Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1587 (14.7.1923)
- Date
- 1923-07-14
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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GeSe« Dien, Samstag nach Paris berufen, um an der Militärparade zu Ehren der Revolution terlzunohmen. So feiert das heutige Frankreich den Tag seines Ruhmes. Den Profit haben Schneider-Creuzot in Frankreich und in Deutschland Herr Sttnnes. Ae Beschlüsse des tschecho-flüloaff. scheu 3ionisteutages. Wir Haber« Wer den Derlaiuff -des vierten üschecho-GowaEffchen ZwnWentages (29.. 30. Jam und 1. IM) in Mahvissch-Ostvau auMHAick benichtvt mto «eben in folgendem die Beschlüsse wieder, die das Rchuttat der Bevattmgen zufagmuMfassen: * Der Zisnistentag billigt die PM-ik der London'er ^Mtive der V^organssatton, welche es verstanden hat, angesichts der schwierigen Verhältnisse im nahen Orient unseren Willen zur friedlichen Zusammenarbeit mit allen dort wohnenden BSAem unter Festhaldmg an den durch das Mcmdvt uns verbrieften Rechten zur Altung zu bringen, und gibt -er Erwartung Mwsdvnck, daß die Schaffung «Wirtschaftlicher Tatsachen und kultureller Leistungen größeren Stils es unserer Exekutive ermöglichen werden, den berechtigten Forderungen und Beschwerden der jüdischen Bevölkerung Palästinas, -welche bisher noch nicht volle Berücksichtigung gefmwenhaben,den entsprechenden Nachdruck zu devlechm. Der Ziouifteutvg Mt m der Vnbsvufirng eines allgemeinen jüdischen Kongresses für dm PalMnaMrsbam «in geeignetes Mittel, um eine das GesanMÄentum vertretende Iewish Agency im Sinne des Artikels 4 des Mandats zu bRmr, und fordert ttcher die Exehttive auf, die schon begonnenen Bernühmrgerr in dies« Richtung fortzusetzen. Doch sollen schön vor der BerwirWhung des Weltkongresses Schritte unternommen werden, nnt alle kMrlm, die an dem Ausbau der jMschoMomckm Hormstätte in Palästina michÄstn wMm, Mw Mitarbeit Md' MDerantwortung hMmzuzichm. Die ExeLMve soll ermächtigt werden, zur Erreichung dieses Zieles BeHcmdlungen zu' führen, um auch verantwortkchen BertvÄern anderer jüdischen Organisationen den Eintritt in die bisher von der Zronistffchen Ovgamsation allem gobAdvten Iewifh Agench zu ermögKchm. Der Zionistentag wünscht die Wahl einer Nemerr, homogenen Exekutive mit dem Rechte, verarttwoMche Ressortleiter, Fachleute, zu ernennen. Die Exekutive jdä mit gewählten Vertretern des Jischuw, die einen Bvwat bilden, zusammemrvberten. DieHöchste BeschlnMssnng und Entscheidung m allen die Organisation betreffenden Angelegenheiten soll jedoch der Exekutive vorbchakben Äerben, die dem Kongreß verantwortlich ist. Der Zionrstentag tritt dafür 'ein, daß' der Sitz der Exekutive, solange es die politische Lettmrg für notwendig hAt, in London verbleibe. ' Der Zionistentag beauftragt die tschecho-siowakischen Kongreßdelegierten, «ach Möglichkeit dcHn zu wückm, daß der 13. Kongreß eme Arbeitstagung werde, und fordert sie auf, zu diesem Zwecke die Bildung einer ArbÄsgmppe zu initiieren, respektive zu fördern.' Der Ziomsteniag ist der Ansicht, tkß ein einheitlicher Kolonisationsplan für den Ausbau Palästinas dringend erforderlich ist, und verlangt daher, daß ein solcher