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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-11 · Heft 1584 (11.7.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1584 (11.7.1923)
Date
1923-07-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1684 Wien, Mittwoch _ Volkswirts GcheWelte Kram --- 8.8S8L V2 Centimes. Mszahlung Me« --- 8.8082 Centimes. In Zürich notirrte die österreichische Krone . . 0.0082 (0.008287 am 9. Juli) die österr. gestempelte Krone 0.00827ä (0.00887, am 9. Juli) die tschechische Krone . . . 17.427, (17.75 : ani 0. Juli) die Mark . . 0.0021 ( 0.0022 mn 9. Juli) Holland. . , 227.- (229.25 am 9. Juli) Netv-Aork 679.50 (686.75 am 9. Juli) London'. , , 26.46 ( 26.75 MN 9. Juli) Paris ««,»,« , .» » 33.90 ( 33.87 am 9, Juli) Mailand ...... , , 24.60 ( 24.75 am 9, Juli) Belgrad. .. , . 6.10 ( 6.15 am 9. Juli) Bukarest ...... » » 2.87 ( 2.85 am 9. Juli) Sofia. . . 6.60 ( 5.90 am 9. Juli) Budapest ...... . . 0.06-/4 ( 0.067, am 9. Juli) Warschau ...... . . 0.0046 ( 0.0050 ■ am 9. Juli) Tee internationale Bakntenmarkt. Erholung des Schweizer Franken. — Günstiger Stand der österreichischen Krone. Erwähnung verdient der Umstand, daß sich die Züricher Devise auf 'den ausländischen Märkten erheblich gebessert hat. Es kann rrchig von einer Erholung des Schweizer- Franken gesprochen werden. Welches die Ursachen dieser Erholung sind, läßt sich momentan noch nicht fcststellen. Einerseits wird behauptet, daß die Konterirüene, welche sich in Schweizer Franken engagiert hat, nunmchr den Rückzug angetreten hat. 'Von anderer Seite hingegen wird vermutet, daß die Schweiz auf den internationalen Plätzen intMveniert hat und dadurch eine Besserung ihres Franken verursacht habe. Diese Erholung der Devise Zürich bewirkt es, daß New-Iork von 686,76 aus 679,60 und London von 2676 auf 2645 abbröckelte. Hingegen besserte sich Paris von 3987 auf 3390, Prag notierte niedriger. Während es am Vortag noch 1776 nn Kurse stand, lautete dev gestrige Kurs itu« 1742,50. Auch die Devise Wien ist von 0,008287 auf 0,0082 und die österreichische gestempelte Krone von- 0,008826 auf 0,8250 hinuntergvgangen. Es ist dies eine äußerst geringe Abbröckelung. Wenn bedacht wird, daß im Verhältnis zu den Golddevisen der Schweizer Franken sich so stark gehoben hat, so ist diese Abbröckelung minimal zu nennen und beweist, daß eigentlich die österreichische Krone und die Devise Wien in Zürich gestiegen sind. . Im Wiener Clearing sind nur un-wesentliche Aenderungen - zu konstatieren. Me Mark besserte sich von 0,19 auf 0,2050, der holländische Gulden von 27.470 ans 27.50Q, dev Lei.von 344 auf 863 und die ungarische Krone von 490 ans 610. Nachstehend die offiziellen Notierungen: ßlearingkarse 8er Österreichischen Kationalbank Zinsfuß Kurs vom 9. Juli Geld Ware Geld Ware 4 27700— 27800— 27670— 27770— 6 728— 732— 723— 727— 6 728— 732— 723— 727— 8 0.21 0.23* 0.2C 0.22 4'f. 3344— 3356— 3284— 3298— 6 7.35 7.45 7.25 7.35 8 344— 346— 335— 337— 5 11180,— 5 12180— 11220,- 11180— 12220.— 12080— 3 322000.- 323000.-322000.- 8'/, 9930.- 6 2974— 4 70935— 5 4102— 5 2133— 7*A 652.- 4«/j 18370.- 6 0.47 9970,- 9930— 2980.— 2944— 71185,- 70935,- 4118.- 4052— 2143.- 2139.- 654,- 688— 18430,— 18370— 0.49 0.49 vom 10. Juli 1923. •Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f, 1 holl. Gulden . Agram 1 Jur. Kronen .... Belgrad 1 Dinar ...... Berlin 1 deutsche Reichsmark , Brüssel I belgische-Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei ....... Christiania 1 norweg. Kronen , Kopenhagen 1 dänische Kronor , London 1 Pfund Sterling . , . Madrid 1 Pesetas ...... Mailand 1 Lire ....... New York 1 Dollar...... Paris 1 Francs. Prag 1 tschecho-slow» Kronen . Sofia 1 Lewa .. Stockholm 1 schwedischeKronor . Warschau I polnische Mark , . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar aufw, _ » » kleinere . , , Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten ztt 1000 Leva , " * , 100 » , » » kleinere. . , Dänische Noten 100 Kroner . , Deutsche Noten zu 1000 Mark, , » »100 „ , . » , n kleinere. . . . Engl, Noten von 5 Livrest,* aufw, » „ kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. „ kleinere . . . Jngosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar « . , „ 100 , kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 500 Mark aufw, » „ kleinere . . . . Rumänische Noten zulO0Ou.500Lel „ » kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » . » 100 . kleiner© » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschccho-slow. Not. v.lOOOaufw, » » kleinere Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. . » zu 10.000 Kr. ... » . kleinere. *) Aus AnslaudsabgaÜen nichts übernommen. 11220.— 12120— 323000— 9870— 2956— 71185.— 4063— 2149— 0.92— 18430- 0.51 3 12155. - 12205.- - 12660— 12110— 70560— 70969— 76560.- 70960— 70460— 70860— 70460— 70860— 3305— 3335— 3245— 3275— 630— 638— 666— 674— 610— 618— 646— 654— 12040. - 12120— 11940— 12C20— 0.2 0*lt 0.26*/, 0.19 0.25 320200— 321800— 320200.’— 32l800l— 320000— 321600— 320000— 321600.— 4055— 4085— ' 4005— 4035— 27500— 27700— 27470— 27670— 2940— 2960— 2910.- 2930— 2920— 2940— 2899— 2910— 719— 725— 714— 720— 7tl — 717— 706*— 712— 11050— 11130— 11L50.— 11130— 0.37 0.43 0.42 0.48 .0.32 0.38 0.37 0.43 353— 357— 344— 318— 333— 338— 324— 328— 18160— 18260— 18160— 182^)'— 12040— 12120— 11945— 12025— 9810— 9899— 9810— 9890— 2115— 2131.— 2121 — 2137— 2110— 2126.— 2116— ' 2132— 5.15 5,30 4.90 5.10 5*2o 4^85 5.05 MrMaWche MziehMgm Mische« PMtina und de» BallmMdek«. Die aus Palästina kommenden Berichte melden von erfreulichen Fortschritten in den wirtschaftlichen Bezie-! Hungen zwischen Palästina und den einK,einen europäischen > Staaten und gan>z, besonders von den neu geschaffenen.! wirtschaftlichen Verbindungen mit den Balkanstaaten. So isst auch ein in dem Bnkarester Tagblatt „Presa" vor! einigen Tagen ■ erschienener Mtikel des A. Eobane' in Wienet; 'Morg'ettzerLrmg.__ __ Jaffa in dieser Beziehung sehr aufschlußreich. Eahaue beschäftigt sich diesmal mit der-Entwicklung'der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Palästina und Numänien und führt unter anderem aus: Rmnänien hat schon vor dem Krieg verschiedene Artikel, besonders Mehl und Bauholz, geliefert, doch wurde damals Palästma als eine arme türkische Provinz angesehen und einer Handelsverbmdung mit diesem Land keine größere Bedeutung -beigemessen. Der Krieg hat daun jede Verbindung mit Palästma unterbrochen und. erst ein, Zwei Jahre nach donr Friedensschluß, als die politischen Verhältnisse sich im Orient zu konsolidieren begannen und auch der Verkehr sich mit größerer Sicherheit abwrckelte, konnte an eine Wiederaufnahme der Verbindungen gedacht werden. Das Verdienst der Initiative gebührt den Juden Rumäniens, die bald darauf kamen, daß das unter englische Verwaltung gelangte Palästina ein guter Markt für Rumänien werden kann. Auch die valutarischen Verschiebungen begünstigen diese Verbindung iu hohem Wdaße, weil das in Palästina im Verkehr befindliche ägyptische Pfund einen noch höheren Wert besitzt als das englische Pfund. Im Juli 1920 ijgurde in Bukarest die Handels- und Jndustrie-A.