen. ' Mn'ssoilini erstattete einen zwei-stündigen Bericht über die Lgge des Faszlsmns'vom politischen, militärischen und gewerkschaftlichen Gesichtspunkt ans. Anis seinen Vorschlag hin wurde beschlossen, anläßlich des ersten Jahrestages des faszistischen Regimes im ganzen , Lande d re itägige Festlichkeiten, abzuhalten. Die Fiumaner Frage. Eine offizielle italienische Erklärung. Rom, 13. Juli. Die Agenzia Stefam erklärt, daß die ausländischen Blättermeldungen über >die. Absichten und die Haltung der - italienischen Regiemng bezüglich der F i iGr a n e v Frage der Wahrheit nicht entsprechen. Tatsächlich beschäftige die Lösnng der Fiumaner Frage die italienische Regierung, die es für unbedingt notwendig halte, §it einer Lösung zu gelangen, in hohem Grade. Die italienische Regierung versuche jeden möglichen Weg, um zu einer baldigen und dauerhaften Erledigrmg der gesamten Frage zu gelangen. Alle M-eldungen über k r i e g e r i s ch e B e w e g u n g e n und Vorbereitungen zu solchen Bewegungen seien völlig phantastisch. Die Lausanner Verhandlungen abgebrochen. Lausanne, 12. Juli. Heute erfolgte, wie gemreldet, überraschenderweise ein Abbruch h'er Verhnn'dlnngen. Man glaubte, daß alle Hanptfragien bereits geregelt seien,. als die Türken Widder auf gewisse Kon-'! zeffionsftagen betreffend V i cke r s und A rm st r o n g, : und auf, die Petroleumfrage zurü'ckkamen. Plötz-' t: i ch v e r l i e tz e n die alliiert e n D e legierten den Sitzungssaal. Di^ Lage ist änßexft ernst MÄ Z «r»«Ä-'co-k, i n'jlrr m WäQStof'So, iw&SÄti-a, bil^öv• lailS ÜlUfaui I!.. Taborstraße 49 Tel epho^ 47-1-79 , ßn gros En deSail