Mau der zionistischen Oeffentlrchkeit bekannt gegeben und dem nächsten Kongreß vorgelegt Witt?. Zu diesem Zwecke erachtet der Zionistentag die Einberufung einer Kolonifationskonserenz für notwendig, welche, von Fachleuten, Vertretern des Jischuw und Vertretern der Landesorgmnsationen «und Sonderverbande beschickt, die sachlichen und rechnerischen Grundlagen der KolomsationÄatrgkeit und das Arbeitsprogvcmrm für die nächste Zukunft zu erörtern hätte. Als Ort der Tagung wird Grez Israel, als Zeit die .Zeit um Pessach des nächsten Jahres vorgeschlagen. Der Zionistentag hält es für notwendig, daß das Palästina-Budget nach Maßgabe der wahrscheinlichen Eingänge festgesetzt werde. Daher begrüßt es der Zionistentag, daß der Finanz- und Wirtschaftsmt aus diesem Grunde dem A. C. ein Budget auf inHgosamt 368.000 Pfund Sterling vorgelegt hat, wovon 80.000 Pfwü> Sterling zur Abtragung der alten Schuld bestimmt sind. Der Zionistentag wannt eindringlich davor, daß Budgetposten ohne Rücksicht aus die Eingänge auf Gvmrd der früheren Durchschnittseingänge erhöht werden, Wie das beim «letzten Kongreß geschehen ist. Der Ziomsteniag nimmt mit. Befriedigung Kenntnis von den im ÄMmsattonsascharat duvchgeDhrten Ersparnissen mW gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die- Exekutive aus diesem Woge fortfchrÄten wird. Der Ziorristentag HAt es für notwendig, daß die von der palästinensischen Regierung verfügten Gm-fchvankungen der Einwanderung aufgehoben worden Mid die Regelung der Mijah der Zionistischen Organifattonübertragen wird, welche die nach -Maßgabe der wirtschaftlichen Verhältnisse im Lande jeweils eventuell notwendigen Einschränkungen selbst verfügen soll. Der Zionistentag halt es für. notwendig, daß der Aufbau Erez Israels durch wirtschaftliche UnternchNmngen unterstützt werde, vor allem durch Ausgestaltung der ziomsttschen Banken, Landeinkanssgesellschaft, der wirtschastlichen Arbeiterinstttutionen und durch Gründung von Jndusttte- und Handelsunteamehnmugen. Anträge der Palästtna-Kommission angenommen. Der Zionrstentag macht es einem joden kaprtalskräftigen Zionisten zur Pflicht, Kapital in palästinensischen Unternehmungen zu investieren. ' ‘ Der Zionistentag verpflicht t 'alle Wiener; Morgenzeitung. 14. Juli 1023 Re.« England und PMina. Ser künftige englische Kolonialsekretür. London, 12. Juli. (J.C. B.) ,Mundah Expreß" schveibtr Falls Mr. Austen Cihamibevlain in der Opposition gegenüber der pegenwLvttgen Regierung verbleibt, bleibt die Tür des Kolonialamtes für Mr. Ame rh offen. Mr. Ehamberlain hat s«ich immer bestrebt, inS KoloniÄamt, in welchem er schon unter Mr. Winston Ch-urch il«l arbeitete, zurück» zukchren. Er ist begeistert für Dominions und hat' eine imperialistische Gesinnung. Diese Bemerkungen des ,Mtnday Expreß" beziehen sich auf das Gerücht vom Rücktritt der Herzogs von Devonshire vom Kowmalamt. , In diesem Zusammenhang ist es von Interesse, die von Mr. Austen Ehamberlain wahrend , der letzten Wahlen gegenüber dom Rabbiner Dr. Ä. Cohen (MmniuAam). gemachte Aeußevuug in Erinnerung zu Schrgen: ,Lch kann mir nicht vorstellen, daß die neue Regierung das von Lord Balsour gegebene Versprechen fallen lassen