-G. Palästina Nomana gegründet, unter deren Gründern sich die bedeutendsten Bnkarester Finanzleute befanden. Die Gesellschaft wurde mit dem ausgesprochenen Zweck ins Leben gerufen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern herzustellen und zu pflegen. Das Unternehmen errichtete schon iur Oktober 1920 mit Bewilligung der Palästinenser Regierung eine Filiale in Jaffa. Gleich die ersten Versuche sind glänzend .gelungen und die Gesellschaft entwickelte eine immer intensivere Tätigkeit. Anfangs hat der Mangel an Transportmitteln große SchwierigkeiUn verursacht. Der Schiffahrtdienst der rumänischen Regierung hat jedoch in Kenntnis I«« B Anlässlich des' |pCill. Zionistenkongresses KI welcher am S. August *2223 En Karlsbad beginnt, erscheint im Rahmen unserer Hauptausgabe eine KONGRESS AUSGABE Vttener- Moirgenzeifung VD!?S8SLS8«K« und Fasstest® SearScfat“ ©FStaiäung wird es uns ermöglichen, unseren Lesern während der Dauer des Kongresses täglich früh eine' gaesauQ; ausgUfefflkite .und Lussmmyn- SrNügSnÄs BEaffstslgumg alBes» fgen uatä kckVFgLngs"ües voragagegangänan Kowgresstages zu bieten. Infolge raschester Expedition werden alle Bezieher die Kongressausgabe der „Wiener Morgenzeitung'1 vw allen snÄSf sst in Begraefaft kosnsnanäQin ©yganun erhalten. Die Kongressausgabe wird 15 KSuMMGS'» (vom 6. bis 19. Augüst) umfassen. Als erst* Kummer wird am 5. August, am Vortage des Kongressbeginnes, eine HON Ci RI iS FESTNUMMER | erscheinen, welche Beiträge zionistischer Führer über die Verhandlungsgegenstände des Kongresses und aktuelle zionistische Probleme enthalten wird. Für die BCongrassausgabe werden l@wdl®rab@nM@s«®@rts zu folgenden Preisen entgegengenommen: Oesterreich: K 15*000 Italien: ' Lire 5 Deutsch!.: Mir.2©»©©ö Jugoslawien: Dinar FS Tschech*Slow.: Kc 119 Polen :po1n.Mk,H5«©Q© Holland: holl. fl. 6.75 England: sh. 1.5® Amerika: Dollar ©.85- Prankr. u. Belg.: Frcs.4 Rumänien: Lei 40 Bulgarien: Lewa 26 Schweiz u. d. übrige Ausland: Frcs. 1.2© FUp sSKnÄZAT un«8 neue Albomnonfien wird clno Aaisfggifee «kn« Aufsgfelag auf tile 8w g«ai©f<sr& werdesi. Bestellungen werden von den Verschleisstellen sowie von der Verwaltung der ,,Wiener Morgenzeitung“, Wien, II., Taborstrasse 1, entgegengenommen und mL»SAK gS«8$!hz®Sfi5ges,UlQbGrwdisung ÄSL GnLfDZSsnÄsni BeSirsges bis spätestens 3° August Im Sesits der Verwaltung sein. Der Geschäftswelt bietet die kongressausgebe einebesondere,nicbtbaldwiederkehrendeGelegenheitj erfolgr@icli m iiis@rg@reü und neue wertvolle£tus3andsverbiihcSungen zu erreichen. . Bei Anfragen wollen Grösse und Erscheinungstage des gewünschten Inserates angegeben , werden, wodann ausserste Offerte erfolgt. Normaler Anzeigentarif V4GFWSKLT8SMKA" 1-3 - 'B’elejiSsone 44«©«3S: unÄ 4D-A-1D. —rr. _ der Wichtigkeit des Handelsverkehrs mit dem nahen Ovieni ,im vorigen Jahre einen Personen- und GüterschMSderkehr zwischen Galatz und Jaffa ins Leben gerufen. Vorläufig wickeln den Verkehr bloß die zwei Dampfer ,Konstanza" und „Bucuresti" ab. Die wichtigsten Artikel, die gegenwärtig aus Numänien importiert werden, Jtti& Mehl, Bauholz, Bohnen, Petrolemn, Dörrpslauenen, Mölbel, landwirtschaftliche Geräte usw. Da der inländische Konsum vorläufig noch zum größten Teil durch die Eiufichr gedeckt wird, kömtte Rumänien noch viele andere Artikel nach Palästina ausführen und wäre bei den gegebenen ,valutarischen Verhältnissen in der Lage, die Konkurrenz mit englischen, französischen und amerikanischen Waren auszunehnren. So könnte Rumänien noch Zucker, Bier, lebendes Vieh, Textilwaren u. a. m. liefern. Gerade umgekehrt liegen die Dinge hinsichtlich des Exports aus Palästina nach Ruwänim. Die palästinensische Industrie ist heute Noch von so geringer Bedeutrtng und die Valuta in Palästina so hoch, daß Rumänien von Palästina kaum etwas kaufen kann. Bisher wurden bloß Orangen, Zitronen, Melonen, Feigen, Baumöl, Bananen, Wein, Kognak, Seife usw. 