Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-07-12 · Heft 1585 (12.7.1923) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1585 (12.7.1923)
Date
1923-07-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980666--15387-3002209
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

gk. L8SS Men,.Domers-tag Tschecho-Slowakei. -eine Auleiheverhandlunsen in London. Prag, 11. Mi. Die „Präger Presse" dvnwntiert bk Gerüchte ans London, daß daselbst Mer eine Anleihe im Gesamtwerte. von AweieirchaM Milliarden tschechischen Kwnen M UütevstützMg ernFelner ffchecho-flowaLi-scher Unternehmungen verhandelt wird, gegenwärtige Verhandlungen Mer eine Anleche zur Bezahlung der Jmpovt- .rohstoffe seien insgesamt erfolglos verlaufen. Me Zaworinasrage. Prag, 10. Mi. '$n Bukavefter politischen Kreisen verlautet, wie der ,/Leski Dennis meldet, daß Minister des Aeußern Du ca auf -der Konferenz der Außenminister der kleinen Entente in Sinai« sich bemühen wind, die Differenzen wegen des Jav orina-gebietes zwischen der Dschecho-ST-owakei und Polen zu beseitigen, die nach seiner Meinung das einzige Hindievms -für den Eintritt Polens in die kleine Enente seien. Man spricht davon, daß in dieser Angelegenheit der König .Ferdinand von Rumänien entscheiden soll. Verhandlungen über ein «ngarW-tfcheMches Slearlng. Prag, 11. Juli. Gestern haben in Prag beim Finanzministerium die Verhandlungen mit den ungarischen Vertretern ikber die Korrftruktion der w e ch s e l f eü t i g e n Forderungen und Schulden der Angehörigen beider Staaten zwecks Erfüllung der diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen, ferner die Verhandlungen über die Depositen Vereinbarungen und die Verhandlungen über die KonstruAwn der Einlagen begonnen. Die Verhandlungen werden fortgesetzt. Ver neue polnische Gesandte in Prag. Das Tschecho-slowakische Preßbuveau meldet aus Warschau: Wie verlautet, soll zum polnischen Gesandten in Prag Stanislav Gr ab skr ernannt werden. Grabski ist Mitglied der nationaldemokratischen Partei und war seinerzeit Abgeordneter. Vor einigen Monaten verzichtete er auf sein Abgeordnetenmandat'und beitet gegenwärtig das in Lemberg erscheinende Organ der Nationaldomokraten, „S l o v o P o l s k e". St. Grabski war auch seinerzeit Vorsitzender der polnischen Delegation bei den tschecho-flowakisch-polnischen Verhandlungen betreffend das Teschner Gebiet. Ungarn. Mutige Fndenhetzeq ln Erlau. Budapp, 11. JuK. ^Tel. d. ,M>r. Morgentzeitmrg".) Dis Erwachenden Ungarn haben in letzter Zeit ihre Haupttatigikert in die Piwving verlegt. Ihre Führer suchen jetzt jene ProvingfiMe aus, in denen Juden in größerer Zahl leben. Einer der.berüchtigtesten antisemitischen Führer, Ladislaus Budo-Vauh, tvühlte für sich die Stadt Erlau und Umgehnug als PopagandagMet. Seine Hetz»' WieMe MvrsenKMtrg^ avbett Erfolg, daß vor einigen Tagen der jüdische Direktor der: Evläner Landwirtschaftlichen Sparrkaffe, Dr. Julius Kanrtz, von Evwacherwen Ungarn in dem Moment überfallen Md blutig geschlagen wurde, als er -das Spartaffengebände verließ. Als der Direktor in sein Bureau znrückfMchten wollte, verfolgten ihn die Erwachenden und mißhandelten ihn schwer. Am selben Abend Versammelten sich die Grlauer Erwachenden in einem neben dem Sparkassengebäude befindlichen Wirthaus, tränken sich einen Rausch all und begannen unter wüstem Geschrei und antisemitischen Schmähungen den Marsch auf das Sparkassengebäude. Sie beabsichtigten, das Tor zu spren- - gen, wurden jedoch -daran von der Polizei im letzten Augenblick gehindert. Sieben -junge Leute, die bei der Polizei -Angebracht wurden, blieben bis zum Morgen in Haft und wurden -dann f r ei g.