oder die von der 'letzten- Regierung befolgte P a «l ä st i n a - P o l >i t i k abändern wird. Die Annahme des Mandates hat dem Lande Verpflichtungen auserlegt, an die-sich, jede britische Regierung gebunden fühlen wird." Boi der gleichen Gelegenheit schrieb Mr. Ame ry: „Ich halte es für möglich, -unsere Ausgaben: «in Palästina und anderswo zu verringern, sehe aber keinen Grund dafür, die jetzige Politik anfzn^eche« oder formell und m aller OeffeMichLett übernommene Vechflächtungeu fallen zu lassen." Islmgtons London, W. Jul-i. (I, C. B.) Im ,MeMH MSpatch" will Lord JsLi-ngton eine ,M>it verbr^iete falsche Rachvicht" richttgjstellen. Man frage ihn öfters, schreibt Lord Jslington, ob nicht dem Vevilässen Palästinas unÄbevwindliche mÄttäMsche urü) strategische Jintevesfen «vtgegenstchen. Diese Frage sei unwichtig und beruhe aus der Annahme, daß die Kritiker der zivmsttschen PolM «in Awfigelben Palästinas «Npfchlen. GS steht feist, sagt Lord JsNngton,.daß Hte- Aräbsr den Rückzug Großbritanniens nicht Wünsche«, sie werde» vielmehr unter gewissen Bedingungen «ne MÄarbeüt mit England gerne schen. Die Kvittker der zionistischen Polltik wünschen, daß England in Palästina die gleiche StMrng einnehme wie in Mesopotamien. Ebenso bestreitet Lord JMngton die Bchauptung, die zionistische Politik in PMftma fei e:ne internationale Berpslichtung. Ms Grund führt er an, das Unterhaus habe nie GeLogenhebt gehabt, das - Mandat anzunehmen oder abzulchnen, während das Oberhaus sich für die Ausschaltung des ziomsttschen Prinzips ans dein Mandat ausgesprochen hat. Die arabische DeVegatio«. Jerusalem, 12. Juli. (I. C. B.) Die vom aravischeil Kongveß in Jaffa gewählt« Delegation ist am 8. Juli nach Londyn abgereist. Die Delegatton besticht aus dem Präsidenten des Kongresses Mnisa Kaz«i-m Pascha el Hnsseini, ferner Wadia Gfendi Bnstan-i mck -Amim Per cl Tanttmi- und ist beauftragt, gegen die Rattfizievung der aus Palästina bczüglichen Bestimmungen des Hedschas-VevttageS zu kämpfcn. Die Delegation wird sich auch bestvelben, mit der von der britischen Regierung znm Sbudrmn der Palästrna^vage eingesetzten Untevsuchvngskommiss'ivn in Fühlung zu treten. Die pal^ttmnsilsch-avo^ Exekutive hat dem enAischen St.aatsjÄretär für die Kolonien Herzog von Devonlshire telegraphisch mitgoterl-t, daß die Araber in Palästina die Einsetzung der UntechuchMgAEmissüm <üs einen Schritt nach vorwärts bk-, trachten. Dazu erfährt di» Londorder I. C. B.^Redattion, 'aß die zwecks Untersuchung der Palasttna-Fvage eingesetzte RegievungÄomMssion di« PatlästLna-PolitA nicht behandeln wird. Sie wird sich aus Fragen rein 'adminssttativen Gharaktecs -e-. schränken. - Atttglisder systematisch über Len: FMtzM-:^er-rHrbeit^«-r.,, jede« Zionisten, der eme Gelegenheit hat, nicht KÜmisttsche Juden über Palästina, fei es im Wege der Presse, von Bereinsvörtvägen oder sonstwie zu insormieven, diese Gelegerchckt zu ergeben. Der Zrockstentag hält ständige BeMnfsauSstMrnge« ver PaläfttnentsHchen, kunstgewEichen Jnstrttrüonen in den gvoßere» jüdischen Zentren der tschecho-flowaDschen Republik für wünschenNvert mid durchfichvbur. Er fordert die Leitung der Lcu^eSorganifation aus, in dieser