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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-11 · Heft 1584 (11.7.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1584 (11.7.1923)
Date
1923-07-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Mfcw P* ’ V7« '('r-i ifä-i «Am, u> Sam GW.M «°. dch W Wv°WW» OM W- WM StziGk wtzrdßM und WS tzflS Hchen tMkm, was vie VeMge m vxHWchW Mw Wp hMmWu VW Km ^ßMGm mvx, datz sie M M Wseren WWWWM M Me pcMMe Mche^MchGntz ihre HW Lechen. Dex MiWechräsÄW?Wtz .schäm das MmMWMM der Re- ^MevrMg dar mÄ> erKÄte, daß Me JimaMottBk nicht dieMlM!.Klajsss fein könne und me Men das Kapital gevichiet NMWeV Elt .' ffm.rp f.1 'i.-r-rj , jumi. uiuitmi) ««OWWMWW Ne baltische Konferenz. Warschau, 10. Juli. Die Konferenz der Außenminister Mens'und der Wüschen Waten wurde gestern in Riga eröffnet. Per lettische Außenminister Weierpvirs hielt eine Begrsißpugs ansppache, wovanf im Namen der übrigen K-nferenzWischMr MGrstaatsMetär Gr. Gtxaß- Lurger antwortete. Im weiteren Verlaufe der Konferenz schlug Minister Meierovics die Bildung einer politischen und Muer wirtschaftlichen Konrmission vpp, welche Vorschläge angeinommen wurden. HMe hWen 'tzte-.-tHMy- 'Mnmnissionen Sitzungen ab. Nach m WendigGrg he? UOetzen her Konferenz, die wahMMich.Wch HM erfMen dgHß, MO hie Muß- Plenarsitzung abgchalten werden. Sm «M WWe Kabinett. Dis? jWfchen Wgeoxbneten in OPPysitim. Ms Riga wich uns berichtet: Das neue KMmtt stellte sich in der Landtagsfitzung vom 26. Gum dem Parlament vor. Das neue Kwbwett zahlt die früheren MldungsMirister Gaillit und den LaDnmtschaiftsmmister Bauer zu seinen Mittzttedern, welche auch im früheren Kabinett sich durch ihre besondere Iudenf-e in dlichk e i t fühlbar gemacht haben. Deshalb erklärten die beiden Mischen Abgeordneten Rabbiner Nurok und Professor Lazersohn in ihren Reden zum Reg-ievungApvograiMM, ^daß sie auch W ber neuen R-egierug Lein Vertrauen haben können, da sie nicht die Beruhigung biete, daß die nationalen Minderheiten gerechter behaEt werden als unter dem früheren: Kabinett. . Rabbiner Nmrpk «warf der Regierung uM ihrer Partei vor, daß sie' schon an die Zeit vergessen haben, in der sie unter dem Zarismus genau so entrechtet waren wie die Juden und mit diesen KUsa-irrmen für die Befreiung Rußlands von den Unterdrückern der. Mmderhsitsvölker in Rußland gMmpft haben. Heute bchandeln die Äettsn, hur Mrcht gelangt, die übrigen Nationalisten, dxe M Lande MndeOeitsgWMn hiGen, gengu so ungerecht,!iwie ehedem der ZaviMus. In Mchmn Gimpe sprach auch Professor Kazersohn, der sich besMders gegen LanhwpN- .schastswinffter Bauer wandte, dev in der Pohenftage ganz vffenAndig anLijüdische Polsiik -betpeibt. Aus Mosen Gründen MMgm die MWftk MgeochMen sMe Ae übrigen nationalen MMxWen der MgiernW die DppoMon an. Fortzr PEdentschMklMdldatm. New-York, 8. IM. (I. C. B.) ,MW-Dork io#' jschveibt, die Führer der Demokratischen Partei nehmen sine KaMdatnr Henry Fords auf die PWdeMenschaft der Bereinigter Staaten nicht ernst, Bon 19 KyMteHMrt-- itzlichern der Demokratischen Partei hohen sich elf gegen die lNomimevung' Fords ausgesprochen. Die repuManifchen Komitees scheinen M Aogerir, Ford fallen zu lassen Ms lAnssst, dadurch Me DMokmtisHe DrM zu eMOvgen, ihn m MMNiMN. WKWSKSSS^ Wttvoed den *1. Juli 1923, y,9 Uhr abends, Cafc Ilion, Löwengasse 39 PER XIII, KONGRESS (Fortsetzung der Debatte) Referent: PVSkdSUfSl Robert Stricker ff»i,^ .