-e la s f en. Schlimmer erging es einigen Gästen und den Besitzern des Cafe Otchon, die gleichfalls von einer Truppe Erwachender Ungarn im Kaffehaus überfallen wenden. Als die Pogromhelden abzogen und von den: Kaffeehausbeisitzer -Adolf Fischer und dem -Zählkellner Eugen Fischer verfolgt wurden, feuerte einer der Erwachenden aus einem Revolver mehrere Schüsse auf Eugen Fischer ab, der blutüberströmt zusawmeubvach. Auch der Cafetier sowie der anwesende Gast Ludwig Schwarz und andere erhielten schwere Verletzungen, die von Bleistöcken und Gummiknüttebrr -herrührten. Die Polizei hielt sich in Men diesen Fällen sowie gelegentlich der anderen in letzter Zeit vorgekommemn Ueberfälle auf Inden entweder ganz passiv oder erschien, erst, trotz der Hilferufe der Anwesenden, zu einem Zeitpunkte, da die Erwachenden bereits das Weite ' suchten. Gegenüber Exzedenten, die schließlich stellig gemacht wurden, ging die Polizei nrit leichten Uebertretu-ngsstrafen vor. Es ist begreiflich, daß die Juden von Erlau unter solchen Umständen in steter Furcht leben. Horthtz-magtzarischer Start an die amerikanische» Fndeu. Budapest, 11. IM. (Tel. ■ d. „Wr. MovgenzeitMg".) Hier wurde vor etwa Jahresfrist eine ungarisch-amerikanische Bank gegründet, an welcher sich amerikanische Juden, die aus Ungarn stammen, mit -bedeutendem Kapital beteiligten. Diese amerikanischen Juden erklärten -damals ausdrücklich, daß sie aus Anhänglichkeit an ihr Geburtsland die Bantgvündung Vornahmen, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Amerika zu fordern und die Finanzen des notleidenden Ungarn zu, heben. Tatsächlich hat diese Bank bereits viel für Ungarn geleistet. Die über die ungarischen Verhältnisse besser informierten ungarisch-ameMlntschen Juden hatten es diesen jüdischen Bankg-ründern seinerzeit übelgenommen, daß sie dem Pogvowungarn Horthhs diese unverdiente Hilfe leisten. Jetzt ernteten diese unverbesserlichen Chauvinisten den" geMhvenden Dank HMHy-Unganis. Ein Mitglied der Regierungspartei, : der -RechtsradiVale' Melchior Kitz, richtete in einer der letzten Sitzungen der Nationalversammlung einen heftigen Angriff gegen die ungarischamerikanische Bank und ihre jüdischen Financiers aus -Amerika. Kitz behauptete, daß . Ungarn sich auf diesem 12. IM 1923 ' SM'S - , Wege an die Inden verkaufe und forderte die Abschiebung der amerikanisch-jüdischen Vertreter bei der Bank. Dieser Angriff blieb ohne jede Zurückweisung, weshalb die vom Angriff Betroffenen sich an die amerikanische Gesandtschaft in Budapest mit der Forderung wanbkerh die ungarische Regierung zur entsprechenden Genugtuung und Richtigstellung der im Parlamente vorgebrachten V'erleumdnngen zu veranlassen. Nach einer Budapester Meldung soll die Gesandtschaft bereits die erforderlichen^ Schritte bei der nngarischen Regierung unternommen haben. Ser Protektor der Sovvelkreuzler. Budapest, 11. Juli. (Tel. d. „Wr. Morgenzeituug".) Nach einer Meldung des ,Magyar Orszag" wird die Angelegenheit der Geheimorganisationen, besonders die des „Doppel-Kveuz-Blutbundes", den Gegenstand einer im Lause dieser Woche erfolgenden I n t e r P e I l a t r -on eines Mitgliedes der Einheitspartei bilden. Uebrigens ist eine Gruppe der republikanischen Partei entschlossen, sobald die Untersuchung gegen die Geheimorganisationen innerhalb von zwei Wochen nicht das gewünschte Ergebnis zeigen sollte, die ihr zur Verfügung stehenden geheimen Akten zu veröffentlichen. Unter den Mitgliedern der Ge- -hermorganisattonen sind angeblich auch Staatsbeamte in -hervorragender Stellung tätig. Man ist besonders begierig, zu erfahren, welche offiziellen Faktoren dem jungen Erzherzog Josef Franz nahegelgt haben, -das Oberprotektorat über die Kultuvgesellschaft „Unsere nationale Vergangenheit",. der berüchtigten Organisation der Brüder Kovaes, zu übernehmen. Es ist nämlich nachträglich -bekannt geworden, -daß der Ober pro te ktor di^er Mord- und Diebsgesellschaft. Erzherzog Josef Franz gewesen ist. Letztere Tatsache wurde von der Regierung und den Polizeibehörden streng geheimgehalten. Die ,Mener Morgentzeitung" hat in der vorigen Woche berichtet, daß dieser Erzherzog Josef Franz, ein Sohn des „Soldatenvaters", in Regensburg eine Konferenz -mit Ludendorff und Hitler hatte. Die obenstehende Meldung gibt Ausschluß über bk politische, Richtung dieses Erzherzogs. Das gemütliche Budapest. Budapest, dl. Juli. (Del. tat „Wr. Movgenzeitung".) In den Abendstunden fMd man in der ^entkiralyigasse in einem -Durchhause, welches aus die verkehrsreiche Rakoczi- Straße einen anderen Ausgang hat, unter -dem Toreingang eine Handgranate an die Wand gelehnt. Solche unheimliche Funde hänfen sich, seitdem die-Polizei in vielen Privathäusern, anläßlich der Entlarvung der Brüder Kovaes, Hausdurchsuchungen -nach Sprengmittel und Waffen durchgeführt hat. Die Terroristen wollen sich auf diese Weise -lang-' sam der verbotenen Waffen entledigen. Die Granatenexplosion in Budapest. Budapest, -11. Juli.h-(Del.