RWung weiter täüg zu sein, und appellieöt an die Leiter der treffenden PaWstinettsifchen Jnstittttionen, den dveNezüg- Nchen VvEÜgen mehr erMbgertzukonnnen als bisher. . ff Der' KcMstentag HrarWätzt das Exekuittckomitve, die größte AWnvÄsanckott der Ausbildung der CchaluFim imd Chaluzoch zu widmen und verlangt die Duvchsühvumg sagender Projekte: a) Die Gründung einer ikmdwttffchlcrftlichen Lehvfarm, b) Evwevb von Freiplätzen in den öffentlichen Gewerbeschulen, <0 Schaffung von AusbiDmlgsmöMchbeiten für Chaluzoth, und zwar Errichtung von Nähutrttt Kochkuvsen rrfw., d) Errichtung von LchEngs- und Gefellierchermen. Der Zionistentag vevpflrchtot eine jede Ortsgmppe, für die Ausbildung und Ausrüstung mindestens eines Cchalnz in einer von der Palästtna-Kornmrssilm im Ernvevnehmen mit dem Chaluzverbanv^ ffrr die tschecho-flowakische RepMik zu bestimmenden Reihenfolge zu sorgen. -Der Zionistentag bewilligt ein Budget von 45.000 tschechischen Kronien für die Mijah, 60.000 tschechischen Kvonen für die Hachscharah in der ffchecho-slowakischett Republik , und eine monatliche Subbirution von 200 tschechischen Kronen für den Chaluzverbaind. Bemevttwg: Die Posten sind eAwstve 8er vom letzten Zionistentag bewilligten 24.000' tschechischen Kronen «als Budget für bas PaWfiina-Amt. Ne PaAstinllkousereuz itt Lemberg. Lemberg, 10. Juli. (Tel. d. ,Mr. Morgenzeitung".) Die von ungefähr 300 Delegierten beschickte Konferenz, 'über deren Eröffnung bereits berichtet wurde, nahm auch werterhm einen sehr würdigen Verlauf und Närte die Ansichten über die wichttgsten PrM«eme des bevorstehenden , Karlsbader Kongresses. Die einzelnen Referenten und Dis- -kussronsredner bed-mchteten die zur Diskussion stehenden ^Fragen vom Punkte ihrer Ideologie, dennoch kvistallisierte sich das Ergebnis^ der zweitägigen Alusspmche in einer von allen drei Frakttouen angenommenen, namens der poetischen Kommission vom Schrchepntverten F r o st i g vertretenen Resbluttsn, welche die RotwendiAert der Schaffung einer all« jüdischen Parteien umfassenden Organffattvn zwecks Durchfichrnng der pMstmensischen Aufbauarbeit anerlennt und die Fovdevumg aufstellt, daß der -Zionistischen Organvsatton auch in Hinkunft ein donynierender Gnsluß bei dieser Arbeit gesichert bleibe. Unter den im -Laufe der zweitägigen Tagung erstatteten Referaten feien außer dem schon erwähnten Bericht des Abgeordneten Dr. Reich das -Referat des Präsidenten Dr. Hausmann über Wirtschafts-Probleme in Palästtna, -das des Dr. D-rüstiger über Finanzpolitik in Pailästtna und des Dr, Melzer über die sozialökonomischen Probleme hervörgeho'hen werdest. Jebes dieser sehr gründlich gehaltenen Referate eröffnete eine Reihe neuer, interessanter Gesichtspu-nkte und.scharf die gehörige Plattform für ein« ernste Diskussion. / Unter dtzn Teilnehnrem der Konferenz befanden sich auch di« Näbbiner 'S ch mel ke s ' (Przemysy/Pr. 