■ t1 ,i'■",■1 Jir 1 'wsn"wj. '.rjm ■■:iw ..k. ,u.t. je SW engl, Pfund und darüber zu «sOvirkm. Pas Bureau "der Heren HMod-KommMpn hat in dort lrtzten P*m insbesondere in hßr.Provinz eine angestrengte Pro^- gaNdatätigkeit entwickelt. Es wurden ausklärende Bortxäge in Innsbruck, Salzburg, Batzen und Graz gshaken, und in allen diesen Orten sind verantwortungsvolle Personen damit beschäftigt, noch in diesen Wochen neue Keren Hajessod- Zeichmr zu gewinnen. Z)as größte Gejpicht ist natürlich auf die zahlreichen Sommerfrischen und Kurorte zu legen. Das Burean der Oesterreichischen Keren Hsjessod-Hauptfommisston (Wien. 2. Bez., Taborstraße M A) richtet hiermit gn alle bewußten Juden, die sich in Kurorten unh SomMrftischen Oesterreichs auHqlten, den dringenden Appell, sich an dieser Werbearbeit p'WriWn rrB für die Stärkung des Keren Hajessod tätig zu' sein. Es sendet Wer Anforderung sofort geeignetes Propaganda- Material Md ersucht, die außgezsichneten, mit Bilderschnmck versehenen Prgpagantzaschriften des Keren Hajessod reichlich anzüsprchen, _ Sie nfiefMüen Süden. Eine Erffirrmg des Dr. Faitlowitsch. Bor einiger Zeis erschien in einigen auswärtigen Blättern hie Meldung, wonach unter den Inden Abessiniens, die unter dem Namen Fakafcha bekannt smd, eine Tanfbewe-- gung im Gange sei, die auch die Letzten dieser ,-schwarzen Juden^ dM jüdischen Stamme zu entführen drohe. Diese Meldung img von Porcherein den Stempel der ynMWwnrdigkeit an sich. Ter in Lodz ansässM Vater des ibekannien Messinienforschers Dr. Faitlowitsch, dessen Arlbeipen über dis Falsscha und seine Bemühungen, diesen Zweig des Mischen Stammes der Kultur znrüc^nführen, ihm den Namen „Vater der Mascha" eintrngen, wandte sich an seitMt in Abessinien weilenden Sohn um Aufklärung über die Zettu-ngsMeldung. Dp. Faitlowitsch «Ert in einem Antwortfchreilben an seinen Vater, haß di« ganze Mitteilung ans der Luft gegviffan sei und nichts anderes als eine RMMenotH des gegenwärtig in Wessinien weilenden Vertveters einer Mssionsgesellschaft darstM, der allerdings nach Abessinien gekommen war, mw unter den Falaffchas Mssian zu treiben, ohne jedoch auch n«.» einen einzigen Erfolg auf- Mveifen. In den letzten «Fahren ist ülbechcmpt kein einMer FMcha Ms hem JWetttnm in eine andere Konfession W-ergetretLu, Die Zeitungsmeldung mag auch darauf znvückznführen sein, daß der evwähnte Msstonaär vor kurzem vom PrinzpsgenLen empfangen und freundlich anfgeMmmen wurde. DiefMe W:e War Grz vorher auch Dr. FaMowitisch zuteil geworden und er weüde in der nächsten Zeit auch von der Kaiserin str Audienz empfangen werden. Dr. Faitlowitsch schPießt seinen Brief Mt dem Wunsche, daß die MfsioM-re auch in Zukunft unter den Juden keim größere): Erfolge sinden mögen als sie in den letzten Jahren unter den Falaschas aufzuwejsenhatten. Am aller Weit. Paris, 19. Juli. Heute um halb 7 Uhr, früh wurden in Montauban,. PerprgmP, Bayonne, Bordeaux, Auch, Pau und St.