- der „Wr. Morgenzei'tung"h Die Polizeiliche Untersuchung ivegen der gestrigen Exp Io sion im Gebäude der Adriattschen Versicherungsgesellschaft hat fest- Jommerokkaslo ä'sss ^>”™lS‘äfillE[Sc h iff ms n n B Stoffe, WSscbe, sehr billig ||3US II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-79 Engros En detail Sricf öoit einer Palöstina-Reise. Ein Freund unseres Blattes stellt uns diesen Origin-aWrtef zur Verfügung, den' ein Palästina- Reisender vor eüicher Zeit an seine hiesigen Angehörigen geschrieben hat. (Die Red.) An Bord der „Vienna". Die Siedlung, in der wir waren, besteht aus zirka vierzig Leuten aus der Tschecho-Slowakei, Deutschland und Oesterreich. Seit sechs Monaten wohnen sie in Zelten und bebauen das Land. Das Leben ist hier sehr hart. Abgesehen von der an und für sich 'schweren Feldarbeit wird das Leben noch durch die primitiven Wohnungen, die ungenügende Ernährung, die schlechten Wasserverhälvrlsse (das Wasser muß von weit her geholt werden) und dm ständigen Wachtdienst (wegen der Unsicherheit der Gegend) erschwert. Dazu kommt als das Aergste noch die ständigen Fieberanfälle, die durch das noch nicht ganz entsumpfte Gebiet verursacht werden. Dieses schwere Leben wird von den Männern, Mädchen und Frauen hier nüt einer ruhigen, gemessenen Selbstverständlichkeit ertragen, die alle Behaltptungett von Abenteurertum und jugendlicher Schwärmerei in Nichts zerrinnen läßt. Sind, das Abenteurer, diese Kriegsverlctzten, diese Leute, die Kieg und Gefangenschaft mitg-emacht haben, sind es jugendliche Schwärmer, diese Männer, mtt ergrauenden Haaren, die zur Ausheilung des Fiebers nach Europa gehen müssen und zurückkehren, wieder und immer wieder zuvückkehren auf dieses Stück Land, das ihnen noch nicht einmal das Brot einträgt, das sie zum täglichen Leben brauchen? Dabei ist hier von einer Begeisterung im la-Mänfigen Sinne des Wortes nichts zu merken. Man muß an seine eigene „Begeisterung" denken und die so vieler anderer, und steht beklommen vor dieser Arbeitsteilung: Begeisterung und Tat. Ueberhaupt erscheint hier der Zionismus in einem ganz neuen.Lichte. Das ist Leine Reaktionsbewegnng gegen den Antisemitismus der Wirts- Völker mehr, wie die allgemein gangbare Formel hieß; das sind keine fojtden iwtb Humanitären Bestrebungen mehr, um den gedrückten Massen des Ostens das Leben zu erleichtern. Kräfte der Seele, wie sie hier in Erscheinung treten, müssen einen ti-efereir Ursprung haben. Ich habe es fricher nur von ferne geahnt, und erst in einem Gespräch mit einem Chaluz hier wurde es mir klar. Heute ist meine Reise zu Ende, und « wenn ich zurüchblicke, zu welchem Zwecke ich sie angetreten und welchen Ausgang sie genommen, bin ich beschämt und beglückt zugleich; da ich auszog, die Wirtschaftsverhältnisse eines Landes zu prüfen und das Herz meines Volkes fand. Es ist das eigentümliche Phänomen des jüdischen Antisemitismus auf das ich zurückgreifen muß. Ein Gefiihl der Abneigung gegen das eigene Volk scheint heute alle Kreise der Juden ergriffen zu haben, und zwar um so stärker, je westlicher sie wohnen und je mipasiungswilliger sie sind. Es sind alle Abstufungen vorhanden: vom Juden, der „nur" seiner Abneigung gegen die Ostjuden (das heißt jener, die östlicher leben als -er) bescheiden Ausdruck verleiht, bis zum rasenden Antisemiten, der in klarer Erkenntnis ihrer vollkommenen moralischen Mmder-!vertigk-eit über alle Juden den Stab bricht. Ein jeder von uns ist von diesem Gefühl ergriffen; man mag