'O rt t t M'a-n'n (Lembttg),' R ä th (Trembhtpl-a), . ferner alle zionistischen « -Abgeordneten und 'Sem- Sesterreich. »esoldimgs- und Bahnrrsorm. In der gestrigen Verhandlung zwischen der Regierung- und den Parteien, denen auch daS Achterkormtee der Organisation der Bundesarrgestellt«en beigezogen worden war,' ist es gelungen,-in den Frage einer Novellierung der Besoldungsordnung zu einer einverständlichen Bere'nbaru-ug zu gelangen. Die 'Regierung hatte über die NrrhanvlMgsmotzlichleiten der von «ihr vorgeschlaMnen. Srnnn e. von 242 Milliarden eine Reihe von BorschLgen unterbrestet^ mid zur Diskussion gestellt. Man einigte sich schließlich dahin, daß 260 Milliarden verwendet werden sollen für eine Aufbesserung der Bezüge, der Famllienechalter in der Farm, daß mit 1. Juli die Frauen- und Kmderzulage auf 60.000 K. erhöht wird und. daß weiter die übrigen 48 Milliarden Kronen ' verwendet werden für die Revision der OrtSklasseneMteAmdg. Die' Buudesangestellten gaben ferner ihre Zustimmung dazu, daß in der Novelle d« BesMnngSordmmg oine Susp e ndierung der AuKwirknnigen des Jnba.x für die^ Dauer von «drei Monaten f^tgelegt Witt). Es wird also bei'i der Berechnung der Beamtengehalte der Index deS Monats, Juni zur Grundlage genommen. Die JndexarMvrrdmgen in! den Monaten Juli, August und September bleiben^ unberiicksichtigt, und erst die Jndexberechnung vom 14. Ol--' tober wird für die weiereu Berechnungen maßgebendsein. Durch die erzielte Vereinbarung über die,Frage dev B->: solduugsnovelle ist auch dem soziMemcckvattschen Verlangen: bezüglich der Beratung der Regierungsvorlage über die B u n- \ desbahnreform Rechnung getragen. Nachdem hier chtcj Einigung zustande gekommen ist, wird die Opposition die Beratung der Buudesbahnvesvvm zulassen und man wird nun be^ ‘ strebt sein, so rasch wie möglich diese beiden Gesetz« unter Dach ff zu bringen. Voraussichtlich wird dazu eine errchige Sitzung >- des Nationalrates, die am Denstag der kommenden Woche statt- ' findet, genügen. In der Zwischenzeit werden die Ausschüsse die beiden Vorlagen erledigt haben. Der Nationalrat Hai gestern in einer etwa zweistündigen Sitzung alle in den letzten Tagen in den Ausschüfl-en erledigten Vorlagen, darunter den Handelsvertrag mit Frarckreich, verabschiedet und wird am Dienstag nachnnttags wwder zusammentveten. Mn Ilntrag des Abgeordneten Sever, dec Ausschuß für soziale Verwaltung ist archufo-rdern, bis sum 15. September einen Bericht, über die Altevs- und Jnvaliditätsversicherung zu erstatten, wuvde in nalmentlicher ALsttmmuNg einstimmig angenonunen. Vorzeitige Auflösung -es Tiroler Luudtages. Gleichzeittge Neuwahl mit den Nattomckratswahleu. Bon einem Teil der Mtstlieder des Dirbler Landtages wird der Plan erörtert, die Landtags Wahlen, die normaleÄveiise erst im FviWahr 1986 stattfinden.sollten, gleichzeitig mit ^den Nationalratswahlen rm Herbst dnrchzuführen und hierbei den bevsrts grund- 'sätzlich beschlossenen Abbau der Abgeordneten.und der RegiemngKmitglicher vorzünehnlen. -BoraussichÄich wird!der Landwg, falls dieser Plan spruchwis werden, sollte, im September zu einer knrM Tagung zrtsawmmtreteu. Lörmszenen lm Linzer Semeinderat. Der n-engewählte L'inzer Gemeinderat, in -dem dreißig Mitglieder der «bürgerlichen -Parteien dreißig- Sozialdemokraten gegeunberstehen, sollte gestern nachmittags seine konstittl-ierewde Sitzung adhalten. Nachdem der bisherige Bürgernveister D a m e tz (Sozialdemokwt) mit 59: von- 60 Wnvchn- MedeygewWt toi&jtwar,