-- Gautzens leichte Erdstöße in der Dauer von eimgen Sekunden verspürt. Konst a n tinopel, 10. Juki. Hier sind zlver Erkrgrckungen und ein Todesfall an Flecktyphus sowie vier Erkrankungen 'und vier Todesfälle an Blattern angezeigt worden. Sie Wett Nie den Arm HMvd in Setterreich. Austtsitzung der letzten Wochen vor dem Zipnjftenkongreß. Oie Londoner Zentrale des Keren Hajessod (Palästinas Grundfonds) hat 'dje .Keren Hajessoh-KöMtees der ganzen Welt zu intensivster Arbeit in den letzten Wochen vor dem Köngreß ausgerufeir. Bjs zuyt Karlsbader Kongreß soll eine Million Pfund Sterling ausgebracht sein und es fehlen zu diesem Betrage bloß ungefähr 8Q.9Ö0 Pfund. , . . Es wurde' wiederholt, Metzt in diesen Blättern von Dp- Hugo Bergmauu, darauf hiugewresen, daß die gegen-- wärtM Wirtschaftskrise in Palästina eigentlich bloß eine Krise.des Kerem Hajessod ist. Wenn die 'Jptzenhett deu. GMts-GviltrdungKfonhs durch m^prechende SslbstbefteueMg schleunigst stW, ist dse Arbeitslosigkeit böhobem ist wisder B«ukredit porhcmdeu, müssen die Lchver tricht hungern, können die SPstäM echalten und eine größere Zahl jÄcefc; hange auf die Wfe t«$ Palästina , harrenden CH aluziM stach Palästina geschickt wecheu. -Mer äUch'hie politische Krise ist zum gutem Teile durch s StäMstg unseres Staatsschatzes zu HerwMM Oje Juden- Wst Wn Kest^Äst HWN ermst^ genommen werden, wenn sie seDst den Wfbaü dep Heimstätte ergst rAmmt. W Desttrvchchifche K^eu Wesso^Mwnissto» ist an her Arbeit, um mr' .AiE von Sorchon für ihr Teil zu entsprechen. M Ht'Ad^'-zjMMchen '-Führern 'gelungen, durch entsprechende Aufklärung in düt-Mten: Wochen' eine A n z a h l -O n fr /Wm . ajQt Ter Garten der velehrsamM. Schön ist er, der Bostpch'che Garten am Rennweg, o, sehr schön sogar. Aber er ist so furchtbar gelehrt, so erttsetzlich gebildet, dieser Garten. Kaum haß er ein paar Worte deutsch spricht — alles Latein. Und so ist er trotz ferner Schchchstt ein Garten ohne Herz, ein Park, zu dem man in keine iumre BeKichmrg Pommen Gun. Die furchtbar gescheiten lateinischerr TäfeMu, die vor jeher Blume, vor jedem 'heschei-denen WürtzDtt stehen und es zu eiwex MerkiUmrdigkett nrachen, ihm MchttBeit und Bedeutung verleihen, hindern jede Bertraulichbeit. ES fehlen die Kinder, die sich im Gande hemmkugLln, die Buberr, hie sich heMMbal-Krn, und die Wimen Mädchen, die Ball mrd Reisen spielen unh Mt ihrem, sonrrrgen Kimderlachen anderen Gär-- ten Hertz und Gemüt geben. Hier gibt es nur ernste junge Herren nrit großen, runden Brillen, und junge Danren Mt -Zwickern M Gesicht, die Mt dickleibigen Büchern vor den Manien stchen unh strenge kontrollieren, ob die Nattrr nicht irgend einen Fehler Mtacht Hat nnd ob alles gemu so stimmt, 'wie es in ^en Büchern stcht. Der Botanische Garten dient der ^lchrsaMett. Bebrillte Professoren habere ihn angelegt und jeder Pflanze ihren Platz angewiesen. Hier gibt eg Peine AeppiWit, Mm Extravaganzen im Wachstum Per ist Mes Ordnung und Regel. Es ist, als ob irgerch ein KohM sich den Spaß gemacht Mtte und die BWther eims Ächrhuches der Botanik ansgerissen, lebendig gemacht und darin hierher gepflanzt hätte. Ein Dunst von Mssenschaftlichkeit weht durch tzen ganzen Garten, Selbst, die Bäume, Blumen und alle anderen Ge- ^wächse scheinen sich in diesem Migen BownUmch Zn langweilen. Wie kann man