darunter leiden, man mag dagegen kämpfen — ausrotten läßt es sich nicht. Es flammt auf, wenn man auf der Straße ein ausgesprochen jüdisches Gesicht sieht, wenn man in der. Eisenbahn den jüdischen Tonfall hört, immer wieder ist cs da, -wo der Anpassungswille zuschanden wird und wo die Crkewnng des Jüdischen vom markanteren Typus auf den iveniger nrarkcnrten überzuspri-n gen droht. Denn der unausgesprochene Leitgedanke ist: „Jeder Jude mchr - in «reinem Lebensbereich schwächt meine Position, denn um so schwerer wird es mir dann, nicht anfzufalleu." Trostlos ist es, zu erkennen, welche teuflische Verquickung einem ganzen Volke die, Freude am eigenen Wesen raubt, dem Individuum die unbefangene Begegnung mit, sernesgleichen verleidet, urrd mit einem inneren Zwang, stärker als jeder äußere, das eigene Selbst umklammert. Das Ghetto vor 70 Jahren mag viel des Traurigen und Unmenschlichen für die Juden enthalten haben, diesen Abscheu einer Gemeinschaft vor sich selbst hat es nicht aufkornmen lassen. Es ist die Tragik des letzten Abschnittes der Geschichte der' Juden, daß sie mit der äußeren Freiheit, die sie gewaltuen, die innere verloren haben. Und diese inttere Freiheit ist es, die einem das kleine, Land am Meer wieder gibt.,/Jeder Jude mehr verstärkt meine Position," ist hier die Grundtendenz. Es war das große Erlebnis von Tel-Awiw (die erste jüdische Anstedlirng die wir sahen): die freudige Begegnung mit Meinesgleichen. Wie innig klang da der Gruß — der Friedensgruß: Schalom! Es waren dieselben Juden wie bei uns und waren es doch wieder nicht, da in ihren Augen und mehr noch in ihrem Herzen der Abglanz der Sonne Palästinas lag. Das mag es sein, das diesen Menschen keine Anstrengung und kein Opfer zu groß erscheinen läßt, das sie dies furchtbar harte Leben ertragen läßt, diese wunderbaren Menschen, die alles aufgegeben haben, Haus und Familie, Kultur und Zivilasatton, Wohlleben und. sichere Existenz und allen Glanz der Jrrgend, um in diesem fernen, unwirtlichen Lairdchrich nichts anderers zu suchen mrd nichts anderes zu finden als sich selbst. . , Morgen" wird unser Schiss in Triest sein — zwei Tage noch - und wir sind m Wien — eine andere Welt! So vielen Leuten werden wir Rede und Antwort sichen müssen, wenigen, die Palästina ehrlich wollen, vielen,, die spotten werden, am meisten aber solchen, die dem „Aulfbau" sympathisch, aber platonisch gegenühersdchen. Denn, daß eine Idee mn den -Erdball rase, um sich in den Köpfen festzusetzen, scheint nicht soviel Zeit zu benötigen; nur von den Köpfen zu -hen Brieftaschen zieht sich der Weg! Und immer spärlicher fließt .der Geldstrom ins Land. Man begimnt 'bereits die Spitäler zu schließen. Wie.schnsüchti-g wartet „Mseve" Antsiedlung auf ihre Wasserleitung! Kein Geld! Wie wünscht sie die Trockenlegung des Sumpfes herbei, damit einmal das Fieber ein Ende habe! Kein Geld! Sie klagen nicht, sie wundern sich nur. So ackern sie weiter, so siebevn sie weiter, den Platz verlassen sie nicht. Ach kämen doch nur einmal alle, vor allem die reichen Juden ins Land, aber nicht nur. >um mit ihren Autos durch die Kolonoien zu eilen, sie müßten, leinsehen, was ans dem Spiele steht! Möge es nie geschchen, daß sie es zu spät erkennen — zu spät zugleich für sie und für das Werk! , Ihr werdet Euch vielleicht über diesen Riesenbrief etwas wundem, der alles eher enthält als Reiseerlebnisse". Aber das wird sich alles -erzählen lassen, wie sich die Araber um unser Gepäck gerauft haben und wie es i-n Jerusalem ausschaut — von blühenden Orangengärten und von rauschenden - Meeresufem, das alles wird sich , erzählen lassen, das, was ich Euch ge. schrieben habe, aber nicht. Biel, viel wäre noch zu schreiben, aber das Herz »vird -nrir schwer. Ich muß an jene, frühe Morgenstunde dencken, da, wir von N. 'weg nmcßten, und an den Wschied dort. Die Leute zogen bereits mit ihren Pflügen aufs Feld. Das war kein Abschtüdsgvuß — ein Trostwort iv-ar es! Le'hitraot — auf Wiederschen — Lehitraot! /

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.