'nach Rumänien exportiert, jedoch mit nur geringem Evfolg. In jüngster Zeit macht die Entwicklung Palästinas Riesenschritte nach vorwärts. Es ist gar kein Zweifel, daß Palästina binnen kurzen: der wichtigste Knotenpunkt des neuen Orients sein wird. Vom Gesichtspunkt der Zukunft, des Handels mus; nicht mur Palästina selbst, sondern auch die Tatsache in Betracht gezogen werden, daß der beste und kürzeste Weg in die übrigen Länder des Orients über Palästina führt. Wird der in Angriff genommene Ausbau der Verkehrsstraßen von Haifa in das Innere des Landes dnrchgefnhrt sein, so wird diese Stadt der Brennpunkt des Handels im Orient werden. Las dsutfche WLhnmMchasr. Die Marküberflutung. — Wöchentliche .Markzunahmö 4000 Milliarden. — Deutschlands StaatskrediL verschuldet die Inflation. Auf der: internationalen Märkten weist die Mark eine neuerliche Abbröckelung auf. In Zürich notierte sie OMI gegen 0.0022 am Vortage. Sie ist - also vom absoluten Nullpunkt nicht weit, entfernt. Diese niedere Taxierung zeigt, daß das Vertrauen des Auslandes in die Mark vollkmnmen erschüttert ist und daß ihr fast gar keine Zukunft prognostiziert wird. Allerdings, wenn man den gestern veröffentlichten Wochenbericht des deutschen Noteninstttuts der Reichsbank zur Hand nimmt, kann diese Geringschätzung der Mark im Ausland nicht wundernehmen. In der letzten Woche ist nach diesem Ausweis die Notenmenge Deutschlairds um nicht weniger als 4 Billionen gewachsen. Sie beträgt nunmchr 17,25 Billionen Mark. Eine gigantische Ziffer, die in ihrer Größe als Rekord nur durch den Rekordtiefftand der Mark vielleicht übertrosfen wird. Wenn man den Ursachen dieser gewaltigen Steigerungen nachgcht, so findet man, daß daran nichts anderes als die staatliche Inanspruchnahme hauptschuldtragend ist. Die laufenden Ausgaben des Staates werden wie früher in Oesterreich in erster Reihe dadurch gedeckt,. daß die Regieruirg bei der Reichsbank Schatzscheine hinterlegt und dafür von ihr Noten bekommt. So hat sie in der letzten Woche Schatzscheine in der Höhe von 5,5 Billionen Lei der Reichsbank hinterlegt und dafür Noten in Empfang genonrmen. Wenn man die Notenzunahme mit dieser SchatzscheinWnähme vergleicht, so kommt man zum Resultat, daß dies^ die einzige Ursache der Markinflation ist. Auf diese Art hat die Regierung bei der Reichsbank Schatzanweisungen in der Höhe von 18 Billionen Mark begeben. Dies ist die Hauptnrsache des Wähmngschaos in Deutschland. Der private Kredit hat die Reichsbank lange nicht in demselben Maße in Anspruch genommen. Das Wechsel- Portefeuille bettägt im ganzen 6 Billionen, also nicht mcht als 33 Prozent der gesamten Notenmenge. Schon dies ge-' währt ein Bild von der vollkommenen Verworrenheit de: Notenverhältnisse. Chaotischer. können sie sich nicht mehl gestalten. Demgemäß ist auch das Devisenchaos in Berlin fehl groß. Der Bedarf der Industrie steigt. Auf dem Berlinet Devisenmarkt machte die Nachfrage gestern weiter so gewaltige Fortschritte, daß sich die Kursfeststellung unmög. lich lauge hinzog. Bis halb 2 Uhr waren nur Holland mit 73.000 und London mit 850.000 notiert. Dabei erklärte der Vertreter der Reichsbank, daß inländische Aust träge, ausländische fallen ilberhaupt fort, bis 25 PfunL Sterling, respekttve 100 holländische Gulden voll zugeteib^ werden. Das andere Ausland mit drei Prozent. Sänttlichi angemeldeten Aufträge ohne Namen fallen aus, wenn nicht 20 Minuten nach Feststellung der Kurse der Name des Anfttaggebers genannt wird. Im Zusammerchang mit der Entwicklung aus dem Devisenmärkte wurde^ die MetaWorse vorläufig bis auf weiteres geschloffen. Auch im Ausland macht die Entwertung der Reichsmark katastrophale Fortschritte. Es wurden gemeldet aus London das Pfund nrit 1,325.000. Die Mark kam aus Paris 0.0060, aus Amsterdam' 0.000850, aus Zürich 0.00019, aus Amerika wurde die Mark mit P. 0.00850 bis 0.005012 gemeldet, was einem Dollarkurs von 290.000 bis 295.000 gleichkommt. In Berlin selbst notierte: New tyoil 187.003 gegen« über 179.550 am Vortage, London 847.875 gegen 817.950, Paris 10.972,50 gegenüber 10.274, Wien 263,34 gegen 271,84. Die Unterstrchrmg der Sturzursächen. Berlin, 9. Juli. (Wolfs.) In der heutigen öffentlichen Sitzung des Neichstagsausschusses für die Anterjuch'uu^

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