sich auch in einem Garten freuen, in deyn sMst die schlichte, liebe Glockenblume, di« doch weiß Gott E hochMÄg m, lateitttsch spricht, m ipelchM NM gawohnKche Fisolen 'Mt Phaseolus coeeinests anspvechen muß? Wo soll in diesem verrückt gewordenen Linneschen System die Freude Herkommen? Was fängt ein rwrmaler Mensch nvrt eiWM WWmon barlbatus an? Ja, wenn man ihm sa-gen wüche, >mb das eine. Wnme ist, die an wunderbar seinen, / schlyMn Stengeln die schönsttn roten Glocken mit silbrig schmrmernden StauMdeN'trägt — dmw wäre ik&. etwas.anderes.. Oder wie soll ntan sich 11. Juk 1923 Ctöfe 9 .... ,, i i, ■ -r.- Mechtsinden, wenn man vor unserem so fein husttzndW Lavendel sine Tafel findet, auf der Lavandula latzi^ folia Bill, steht? Zum Glück erkennt man den Lavendel ttotz des Spitznamens, den man ihm hier gegeben hat. Auch die Maiglöckchen fühlen sich in dem Beet, in dem sie qls Convallaria maialis registriert sind, sichtlich sticht wohl. Ich bitte Sie, haben Sie schW Maiglöckchen in einem Beet lvachsen sehen? Und so gehtes fort. In Avei Becken befinden sich die herrlichsten Wasserrosen; große Blätter, weiße Blüterr mit golden leuchtendem Kern t- Castalia alba, Ein ganzes Gchirsch yon verschiedenen Mazien gibt es da: Wie Rekruten auf dem Kafernenhof .stehen die schlanken Bäumchen. In kleineren Beeten wächst irgend etwas, was man nach der Tafel als Gloriosa sstperba agnosziert. Bis jetzt ist dieses Gewächs weder glorios noch superb. Dann kommt man zu einer Wiesenfläche, da sieht es aus, wie auf einem Friedhof. Läufer kleine Grabtaföln für die Pflanzen, die da ihr Daseiy fristen. Ja, schön ist der Botanische Garten und man komm so schrecklich gescheit und gebildet heraus. ■' * Ich kenne zwei andere Gürten, die sich auch botanische Gärten nennen: Der eine ist in S i n g a p o r e, der andere ist der BiktoriaPark in Kolombo. Beide sprechen Mn Einziges Wort Lateju. Dafür aber darf man dort über dis Wiesen gehen, wo Mimosen sich bei jedem Schritt scheu mvückziehöst. Ein schlanker, goMrauner Hindu Mt duniklen Feneraugen sagt einem in schlechtem Englisch, daß dieser Bamn ein Hafseebaum ist, jener Strauch ein Te>estrauch. Von den Paumriesen hängen seilstarke Lianen und schlingen ihre grsmen Ketten graziös von Baum zu Baum, Blunitzn von unwahrscheinlichen Formen und Farben tehen umher — ohne Äselchen, ohne Latein. Ganz uuabrchtlich, ganz natürlich stehen sie da und jedermann kann ich daran freuen. Palmen aller Arten. Aber wer kümmert ich hier um PslmtzN? Wo die schlanksten Md stolzesten Palmen die Straßen säumen. Der Hindu zeigt einem einen Kronwee — einen Eistnbaum, dessen Hotz härter als Ztahl iist. Und gleich ^daneben duften ZiMbä-ume, lväh- :end sich von irgend einem andeven Baum wie ein grüner Wasserfall Ranken Herabstürzen, auf denen Banille wächst, llnd Mtten auif einer Wiese stcht ein Baum, durch dessen Ltamm ein .Tstnnell Mrt, so stark ist dieser Baum. Aus Hunderten von einzelnen Stürmen besteht der Riesentamm, zu einem unlösbaren GanM verschlstWen. In der ^rone, groß wie dis Kuppel -eines Domes, kreischen seltsame Vögel und Wen turnen umher, Durch das Blattergewir,' ^ropft grüngolden die Sonne Indiens , . . -Man verläßt diese Gärten nicht gescheiter, nicht ge- 'chrter, nur ftMiger gestimmt durch die unerhörte Pflaw tznpracht, die hier so ErW, so. MpeWMch geboten ttttoeb. „Stande- «nd „Soltswirt". Dis gestrige ,Mttmde" veröffentlicht eine gegen die Hürxcy. Dr. Stolper und Walter Federn, HevauAgsber des „Qsstevr. VEMiri", gerichtete Erklärung ihres HevLuLgebers Emmerich Belessy, die durch die scharfe Sprache .bemerkensftmert ist. In dieser EMärmdg heißt es: „Die Herren Gustav Stolper und Walter Federn haben gegen mich in ihrer Zeitung schamlose und Mdsrträchtige VeAeumdungen erhoben, ohne auch nur derr Bevsuch zu unternehmen, ihre Anschuldigungen zu iomkretisieren. Walter M>ern und Gustav Stolper sowie die sich ihmn zugesellenden Verleumder sind gedungene und ausg^altsm Bravos von iKapit-alisten. die sich durch nveine journalistische Tätigkeit in ihren Geschäften gestört fühlen. Ich erkläre Walter Federn und Gustav Stolper sowie alle ZisitunMchreiber, die sich durch sie in der gegen mich entfesselten Pressekampagne mißbrauchen lassen, als ehrlose und niederträchtige Schurken, die aus Rache Md ans Brotneid ober gegen Bezahüwg lügen und vorleuinden. Wenn es dm Herrschaften passt, Mrde ich für diese Behauptungen auch vor Gericht den Beweis Mtveten. Ich werde mich nicht davon abhalten lassen, ungeachtet des Gickläffes meinen bisherigen Weg weiterzugehen. Karlsbad, 10. Juli. Emmerich Wekessy." Nach den etivas — sagen wir — steien lAuslassuugeu der Erklärung scheint es, als ob >die neuere Journalistik sich eines kernigeren Tmres zu schienen beliebt, als es sonst bei Anseinandersetznngen Wich war. Da die beiden beteiligten Blätter in FmaMkreifen ziemlich viel -gelesen werden, darf die Odffenilichkeit auf den Ausgang dieser mit so viel Offenherzigkeit ge- .fühvten Polsuttk gespannt sein. Rach den gefallenen Ausdrücken urck den schweren Btoschuldiguugen darf maij wohl neugierig fein, wie sich ^e AstMÄegenheit im GerichtssM lösen wird. Sparet mit dem Waffer! Alljährlich, mit dem Eintritt der Hitzeperiode, ist die Gemeindeverwaltung genötigt, an die Bevölkerung Wiens dieser: Mahnmf zu richten, um der Wasser Verschwendung Einhalt zu tun. Gegenwärtig beträgt der durchschnittliche^ Wasserverbvauch pro Kopf rnrrd 160 Liter täglich. Die beiden Hochquellenleittmgeir liefern täglich 280 bis 300 Kubikmeter Wasser, eme Menge, die zur Deckung des gegenwärtigen Durchschnittsvechvanches in den Soimnermonaten genügt. Trotzdem es in diesem Jahre noch wenige heiße Tage gegeben hat, wurde cj.N DnrchschnittZpexdrauch von ungefähr 180 Litern für jede Person an manchen Tagen festgestellt. Die GWeindchexwqltMg sicht sich infolge dieser Erscheinnug, die eine enorme.Wasserverschwendung davstellt, genötigt, darauf hintzuweisen, daß unter solchen Verhältnissen hei ejner längeraMuerOen Hitzeperiode die Wasfer- YMorMlg Gr Mkfl K jt f e r st k x i t i f ch werden tarnt. Der große MasserveBwuch.ist zum Teil darauf zurückzuMren, daß in destMeisten HMstW die Mlsserleitnngsemrichtzrngen s.ch a dhaft'sind und^Mt.slAyaxsett werden. Auch in den Gärten wird-mit dem'WMer g^ohe VeMwerchunA getxjeben. Die> GeWeindevepwaLtung hat auf jche jhx^ mögliche Mise sin eigenen Betriebe der Wasserverschwendung Einhalt geboten.

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